Beiträge von Loewe

    Die Löwen-U21 hat sich mit einer konzentrierten Leistung und einem klaren 5:1-Erfolg die drei Punkte beim Spitzenteam Türkspor Augsburg geholt. Spieler der Partie war Cristian Leone, der drei Treffer erzielte und einen vorbereitete. Die anderen beiden Treffer erzielte Ivan Martinovic.


    Türkspor presste zunächst tief in der Hälfte der Löwen, versuchte sie zu Fehlern zu zwingen. Nach und nach befreiten sich die Sechzger vom Druck und hatten in der 6. Minute ihre erste gute Offensivszene, als Xaver Kiefersauer halbrechts tief in den Strafraum auf Cristian Leone spielte, der aber nicht zum Abschluss kam (6.). Zwei Minuten später versuchte es Raphael Wach aus der Distanz, zielte aber am langen Eck vorbei (8.). Nach einer Hereingabe von links durch Evarist Samey kam Noah Klose am ersten Pfosten zum Kopfball, konnte die Kugel aber nicht aufs Tor drücken (10.). Einen Distanzschuss von Jeton Abazi halblinks aus 20 Metern aufs lange Eck wehrte Paul Bachmann zur Seite ab (12.). Auf der anderen Seite war es Ivan Martinovic, der eine Rechtsflanke von Teo Marosevic am Fünfmeterraum artistisch aufs Augsburger Tor verlängerte, jedoch parierte Batuhan Tepe den Schuss (13.). Unnötig gefährlich wurde es in der 23. Minute für die Sechzger. Nach einem weiten Schlag von Angelo Wiladt aus dem rechten Halbfeld ging Bachmann bis an die Strafraumkante vor, erreichte aber nicht den hohen Ball, Abazi kam anschließend rechts im Strafraum zum Abschluss, sein Schuss wurde jedoch abgegrätscht, genauso wie der Schuss von Simon Gartmann aus dem Rückraum. Nach etwas mehr als einer halben Stunde die Führung für die Löwen durch ein wunderschönes Tor von Leone. Samey hatte ihn an der Strafraumkante halblinks mit dem Rücken zum Tor angespielt, der 1860-Stürmer drehte sich Richtung Mitte, schloss dann mit rechts ab und zwirbelte die Kugel ins kurze Kreuzeck zum 1:0 (30.). Elf Minuten später war es erneut Leone, der nach Doppelpass mit Noah Klose am linken Fünfmetereck frei vor Keeper Tepe auftauchte, den Ball erneut ins kurze Eck zum 2:0 für die Löwen zimmerte (41.). Und nur eine Minute später legte der Doppeltorschütze Treffer Nummer drei auf. Über die linke Grundlinie hatte sich Leone durchgetankte, seine Hereingabe verwertete Martinovic am vorderen Fünfmetereck zum 3:0 (42.). Kurz vor dem Gang in die Kabine konnte Türkspor verkürzen. Abazi war im Zentrum nicht vom Ball zu trennen, der Türkspor-Kapitän legte das Spielgerät nach links zum eingelaufenen Dominik Krachtus, der mit seinem Schrägschuss aus 15 Metern ins lange Eck Bachmann keine Chance ließ (45.). So ging es mit 3:1 aus Löwen-Sicht in die Kabine.

    Es dauerte gerade mal eine Minute nach Wiederanpfiff, da machte Leone seinen Dreierpack perfekt und verpasste den Gastgebern für ihre Aufholjagd einen herben Dämpfer. Im Zentrum dribbelte er sich durch die Abwehr, schloss dann im Fallen an der Strafraumkante ab und traf links unten zum 4:1 ins Tor der Fuggerstädter (47.). Etwas optimistisch versuchte Mehmet Ali Fidan einen 30-Meter-Freistoß direkt zu verwandeln, zielte aber deutlich links am 1860-Tor vorbei (52.). Kurz danach kam er aus 15 Metern im Strafraum zum Abschluss, aber Sean Dulic lenkte den Schuss zur Ecke ab (53.). Max Jägerbauer hatte kurz nach seiner Einwechslung das 5:1 auf dem Fuß. Eine abgefälschte Flanke nahm er am Elfmeterpunkt direkt, hatte aber zu viel Rücklage und schoss deutlich über den Querbalken (58.). In der 65. Minute parierte Bachmann einen 15-Meter-Schuss von Tugay Demi aus halbrechter Position aufs lange Eck. Erst verpasste Augsburg nach Kopfball im Anschluss an eine Ecke die Chance zu verkürzen, im Gegenzug wurden sie eiskalt von Sechzig ausgekontert. Der kurz zuvor eingewechselte Arin Garza lupfte an der linken Grundlinie des Fünfmeterraums den Ball in die Mitte, wo der eingelaufene Martinovic nur noch den Fuß hinhalten musste, um ins verwaiste Tor zum 5:1 zu treffen (68.). Damit war der Deckel drauf und die Gegenwehr der Schwaben endgültig gebrochen. In den letzten 20 Minuten passierte nicht mehr viel vor den Toren, die kleinen Löwen waren aber einem weiteren Treffer näher als die Gastgeber. Mit einer überzeugenden Leistung nahm die U21 die drei Punkte mit nach Giesing.


    STENOGRAMM, 14. Spieltag, 03.10.2024, 15 Uhr


    Türkspor Augsburg – TSV 1860 München 1:5 (1:3)


    1860: 31 Bachmann (Tor) – 25 Marosevic, 2 Thönig, 4 Dulic, 19 Samey (62., 33 Fuchs) – 8 Wach (56., 22 Jägerbauer), 21 Kiefersauer, 10 Gevorgyan – 17 Leone (85., 27 Althaus), 18 N. Klose (62., 30 Garza), 14 Martinovic (74., 32 Rothmayr).

    Tore: 0:1 Leone (30.), 0:2 Leone (41.), 0:3 Martinovic (42.), 1:3 Krachtus (45.), 1:4 Leone (47.), 1:5 Martinovic (68.)

    Gelbe Karten:Aydin, Fidan – Jägerbauer, Marosevic

    Zuschauer: 225 Bezirkssportanlage Hauenstetten.

    Schiedsrichter: Holger Hofmann (Langenfeld); Assistenten: Kevin Hegwein (Sugenheim), Jana Oberländer (Neuhof).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8103.htm

    Die 2. Mannschaft des TSV 1860 hat am Tag der Deutschen Einheit ein Ausrufezeichen gesetzt und Türkspor Augsburg mit 5:1 geschlagen. Die Junglöwen legten den Grundstein für den Kantersieg bereits im ersten Durchgang.

    Cristian Leone stellte in der 30. und 41. Minute auf 2:0 für die Blauen. Ivan Martinovic erhöhte gar auf 3:0, ehe Dominik Krachtus mit dem Pausenpfiff auf 1:3 verkürzen konnte. Kurz nach dem Seitenwechsel knipste erneute Leone zum 4:1. Martinovic setzte in der 68. Minute vor 225 Zuschauern den Schlusspunkt.

    Türkspor Augsburg – TSV 1860 München II 1:5


    Türkspor Augsburg: Batuhan Tepe, Berkan Aydin, Tugay Demir, Odin Redier, Jameel Kurukan (46. Noah Kusterer), Dominik Krachtus, Angelo Willadt, Simon Gartmann (46. Kerem Cakin), Jeton Abazi (73. Nino Peulić), Mehmet Ali Fidan (62. Duy Bui), Fares Ibrahim (46. Mert Akkurt) - Trainer: Ajet Abazi

    TSV 1860 München II: Paul Bachmann, Justin Thönig, Teo Marosevic, Sean Dulic, Mike Gevorgyan, Evarist Samey (62. Finn Fuchs), Xaver Kiefersauer, Ivan Martinovic (74. Matthias Roithmayr), Raphael Wach (56. Max Jägerbauer), Cristian Leone (85. Samuel Althaus), Noah Klose (62. Arin Garza) - Trainer: Felix Hirschnagl

    Schiedsrichter: Holger Hofmann (Langenfeld) - Zuschauer: 225

    Tore: 0:1 Cristian Leone (30.), 0:2 Cristian Leone (41.), 0:3 Ivan Martinovic (42.), 1:3 Dominik Krachtus (45.), 1:4 Cristian Leone (47.), 1:5 Ivan Martinovic (68.)


    https://www.fupa.net/news/tsv-…oc0STQ#Echobox=1727970225


    Die U21 des TSV 1860 München hat sich am Nationalfeiertag im Kampf um die Tabellenspitze in der Bayernliga Süd zurückgemeldet. Die U21 feierte einen Kantersieg im Spitzenspiel bei Türkspor Augsburg. Mit 5:1 setzten sich die kleinen Löwen in der Fuggerstadt durch und schoben sich damit im Klassement an den Hausherren vorbei auf Rang drei.


    https://sechzger.de/u21-feiert-kantersieg-im-spitzenspiel/


    Nächste Spiele:



    Liveticker für das nächste Spiel:


    https://www.fupa.net/match/tsv…2-fc-pipinsried-m1-241006


    https://www.bfv.de/spiele/tsv-…G9O000000VS5489B4VVTKJJ35

    Für die Löwen-U21 geht es in der Bayernliga Süd am „Tag der Deutschen Einheit“ zum Spitzenteam von Türkspor Augsburg 1972. Anpfiff auf der Bezirkssportanlage Haunstetten (Unterer Talweg 100, 86179 Augsburg) ist am Donnerstag, 3. Oktober 2024 um 15 Uhr.


    Mit dem 1972 gegründeten Verein Türkspor Augsburg wartet ein dicker Brocken auf die kleinen Löwen. Das Team von Trainer Ajet Abazi konnte sich in der letzten Saison nur über die Relegation den Verbleib in der Bayernliga sichern. Im Sommer wurde die Mannschaft gezielt verstärkt und spielt heuer um den Aufstieg mit. Derzeit liegen die Fuggerstädter einen Punkt in der Tabelle hinter dem SV Schalding-Heining, haben aber ein Spiel weniger als die Niederbayern.

    „Das ist eine richtig gute Truppe, die spielen Männerfußball pur mit einer hohen Effektivität“, beschreibt U21-Coach Felix Hirschnagl den Kontrahenten. „Die stehen verdient aktuell da oben.“ Für den 40-Jährigen ist das Spiel bei Türkspor der Auftakt zu einer „Kracher-Trilogie“. Am Sonntag empfangen die kleinen Löwen dann in der Kies-Arena in Gilching den ehemaligen Regionalligisten FC Pipinsried mit Ex-Junglöwen-Coach Sepp Steinberger, anschließend geht es zum SV Kirchanschöring. „Alle drei Gegner sind gut drauf“, weiß Hirschnagl um die Schwere der Aufgaben.

    Sein Team konnte zuletzt den Abwärtstrend stoppen. Nach acht ungeschlagenen Spielen in Folge setzte es zwei Niederlagen hintereinander. Im letzten Spiel wurde jedoch die Reserve der SpVgg Unterhaching mit 2:0 besiegt – und das mit großen personellen Problemen. Eine Besserung zeichnet sich vor dem Spiel in Augsburg nicht ab. Krank fallen definitiv Maximilian Karl, Alvin Husic und Yannik Seils aus, der Einsatz von Noah Klose ist ebenso fraglich, wie der von Alexander Benede und Brahim Moumou. Dazu kommen die ganzen langzeitverletzten Daniel Winkler, Anian Brönauer, Colin Beutel, Gilbert Diep und Moritz Rem. Philip Kuhn saß zuletzt gegen Unterhaching schon einmal auf der Bank, Damjan Dordan trainierte die Woche wieder voll mit, könnte ein Kandidat für die Startelf sein. Ob aus dem Profikader Spieler in der U21 aushelfen, entscheidet sich erst kurzfristig.

    „Wir müssen wieder kompensieren und experimentieren“, sagt Hirschnagl. „Das ist nichts Neues, der Herausforderung stellen wir uns!“ Die ganze Sache hat aber auch etwas Gutes. „Es wird jeder gebraucht, das ist ein gutes Zeichen für die Mannschaft. Genau das hat uns stark gemacht, dass ich jeden reinwerfen kann. Das ist eine Qualität von uns“, freut sich der Trainer über einen leistungsfähigen und -bereiten Kader.

    Natürlich wird auch von den Spielern viel abverlangt, weil Hirschnagl zur Improvisation gezwungen ist, die Spieler nicht auf ihren eigentlichen Positionen einsetzen kann. So fand sich Außenstürmer Evarist Samey gegen Haching auf der Linksverteidiger-Position wieder, löste diese neue Aufgabe mit Bravour. Durch die Länderspielpause der U19 trainieren derzeit Torhüter Miran Qela, Verteidiger Finn Fuchs, Außenbahnspieler Matthias Roithmayr und Stürmer Samuel Althaus mit, sind am Donnerstag im Kader. Gerne hätte Hirschnagl für die Defensive auch Lasse Faßmann und Clemens Lippmann in seinem Team gehabt, doch beide sind leicht angeschlagen. „Wir nutzen damit die Möglichkeit, um die Jungs an den Herrenfußball heranzuführen“, kann der U21-Soch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

    Unterm Strich und in Anbetracht der Personalprobleme, die sich schon durch die gesamte Saison hindurchziehen, liegt die U21 über dem Soll. „In der Phase, in der wir uns befinden, fehlt etwas das Eingespielt sein“, erklärt Hirschnagl, „aber das ist der einzige Haken. Ansonsten macht es mit den Jungs viel Spaß!“


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8102.htm

    Der TSV 1860 holt sich Unterstützung in der Physiotherapie. Ab sofort wird Maj-Brit Lenk den langjährigen Physio Nick Wurian unterstützen.


    Maj-Brit arbeitet im Zentrum für Orthopädie und Sportmedizin (ZFOS), das beim TSV 1860 München mit Dr. Monika Mrosek auch die Mannschaftsärztin stellt. Im Rahmen dieser langjährigen Zusammenarbeit wird die gelernte Physiotherapeutin neben ihrer Hauptaufgabe im Ärztehaus an der Nymphenburger Straße auch die Löwen-Profis betreuen.

    Die Löwen sind für Maj-Brit Lenk nicht Neues, bereits von 2017 bis 2022 war sie im Nachwuchsleistungszentrum als Physiotherapeutin aktiv.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8062.htm

    Gute Nachrichten für alle Löwenfans! Der Bayerischen Rundfunk (BR) überträgt die Spiele gegen den SV Waldhof Mannheim am 09. November, Alemannia Aachen am 23. November und das Spiel gegen den FC Hansa Rostock am 30. November live.


    Wie immer können die Begegnung nicht nur im Fernsehen verfolgt werden, sondern werden parallel im Internet unter www.br.de/mediathek/live und auf YouTube unter www.youtube.com/br24 gestreamt.

    Neben der Live-Übertragung der Löwen-Partien zeigt das BR Fernsehen immer samstags ab 17:15 Uhr in „Blickpunkt Sport“ eine ausführliche Zusammenfassung aller Drittliga-Partien mit bayerischer Beteiligung.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8095.htm

    Die Löwen-U21 hat im Duell der Reserven trotz großer personeller Probleme gegen die SpVgg Unterhaching einen 2:0-Sieg gefeiert. Nach dominanter 1. Halbzeit fielen die Tore aber erst nach der Pause für die Sechzger. Moritz Bangerter traf zum 1:0 (63.), der zweite Treffer fiel per Eigentor (70.).


    Die Sechzger übernahmen vom Anpfiff weg das Zepter, erspielten sich gute Chancen. Eine Hereingabe von links durch Ivan Martinovic verpasste Cristian Leone mit dem Kopf in der Mitte freistehend nur knapp (11.). Wenig später kam Raphael Wach im Strafraum halbrechts ungestört zum Abschluss, setzte den Schuss aber deutlich über die Querlatte (12.). Nach einem Einwurf von Teo Marosevic auf der rechten Seite ging Noah Klose bis zur Grundlinie im Fünfmeterraum, legte dann per Hacke den Ball auf Leone ab, der im Fallen aus sieben Metern aber nur das Außennetz traf (15.). In der 23. Minute musste Erion Avdija erstmals bei einem 21-Meter-Schuss von Tim Hannemann eingreifen. Fünf Minuten später tankte sich Leone auf der rechten Seite gegen Alexander Leuthard durch, legte von der Grundlinie zurück auf Wach, der erneut aus elf Metern übers Tor schoss (27.). Mit einem schmeichelhaften 0:0 aus Sicht der Gäste ging es in die Kabine.

    Glück hatten die Sechzger direkt nach Wiederanpfiff, als Simon Dorfner eine Hereingabe aus dem linken Halbfeld am zweiten Pfosten nur um Zentimeter verpasste (46.). Auch kurz danach konnte Moritz Bangerter bei einem Schuss von der Strafraumkante durch Philipp Zimmerer gerade noch den Fuß reinstellen (47.). Die Führung fiel in der 63. Minute auf der anderen Seite. Ein Eckball von links durch Xaver Kiefersauer rutschte durch, der kurz zuvor eingewechselte Max Jägerbauer setzte nach, brachte die Kugel von der rechten Strafraumseite in die Mitte, wo der eingelaufene Bangerter im Fünfmeterraum am kurzen Pfosten das Spielgerät über die Linie zur Löwen-Führung bugsierte. Das 2:0 für die Löwen fiel äußerst kurios. Mike Gevorgyan hatte den Ball aus der eigenen Hälfte auf der linken Seite nach vorne getrieben, passte dann in die Tiefe auf den durchgestarteten Leone, der wollte in den Rückraum flanken, Ben Schlicke bekam die Kugel an den linken Fuß, von wo sie gegen die Laufrichtung des Torwarts im linken unteren Eck einschlug (70.). Ein Schuss des aufgerückten Justin Thönig im Strafraum konnte Leo Kainz im letzten Moment blocken (80.). Wenig später scheiterte Leone mit einem Drehschuss nach Zuspiel von Luan Klose an Fabian Scherger im Hachinger Tor (81.). Ein Schuss im Anschluss an eine Ecke von Marosevic aus acht Metern landete genau in den Armen von Scherger (85.). Eine Minute später hatte der eingewechselte Arin Garza die Chance auf 3:0 zu erhöhen. Nach einem Sprint über 40 Metern spielte er auf der rechten Seite Gevorgyan an, der passte an den ersten Pfosten, wo Garza per Hacke den Ball ins Tor verlängern wollte, ihn aber nicht traf (87.). In der 3. Minute der Nachspielzeit kam Moritz Ruprecht am zweiten Pfosten zum Kopfball, konnte die Kugel aber nicht aufs Löwen-Tor drücken. Direkt danach war Schluss.

    „Das war in der 1. Halbzeit ein richtig dominanter Auftritt“, lobte U21-Coach Felix Hirschnagl sein Team. „Kompliment an die Mannschaft. Sie hat immer Lösungen gesucht, obwohl wir in der Viererkette aufgrund von Krankheit und Verletzungen wild durcheinandergewürfelt waren.“ Nach zwei Niederlagen in Folge sei so ein Auftritt nicht selbstverständlich, erklärte der 40-Jährige. „Das heute war ein Persönlichkeitstest, den die Jungs mit Bravour bestanden haben. Ich ziehe alle meine Hüte davor. Wir waren stark mit und gegen den Ball.“

    Ärgerlich fand Hirschnagl nur, dass sein Team zur Pause nicht geführt hatte. „Wir haben im letzten Drittel die Überzahlsituationen nicht gut ausgespielt, zu oft den komplizierteren Ball genommen“, bemängelte er. Unterhaching sei in den ersten zehn Minuten nach Wiederanpfiff dominanter gewesen, sei besser in die Zweikämpfe gekommen. „Da hätte das Spiel kippen können. Doch wir haben die Phase überstanden und dagegengehalten“, so Hirschnagl.

    Ein Sonderlob gab es für die Viererkette mit Teo Marosevic, Justin Thönig, Moritz Bangerter und Evarist Samey, die so noch nie zusammengespielt hatte und gleich ohne Gegentor geblieben ist. „Da muss ich auch Erion miteinschließen, der ebenfalls richtig gut war“, lobte er auch seinen Torhüter. Besonders strich er aber Thönig heraus, der sein erstes Spiel nach langer Verletzung gleich über 90 Minuten als Innenverteidiger absolvierte. „Er hat geglänzt“, beschrieb Hirschnagl dessen Leistung kurz und knackig.


    STENOGRAMM, 13. Spieltag, 28.09.2024, 14 Uhr


    TSV 1860 München – SpVgg Unterhaching II 2:0 (0:0)


    1860: 1 Avdija (Tor) – 25 Marosevic, 2 Thönig, 4 Bangerter, 19 Samey – 8 Wach (62., 22 Jägerbauer), 21 Kiefersauer, 10 Gevorgyan – 17 Leone (87., 39 Husic), 18 N. Klose (74., L. Klose), 14 Martinovic (82., 30 Garza).

    Tore: 1:0 Bangerter (63.), 2:0 Schlicke (70., Eigentor).

    Gelbe Karten: Wach – Haxhosaj, Hannemann, Leuthard, Erber, Kainz.

    Zuschauer: 110 in der Kies-Arena Gilching.

    Schiedsrichter: Michael Freund (Waldkirchen); Assistenten: Lukas Penzkofer (Prackenbach), Christoph Kirchberger (Nottau).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8089.htm

    Die Wiesnserie der Löwen geht weiter. Mit dem 2:1-Sieg nach 0:1-Rückstand bei Borussia Dortmund II machten die Sechzger die Neun-Punkte-Woche perfekt.Ayman Azhil hatte die BVB-Reserve in Führung gebracht (34.), der eingewechselte Maximilian Wolfram glich mit einem Traumtor aus (55.), ehe Tunay Deniz von der Mittellinie zum Endstand traf (61.).


    Personal: Trainer Argirios Giannikis musste im Auswärtsspiel in Dortmund auf Morris Schröter (Adduktorenprobleme) und Raphael Schifferl (Rot-Sperre) verzichten. Nicht im 20er-Kader standen der dritte Torhüter Erion Avdija und Moritz Bangerter, die zeitgleich mit der U21 gegen die SpVgg Unterhaching spielten.


    Spielverlauf: Schon nach 20 Sekunden hatten die Sechzger den ersten Abschluss. Soichiro Kozuki war halblinks an der Strafraumkante zum Schuss gekommen, setzte die Kugel aber am kurzen Eck vorbei (1.). In der 7. Minute kam Jesper Verlaat zwar nach einer Ecke von rechts durch Thore Jacobsen zum Kopfball aus fünf Metern, brachte aber kein Druck auf das Spielgerät, sodass Marcel Lotka es sicher aufnehmen konnte. Zweimal musste René Vollath in der 14. Minute gegen Jordi Paulina eingreifen, der Max Reinthaler halblinks übersprintet hatte, aber mit seinem Abschlüssen an 1860-Keeper scheiterte, der sich ihm entgegenwarf. Glück hatten die Löwen drei Minuten später, dass der entscheidende Pass der Dortmunder im Drei-gegen-Zwei nicht ankam (17.). Beinahe hätte Paulina mit einem Schuss vom rechten Strafraumeck Vollath überrascht. Der Ball senkte sich zwar über den Torhüter, aber nicht ins 1860-Tor (19.). In dieser Phase dominierten die Gastgeber, nachdem die Anfangsminuten klar den Sechzgern gehört hatten. Nach einer zu kurz abgewehrten Ecke kam der früh eingewechselte Rodney Elongo-Yombo an der Strafraumkante frei zum Abschluss, setzte den Schuss aber in die Wolken (23.). Wenig später versuchte Franz Roggow per Seitfallzieher am Fünfmeterraum den Ball aufs Löwen-Tor zu bringen, traf ihn aber nicht voll (24.). Danach bekamen die Sechzger wieder Oberwasser. Ein 20-Meter-Schuss halbrechts mit links von David Philipp ging knapp am langen Eck vorbei (28.). Eine Ablage von Julian Guttau nahm Tunay Deniz halbrechts direkt, leicht abgefälscht landete die Kugel neben dem rechten Pfosten im Tor-Aus (32.). Ein 20-Meter-Schuss von Kozuki kam zu zentral auf Lotka, der mit dem Aufsetzer keine Probleme hatte (34.). Im Gegenzug gingen die Dortmunder in Führung. Michael Eberwein ließ einen Querpass von links am Strafraum passieren, Elongo-Yombo legte die Kugel per Hacke zurück auf Ayman Azhil, der aus 20 Metern den Ball sehenswert in den rechten oberen Winkel zum 1:0 für den BVB schlenzte (34.). In der 44. Minute brannte es lichterloh im Strafraum, als die Sechzger mehrmals nicht den Ball klären konnte. Am Ende beendete ein Offensivfoul des BVB die brenzlige Situation. In der Nachspielzeit hatte Verlaat noch die Chance zum Ausgleich. Nach einer Linksflanke von Florian Bähr kam der 1860-Kapitän am zweiten Pfosten zum Abschluss, sein Schuss wurde jedoch zur Ecke abgefälscht (45.+2). So blieb es beim Rückstand zur Pause.


    Glück hatten die Löwen kurz nach Wiederanpfiff, als Paulina über rechts frei auf Vollath zulief, sich dann aber den Ball zu weit vorlegte, sodass sich der Löwen-Keeper draufwerfen konnte (49.). Der zur Pause eingewechselte Maximilian Wolfram besorgte mit einem Traumtor den Ausgleich. Guttau hatte die Kugel auf ihn quergelegt, Wolfram zog vom linken Strafraumeck nach innen, schloss dann mit rechts ab und schlenzte den Ball über Lotka hinweg zum 1:1 ins rechte obere Eck (55.). In der 59. Minute legte Julian Hettwer den Ball an Vollath vorbei, Bähr klärte vor der Linie, die Kugel kam zu Paulina, der aber aus neun Metern knapp über das 1860-Tor schoss. Zwei Minuten später das nächste Traumtor. (Von der Mittelline hatte Deniz abgezogen, die Kugel senkte sich über Lotka hinweg zum 2:1 ins BVB-Tor (61.). Eine flache Freistoß-Hereingabe von Deniz aus dem rechten Halbfeld verpasste der eingelaufene Verlaat im Zentrum nur um Zentimeter (69.). Eine Minute später scheiterte Guttau nach Zuspiel von Patrick Hobsch halblinks mit seinem Schuss aufs lange Eck an Lotka, der den Ball um den Pfosten lenkte (70.). Nach einer Rechtsflanke von Guttau setzte sich Wolfram am zweiten Pfosten beim Kopfballduell durch, aber Lotka vereitelte das 3:1 für die Sechzger mit einem Reflex auf der Linie (78.). In der 82. Minute wurde Hobsch im BVB-Strafraum am Bein getroffen, kam zu Fall, aber Schiedsrichter Kevin Behrens ließ weiterspielen. Erneut war es Guttau, der mit einem 17-Meter-Schuss aus dem Zentrum Lotka prüfte, der den Ball aber um den rechten Pfosten lenken konnte (85.). Drei Minuten später zielte Guttau aus 20 Metern knapp rechts am Tor vorbei (88.). In der Endphase ließen die Sechzger nichts mehr zu, brachten die knappe Führung problemlos über die Zeit und feierten mit neun Punkten eine perfekte Englische Woche.


    TRAINERSTIMMEN


    Löwen-Coach Argirios Giannikis konnte seine Freude nach der perfekten Woche nicht verhehlen. „Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben viele Standards gehabt – ohne die maximal große Chance zu erspielen.“ Danach sah der 44-Jährige jedoch ein Bruch im Spiel seiner Mannschaft. „Wir haben etwas den Faden nach Kontern verloren, wurden zu passiv.“ Gleichzeitig übte der Löwen-Coach Nachsicht, denn es sei schwer am Ende einer Englischen Woche, immer wieder die Kompaktheit herzustellen. „In der 2. Halbzeit waren die Räume auf beiden Seiten groß“, analysierte Giannikis. „Aber wir haben es weitaus besser gemacht, hatten viele Chancen, um das Spiel höher zu gestalten.“ Wichtig sei es für ihn zu sehen, dass die Abläufe immer besser greifen. „Wir haben neun Punkte geholt, eine perfekte Englische Woche hingelegt, haben zudem vier der letzten fünf Spiele gewonnen. Man sieht, dass die Mannschaft immer mehr Selbstvertrauen kriegt. Ich glaube, dass wir auf einem ordentlichen Weg sind!“

    Ganz anders war die Gemütslage bei BVB-Coach Jan Zimmermann. „Wir haben eine tolle Gruppe, aber Potential ist nicht gleich Qualität“, monierte er. „Es ist noch ein weiter Weg. Wir haben völlig unnötig dieses Spiel aus der Hand gegeben. Auch die erfahrenen Spieler, die immer noch jung sind, haben heute nicht die richtigen Entscheidungen getroffen. Anfang der 2. Halbzeit hätten wir das Spiel zumachen müssen. Da hatten wir genügend Umschaltsituationen“, ärgerte er sich. Sein Team hätte diese Möglichkeiten schlampig und unsauber ausgespielt. „1860 hat uns dann vorgemacht, wie man Situationen kaltschnäuzig und zielstrebig zu Ende spielt.“ Er prophezeite seinem Team mit einer solchen Leistung eine „zähe Saison“.


    STENOGRAMM, 8. Spieltag, 28.09.2024, 14 Uhr


    Borussia Dortmund II – TSV 1860 München 1:2 (1:0)


    BVB II: 35 Lotka (Tor) – 29 Jessen, 34 Lührs, 27 Lelle, 2 Mogultay – 6 Azhil, 8 Roggow – 26 Drakas, 14 Eberwein, 20 Hettwer – 23 Paulina.

    Ersatz: 31 Ostrzinski (Tor) – 5 Foti, 10 Elongo-Yombo, 11 Butler, 15 Hüning, 16 Garcia Posados, 17 Göbel, 37 Campbell, 43 Krevsun.

    1860: 11 Vollath (Tor) – 20 Reich, 4 Verlaat, 16 Reinthaler, 28 Bähr – 5 Jacobsen, 36 Deniz – 8 Philipp, 7 Guttau, 14 Kozuki – 34 Hobsch.

    Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 2 Danhof, 10 Schubert, 18 Kloss, 21 Kwadwo, 27 Ott, 30 Wolfram, 37 Frey, 39 Muteba.

    Wechsel: Elongo-Yombo für Drakas (13.), Krevsun für Jessen (46.), Foti für paulina (73.), Campbell für Elongo-Yombo (73.) – Wolfram für Philipp (46.), Kwadwo für Reinthaler (54.), Frey für Jacobsen (66.), Schubert für Hobsch (90.+2).

    Tore: 1:0 Azhil (34.), 1:1 Wolfram (55.), 1:2 Deniz (61.).

    Gelbe Karten: – Deniz, Kozuki.

    Zuschauer: 5.010 im Stadion Rote Erde

    Schiedsrichter: Kevin Behrens (Hasede); Assistenten: Maximilian Nie-Hoegen (Altenlingen), Lennart Kernchen (Wettbergen); Vierter Offizieller: Christoph Kluge (Bremen).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8088.htm


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/dortmund…liga-4941184/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…tsv-1860-muenchen,UPfVk8v


    https://www.tz.de/sport/1860-m…ning-oft-zr-93327381.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…ute-live-zr-93327147.html


    https://www.abendzeitung-muenc…r-wolfram-deniz-sieg-518/


    https://www.weltfussball.de/sp…und-ii-tsv-1860-muenchen/




    Spielzusammenfassung von BR24 Sport auf Facebook:


    https://www.facebook.com/BR24Sport/videos/1423914881637757


    Nächste Spiele:



    Liveticker für das nächste Spiel:


    https://www.fupa.net/match/tsv…wehen-wiesbaden-m1-241005


    https://www.bfv.de/spiele/tsv-…KF8000000VS5489B3VVLDQQH4


    https://www.weltfussball.de/sp…hen-wiesbaden/liveticker/

    Nach zuletzt zwei Niederlagen will die Löwen-U21 in der Bayernliga Süd am 13. Spieltag im Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching II zurück in die Erfolgsspur. Doch die Vorzeichen stehen schlecht. Anpfiff in der Kies-Arena (Talhofstr. 13, 82205 Gilching) ist am Samstag, 28. September 2024 um 14 Uhr.


    Acht Spiele blieben die kleinen Löwen ungeschlagen. Zuletzt setzte es zwei Niederlagen. „Das hat seine Gründe, dass es nicht so lief“, sagt Trainer Felix Hirschnagl. „Step für Step sind Spieler ausgefallen, die sich eingespielt hatten.“ Immer wieder musste der 40-Jährige deshalb umbauen.

    Unter der Woche kam eine neue Hiobsbotschaft dazu. Daniel Winkler riss sich im Training am Dienstag erneut das Kreuzband. „Das ist eine persönliche Niederlage, die weh tut. Wir werden Daniel vermissen.“ Es ist nicht nur für den Innenverteidiger ein herber Rückschlag, sondern für die gesamte Mannschaft, schließlich war der 21-Jährige als Kapitän der Kopf der Mannschaft. Die Spielführerbinde brachte in dieser Saison bisher kein Glück. Schon Anian Brönauer verletzte sich im dritten Saisonspiel schwer.

    „Wir müssen die Rollen neu verteilen“, so Hirschnagl nicht nur in Bezug auf das Kapitänsamt. Gerade die Viererkette entpuppt sich immer mehr als Problemfall. Moritz Rem fehlt weiterhin wehen eines Bänderrisses. Yannik Seils und Sean Dulic fallen krankheitsbedingt aus. Zuletzt fehlte auch Alexander Benede. „Er trainiert so halb mit, sein Einsatz ist extrem fraglich“, so der Trainer. Damit gibt auch der Routinier wenig Anlass zu Hoffnung. Wenigstens ist Justin Thönig im Training zurück.

    „Es ist mit den Verletzungen immer schlimmer geworden, es hat sich die letzten drei, vier Wochen nochmals gesteigert. Wir müssen schauen, wie wir das Problem lösen“, stellt Hirschnagl fest und sieht darin auch eine Chance. „Die Umstellungen hemmen zwar den Entwicklungsprozess derzeit, aber mittelfristig wird es den Jungs guttun, weil sie Verantwortung übernehmen müssen. Die ‚Dauerbrenner‘ sind alle weg.“

    Schließlich sei man im NLZ mit der Maxime in die Saison gegangen, „dass die Jungen maximal gefordert und gefördert werden. Das tritt jetzt ein. Deswegen wollen wir nicht jammern, sondern nach vorne schauen“, erklärt Hirschnagl.

    Mit der Reserve der SpVgg Unterhaching kommt eine gut ausgebildete Mannschaft. Beide Teams kennen sich aus den Duellen im Nachwuchs bestens. „Haching will Fußball spielen, sie pressen gut.“ In allen Partien, die Hirschnagl per Video oder live in dieser Saison gesehen hatte, konnte das Team von Trainer Marc Endres mithalten. „Meiner Meinung nach stehen sie mit zu wenig Punkten da. Deshalb erwarte ich ein Spiel auf Augenhöhe.“


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8087.htm

    Das DFB-Sportgericht hat entschieden und Raphael Schifferl für die Notbremse im Spiel gegen Hannover 96 für zwei Spiele gesperrt.


    Die offizielle Begründung lautet wie folgt: Raphael Schifferl wird wegen eines unsportlichen Verhaltens mit einer Sperre von zwei Meisterschaftsspielen der 3. Liga belegt. Darüber hinaus ist Raphael Schifferl bis zum Ablauf der Sperre für alle anderen Meisterschaftsspiele seines jeweiligen Vereins bzw. seiner Tochtergesellschaft gesperrt.

    Das Urteil ist bereits rechtskräftig.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8082.htm

    Die Löwen beenden die Englische Woche in der 3. Liga mit einem Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund II. Anpfiff im Stadion Rote Erde ist am Samstag, 29. September 2024 um 14 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen.


    Kein Tag ohne Pressekonferenz: Innerhalb von drei Tagen ist Trainer Argirios Giannikis zum dritten Mal gefordert. Bereits 16 Stunden nach dem 1:0-Erfolg über Hannover 96 II beantwortet der 44-Jährige wieder Fragen zum nächsten Gegner. Zunächst aber ging der 1860-Cheftrainer nochmals auf das Spiel gegen die Niedersachsen tags zuvor ein. „Ich bin froh über die drei Punkte, sie waren hochverdient.“ Er habe viele Spielphasen gesehen „mit ordentlichen Ballzirkulationen“ gesehen. Auch konnte man den Gegner immer wieder überspielen. Leider hätten im letzten Drittel bisweilen noch der Punch und die Zielstrebigkeit gefehlt.

    Giannikis zeigt sich von den „tollen Atmosphäre“ im Grünwalder Stadion angetan. „Der Funke ist von der Mannschaft auf die Zuschauer übergesprungen. In der Phase, wo wir dann einen Mann weniger waren, wurden wir von den Fans getragen“, konnte er ein perfektes Zusammenspiel ausmachen. „Vielleicht müssen wir uns vorwerfen lassen, dass wir nicht das 2:0 oder 3:0 gemacht haben, dann hätten wir einen ruhigen Abend gehabt.“

    Letztlich hatte es trotzdem zum ersten Heimsieg der Saison gereicht. Ärgerlich war nur der Platzverweis gegen Raphael Schifferl. Der Innenverteidiger wird den Löwen zwei Spiele fehlen. Ein normales Strafmaß für Giannikis, „da keine Fehlentscheidung des Schiedsrichters vorlag“. Gedanken wegen des Fehlens des Österreichers muss er sich keine machen. „Wir haben mit Max Reinthaler einen Spieler auf identischem Niveau mit viel Erfahrung. Generell ist eine Rote Karte nie gut, vor allem, weil sie unnötig war. Aber Verletzungen und Sperren gehören in einer Saison dazu“, sieht es der Trainer pragmatisch. Er habe Vertrauen in die Spieler, die die Fehlenden ersetzen.

    Giannikis kann bis auf Schifferl aus dem Vollen schöpfen. Lediglich bei Morris Schröter ist man vorsichtig. Nach dem Spiel in Bielefeld klagte der Außenbahnspieler über Adduktorenbeschwerden. Da er gerade aus einer Verletzung kam, schrillten die Alarmglocken. „Es war eine Sicherheitsmaßnahme, ihn gegen Hannover nicht spielen zu lassen. Er ist ein wichtiger Spieler, bei dem wir kein Risiko eingehen wollen. Solange er nicht absolut beschwerdefrei ist, wird er nicht spielen.“

    Mit der U23 von Borussia Dortmund wartet ein dicker Brocken auf die Sechzger. „Sie sind zu Hause noch ungeschlagen, hatten durch das Auswärtsspiel in Essen unter der Woche wenig Reisestrapazen“, weiß der Löwen-Trainer. „Dortmund spielt offensiv mit viel Tempo, schaltet schnell um. Es ist eine junge Mannschaft mit erfahrenen Spielern auf wichtigen Positionen.“

    Im Verlauf der Englischen Woche holten die Löwen bisher die maximale Ausbeute. Nun träumen alle von einer Neun-Punkte-Woche. „Wir werden alles dafür tun, das zu erreichen. Das wird aber nicht einfach“, weiß Giannikis, „jedes Spiel schreibt seine eigene Geschichte. Wir müssen in der Kürze der Zeit mental schnell sein und uns auf die neue Situation einstellen.“ Trotzdem hat der Löwen-Coach ein gutes Gefühl. „Wir waren zuletzt defensiv stabiler. Auch das Offensivspiel hat sich entwickelt. So hatten wir mehr gefährliche Momente im letzten Drittel.“

    Sinnbildlich dafür steht Patrick Hobsch, der mit seinem ersten Löwentreffer die drei Punkte gegen Hannover sicherte. „Er hat die Nase im Moment vorne, weil er die Inhalte mittlerweile umsetzen kann“, argumentiert der Trainer. Zuvor war er mit den „defensiven Abläufen“ des Stürmers nicht zufrieden. „In der Box ist er sehr stark, zudem ist er ein wichtiger Zielspieler, der die Bälle auf seine Mitspieler ablegen kann“, beschreibt er die Vorzüge des 29-Jährigen.

    Was für Hobsch gilt, ist auch bei der Mannschaft zu erkennen. „Wir haben eine schwierige Situation gemeistert, unsere Tendenz geht klar nach oben“, verweist Giannikis auf eine positive Entwicklung, die Prozesse gehen langsam in Fleisch und Blut über. „Wir haben zuletzt viele Schritte nach vorne gemacht.“

    Auch die Symbiose zwischen Team und Fans funktioniert immer besser. „Sie hatten ein gutes Gespür in den schwierigen Phasen“, lobt Giannikis den Löwen-Anhang gegen Hannover. „Das gibt die letzten Prozentpunkte.“ Diese wird die Mannschaft auch in Dortmund benötigen. 700 Karten wurden für diese Partie in München verkauft. Die Unterstützung dürfte aber bei weitem größer sein, haben die Sechzger doch viele Freunde und einige Fanclubs in NRW, wie zum Beispiel die Niederrhein-Löwen Moers, die sogar Mitglieder aus den Niederlanden haben und die alle Spiele ihres Lieblingsklubs in dern Nähe besuchen. So dürfte das altehrwürdige Stadion Rote Erde also fest in 1860-Hand sein. Giannikis: „Wir freuen uns darauf!“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    BVB II: 31 Ostrzinski (Tor) – 17 Göbel, 34 Lührs, 15 Hüning, 2 Mogultay – 6 Azhil, 8 Roggow – 14 Eberwein – 26 Drakas, 20 Hettwer – 10 Elongo-Yombo

    Ersatz: 1 Klußmann, 35 Lotka (beide Tor) – 5 Foti, 11 Butler, 16 Garcia Posados, 21 Paschke, 23 Paulina, 27 Lelle, 37 Campbell, 38 Wätjen, 43 Krevsun,

    Nicht dabei: 4 Irorere (Fußverletzung), 7 Besong (Knieverletzung), 22 Mané (unbekannte Verletzung), 29 Jessen (Gesichtsverletzung), 39 Aning (Innenbandverletzung), 42 Kabar (Nasenbeinbruch).


    1860: 11 Vollath (Tor) – 20 Reich, 4 Verlaat, 16 Reinthaler, 28 Bähr – 5 Jacobsen, 36 Deniz – 8 Philipp, 7 Guttau, 14 Kozuki – 34 Hobsch.

    Ersatz: 1 Hiller, 23 Avdija (beide Tor) – 2 Danhof, 10 Schubert, 18 Kloss, 21 Kwadwo, 25 Dulic 27 Ott, 30 Wolfram, 32 Bangerter, 37 Frey, 39 Muteba.

    Nicht dabei: 17 Schröter (Adduktorenprobleme), 24 Schifferl (Rot-Sperre).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8083.htm


    Die Löwen feierten mit 1:0 über Hannover 96 II ihren ersten Heimsieg der Saison und bleiben damit während des Oktoberfestes 2024 unbesiegt. Das „Tor des Abends“ erzielte Patrick Hobsch per Kopf nach einer Ecke von Tunay Deniz (41.).


    Personal: Trainer Argirios Giannikis musste im Wiesnheimspiel gegen Hannover auf Tim Danhof (Trainingsrückstand), Morris Schröter (Adduktorenprobleme) und Sean Dulic (Grippe) verzichten. Nicht im 20er-Kader standen der dritte Torhüter Erion Avdija und Moritz Bangerter.

    Spielverlauf: Die Sechzger liefen zum ersten Mal in den aktuellen Oktoberfest-Trikots auf. Das nächste Mal wird beim zweiten Wiesnheimspiel gegen den SV Wehen-Wiesbaden sein. Die erste Chance hatten die Löwen nach einem Standard. Tunay Deniz hatte den Ball aus dem linken Halbfeld an den Fünfmeterraum gechipt, Patrick Hobsch kam zwar mit dem Kopf ans Spielgerät, brachte es aber nicht an Torhüter Toni Stahl vorbei (4.). Eine Minute später war es Hobsch, der von der rechten Strafraumseite den Ball zurück auf David Philipp legte, der zog an der Strafraumkante ab, zielte aber weit über den Querbalken (5.). Den ersten Torschuss für die Niedersachsen gab Hayate Matsuda in der 12. Minute ab, stellte aber mit seinem Abschluss aus 19 Metern René Vollath vor keine Probleme. Eine schöne Einzelleistung von Soichiro Kozuki sorgte für die beste 1860-Chance in der Anfangsviertelstunde. Von links zog der Japaner an der Strafraumkante in die Mitte, schloss dann mit rechts ab, jedoch nicht platziert genug, so dass Keeper Stahl parieren konnte (15.). Nach einer Ecke von links durch Thore Jacobsen war Raphael Schifferl mit dem Kopf am ersten Pfosten zur Stelle, setzte die Kugel aber deutlich übers 96-Tor (17.). In der 21. Minute hatte Philipp in die Tiefe gepasst, Hobsch steuerte allein auf Stahl zu, legte sich die Kugel aber einen Tick zu weit vor, sodass der Gästekeeper parieren konnte. Glück hatten die Sechzger in der 38. Minute, als Tom Sanne sich mit dem Rücken zum Tor an der Sechzehner-Linie drehte, Jesper Verlaat die Bewegung mitmachte, aber wegrutschte, der anschließende Schlenzer des 96-Stümers ging knapp übers linke Kreuzeck. Drei Minuten später das Tor auf der anderen Seite. Deniz hatte eine Ecke von links mit rechts scharf aufs lange Eck gedreht, Hobsch war zur Stelle, drückte die Kugel per Kopf zum 1:0 über die Linie (41.). Deniz war es auch in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit, der per Freistoß vom linken Strafraumeck mit seinem Rechtsschuss Stahl prüfte. Diesmal war der Keeper aber auf dem Posten (45.+1). Somit blieb es bei der knappen Führung für die Löwen zur Pause.

    Die erste gefährliche Szene im zweiten Durchgang hatten die Gäste. Ein Eckball von links durch Robin Kalem verlängerte Sanne per Kopf an den zweiten Pfosten, wo aber Deniz zur Stelle war, ebenfalls per Kopf vor einem Hannoveraner klärte (49.). Auf der anderen Seite flankte Deniz von links einen Freistoß auf den Kopf von Schifferl, der köpfte sich jedoch selbst aufs Knie, sodass die Kugel links am Tor vorbeiging (52.). In der 60. Minute scheiterte Schifferl aus sechs Metern nach Deniz-Flanke von rechts mit seinem Kopfball an Stahl. Einen weiten Einwurf von links durch Florian Bähr verlängerte per Kopf Verlaat, der kurz zuvor eingewechselte Marlon Frey nahm dahinter die Kugel mit vollem Risiko, zielte aber aus 13 Metern knapp übers rechte Kreuzeck (65.). Eine Jacobsen-Freistoßflanke aus dem rechten Halbfeld erwischte der eingelaufene Bäjhr am zweiten Pfosten per Kopf, Stahl wehrte die Kugel per Reflex ab, bevor seine Vorderleute die Situation endgültig klärten (67.). Nach einem Eckball von links durch Jacobsen sprang die Kugel vom Fuß eines 96er aufs eigene Tor, Schifferl ging noch dazwischen, aber irgendwie ging die Kugel nicht über die Linie (69.). Im Gegenzug kam Matsuda in zentraler Position aus 15 Metern zum Abschluss, schoss aber am rechten Pfosten vorbei (70.). Eine Minute später versprang Schifferl am linken Strafraumeck als letzter Mann die Kugel, Kalem ging dazwischen, mit einem Trikotzupfer brachte der Löwe den Stürmer zu Fall, Schiedsrichter Martin Wilke zückte sofort die Rote Karte (71.). Den anschließenden Freistoß von Kalem lenkte Vollath über das linke Kreuzeck (72.). Nach einer Ecke von links kam Nick Stepantsev am zweiten Pfosten zum Kopfball, setzte die Kugel aber rechts neben das Tor (79.). Hannover machte jetzt mit einem Mann mehr mächtig Druck, besonders über den auf der linken Seite spielenden Japaner Matsuda. Ein 18-Meter-Flachschuss von Eric Uhlmann kam genau auf Vollath, der den Ball fangen konnte (86.). Max Reinthaler brachte eine Linksflanke von Maximilian Wolfram aus acht Metern per Kopfballaufsetzer aufs 96-Tor, jedoch zu zentral, sodass Stahl zupacken konnte (89.). In der 90. Minute war auch für Matsuda Schluss, der Gelb vorbelastet nach einer Schwalbe Gelb-Rot sah. So ging es in Gleichstand in die Nachspielzeit. Die Löwen verteidigten den knappen Vorsprung, feierten im vierten Heimspiel der Saison den ersten Sieg.


    STENOGRAMM, 7. Spieltag, 25.09.2024, 18.60 Uhr


    TSV 1860 München – Hannover 96 II 1:0 (1:0)


    1860: 11 Vollath (Tor) – 20 Reich, 24 Schifferl, 4 Verlaat, 28 Bähr – 5 Jacobsen, 36 Deniz – 8 Philipp, 7 Guttau, 14 Kozuki – 34 Hobsch.

    Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 10 Schubert, 16 Reinthaler, 18 Kloss, 21 Kwadwo, 27 Ott, 30 Wolfram, 37 Frey, 39 Muteba.

    H96 II: 1 Stahl (Tor) – 18 Arkenberg, 10 Uhlmann, 4 Göttlicher, 3 Matsuda – 17 Dammeier, 16 Brandt – 24 Kalem, 20 Meier, 7 Abdullatif – 13 Sanne.

    Ersatz: 12 Quindt (Tor) – 5 Dominke, 6 Engelbreth, 8 Stepantsev, 11 Winter, 19 Videira, 21 Danquah, 29 Niklaus, 37 Marino.

    Wechsel: Wolfram für Philipp (63.), Frey für Deniz (63.), Reinthaler für Guttau (74.), Schubert für Hobsch (74.), Muteba für Kozuki (84.) – Engelbreth für Brandt (21.), Marino für Meier (55.), Stepantsev für Kalem (74.), Videira für Dammeier (74.), Danquah für Abdullatif (74.).

    Tor: 1:0 Hobsch (41.).

    Gelbe Karten: Deniz, Hobsch, Wolfram – Brandt, Kalem, Dammeier.

    Gelb-Rote Karte: Matsuda (90.).

    Rote Karte: Schifferl (71., Notbremse).

    Zuschauer: 15.000 Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Martin Wilke (Merzhausen); Assistenten: Tobias Huthmacher (Sigmaringen), Sebastian Hilsberg (Leiningerland); Vierter offizieller: Tobias Endriß (Bad Ditzenbach).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8078.htm


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…-2024-liga-4941178/ticker


    https://www.br.de/nachrichten/…t-wiesn-heimspiel,UPOtRYq


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-mannschaft-93321818.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…iannikis-zr-93321175.html


    https://www.abendzeitung-muenc…berfest-wiesn-hobsch-516/


    https://www.weltfussball.de/sp…-muenchen-hannover-96-ii/



    Nächste Spiele:



    Liveticker für nächstes Spiel:


    https://www.fupa.net/match/bor…v-1860-muenchen-m1-240928


    https://www.bfv.de/spiele/boru…JGO000000VS5489B3VVLDQQH4


    https://www.weltfussball.de/sp…1860-muenchen/liveticker/

    Die Löwen empfangen zum ersten Wiesnheimspiel am 7. Spieltag der 3. Liga Hannover 96 II. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist am Mittwoch, 25. September 2024 um 18.60 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen.


    „Siege sind immer gut, der in Bielefeld ganz besonders. Wir haben gegen einen starken Gegner gewonnen, der seit Februar kein Heimspiel mehr verloren hat“, sagte 1860-Chefcoach Argirios Giannikis zu Beginn der Löwenrunde. „Natürlich war das ein Lucky Punch, aber wir haben uns den verdient, indem wir unseren Plan mit viel Fleiß und Intensität umgesetzt haben.“

    Dass dieser Erfolg mit dem Beginn des Oktoberfestes zusammenfiel, lässt auf mehr hoffen. „Wir haben einen guten Start hingelegt“, so der 44-Jährige. „Wir werden alles dafür tun, dass wir weitere Siege feiern. Das ist unsere Ambition, zumal wir gegen Hannover in einem ganz besonderen Trikot spielen werden.“ Damit meint Giannikis das neue Wiesntrikot, indem die Mannschaft gegen die Niedersachsen auflaufen wird.

    Eindringlich warnte der Löwen-Chefcoach vor der Zweitvertretung der 96er. „Hannover spielt ein hohes Pressing, versucht dadurch Chaos zu erzeugen. Es ist eine gute Mannschaft, die Sandhausen geschlagen hat. Wir sind also gewarnt.“ Vier Punkte hat der Aufsteiger auf dem Konto, diese wurden allesamt in der Fremde geholt. „96 spielt sehr intensiv, lässt dem Gegner keine Zeit. Da müssen wir schnell die relevanten Räume finden“, lautet die Vorgabe des Trainers.

    Derzeit hat Giannikis bis auf den erkrankten Sean Dulic alle Mann an Bord. Tim Danhof trainiert zwar voll mit, ist für ihn aber keine Option. „Tim hatte eine sensible Geschichte. Wir tun gut daran, nichts zu überstürzen.“ Dagegen ist Raphael Ott nach überstandener Grippe zumindest ein Kandidat für den Spieltagskader. Der Coach wurde gefragt, ob er getreu dem Motto „never change a winning team“ an der gleichen Startelf wie in Bielefeld festhalten werde. „Stabilität tut der Mannschaft sicher gut. Wir werden aber zuvor ein Update von den Spielern einholen.“ Da sich das Team in einer Englischen Woche befindet, schließt Giannikis Änderungen nicht aus. „Es ist auch möglich, dass ich rotiere.“

    Zuletzt konnte der Trainer in der Defensive eine Entwicklung feststellen. „Wir haben auch gegen Dresden nicht viele Chancen zugelassen, aber leider viele leichte Fehler gemacht. Deshalb lag in Bielefeld der Focus auf den Basics, darunter hat sicher etwas die Offensive gelitten.“ Seine Vorgabe lautet deshalb für die Zukunft, defensiv und taktisch so stabil wie auf der Alm spielen, gleichzeitig aber nach vorne mehr Akzente setzen, „ohne dass das defensive Konstrukt wackelt“.

    Gegen Hannover II erwartet Giannikis ohnehin ein anderes Spiel als in Bielefeld. Während die Arminia viel Wert auf Ballbesitz legt, geht bei den Niedersachsen sofort die Post ab, wenn sie das Spielgerät hat. „Hannover geht sofort drauf, ist von den Pressing-Werten die aktivste Mannschaft der Liga und lässt einem keine Zeit zur Entfaltung. Nach Ballgewinn spielen sie sofort in die Spitze. Darauf müssen wir uns einstellen.“

    Der Sieg in Bielefeld habe stimmungstechnisch nochmals einen Push gegeben. „Natürlich ist die Mannschaft gelöster, das Selbstvertrauen wächst mit jedem Erfolgserlebnis. Aber jedes Spiel schreibt eine neue Geschichte“, weiß Giannikis, „deswegen müssen wir uns jetzt auf Hannover fokussieren“, um endlich den ersten Heimdreier in dieser Saison unter Dach und Fach zu bringen. Dann werden wahrscheinlich auf die Wiesn-Trikots zum Verkaufsschlager!


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 11 Vollath (Tor) – 20 Reich, 24 Schifferl, 4 Verlaat, 28 Bähr – 5 Jacobsen, 36 Deniz – 17 Schröter, 7 Guttau, 14 Kozuki – 10 Schubert.

    Ersatz: 1 Hiller, 23 Avdija (beide Tor) – 2 Danhof, 8 Philipp, 16 Reinthaler, 18 Kloss, 21 Kwadwo, 27 Ott, 30 Wolfram, 32 Bangerter, 34 Hobsch, 37 Frey, 39 Muteba.

    Nicht dabei: 25 Dulic (krank).

    H96 II: 1 Stahl (Tor) – 18 Arkenberg, 10 Uhlmann, 44 Wallner, 3 Matsuda – 17 Dammeier, 16 Brandt – 24 Kalem, 27 Oudenne – 13 Sanne, 37 Marino.

    Ersatz: 12 Quindt, 22 Grimpe (beide Tor) – 4 Göttlicher, 5 Dominke, 6 Engelbreth, 7 Abdullatif, 8 Stepantsev, 11 Winter, 19 Videira, 20 Meier, 21 Danquah, 26 Ndikom, 29 Niklaus, 32 Momuluh, 42 Westermeier.

    Nicht dabei: 2 Chakroun (Sperre), 9 Busch (Schulterverletzung), 14 Frauendorf (Muskelfaserriss), 15 Babitsch (Meniskusverletzung), 28 Gevorgyan (muskuläre Probleme), 33 Walbrecht (Oberschenkelverletzung).

    Schiedsrichter: Martin Wilke (Merzhausen); Assistenten: Tobias Huthmacher (Sigmaringen), Sebastian Hilsberg (Leiningerland); Vierter offizieller: Tobias Endriß (Bad Ditzenbach).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8075.htm


    Die Löwen-U21 hat mit 0:1 beim 1. FC Sonthofen das zweite Spiel in Folge verloren. Während der gesamten Partie hatte das Team von Trainer Felix Hirschnagl keine einzige klare Torchance. Der Siegtreffer der Allgäuer fiel in der 1. Minute der Nachspielzeit nach einem Ballverlust im Spielaufbau durch Fabian Lutz.


    Die Sechzger versuchten von Anpfiff weg, die Spielkontrolle zu übernehmen. Doch die erste Möglichkeit hatten die Gastgeber. Luka Arslan war von links nach innen gezogen, schloss dann mit rechts an der Strafraumkante ab, der Ball ging knapp am langen Eck vorbei (3.). Eine Minute später kam Andreas Hindelang nach einer Linksflanke zwischen zwei Löwen-Verteidigern zum Kopfball, sein Aufsetzer aus sieben Metern war aber zu zentral, so dass Erion Avdija im Nachfassen den Ball festhalten konnte (4.). Den ersten Torschuss auf 1860-Seite gab Teo Marosevic ab, jedoch war bei seinem Abschluss aus 16 Metern noch ein Bein dazwischen, so dass seinem Abschluss der Druck fehlte, um Keeper Marco Zettler vor Problem zu stellen (14.). Ein Distanzschuss aus 19 Metern rutschte Mike Gevorgyan über den Spann, ging dadurch weit übers Tor (21.). Sonthofen stand mit seiner Fünfer-Abwehrkette sehr massiv, versuchte immer wieder durch überfallartige Konter die kleinen Löwen zu überraschen. Nach einer Flanke von rechts durch Daniel Winkler köpfte Marosevic am zweiten Pfosten seinen Gegenspieler an (44.). Wenig später ging ein 20-Meter-Schuss von Marosevic knapp über den Querbalken (45.). Kurz danach war Schluss nach weitgehend ereignislosen 45 Minuten.

    Am Gesamtbild änderte sich auch nach Wiederanpfiff wenig. Eine Hereingabe von links durch Evarist Samey nahm Gevorgyan am Elfmeterpunkt mit viel Risiko aus der Luft, der Schuss ging weit über die Querlatte (53.). Die Partie plätscherte ohne große Höhepunkte vor den Toren dahin. In der 78. Minute zog Jannik Holzapfel nach Doppelpass mit Tim Lorenz auf der linken Seite in die Mitte, schloss dann aus zwölf Metern mit rechts ab, zielte aber deutlich übers 1860-Tor. Als alle sich mit einem torlosen Unentschieden abgefunden hatten, erzielte Fabian Lutz in der Nachspielzeit den Siegtreffer für die Allgäuer. Winkler hatte zu Moritz Bangerter an der Mittellinie gepasst, aus dessen Rücken kam Lutz im Vollspeed, nahm den Ball mit, spielte Doppelpass mit Stefan Sucur und lief anschließend Winkler davon. Halblinks vor Avdija traf er aus acht Metern zum 1:0 ins lange Eck (90.+1). Die Löwen warfen in der Schlussphase nochmals alles nach vorne, eine Chance konnten sie sich aber nicht mehr erspielen. Nach zuvor acht ungeschlagenen Spielen kassierten sie damit die zweite Niederlage in Folge.

    U21-Coach Felix Hirschnagl ärgerte sich über den Auftritt seiner Mannschaft. „Das war ähnlich wie in Nördlingen. Wir haben viel den Ball, uns fallen aber keine Lösungen damit im letzten Drittel ein“, brachte er das Defizit auf den Punkt. „Zurzeit stecken wir in der Entwicklung fest.“ Der Trainer ärgerte sich, dass es der Gegner mit einfachen Mitteln geschafft hatte, das Tempo aus dem Spiel seines Teams zu nehmen. „Wenn ein Spiel so läuft, dann musst du schauen, dass am Ende wenigstens die Null steht und du einen Punkt mitnimmst. Das kann ich an einem solchen Tag akzeptieren.“

    Der 40-Jährige spricht von fehlender Gesamtqualität. „Wir schaffen es nicht, uns Chancen herauszuspielen, dazu waren die letzten drei Gegentore viel zu billig.“ Ähnlich wie Nördlingen vor zwei Wochen habe auch Sonthofen „Herrenfußball“ gespielt. „Sie gehen komplett an ihre Grenzen. Manchmal muss man eben Fußball arbeiten und nicht nur spielen“, hat Hirschnagl als Manko ausgemacht. „Wir müssen zielstrebiger sein, es mehr als der Gegner wollen und die Momente erzwingen. Das kriegen wir momentan nicht hin. Das schmerzt. Wir müssen jetzt aus solchen Spielen schnell unsere Lehren ziehen!“


    STENOGRAMM, 12. Spieltag, 21.09.2024, 14 Uhr

    1. FC Sonthofen – TSV 1860 München 1:0 (0:0)

    1860: 1 Avdija (Tor) – 4 Seils, 20 Winkler, 16 Dulic, 25 Marosevic (62., 30 Garza) – 8 Bangerter, 21 Kiefersauer (46., 33 Wach), 10 Gevorgyan (71., 39 Husic) – 17 Leone (86., 9 L. Klose), 18 N. Klose (71., 14 Martinovic), 19 Samey.

    Tor: 1:0 Lutz (90.+1).

    Gelbe Karten: Holzapfel, Martin, Lorenz– Gevorgyan, Wach, Seils.

    Zuschauer: 220 Baumit Arena.

    Schiedsrichter: Elias Wörz (Friesenried); Assistenten: Jakob Hanser (Buching), Lukas Dimdik (Füssen).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8071.htm


    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel:


    https://www.fupa.net/match/tsv…gg-unterhaching-m2-240928


    https://www.bfv.de/spiele/tsv-…H7C000000VS5489B4VVTKJJ35

    Die Löwen gewannen durch ein Traumtor von Thore Jacobsen aus 65 Metern mit 1:0 bei Arminia Bielefeld, brachten den Ostwestfalen die erste Saisonniederlage und die erste Heimniederlage seit dem 17. Februar 2024 bei. Gleichzeitig verhinderten sie das Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz.


    Personal: Trainer Argirios Giannikis musste in Bielefeld auf Raphael Ott (Grippe) und Tim Danhof (Trainingsrückstand) verzichten. Nicht im 20er-Kader standen der dritte Torhüter Erion Avdija, Sean Dulic und Moritz Bangerter. Alle drei spielten zeitgleich in der U21 bei der 0:1-Niederlage beim 1. FC Sonthofen.


    Spielverlauf: Die Ostwestfalen übernahmen von Anpfiff weg die Spielkontrolle, hatten mehr Ballbesitz, störten früh, erspielten sich jedoch zunächst keine chancen. Das änderte sich nach etwas mehr als einer Viertelstunde. Nach einem Ballgewinn passte Lukas Kunze auf Mael Corboz, der tief rechts in den Strafraum spielte, wo der eingelaufene André Becker aus zehn Metern zum Abschluss kam, aber René Vollath war zur Stelle, wehrte den Schuss aufs lange Eck mit dem Fuß ab (16.). Sieben Minuten später hatten auch die Löwen ihre Möglichkeit. Die scharfe, flache Hereingabe von Lukas Reich von rechts verpasste Patrick Hobsch am ersten Pfosten nur knapp (23.). Auf der anderen Seite schaltete Ex-Löwe Marius Wörl schnell um, passte nach rechts zu Kunze, dessen scharfe Hereingabe fast von der Grundlinie jedoch Vollath abwehrte (24.). Zwei Minuten später prüfte Wörl mit einem 25-Meter-Schuss den Löwen-Keeper (26.). Ein weiter Einwurf von Florian Bähr auf der rechten Seite verlängerte Raphael Schifferl mit dem Kopf, Julian Guttau dahinter kam aus zehn Metern zum Abschluss, setzte die Kugel aber links neben das Arminia-Tor (31.). In der 43. Minute köpfte Schifferl eine Hereingabe von links durch Thore Jacobsen nach einem Eckball aus acht Metern am linken Eck vorbei. Im Gegenzug legte der agile Kunze den Ball per Kopf an den Fünfmeterraum zu Wörl, der aus der Drehung heraus sofort aufs Tor flankte, jedoch kam Isiah Young in zentraler Position einen Schritt zu spät (44.). Damit ging es torlos in die Kabine.

    Kurz nach Wiederanpfiff hatte Young die Führung auf dem Fuß, als er nach einer flachen Hereingabe fast von der rechten Grundlinie durch Wörl aus acht Metern zum Abschluss kam, aber genau auf Vollath zielte (49.). Einen Eckball von Jacobsen erreichte einmal mehr der 1,95 Meter große Schifferl mit dem Kopf, brachte die Kugel aber nicht aus Tor der Ostwestfalen (56.). Ansonsten blieb das Spiel relativ chancenarm. In der 69. Minute war es erneut Wörl, der aus halbrechter Position mit seinem Neun-Meter-Schuss Vollath prüfte. Ein Schuss von Christopher Lannert halbrechts an der Strafraumkante flog dem Löwen-Keeper genau in die Arme (72.). Ein Schuss im Strafraum von Wörl wurde Zunächst von Schifferl geblockt, den Abpraller nahm Lannert aus 18 Metern direkt, zielte aber neben den linken Pfosten (74.). Ein Zuspiel an den zweiten Pfosten verpasste der eingewechselte Kaito Mizuta per Grätsche (75.). Nach einem Angriff von rechts legte Reich den Ball in die Mitte zu Tunay Deniz, der an der Strafraumkante zum Abschluss kam, aber bei seinem Schuss zu viel Rücklage hatte und die Kugel weit übers Bielefelder Tor setzte (80.). Mit einem Megator sicherte Jacobsen in der 88. Minute den Löwen drei Punkte. Ein Fehlpass der Arminia am Mittelkreis nahm der Mittelfeldspieler in der 1860-Hälfte direkt, traf aus 65 Metern über Torhüter Jonas Kerksen zum 1:0 für die Sechzger ins Bielefelder Tor. Es war gleichzeitig der erste Treffer von Jacobsen im 1860-Dreß. Ein Kopfball von Julian Kania in der 3. Minute der Nachspielzeit wurde sichere Beute von Vollath. Ansonsten standen die Löwen sicher, warfen sich in die Bälle. Ex-Löwen Merveille Biankadi kam halbrechts zum Abschluss, setzte die Kugel aber deutlich übers 1860-Tor (90.+4). Die Löwen überstanden die fünfminütige Nachspielzeit, feierten damit ihren zweiten Saisonsieg und wehrten damit nicht nur den Sprung der Arminia an die Tabellenspitze ab, sondern gleichzeitig das eigene Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz.


    TRAINERSTIMMEN


    Löwen-Trainer Argirios Giannikis war die Erleichterung nach dem Sieg auf der Bielefelder Alm anzumerken, wenngleich der nichts von einem Endspiel wissen wollte. „Vereinsintern hatte ich immer den Glauben, dass wir an einem Strang ziehen, in die gleiche Richtung gehen und an den Prozessen weiterarbeiten.“ Der 44-Jährige sah von seiner Mannschaft „für ein Auswärtsspiel eine sehr gute 1. Halbzeit. Wir hatten auch unsere Chancen. In der 2. Halbzeit wollten wir zu viel, haben versucht, zu schnell den tödlichen Pass zu spielen.“ Durch die Ballverluste sei man zu oft in die Verteidigungsposition geraten. „Dass wir so ein Tor schießen, ist vielleicht ausgleichende Gerechtigkeit für das Gegentor in Stuttgart.“ Der Sieg sei auch im Hinblick auf das Heimspiel in der Englischen Woche sei wichtig gewesen. „Wir haben gesehen, was wir in dieser Liga alles reinlegen und leiden müssen, wenn wir Spiele gewinnen wollen. Das wird keine leichte Aufgabe am Mittwoch gegen Hannover 96 II. Wir werden sie auf keinen Fall unterschätzen. Sie spielen guten Fußball. Das wird ein hartes Stück Arbeit. Wir müssen am Ball sicher besser werden“, forderte Giannikis, „um endlich unseren ersten Heimsieg zu holen.“

    Bielefelds Coach Michel Kniat war mit dem Auftritt seiner Mannschaft nicht unzufrieden. „Wir haben ganz, ganz viel von dem gesehen, was wir vorhatten“, sagte er, bemängelte jedoch, dass die herausgespielten Chancen nicht genutzt wurden. „Bezeichnend ist, dass dann so ein Tor die Niederlage bedeutet. Es ist bitter und enttäuschend, wird uns aber nicht umhauen“, ist sich Kniat sicher. Seinem Keeper Jonas Kerksen wollte er keinen Vorwurf machen. „Wir wollen, dass der Torhüter da vorne steht. Er hat in meinen Augen alles richtig gemacht, den Ball kann er nicht halten. Wenn er die ganze Saison am Fünfer steht, dann kriegen wir komplett andere Tore. Deswegen nehme ich den Gegentreffer gerne auf meine Kappe. Das passiert einmal in fünf Jahren.“ Kniat fügte anerkennend hinzu: „Glückwunsch zu dem Tor!“


    STENOGRAMM, 6. Spieltag, 21.09.2024, 16.30 Uhr


    DSC Arminia Bielefeld – TSV 1860 München 0:1 (0:0)


    DSC: 1 Kersken (Tor) – 24 Lannert, 19 Großer, 3 Felix, 4 Oppie – 21 Russo – 6 Corboz, 38 Wörl – 13 Kunze, 39 Becker, 30 Young.

    Ersatz: 18 Oppermann (Tor) – 2 Hagmann, 7 Kania, 8 Schreck, 17 Biankadi, 22 Schroers, 23 Schneider, 25 Mizuta, 36 Lukas.

    1860: 11 Vollath (Tor) – 20 Reich, 24 Schifferl, 4 Verlaat, 28 Bähr – 5 Jacobsen, 36 Deniz – 17 Schröter, 7 Guttau, 14 Kozuki – 34 Hobsch.

    Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 8 Philipp, 10 Schubert. 16 Reinthaler, 18 Kloss, 21 Kwadwo, 30 Wolfram, 37 Frey 39 Muteba.

    Wechsel: Mizuta für Young (63.), Biankadi für Wörl (76.), Kania für Becker (76.), Schroers für Kunze (83.), Schneider für Felix (83.) – Philipp für Schröter (61.), Wolfram für Guttau (76.), Frey für Hobsch (76.), Schubert für Deniz (90.), Reinthaler für Kozuki (90.).

    Tor: 0:1 Jacobsen (88.).

    Gelbe Karten: Corboz – Philipp.

    Zuschauer: 24.865 in der SchücoArena.

    Schiedsrichter: Nico Fuchs (Dürscheid); Assistenten: Jonah Besong (Duisburg), Tobias Esch (Oberpleis); Vierter Offizieller: Julian Bergmann (Bramsche).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8070.htm


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/bielefel…liga-4941166/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…sieg-in-bielefeld,UOzx0Qh


    https://www.tz.de/sport/1860-m…endspiel-zr-93313721.html


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-0-1-514/


    https://www.weltfussball.de/sp…lefeld-tsv-1860-muenchen/



    Spielzusammenfassung von BR24 Sport auf Facebook:


    https://www.facebook.com/BR24Sport/videos/3897691770553132


    Nächste Spiele:



    Liveticker für nächstes Spiel:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-m1-hannover-96-m2-240925


    https://www.bfv.de/spiele/tsv-…J14000000VS5489B3VVLDQQH4


    https://www.weltfussball.de/sp…er-96-ii/liveticker/#auto

    Nach der ausgefallenen Partie gegen Spitzenreiter SV Schalding-Heining geht’s für die Löwen-U21 in der Bayernliga Süd am 12. Spieltag zum 1. FC Sonthofen. Anpfiff in der Baumit Arena (Stadionweg 12, 87527 Sonthofen) ist am Samstag, 21. September 2024 um 14 Uhr.


    Die Zeit seit der ersten Saisonniederlage beim TSV 1861 Nördlingen war sowohl für Trainer Felix Hirschnagl als auch für die Spieler „viel zu lange“. Das lag daran, dass am vergangenen Wochenende wegen der starken Regenfälle kurzfristig der Platz in Gilching gesperrt worden war, so die Partie gegen Schalding-Heining nicht stattfinden konnte. „Ärgerlich, weil wir nicht sofort darauf reagieren konnten“, findet Hirschnagl.

    Umso spannender sei es, wie die Mannschaft damit umgehe „Die Jungs waren diese Woche in der Trainingsarbeit sehr konzentriert und haben die gewünschte hohe Intensität gezeigt. Die Niederlage und die verlängerte Pause ist schon ein Rhythmus-Brecher“, so der 40-Jährige. „Es ist wird interessant sein, wie wir wieder reinstarten!“

    Der Gegner steht als 15. auf einem Relegationsplatz. Trotzdem warnt Hirschnagl vor den Allgäuern. „Sie spielen ordentlich, pressen hoch und lassen sich mit dem Ball etwas einfallen Es wird ein ähnlich schweres Spiel wir in Nördlingen“, prophezeit der Löwen-Coach seinem Team. Das Ende der Ungeschlagen-Serie habe aus seiner Sicht auch etwas Gutes: „Irgendwie hat uns das zum Schluss gehemmt. Das ist jetzt erledigt. Ich hoffe, dass die Freiheit jetzt wieder da ist und wir den Schritt mehr machen, so wie uns das zuvor ausgezeichnet hatte.“

    Sonthofen wisse genau, „was ihre Stärke ist“, sagt Hirschnagl. „Wir können deshalb dort nur gewinnen, wenn wir die Intensität über die 90 Minuten hochhalten. Dann sind wir superschwer zu schlagen.“ Genau darauf habe er und sein Trainerteam die Spieler fokussiert. „Letztlich ist das eine Sache des Willens!“

    Die Personalsituation ist trotz der längeren Pause keine andere als in der Vorwoche. Nach wie vor ist der Einsatz von Brahim Moumou und Alexander Benede fraglich, ebenso der von Teo Marosevic, der unter der Woche über Adduktorenprobleme klagte. Moritz Rem wird wegen eines Bänderrisses im Sprunggelenk weiter fehlen. Wenigstens machen Maximilian Karl und Philip Kuhn weitere Fortschritte, „Sie trainieren wieder mit der Mannschaft, aber ohne Zweikämpfe.“

    Aber egal, wer letztlich in Sonthofen auf dem Platz steht: Löwen-Coach Hirschnagl hofft „auf extrem viel Energie am Samstag. Dann sind wir nur sehr schwer zu schlagen. So selbstbewusst sind wir mittlerweile!“


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8068.htm


    Liveticker für das Spiel:


    https://www.fupa.net/match/1-f…v-1860-muenchen-m2-240921


    https://www.bfv.de/spiele/1-fc…HPC000000VS5489B4VVTKJJ35

    Die Löwen reisen am 6. Spieltag der 3. Liga zum Auswärtsspiel nach Ostwestfalen. Anpfiff gegen den DSC Arminia Bielefeld ist am Samstag, 21. September 2024 um 16.30 Uhr in der SchücoArena. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen.


    Nach dem ersten Saisonsieg in Ingolstadt herrschte Optimismus, der durch die 2:3-Heimniederlage gegen Dynamo Dresden einen Dämpfer erhielt. In der Tabelle haben die Löwen nur noch den SV Waldhof Mannheim hinter sich. „Wir wissen um die Situation. Das ist eine Tabellenregion, die nicht schön ist. Wir haben nach vielen eigenen Fehlern verloren“, analysiert Trainer Argirios Giannikis die Gründe und betont: „Die Moral hat gestimmt!“

    Anders bei Gegner Arminia Bielefeld. In der Vorsaison lief es bei den Ostwestfalen überhaupt nicht. Viele befürchteten den dritten Abstieg in Folge. Den konnte das Team von Trainer Mitch Kniat mit einem starken Schlussspurt verhindern. Für die aktuelle Spielzeit wurde das Team punktuell verstärkt und steht mit elf Punkten aus fünf Spielen derzeit auf Rang vier, ist zusammen mit dem SV Wehen Wiesbaden die bisher einzig ungeschlagene Mannschaft der 3. Liga. Trotzdem gibt sich Giannikis selbstbewusst. „In der Liga kann jeder jeden schlagen, deswegen bin ich optimistisch, dass wir in Bielefeld was holen.“

    Dazu, so sagt der 44-Jährige, müsste es endlich dauerhaft „Klick“ machen. „Uns würde vieles leichter fallen, wenn die Prozesse homogener wären – ohne die vielen Aufs und Abs.“ Gegen Dresden hätte sein Team in der 1. Halbzeit aus dem Spiel heraus kaum etwas zugelassen. „Gerade einmal ein Torschuss.“ Auch nach dem 1:3-Rückstand war die Leistung in Ordnung. „In der Schlussphase hatten wir Pech, als wir einmal den Pfosten treffen und zweimal auf der Linie gerettet wird. Wir sind nicht weit weg, wenden aber in verschiedenen Spielphasen die falschen Mittel an, fallen in alte Muster zurück. Das müssen wir abstellen!“ Zwei Tore gegen ein Top-Team wie Dresden sei in Ordnung. „Wir lassen wenig zu, bekommen aber viele Gegentore Im Moment kriegen wir aus wenig viel. Wir müssen daran arbeiten, dass Konstanz in unser Spiel kommt.“

    Faninfos zum Auswärtsspiel in Bielefeld.

    Erneut wies Giannikis weit von sich, dass die Mannschaft konditionelle Probleme hätte. „Die Laufwerte und -leistung sind auf einem hohen Niveau, das hat mit Kondition nichts zu tun.“ Auch bei den Expected Goals habe sein Team gegen Dresden die Nase vorne gehabt. „Es sind einfach Fehleinschätzungen in bestimmten Situationen. Solche Sachen passieren, aber in der Häufigkeit wie bei uns sollten sie einfach nicht passieren“, findet Giannikis und fügt an: „Wir sollten schnell lernen. Hier sehe ich mich in der Verantwortung.“ Noch würden alle Ruhe bewahren. „Intern ziehen alle an einem Strang, glauben daran, dass wir den Turnaround schaffen.“

    Gegen Bielefeld kann Giannikis wieder auf Morris Schröter zurückgreifen. Der Außenbahnspieler befindet sich seit einer Woche im Mannschaftstraining. „Es ist wichtig, dass er in die Abläufe maximal reinkommt“, findet der Löwen-Coach. Auch Tim Danhof ist nach seinen Fersenproblemen zurück im Training. Auf der Alm fällt lediglich Youngster Raphael Ott aus, der sich mit einer Grippe abgemeldet hat.

    Zuletzt war auffällig, dass Giannikis im Training Spieler in die erste Elf beorderte, die bisher eher im zweiten Glied standen. „Ich wollte ihnen die Chance geben, sich zu zeigen“, lautete seine Begründung. Das könnte ein Fingerzeig für die Auswärtspartie in Ostwestfalen sein. Patrick Hobsch zum Beispiel, der meist auf der Bank Platz nehmen musste, bezeichnet der Löwen-Trainer „als wichtiger Spieler, auch wenn er nicht von Anfang an gespielt hat. Nach seiner Einwechslung gegen Dresden hat er sich gut eingeführt und den Assist zum Anschlusstreffer gegeben.“ Ebenfalls eine Option für die erste Elf ist Soichiro Kozuki, den Giannikis als „Belebung“ nach seiner Einwechslung bezeichnete. „Er hätte einen Top-Einstand gehabt, wenn der Kopfball drin gewesen wäre.“

    Bei Bielefeld stehen mit dem verletzten Semi Belkahia, Merveille Biankadi, Christopher Lannert und Marius Wörl vier Ex-Löwen unter Vertrag. Die Ostwestfalen agieren bei Ballbesitz dominant, spielen sehr variabel und kreieren viele Chance. „Das ist eine spielstarke Mannschaft“, sagt Giannikis. „Nur mit verteidigen wirst du auf der Alm nicht bestehen können. Wir müssen die passende Balance in unserem Spiel finden und die gleiche Energie wie in Ingolstadt auf den Platz bringen.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    DSC: 1 Kersken (Tor) – 24 Lannert, 19 Großer, 3 Felix, 4 Oppie – 21 Russo – 6 Corboz, 38 Wörl – 13 Kunze, 39 Becker, 22 Schroers.
    Ersatz: 18 Oppermann (Tor) – 2 Hagmann, 7 Kania, 8 Schreck, 11 Yildirim, 17 Biankadi, 23 Schneider, 25 Mizuta, 30 Young, 33 Lippert, 36 Lukas.
    Nicht dabei: 5 Belkahia (Aufbautraining nach Knieverletzung), 9 Hilterman (Fußverletzung), 10 Boujellab (Aufbautraining nach Zehenverletzung), 37 Sarenren Bazee (muskuläre Probleme im Oberschenkel).

    1860: 11 Vollath (Tor) – 20 Reich, 24 Schifferl, 4 Verlaat, 21 Kwadwo – 5 Jacobsen, 37 Frey – 7 Guttau, 36 Deniz, 30 Wolfram – 10 Schubert.
    Ersatz: 1 Hiller, 23 Avdija (beide Tor) – 2 Danhof, 8 Philipp, 14 Kozuki, 16 Reinthaler, 17 Schröter, 18 Kloss, 28 Bähr, 34 Hobsch, 39 Muteba.
    Nicht dabei: 27 Ott (Grippe).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8065.htm