Beiträge von Loewe

    U21 will gegen Türkgücü die Tabellenspitze erklimmen.

    Die U21 empfängt in der Bayernliga Süd am 8. Spieltag zum Stadtduell Regionalliga-Absteiger Türkgücü München. Anpfiff auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München) ist am Freitag, 29. August 2025 um 18.60 Uhr.


    Für Alper Kayabunar, seit dieser Saison Trainer der Löwen-U21, ist es eine Reise in die Vergangenheit. Vor seinem Engagement bei Sechzig war der 39-Jährige 15 Jahre in verschiedenen Funktionen bei Türkgücü tätig. „Ja, natürlich kenne ich noch ein paar Leute, die dort sind, habe mit dem Verein viel erlebt“, erzählt er. Es habe sich aber zuletzt viel verändert. Von sentimentalen Gefühlen macht sich der Coach jedoch frei. „Im Endeffekt gilt nur das Spiel. Wir wollen unbedingt gewinnen und werden deswegen alles reinhauen. Unser Ziel ist es, zumindest am Freitagabend Platz eins in der Tabelle zu übernehmen.“

    Bisher lief es prächtig für die kleinen Löwen. Fünf Partien haben sie in dieser Saison absolviert, vier davon gewonnen und nur einmal Unentschieden gespielt. Oft standen sie am Ende in Überzahl auf dem Platz, zuletzt in Pipinsried hatten sie sogar zwei Mann mehr auf dem Feld. Trotzdem erzielten sie die beiden Treffer bei numerischem Gleichstand.

    Zunächst einmal sieht es Kayabunar positiv, dass sich die Kontrahenten gegen sein Team selbst dezimieren. „Das heißt, dass wir es richtig gut machen, wenn die Gegner oft eine Rote Karte gegen uns bekommen, zu Fouls gezwungen sind, weil sie in der einen oder anderen Situation die Kontrolle verlieren.“

    Im Auswärtsspiel in Heimstetten und im Heimspiel gegen Gundelfingen hätte sich sein Team sehr wohl schwergetan, gegen Pipinsried möchte Kayabunar das dagegen nicht gelten lassen. „Wir haben es bei 2:0-Führung defensiv sehr clever gespielt, nie was anbrennen lassen. Natürlich hätten wir uns mehr Torchancen erarbeiten und ein bisschen mutiger nach vorne spielen können.“ Letztlich zählen aber die drei Punkte, die nie in Gefahr gerieten. Dafür war der U21-Coach mit der Leistung vor der Pause rundum zufrieden. „Gegen eine Top-Mannschaft wie Pipinsried war es eine überragende 1. Halbzeit“, schwärmt er.

    War die U21 in Pipinsried nicht unbedingt Favorit, so sind die Vorzeichen im Heimspiel gänzlich andere. Denn punktemäßig trennen beide Teams Welten. „Türkgücü ist nicht so schlecht, wie es die Tabelle gerade hergibt“, warnt Kayabunar eindringlich. „Sie haben einige Spieler, die viele Regionalligaspiele bestritten haben und mit Ünal Tosun einen, der schon 3. Liga gespielt hat.“

    Übrigens ist Tosun nicht nur Spieler, sondern seit dem 4. Spieltag auch Trainer, nachdem Slaven Skeledzic, der erst zu Beginn der Saison als Nachfolger von Kayabunar präsentiert worden war, nach drei Niederlagen bereits entlassen wurde. Mit Tosun als Spielertrainer feierte das Team gleich den ersten Sieg. Danach fehlte der 32-Jährige zweimal wegen einer Dienstreise in die Vereinigten Staaten. Beide Partien gingen verloren. Nun ist er zurück und Löwen-Coach erwartet einen erstarkten Kontrahenten, „weil Ünal sehr viel Qualität reinbringt. Deswegen glaube ich, dass sich die Mannschaft bei uns anders präsentieren wird, wie die beiden Wochen zuvor.“

    Trotzdem wolle man das Spiel unbedingt gewinnen und die Chance wahrnehmen, die Tabellenspitze zu erklimmen. „Das ist noch mal eine riesengroße Motivation“, findet Kayabunar. Ohnehin sei der Konkurrenzkampf im Team groß. „Jeder gibt im Training Vollgas.“ Deshalb sei mit dem einen oder anderen Härtefall zu rechnen. „Gerade im Offensivbereich ist die Auswahl groß.“

    Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Benedikt Hoppe, der sich für das Training am Donnerstag krank entschuldigen ließ. Dafür wäre Lasse Faßmann nach dem Ablauf seiner Rotsperre wieder ein Option. „Es ist aber noch nicht endgültig abgesprochen, ob er von den Profis kommt“, schränkt Kayabunar ein. Ziemlich wahrscheinlich sei dagegen, dass endlich Brahim Moumou in den Kader zurückkehrt. „Er hat die letzten drei Wochen gut trainiert“, findet der Trainer. Von seiner Klasse her ist er ein Spieler, der den Konkurrenzkampf in der Offensive nochmals verschärfen wird.


    https://www.tsv1860.de/de/news…-tabellenspitze-erklimmen


    Liveticker für das Spiel gegen Türkugücü München:


    https://www.fupa.net/match/tsv…guecue-muenchen-m1-250829


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…89BTVSDFH806-G/spieltag/8

    Es ist der 8. Spieltag der Bayernliga Süd und für den Trainer der Amas, Alper Kayabunar ist es ein ganz besonderer. Am morgigen Freitagabend um 18.60 Uhr empfängt er mit seiner (neuen) Mannschaft auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 seinen ehemaligen Verein, Türkgücü, wo er selbst über 15 Jahre in verschiedenen Rollen rund um die Fußballer tätig war. Für den neuen Löwendompteur an der Seitenlinie der U21 des TSV 1860 sicher ein besonderes Spiel.

    Trainer schmeißt nach vier Spielen schon wieder hin

    Bei Türkgücü, das sich erst in der vergangenen Spielzeit sowohl sportlich als auch aus Gründen, die neben dem Platz zu finden waren, aus der Regionalliga Bayern verabschiedet hatte, ist schon wieder einiges los. Anfang der vorvergangenen Woche hat der erst zu Beginn dieser Saison neu angetretene Trainer Slaven Skeledzic entnervt hingeschmissen. Zuvor hatte es drei Niederlagen in der Liga und das Aus in der ersten Totopokal-Runde gegen den Ligakonkurrenten Sportfreunde Schwaig gesetzt.

    Türkgücü als Vorbild für 1860…

    Der kicker zitierte den gebürtigen Serben mit deutscher Staatsangehörigkeit mit einer recht deutlichen Situationsbeschreibung: “Ich bin nach dem ganzen Chaos gegangen und es war nicht einvernehmlich. Von Beginn meiner Tätigkeit an herrschten im Verein massive strukturelle Defizite: Es gab keine klare Organisation, stattdessen Unordnung, Fehlinformationen sowie ein hohes Maß an Chaos. In diesem Umfeld war professionelles Arbeiten nicht annähernd möglich.” Hatte nicht vor etwas mehr als drei Jahren noch ein großer kommerzieller Blog im Löwenumfeld das Projekt aus Neuperlach als leuchtendes Vorbild für den TSV 1860 dargestellt und gefeiert? So kann man sich täuschen…

    Spielertrainer bei Türkgücü gegen die Amas im Einsatz

    Das Training an der Heinrich-Wieland-Straße übernahm nach dem Abschied von Skeledzic als Spielertrainer der 32jährige Mittelfeldmann Ünal Tosun, der zu den wenigen Spielern im Kader gehört, die schon in den vergangenen Regionalliga-Jahren für Türkgücü auf dem Feld stand. Eine vorübergehende Lösung, die prompt fünf Tage später zum ersten – und bislang einzigen – Saisonsieg (allerdings gegen den auch weiterhin sieglosen Tabellenletzten Sturm Hauzenberg) für Türkgücü führte. Danach folgten dann wieder zwei Pleiten (in Nördlingen und gegen Ismaning). Und an der Seitenlinie steht – immer noch und wohl auch beim Spiel gegen die Amas morgen – Ünal Tosun. In der Bayernliga-Tabelle belegen die Neuperlacher aufgrund des einen Sieges aktuell übrigens den drittletzten Platz.

    Löwen mit breiter Brust aus drei Siegen

    Beim morgigen Gastgeber, den Junglöwen zeigt sich an komplett anderes Bild. Sie blicken zurück auf drei Siege in Serie im August. Zuletzt besiegte man am vergangenen Freitag den FC Pipinsried durch zwei Treffer von Noah Klose mit 2:0. Die Amas sind in der laufenden Saison in fünf Spielen noch ungeschlagen (ein Unentschieden) und könnten mit einem Sieg am Freitag Abend sogar für knapp neunzehn Stunden die Tabellenführung in der Bayernliga Süd übernehmen. Der derzeitige Primus Kirchanschöring bestreitet erst am Samstagnachmittag sein (allerdings schon siebtes) Spiel und könnte dann mit einem Sieg über Kottern – ebenfalls noch ungeschlagen – die Tabellenspitze wieder zurückerobern.

    Kein Starkregen am Traininggelände zu erwarten

    Das Spiel findet wie eingangs erwähnt wieder am Trainingsgelände in Giesing statt und die U21 würde sich über zahlreichen Besuch gewiss sehr freuen. Verdient haben sie es angesichts der bislang gezeigten Leistungen allemal. Einzig der Wetterbericht sieht nicht ganz optimal aus. Regen ist angesagt. Allerdings kein Starkregen, der ja zuletzt zu zwei Spielabbrüchen am Fünferplatz in der Grünwalder Straße geführt hatte.


    https://sechzger.de/amas-gegen…n-fuer-trainer-kayabunar/

    Der 24-jährige Offensivspieler war im Sommer 2024 von Schalke 04 zu den Löwen gewechselt und absolvierte seitdem 36 Pflichtspiele im weiß-blauen Trikot. Über die Vertragsmodalitäten vereinbarten beide Seiten Stillschweigen. Die Löwen bedanken sich bei Soichiro für seinen Einsatz und wünschen ihm für seine sportliche wie persönliche Zukunft alles erdenklich Gute. Mach’s gut, Soichiro – Einmal Löwe, immer Löwe!


    https://www.tsv1860.de/de/news…zuki-verlaesst-die-loewen

    Spätes Löwen-Glück: 2:0-Auswärtserfolg bei Alemannia Aachen.

    Die Löwen feierten bei Alemannia Aachen einen Last-Minute-Sieg. Den 2:0-Erfolg markierten die beiden Einwechselspieler Patrick Hobsch (89.) und David Philipp (90.+1). Beide Treffer bereitete Kevin Volland mustergültig vor. Die Gastgeber spielten nach Gelb-Rot gegen Gianluca Gaudino ab der 64. Minute in Unterzahl.


    Personal: Trainer Patrick Glöckner musste in Aachen verletzungsbedingt auf Morris Schröter verzichten. Erkrankt fehlten Philipp Maier und Emre Erdogan. Ansonsten standen diesmal nicht im 20er-Kader die beiden Torhüter René Vollath und Miran Qela sowie Justin Steinkötter, Soichiro Kozuki, Max Reinthaler und Lasse Faßmann.

    Spielverlauf: Aachen begann druckvoll und hatte nach 90 Sekunden die erste Chance. Faton Ademi kam halbrechts an der Strafraumkante zum Abschluss, sein Schuss ging knapp am langen Eck vorbei (2.). Die Gastgeber waren in der Anfangsphase wesentlich präsenter als die Löwen. Mit zunehmender Spieldauer kamen die Sechzger besser in die Partie, aber der letzte Pass fand zunächst keinen Adressaten. In der 22. Minute sprintete Manuel Pfeifer auf der linken Seite in einen Aufbaupass, spielte Kevin Volland tief an, der halblinks im Strafraum zum Abschluss kam, sein Schuss wurde jedoch geblockt. Ansonsten gab es wenig Torraumszenen. Nach einem Ballverlust von Tunay Deniz an der linken Eckfahne gegen Gianluca Gaudinio, der in den Rückraum auf Lukas Scepanik passte, hatte der Aachener bei seinem Schuss aus zwölf Metern im Zentrum etwas zu viel Rücklage, so dass sein Abschluss knapp links am Pfosten vorbei ins Tor-Aus ging (32.). Auf der anderen Seite führte Thore Jacobsen im rechten Halbfeld an der Mittellinie einen Freistoß schnell aus, Florian Niederlechner kam halblinks im Strafraum aus der Drehung zum Abschluss, scheiterte aber an Jan Olschowsky im Alemannen-Tor (33.). In der 40. Minute musste Thomas Dähne außerhalb seines Strafraums klären. Joel da Silva Kiala hatte am eigenen Strafraum die Kugel im Anschluss an einen 1860-Eckball nach vorne geschlagen, Jacobsens Kopfballrückgabe zum eigenen Torwart geriet etwas zu kurz, aber Dähne war vor dem Alemannia-Stürmer am Ball. Kurz vor der Pause hatten die Sechzger nochmals eine Kontermöglichkeit, aber Sigurd Haugen brachte halbrechts im Strafraum den Ball nicht in die Mitte zum freistehenden Niederlechner, weil da Silva Kiala im letzten Moment per Grätsche zur Ecke klären konnte (43.). Kurz danach war Pause.

    Nach zehn Sekunden in der 2. Halbzeit versuchte Deniz mit einem Distanzschuss aus 25 Metern Olschowsky zu überraschen, zielte aber etwas zu hoch (46.). Die Löwen attackierten nun Aachen früher. In der 55. Minute handelten sie sich jedoch einen Konter ein, Jesper Verlaat bremste Torsiello an der Strafraumkante im letzten Moment, der traf ihn bei der Klärung am Fuß, doch Schiedsrichter Robert Kampka sah es genau andersherum, gab Freistoß für Aachen und zeigte dem Löwen-Kapitän die Gelbe Karte sowie Niederlechner, der sich über die Entscheidung lautstrakt beschwerte. Den Freistoß kurz vor der Strafraumkante setzte Scepanik in die Mauer (57.). Verlaat kehrt nach kurzer Behandlungspause aufs Spielfeld zurück, ebenso wie Torsiello. Gaudino, bereits gelb vorbelastet, trat Niederlechner in die Beine, sah dafür die Ampelkarte (64.). Damit hatten die Löwen fast eine halbe Stunde einen Mann mehr auf dem Feld. Nach einer Kopfballabwehr nach Rechtsflanke war es Manuel Pfeifer, der am linken Strafraumeck zum Schuss kam, aber deutlich übers Tor zielte (70.). Schiedsrichter Robert Kampka verlor immer mehr die Linie. In der 71. Minute stoppte er einen aussichtsreichen Angriff der Sechzger nach einem vermeintlichen Foulspiel von Niederlechner, wo dieser eindeutig den Ball gespielt hatte (71.). Im Gegenzug flankte Matti Wagner von links in die Mitte, Scepanik traf bei seinem Abschluss aus elf Metern zum Glück für die Löwen den Ball nicht richtig (72.). Im Anschluss an einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld von Deniz kam Verlaat am ersten Pfosten einen Tick zu spät (74.). Drei Minuten später war es der eingewechselte David Philipp, der halbrechts nach Volland-Zuspiel im Strafraum aus zehn Metern die Kugel über Olschowsky und die Latte knallte (77.). Pfeifer scheiterte in der 83. Minute erneut knapp mit einem Distanzschuss aus zentraler Position. Danach nahm die Alemannia immer wieder Zeit von der Uhr. Das bestrafte der eingewechselte Patrick Hobsch. Jacobsen hatte Volland an der Strafraumkante mit dem Rücken zum Tor angespielt, der steckte mit seiner Klasse den Ball auf Hobsch durch, der halblinks an der Strafraumkante mit Hilfe des rechten Innenpfostens zum 1:0 traf (89.). Zwei Minuten später die Entscheidung. Volland hatte aus dem linken Halbfeld geflankt, Philipp nahm die Hereingabe mit der Brust an, sein Schuss fälschte Felix Meyer unhaltbar für Olschowski zum 2:0 ab (90.+1).


    TRAINERSTIMMEN


    „Der Gegner war extrem scharf. In der 1. Halbzeit hatten wir überhaupt keine Optionen, Tore zu erzielen“, analysierte Löwen-Coach Patrick Glöckner. „Das haben wir in der 2. Halbzeit besser gemacht. Wir sind schon mit dem Wiederanpfiff besser ins Spiel reingekommen, haben von der Herunterstellung profitiert und durch die Joker, die wir bringen konnten, das Spiel auf unsere Seite gerissen.“ Es sei ein wahnsinniger Hexenkessel auf dem Tivoli für beide Mannschaften gewesen. „Jedes Wochenende steht viel auf dem Spiel. Es ist normal, dass es zur Sache geht, aber es waren einige Karten zu sehen, die ein bisschen drüber waren“, so die Einschätzung von Glöckner. „Aber im Großen und Ganzen ist das Fußball, das ist ein Kampfsport, das muss man dann akzeptieren“, so der 48-Jährige. Für ihn sei die Qualität auf der Bank ein großer Vorteil, „wenn du frische Leute bringen kannst, die wissen, was sie zu tun haben. Beide Joker haben getroffen, sich direkt hervorragend ins Spiel integriert, aber grundsätzlich war in der 2. Halbzeit ein anderes Gesicht von uns zu sehen, auch wenn ich kämpferisch und von der Moral her der Mannschaft in den ersten 45 Minuten keinen Vorwurf machen kann. Jedoch sind die spielerischen Elemente ausgeblieben.“

    Aachens Trainer Benedetto Muzzicato sah in der Gelb-Roten Karte gegen Gianluca Gaudino die spielentscheidende Szene. „Wir sind gut im Spiel drin, haben Sechzig komplett überrascht in der Art und Weise, wie wir heute an die Sache rangegangen sind. Und dann macht so eine Entscheidung leider das Spiel kaputt. Für die Jungs ist das einfach eine scheiß Situation, aber das kann man nicht mehr ändern. Wir sind momentan in einer Phase, in der wir um alles kämpfen müssen.“ Besonders ärgerlich sei, dass sich sein Team in der 1. Halbzeit nicht belohnen konnte. „Wir waren einfach das bessere Team gegen eine Mannschaft, die eigentlich gekommen ist, um uns an die Wand zu spielen. Ich kann meinen Jungs nur ein großes Kompliment machen. Im Moment fehlen uns aber ein paar Prozente im letzten Drittel.“


    STENOGRAMM, 1. Spieltag, 23.08.2026, 14.03 Uhr


    Alemannia Aachen – TSV 1860 München 0:2 (0:0)


    AAC: 1 Olschowsky (Tor) – 37 da Silva Kiala, 6 Lorch, 4 Meyer – 3 Wagner, 28 Wiebe, 10 Gaudino, 7 Scepanik – 20 Richter, 36 Ademi – 17 Torsiello.

    Ersatz: 22 Hendriks (Tor) – 5 Strujic, 14 Elekwa, 18 Wriedt, 19 Heister, 29 Nadjombe, 30 Winter.

    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 4 Verlaat, 3 Voet – 2 Danhof, 36 Deniz, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer – 31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 8 Philipp, 13 Christiansen, 18 Jakob, 20 Althaus, 30 Wolfram, 34 Hobsch, 37 Schifferl, 41 Lippmann.

    Wechsel: Strujic für Wagner (75.), Wriedt für Torsiello (75.), Nadjombe für Richter (75.), Elekwa für Lorch (90.) – Wolfram für Danhof (67.), Philipp für Haugen (67.), Hobsch für Niederlechner (74.), Christiansen für Deniz (86.), Jakob für Pfeifer (86.).

    Tore: 0:1 Hobsch (89.), 0:2 Philipp (90.+1).

    Gelbe Karten: Lorch, Wiebe, Ademi, Elekwa – Deniz, Niederlechner, Verlaat.

    Gelb-Rote Karten: Gaudino (64.) –.

    Zuschauer: 24.920 im Stadion Tivoli.

    Schiedsrichter: Robert Kampka (Schornbach); Assistenten: Asmir Osmanagic (Stuttgart Ost), Steven Greif (Gotha); Vierter Offizieller: Kristijan Rajkovski (Hackenberg).


    https://www.tsv1860.de/de/news…auswaertserfolg-in-aachen


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/1860-muenchen/info/3-liga/2025-26


    https://www.br.de/nachrichten/…-im-stream-und-tv,UuPh9wc


    https://www.tz.de/sport/1860-m…n-aachen-zr-93897326.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…e-ticker-zr-93897183.html


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-0-0-612/


    https://www.abendzeitung-muenc…joker-stechen-art-1076496



    PK nach den Spiel gegen Alemannia Aachen:



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen VfB Stuttgart II:


    https://www.fupa.net/match/tsv…1-vfb-stuttgart-m2-250830


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…-stuttgart-ii/liveticker/

    U21 gewinnt 2:0 in Pipinsried – Doppeltorschütze Noah Klose.

    Die Löwen-U21 konnte das Spitzenspiel beim FC Pipinsried mit 2:0 für sich entscheiden. Kurios: Zweimal wurde Noah Klose gefoult, beide Elfmeter verwandelte er vor der Pause selbst (13. und 43.). In der 2. Halbzeit kassierten die Gastgeber zweimal Gelb-Rot, wodurch sie die Partie zu Neunt beendeten. Die jungen Sechzger bleiben weiterhin ungeschlagen.


    Erstmals wurde es vorm Pipinsrieder Tor in der 3. Minute gefährlich. Nach einer kurz ausgeführten Ecke von links flankte Xaver Kiefersauer in die Mitte, Tobias Schröck klärte im Fünfmeterraum per Kopfball ins Tor-Aus. Auch nach der folgenden Ecke von der anderen Seite durch Finn Fuchs brannte es lichterloh mit Strafraum der Gelb-Blauen, sie bekamen jedoch die Situation bereinigt (4.). Auf der anderen Seite prüfte Kubilay Celik mit einem Distanzschuss Stefan Musa, den Abpraller setzte Alexander Lungwitz weit über 1860-Tor (8.). In einer an und für sich ungefährlichen Situation im Strafraum traf der erfahrene Schröck seinen Gegenspieler Noah Klose am Fuß. Schiedsrichter Ilirjan Morina zeigte sofort auf den Punkt (12.). Klose lief selbst an, verlud Dominik Bals im Tor des SCP und traf hoch ins rechte Eck zur 1:0-Führung für die Löwen (13.). Vier Minuten später konnte Musa dem Ball nur hinterherschauen. Nach Zuspiel des Ex-Löwen Angelo Mayer kam Benedikt Lobenhofer rechts im Strafraum zum Abschluss, sein Schrägschuss ging nur knapp am langen Eck vorbei (17.). Beinahe wäre in der 29. Minute das 2:0 gefallen. Damjan Dordan hatte den Ball halblinks auf Raphael Wach gelupft, dessen Hereingabe fast von der Grundlinie konnte ein Pipinsrieder Verteidiger am Fünfmeterraum gerade noch vor dem einschussbereiten Klose klären. Einen 16-Meter-Schuss von Wach aufs linke Eck blockte Schröck (33.). Wieder sorgte in der 35. Minute eine Fuchs-Ecke von rechts für Gefahr, Keeper Bals brachte am ersten Pfosten gerade noch den Arm nach oben, verhinderte den Einschlag. Eine Einzelaktion des eingewechselten Florian Gebert sorgte für eine der wenigen gefährlichen Situationen vorm Löwen-Tor. Sein Schuss halbrechts im Strafraum wischte Musa über die Latte (37.). Den zweiten Foulelfmeter des Spiels verschuldete Sebastian Keßler, wieder war der Gefoulte Klose (42.). Erneut lief er an, diesmal schoss er flach ins rechte Eck, Bals hatte dies geahnt, blieb aber gegen den platzierten Schuss chancenlos (43.). Kurz vor der Pause die Riesenchance zum 3:0. Arin Garza hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt, passte von der Grundlinie ans vordere Fünfmetereck, wo Leone zum Abschluss kam, sein Schuss wurde jedoch im letzten Moment zur Ecke abgelenkt (45.+1).

    Pipinsried machte im zweiten Durchgang Druck, doch Ex-Löwe Mayer, bereits gelb vorbelastet, erwies seinem Team einen Bärendienst, sah in der 52. Minute erneut Gelb und musste damit vorzeitig zum Duschen. Damit waren die Gastgeber einen Mann weniger. Das machte sich zunächst nicht bemerkbar. Auch in Unterzahl ging Pipinsried mehr Risiko, das gab Räume für die Löwen zum Kontern. Nach einem außerhalb des Strafraums abgewehrten Ball von Torhüter Bals gegen Matthias Roithmayr versuchte es Dordan mit einem Distanzschuss aufs leere Tor, Schröck konnte gerade noch die Kugel vor der Linie übers eigene Tor köpfen (71.). Ansonsten spielten die Sechzger ruhig und besonnen, ließen Ball und Gegner laufen, ohne sich jedoch klare Chancen zu erspielen. Die nächste Ampelkarte ging auch auf das Konto des SCP. Keßler sah nach einem Foul erst Gelb, kurz danach zückte der Unparteiische Gelb-Rot hinterher (74.). Damit war die Partie endgültig gelaufen. Im fünften Spiel feierten die kleinen Löwen den vierten Sieg bei einem Remis, setzten sich damit vorne in der Tabelle fest.

    „Das Topspiel zu gewinnen ist natürlich eine super Sache“, erklärte U21-Coach Alper Kayabunar. Genau das sei auch der Plan gewesen. „Ich denke, dass wir die 1. Halbzeit richtig gut gespielt haben. Wir sind mit zwei Elfmetern in Führung gegangen, aber das haben wir uns in dieser Phase wirklich erarbeitet. Der Gegner hatte nie Zugriff auf uns und dadurch sind auch die berechtigten Elfmeter entstanden.“ Sowohl gegen den Ball als auch mit dem Ball sei die Aggressivität sehr gut gewesen.

    Ganz anders in der 2. Halbzeit. Das sei, so Kayabunar, der Überzahl geschuldet gewesen. „Aber wir haben es clever zu Ende gespielt, hätten uns natürlich das eine oder andere Tor mehr gewünscht. Es war ein verdienter Sieg.“ Unterm Strich attestierte der 39-Jährige seinem Team einen reifen Auftritt. „Gegen einen Top-Klub auswärts zu gewinnen, der die letzten Wochen eigentlich gut in Form war, ist eine starke Leistung!“

    Auffällig war, dass es nach Eckbällen immer wieder vorm Pipinsrieder Tor brannte. „Wir haben das schon die ganze Zeit im Training geübt, aber heute waren sie sehr gefährlich“, verriet er. „Am Ende ist trotzdem kein Tor rausgesprungen. Auf jeden Fall ist ein Plan dahinter“, sagte ein sichtlich zufriedenen Coach mit einem Grinsen.


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 7. Spieltag, 22.08.2025, 18.15 Uhr


    FC Pipinsried 1967 – TSV 1860 München 0:2 (0:2)


    1860: 23 Musa (Tor) – 20 Hoppe, 4 Thönig, 24 Benede, 43 Fuchs (83., 18 Pereira de Azambuja) – 8 Wach (83., 22 Jägerbauer), 21 Kiefersauer, 6 Dordan – 17 Leone (46., 30 Porta), 10 Klose (78., 36 Grancay), 7 Garza (59., 28 Roithmayr).

    Tore: 0:1 Klose (13., Foulelfmeter), 0:2 Klose (43., Foulelfmeter).

    Gelbe Karten: Celik, Gebert, Lungwitz, Dombrowka – Leone, Fuchs.

    Gelb-Rote Karten: Mayer (52.), Keßler (75.) –.

    Zuschauer: 678 Küchenstadel-Arena Altomünster.

    Schiedsrichter: Ilirjan Morina (Ergoldsbach); Assistenten: Kevin Molnar (Pfaffenberg), Thomas Huber (Dornwang).


    https://www.tsv1860.de/de/news…peltorschuetze-noah-klose


    Spielbericht von Sechzger.de


    https://sechzger.de/doppelpack…-u21-siegt-in-pipinsried/


    Die nächsten Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Türkugücü München:


    https://www.fupa.net/match/tsv…guecue-muenchen-m1-250829


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…89BTVSDFH806-G/spieltag/8

    Für die Löwen-U21 geht es in der Bayernliga Süd am Freitagabend, 22. August 2025, zum Aufstiegsfavoriten FC Pipinsried. Anpfiff in der Küchenstadel-Arena (Reichertshauser Str. 4, 85250 Altomünster) ist um 18.15 Uhr.


    Während die kleinen Löwen unter der Woche spielfrei waren – die Heimpartie gegen den SV Schalding-Heining war auf den 3. September 2025 um 18.60 Uhr verlegt worden – spielte der FC Pipinsried am Dienstagabend beim FC Ismaning. Unter den Zuschauern war auch U21-Coach Alper Kayabunar. „Ich habe ein Spiel gesehen, in dem Pipi 70 Minuten gut Fußball gespielt hat“, erzählt der 39-Jährige. Das Dorfteam aus dem Dachauer Hinterland habe in dieser Phase seine Qualitäten gezeigt und warum es zu den absoluten Top-Favoriten in der Bayernliga Süd zähle.

    Doch dann war ein Leistungseinbruch bei der Mannschaft von Trainer Sepp Steinberger, der einst die U19 der Junglöwen in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft geführt hatte, zu erkennen. Innerhalb einer Viertelstunde gab Pipinsried eine klare 3:0-Führung aus der Hand, musste sich am Ende mit einem 3:3 zufriedengeben.

    Trotzdem nimmt Kaybunar die ersten 70 Minuten als Maßstab, nicht die letzten 20. „Es ist eine sehr erfahrene Mannschaft, mit Spielern, die bereits höherklassig gespielt haben, teilweise Profis waren. Das kann man sehen. Auch in der Breite ist Pipinsried sehr gut aufgestellt“, sagt er über den Kontrahenten.

    Kayabunar spricht von einem richtungsweisenden Spiel auswärts. „Beide Teams sind gut in Form. Pipi ist nach schlechtem Saisonstart ins Rollen gekommen. Für uns ist es schön, gegen den Favoriten zu spielen.“

    Personell wird sich gegen die Gelb-Blauen im Vergleich zum 3:0 bei den Sportfreunden Schwaig wohl nichts ändern. Lasse Faßmann ist nach seiner Roten Karte im Spiel gegen den FC Gundelfingen noch einmal gesperrt. Auch bei Brahim Moumou ist nicht abzusehen, wann er erstmals im Kader steht. Aufgrund seiner Verletzungshistorie gibt man dem Stürmer die nötige Zeit. „Wir müssen im Training schauen, aber es wird von Woche zu Woche besser“, so die Einschätzung des Trainers.

    Nicht zur Verfügung steht Torhüter Paul Bachmann. Er wird die Reise mit den Profis zum Auswärtsspiel bei Alemannia Aachen mitmachen. Der Flug ist bereits am Freitag. Eventuell kommt Samuel Althaus erneut bei der U21 zum Einsatz.


    https://www.tsv1860.de/de/news…top-favorit-fc-pipinsried


    Liveticker für das Spiel gegen Pipinsried:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m2-250822


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Die Löwen gastieren am 3. Spieltag der 3. Liga am Samstag, 23. August 2025, bei Alemannia Aachen. Anpfiff im Stadion Tivoli ist um 14.03 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport und im Free-TV beim BR Fernsehen zu sehen.


    Die Pause wegen des DFB-Pokal-Wochenendes haben die Löwen gut genutzt. Ein Testspiel stand zwar nicht auf dem Programm, „aber wir haben intern zweimal 45 Minuten Elf gegen Elf gespielt“, erzählt Löwen-Chefcoach Patrick Glöckner. Die Spielvorbereitung lief dann ab Dienstag ganz normal ab. Zunächst wurde die eigene Spielweise, „unsere DNA gestärkt“, wie Glöckner es beschreibt, dann ab Mittwoch war der Trainingsinhalt: „Wie stellen wir den Gegner vor Probleme?“

    Der heißt Alemannia Aachen und ist noch nicht richtig in der Saison angekommen. Das liegt teilweise daran, dass der Kader der Schwarz-Gelben noch nicht komplett ist. Rachid Azzouzi, der neue Sportchef in der Karlsstadt, konnte erst zum 1. August 2025 offiziell seinen neuen Posten antreten, will sich mit weiteren Verpflichtungen Zeit lassen. „Personell sind sie noch knapp besetzt“, weiß auch Glöckner, „sie haben 13, 14 gute Spieler im Kader“, rechnet er vor. Auch wenn die Alemannia nicht bei 100 Prozent ist, werden sie vom Löwen-Trainer keineswegs unterschätzt. „Wir wissen, was Aachen im Tank hat. Von den Grundtugenden machen sie es schon sehr gut“, findet Glöckner. Von den Ergebnissen – zum Auftakt gab es in Osnabrück ein 0:0, dann zu Hause gegen Hoffenheim II eine 2:4-Niederlage – lässt er sich nicht blenden. „Jedes Spiel muss neu bewertet werden. Ich traue Aachen viel zu.“

    Anders als vorm ersten Saisonspiel gegen Essen, wo er die Startformation bekanntgab, hielt er sich diesmal bedeckt. Philipp Maier und Emre Erdogan fehlten krank im Training, werden genauso am Tivoli ausfallen wie der langzeitverletzte Morris Schröter. „Prinzipiell muss nicht viel geändert werden. Wir sind aber mit der einen oder anderen Position nicht vollauf zufrieden“, stellt er klar. Zumal Glöckner nach dem Leistungsprinzip verfährt, das Training genauso als Maßstab bei der Aufstellung hinzuzieht wie die Spielweise des Gegners.

    „Wir gehen von einem hohen Angriffspressing aus. Aachen wird sicher aggressiv sein, wenn wir im Ballbesitz sind. Sie haben ein hohes Anlaufverhalten mit einer guten Ballzirkulation.“ Unter dem neuen Trainer Benedetto Muzzicato habe sich im Vergleich zu seinem Vorgänger Heiner Backhaus einiges verändert. „Aachen spielt mutig hinten raus, hat viele Spieler in Ballnähe. Der Prozess“, so Glöckner weiter, brauche aber noch etwas Zeit.

    Beeindruckend sei die Kulisse am Tivoli. 25.000 Zuschauer werden dort am Samstag erwartet. Der Löwen-Trainer spricht von einer „Fußballbesessenheit“, die dort herrsche. „Die Zuschauer sind sehr laut“, weiß er aus eigener Erfahrung. „Ich freue mich auf das Spiel und die Atmosphäre.“ Befürchtungen, dass sich sein Team davon beeindrucken lässt, hegt Glöckner nicht. „Klar ist es immer ein Pluspunkt, wenn du ein volles Haus hast. Aber es macht auch uns mehr Spaß, vor 25.000 als vor 1.000 Zuschauer zu spielen. Wenn du ausgepfiffen wirst, kann das zusätzlich Motivation sein. Wir gucken auf uns, pushen uns gegenseitig. Für mich ist es immer wieder geil, dass uns erneut über 2.000 Löwen-Fans nach Aachen begleiten.“

    Die Devise gegen die Rheinländer ist die gleiche wie in den bisherigen Partien: „Wir wollen immer unsere Leistung bestätigen, ans Maximal rankommen“, sagt Glöckner. Egal wie das Ergebnis ausfällt, müsse jeder in den Spiegel schauen und von sich sagen können: „Ich habe alles getan, um erfolgreich zu sein!“ Seiner Meinung nach gäbe es keine Perfektion über 90 Minuten. Im letzten Punktspiel gegen Osnabrück war er 70 Minuten mit dem Gezeigten seines Teams zufrieden. Das galt nicht für die Schlussphase, „auch wenn es menschlich ist, dass bei der Hitze der eine oder andere Gang zurückgeschaltet wird. Vielleicht waren wir nach der 3:0-Führung etwas zu selbstsicher, in einigen Situationen haben wir den Ball zu schnell hergegeben“, moniert der 48-Jährige.

    Generell sei er aber mit der Abwehrleistung seines Teams zufrieden. „In den ersten beiden Partien haben wir aus dem Spiel heraus nur jeweils eine Chance zugelassen“, rechnet er vor. Auch die konditionellen Werte stimmen. „In Essen hatten wir die höchste Laufleistung der gesamten Liga“, rechnet er vor, schränkt aber ein. „Das ist keine Garantie. Wichtig ist vor allem, wohin man läuft!“ Doch für das Spiel, das er von seinen Jungs fordert, gehört die Physis zu den Basics. „Zunächst müssen wir leiden, dann kommt der Spielwitz hinzu!“ Das ist auch die Maxime für den Tivoli.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    AAC: 1 Olschowsky (Tor) – 37 da Silva Kiala, 6 Lorch, 4 Meyer – 3 Wagner, 28 Wiebe, 10 Gaudino, 5 Strujic – 20 Richter, 7 Scepanik – 18 Wriedt.

    Ersatz: 22 Hendriks, 23 Bördner (beide Tor) –9 Sulejmani, 11 Goden, 14 Elekwa, 17 Torsiello, 19 Heister, 30 Winter, 36 Ademi.

    Es fehlen: 8 Bahn, 15 Hanraths, 25 Yarbrough.


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 4 Verlaat, 3 Voet – 2 Danhof, 36 Deniz, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer – 31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 11 Vollath, 12 Qela, 40 Bachmann (alle Tor) – 8 Philipp, 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 14 Kozuki, 16 Reinthaler, 18 Jakob, 20 Althaus, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 34 Hobsch, 37 Schifferl, 41 Lippmann.

    Es fehlen: 17 Schröter, 19 Erdogan, 26 Maier.

    Schiedsrichter: Robert Kampka (Schornbach); Assistenten: Asmir Osmanagic (Stuttgart Ost), Steven Greif (Gotha); Vierter Offizieller: Kristijan Rajkovski (Hackenberg).


    https://www.tsv1860.de/de/news…-duennbesetzten-aachenern


    PK vor dem Spiel gegen Aachen:


    https://www.tsv1860.de/de/loew…nde-vor-aacm60-21-08-2025


    Liveticker für das Spiel gegen Aachen:


    https://www.fupa.net/match/ale…v-1860-muenchen-m1-250823


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…1860-muenchen/liveticker/

    Toto-Pokal: Löwen müssen im Achtelfinale zum FV Illertissen.

    Nicht besonders groß war die Freude bei den Löwen über den Gegner: Das Team von Trainer Patrick Glöckner muss im Achtelfinale des Toto-Pokal-Wettbewerbs zum Titelverteidiger FV Illertissen reisen, der gerade im DFB-Pokal zu Hause den Zweitligisten 1. FC Nürnberg im Elfmeterschießen aus dem Wettbewerb gekegelt hat.


    Auch der TSV 1860 München hat schlechte Erinnerungen ans Vöhlin-Stadion. Vor drei Jahren am 27. September 2022, damals im Viertelfinale, kam überraschend das Aus für die Sechzger. Vor 1.623 Zuschauern gab es durch einen Treffer von Maurice Strobel (15.) eine 0:1-Niederlage.

    Die Lose zog auch diesmal Joachim Buchwieser, Vize-Präsident von LOTTO Bayern, unter der Aufsicht von Verbands-Spielleiter Josef Janker. Die 16 im Wettbewerb verbliebenen Klubs waren nach regionalen Gesichtspunkten in eine Nord- und Süd-Grupp eingeteilt. Wie immer galt: Der klassenniedrigere Verein genießt Heimrecht. So war es auch bei der letzten gezogenen Paarung. Zuerst wurden die Löwen gezogen, dann Illertissen. Folgerichtig wurde das Heimrecht getauscht.

    Der FV Illertissen ist der amtierende Titelverteidiger. Trainer Holger Bachthaler betreute die bayerischen Schwaben schon zu gemeinsamen Regionalliga-Zeiten in der Saison 2017/2018. Auch unter den Spielern ist mit Milos Cocic ein bekanntes Gesicht. Er stammt aus dem Junglöwen-Nachwuchs, absolvierte auf der Geschäftsstelle des TSV 1860 eine kaufmännische Ausbildung.

    Die Regelspieltage fürs Achtelfinale sind Dienstag, 26. August, oder Dienstag, 2. September 2025. Sollte das BR Fernsehen die Partie live übertragen, würde das Aufeinandertreffen am Samstag, 6. September 2025, steigen. An diesem Wochenende pausiert die 3. Liga aufgrund von Länderspielen.

    Der Toto-Pokal-Wettbewerb wird bereits seit 1998 in Bayern ausgespielt. Dabei geht es nicht nur um Prestige und einen großen Wanderpokal, sondern auch um einen Startplatz in der lukrativen 1. Hauptrunde des DFB-Pokal-Wettbewerbs – inklusive der Chance auf ein Heimspiel gegen einen Bundesligisten und garantierten Prämien in Höhe von rund 210.000 Euro aus den Vermarktungserlösen.


    https://www.tsv1860.de/de/news…uessen-zum-fv-illertissen

    U21 eiskalt beim 3:0-Erfolg über die Sportfreunde Schwaig.

    Die Löwen-U21 gewann beim Tabellenzweiten FC Sportfreunde Schwaig vor fast 1.500 Zuschauer mit 3:0. Finn Fuchs brachte durch einen Sonntagsschuss am Freitag sein Team in Front (11.). Cristian Leone machte mit einem Doppelpack den Deckel drauf (56. und 70.). Damit sprang das Team von Alper Kayabunar vorübergehend auf Platz zwei.


    Zunächst war Abtasten angesagt. Es dauerte bis zur 7. Minute, ehe sich Felix Günzel gegen Justin Thönig durchsetzen konnte, im Strafraum fast von der Grundlinie scharf nach innen flankte, doch sowohl Daniel Gaedeke als auch Raffel Ascher verpassten die Hereingabe. Drei Minuten später passte Ascher auf Günzel, der aber am linken Fünfmetereck beim Versuch des Abschlusses gegen Thönig ein Luftloch schoss (10.). Überraschend fiel der erste Treffer auf der anderen Seite. Ein Löwen-Angriff wurde abgeblockt, der Ball kam zu Finn Fuchs, der halblinks aus 28 Metern abschloss, Torhüter Maximilian Huber mit seinem Schuss ins kurze Eck zum 1:0 überwand (11.). Nach einem Zuspiel von Damian Dordan zog Cristian Leone von rechts nach innen, schloss dann mit links ab, sein Schuss ging aber genau auf Torhüter Huber, der damit kein Problem hatte (27.). Beide Teams hielten sich im Großen und Ganzen dezent mit gelungenen Offensivaktionen zurück. In der 38. Minute bediente Ascher auf der rechten Seite Gaedke, dessen Hereingabe senkte sich gefährlich Richtung langes Eck, ging aber vorbei. Eine Minute später die beste Chance für die Gastgeber. Erst zog Tim Schels von der Strafraumkante ab, Paul Bachmann parierte den Schuss, die Kugel kam erneut zu Schels, der diesmal den rechten Pfosten traf (39.). Einen Einwurf von rechts verlängerte Gaedke mit dem Kopf, Linus Hesch traf aber bei seinem Schussversuch aus neun Metern das Spielgerät nicht (42.). In dieser Phase bettelten die kleinen Löwen geradezu um den Ausgleich. Im Anschluss an eine 1860-Ecke konterte Schwaig. Gaedke kam im Strafraum halbrechts zum Abschluss, schoss aber knapp übers lange Eck (45.+1). Direkt danach pfiff Schiedsrichter Sebastian Stadlmayr zur Pause.

    Kurz nach Wiederanpfiff die nächste Chance für die Gastgeber. Einen abgewehrten Ball nahm Vincent Sommer aus 17 Metern direkt, sein Dropkick ging nur knapp übers rechte Kreuzeck (47.). In der 55. Minute noch eine bessere Möglichkeit für Schwaig. Den ersten Schuss hatte Bachmann noch abgewehrt, der Ball landete bei Gaedke, der aus sechs Metern die Kugel übers Tor hämmerte. Kurz danach schlugen wieder die Löwen zu. Samuel Althaus hatte den Ball zu Fuchs gestochert, dessen scharfe Hereingabe fast von der linken Grundlinie verwertete der eingelaufene Leon am rechten Fünfmetereck zum 2:0 (56.). Drei Minuten später zielte Leone halbrechts von der Strafraumkante knapp am kurzen Eck vorbei (60.). Auf der anderen Seite musste Bachmann eingreifen. Leon Roth hatte tief im Strafraum auf Torjäger Ascher gepasst, der halbrechts aus zwölf Metern aus der Drehung abschloss, aber der Löwen-Keeper tauchte ins kurze Eck ab, hielt den Ball fest (63.). In der 69. Minute tankte sich Xaver Kiefersauer durch, schoss aber von der Strafraumkante knapp am linken Eck vorbei. Eine Minute später war es wieder Leone, der mit seinem vierten Saisontreffer das 3:0 erzielte. Noah Klose hatte den Ball im Strafraum durchgesteckt, Leone kam am Elfmeterpunkt zum Abschluss, versenkte die Kugel sicher (70.). Auf der anderen setzte sich der eingewechselte James Timbana auf der linken Seite durch, legte quer in die Mitte auf Gaedke, der mit seiner Direktabnahme aus zehn Metern rechts am leeren Tor vorbeischoss (72.). Die Schwaiger hatten an diesem Tag das Abschlussglück nicht gepachtet. In der 80. Minute bekamen sie sogar einen Elfmeter, nachdem Benede seinen Gegenspieler Roth zu Fall gebracht hatte. Ascher lief an, schoss aber auch vom Punkt deutlich über das Tor von Bachmann (81.). Im Anschluss an eine Ecke köpfte Sebastian Hofmaier aufs 1860-Gehäuse, mit einem Reflex verhinderte Bachmann den Treffer (87.). Am Ende stand die Null gegen den bisherigen Tabellenzweiten, wodurch die kleinen Löwen bei drei Siegen und einem Remis weiterhin ungeschlagen sind.

    „Das Spiel war nicht so einfach, wie es das Ergebnis hergibt“, räumte U21-Coach Alper Kayabunar ein. „Ich glaube, wir hatten in der ein oder anderen Situation schon ein bisschen Glück, vor allem auch mit dem verschossenen Elfmeter. Aber trotzdem muss man sagen, dass es die Jungs wirklich sehr gut gemacht haben. Hier auswärts in Schwaig 3:0 vor dieser Kulisse zu gewinnen, ist eine sehr reife Leistung.“

    Besonders mit den ersten 35 Minuten war der 39-Jährige zufrieden. „Kurz vor der Pause haben wir dann vielleicht die eine oder andere Situation zugelassen. Auch in die 2. Halbzeit sind wir nicht gut gestartet, Schwaig hat alles reinhauen mit der Wucht, die sie im Angriff haben. Das wegzuverteidigen, ist nicht so einfach, aber wir schießen halt dann das Tor zum richtigen Zeitpunkt. Das 3:0 hat dann endgültig den Stecker gezogen.“

    Besonders mit der Effektivität war Kayabunar diesmal zufrieden. „Daran haben wir immer wieder gearbeitet. Heute waren wir effektiver – definitiv! Das erste Tor von Finn war natürlich überragend, ein super Schuss. Das ist enorm wichtig, so in ein Spiel reinzukommen. Das haben die Jungs sehr gut gemacht. Wir sind froh, mit drei Punkten zurückzufahren.“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 5. Spieltag, 15.08.2025, 19.30 Uhr


    FC Spfr. 1913 Schwaig – TSV 1860 München 0:3 (0:1)


    1860: 1 Bachmann (Tor) – 20 Hoppe, 4 Thönig, 24 Benede, 43 Fuchs – 44 Althaus, 21 Kiefersauer (87., 36 Grancay) 6 Dordan (55., 8 Wach) – 17 Leone 75., 28 Roithmayr), 10 Klose (81., 22 Jägerbauer), 7 Garza (64., 30 Porta).

    Tore: 0:1 Fuchs (11.), 0:2 Leone (56.), 0:3 Leone (70.).

    Gelbe Karten: Günzel, Gaedke, Schirbl – Klose, Garza, Benede, Porta, Thönig.

    Bes. Vorkommnis: Ascher verschießt Foulelfmeter (81.).

    Zuschauer: 1.470 NGL-Arena in Oberding.

    Schiedsrichter: Sebastian Stadlmayr (Donaumünster-Erlingshofen); Assistenten: Maximilian Wirkner (Mertingen), Sebastian Eder (Holzkirchen).


    https://www.tsv1860.de/de/news…-die-sportfreunde-schwaig


    Spielbericht bei sechzger.de vom Spiel der U21 gegen Sportfreunde Schwaig


    https://sechzger.de/bayernliga…deutlich-beim-fc-schwaig/



    Die nächsten Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Pipinsried:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m2-250822


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    U21 gastiert beim starken Aufsteiger Schwaig im Erdinger Moos.

    Die U21 reist in der Bayernliga Süd an Mariä Himmelfahrt zum starken Aufsteiger FC Spfr. Schwaig. Anpfiff in der NGL-Arena (Am Sportplatz 4, 85445 Oberding) ist am Freitag, 15. August 2025 um 19.30 Uhr.


    Schwaig, dass in der Nähe des Franz-Josef-Strauß Flughafens im Erdinger Moos liegt, hat in dieser Saison überrascht. Lediglich gegen den aktuellen bayernliga-Spitzenreiter TSV 1882 Landsberg gab es am 1. Spieltag eine 4:5-Niederlage. Es folgten drei Siege: Ein 2:0 bei Mit-Aufsteiger Sturm Hauzenberg, ein 3:1 zu Hause gegen den TSV 1861 Nördlingen und ein 1:0 beim FC Ismaning. Im Toto-Pokal wäre dem Team von Trainer Christian „Wiggerl“ Donbeck beinahe eine Überraschung gegen Drittligist FC Ingolstadt 0:4 gelungen. Bis in die Schlussphase stand es 1:1, dann erzielte Marcel Costly in der 83. Minute den Siegtreffer für die Schanzer.

    Löwen-Trainer Alper Kayabunar hat großen Respekt vor dem Neuling. „Es ist eine Mannschaft, die nach vier Spieltagen auf dem 2. Platz steht, nur gegen den Tabellenführer knapp verloren hat.“ Schwaig bezeichnet der 39-Jährige als sehr robustes Team mit einigen Spielern im Kader, die Regionalliga-Erfahrung mitbringen. „Dementsprechend wissen wir, was auf uns zukommt. Wir sind gewarnt, zudem ist Schwaig sehr heimstark.“

    Seiner Mannschaft bläut er deshalb ein, dass sie von der ersten Minute an hellwach sein muss, „damit wir unseren positiven Trend fortsetzen können.“ Besonders die Offensive der Grün-Roten müssen die kleinen Löwen im Auge behalten. Raffael Ascher hat bereits fünf Treffer erzielt, dazu das zwischenzeitliche 1:1 im Toto-Pokal gegen Ingolstadt markiert. Sein Sturmpartner Daniel Gaedke, früher beim FC Ismaning und zuletzt beim TSV Buchbach aktiv, hat auch schon zweimal getroffen. „In der Offensive sind sie brandgefährlich“, weiß Kayabunar. Deshalb dürfe sich sein Team keinen fahrlässigen Umgang mit seinen Möglichkeiten wie in Heimstetten oder zuletzt gegen den FC Gundelfingen leisten. „Wir müssen unsere Chancenverwertung weiter verbessern“, mahnt der U21-Coach an. „Es ist nicht selbstverständlich, dass wir in jedem Spiel so viele bekommen.“

    Die Effektivität bleibt das große Manko. Im Heimspiel gegen Gundelfingen (1:0) musste man am Ende trotz numerischer Überlegenheit von fast einer Stunde zittern und verlor sogar in der Nachspielzeit noch Lasse Faßmann wegen einer Notbremse. Der Innenverteidiger wurde für zwei Spiele gesperrt, fehlt neben der Partie in Schwaig auch eine Woche später beim Auswärtsspiel in Pipinsried.

    Ansonsten wird es keine größeren Veränderungen im Kader geben. Torhüter Paul Bachmann steht wieder zur Verfügung, Brahim Moumou könnte nach der zweiten Trainingswoche mit der Mannschaft in den Kader rücken.

    Stimmungsvoll dürfte die Partie nicht nur aufgrund des Flutlichts werden. Auch zuschauertechnisch rechnet der Aufsteiger mit einer guten Kulisse. „Richtung 1000“, hofft Schwaigs Fußballchef Wolfgang Lang bei FuPa. Der Rasen sei nach der Regenschlacht gegen Ingolstadt wieder in einem akzeptablen Zustand. „Er sieht ganz gut aus, auch wenn einige Rasenfetzen nicht mehr auffindbar waren“, erzählt er.


    https://www.tsv1860.de/de/news…-schwaig-im-erdinger-moos


    Liveticker für das Spiel gegen FC Spfr. Schwaig:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m2-250815


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Toto-Pokal: Löwen stehen nach 8:0 über Geiselbullach im Achtelfinale.

    Die Löwen stehen nach einem deutlichen 8:0-Erfolg bei Bezirksligist TSV Geiselbullach im Achtelfinale des Toto-Pokals. Erfolgreichster Torschütze mit vier Treffern war Patrick Hobsch. Die weiteren Tore in einer einseitigen Partie erzielten Max Christiansen, Raphael Schifferl, Justin Steinkötter und Maximilian Wolfram.


    Personal: Diesmal hielt sich die Anreise in Grenzen mit 36 Kilometer einfache Fahrt in den Norden von Olching. Nicht im Kader standen der verletzte Morris Schröter und der gesperrte Lasse Faßman. Tim Danhof, Simen Voet, Jesper Verlaat, Thore Jacobsen, Florian Niederlechner, Emre Erdogan, Manuel Pfeifer, Kevin Volland und Tunay Deniz wurden geschont. Trotzdem konnte Cheftrainer Patrick Glöckner erneut ein stark besetztes Team auf den Platz schicken.

    Spielbericht: Es dauerte keine fünf Minuten, da lag die Kugel erstmals im Tor des Bezirksligisten. Einen abgewehrten Ball nahm Max Christiansen außerhalb des Strafraums volley, hämmerte ihn zum 1:0 ins linke obere Eck (5.). Nach einer Hereingabe von links durch Kilian Jakob verpasste Justin Steinkötter die Kugel am zweiten Pfosten nur um Zentimeter (9.). Einen wunderschönen Spielzug krönte Patrick Hobsch mit dem 2:0. Steinkötter spielte links in den Lauf von Maximilian Wolfram, der bediente den eingelaufenen Hobsch, der frei vor Torwart Korbinian Risse auftauchte und ihn zum 2:0 überwand (13.). Im Anschluss an einen Zuckerpass von Soichiro Kozuki lief Steinkötter halbrechts frei auf Risse zu, scheiterte aber am Bullacher Torhüter (22.). Nach einem Eckball von rechts durch David Philipp kam Philipp Maier am zweiten Pfosten an den Ball, köpfte jedoch Tim Greiner vor der Linie an (28.). Zwei Minuten später war es erneut passiert. Jakob hatte die Kugel von links genau auf den Kopf von Hobsch gehoben, der sie aus zehn Metern ins lange Eck zum 3:0 verlängerte (30.). Beinahe hätte Hobsch seinen Hattrick in der 38. Minute perfekt gemacht, sein erster Schuss nach Jakob-Zuspiel aus zehn Metern wurde geblockt, der zweite Versuch ging knapp übers Tor. Kurios die Szene kurz vor der Pause. Nach einem Pass von Maier behinderten sich Torwart und Abwehrspieler gegenseitig, wodurch Steinkötter sie umlief und an die Kugel kam, den Ball aber von links am langen Eck vorbeigrätschte (45.). Somit blieb es beim 3:0 für die Löwen zur Pause.

    Paul Bachmann, der zur 2. Halbzeit für Dähne kam, konnte sich gleich nach 90 Sekunden auszeichnen. Felix Thurner hatte abgezogen, der Löwen-Keeper parierte den strammen Schuss souverän (47.). Drei Minuten später erzielte Hobsch seinen dritten Treffer nach Zuspiel von Maier. Im Strafraum kam er halbrechts aus zwölf Metern ungehindert zum Abschluss, ließ sich diese Chance nicht entgehen (50.). Zwei Minuten später gelang endlich das erste Standardtor. Nach Ecke von links durch Philipp war Raphael Schifferl mit dem Kopf zur Stelle, markierte das 5:0 für den Drittligisten (52.). Die Sechzger konterten in der 66. Minute Geiselbullach mustergültig aus. Steinkötter führte in Überzahl den Ball, schloss im Strafraum auch selbst ab und traf zum 6:0 ins linke untere Eck. Tor Nummer vier machte Hobsch fünf Minuten später, erneut mit dem Kopf nach Zuspiel von Christiansen (71.). Zwar gab es auch noch einige Möglichkeiten für die Sechzger in der Schlussphase, Tore fielen lange keine mehr, ehe Maximilian Wolfram mit der letzten Aktion des Spiels den mittlerweile im Tor stehenden Spielertrainer Stefan Held überwand. Damit haben sich die Löwen für das Achtelfinale qualifiziert.

    Die Auslosung hierfür findet am kommenden Montag, 18. August 2025 um 11 Uhr im „Haus des Fußballs“ in München statt. Die Ziehung wird live auf dem BFV-Instagram-Kanal des BFV übertragen.

    „Es war ein souveräner Sieg“, bilanzierte Löwen-Coach Patrick Glöckner. „Er hätte natürlich noch viel höher ausgehen können, aber ich glaube man hat gesehen, dass die Jungs Spielfreude entwickelt haben, dass wir den Gegner logischerweise auch aufgrund des Klassenunterschiedes dominiert haben. Das war unser Ziel, was wir verfolgt haben. Daneben wollten wir den Fans, die hier angereist sind, was bieten. Ich glaube, das ist uns mit acht Treffern gelungen.“ Mit vier erzielten Toren unterstrich vor allem Patrick Hobsch seine Ambitionen. „Hobschi ist immer einer, den man auf der Uhr haben muss“, so der Trainer über seinen Angreifer „Wir wissen, was er kann und wenn er in der Box angespielt wird, ist er brandgefährlich. Das hat er heute untermauert und daher freuen wir uns, dass er so gut in Form ist.“ Glöckner konnte nur positive Erkenntnisse aus dem Pokal-Auftritt ziehen. „Wir haben das heute einfach im Kollektiv geschafft!“


    STENOGRAMM, Toto-Pokal, 2. Runde, 12.08.2025, 18 Uhr


    TSV Geiselbullach – TSV 1860 München 0:8 (0:3)


    GEI: 22 Risse (Tor) – 27 Probst, 15 Schröder, 8 Scharpf – 5 Schäfer, 14 Thurner, 34 Raci, 6 Greiner, 3 Peters – 9 Bründl, 11 Einertshofer.

    Ersatz: 1 Held - 2 Weiß, 7 Angermaier, 12 Waglan, 16 Frank, 19 Sahiner, 21 Döhler, 23 Böhmländer, 24 Sdzuy, 33 Egenhofer.

    1860: 21 Dähne (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 26 Maier – 14 Kozuki, 13 Christiansen, 8 Philipp, 18 Jakob – 30 Wolfram – 34 Hobsch, 9 Steinkötter.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 20 Althaus, 22 Haugen, 25 Dulic, 41 Lippmann, 43 Fuchs

    Wechsel: Frank für Schröder (49.), Sahiner für Thurner (55.), Angermaier für Probst (69.), Döhler für Peters (76.), Held für Risse (84.) – Bachmann für Dähne (46.), Althaus für Steinkötter (75.), Fuchs für Jakob (75.), Lippmann für Reinthaler (75.).

    Tore: 0:1 Christianse (5.), 0:2 Hobsch (13.), 0:3 Hobsch (30.), 0:4 Hobsch (50.), 0:5 Schifferl (52.), 0:6 Steinkötter (66.), 0:7 Hobsch (71.) 0:8 Wolfram (90.+3).

    Gelbe Karte: Frank – Schifferl, Maier.

    Zuschauer: 1.750 Sportanlage Schulstraße.

    Schiedsrichter: Marco Blösch (Pforzen); Assistenten: Sebastian Fleschhut (Seeg), Jakob Hanser (Buching).


    https://www.tsv1860.de/de/news…elbullach-im-achtelfinale


    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Aachen:


    https://www.fupa.net/match/ale…v-1860-muenchen-m1-250823


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start

    Die Löwen wurden im ersten Heimspiel der Saison ihrer Favoritenrolle gerecht und besiegten den VfL Osnabrück mit 3:1. Vor der Pause trafen die beiden Rückkehrer Kevin Volland (10.) und Florian Niederlechner (41.). Zu Beginn des zweiten Durchgangs erhöhte Sigurd Haugen sogar auf 3:0 (52.), ehe Patrick Kammerbauer für den Ehrentreffer der Gäste sorgte (75.).


    Personal: Trainer Patrick Glöckner musste im ersten Heimspiel gegen den VfL Osnabrück verletzungsbedingt auf Miran Qela und Morris Schröter verzichten. Erneut machte René Vollath Platz für U23-Spieler Paul Bachmann, der als Ersatztorwart auf der Bank Platz nahm. Ansonsten standen diesmal nicht im Kader Justin Steinkötter, Max Reinthaler, Philipp Maier und Maximilian Wolfram. Samuel Althaus und Lasse Faßmann sammelten tags zuvor in der U21 beim 1:0-Sieg über den FC Gundelfingen Spielpraxis.


    Spielverlauf: Die Löwen begannen schwungvoll und hatten in der 3. Minute die erste Chance. Nach einem schnell ausgeführten Einwurf auf der linken Seite kam Kevin Volland an der Grundlinie zum Flanken. VfL-Keeper Lukas Jonsson warf sich vor Sigurd Haugen in die Hereingabe. Im Anschluss an eine abgewehrte Freistoßflanke kam Tim Danhof aus 17 Metern im Zentrum zum Abschluss, sein Schuss ging aber deutlich übers Tor (6.). Vier Minuten später die Löwen-Führung. Erneut gab es Freistoß im linken Halbfeld. Tunay Deniz lupfte die Kugel halblinks in den Strafraum, Volland ließ den Ball einmal aufspringen, schloss dann mit dem ersten Kontakt ab und traf aus der Drehung mit seinem Zehn-Meter-Schuss zum 1:0 ins lange Eck (10.). Fast wäre Haugen in der 14. Minute das 2:0 gelungen. Volland wehrte vor dem eigenen Sechzehner einen Angriff der Osnabrücker ab, spielte tief auf den aus der eigenen Hälfte gestarteten Norweger, der noch den nachsetzenden Jannik Müller umkurvte, dann aber nur mit dem rechten Außenrist im Strafraum abschließen konnte. Jonsson parierte seinen Schuss. Nach einem weiten Einwurf von rechts durch Deniz wurde der Ball von Jesper Verlaat per Kopf auf Florian Niederlechner am zweiten Pfosten verlängert, der kam jedoch nicht zum Abschluss, stocherte den Ball im Liegen Jonsson weg, Manuel Pfeifer schloss halblinks aus 14 Metern ab, jedoch wurde sein Schuss geblockt (20.). Eine Linksflanke von Pfeifer verpasste Haugen nur um Zentimeter am rechten Fünfmetereck (22.). Die erste gefährlich Szene hatten die Gäste in der 28. Minute durch einen 24-Meter-Freistoß. Lars Kehl zirkelte den Ball mit rechts um die Mauer, doch Thomas Dähne tauchte ins kurze Eck ab, hielt das Spielgerät fest. Eine Hereingabe von rechts durch Kehl faustete Dähne mit einer Flugeinlage weg, den Nachschuss von Frederik Christensen außerhalb des Strafraums blockte Deniz (30.). Wenig später stand Dähne erneut im Blickpunkt. Einen gefährlichen Aufsetzer von David Kopacz lenkte er ums lange Eck (31.). Erneut sorgte ein Einwurf von rechts durch Deniz in der 35. Minute für Gefahr. Der Schuss von Simen Voet wurde stark handspielverdächtig von einem Osnabrücker abgewehrt, auch der Nachschuss von Thore Jakobsen wurde geblockt (35.). Zwei Minuten später kam Haugen nach einer Deniz-Ecke am zweiten Pfosten zum Kopfball, köpfte aber einen Gästespieler an, von dessen Schulter die Kugel über die Querlatte ging (36.). Nach einem Eckball von der anderen Seite überflankte Sean Dulic von der rechten Seite die Abwehr, Haugen setzte aus sechs Meter artistisch zum Seitfallzieher an, schoss aber knapp über die Latte (38.). Im Gegenzug musste sich Dähne bei einem Distanzschuss von Kehl strecken, um die Kugel um den rechten Pfosten zu lenken (39.). Das 2:0 fiel – wie konnte es anders sein – nach einem weiten Einwurf von rechts durch Deniz. Wieder hatte Verlaat per Kopf an den zweiten Pfosten verlängert, wo Volland, ebenfalls per Kopf nur den Pfosten traf. Den Abpraller schob Niederlechner dann aus kurzer Distanz ins lange Eck (41.). Einen Lupfer ans linke Fünfmetereck von Bryan Hennings brachte Kopacz frei vor Dähne nicht unter Kontrolle, so dass der Keeper klären konnte (45.+2). So blieb es bei der Zwei-Tor-Führung für die Sechzger zur Pause, die aufgrund des Chancenverhältnisses auch verdient war.

    Kurz nach Wiederanpfiff erhöhten die Löwen auf 3:0. Ein Zuspiel leitete Manuel Pfeifer, der dabei den Fuß von Karademir an die Hüfte bekam, an der linken Strafraumseite mit der Brust zu Niederlechner weiter. Der ging mit Tempo in die Box, passte scharf von der Grundlinie in den Fünfmeterraum, wo der eingelaufene Haugen als erster am Ball war, aus kurzer Distanz ins kurze Eck traf (52.). Osnabrück wurde das erste Mal durch einen Standard gefährlich. Einen 20-Meter-Freistoß, leicht nach rechts versetzt, schoss Kehl aufs linke Eck, doch Dähne tauchte ab, parierte den Schuss (61.). Wenig später ging ein Drehschuss von Friedolin Wagner rechts im Strafraum am langen Eck vorbei (63.). Bei einer Linksflanke von Niklas Wiemann griff Dähne daneben, Bernd Riesselmann stocherte aber den Ball am leeren Tor vorbei (66.). In der 71. Minute zog Hennings in den Strafraum, sein Abschluss wurde geblockt, der aufsteigende Ball landete bei Luc Ihorst, aber Dähne hechtete nach vorne, faustete die Kugel vom Kopf des Stürmers. Vier Minuten später war es passiert. Die Löwen brachten den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Kevin Schumachers Schuss von links wurde abgefälscht, landete bei Patrick Kammerbauer, der aus acht Metern zum 3:1 ins 1860-Tor traf (75.). Die Niedersachsen witterten nochmals Morgenluft. Glück hatten die Löwen in der 81. Minute, als nach einer Ecke durch Kammerbauer von links Wagner am zweiten Pfosten zum Abschluss kam, den Ball aber aus kurzer Distanz übers rechte Kreuzeck schoss. Nach dieser kurzen Druckphase der Osnabrücker brachten die Sechzger die Partie wieder unter Kontrolle. In der 3. Minute der Nachspielzeit klärte Voeten noch einen Schuss von Kehl hoch aufs linke Eck per Kopf auf der Linie. Ansonsten brachten die Löwen die Zwei-Tore-Führung sicher über die Zeit und feierten im ersten Heimspiel der Saison den ersten Heimsieg.


    TRAINERSTIMMEN


    „Wir sind sehr gut in die Partie gekommen, auch weil wir kompromisslos in den Zweikämpfen waren“, konstatierte Löwen-Trainer Patrick Glöckner. „Wir haben dann durch zwei Standards die Büchse geöffnet und in der 2. Halbzeit relativ schnell das 3:0 gemacht.“ Durch die klare Führung wäre sich sein Team zu sicher gewesen. „Ab der 65. Minute haben wir das Spiel aus der Hand gegeben“, monierte der 48-Jährige. „Trotzdem bin ich stolz auf die Jungs, sie haben 70 Minuten bei hohen Temperaturen gut Fußball gespielt, die anderen 20 Minuten klammere ich mal aus“, sagte er generös mit einem Schmunzeln. Besonders strich Glöckner Kevin Volland aus einem guten Kollektiv heraus. „Er hat ein sehr gutes Spiel gemacht, ein Tor erzielt und eins vorbereitet.“ Mit seiner Ballsicherheit sei er wichtig für die Mannschaft. „Wir haben ihn heute tiefer auflaufen lassen, dadurch hat er mehr Zuspiele bekommen, die er für sein Spiel braucht.“

    Osnabrücks Coach Timo Schultz gab sich als guter Verlierer. „Aufgrund der Kaltschnäuzigkeit hat der Gegner verdient gewonnen. Wir haben trotzdem kein schlechtes Spiel gemacht, waren häufig im letzten Drittel, konnten uns aber in der 1. Halbzeit bei den Standards nicht richtig wehren.“ Nach der Pause wollte sein Team nochmals angreifen. „Das 3:0 hat uns dann aber Strich durch die Rechnung gemacht. Auch wenn es Patrick nicht gerne hört: Für mich zählt Sechzig eindeutig zu den Aufstiegsfavoriten.“


    STENOGRAMM, 2. Spieltag, 09.08.2026, 14.03 Uhr


    TSV 1860 München – TSV 1860 München 3:1 (2:0)


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 4 Verlaat, 3 Voet – 2 Danhof, 36 Deniz, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer – 31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 8 Philipp, 13 Christiansen, 14 Kozuki, 18 Jakob, 19 Erdogan, 34 Hobsch, 37 Schifferl, 41 Lippmann.

    VFL: 21 Jonsson (Tor) – 4 Karademir, 24 Müller, 25 Wiemann – 31 Kammerbauer, 26 Wagner, 6 Henning, 3 Christensen – 29 Kopacz, 18 Kehl – 22 Riesselmann.

    Ersatz: 1 Sauter (Tor) – 8 Tesche, 9 Goguadze, 13 Schumacher, 14 Ihorst, 15 Jacobsen, 19 Wiethaup, 23 Lesueur, 27 Fabinski.

    Wechsel: Philipp für Volland (72.), Kozuki für Haugen (72.), Christiansen für T. Jacobsen (82.), Hobsch für Niederlechner (82.), Jakob für Pfeifer (90.+7) – B. Jacobsen für Kopacz (46.), Fabinski für Karademir (55.), Schumacher für Christensen (67.), Ihorst für Riesselmann (68.), Lesueur für Hennings (86.).

    Tore: 1:0 Volland (10.), 2:0 Niederlechner (41.), 3:0 Haugen (52.), 3:1 Kammerbauer (75.).

    Gelbe Karten: T. Jacobsen, Volland, Verlaat, Voet – Karademir, Müller.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Timo Gerach (Queichheim); Assistenten: Alexander Sather (Grimma), Patrick Kessel (Hüffelsheim); Vierter Offizieller: Manuel Bergmann (Erbach).


    https://www.tsv1860.de/de/news…-ueber-den-vfl-osnabrueck


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…liga-5057347/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…d-im-br-fernsehen,UstKb5m


    https://www.tz.de/sport/1860-m…e-ticker-zr-93875200.html


    https://www.abendzeitung-muenc…ner-haugen-sieg-live-609/


    https://www.abendzeitung-muenc…uftakt-dahoam-art-1073975



    PK nach den Spiel gegen Osnabrück:



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Geisellbulach:


    https://www.fupa.net/match/tsv…v-1860-muenchen-m1-250812


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…CTAHT/teamvergleich#start

    Die Löwen-U21 feierte beim 1:0 über den FC Gundelfingen den ersten Heimsieg der Saison. Das „Tor des Tages“ erzielte Cristian Leone in der 28. Minute. Fast eine Stunde hatten die Sechzger nach der Roten Karte gegen Niklas Fink in Überzahl gespielt (37.), mussten in der Endphase nach der Notbremse von Lasse Faßmann, der ebenfalls Rot sah (90.+4), nochmals zittern, brachten aber den Sieg über die Zeit.


    Die erste Chance des Spiels hatten die Löwen. Der Schuss von Sandro Porta von der Strafraumkante ging knapp über die Querlatte (3.). Auf der anderen Seite kamen die Gäste nach einer Ecke zur ersten Möglichkeit. Der Kopfball aufs Tor konnte aber vor der Linie geklärt werden. In der 11. Minute setzte Samuel Seibold auf der linken Seite zum Flankenlauf an, seine scharfe Hereingabe im Strafraum klärte Alex Benede an der Fünfergrenze. Nach einer scharfen Hereingabe von rechts durch Samuel Althaus war Xaver Kiefersauer bereits Richtung Tor unterwegs, doch Kevin Lochbrunner als letzter Mann brachte gerade noch den Fuß dazwischen, verhinderte damit die Führung für die Löwen (16.). Beinahe wäre nach einem Pressschlag im Strafraum das 1:0 gefallen. Althaus hatte Kiefersauer angespielt, der gestört von Lochbrunner aus zehn Metern abschloss, der Ball trudelte abgefälscht auf die Querlatte (24.). Vier Minuten später war es passiert. Cristian Leone spielte mit Althaus auf halbrechts Doppelpass, schloss im Strafraum ab, sein Schuss aufs rechte untere Eck wehrte Keeper Tobias Werdich ins eigene Tor zum 1:0 für die Sechzger ab (28.). Ein Schuss von Kiefersauer von der Sechzehnergrenze wurde noch abgefälscht, ging knapp am linken Pfosten vorbei (34.). In der 37. Minute ging Niklas Fink mit vollem Tempo und Risiko in einen zweikampf gegen Porta, kam einen Tick zu spät, traf den 1860-Angreifer voll am Fuß und sah folgerichtig für diese Aktion von Schiedsrichter Korbinian Eßberger glatt Rot (37.). Für Porta ging es nach einer kurzen Behandlung zum Glück weiter. Der anschließende Freistoß halblinks aus 20 Metern von Damjan Dordan aufs kurze Eck geschossen, konnte Werdich gerade noch um den Pfosten lenken (39.). Eine scharfe Hereingabe durch Finn Fuchs von der linken Seite nahm Althaus direkt am kurzen Pfosten, sein Schuss aus zehn Metern wurde jedoch zur Ecke abgefälscht (45.). So blieb es bei der 1:0-Führung zur Pause.

    Nach Wiederanpfiff gab es eine ähnliche Szene wie beim 1:0. Althaus hatte im Strafraum Doppelpass mit Leone gespielt, doch der zögerte diesmal zu lange mit dem Abschluss, so dass ein Spieler der Grün-Weißen klären konnte (53.). Ein Schlenzer von Noah Klose aus 17 Metern aufs rechte untere Eck lenkte Werdich um den Pfosten (57.). Die anschließende Ecke von rechts führte Finn Fuchs mit Leone kurz aus, zog anschließend nach innen, schloss mit links ab, der Schuss ging aber weit am langen Eck vorbei (58.). Trotz Unterzahl wehrten sich die Schwaben beherzt, ließen kaum klare Chancen zu. Zeitweise mutete das Spiel wie Handball an. Gundelfingen postierte sich um seinen Strafraum. In der 73. Minute dribbelte Arin Garza sich durch den FCG-Strafraum, kam am rechten Fünfmetereck zum Abschluss, zielte aber knapp übers kurze Kreuzeck. Ein Schuss des eingewechselten Luis Pereira de Azambuja streifte noch abgefälscht den rechten Außenpfosten (74.). Im Anschluss an einen Freistoß hatten die Löwen eine Dreifachchance. Den Kopfball von Lasse Fassmann parierte Werdich, der Nachschuss von Justin Thönig wurde geblockt, der dritte Versuch von Kiefersauer landete am linken Außenpfosten (78.). Das erlösende 2:0 wollte einfach nicht fallen! In der Schlussphase kamen die Gäste einige Male gefährlich vors 1860-Tor. Das gab die Möglichkeit zum Kontern. So in der 2. Minute der Nachspielzeit, als die Sechzger selbst eine Drei-zu-Eins-Überzahl nicht nutzen konnten. Am Ende schob Lucas Grancay den Ball aus 15 Metern am linken Pfosten vorbei. Eine Minute später wusste sich Faßmann als letzter Mann kurz vorm Strafraum nur mit einem Foul zu helfen, sah dafür ebenfalls glatt Rot (90.+4). Den anschließenden Freistoß von Simon Achatz hoch aufs rechte Eck wehrte Garza per Kopf zur Ecke ab (90.+5.). Diese brachte nichts ein und direkt danach pfiff der Unparteiische ab.

    „Das war eine schwere Geburt, aber am Ende zählen die drei Punkte und das ist das Entscheidende“, zog U21-Coach Alper Kayabunar ein positives Fazit. „Ich glaube, dass wir es gerade in der 1. Halbzeit richtig gut gemacht haben. In Überzahl haben wir es wieder nicht optimal zu Ende gespielt, viele Möglichkeiten ausgelassen, wo wir das Spiel hätten entscheiden können.“ Dadurch habe es sein Team unnötig spannend gemacht. „Das war nicht so gut, dass Lasse dann noch eine Rote Karte wegen einer Notbremse kriegt. Laut unserem Video war das nicht hundertprozentig eine. Aber wie gesagt: am Ende zählt, dass wir drei Punkte geholt haben, dass wir weiter ungeschlagen sind.“ Auch den Gegner zollte der 39-Jährige Respekt. „Die haben in den ersten drei Spielen auch nicht verloren. Am Ende haben das die Jungs ebenfalls gut gemacht.“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 4. Spieltag, 08.08.2025, 18.60 Uhr


    TSV 1860 München– FC Gundelfingen 1:0 (1:0)


    1860: 23 Musa (Tor) – 20 Hoppe, 3 Faßmann, 24 Benede, 43 Fuchs (70., 4 Thönig) – 44 Althaus, 21 Kiefersauer, 6 Dordan (60., 7 Garza) – 17 Leone (70., 18 Pereira de Azambuja), 10 Klose (89., 36 Grancay), 30 Porta (78., 8 Wach).

    Tor: 1:0 Leone (28.).

    Gelbe Karten: Fuchs, Pereira de Azambuja – Fidan, J.-L- Fink, Seibold, Achatz.

    Rote Karten Karten: Faßmann (90.+4) – N. Fink (37.)

    Zuschauer: 180 1860-Trainingsgelände.

    Schiedsrichter: Korbinian Eßberger (Geiselhöring); Assistenten: Kevin Molnar (Pfaffenberg), Niclas Lehmeier (Abensberg).


    https://www.tsv1860.de/de/news…ueber-den-fc-gundelfingen

    Glöckner fordert gegen Osnabrück zuvorderst Einsatz und Kampfeswille!

    Die Löwen empfangen im ersten Heimspiel der Saison 2025/26 am Samstag, 9. August 2025 den VfL Osnabrück. Anpfiff im ausverkauften Grünwalder Stadion ist um 14.03 Uhr. Die Partie ist live sowohl bei MagentaSport als auch beim BR Fernsehen zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio das Spiel.


    Zunächst musste Löwen-Trainer Patrick Glöckner eine Hiobsbotschaft verkünden. „Morris Schröter hat sich gestern im Training die Sehne am Hüftbeuger gerissen, er wird heute bereits operiert.“ Nicht nur für den Spieler selbst sei das eine blöde Situation, „weil Morris gerade am Ende seiner Aufbauphase war. Wir wünschen ihm alles Gute!“ Sonst wären alle Mann an Bord. Auch Kevin Volland, der Anfang der Woche im Training pausierte. „Wir können uns auf einen fitten Kevin freuen, der vorangeht“, ließ der Löwen-Trainer wissen. Nicht im Spieltagskader werden dagegen Lasse Faßmann und Samuel Althaus stehen. Die beiden Youngsters spielen am Freitagabend in der U21 gegen den FC Gundelfingen.

    Im Gegensatz zum ersten Saisonspiel in Essen, wo Glöckner großzügig die Aufstellung verriet, wollte er diesmal keine genauen Angaben machen. „Es wird sich im Kader etwas verändern“, ließ er wissen. „Wir passen immer wieder den Kader an den aktuellen Leistungsstand und an den Gegner an. Auch gegen Osnabrück wird es wieder Härtefälle geben.“

    Trotz des Erwartungsdrucks ist die Vorfreude auf das erste Heimspiel bei Mannschaft und dem Trainerteam groß, wie Glöckner verriet. „Bei mir ist keine Anspannung da, die Freude überwiegt. Alle haben maximale Lust auf das Spiel. Das hat man im Training gemerkt.“ Ohnehin kann der Ex-Profi nicht nachvollziehen, wieso sein Team Bammel im eigenen Stadion haben soll. „Wir haben 15.000 Zuschauer im Rücken. Wenn wir Angst hätten vor unseren Fans, dann würde wir einen Fehler machen!“

    Timo Schultz, der Trainer des VfL Osnabrück, hat den Löwen die Favoritenrolle zugeschustert. Darüber kann Glöckner, der seinen Kollegen bestens kennt – „als ich bei St. Pauli war, hat er die U17 trainiert. Er ist ein super Typ“ –, nur schmunzeln. „Mit David Kopacz, Lars Kehl, Kai Pröger, Kevin Schuhmacher, Fridolin Wagner oder Bryan Henning haben sie viele Topspieler. Osnabrück braucht sich sicher nicht zu verstecken.“ Das seien die Erkenntnisse aus dem Videostudium der Generalprobe vor dem Ligastart gegen Holstein Kiel (0:1) sowie dem Auftakt gegen Alemannia Aachen (0:0). Trotzdem liege das Hauptaugenmerk „auf unseren Spielern“, erklärt der Löwen-Coach.

    Und hier galt es, dass Spiel gegen Essen aufzuarbeiten. Nicht mit allem war der Trainer zufrieden. „Die Vorbereitung hat eine sehr geringe Aussagekraft. Das konnte man in Essen sehen“, lautet seine Einschätzung. Für sein Gefühl hätte der eine oder andere Spieler zu wenig Selbstvertrauen auf den Platz gebracht, nicht gradlinig genug gespielt. „Wir haben die Woche daran gearbeitet, schneller zu spielen und zu verlagern, um möglichst in die beste Position zu kommen.“

    Glöckner legte in diesem Zusammenhang nochmals seine Spielphilosophie dar. „Wir wollen dafür stehen, dass wir uns auf dem Platz aufopfern, Leidenschaft zeigen. Erst wollen wir den Gegner niederkämpfen, um dann unsere spielerischen Fähigkeiten in die Waagschale zu werfen. Der erste Schritt muss aber immer Einsatz und Kampfeswille sein. Dann kann erst der zweite folgen. Gerade zu Hause wollen wir unsere DNA durchdrücken!“ Genau das ist der Matchplan gegen den VfL Osnabrück!


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 4 Verlaat, 3 Voet – 2 Danhof, 36 Deniz, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer – 31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 11 Vollath, 40 Bachmann (beide Tor) – 8 Philipp, 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 14 Kozuki, 16 Reinthaler, 18 Jakob, 19 Erdogan, 20 Althaus, 26 Maier, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 34 Hobsch, 37 Schifferl, 41 Lippmann.

    Es fehlen: 12 Qela, 17 Schröter.


    VFL: 21 Jonsson (Tor) – 4 Karademir, 24 Müller, 25 Wiemann – 31 Kammerbauer, 26 Wagner, 6 Henning, 15 Jacobsen – 29 Kopacz, 18 Kehl – 9 Goguadze.

    Ersatz: 1 Sauter, 35 Remberg (beide Tor) – 3 Christensen, 7 Ajdini, 8 Tesche, 10 Pröger, 13 Schumacher, 14 Ihorst, 17 Semic, 19 Wiethaup, 20 Janotta, 22 Riesselmann, 23 Lesueur, 27 Fabinski.

    Es fehlen: 37 Badjie.

    Schiedsrichter: Timo Gerach (Queichheim); Assistenten: Alexander Sather (Grimma), Patrick Kessel (Hüffelsheim); Vierter Offizieller: Manuel Bergmann (Erbach).


    https://www.tsv1860.de/de/news…-einsatz-und-kampfeswille


    PK vor dem Spiel gegen Osnabrück:



    Liveticker für das Spiel gegen Osnabrück:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-vfl-osnabrueck-m1-250809


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…fl-osnabrueck/liveticker/