TSV 1860 München


  • Erster gegen Letzter: Die Löwen spielen am Samstag, 23. September 2017, beim Schlusslicht FC Unterföhring. Anpfiff im Sportpark Heimstetten ist um 14 Uhr. Die Partie ist ausverkauft.

    Im Toto-Pokal im Grünwalder Stadion besiegten die Löwen Anfang des Monats den Regionalliga-Aufsteiger mit 4:0. Alle Treffer erzielte damals Nico Karger, der seine Schienbeinprellung aus dem Fürth-Spiel überwunden hat. „Wir werden garantiert nicht mit der Einstellung ins Spiel gehen, dass wir wieder deutlich gewinnen“, sagt Trainer Daniel Bierofka. „Unterföhring hat ein Heimspiel, es ist ein enger Platz. Außerdem werden sie es sicher besser machen wollen als im Pokal. Von unserer Seite darf es nicht in Überheblichkeit ausarten“, schickt er eine klare Warnung in Richtung seines Teams.
    Zudem steht im Gegensatz zum Pokal FCU-Trainer Thomas Seethaler Mittelfeldspieler Martin Büchel zur Verfügung. Der 30-Jährige ist Nationalspieler von Liechtenstein, hat schon gegen Stars wie Iniesta, Lahm oder Ibrahimovic gespielt. „Er ist ein zentraler Spieler, besitzt Erfahrung auf sehr hohem Niveau“, weiß Bierofka. „Büchel tut der Unterföhringer Mannschaft gut, weil er andere Lösungen als seine Mitspieler parat hat.“


    Sechzig auswärts gegen Unterföhring, oida.

    Aufgrund der derzeitigen Personalsituation bei den Löwen sieht Bierofka sein Team nicht als eindeutiger Favorit. Neben Kapitän Felix Weber, Timo Gebhart, den gelbgesperrten Sasha Mölders und Aaron Berzel fällt auch Daniel Wein gegen die Mannschaft aus dem Medienstandort im Nordosten von München aus. Der Mittelfeldspieler stand zwar am Mittwoch beim Training auf dem Platz, richtig rund sah sein Bewegungsablauf aber nicht aus.
    „Gegen Fürth hat er einen Schlag auf die Wade bekommen“, erklärt Bierofka. Dabei ist die Muskelhaut (Faszien) eingerissen. „Uns ist das Risiko zu groß, dass sich die Verletzung verschlimmert“, schließt der Trainer deshalb einen Einsatz des 23-Jährigen kategorisch aus. „Zumal danach wieder eine Englische Woche kommt.“ Schweinfurt, Eichstätt und Pipinsried stehen innerhalb von sechs Tagen auf dem Spielprogramm der Löwen.
    Mit Wein, der nächste Woche wieder ins Training einsteigen soll, fällt damit nach Berzel ein weiterer Sechser gegen Unterföhring aus. „Wir haben noch György Hursan und Lucas Genkinger, die diese Position spielen können“, muss Bierofka deswegen nicht den Personalnotstand ausrufen, trotzdem überlegt er, ob er das zuletzt bewährte System mit der Doppelsechs beibehält. „Da muss ich noch schauen“, hält er sich alle Optionen offen.
    Der Ex-Profi spricht davon, dass sein Team „angeschlagen“ sei. „Aber gerade in solchen Phasen wollen sich andere Spieler beweisen. Im Training war richtig Zug drin“, erzählt er und fordert gegen den Tabellenletzten ein „konsequentes und konzentriertes“ Vorgehen. „Die Balance zwischen Angriff und Defensive muss stimmen, damit wir keine Konter des Gegners zulassen.“
    Dass das Auswärtsspiel beim FC Augsburg II um einen Tag auf Sonntag, 15 Oktober 2017, nach hinten verschoben wurde und damit bei der Reserve des Bundesligisten die tags zuvor nicht eingesetzten Profispieler zum Zuge kommen können, schmeckt Bierofka nicht. „Die Sicherheitsaspekte haben den Ausschlag gegeben. Dadurch wird gegen uns eine andere Mannschaft als am Samstag auf dem Platz stehen“, ist sich der Löwen-Coach sicher. Gespielt wird nun in der 30.000 Zuschauer fassenden modernen WWK-Arena. „Da wird richtig was los sein“, freut er sich aber auf die Stimmung.


    VORRAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN

    FCU:
    31 Caruso –10 Arkadas, 8 Brandstetter, 5 Eder, 15 Putta – 13 Büchl, 14 Kain – 29 Olwa-Luta, 6 Kubica, 27 Morou – 26 Faber.
    Ersatz: 1 Sturm , 23 Shorunkeh-Sawyerr (beide Tor) – 9 Söltl, 16 Mayer, 17 Sabbagh, 18 Hofmaier, 19 Hofmann, 20 Kostorz, 21 Antonio, 22 Takahara, 24 Oberrieder, 25 Bittner.
    Nicht dabei: 4 Kelmendi (Gelb-Rot-Sperre), 11 Hollering (Kreuzbandriss), 17 Torah (Kreuzbandriss), 30 Schmidt.


    1860: 1 Hiller – 2 Weeger, 6 Mauersberger, 36 Steinhart, 11 Köppel –– 23 Helmbrecht, 25 Genkinger, 5 Andermatt – 16 Kindsvater, 24 Ziereis, 18 Karger.
    Ersatz: 37 Strobl (Tor) –7 Awata, 13 Siebdrat, 14 Dressel, 15 Gambos, 19 Aigner, 21 Türk, 29 Hursan, 31 Koussou, 33 Bachschmid.
    Nicht dabei: 3 Koch (Aufbautraining), 4 Weber (Kapselbandverletzung am Sprunggelenk), 8 Seferings (Aufbautraining), 9 Mölders (Gelb-Sperre), 10 Gebhart (Muskelbündelriss), 17 Wein (Faszieneinriss in der Wade), 20 Steer (Aufbautraining), 22 Berzel (Gelb-Sperre), 30 Hipper (Trainingsrückstand), 39 Bonmann (Knieverletzung).


    Schiedsrichter: Patrick Hanslbauer (Altenberg); Assistenten: Dr. Sven Laumer (Penzendorf), Christoph Stühler (Oesdorf).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3304.htm


    Liveticker:

    https://www.tz.de/sport/1860-m…r-8707324.html?cmp=defrss

    https://loewenmagazin.de/liveticker

    http://www.abendzeitung-muench…6093150000#articletext-p5



  • Die Serie der Löwen hielt auch in Heimstetten gegen den FC Unterföhring. Trotz Personalproblemen gelang ein klarer 3:0-Erfolg. Eric Weeger (31.) und Markus Ziereis (36.) trafen vor der Pause. Nico Karger sorgte für den Endstand (50.). Das Bierofka-Team blieb damit im achten Pflichtspiel in Folge ohne Gegentreffer, für Torhüter Marco Hiller war es das sechste Ligaspiel in Folge.

    Personal:
    Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste gegen Unterföhring auf Sebastian Koch, Felix Weber (Kapselbandverletzung am Sprunggelenk), Simon Seferings (beide Aufbautraining), Sascha Mölders (Gelb-Sperre), Timo Gebhart (Muskelbündelriss), Daniel Wein (Faszieneinriss in der Wade), Tobias Steer (Aufbautraining), Aaron Berzel (Gelb-Sperre), Johann Hipper (Trainingsrückstand) und Hendrik Bonmann (Knieverletzung) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Lennert Siebdrat, Dennis Dressel und Martin Gambos. Mit Christian Köppel, Nicolas Andermatt, György Hursan und Ugur Türk wurden die vier fehlenden Spieler aus der letzten Partie gegen die SpVgg Greuther Fürth II ersetzt.


    STIMMEN Bierofka: „Wir haben als Team die Ausfälle kompensiert.“

    Spielverlauf:
    Erstmals richtig gefährlich wurde es vor dem Unterföhringer Tor in der 8. Minute nach einem Standard. Nicolas Andermatt hatte eine Ecke von rechts mit links nach innen geflankt, Torhüter Enrico Caruso tauchte unter der Hereingabe hindurch, doch Jan Mauersberger brachte die Kugel per Kopf nicht aufs verwaiste Tor. Im Anschluss an einen Konter kam Nico Karger 18 Metern vor dem FCU-Tor in zentraler Position zum Abschluss, schlenzte die Kugel aber rechts am Pfosten vorbei (14.). Eine Freistoßflanke von Arthur Kubica verlängerte Michael Kain mit dem Kopf, aber zu zentral, so dass Marco Hiller damit keine Probleme hatte (18.). Nach einem Pass in die Tiefe von Christian Köppel zögerte Ugur Türk im Strafraum zu lange mit dem Abschluss, vergab so eine gute Einschussmöglichkeit (20.). Im Anschluss an ein Solo von Eric Weeger zog der Verteidiger halbrechts aus 24 Metern ab, traf zum 1:0 unter die Latte (31.). Keine fünf Minuten später erhöhte Markus Ziereis mit seinem ersten Saisontor auf 2:0. Ein Querpass von Karger versenkte er aus 14 Metern unhaltbar im linken unteren Eck (36.). Einen 19-Meter-Freistoß aus halbrechter Position hämmerte Andermatt mit links an den Innenpfosten, von wo der Ball wieder heraussprang (39.). Damit blieb es bei der 2:0-Führung zur Pause.
    Kurz nach Wiederanpfiff erzielte Karger das 3:0. Nach Pass von Ziereis lief er alleine auf Caruso zu, traf durch die Beine des Torhüters (50.). Einen 22-Meter-Schuss von Weeger konnte Caruso abwehren (60.). Eine Minute später lag der Ball im Unterföhringer Tor. Nach einer Hereingabe von Andermatt hatte Ziereis getroffen, doch Linienrichter Christoph Stühler sah den Ball zuvor im Tor-Aus (62.). Kurz danach kam Nicholas Helmbrecht an der Strafraumkante frei zum Abschluss, schoss aber deutlich über den Querbalken (63.). Ziereis köpfte in der 69. Minute eine Weeger-Flanke knapp über die Latte. Sieben Minuten später prüfte der eingewechselte Robert Söltl mit einem 17-Meter-Schuss Marco Hiller. Der Löwen-Keeper war auf dem Posten, wehrte den Ball zur Seite ab (76.). Ansosnten spielten die Sechzger die Führung locker nach Hause. Mit dem Auswärtssieg behauptete das Bierofka-Team seine Tabellenführung mit fünf Punkten Vorsprung auf den nächsten Gegner Schweinfurt, ist seit sechs Spielen in der Liga ohne Gegentor.


    STENOGRAMM, 12. Spieltag, 23.09.2017, 14 Uhr


    FC Unterföhring – 1860 München 0:3 (0:2)


    FCU: 31 Caruso –10 Arkadas, 8 Hofmaier, 8 Brandstetter, 5 Eder – 13 Büchel, 14 Kain – 19 Hofmann 6 Kubica, 26 Faber – 29 Olwa-Luta.
    Ersatz: 23 Shorunkeh-Sawyerr (Tor) – 9 Söltl, 15 Putta, 17 Sabbagh, 20 Kostorz, 25 Bittner, 27 Morou.


    1860: 1 Hiller – 2 Weeger, 6 Mauersberger, 36 Steinhart, 11 Köppel – 5 Andermatt, 29 Hursan, 21 Türk – 23 Helmbrecht, 24 Ziereis, 18 Karger.
    Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 7 Awata, 16 Kindsvater, 19 Aigner, 25 Genkinger, 31 Koussou, 33 Bachschmid.


    Wechsel: Kostorz für Kain (56.), Bittner für Arkadas (66.), Söltl für Olwa-Luta (69.) – Kindsvater für Helmbrecht (66.), Koussou für Karger (74.), Awata für Ziereis (83.).


    Tore: 0:1 Weeger (31.), 0:2 Ziereis (36.), 0:3 Karger (50.).


    Gelbe Karten: Kain, Büchel, Kostorz, Eder, Hofmaier –.


    Zuschauer: 2.500 im Sportpark Heimstetten (ausverkauft).


    Schiedsrichter: Patrick Hanslbauer (Altenberg); Assistenten: Dr. Sven Laumer (Penzendorf), Christoph Stühler (Oesdorf).


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    Bildergalerie:


    http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2086.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…nz-zufrieden-8711629.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-sieg-loewen-8711549.html

    https://www.tz.de/sport/1860-m…860-muenchen-8711537.html

    https://www.tz.de/sport/1860-m…-live-ticker-8707324.html

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  • Es ist das absolute Spitzenspiel der bisherigen Saison. Erster gegen Zweiter. Der TSV 1860 München gegen den 1. FC Schweinfurt 05. Die Partie steigt am Samstag, 30. September 2017. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist um 14.05 Uhr. Das BR Fernsehen überträgt live.

    „Bei mir kribbelt es vor jedem Spiel“, sagt Daniel Bierofka und bezeichnet die Partie gegen die Schnüdel als „ganz normales Spiel mit der Brisanz Erster gegen Zweiter.“ Seiner Meinung nach werde die Meisterschaft ohnehin nicht in den Spielen der Top-Teams untereinander entschieden, „sondern gegen die Mannschaften, die unten drin stehen“.


    Hinweise zum Wiesn-Heimspiel gegen Schweinfurt.

    Deshalb ist es dem 38-Jährigen auch egal, wem die Favoritenrolle zufällt. „Das ist mir wurscht. Wir wollen als Sieger vom Platz gehen.“ Den Gegner bezeichnet Bierofka als „ausbalancierte Mannschaft mit jungen und erfahrenen Spielern. Schweinfurt spielt sehr robust, die können richtig dazwischenhauen. Nicht umsonst sind sie letzter in der Fairplay-Tabelle.“
    Doch auf aggressive Gegner sind seine Jungs vorbereitet. Sie sind vor dem Spitzenspiel bis in die Haarspitzen motiviert. „Das kann man im Training sehen. Die Spieler, die hinten dran stehen, schieben permanent an, sind dadurch genauso wichtig wie die erste Elf.“
    Personell kann Bierofka aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Felix Weber und Timo Gebhart sind alle einsatzfähig. „Wegen dem System und dem Personal habe ich noch etwas Zeit. Ich werde bis morgen in meinen Bauch reinhören“, scherzte er.


    Adam Jabiri: Der »Leader« beim 1. FC Schweinfurt 05.

    Dass Gästetrainer Gerd Klaus öffentlich die Meisterschaft schon abschreibt, findet der Löwen-Coach nur amüsant. „Ich habe mit ihm ein kollegiales Verhältnis, wir verstehen uns gut. Aber er kann sagen, was er will: glauben kann ich es nicht! Keine Mannschaft verabschiedet sich nach zwölf Spieltagen und fünf Punkten Rückstand aus dem Meisterschaftsrennen“, ordnet Bierofka die Äußerung eher als psychologischen Trick ein.
    Bierofka erklärte nach dem offiziellen Oktoberfest-Besuch der Mannschaft am Dienstag im Hacker-Festzelt die Wiesn-Zeit für seine Jungs vorzeitig für beendet. „Mir ist wichtig, dass der Fokus auf dem Spiel liegt. Profi sein, heißt auf bestimmte Dinge zu verzichten. Für uns stehen drei wichtige Partien in sechs Tagen auf dem Programm. Außerdem verlängert jeder Tropfen Alkohol die Regenerationszeit.“
    Außerdem kann seine Mannschaft gegen die Unterfranken weiter Werbung für die Marke 1860 vor einem breiten Publikum betreiben: „Schön, dass der BR so viel Interesse zeigt und live überträgt. Das Spiel hat das auch verdient.“
    Natürlich wurde Bierofka auch zu den Unruhen in der Seitenstraße befragt. „Ich bin da mal raus, hab‘ keine Trainerlizenz“, kommentierte er die Kandidatensuche des FCB mit einem breiten Grinsen. Auch den ungewöhnlichen Umstand, dass die Roten vor den Blauen den Chefcoach entlassen, konterte er schlagfertig: „Da hab‘ ich wohl Glück gehabt!“


    VORRAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN

    1860:
    1 Hiller – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 22 Berzel, 17 Wein – 23 Helmbrecht, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
    Ersatz: 30 Hipper, 37 Strobl (beide Tor) –7 Awata, 11 Köppel, 13 Siebdrat, 14 Dressel, 15 Gambos, 19 Aigner, 21 Türk, 25 Genkinger, 29 Hursan, 31 Koussou, 33 Bachschmid.
    Nicht dabei: 3 Koch (Aufbautraining), 4 Weber (Kapselbandverletzung am Sprunggelenk), 8 Seferings (Aufbautraining), 10 Gebhart (Muskelbündelriss), 39 Bonmann (Knieverletzung).


    FCS: 1 Eiban – 23 Messingschlager, 17 Strohmaier, 24 Wolf, 21 Weiß – 30 Willsch, 15 Fery, 6 Kracun, 19 Krautschneider – 22 Pieper, 27 Jabiri
    Ersatz: 12 Paulus (Tor) – 2 Paul, 3 Bauer, 4 Bär, 5 Janz, 7 Fritscher, 8 Schlicht, 16 Waigand, 20 Jelisic, 32 Billick.
    Nicht dabei: 9 Görtler (Kreuzbandriss), 10 Kling (Meniskusverletzung).


    Schiedsrichter: Steffen Grimmeißen (Löpsingen); Assistenten: Dr. Andreas Heidt (Nürnberg-Buch), Andreas Kasenow (Ingolstadt).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3318.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-schweinfurt-8729322.html


    http://www.abendzeitung-muench…16-a84b-15f69950b708.html


    Gute Nachrichten gibt es nun, was die Partie am Freitag, 6. Oktober gegen den FC Pipinsried betrifft. Wie unsere Onlineredaktion erfuhr, wird Sport1 die Partie im Free-TV und im Stream live übertragen. Moderatorin Nele Schenker wird die Zuschauer aus dem Grünwalder Stadion begrüßen und Oliver Forster das Spiel kommentieren.


    https://www.tz.de/sport/1860-m…v-und-stream-8729299.html

  • Die Löwen haben das Spitzenspiel gegen den 1. FC Schweinfurt mit 3:1 gewonnen, vergrößerten den Vorsprung auf die Unterfranken auf acht Punkte. Markus Ziereis (6.) und Sascha Mölders (13.) sorgten mit ihren beiden Toren für einen optimalen Start. Nach dem Anschlusstreffer von Kevin Fery (33.) und dem Platzverweis für Nicholas Helmbrecht (55.) wurde es nochmals eng. Aber Mölders sorgte mit seinem zweiten Treffer für die Entscheidung (86.).


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste gegen Schweinfurt auf Felix Weber (Kapselbandverletzung am Sprunggelenk), Simon Seferings (Aufbautraining), Timo Gebhart (Muskelbündelriss) und Hendrik Bonmann (Knieverletzung) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennart Siebdrat, Dennis Dressel, Martin Gambos, Lukas Aigner, Tobias Steer, Lucas Genkinger und Johann Hipper. Es begann die gleiche Formation wie beim letzten Heimspiel. Einzige Ausnahme: György Hursan kam für Christian Köppel ins Team, Aaron Berzel rückte in die Innenverteidigung, Phillipp Steinhart verteidigte auf der linken Seite.


    STIMMEN Bierofka: „Das war die beste halbe Stunde meiner Mannschaft!“


    Spielverlauf: Bereits nach 120 Sekunden wurde es erstmals vordem Schweinfurter Tor gefährlich. Eine Eckballflanke von Phillipp Steinhart verlängerte Daniel Wein am ersten Pfosten per Kopf, doch Sascha Mölders und Markus Ziereis kamen einen Schritt zu spät (3.). Drei Minuten später verlängerte Mölders ein Zuspiel auf Ziereis, der hatte halbrechts freie Bahn, traf von der Strafraumgrenze zum 1:0 ins lange Eck (6.). Aber es kam noch besser. Nicholas Helmbrecht dribbelte durch die Mitte, konnte gerade noch, bevor er gefoult wurde, den Ball in die Gasse spielen. Mölders war dadurch total frei, schloss fast von der gleichen Stelle wie zuvor Ziereris ab und traf ebenfalls ins linke untere Eck zum 2:0 (13.). Zwei Minuten später scheiterte Helmbrecht halbrechts aus 14 Metern frei am glänzend reagierenden Schnüdel-Torhüter Alexander Eiban (15.). In der 22. Minute war erstmals 1860-Keeper Marco Hiller gefordert, als er am Torraum sich Adam Jabiri in den Weg warf, die Kugel vor dem Schweinfurter Torjäger unter sich begrub. Auf der anderen Seit escheiterte Helmbrecht mit einem Schuss grenze an Eiban (25.). Eine Hereingabe von links durch Nico Karger klärte Herbert Paul vor dem hinter ihm lauernden Helmbrecht zur Ecke (27.). Eine Flanke von rechts durch Helmbrecht köpfte Mölders am Elfmeterpunkt nur knapp am linken Pfosten vorbei (30.). Eine Minute später legte sich Karger nach Pass von Daniel Wein die Kugel etwas zu weit vor, so dass der aus senem Tor geeilte Eiban klären konnte (31.). Wiederum eine Minute später erzielte Kevin Fery völlig überraschend den Anschlusstreffer. Der Mittelfeldspieler hatte halblinks aus 22 Metern einfach draufgehalten, traf unhaltbar für Hiller ins rechte obere Eck. Nach sechs Spielen ohne Tor war es der erste Gegentreffer für den Löwen-Keeper (33.). Bis zur Pause passierte nicht mehr viel.
    Zu Beginn der 2. Halbzeit machte Schweinfurt Druck. Nikola Jelisic prüfte Hiller mit einem 18-Meter-Schuss. Dann foulte Helmbrecht Christopher Kracun an der Mittellinie, Schiedsrichter Steffen Grimmeisen zeigte dem Löwen, der bereits in der 1. Halbzeit Gelb gesehen hatte, die Ampelkarte (55.). Damit mussten die Sechzger mehr als eine halbe Stunde in Unterzahl bestreiten. Das Spiell wurde verbissener, die klare Linie bei den Löwen ging etwas verloren. Glück hatten die Sechzger, als Ex-Löwe Marius Willsch Hiller bereits überwunden hatte, aber Jan Mauersberger die Kugel noch auf der Linie über die Latte köpfte (73.). Ein Freistoß von Kracun vom rechten Strafraumeck fand den Weg aufs Tor, Hiller, dem die Sicht versperrt war, kratzte den Ball mit etwas Glück aus dem kurzen Eck (76.). Die Sechzger konnten sich kaum noch aus der Umklammerung der Unterfranken, die Angriff auf Angriff starteten, befreien. Nach einer Hereingabe von rechts kam Krautschneider am langen Pfosten aus acht Metern zum Schuss, doch Eric Weeger blockte die Kugel zur Ecke ab (79.). In die Drangphase der Schweinfurter hinein, gelang Mölders das 3:1. Steinhart hatte ihn mit einem sehenswerten Diagonalpass bedient, der Torjäger traf aus 14 Metern ins rechte untere Eck (86.). Damit war die Partie entschieden. Die Löwen vergrößerten mit dem Sieg den Vorsprung auf Schweinfurt auf acht Punkte.


    STENOGRAMM, 13. Spieltag, 30.09.2017, 14.05 Uhr


    1860 München – 1. FC Schweinfurt 05 3:1 (2:1)


    1860: 1 Hiller – 2 Weeger, 22 Berzel, 6 Mauersberger, 36 Steinhart –17 Wein, 29 Hursan – 23 Helmbrecht, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
    Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 6 Andermatt, 11 Köppel, 16 Kindsvater, 21 Türk, 31 Koussou, 33 Bachschmid.


    FCS: 1 Eiban – 23 Messingschlager, 17 Strohmaier, 24 Wolf, 2 Paul – 30 Willsch, 15 Fery, 6 Kracun, 19 Krautschneider – 20 Jelisic, 27 Jabiri
    Ersatz: 12 Paulus (Tor) – 5 Janz, 7 Fritscher, 16 Waigand, 21 Weiß, 22 Pieper, 32 Billick.


    Wechsel: Koussou für Ziereis (56.), Köppel für Hursan (70.), Andermatt für Karger (82.) – Bilick für Wolf (34.), Pieper für Jelisic (73.), Waigand für Krautschneider (83.).


    Tore: 1:0 Ziereis (6.), 2:0 Mölders (13.), 2:1 Fery (33.), 3:1 Mölders (86.).


    Gelbe Karten: Weeger, Köppel, Berzel – Paul, Billick, Krautschneider.


    Gelb-Rote Karte: Helmbrecht (55., wiederholtes Foulspiel).


    Zuschauer: 12.500 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).


    Schiedsrichter: Steffen Grimmeißen (Löpsingen); Assistenten: Dr. Andreas Heidt (Nürnberg-Buch), Andreas Kasenow (Ingolstadt).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3320.htm


    Bildergalerie:


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    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…her-zumachen-8732982.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…spielbericht-8732889.html

    https://www.tz.de/sport/1860-m…er-und-noten-8732884.html

    https://www.tz.de/sport/1860-m…-live-ticker-8729322.html

    http://www.abendzeitung-muench…10-83ba-9723a67dfe13.html


    http://www.abendzeitung-muench…e3-9e09-51ce620bc733.html


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    Nächste Spiele:


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  • Das zweite von drei Spielen innerhalb von sechs Tagen bestreiten die Löwen auswärts beim VfB Eichstätt. Anpfiff im Liqui-Moly-Stadion ist am Dienstag, 3. Oktober 2017, um 14 Uhr.

    1860-Trainer Daniel Bierofka hatte auch am Tag nach dem Schweinfurt-Spiel sein „Glückscapi“ auf. Seit zehn Spielen trägt er die Kopfbedeckung, seither gewann sein Team acht Mal, spielte zwei Mal Remis. Weil er sich das Cap bei strittigen Schiedsrichterentscheidungen oder wenn das Spiel nicht nach Wunsch läuft immer wieder wütend vom Kopf zieht und auf den Boden donnert, musste der Zeugwart schon einige austauschen. Nur doch drei, so erzählt Biero, stünden ihm noch zur Verfügung, weil jedes Mal dabei die Schlaufe hinten reißt. „Wenn wir verlieren, muss ich ohnehin was anderes aufsetzen - vielleicht einen Hut“, scherzt er.
    Doch irgendwie scheint es im Moment, als ob die Serie noch länger anhalten könnte. Die Journalisten überlegen bereits, wann zuletzt zehn Spiele der ersten Mannschaft in Folge nicht verloren wurden. Reiner Mauerer fiel ihnen in der Saison 2004/2005 ein. Und natürlich Kasten Wettberg, der mit den Löwen 54 Pflichtpartien ohne Niederlage blieb. Mit ihm könne er sich nicht messen, so Bierofka mit einem Augenzwinkern, „da bin ich weit weg. Deshalb ist er ja auch der ‚König von Giesing‘.“
    Acht Punkte auf den Zweiten nach 13 Spieltagen sind ein beruhigendes Polster. Doch von einer Vorentscheidung im Meisterschaftsrennen will Bierofka nichts wissen. „Hör mir auf!“, sagt er, „warten wir mal bis Mai!“ Einen Spannungsabfall bei seinem Team befürchtet der 38-Jährige dennoch nicht. „Gut, dass ich Jungs habe, die von hinten anschieben. Wenn einer meint, einen Schritt weniger machen zu müssen, dann nehme ich den, der im Training Gas gibt.“ So einfach sei das. „Als Trainer muss ich nicht viel eingreifen“, sieht er jeden einzelnen bis in die Haarspitzen topmotiviert.
    Um die Spannung vor dem Eichstätt-Spiel hochzuhalten, verweist Bierofka auf die Niederlage in Buchbach. „Dort ist ein ähnlich enger Platz, der ebenfalls nicht in bestem Zustand ist. Für den Gegner ist es von Vorteil, wenn du den Ball nicht schnell machen kannst.“ Das Gerede von Feierabendfußballern kann der Ex-Profi ohnehin nicht mehr hören. „Das sind keine Blinden, die trainieren auch drei, vier Mal die Woche. Sie haben zu Hause gegen den FC Bayern II 2:2 gespielt.“
    Ob er aufgrund des strafen Programms gegen Eichstätt rotiere, wurde Bierofka gefragt? Noch habe er sich nicht eingehend mit dem Aufsteiger beschäftigt, „aber alle Spieler sind einsatzfähig, lediglich Nicholas Helmbrecht fällt wegen der Gelb-Roten Karte aus. Wenn ich wechsle, dann muss es passen“, sagt er. Alternativen habe er genug. Gegen Unterföhring hätten es zum Beispiel Christian Köppel, Ugur Türk und Nico Andermatt gut gemacht. Bei dem Schweizer Andermatt sei es dem System geschuldet, dass er momentan weniger spiele, sagte Bierofka fast entschuldigend. „Nico sehe ich als Achter. Diese Position ist derzeit nicht vorhanden.“
    Bis auf zwei, drei Spieler könne er dank der Kaderbreite alle problemlos ersetzen. Unersetzlich seien dagegen Sascha Mölders mit seiner Präsenz, ebenso Jan Mauersberger. „Mauer macht mit seinen 32 Jahren spielerisch Fortschritte“, lobt er den Innenverteidiger, „und Sascha ist ein Mentalitätsmonster, will immer gewinnen.“ Die ganze Diskussion um die Fitness des Torjägers findet Bierofka reichlich überflüssig. „Sascha ist gegen Schweinfurt viel gelaufen. Und wenn du dann in der 86. Minute nochmals so einen Sprint anziehen kannst, wie vor dem Tor, dann kann die Fitness einfach nicht schlecht sein!“
    Außerdem sind Mölders, Mauersberger wie auch Aaron Berzel, Phillipp Steinhart oder Daniel Wein aufgrund ihrer Erfahrung unheimlich wichtig. „Wir haben einen sehr guten Charakter in der Mannschaft. Aber von den 20- oder 21-Jährigen kann ich nicht erwarten, dass sie in kritischen Phasen das Heft in die Hand nehmen.“ Gerade hier verlässt sich Bierofka auf seine Routiniers. Gegen Schweinfurt waren nach dem dominanten Auftakt einige brenzlige Situationen zu überstehen. Deshalb fordert er: „Wir müssen das Spiel länger kontrollieren, unseren Plan besser durchziehen.“
    Unterm Strich ist er der Löwen-Coach aber mit der Entwicklung sehr zufrieden. In den letzten sieben Spielen kassierte sein Team nur ein Gegentor. „Doch auch nach vorne sieht es gut aus. Wir haben in 13 Spielen 33 Treffer erzielt, das sind fast drei pro Partie!“ Und wenn Biero dann noch sagt, „meine Mannschaften haben immer in der Rückrunde mehr Punkte geholt“, dann dürfte sich wenig an der derzeitigen Tabellensituation ändern…


    VORRAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN

    VfB: 21
    Herter - 8 Wolfsteiner, 17 Waffler, 5 Schmidramsl, 11 Graßl - 16 Federl, 22 Fries - 18 Schäll, 9 Grau , 13 Scintu - 10 Eberle.
    Ersatz: 1 Dörfler (Tor) – 2 Schröder, 4 Eberwein, 6 Panknin, 7 Schraufstetter, 12 Heckel, 15 Kraft, 19 Witasek, 20 Liebler, 27 Kügel.
    Nicht dabei: 1 Bauer (Achillessehnenriss).


    1860: 1 Hiller – 2 Weeger, 22 Berzel, 6 Mauersberger, 36 Steinhart –17 Wein, 29 Hursan – 16 Kindsvater, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
    Ersatz: 30 Hipper, 37 Strobl (beide Tor) – 5 Andermatt, 7 Awata, 11 Köppel, 13 Siebdrat, 14 Dressel, 15 Gambos, 19 Aigner, 20 Steer, 21 Türk, 25 Genkinger, 31 Koussou, 33 Bachschmid.
    Nicht dabei: 3 Koch (Aufbautraining), 4 Weber (Kapselbandverletzung am Sprunggelenk), 8 Seferings (Aufbautraining), 10 Gebhart (Muskelbündelriss), 23 Helmbrecht (Gelb-Rot-Sperre), 39 Bonmann (Knieverletzung).


    Schiedsrichter: Roman Potemkin (Friesen); Assistenten: Andreas Voll (Kelbachgrund Kleukheim), Jonathan Bähr (Friesen).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3323.htm


    Liveticker:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…r-8736479.html?cmp=defrss

  • Die Heimspiele des TSV 1860 München sind auch im Oktober live im Fernsehen zu sehen. Sport1 und der BR übertragen die Löwen.


    München - Löwen-Fans aufgepasst: Wer keine Karten für die anstehenden Heimspiele des TSV 1860 München mehr bekommt, der kann die Partien der Blauen im Grünwalder Stadion auch weiterhin im Free-TV empfangen.


    Sport1 und der Bayerische Rundfunk (BR) zeigen in Kooperation mit dem Bayerischen Fußball-Verband (BFV) die Regionalliga Bayern live. Schon am Freitag steht das nächste Heimspiel der Löwen gegen Aufsteiger FC Pipinsried an. Sport1 wird live übertragen, sowohl im Fernsehen als auch im Facebook- Stream.


    Weitere Spiele mit Beteiligung des TSV 1860 München im Free-TV


    Sonntag, 22. Oktober: TSV 1860 München - FC Bayern München II (14.55 Uhr, Sport1)


    Dienstag, 31. Oktober: TSV 1860 München - SpVgg Oberfranken Bayreuth (14 Uhr, BRund Sport1.de)


    http://www.abendzeitung-muench…32-aeff-c0d9ff471ace.html

  • Die Löwen gewannen beim VfB Ecihstätt nach 0:1-Rückstand mit einer Energieleistung nach der Pause mit 2:1. Die frühe Führung von Benjamin Schmidramsl (4.) glich Markus Ziereis aus (62.). Der Siegtreffer gelang Nico Karger nach einer Energieleistung von Sascha Mölders (72.). Die Sechzger sind nunmehr seit elf Ligaspielen ungeschlagen.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste in Eichstätt auf Felix Weber (Kapselbandverletzung am Sprunggelenk), Simon Seferings (Aufbautraining), Timo Gebhart (Muskelbündelriss), György Hursan muskuläre Probleme), Nicholas Helmbrecht (Gelb-Rot-Sperre) und Hendrik Bonmann (Knieverletzung) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennart Siebdrat, Dennis Dressel, Martin Gambos, Lukas Aigner, Tobias Steer und Johann Hipper. Zwei Änderungen gab es in der Startelf: Für Helmbrecht kam Benjamin Kindsvater ins Team, für Hursan Christian Köppel.


    Spielverlauf: Bereits in der 4. Minute ging Eichstätt in Führung. Nach einer flach getretenen Ecke von rechts durch Lukas Schraufstetter kam Benjamin Schmidramsl am Elfmeterpunkt frei zum Schuss, traf neben den linken Pfosten zum 1:0 ins Löwen-Netz. Fünf Minuten später hatten die Sechzger die Riesenchance zum Ausgleich. Christian Köppel spielte halblinks Markus Ziereis in den Lauf, der kam frei vor VfB-Keeper Jonas Herter zum Abschluss, schob die Kugel aber um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (9.). Nach einem Ballverlust von Phillipp Steinhart kam Yomi Scintu halblinks an der Strafraumgrenze vollkommen ungehindert zum Abschluss, doch Marco Hiller parierte den Schuss, verhinderte den zweiten Eichstätter Treffer (19.). Nach einer Freistoßflanke von Steinhart aus dem rechten Halbfeld stieg Jan Mauersberger am höchsten, sein Kopfball wurde aber sichere Beute von Torhüter Herter (24.). Wenig später kam Mölders nach einer Kopfballverlängerung von Aaron Berzel aus der Drehung aus neun Metern zum Schuss, es fehlte aber der Druck, so dass Herter die Kugel auf der Linie abfangen konnte (25.). Der brandgefährliche Scintu tankte sich in der 27. Minute durch die Löwen-Hintermannschaft, verfehlte aber mit seinem Schrägschuss das Tor. Wenig später tauchte Fabian Eberle halblinks frei vor Hiller auf, der den 13-Meter-Schuss aus dem linken Kreuzeck kratzte (28.). In der Nachspielzeit der 1. Halbzeit machte Mölders ein Tor, doch Linienrichter Andreas Voll zeigte Abseits an. Eine Fehlentscheidung! So ging es für die Löwen mit einem Rückstand in die Kabine.
    Ein Schlenzer von Markus Ziereis aus 16 Metern ging deutlich übers Tor (50.). Die Löwen versuchten, die Gastgeber nun unter Druck zu setzen. In der 62. Minute lag der Ball im Eichstätter Tor. Zunächst war Ziereis aus kurzer Distanz an der vielbeinigen Abwehr gescheitert, danach lag der Ball frei, im Nachschuss stocherte der Torjäger die Kugel zum 1:1 über die Linie. Einen 18-Meter-Freistoß von Karger fischte Herter aus dem Torwarteck (68.). Die 2:1-Führung für die Sechzger sorgte für Diskussionsstoff. Keeper Herter kam nach Rechtsflanke von Berzel im Luftkampf außerhalb des Torraums gegen Mölders nicht an die Kugel. Diese landete bei Nico Karger, der aus zehn Meter nur noch ins leere Tor einschieben musste (72.). Aber Eichstätt blieb gefährlich. In der 82. Minute verhinderte Köppel im letzten Moment eine Hereingabe von der Grundlinie durch Julian Kügel. Einen gefährlichen 22-Meter-Freistoß von Steinhart blockte Mölders neben das Tor (85.). In der Schlussphase mussten die Sechzger nochmals zittern, überstanden diese Phase schadlos und gewannen knapp mit 2:1. Seit elf Ligaspielen sind sie damit ungeschlagen.


    STENOGRAMM, 14. Spieltag, 03.10.2017, 14 Uhr


    VfB Eichstätt – 1860 München 1:2 (1:0)


    VfB: 21 Herter - 8 Wolfsteiner, 17 Waffler, 5 Schmidramsl, 11 Graßl - 16 Federl, 22 Fries - 18 Schäll, 7 Schraufstetter, 13 Scintu - 10 Eberle.
    Ersatz: 1 Dörfler (Tor) – 2 Schröder, 6 Panknin, 9 Grau, 15 Kraft, 19 Witasek, 20 Liebler, 27 Kügel.


    1860: 1 Hiller – 2 Weeger, 22 Berzel, 6 Mauersberger, 11 Köppel –17 Wein, 36 Steinhart – 16 Kindsvater, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
    Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 5 Andermatt, 19 Aigner, 21 Türk, 25 Genkinger, 31 Koussou, 33 Bachschmid.


    Wechsel: Kügel für Schäll (76.), Panknin für Schraufstetter (77.), Witasek für Fries (85.) – Koussou für Kindsvater (78.), Türk für Ziereis (82.), Bachschmid für Mölders (90.).


    Tore: 1:0 Schmidramsl (4.), 1:1 Ziereis (62.), 1:2 Karger (72.).


    Gelbe Karten: Schraufstetter, Eberle, Scintu, Kügel – Wein.


    Zuschauer: 2.830 im Liqui-Moly-Stadion (ausverkauft).


    Schiedsrichter: Roman Potemkin (Friesen); Assistenten: Andreas Voll (Kelbachgrund Kleukheim), Jonathan Bähr (Friesen).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3326.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-lange-leiden-8738688.htm l


    https://www.tz.de/sport/1860-m…er-und-noten-8738545.html

    https://www.tz.de/sport/1860-m…-live-ticker-8736479.html


    http://www.abendzeitung-muench…18-88f0-b9d5602148f3.html

    http://www.abendzeitung-muench…a2-ba4b-ea970cf3bce0.html


    Nächstes Spiel:

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  • Das dritte Spiel in sechs Tagen: Die Löwen empfangen am Freitagabend, 6. Oktober 2017, den FC Pipinsried. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist um 18.60 Uhr. SPORT1 überträgt die Partie live im Free-TV.

    Derzeit sind Daniel Bierofka und die Löwen nur schwer zu stoppen. Einer, der es geschafft hat, ist Sunny, der Hund der Bierofkas. Der Parson Russell riss sein Herrchen beim Spielen um, seitdem trägt der 1860-Trainer einen Cut über dem rechten Auge. „Ihr müsst erst mal sehen, wie der Hund ausschaut“, scherzte Biero gegenüber den versammelten Journalisten, die ihn auf die Verletzung angesprochen hatten.
    Der Löwen-Coach macht einen entspannten Eindruck nach elf Partien ohne Niederlage und einem komfortablen Vorsprung auf die Konkurrenz. „Motivieren ist schwierig“, sagt er. Deswegen verzichtet er auf die üblichen Warnungen vor den Spielen, „sonst sagen die Jungs: Jetzt erzählt er wieder denselben Schmarrn.“ Bierofka konzentriert sich bei seiner Ansprache lieber auf Details beim Gegner. „Aber selbstzufrieden sind wir trotzdem nicht. Wir haben ja nur elf Punkte Vorsprung, weil die anderen Mannschaften teilweise zwei Spiele weniger haben.“


    Löwen drei Mal im Oktober bei SPORT1 live.

    Bis auf den gesperrten Daniel Wein (5. Gelbe Karte) und die langzeitverletzten Felix Weber und Timo Gebhart kann Bierofka gegen Pipinsried aus dem Vollen schöpfen. Eine starke Rotation wird‘s trotzdem nicht geben, „auch wenn der Akku nicht mehr ganz voll ist“. Der tiefe Platz in Eichstätt und die Aufholjagd nach der Pause hätten einiges an Kraft gekostet. „Ich werde den einen oder anderen Wechsel vornehmen, sicher aber nicht in großem Umfang. Es gibt einige Jungs hintendran, die sich anbieten.“
    Das Team aus der nicht mal 600 Einwohner zählenden Gemeinde im Dachauer Hinterland bezeichnet Bierofka als „personell bester Aufsteiger. Pipinsried hat fußballerisch eine sehr gute Mannschaft, mit Spielern, die sich bereits einige Meriten in der Regionalliga verdient haben.“ Als Warnung für sein Team führt er den 1:0-Erfolg beim FC Bayern II an. „Und das ab der 69. Minute mit einem Mann weniger!“
    Bei Pipinsried fungiert Fabian Hürzeler als Spielertrainer – normalerweise. Wegen seiner 5. Gelben Karte ist der 24-Jährige gegen die Sechzger gesperrt. „Das ist sicher eine Schwächung, weil damit eine wichtige Anspielstation fehlt. Aber eine Person allein ist nicht entscheidend.“
    Die beiden Trainer kennen sich bestens. Zwei Jahre trug Hürzeler das Trikot der kleinen Löwen. „Fabi hat eineinhalb Jahre unter mir trainiert. Ich wollte eigentlich, dass er bei uns bleibt, aber er hat seine Zukunft als Trainer gesehen.“ Gerade in seiner Anfangszeit in Pipinsried hatte Bierofka öfters Kontakt mit ihm. Er habe ihm zum Durchhalten geraten. „ Als junger Trainer wirst du immer beäugt, das ging mir nicht anders. Du musst dich einfach durchbeißen.“
    Als Aufsteiger spiele Pipinsried bisher eine ordentliche Saison. Dies sei auch ein Verdienst von Trainer Hürzeler. „Er lässt verschiedene Systeme spielen, die sich situativ ändern. Das hat er ein bisserl von mir“, grinst Bierofka. Auswärts ist Pipinsried stärker als zu Hause, weil dort das gute Umschaltspiel besser zur Geltung kommt. „Sie sind sehr kompakt, haben aber Probleme, wenn sie das Spiel machen müssen“, begründet der Löwen-Coach..
    Nur zwei Mal die Woche wird beim FCP trainiert, weil Conny Höß, der Macher des Dorfvereins, nicht mehr genehmigt. „Aber bei den Einheiten stehen sie jeweils zwei Stunden auf dem Platz. Fabian würde gerne mehr machen“, weiß Bierofka. Dass Pipinsried trotzdem erfolgreich ist, sieht der Löwen-Trainer als Beleg „für die Qualität der Mannschaft“.


    VORRAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN

    1860:
    1 Hiller – 2 Weeger, 6 Mauersberger, 36 Steinhart, 11 Köppel –22 Berzel, 29 Hursan –23 Helmbrecht, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
    Ersatz: 30 Hipper, 37 Strobl (beide Tor) – 5 Andermatt,7 Awata, 13 Siebdrat, 14 Dressel, 15 Gambos, 16 Kindsvater, 19 Aigner, 21 Türk, 25 Genkinger, 31 Koussou, 33 Bachschmid.
    Nicht dabei: 3 Koch (Aufbautraining), 4 Weber (Kapselbandverletzung am Sprunggelenk), 8 Seferings (Aufbautraining), 10 Gebhart (Muskelbündelriss), 17 Wein (Gelb-Sperre), 39 Bonmann (Knieverletzung).


    FCP: 1 Reichlmayr – 17 Liebsch, 22 Achatz, 4 Grassow, 20 Schuster – 8 Grahammer, 7 Goia – 2 Berger, 14 Burkhard, 31 Arik.
    Ersatz: 33 Hollenzer (Tor) - 3 Herzig, 5 Segashi, 10 Tosun, 11 Rabihic, 13 Ettner, 18 Krammel, 21 Heinzinger, 23 Müller, 24 Heyen, 27 Lushi, 32 Derek, 37 Dekorsy, 40 Diep.
    Nicht dabei: 6 Hürzeler (Gelb-Sperre).


    Schiedsrichter: Marco Achmüller (Würding); Assistenten: Jürgen Steckermeier (Altfraunhofen), Maximilian Alkofer (Siegenburg).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3333.htm


    Liveticker:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…n-8745205.html?cmp=defrss

    http://www.abendzeitung-muench…7226490000#articletext-p5

  • Die Löwen feierten gegen den FC Pipinsried ihren sechsten Dreier in Folge und verteidigten souverän ihre Tabellenführung. Beim 3:0 gegen den Dorf-Klub aus dem Dachauer Hinterland erzielten Nicolas Andermatt (2.), Luis Grassow per Eigentor (32.) und Nico Karger die Treffer (66.).


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste gegen Pipinsried auf Sebastian Koch (Trainingsrückstand), Felix Weber (Kapselbandverletzung am Sprunggelenk), Simon Seferings (Aufbautraining), Timo Gebhart (Muskelbündelriss), Daniel Wein (Gelb- Sperre) und Hendrik Bonmann (Knieverletzung) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennart Siebdrat, Dennis Dressel, Martin Gambos, Tobias Steer, Lucas Genkinger und Johann Hipper. Drei Änderungen im Vergleich zum 2:1-Sieg in Eichstätt nahm der Trainer vor: Nono Koussou kam für Eric Weeger ins Team, Nico Andermatt für Wein und Nicholas Helmbrecht für Benjamin Kindsvater. qj


    Spielverlauf: Es warén etwas mehr als 60 Sekunden gespielt, da lag der Ball bereits im Pipinsrieder Tor. Einen Eckball von links durch Phillipp Steinhart brauchte der sträflich freistehende Nicolas Andermatt aus sechs Metern nur noch einzuköpfen (2.). Auch nach der zweiten Ecke für die Sechzger von Steinhart brannte es lichterloh im FCP-Strafraum. Diesmal hatte der Löwe die Abwehr überflankt, Markus Ziereis nahm die Kugel halbrechts aus 13 Metern direkt aus der Luft, zielte aber über den Querbalken (11.). Doch auch die Gäste waren gefährlich. In einer Kontersituation konnte sich Aaron Berzel nur mit einem Foul gegen Emre Arik behelfen, sah dafür Gelb. Den anschließenden Freistoß aus 24 Metern setzte Ex-Löwe Christoph Burkhard deutlich über das Tor (16.). Erneut sorgte ein 1860-Standard in der 22. Minute für Gefahr. Eine Freistoßflanke von Steinhart aus dem linken Halbfeld konnte Torhüter Thomas Reichlmayr am zweiten Pfosten gerade noch mit einer Hand vor Jan Mauersberger und Berzel klären. Einen 18-Meter-Schuss von Ziereis aus dem Zentrum brachte Reichlmayr erst im Nachfassen unter Kontrolle (31.). Und wieder führte in der 32. Minute ein Standard zum Treffer. Steinharts Freistoßflanke von links verlängerte Jan Mauersberger per Kopf Richtung zweiten Pfosten, wo Luis Grassow im Zweikampf mit Berzel der Ball ans Knie sprang und zum 2:0 im linken Eck landete (32.). Zwei Minuten später prüfte Burkhard mit einem fulminanten 20-Meter-Schuss Marco Hiller im Löwen-Tor. Der Keeper wischte den Ball über die Latte (34.). In der 39. Minute hatte sich Sascha Mölders im Strafraum durchgesetzt, schlenzte aber aus 14 Metern mit links die Kugel am linken Pfosten vorbei. Eine hohe Hereingabe von der linken Grundlinie durch Manuel Müller ließ Hiller über die Finger rutschen, schnappte sich aber im Nachfassen das Spielgerät, bevor es gefährlich werden konnte (44.). So blieb es bei der 2:0-Führung zur Pause.
    In der 55. Minute ließ Mölders zwei Gegenspieler im Strafraum aussteigen, schlenzte dann die Kugel halbrechts aus 13 Metern mit links knapp übers linke Kreuzeck. Besser machte es Nico Karger. Nicholas Helmbrecht hatte sich in der 66. Minute im Zentrum durchgesetzt, legte den Ball nach links ab, wo Karger aus 15 Metern abzog und zum 3:0 ins kurze Eck traf. Damit war die Partie gelaufen. Pipinsried, das nur zwei Mal die Woche trainiert, hatte nichts mehr entgegen zu setzen. Lediglich Markus Achatz hatte noch eine Halbchance, als er eine Freistoßflanke von Burkhard am Torraum deutlich verpasste. Die Sechzger, die das dritte Spiel in sechs Tagen absolvierten, spielten die komfortable Führung kräfteschonend nach Hause und sind nun seit zwölf Ligaspielen ungeschlagen.


    STENOGRAMM, 15. Spieltag, 06.10.2017, 19 Uhr


    1860 München – FC Pipinsried 3:0 (2:0)


    1860: 1 Hiller – 31 Koussou, 22 Berzel, 6 Mauersberger, 11 Köppel – 5 Andermatt, 36 Steinhart –23 Helmbrecht, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
    Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 2 Weeger, 16 Kindsvater, 19 Aigner, 21 Türk, 29 Hursan, 33 Bachschmid.


    FCP: 1 Reichlmayr – 17 Liebsch, 22 Achatz, 4 Grassow, 20 Schuster – 8 Grahammer, 11 Rabihic – 10 Tosun, 14 Burkhard, 31 Arik – 23 Müller,
    Ersatz: 33 Hollenzer (Tor) - 3 Herzig, 5 Segashi, 7 Goia, 27 Lushi, 37 Dekorsy, 40 Diep.


    Wechsel: Türk für Ziereis (59.), Hursan für Andermatt (59.), bachschmid für Mölders (84.) – Lushi für Grahammer (65.), Goia für Arik (76.), Segashi für Müller (76.).


    Tore: 1:0 Andermatt (2.), 2:0 Grassow (32., Eigentor), 3:0 Karger (66.).


    Gelbe Karten: Berzel, Andermatt – Tosun, Müller.


    Zuschauer: 12.500 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).


    Schiedsrichter: Marco Achmüller (Würding); Assistenten: Jürgen Steckermeier (Altfraunhofen), Maximilian Alkofer (Siegenburg).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3337.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…er-und-noten-8751016.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-60-weg-frei-8751206.html

    https://www.tz.de/sport/1860-m…ungeschlagen-8745205.html

    http://www.abendzeitung-muench…63-aa80-2f1ce03d6ae5.html


    http://www.abendzeitung-muench…84-a990-88d9a43723c0.html


    Nächstes Spiel:


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  • Der Rekord von 15.224 Zuschauern für ein Spiel der Regionalliga Bayern dürfte fallen, wenn die Löwen beim FC Augsburg II gastieren. Anpfiff in der WWK ARENA ist am Sonntag, 15. Oktober 2017, um 15 Uhr.

    Wie viele Besucher das Spiel genau haben wird, lässt sich im Vorfeld nur schwer schätzen, obwohl der FCA bereits unter der Woche „ausverkauft“ gemeldet hat. 30.660 Zuschauer fasst das Stadion, doch ist ungewiss, wer von den 18.000 Dauerkarten-Besitzer bei freiem Eintritt tatsächlich die Partie besuchen wird. Zumindest die restlichen 12.660 Karten sind verkauft. 7.000 davon gingen an der Grünwalder Straße 114 über den Tresen.
    „Super“, sagt Daniel Bierofka über die zu erwartende Kulisse, „das freut mich für die jungen Spieler. Auch für Augsburg ist das etwas Besonderes“. Der Löwen-Trainer sieht darin bei seinem Team einen leichten Vorteil. „Meine Jungs kennen das vom Grünwalder Stadion. Der Rahmen ist sensationell.“ Der 38-Jährige wünscht sich trotz der rivalisierenden Fanlager ein Fußball-Fest. „Man sollte das Spiel richtig einordnen. Es geht dabei nicht um die Weltmeisterschaft.“


    Sechzig auswärts in Augsburg, oida.

    In der Tabelle sind die Abstände der beiden Teams schon sehr beträchtlich. Trotzdem erwartet Bierofka in dem prestigeträchtigen Duell eine Augsburger Mannschaft, die ein anderes Gesicht als in den meisten Ligaspielen zeigt. Der Profikader der Schwaben ist mit 35 Spielern üppig bestückt, einige können also am Sonntag in der Reserve auflaufen.
    Neben den jungen Marvin Friedrich, Marco Richter, Kilian Jakob oder Kevin Danso, die alle unter 23 Jahre sind, könnten das auch Shawn Parker oder Jan-Ingwer Callsen-Bracker aus der ersten Mannschaft sein. Dazu stehen im U23-Kader mit Efkan Bekiroglu und dem 35-Jährigen Markus Feulner weitere Akteure mit „einer hohen Qualität“, wie Bierofka findet. Der Mannschaft bescheinigt er eine „gute Mischung. Augsburg spielt sehr gut nach vorne, das Team will vieles spielerisch lösen. Sie können mit den Abstellungen der Profis eine brutale Qualität auf den Platz bringen.“
    Einer aus dem FCA-Aufgebot kennen die Löwen-Fans bestens: Kilian Jakob. Der Linksfuß hat vor seinem Wechsel nach Augsburg Ende August bereits sieben Spiele für die Löwen in der Regionalliga absolviert (2 Tore). „Kilian ist ein super Junge – auch menschlich“, so Bierofka über den 19-Jährigen. „Ich wünsche ihm alles Gute. Er hat sich immer top verhalten und ich bin mir sicher, dass er seinen Weg gehen wird.“


    Löwen laden zum Tag der offenen Tür ins NLZ ein.

    Gegen Augsburg hat der Löwen-Trainer bis auf die langzeitverletzten „alle Mann an Bord. Ich kann personell und vom System her variieren. Für mich ist es nicht einfach, die richtigen Spieler zu finden, weil sich alle anbieten.“ Traurig ist er über dieses Luxusproblem keineswegs. „Ich versuche, die Mannschaft und jeden Einzelnen zu entwickeln.“ Dabei helfe ihm auch, dass sich die Spieler aus dem zweiten Glied die „Wettkampfhärte“ in der U21 holen. „Wir haben im Training eine hohe Qualität, permanent schieben die Spieler von hinten an, üben Druck aus.“ Bierofka freut‘s, will sich erkenntlich zeigen. „Wenn wir weiter so vorneweg marschieren, dann werde ich noch mehr rotieren“, kündigt er an.
    Ohnehin ist er voll des Lobes auf sein Team. „Das große Pfand ist das Miteinander, auch die Stimmung in der Kabine. Ich bin dankbar, diese Mannschaft trainieren zu dürfen. Ich muss nicht viel eingreifen oder motivieren.“
    Das gilt besonders für Sascha Mölders, für den das Spiel gegen seinen Ex-Klub ein ganz besonderes ist. „Für mich ist das gut. Er kann das eine oder andere Extraprozent rauskitzeln“, sagt Bierofka über seinen Torjäger, der nach wie vor in der Nähe der Fuggerstadt wohnt.


    Mölders freut sich auf Rückkehr: „Augsburg war sportlich beste Zeit!“

    Ein Punkt in Augsburg genügt den Löwen bereits, um die Herbstmeisterschaft perfekt zu machen. „Das wäre schön.“ Damit könnte sich Bierofka anfreunden, nicht aber mit einem Remis: „Wir wollen gewinnen!“, so seine Zielsetzung.
    Erstmals kann es in dieser Saison sein, dass die Löwen-Fans bei einem Auswärtsspiel numerisch in Unterzahl sind. „Die Wahrscheinlichkeit ist groß“, weiß Bierofka, „aber sicher nicht von der Lautstärke her.“ Der Löwen-Coach bedauert, dass die Partie nicht im Fernsehen oder im Internet übertragen wird. „Das Spiel hätte sicher einen Liveauftritt verdient!“


    VORRAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN

    FCA II:
    1 Niemann – 25 Lobenhofer, 15 Callsen-Bracker, 4 Jürgensen – 16 Feulner, 8 Mwarome – 27 Lannert, 10 Bekiroglu, 28 Jakob – 14 Parker, 18 Mergel.
    Ersatz: 33 Nagel, Gelios (beide Tor) – 6 Ramser, 9 Stowasser, 11 Duman, 13 Rieder, 15 Friedrich, 19 Gail, 20 Zupur, 21 Della Schiava, 22 Laverty, 23 Richter, 24 Greisel, 25 Lobenhofer, 26 Danso, 30 Schurr, 33 Nagel.
    Nicht dabei: Müller (Handverletzung), Gavric (Kreuzbandriss), Negrea (Kreuzbandriss), 17 Scherzer (Oberschenkelverletzung).


    1860: 1 Hiller – 2 Weeger, 22 Berzel, 6 Mauersberger, 11 Köppel –17 Wein, 36 Steinhart –23 Helmbrecht, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
    Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 5 Andermatt, 15 Gambos, 16 Kindsvater, 19 Aigner, 21 Türk, 29 Hursan, 31 Koussou, 33 Bachschmid.
    Nicht dabei: 3 Koch (Trainingsrückstand), 4 Weber (Kapselbandverletzung am Sprunggelenk), 8 Seferings (Aufbautraining), 10 Gebhart (Muskelbündelriss), 39 Bonmann (Trainingsrückstand), 7 Awata, 13 Siebdrat, 14 Dressel, 25 Genkinger, 30 Hipper (alle U21).


    Schiedsrichter: Johannes Huber (Bogen); Assistenten: Florian Böhm (Wolfratshausen), Benjamin Sölch (Wilting).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3346.htm


  • Vor der neuen Rekordkulisse von 21.219 der Regionalliga Bayern mussten sich die Löwen dem FC Augsburg II mit 2:3 geschlagen geben. Efkan Bekiroglu (42.) und Artur Mergel (61.) brachten die Gastgeber 2:0 in Führung. Markus Ziereis verkürzte (65.), postwendend stellte Bekiroglu den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her (66.). Spannend wurde es nochmals, als Nicholas Helmbrecht den Anschluss erzielte (82.). Doch trotz aller Bemühungen blieb es bei diesem Ergebnis.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste in Augsburg auf Sebastian Koch (Trainingsrückstand), Felix Weber (Kapselbandverletzung am Sprunggelenk), Jan Mauersberger (Muskelverletzung), Simon Seferings (Aufbautraining), Timo Gebhart (Muskelbündelriss), Tobias Steer (Trainingsrückstand) und Hendrik Bonmann (Trainingsrückstand) verzichten. Beim Aufwärmen verletzte sich auch noch Nico Karger, für ihn rückte Benjamin Kindsvater in die Anfangself. Mohamad Awata, Lennart Siebdrat, Dennis Dressel und Johann Hipper hatten am Freitag beim 2:1-Erfolg in Traunstein bei der U21 Spielpraxis gesammelt. Nicht im 18er-Kader standen Martin Gambos und Ugur Türk.


    STIMMEN Bierofka: „Heute war unsere Defensivarbeit nicht gut.“


    Spielverlauf: Das erste Mal kamen die Löwen in der 5. Minute gefährlich vors Augsburger Tor. Daniel Wein hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt, seine flache Hereingabe ließ Sascha Mölders, der Jan-Ingwer Callsen-Bracker im Rücken hatte, passieren, aber in der Mitte war kein Abnehmer, so dass Fabian Giefer die Kugel problemlos aufnehmen konnte. Christoph Lannert versuchte es mit einem Schuss aus extrem spitzem Winkel, Marco Hiller hatte damit aber keine Probleme. Wesentlich mehr Schwierigkeiten bereitete auf der anderen Seite der 18-Meter-Schuss von Benjamin Kindsvater, den Giefer gerade noch um den Pfosten lenken konnte (12.). Im Anschluss an die Ecke nahm Nicholas Helmbrecht den abgewehrten Ball aus 17 Metern volley, sein Schuss kam aber zu zentral, so dass FCA-Keeper Giefer ihn im Nachfassen aufnehmen konnte (13.). Ein Freistoß von Phillipp Steinhart mit links von halbrechter Position aus 22 Metern wurde sichere Beute von Giefer (20.). Fast von der gleichen Position versucht es eine Minute später Nicolas Andermatt, Giefer wischte den Schuss jedoch aus dem rechten Kreuzeck (21.). Die anschließende Ecke von rechts durch Andermatt drehte der Schweizer mit links direkt aufs Tor. Nur mit viel Mühe konnte der FCA-Keeper die Kugel entschärfen (22.). Unerwartet hatte Marco Richter wenig später für die Fuggerstädter das 1:0 auf dem Fuß. Völlig frei tauchte er halbrechts vor Hiller auf, scheiterte aus sieben Metern am Löwen-Schlussmann (24.). Nach einer Kopfballablage von Christian Köppel kam Mölders an der Strafraumkante zum Schuss, setzte die Kugel aber übers Tor (30.). Helmbrecht schnippte in der 35. Minute den Ball nach innen, Mölders verlängerte mit dem Kopf aus acht Metern aufs Tor, Giefer konnte gerade noch mit den Fingerspitzen die Kugel über die Latte lenken. Ex-Löwe Kilian Jakob versuchte es mit einem Freistoß vom rechten Strafraumeck direkt, Hiller fing die Kugel aber sicher ab (41.). Total unverhofft erzielten die Augsburger eine Minute später die Führung. Richter setzte sich auf der linken Strafraumseite durch, Efkan Bekiroglu musste am Fünfmeterraum nur noch den Fuß hinhalten, traf aus kurzer Distanz zum 1:0 (42.). Nach einem Kopfball von Markus Ziereis sprang der Ball an den ausgestreckten Arm von Jakob, aber Schiedsrichter Johannes Huber pfiff keinen Elfmeter, ließ zum Leidwesen der Löwen weiterspielen (45.). Kurz danach war Pause.
    Ein Distanzschuss von Richter war die erste gefährliche Szene in der 2. Halbzeit. Der Ball ging aber knapp über den Querbalken (49.). Was für eine Löwen-Chance in der 53. Minute. Ziereis eroberte den Ball vom FCA im Aufbau, passte auf Helmbrecht, der lief alleine Richtung Tor, legte dann auf rechts zu Mölders ab, doch der schob mit der Picke die Kugel aus zwölf Metern rechts am Pfosten vorbei. Einen Schuss von Richter aus 20 Metern lenkte Steinhart übers eigene Tor (58.). Drei Minuten später lag der Ball im Tor. Nono Koussou wurde von Artur Mergel auf der linken Seite überspielt, Hiller konnte den Schuss aufs kurze Eck mit dem Fuß noch abwehren, gegen den Nachschuss ins lange Eck war er machtlos (61.). Vier Minuten später setzte sich Kindsvater auf der rechten Seite durch, seine butterweiche Hereingabe nickte Ziereis am Torraum zum 1:2 ein (65.). Lange währte die Freude darüber nicht. Keine Minute später legte Christoph Lannert fast von der rechten Grundlinie zurück auf Bekiroglu, der ließ Hiller keine Chance, traf aus zehn Metern zum 3:1 (66.). Ein Schuss des eingewechselten Felix Bachschmid vom Elfmeterpunkt drudelte rechts am Pfosten vorbei. Ziereis war überrascht, kam einen Schritt zu spät (81.). Eine Minute später nahm sich Helmbrecht ein Herz, zog aus 24 Metern ab, Giefer war zwar noch am Ball, konnte den Anschlusstreffer aber nicht verhindern. Die Löwen warfen in der Schlussphase nochmals alles nach vorne. Einen 19-Meter-Freistoß von Wein entschärfte Giefer (90.). Dabei blieb es beim 2:3. Die Löwen kassierten damit ihre zweite Saisonniederlage, führen die Tabelle aber immer noch mit einem komfortablen Vorsprung an.


    STENOGRAMM, 16. Spieltag, 15.10.2017, 15 Uhr


    FC Augsburg II – 1860 München 3:2 (1:0)


    FCA II: 33 Giefer – 21 Della Schiava, 15 Callsen-Bracker, 4 Jürgensen, 28 Jakob – 6 Ramser, 8 Mwarome – 27 Lannert, 18 Mergel – 23 Richter, 10 Bekiroglu.
    Ersatz: 1 Niemann (Tor) – 7 Zupur, 9 Stowasser, 11 Duman, 19 Gail, 24 Greisel, 25 Lobenhofer.
    1860: 1 Hiller – 31 Koussou, 22 Berzel, 36 Steinhart, 11 Köppel – 5 Andermatt, 29 Hursan, 17 Wein –16 Kindsvater 9 Mölders, 23 Helmbrecht.
    Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 2 Weeger, 18 Karger, 19 Aigner, 24 Ziereis, 25 Genkinger, 33 Bachschmid.


    Wechsel: Greisel für Mergel (65.), Stowasser für Bekiroglu (76.), Lobenhofer für Richter (84.) – Ziereis für Hursan (41.), Weeger für Koussou (77.), Bachschmid für Kindsvater (77.).


    Tore: 1:0 Bekiroglu (42.), 2:0 Mergel (61.), 2:1 Ziereis (65.), 3:1 Bekiroglu (66.), 3:2 Helmbrecht (82.).
    Gelbe Karten: Richter – Helmbrecht, Andermatt.
    Zuschauer: 21.219 in der WWK ARENA Augsburg.
    Schiedsrichter: Johannes Huber (Bogen); Assistenten: Florian Böhm (Wolfratshausen), Benjamin Sölch (Wilting)


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3348.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…eisterschaft-8775252.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…agt-bierofka-8775020.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…ote-1-oder-2-8774643.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-live-ticker-8769316.html


    http://www.abendzeitung-muench…07-9bf2-4b61853caa09.html


    http://www.abendzeitung-muench…f0-84bf-d87742791f42.html


    http://www.abendzeitung-muench…1b-9857-55508c338f36.html



    Nächstes Spiel: (Derby)


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  • Alle Löwen-Heimspiele in dieser Saison waren bisher ausverkauft, die Atmosphäre phantastisch. Doch das Derby toppt dies alles! Am Sonntag, 22. Oktober 2017, ist es wieder soweit, dann empfangen die Löwen den FC Bayern München II. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist um 15 Uhr. SPORT1 überträgt live.


    Zumindest bei Löwen-Trainer Daniel Bierofka war das Kribbeln am Freitag noch nicht zu spüren. „Es geht noch. Wir haben erst analysiert, was in Augsburg passiert ist.“ Dabei wurden die Fehler deutlich angesprochen. Dramatisieren wollte der 38-Jährige die zweite Saisonniederlage aber nicht. „Uns sind vor und während des Spiels einige Spieler weggebrochen. Dadurch gingen die Abläufe verloren. Das war eine Kettenreaktion.“ Trotz der drei Gegentreffer habe sein Team nur fünf gefährliche Schüsse während der 90 Minuten aufs Tor zugelassen. „Drei davon waren drin!“
    Ab Samstag liegt der Fokus ganz allein auf dem Stadtderby. Dann wird auch bei ihm die Anspannung steigen. „Wir dürfen nicht verkrampfen, müssen locker bleiben und unseren Plan durchziehen“, fordert er von seinen Jungs, die mit dem Erwartungsdruck seit dem ersten Tag der Vorbereitung nach der Zurücksetzung in die Regionalliga umgehen müssen.


    Hinweise zum Regionalliga-Derby.


    Dass sein Team als Favorit in das Derby geht, will Bierofka so nicht stehen lassen. Die Tabellensituation mit 15 Punkten Vorsprung auf die FCB-Reserve sei in dieser Partie uninteressant. „Ich kann nicht beurteilen, wieso die Bayern nicht weiter oben stehen. Das ändert aber nichts daran, dass sie eine enorme Qualität im Kader haben mit Spielern, die wir uns gar nicht leisten können.“ Jeder Einzelne davon habe das Ziel, Teil der Profi-Mannschaft des Rekordmeisters und Champions-League-Teilnehmers zu werden. „Das ist die Realität, der wir uns stellen müssen.“
    Beim 2:0-Auswärtssieg am Dienstag in Rosenheim beobachtete Bierofka die kleinen Bayern live im Stadion. Er sah „viele Positionswechsel“, eine enorme „Variabilität“, alles „schön anzusehen“. „Es wird eine ganz schwere Aufgabe gegen Spieler wie Dorsch, Friedl, Fein, Tillmann, Pantovic oder Wriedt.“ Letztgenannter traf in elf Spielen bereits neun Mal. Auf die Frage eines Journalisten, wie er ihn auszuschalten gedenke, antwortete Bierofka. „Sollen wir ihn fesseln?“ Er bereite seine Spieler mit dem Trainerteam immer akribisch auf jeden Gegenspieler vor. Wie genau, wollte er nicht verraten. Nur so viel: „Wir werden Wriedt sicher nicht in Manndeckung nehmen.“
    Zumindest hat der Löwen-Trainer für die Innenverteidigung wieder eine Alternative mehr. Jan Mauersberger kehrte am Donnerstag ins Training zurück, absolvierte schmerzfrei seitdem die Einheiten. Ebenfalls zurück auf dem Feld ist Felix Weber. „Es sieht gut aus bei ihm“, sagt Bierofka über seinen Kapitän, schränkt aber ein: „Für Sonntag ist er noch kein Thema.“ Schließlich sei er viereinhalb Wochen verletzt gewesen. „Ich denke, dass er gegen Bayreuth wieder auf dem Platz stehen wird.“ Knapp wird es bei Nico Karger, der in Augsburg wegen muskulärer Probleme beim Warmmachen passen musste. Erst am Freitag stieg der Stürmer ins Mannschaftstraining ein.


    Nicolas Feldhahn: Der »Leader« beim FC Bayern München II.


    Bierofka wünscht sich ein friedliches Derby. „Ich hoffe, dass es ruhig bleibt und die Fans die Mannschaft unterstützen.“ Diese „sensationelle Stimmung“ sei ein Teil der bisher so erfolgreichen Saison. Aktionen wie in Augsburg seien dagegen „nicht zielführend“.
    „Unsere Fans werden auf den Rängen – wie immer – Vollgas geben“, ist sich Sascha Mölders sicher. Für den 32-Jährigen ist es das erste Münchner Stadtderby. Dabei könnte er genauso gut auf der anderen Seite spielen, hätte er im Sommer das Angebot der Roten angenommen. „Ich habe mich für Sechzig und Biero entschieden. Das war keine Bauchentscheidung, sondern wohlüberlegt“, erzählt der Torjäger. „Bis heute habe ich das nie bereut.“
    Den jungen Spielern stehe Mölders mit Rat und Tat zur Seite. In puncto Münchner Derby haben die meisten ihm aber etwas voraus. „Im Gegensatz zu mir kennen sie das“, freut sich der Routinier auf sein erstes Mal. „Wir spielen zu Hause. Da wollen wir unbedingt gewinnen“, lässt er keine Zweifel daran, wie die Zielsetzung lautet. „Egal, ob Derby oder nicht: Wir geben immer 100 Prozent!“


    VORRAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 1 Hiller –31 Koussou, 22 Berzel, 6 Mauersberger, 11 Köppel – 17 Wein, 36 Steinhart –23 Helmbrecht, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
    Ersatz: 30 Hipper, 37 Strobl (beide Tor) – 2 Weeger, 5 Andermatt, 7 Awata, 13 Siebdrat, 14 Dressel, 15 Gambos, 16 Kindsvater, 19 Aigner, 21 Türk, 25 Genkinger, 29 Hursan, 33 Bachschmid.
    Nicht dabei: 3 Koch (Trainingsrückstand), 4 Weber (Trainingsrückstand), 8 Seferings (Trainingsrückstand), 10 Gebhart (Muskelbündelriss), 39 Bonmann (Trainingsrückstand).


    FCB II: 1 Weinkauf – 16 Obermair, 5 Feldhahn, 15 Awoudja, 27 Köhn – 10 Pantovic, 30 Dorsch, 8 Fein, 17 Tillman – 40 Benko, 7 Wriedt.
    Ersatz: 12 Rößl, 36 Früchtl (beide Tor) –2 Türkkalesi, 3 Mayer, 4 Götze, 6 Tarnat, 9 Evina, 11 Crnicki, 14 Hingerl, 18 Isherwood, 19 Wintzheimer, 21 Pohl, 24 Franzke, 27 Köhn, 28 Mai, 32 Kollmann, 34 Friedl, 45 Schweinsteiger.
    Nicht dabei: 21 Strein (Kreuzbandriss), 22 Gschwend (Sehnenverletzung), 23 Micheli (Kreuzbandriss).


    Schiedsrichter: Christian Dietz (Kronach); Assistenten: Tobias Wittmann (Wendelskirchen), Richard Conrad (Aschheim).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3360.htm