Palermo-Lazio Rom 3:1 (1:0)
La Favorita, 27.000 Zuschauer (25), 1. Liga Italien
Mittwoch, den 08.02.2006 20.30
Früh aus den Federn, mein Lebenstraum sollte heute erfüllt werden. Sizilien. Plan hatten wir keinen so recht, wie wir auf die Insel kamen, aber ab San Giovanni sollten immerhin Fähren fahren. Zugticket von Reggio nach Palermo lächerliche 12,50 Euro, Deutsche Bahn nehmt euch ein Beispiel daran. Giovanni ausgestiegen, und sich erstmals orientiert. Schiffe genug da, nur keine Ausschilderung. Bisschen umhergelatscht und erst so richtig wahrgenommen, das die verschiedenen Züge direkt in die Fähre fuhren und von dort übers Wasser gebracht wurden. Hehe, auch noch nicht gesehen. Irgendeinen Angestellten noch gar nicht gefragt, nur hingegangen. Konnte dieser aus über fünf Meter schon mit der Frage „Messina“ und der folgenden Antwort auf seine Frage „Wait ten Minutes“ beeindrucken. Dort gewartet wo alle warten, und nach kurzer Zeit den Trott hinterhergelatscht. Rein ins Schiff und rauf aufs Dock. Landschaft und die Freiheit genießen. Wenn ich jetzt überlege, das ich eigentlich in der Arbeit sein müsste und unter Druck stehen sollte? Ein reines Gefühl der Freiheit, da kommt einem mal die Idee nur noch um die Welt zu reisen......Nach einer halben Stunde in Messina aufgesetzt, Bahnhof gleich im Fährgebäude integriert, praktisch. Frage blieb nur noch, ob es gleich nach Palermo gehen sollte oder erst am Nachmittag/Abend. Da wir aber bis Donnerstag Früh eh in dort verweilen würden, vernünftigerweise für nen kleinen Aufenthalt entschieden.
Wollen wir auch gleich mal eine Behauptung aus der Welt schaffen, nämlich das der Süden in Italien ziemlich dreckig und verarmt ist. Was ich bei meiner kleinen Reise so alles sah, war überaus fein und recht nett. Zwar nicht mit Deutschland zu vergleichen, aber ich hatte durchaus schon düstere Berichte in den einen oder anderen Heftchen gelesen. Find ich allgemein interessanter als den Norden des Landes. Angst oder Befürchtung von Einheimischen braucht der potentielle Interessent auch nicht zu haben, Märchen von gestern (wenn überhaupt).
Erstes Ziel sollte der alte Ground des FC sein, angeblich nur 10 Minuten zu Fuß. Schild bald entdeckt, zog sich dieser Weg aber fast ne halbe Stunde hinne. Auf dem Weg wieder diese ominösen Werkstätten gesichtet, wo sich wieder die Frage stellte? Wie und von was Leben die? Alte Stadion sehr, sehr versteckt in der Stadt, von Außen leider nur ein kleiner Blick möglich, aber dieser war Orgasmus-Verdächtig. Mensch, wie hoch war zu diesem Zeitpunkt mein Neid an die jenigen Leute, die schon ein Spiel in diesem Kultgebäude verfolgten? Saueng, nah am Spielfeld und total verfallen. Würden sie noch in der zweiten Liga spielen, wer weiß, ob sie ihm neuen Ground spielen würden? Dieser übrigens so 2-3 h zu Fuß vom Bahnhof entfernt (!!!), also am Arsch der Welt. Nach dem geilen Anblick wieder zur Stazione, dazu noch ein wenig abasseln am Meer. Zug nach Palermo zeitig bestiegen, und nach durchschlafener Fahrt 3h später dort angekommen. Fahrt direkt am Meer entlang, hoher Kultfakor, wenn ihr nicht gerade wegpennt. Wetter leider zum Kotzen, zum ersten Mal Regen auf der Tour. Bahnhofserkundung nicht erfolgreich, da nur ganz kleiner Warteraum, sonst winddurchlässiges Gebäude. Kann ja lustig werden von Mittwoch auf Donnerstag. Internet spuckte uns ein Hostel in Palermo heraus, 18 Eier der Spaß je Person. Wegbeschreibung auch dabei, also mal auf zur Unterkunft unter Dauerregen. Grobe Richtung bald gefunden, und als ein Krankenhaus nach dem Namen der Straße des Hostels benannt ist, meinten wir, wir hatten den Hasen erledigt. Aber trotz energischer Belästigung der einheimischen Bevölkerung kamen wir nicht recht voran. Als aber dann ein älterer Sizilianer seine vier bis fünf Freunde holte und alle befragte, kamen wir etwas weiter. Es soll sich in einem Gebäude befinden. Also den Pförtner mal interviewt, der uns die Frohe Kunde eröffnete, das wir richtig seien. Leider hatte diese Unterkunft aber nur im Sommer offen, also nichts wie weg. Aber nicht, ohne dem englischsprachigen (sehr, sehr selten hier in Süditalien, so mein Eindruck) Herren zu fragen, wo es den in der Nähe was erschwingliches gab. Hm, Hotel bla bla ca 40 Euro, er wollte uns gleich per Telefon anmelden. Ne, danke. Grobe Richtung Bahnhof zurück, Schild mit Hotel entdeckt. Dort gefragt, aber mit 40 Euro je Person immer noch zuviel für unsereins. Im ADAC-Reiseführer war dieses Hotel „Saulage“ sogar auch aufgeführt, nicht von ungefähr konnte die Dame Englisch. Diese erklärte uns „The next left und straight on to the Many, Many lights, there are very cheap Hotels“. Na, dann hoffen wir mal, das sie recht hat. Da schau an, das eine oder andere zwei Sterne Hotel konnte durchaus glänzen, „Alexandria“ lächelte uns an, also rein. Zimmer für 50 Euro, je Person also 25. Ok, bitte zwei Nächte. Unglücklicherweise kein Fernseher am Zimmer, da müssen wir uns halt wieder selber unterhalten und beschäftigen (was ihr schon wieder denkt......). Gen 23.00 in die Heiha, nach warmer (!!!nach Kairo bin ich mit so was immer glücklich) Dusche. Ach ja, warum das Hotel wohl so günstig war, fragt sich der eine oder andere? Ja, liegt neben auf einer sehr befahrenen Straße. Aus selbigen Grunde auch mindestens zehnmal in der Nacht aufgewacht....
Nächsten Tag gen 10.00 auf den Beinen, auf in die Stadt. So folgte eine über 7-stündige Tortour zu Fuß, feinste Blasen meldeten sich auch schon am Fuß, hehe. Wie soll ich Palermo beschreiben? Fangen wir mal mit einer Behauptung auf. Der Verkehr soll angeblich doch überaus übel sein, Rote Ampeln sind unbekannt und gefahren wird eh, wie der Zeiger einem halt steht. Seit Kairo kann mich aber nichts mehr erschüttern, bin nun mehr oder minder Immun gegen Parken in dritter Reihe und Überholen kurz vor der Ampel. Die Stadt gewinnt vor allem Pluspunkte durch die recht engen Gassen, dazu können die alten Gebäudefassaden noch gut punkten. Wassernähe auch immer hervorragend.
Zu Beginn des kleinen Wanderausflug zum Bahnhof, Erkundung anstellen, wann die ersten Busse zum Airport düsen. Auch für Leute, die im Ausland sich schlecht mit der einheimischen Bevölkerung kommunizieren können, gab es hierbei eine Lösung- ein einfaches Schild. 5.00 der erste, 23.00 der letzte. Halbstündlich, 5 Euro die fast einstündige Fahrt. Durch nen kleinen Weg in einer Seitengasse erspähten wir plötzlich einen Markt, dem jedem Lebensmittelkontrolleur in Deutschland die Haare zu Berge steigen lassen würde. Ne geschlachtete Sau hängt einfach so dir nichts, mir nichts in der Gegend, Fische sind übereinander geworden und zum Teil läuft noch das Blut aus denjenigen Tieren. Irgendwie aber echt kult, besonders dem Flo, der Berufstechnisch viel mit Lebensmittel zu tun hatte, hatte sichtlich seinen Spaß. Irgendwann wurde mir aber der Gestank zuviel, also weiter. Richtung Hafen hat es uns ne Pizzeria angetan, die erste seit 4 Tagen. Preis ca 4 Euro, können wir also nichts verkehrt machen. Geschmeckt hats, bei der Rechung aber leicht verwirrt, da es neben den üblichen 2 Euro „Besteckgebühr“ plötzlich auch den selbigen Beitrag als Servicegebühr“ zu entrichten galt. Korruptes Volk, ab sofort nur noch Stehimbiss/Mitnehmen. „Unsere“ Hafengegend aber leider nur Industrie, also weiter zum erblickten Monte Pellegrino, das Wahrzeichen (??) der Stadt. Fußweg bis zum ungefähren Anfang ne lockere Stunde, zum Aufstieg reichte es nicht, akute Lustlosigkeit. Stadion hatten wir somit auch entdeckt, Weg für Morgen also schon mal gesichert. Ansonsten halt des übliche Touriprogramm, ohne jedoch zu wissen, was sich hinter den einzelnen, recht annehmbaren und großen Gebäuden verbarg. Apopros Touri: Vier Japaner während der ganzen Tour gesichtet, ansonsten kein Gesindel in Süditalien. Wird wohl erst befahren, wenn’s merklich wärmere Temperaturen bietet. Gegen 18.00 hatten wir Genug, und auf zum Zimmer. Flo wollte dies gar nicht mehr verlassen, ich ging derweil noch ne Stunde für 2 Euro ins naheliegende Internetcafe.Die letzte Nacht doch recht unruhig verbracht, sollte heute ein bisschen Einschlafhilfe zum Einsatz kommen, nämlich ne 24er Palette Bier für geschenkte 8 Euro. Flo nahm dankend die Hälfte an, weniger amüsant die nächsten 2-3 h, wo wir uns durch diverse Themen (Politk etc.) doch arg in die Haare bekamen. Aber es wird über jedem noch die Erkenntnis kommen, hehe*g*. Bier schmeckte so, wie es der Preis vermuten lässt, also nach fünf Halben Feierabend. Erstes Aufwachen um 2.53, hatte wohl akute Angst, das ich das Game von Palermo verpass. Danach weckte einem der Großstadtverkehr immer wieder, trotzdem wurde es doch arg spät mit dem Auschecken gen 11.00. Gegen 10.58 rief uns der nette Portier an, wo wir den blieben. Schöner Service. Drei Minuten später das „Alexandria“ dann auch verlassen. Heute war im Grunde nichts geplant, außer ein „ausgedehnter“ Spaziergang zum Ground. Nun die absolute Beschreibung für jeden Zugreisenden, nicht das wieder dumme Fragen im GH-Forum auftauchen. Ihr befindet euch am Bahnhof. Diesen verlasst ihr (ok, dummer Satz, wie will jemand sonst zum Stadion kommen) und geht einfach nur immer gerade aus. Ohne Links und ohne Rechts zu gucken. Nach ner gemütlichen Stunde Fußmarsch steht ihr direkt vor diesem Prachtbau. Leichter geht’s nimma. Ich vergnügte mich derweil noch mit der heimischen Bürokratie, ist oft schon ein Hindernis ein paar Briefmarken im Postgebäude zu erwerben. Erinnerte mich stark an ne Folge von Asterix und Obelix, als sie in einer Art Irrenhaus irgendein Dokument erwerben wollten, hehe. Doch noch unsere Briefmarken bekommen, und weiter zum Ground, mit Zwischenhalt auf jeder dahergekommenen Parkanlage+Bank. Hier konnte auch die Vernichtung des Bieres weitergehen, was akute Pissattacken und recht derbe Gesichter der Sizilianer zur Folge hatte. 5 h vor Kickoff den Ground erreicht, irgendwie noch gar nichts los. Sollte da heute wirklich ein Spiel stattfinden, hehe?. Glücklichweise gabs ne recht große Wiese, auf dem verschiedene Damen und Herren ihr sportliches Glück suchten. So gab es für uns die nächsten 2-3 h Rhytmische Sportgymnastik kostenlos, dafür bekamen die Teilnehmer von unserer Seite aber auch Applaus. 90 Minuten vor Kick-Off auf Kartensuche, die auch mit der Abholung der Reservierten Tickets einwandfrei klappen sollte. Ein Novum derzeit in Italien, das wir sogar Schwarzmarktkarten angeboten bekamen. Am Eingang quatschte uns noch ein Engländer an, ob wir ihm den nicht eine Unterschrift von Paolo die Canio holen könnten, er sei Sammler von Autogrammen auf diversen Trikots. In seiner mitgebrachten Tüte hatte er wirklich mindestens fünf Trikots dabei......Hm, ihm gesagt, das wir auch nicht zu ihm gelangen, und weiter. Ansonsten aber kultiger Typ, wie wird er sich wohl fühlen beim Anblick von Bengos? Erster Blick im Ground Grandios! Dachte ich bisher, das sich das Stadion recht weitläufig verhält, wurde ich eines besseren belehrt. Sehr nah am Spielfeld, Doppelrang. Sollte man auf jeden Fall gesehen haben, gehört ab sofort zu meinen Lieblingsgrounds. Zum Einlauf verschiedene Bengos auf Heimseite. Ein zweiter Supporterblock machte sich noch hinter dem anderen Tor breit, dem ca 50 Motivierte Jugendliche angehörten. Diese zündeten fast über die komplette Spielzeit. Stimmung während des Kicks auch auf sehr ansprechenden Niveau, bei einen richtig geilen Gegner flippt wohl das ganze Stadion aus. Aber auf jeden Fall ist Palermo einen Besuch wert, Stadt wie Verein. Gästeseite absolut enttäuschend, ganze 25 (!!!!) Römer verliefen sich im Gästeblock. Ist zwar ein Mittwoch, aber mit einer dreistelligen Anzahl hätte ich eigentlich schon gerechnet. Eventuell gibt es aber auch andere Hintergrunde, die mir aber nicht bekannt sind. Andererseits hingen alle Zaunfahnen der bekannten Gruppen, vor allem IRR. Stimmung somit keine vorhanden, auch ansonsten sah ich nichts von Händen etc. Spiel selber schnell gegessen, da machte sich wohl der Trainerwechsel der Sizilianer bezahlt, absolut ungefährdeter 3:1 vor 27.000 Zuschauer, die ich wie immer auf über 30.000 geschätzt hätte. Interessant noch das Details, das Palermo alleine 25.000 Dauerkarteninhaber vorzuweisen hat. Nach diesen netten Abendkick zurück zum Bahnhof. Unterwegs noch halt an nen Pizzaimbiss, wo die Bestellung von meinen einen mit „Nr 3, Romana“ etwas verwirrte. Machte er doch glatte 3 Pizzen für mich. Dankend abgelehnt, und für eine 3,20 Euro bezahlt. Viel besser als das 2-3fache in einem Lokal zu zahlen. Am weiteren Wege trafen wir noch recht keusch angezogene Damen, die allesamt den Horizontalen Gewerbe nachgingen. Seh ich auch recht selten in Italien...Da wir jeweils nur noch 8 Euro im Geldbeutel hatten, ließen wir aber alle Versuche fern, auch den anderen Länderpunkt mal endlich zu treffen (??). Stazione angekommen und nu der Schock. Alles zugesperrt. Jetzt macht dieser dumme Bahnhof während der Nacht einfach zu, Merda.....Um 5.00 fährt der erste Bus Richtung Airport, also nette 5,5 h Stunden vor uns...Erstmals die Umgebung also wieder mal erkundet, und da schau an---nichts Neues gab es für uns zu entdecken. Irgendwann kamen wir aber darauf, das wir nicht unbedingt in den sozial schwächeren Gebieten gegen 1.00 spazieren sollten, könnte ja für Aufmerksamkeit sorgen. Also zurück zum Bahnhof, immerhin gab es Parkbänke bei den Busabfahrtsplätzen. Mensch, sind wir schon tief gesunken, freuen uns also schon über eine lausige Parkbank....Hier mal hingesetzt, pennen wäre eh nicht möglich gewesen. 1. Kamen und gingen immer mal recht dubiose Gestalten, 2. Fahren zu diesem Zeitpunkt natürlich alle Müllmänner durch die Gegend, um die Stadt von Unrat zu befreien. Erfreuen konnte uns nur immer das gleiche Polizeiauto, nachdem wir unsere Uhren stellen konnten. Alle drei Minuten fuhr dieses Gefährt vor unserer Schnauze vorbei, muss wohl in der Nacht jedes Mal die gleiche Runde drehen. Gratuliere zu diesen Traumjob. Gegen 3.30 machte plötzlich der Bahnhof auf, also rein mit uns. Die kleine Wartehalle betreten und sich erstmals gewundert, das schon drei bis vier Leute ihr da sein fristen. Scheint wohl so zu sein, das sie sich einfach in der Nacht einschließen lassen. Einen kultigen Bruder gab es auch noch, der sein Hab und Gut im Einkaufswagen intus hatte. Kurz vor 5.00 wieder raus, wurde auch schleunigst Zeit, Flo fing schon stark zum schnarchen an. 5 Euro ärmer, dafür am Airport. Erste Lageerkundigung, es gab drei Ebenen, also mal in die höchstens. Sitze gepolstert und ohne Armlehnen. Hingelegt und gepennt, 3 h später aufgewacht. Noch ein wenig frisch gemacht und auf zum Boarding. Rückreise ist schnell erzählt. Rein in den Vogel von Ryanair, der uns in knapp 3 h nach London bringen sollte. Tat er auch, sonst würdet ihr diesen Bericht erst gar nicht gelesen. Stanstead Aufenthalt von 3 h. Sinnvolles gab es nicht zu machen, Preise völlig überteuert am Flughafengelände. Irgendwann dann also nach Hahn, was nach einer Stunde auch erreicht wurde. Mussten nur noch über 2,5 h überbrückt werden, bis uns Bus nach Mainz fuhr. Wenigstens bekamen wir was einigermaßen günstiges zwischen die Gaumen. Flo freundete sich derweil mit einen Afghanen an, wo besonders seine Kontaktaufnahme mit folgender Frage „Möchten Sie Pommes?“ beeindrucken konnte. Dieser schimpfte genauso über das derzeitige Wetter in Deutschland, über Weihnachten verweilte er in seiner Heimat. Jetzt fliegt er für 3 Wochen nach Leeds. Kultig auch noch, das er vorweg keinerlei Flug buchte, sondern einfach auf Gut Glück nach Hahn fuhr und nach den Preisen/Freien Plätzen fragte. Die ersten Flüge jenseits von 200 Euro, also lieber 20 h abasseln, bis es der günstige mit ca 50 Eier war. Im Bus wieder gut gepennt, und rein in den ICE nach Nürnberg (gesamte Zugfahrt übrigens mit dem 29 Euro Winterspezial absolviert). Davor wurde dem Flo noch mitten am Bahnhof mitgeteilt, das er nur was sagen bräuchte, wenn er irgendeinen Stoff bräuchte.....Sehr Gastfreundlich, die Mainzer...Kurz vor 1.00 in Nürnberg, der nächste Zug nach Regensburg erst in 5 h, also wieder freudige Aufenthalt....Rein ins nahe Burgerking, wo glatte 2 h verbracht werden konnte. Später wieder zum HBF, für ne Stadterkundigung war es eindeutig zu kalt, mittlerweile erfuhr ich auch, das es in meiner Heimat derzeit Katastrophenalarm gab, na dann, Mahlzeit. Hier noch 3h abgeasselt und über den Sinn des ganzen Nachgedacht....Ersten Zug genommen, voll mit lauter Schulkinder. Egal, Schuhe ausziehen, stinken und pennen, hehe. Kurz vor 7.00 dann vom Flo verabschiedet und die letzten 40 km durfte meine Schwester wie so oft als Taxi herhalten. Sehr geile Tour, wo eigentlich alles klappte. Ach ja, wie sollte unsere Alternativtour verlaufen? Bari-Avellino 2:0, ok. Aber dann kam es….Lazio-Milan, Ternana-Bergamo und Ascoli-Livorno jeweils 0:0....hehe, hatten das Glück diesmal eindeutig auf unserer Seite......
Nächstes Jahr steht Catania (bei Aufstieg)-Palermo und Messina-Reggina fest auf dem Wunschzettel.