Beiträge von BRB-Jörg

    Ich wiederum bin mir sicher, dass Hopps Millionen aus der TSG schon jetzt einen mehr als guten Verein gemacht haben. Man darf ja nicht vergessen, wo der Verein noch vor 12 Jahren stand, nämlich in der Kreisliga. Ein schönes Stadion ist schon entstanden, ein noch viel besseres wird gebaut, der Verein steht in der 2. Bundesliga. Dazu die Zweite in der Oberliga sowie A- und B-Junioren in der Bundesliga. Ich gehe fest davon aus, dass wir Hoffenheim in 3 - 5 Jahren in der ersten Liga sehen werden.

    Am interessantesten finde ich eigentlich Worms - Mainz. Aber auch Wehen - Stuttgart, Sandhausen - OFC, Union - Frankfurt und Hoffenheim - Augsburg dürften brisant sein. Manche Spiele eher sportlich, manche auf den Rängen. Dem WFV, Gmünd oder Seligenporten hätte ich attraktivere Gegner gewünscht.

    Ich denke auch. Man sollte diese Liga als Ausbildungsliga verstehen, und die Nachwuchsinternate kosten ja auch. Die Profivereine können sich das leisten. Für die Amateurvereine wäre es wiederum ein Vorteil, denn zu Spielen gegen Traditionsvereine kommen mehr Zuschauer als z.B. gegen Energie Cottbus II. Und ich glaube, die Amateurvereine hätten es nötiger.


    Ganz davon abgesehen: Ein gutes Modell gab es in der DDR. Dort spielte die damalige Juniorenoberliga immer direkt vor den Männermannschaften. Das heisst, wenn um 15:00 Uhr Dresden - Magdeburg spielte, spielte um 12:30 Dresden A-Junioren gegen Magdeburg A-Junioren. So könnte man aufgrund von gemeinsamer Anreise und die Veranstaltungsdurchführung als Doppelspiel auch Geld sparen. Zudem hätten auch die Jugendmannschaften (bzw. in diesem Fall die Reservekicker) einige Zuschauer, was die Sache auch für Sponsoren nicht unattraktiv machen dürfte.

    Vollkommen richtig, aber das Modell ist gut. Und Du hast schon Recht, sicherlich ist das Reglement teilweise grenzwertig. Andererseits find ich es auch vollkommen okay, dass Spieler aus der Ersten, die verletzt waren oder in einem Formtief sind, in der zweiten Mannschaft spielen können. Schließlich kicken sie ja für einen Verein, und nicht für eine Mannschaft...

    Addi, ich glaube contra II. Mannschaften sind wir uns alle mehr oder weniger einig. Die gehören in ein eigenes Ligensystem - Good Old England macht es uns seit Jahren vor. Nichtsdestotrotz sind wir aber soweit noch lange nicht, und so lange dies so bleibt, kann man nicht unbedingt von Wettbewerbsverzerrungen sprechen, wenn derzeit gültige Regularien angewandt werden...

    Nicht für die zweite Mannschaft. Aber vielleicht für einen Bezirksligisten, der aufgrund einer Niederlage gegen eine zweite Mannschaft absteigt, die am letzten Spieltag ein paar Leute aus der Ersten eingesetzt hat. Und auch in diesen Ligen hängen zum Teil Sponsorengelder an der Spielklassenzugehörigkeit, von den Spielern ganz zu schweigen. Die finanziellen Dimensionen sind natürlich nicht vergleichbar, da hast Du Recht.


    PS: Zum Qualitätssprung gebe ich Dir nicht Recht. Ich denke, dass die Unterschiede zwischen Bundes- und Regionalliga kleiner sind, als z.B. zwischen Landes- und Kreisliga, wo ja auch nur zwei Spielklassen dazwischen liegen.

    @ Addi: Letztlich muss man aber sagen, dass dies kein Problem zwischen Profis und Amateuren ist, sondern generell zwischen ersten und zweiten Mannschaft. Wenn man das, was Du angesprochen hast, als Wettbewerbsverzerrung bezeichnen möchte, dann muss man eingestehen, dass dies auch auf weitaus unteren Ebenen Gang und Gäbe ist. Wenn z.B. die erste Mannschaft in der Landesliga spielt und die zweite Mannschaft in der ersten Kreisklasse, dann ist es Gegnern der Zweiten gegenüber genauso unfair, wenn man Spieler aus der Ersten einsetzt, als in der Regionalliga.


    Letztendlich sind die Regularien aber so. Und wenn ein Spieler der Ersten nicht "festgespielt" ist, dann darf er in der Zweiten ran - egal ob der Arbeitgeber Borussia Dortmund oder z.B. SV Schwetzingen heißt.

    5 Jahre? Ich meine, dass ich sowas auch mal über die Stahlrohrtribünen in Zwickau gehört habe. Die stehen jetzt auch schon 15 Jahre. Was aber Wehen in der 3. Liga da wollen würde, ist mir schleierhaft. Ein paar Spiele, Okay. Aber ansonsten sollte man doch am Halberg spielen. Für das Zuschauerinteresse dürfte der in der 3. Liga wieder ausreichen.

    Zweitliga-Absteiger SV Wacker Burghausen hat am Samstagabend für die erste faustdicke Überraschung der diesjährigen Sommersaison gesorgt. Die Niederbayern schlugen den österreichischen Meister und Champions League-Teilnehmer aus Salzburg, der sich einst SV Austria nannte, mit 2:0. Mehr als 4.500 Fans standen Kopf, als der junge Mitterhuber in der 22. Minute nach einem katastrophalen Abwehrfehler der Österreicher aus zwanzig Metern zum 1:0 traf.


    Nur zehn Minuten später erzielte Salzburgs Ibrahim Sekagaya mit einem Eigentor das 2:0. Dies war zugleich der Endstand, auch wenn sich die Roten Bullen größte Mühe gaben und insgesamt die etwas besseren Chancen hatten. Spielerisch setzte aber lange der Gastgeber, der sein erstes Testspiel bestritt und noch lange nicht eingespielt ist, die Akzente.


    Trainer Ingo Anderbrügge meinte nach dem Spiel, dass er eine Stunde lang sehr zufrieden war und erst in der Schlussphase die Kräfte schwanden. Salzburgs Trainer Giovanni Trapattoni war entsprechend bedient. „Heute haben wir uns ärgerlicherweise selbst geschlagen – ein deutlicher Sieg wäre möglich gewesen. Aber besser wir machen die Fehler jetzt, als in ein paar Wochen.“, so der Italiener.


    Natürlich komplett anders wurde die Partie in Burghausen interpretiert. Besonders begeistert war die Vereinsführung über die hohe Zuschauerzahl und die tolle Stimmung im Stadion. „Burghausen überrascht mich immer mehr“, so der neue Trainer. Schon am Vormittag waren etliche hundert Fans zur Saisoneröffnung auf den Stadionvorplatz gekommen. Die Begeisterung spürt man derzeit im gesamten Umfeld. Neuzugang Thomas Neubert, er kam von Holstein Kiel, fasste in einem einzigen Satz zusammen: „Hier kann man sich richtig wohl fühlen.“

    SC Verl – TSV 1860 München
    SV Sandhausen – Offenbacher FC Kickers
    1. FC Normannia Schwäbisch Gmünd – TSV Alemannia Aachen
    SV Wilhelmshaven 92 – 1. FC Kaiserslautern
    SV Rot-Weiß Hasborn-Dautweiler – FC Hansa Rostock
    SV Wehen-Wiesbaden – VfB Stuttgart
    SV Seligenporten – DSC Arminia Bielefeld
    TSG Neustrelitz – Karlsruher SC
    SpVgg. Unterhaching – Hertha BSC
    SC Victoria 1895 Hamburg – 1. FC Nürnberg
    Würzburger FV – VfL Wolfsburg
    TSG 1899 Hoffenheim – FC Augsburg
    TSV Havelse – TuS Koblenz
    SV Eintracht 05 Trier – FC Schalke 04
    1. FC Union Berlin – SG Eintracht Frankfurt
    VfR Wormatia Worms – 1. FSV Mainz 05
    FC 08 Villingen – SC Freiburg
    SV Darmstadt 98 – SpVgg. Greuther Fürth
    SV Wacker Burghausen – FC Bayern München

    Hier ein paar Hintergrundinformationen zum Fall Leipzig:


    FC Sachsen: Insolvenzantrag am Montag?


    30.06.2007 - 14:29 Uhr


    Was sich in den letzten Tagen andeutete, ist wahr geworden: Der Oberligist FC Sachsen Leipzig ist zahlungsunfähig. Medienberichten zufolge empfahl der Aufsichtsratvorsitzende Walter Oertel gestern dem Vorstand, am Montag den Antrag auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens zu stellen. Zuvor hatten Präsident Rolf Heller und sein Vize Stefan Opitz ihre Rücktrittsgesuche eingereicht, Oertel entließ beide jedoch nicht aus ihrer Verantwortung.


    Die einzige Rettung wäre, wenn sich bis Montag 300.000 Euro auftreiben ließen. Aus diesem Grund wird Schatzmeister Dr. Georg Flascha am Wochenende noch einmal mit Dr. Michael Kölmel (Betreibergesellschaft Zentralstadion) verhandeln. Die Gespräche dürften jedoch schwierig werden, denn Kölmel will seine überfälligen Zahlungen mit 200.000 Euro aus Altkrediten verrechnen, die er dem Verein größtenteils nach dem ersten Insolvenzverfahren 2001 zur Verfügung gestellt hatte. Setzt sich Kölmel mit seiner Forderung durch, würde er dem Verein nur 100.000 Euro überweisen - zu wenig, um die Insolvenz vermeiden zu können.


    Unterdessen schauen sich die ersten Spieler nach Alternativen um. Catalin Racanel und Marcel Rozgonyi absolvieren ab Montag ein Probetraining beim Nord-Oberligisten SV Wilhelmshaven, Josef Ivanovic wird bei Waldhof Mannheim (Oberliga Baden-Württemberg) vorspielen. Unbedingt bleiben will dagegen Trainer Eduard Geyer, dem in der Vorwoche schon gekündigt worden war. Grund: Der Verein hat kein Geld für seine Abfindung, Geyer fordert 75 Prozent seines Jahresverdienstes. Für den Verein ist dies nicht akzeptabel. „Zur Not“, so der Coach, „erfülle ich eben meinen Vertrag bis Juni 2008“. Eine Einigung ist derzeit nicht in Sicht. Nach aktueller Lage der Dinge hätte sich dieses Thema aber ab Montag ohnehin erledigt.


    Ungewiss ist jedoch nicht nur die finanzielle, sondern auch die sportliche Zukunft des Vereins. Wird der Insolvenzantrag gestellt, würde der Verein schon vor Saison praktisch als Absteiger feststehen. Ab der Eröffnung des Verfahrens müssten die Leutzscher alle Oberliga-Partien als Pflichtfreundschaftsspiele ohne Wertung bestreiten und würden in der kommenden Saison in der Landesliga spielen.