Beiträge von BRB-Jörg

    Zwei Masten könnenja genauso stark sein wie vier Masten. Die Lux-Zahlen kenne ich nicht, aber ich habe schon ein paar Spiele auf dem Bieberer Berg gesehen. Und glaube mir, das ist wirklich sehr hell.


    PS: In manchen Stadien gibt es gar keine Masten mehr, da kommt das Licht von Scheinwerfern, die unter dem Dach montiert sind. Ist in Eurem Schlauchboot ja nicht anders. Wie das geschieht, ist doch letztlich egal.

    Okay, da gehe ich mit, wenngleich ich zwischen dem DFB als Körperschaft und seinem kickenden Personal definitiv noch unterscheide. Zudem habe ich persönlich als Fan eines Landesligisten nicht den Zwiespalt, bestimmten Spielern mal zuzujubeln, und sie Wochen später noch auszubuhen.


    Die Sache mit Österreich kenne ich ganz gut, ich hab das ballesterer im Abo. Dennoch: So schlecht auch das System des Verbandes sein mag - es ist mein Land. Und wenn die Nationalmannschaft, die dieses Land vertritt, spielt, bin ich auch für diese Mannschaft. Ganz davon abgesehen: Wenn man wirklich konsequent ist, müsste man dann vor jedem Länderspiel genaue Kenntnisse über die Zustände im Land des Gegners haben, und am Ende abwägen, für wen man ist. Das aber nur am Rande. Wir beide werden hier nicht einer Meinung werden, aber ich finde die Diskussion trotzdem absolut positiv!

    Größtenteils sind wir absolut einer Meinung, nur sehe ich es halt auch nicht ein, wegen der ganzen Idioten und Erfolgsfans gegen die deutsche Mannschaft zu sein. Wenn ich das machen würde, dann gäbe man doch diesen Leuten schon eine Bedeutung, die sich nicht haben. Ich habe mich über deutsche Siege gefreut. Ich wäre nicht auf die Fanmeile gegangen (das war ich nur mal bei Japan vs. Australien, zum Schnuppern), und hätte die WM auch nicht mit den "4-Wochen-Fans" in ner Kneipe geschaut, aber ich habe mich ansonsten schon für Deutschland gezeigt. Aber es war eben mein privates Ding. Das musste ich niemandem zeigen, und ne Deutschlandfahne hab ich auch nicht aus dem Fenster gehängt.


    Und zu dem letzten Satz: Nicht böse meinen, aber irgendwie haben mir zum inhaltlichen Verständnis entweder ein paar Kommata gefehlt, oder Du hast ein oder zwei Wörter vergessen. Kann mir denken, in welche Richtung es geht. Aber bin mir halt nicht sicher. Ich bitte um Wiederholung! :416:

    "Around the grounds" ist wirklich sehr gut. :)


    Ansonsten stimm ich Dir nicht zu. Die WM boykottieren gut und schön, aber boykottieren heißt eben auch, nicht für die deutschen Gegner zu sein, sondern sich da völlig rauszuhalten. Sportlich hat mich die Veranstaltung schon interessiert. Und die deutsche Mannschaft kann ja nichts für das Drumherum. In Japan und Südkorea ist auch nicht alles gut gewesen. Aber warst Du deshalb gegen Japan und Südkorea? Oder bist Du 2010 gegen Südafrika?

    Ich bezog mich ausdrücklich auf die Spiele, die zwar als "Fanspiele" ausgegeben werden, aber in denen halt Fans spielen, die auch ansonsten gegen den Ball kicken. Bayern macht sowas zum Beispiel jährlich, Nürnberg und Hertha haben es auch schon gemacht, bei den Stuttgarter Kickers ist es Usus und auch der FCK macht es wohl jährlich. Das Ergebnis von 5:0 beweist mir übrigens schon, dass es sich beim Gegner um durchaus passable Kicker gehandelt haben muss. Einer Mischung aus Oberliga (letztes Jahr noch Regionalliga) und A-Junioren-Bundesliga muss man erstmal Paroli bieten. Viel schlechter als Verbands- oder Landesliga wird der Gegner nicht gewesen sein. Ansonsten wäre das Ergebnis weitaus höher ausgefallen. Im Vergleich: Der BFC Dynamo, ein maximal mittelmäßiger Nordost-Oberligist, gewann gegen eine Kreisklassen-Mannschaft am Wochenende mit 26:0. Und auch in der Kreisklasse gibt es Leute, die den Ball "geradeaus treten" können. Sicherlich ein Vergleich, der hinkt. Aber es veranschaulicht die Dimensionen, von denen wir sprechen.


    Ansonsten: Klar gibt es andere Möglichkeiten, die Fannähe auszudrücken. Aber wenn man so ein Spiel ankündigt und die Leute viel Geld für die Tickets zahlen, dann soll man das Angekündigte eben auch einhalten. Um viel mehr gehts eigentlich auch gar nicht.

    Dass sich unter diesen Fans nicht nur "Holzhacker" befinden, sollte angesichts des Ergebnisses klar sein. Solche Fanspiele gibt es übrigens bei vielen Vereinen regelmäßig. Es gibt ja auch viele Anhänger, die nebenbei einen ganz passablen Fußball spielen, ob nun in der Bezirks- oder Kreisliga. Klar kann es mal eine Verletzung geben, aber das Risiko würde ich nicht größer einschätzen als sonst. Im Gegenteil: Welcher Fan tritt schon seinen Lieblingsspieler um?

    Wenn Deutschland spielt, dann bin ich auch für "uns". Egal gegen wen. Ich schau mir nicht jedes Länderspiel an. Aber wenn, dann eben pro Deutschland.


    Ansonsten sehr interessant, die Diskussion. Habe ein extra Thema dazu aufgemacht, damit es auch die mitbekommen, die im Burghausen-Thread nicht gelesen haben. Deshalb jetzt hier back to topic Burghausen. Couchpotatos und Stadiongänger gehen bitte im neuen Thema aufeinander los... 8)

    Ein sehr interessantes Thema, das da bei einer anderen Diskussion entstanden ist. Ich fasse nochmal ein paar Meinungen zusammen!


    Ich schau mir lieber 90 Minuten lang bzw. gern auch 120 Minuten lang nen Spiel im Stadion an. Ob nun mit oder ohne Bier ist egal, aber hauptsache live und nicht vor der Glotze. Daran habe ich mittlerweile total den Spaß verloren. Und selbst wenn es extrem wichtige und gutklassige Spiele sind, schau ich die mir maximal noch "nebenbei" an. Ich kann damit einfach nix mehr anfangen. Live oder gar nicht.


    kann ich genauso unterschreiben...schau mir im Fernseh überhaupt kein Fußball an, wenn mich was interessiert-fahr ich hin...egal ob in der Bundesliga (ok, da gibts nichts interessantes...), Catania oder Derby in Bucuresti. Schau mir höchstens ab und an La Ola bzw Eurogoals an. Wieso das Fernsehen ein sehr gewichtiger Grund der "Kommerzialisierung" ist, steht auf einen anderen Blatt, wäre ein Thema für Stunden. Bei der schrecklichen WM letztes Jahr hab ich genau 2 Spiele im Fernseh gesehen...einmal Portugal-Niederlande in Dublin in der Temple Bar, was sogar mir Spaß gemacht hat...und dazu Italien-Deutschland, wo der Spaßfaktor auch Immens war, hehe. ;)


    Ob live im Stadion oder live im TV: Hauptsache Fußball (jaja, mit Bier ;o) Ich mach da nicht soo einen Unterschied. Man hat ja auch nicht immer die Muße / Kleingeld / Zeit für Stadion bzw. weite Fahrten. Ich wäre sogar froh, wenn es mehr Live-Spiele im TV gäbe.


    Letztlich sind die Zahlen dabei für mich auch weniger das Entscheidende (bin unter den Hoppern wohl eh ein Exot, führe nämlich keine Statistiken mehr, über Zuschauerzahlen, Ergebnisse usw.) als viel mehr die Erlebnisse, die man mit den Touren verbindet...


    100% Zustimmung! Ich zähle auch nicht mehr, nicht mal den Informer kreuze ich jedes Jahr noch durch. Ich weiß, dass ich noch Etliches sehen werde. Aber dann nur aus Spaß an der Freunde und eben wegen den Erlebnissen und Leuten, die man trifft. Letztlich macht man es ja nur für sich selbst, und nicht, um sich in irgendwelchen imaginären Ranglisten mit irgendwem messen zu können. Was bleibt, sind letztlich die Erinnerungen.

    Wieviel Zuschauer sollen da kommen? 450? Die Fans gehen nicht auf den Dallenberg und Wolfsburg interessiert keinen Schwein. Ich bin ja echt kein Freund solcher Aussagen, aber das Geld soll man doch besser versaufen. Da hat man definitiv mehr von!!!

    Ich schau mir lieber 90 Minuten lang bzw. gern auch 120 Minuten lang nen Spiel im Stadion an. Ob nun mit oder ohne Bier ist egal, aber hauptsache live und nicht vor der Glotze. Daran habe ich mittlerweile total den Spaß verloren. Und selbst wenn es extrem wichtige und gutklassige Spiele sind, schau ich die mir maximal noch "nebenbei" an. Ich kann damit einfach nix mehr anfangen. Live oder gar nicht.

    Gute Spiele in Hessen?!? ;) Ähm ja, hab ich gesehen. Die hatten aber nichts mit Fußball da. War aus privaten Gründen da. Steht auch in der Wochenplanung hier im Forum.

    Nicht vergessen, obi, dass Dresden im UEFA-Cup in Dresden noch immer gesperrt ist... :D


    Ansonsten wäre es natürlich für mich als "Ossi" nicht glaubwürdig, wenn ich sage, dass ich mir nicht mehr Teams aus Neufünfland im Profibereich wünschen würde. Bei mir wären es Erfurt, Zwickau, Dresden und Chemnitz. Andererseits hätte ich auch kein Problem, wenn andere Vereine absteigen würden...