Beiträge von BRB-Jörg

    3.000 - nun ja. Für Oberliga Hessen sicherlich ne Menge. Aus den letzten Jahren fallen mir auch kaum mehr Zuschauer bei einem Spiel ein. Die Zeiten, wo zu Offenbach - Fulda 24.500 kamen, sind eh vorbei. Nichtsdestotrotz ist Saarbrücken derzeit das Maß aller Dinge. Und auch in Bayern gab es ja in dieser Saison schon einige hohe Zahlen. Memmingen 6.600, Kempten 7.000 und ein paar andere. Deshalb bin ich vermutlich in meiner Euphorie davon ausgegangen, das so ein Spitzenspiel auch mehr ziehen könnte. Unterm Strich ist die Zahl aber letztendlich okay.

    So geht man mit einem verdienten Spieler nicht um. Hätte man ihm im Mai oder Juni gesagt, was Sache ist, hätte der FCK sicherlich eine Menge Geld für ihn bekommen können, wenn Vereine wie Arsenal an ihm dran waren. Bei der derzeitigen Entwicklung bleiben verärgerte Fans und ein fader Beigeschmack. Ich glaube nicht, dass sich das die Pfälzer leisten können.


    PS: Ganz so glücklich sah Fromlowitz gestern beim Gegentor auch nicht aus...

    Zugegebenermaßen war ich seit 4 Jahren nicht mehr in Würzburg. Aber hätte man nicht daheim bzw. wenigstens in der Straße bleiben können? Ich glaube, das hätte einen weniger bitteren Beigeschmack gehabt.

    Gewinnt Mannheim in Schefflenz, dann erwartet sie der VfR Gommersdorf
    (liegt bei uns in der Pampa, Hohenlohekreis).


    Ist ein Kuriosum, da Gommersdorf zwar zum Badischen Fußballlverband
    zählt und in der Landesliga Odenwald spielt, aber politisch zur Stadt
    Krautheim und zum Hohenlohekreis (damit Württemberg. Fußballverband)
    gehört...da spielen auch die Nachwuchsteams.


    Gommersdorf, oh Gott. Den Ground hab ich. In meinen Stuttgarter Jahren hab ich schon ne Menge Plätze abgefahren. Familie der Freundin hatte damals da in der Nähe (Ravenstein) gewohnt. Fand Gommersdorf damals, 2000 gegen Viktoria Wertheim, übrigens ganz nett. Zumindest das Imbissangebot wusste damals zu überzeugen.

    Bezirksoberligist Olympia Lampertheim untermauert seine Ambitionen eine gute Platzierung in der Saison 2007/08 schon sehr früh. Nachdem dem 5:3 beim VfB Ginsheim und dem 5:1 gegen den FC Ober-Ramstadt erzielten die „Olympioniken“auch am gestrigen Sonntag fünf Tore. Im Ried-Derby gegen den FV Hofheim blieben sie dabei erstmals in der Saison ohne Gegentor. Nachdem die Lampertheimer schon nach acht Minuten mit 2:0 in Führung lagen, passierte lange nichts, bis Hofheim seinen Torwart Frank durch eine Notbremse vor dem vermeintlichen 3:0 verlor. In der Schlussphase konnten die 250 Zuschauer dann doch noch weitere Tore bejubeln. Zwischen der 80. und 86. Minute erhöhte der alte und neue Spitzenreiter auf 5:0.


    Tore: 1:0 Hofsäß (7.), 2:0 Scholl (8.), 3:0 Gärtner (80.), 4:0 Gärtner (83.), 5:0 Ekin (86.)


    Zuschauer: 250

    Nürnberg hat doch gut gespielt, sie waren halt etwas einfallslos. Das wird aber wieder. Im Sturm ist der FCN mit Vittek, Mintal und Charisteas so gut besetzt wie maximal noch die Bayern und Stuttgart. Schreibt die nicht zu früh ab! Und Karlsruhe? Siehe oben oder siehe Addi!

    Jürgen Macho, 29-jähriger Torwart des Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern, will seinen Club offenbar verlassen und soll schon einen neuen Verein suchen. Der Grund dafür ist laut Berichten des österreichischen „Sportnet“ die Entscheidung von FCK-Trainer Kjetil Rekdal, dass der in der Vorsaison hervorragende Macho ab sofort nicht mehr im Tor der Pfälzer steht, sondern von Florian Fromlowitz ersetzt wird. Verbittert ist Macho besonders darüber, dass er zahlreiche Angebote, u.a. von Arsenal London, ausschlug. „Lautern teilte uns mit, dass sie mit Jürgen ganz klar als Nummer Eins planen", so Machos Manager Frank Schreier. Dieser spekuliert, dass der Wechsel im Tor aus finanziellen Gründen erfolgte. Macho wäre nach dem Auslaufen seines Vertrags im Sommer 2008 ablösefrei gewesen. Bei einem Vereinswechsel in den nächsten Tagen könnte der FCK noch ein paar Euro herausschlagen. "Das kann nur eine wirtschaftliche Entscheidung sein, weil alle anderen Fakten zu 100 Prozent für Jürgen sprechen. Er war Publikumsliebling, wurde von Experten zum zweitbesten Goalie der Liga gewählt und spielte eine sensationelle Vorbereitung", so der verärgerte Schreier weiter.


    Jürgen Macho bestritt in der vergangenen Saison alle 34 Zweitliga-Spiele für den 1. FC Kaiserslautern. Die Fans wählten ihm im Sommer zum „FCK-Spieler der Saison“. Er gilt zudem als aussichtsreichster Torwart Österreichs für die bevorstehende Europameisterschaft im eigenen Land.

    Die zweite Mannschaft des SV Stuttgarter Kickers hat einen Traumstart in die neue Oberliga-Saison hingelegt. Gegen den Bahlinger SC gab es auf der Waldauer Bezirkssportanlage einen unerwartet hohen 4:0-Erfolg, der die Kickers zugleich an die Spitze der Tabelle katapultierte. Srdan Stevanovic (2) und Marco Kovac sorgten mit ihren Treffern für den klaren Sieg, außerdem erzielte der Bahlinger Lars Hermel (ehemals Profi in Zwickau und Freiburg) ein Eigentor.

    Große Aufregung gab es gestern während der Halbzeitpause der Zweitligapartie FC Augsburg – TSV 1860 München (2:6) um FCA-Stadionsprecher Rolf Störmann. Dieser hatte beim Gang der Mannschaften in die Kabinen durchgesagt, dass der erste Treffer der Münchner ganz klar irregulär war. („Das 0:1 war eindeutig kein Tor. Das hat das Fernsehen bewiesen.") Der Ball war nach einem Freistoß von Berkant Göktan an die Unterkante der Latte geknallt, aber vor der Torlinie aufgekommen. Schiedsrichter Kinhöfer hatte trotzdem auf Tor entschieden.


    Die Halbzeitpause dauerte daraufhin fast 25 Minuten. Schiedsrichter-Beobachter Manfred Amerell war in die Kabine geeilt, und erst nach einer ausdrücklichen Entschuldigung von FCA-Manager Rettig war Kinhöfer bereit, die Partie wieder anzupfeiffen: „Im Vorjahr gab es bei dieser Begegnung Ausschreitungen. Da war es sehr unglücklich, mit so einer Durchsage die Zuschauer aufzuhetzen“, so der Referee nach dem Spiel. Zudem kündigte Kinhöfer einen Sonderbericht an, der dem DFB-Kontrollausschuss zugehen soll. Möglich ist u.a. eine Sperre des Stadionsprechers, wenngleich dieser laut Manager Rettig schuldlos ist: "Schiedsrichter machen Fehler. Wir machen Fehler. Herr Störmann hat keine Schuld. Es war ein Missverständnis zwischen Herrn Jäckle und mir. Da wurde eine falsche Botschaft transportiert. Mehr will ich dazu nicht sagen. Ich zeige mich verantwortlich“, so Rettig vor Journalisten. Laut Aussage des Stadionsprechers war er durch Jäckle zur Durchsage aufgefordert worden.