Alternative Karrierewege für Nachwuchstalente – FC Augsburg und Augsburger EV erkunden Handwerksberufe
NOFB
Perspektiven abseits des Profisports
Die Bedeutung eines alternativen Karrierewegs wurde von Vereinsverantwortlichen und Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der HWK Schwaben, besonders hervorgehoben. Wagner richtete sich direkt an die Nachwuchstalente: „Ich wünsche euch allen Erfolg im Sport, aber es ist wichtig, sich eine zweite Option im Handwerk aufzubauen. Nicht jeder schafft den Sprung ins Profigeschäft, sei es durch fehlendes Talent oder unvorhergesehene Ereignisse wie Verletzungen.“
Die Nachwuchshoffnungen probieren sich als Lackierer. Foto: Sascha Schneider, HWK Schwaben.
FCA-Präsident Markus Krapf, der gemeinsam mit AEV-Präsident Lukas Gebele verschiedene Handwerksstationen im Berufsbildungszentrum besuchte und selbst Hand anlegte, unterstrich ebenfalls die Wichtigkeit dieser Orientierung: „Für uns als Verantwortliche ist es entscheidend, sowohl den Jugendlichen als auch den Eltern zu vermitteln, dass nur wenige den Sprung in den Profisport schaffen. Deshalb fördern wir beim FC Augsburg seit 18 Jahren die schulische und berufliche Ausbildung unserer Nachwuchsspieler, auch in Kooperation mit der Handwerkskammer für Schwaben.“
AEV-Präsident Lukas Gebele lobte die Veranstaltung der HWK Schwaben als wertvolle Erfahrung für die jungen Sportler: „Für die Jungs ist es essenziell, auch andere Perspektiven kennenzulernen. Viele leben in der Vorstellung, dass sie Profis werden, aber solche Veranstaltungen lenken ihre Gedanken in eine realistische Richtung. Die Handwerkskammer leistet hier großartige Arbeit, um auf die Chancen im Handwerk aufmerksam zu machen.“