TSV 1860 München II

  • Die Löwen-U21 reist am 29. Spieltag zum TSV 1874 Kottern. Anpfiff in der ABT-Arena (Kieswerkstr. 10, 87471 Durach) ist am Samstag, 13. April 2024 um 14 Uhr.


    Für die kleinen Löwen geht es ins Oberallgäu. Kottern ist ein im Kemptener Stadtteil Sankt Mang aufgegangener Ortsteil, der früher ein Dorf war. Gespielt wird in der ABT-Arena in Durach. Die Gemeinde mit knapp über 7.000 Einwohnern liegt vier Kilometer südlich von der kreisfreien Stadt Kempten.

    Personell gibt es nach dem überraschenden 2:0-Erfolg am Dienstag beim FC Pipinsried wieder einige Hängepartien. Nun ist auch der Einsatz von Maximilian Karl fraglich. Der Außenverteidiger hatte bereits im Heimspiel gegen Deisenhofen einen Schlag abbekommen, „jetzt hat gegen Pipinsried der Oberschenkelmuskel zugemacht“, erzählt Trainer Frank Schmöller. „Wir müssen abwarten, ob es bei ihm geht.“

    Fraglich ist auch der Einsatz von Brahim Moumou. Am Mittwoch hatte er bereits wieder beim Spielerersatztraining mitgemacht. Am Freitag beim Abschlusstraining muss sich der Winterzugang einem Belastungstest unterziehen, „danach werden wir sehen, ob er mitfahren kann“. Ähnliches gilt für Linus Becwar, der am Freitag ins Training einsteigen soll. „Wenn er und Maxi Karl ausfallen, dann wird’s hinten für uns sportlich“, so der 57-jährige Löwen-Coach.

    Dagegen ist Claudio Milican wieder mit von der Partie. Er stand überraschend bereits in Pipinsried im Schlussdrittel auf dem Platz. „Er hatte uns kurzfristig Grünes Licht gegeben, dass er eine halbe Stunde spielen kann“, erklärt Schmöller.

    Das Hinspiel gewann die Löwen-U21 nach 0:1-Rückstand noch mit 2:1. „Kottern ist eine Mannschaft, die richtig gut ist“, lautet die Einschätzung von Schmöller, „sie haben für mich eigentlich zu den Aufstiegsfavoriten gezählt. Wenn wir die Energie und Intensität gegen den Ball wie zuletzt am Dienstag auf den Platz bringen, können wir auch im Allgäu etwas mitnehmen“, ist sich der gebürtige Hamburger sicher. „Jetzt schauen wir aber erst mal, dass wir mit einer gut aufgestellten Mannschaft nach Kottern fahren!“


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7819.htm

  • Die Löwen-U21 holte nach dem Auswärtssieg unter der Woche in Pipinsried beim 0:0 gegen den TSV 1874 Kottern erneut etwas Zählbares in der Fremde. Die beste Phase hatte das Team von Frank Schmöller vor der Pause, als sie es versäumte, in Führung zu gehen. Unterm Strich geht das Unentschieden in Ordnung.


    Erstmals wurden die kleinen Löwen in der 4. Minute nach einem Eckball von rechts durch Claudio Milican gefährlich, aber Justin Thönig köpfte die Kugel am zweiten Pfosten aus sechs Metern links am Tor vorbei. Ein toller Reflex von 1860-Keeper Julius Schmid verhinderte den Rückstand. Nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld kam der eingelaufene Kai Dusch aus 13 Metern zum Kopfball, setzte die Kugel aufs rechte untere Eck, aber Schmid war unten, wehrte mit einem Reflex den Ball zur Seite ab (10.). Im Anschluss an einen Eckball von links durch Milican war es Yannik Seils, der am langen Eck einen Schritt zu spät kam (16.). Ein Freistoß von Milican vier Meter vorm linken Strafraumeck kam zu zentral auf Torhüter Antonio Mormone, der damit keine Probleme hatte (18.). Auf der Gegenseite setzte Daniele Sgodzaj freistehend aus neun Metern einen Chipball von Matthias Jocham über die Querlatte des 1860-Tores (26.). Ein 18-Meter-Schuss von Dusch ging in der 38. Minute gut einen Meter am linken Pfosten vorbei, Schmid musste nicht eingreifen. Ansonsten passierte lange wenig vor den Toren bis zur Schlussphase der 1. Halbzeit. Zunächst wurde ein Schuss von Jeremie Zehetbauer halblinks aus 13 Metern von Marco Miller am langen Eck geklärt (40.). Im Anschluss an den Eckball kam Marc Zimmermann im Rückraum zentral aus 26 Metern zum Schuss, setzte die Kugel aber knapp übers rechte Kreuzeck (41.). Nach einer Linksflanke von Zehetbauer nahm Teo Marosevic an der Strafraumkante den Ball direkt, traf ihn aber nicht voll, sodass Keeper Mormone damit wenig Probleme hatte (43.). Kurz danach forderten die Löwen Elfmeter, nachdem Milican im Strafraum zu Fall gebracht worden war, doch Schiedsrichter Holger Hofmann gab nur Eckball (44.). Damit ging es torlos in die Kabine, obwohl sich die 1860-Reserve zu Ende des ersten Durchgangs die Führung verdient gehabt hätte.

    In der 53. Minute forderte Kottern einen Handelfmeter, doch Schiedsrichter Hofmann, der gute Sicht auf die Szene hatte, winkte ab. Nach einem Freistoß von Milican aus dem Halbfeld kam der eingelaufene Seils am Fünfmeterraum einen Schritt zu spät (58.). Als ein Ball im Strafraum von rechts durchrutschte, schloss Milican im Zentrum zwar aus neun Metern ab, doch sein Schuss wurde gerade noch geblockt (69.). Einen 26-Meter-Freistoß setzte Leon Tutic gut einen Meter über den Querbalken (72.). In der 78. Minute dribbelte sich der eingewechselte Tobias Seidl auf der rechten Seite durch, legte zurück auf Tutic, dem rutschte beim Abschluss von der Strafraumkante der Ball über den Spann. Erst wurde ein Schuss des eingewechselten Collin Beutel im Strafraum geblockt, den Abpraller schoss Ahanna Agbowo aufs lange Eck, doch seinem Abschluss fehlte der Druck, um Kotterns Keeper Mormone vor Probleme zu stellen (82.). Kurz vor Schluss nochmals eine Chance für die Gastgeber. Jocham hatte einen Freistoß fast von der linken Außenlinie an den ersten Pfosten geflankt, Mark Nosdrin köpfte die Kugel aber am Tor vorbei (90.). In der Nachspielzeit war es Jocham selbst der einen Kopfball neben das 1860-Tor setzte (90.+2). Doch auch die kleinen Löwen hatten noch eine Chance zum Lucky Punch. Einen 20-Meter-Freistoß leicht nach links versetzt von Tutic parierte Mormone jedoch zur Ecke (90.+3). Diese brachte nichts ein und direkt danach pfiff der Unparteiische die Partie ab.

    „Wir haben sehr leidenschaftlich und gut verteidigt, sind mit einer hohen Intensität angelaufen“, analysierte U21-Coach Frank Schmöller, der von einer defensiv sehr disziplinierten Leistung sprach. „Wenn Kottern gefährlich wurde, dann nach Standards. Aber das wussten wir vorher.“ Seine Mannschaft hätte ein, zwei gute Möglichkeiten gehabt. „Aber wir spielen es nicht zwingend genug. Uns fehlt der Killerinstinkt. Wir sind trotzdem zufrieden mit dem Punkt, den wir uns verdientermaßen erkämpft haben.“


    STENOGRAMM, 29. Spieltag, 13.04.2023, 14 Uhr


    TSV 1874 Kottern – TSV 1860 München 0:0


    1860: Schmid (Tor) – Milican, Thönig, Seils, Zimmermann, Mehring – Milican (86., Thies), Agbowo, Tutic, – Marosevic (65., Seidl), Neziri (74., Brönauer), Zehetbauer (81., Beutel).

    Tore: –.

    Gelbe Karten: Singer, Paschek– Milican, Seils.

    Zuschauer: 545 in der ABT-Arena Durach.

    Schiedsrichter: Holger Hofmann (Langenfeld); Assistenten: Fabian Bauer (Markt Nordheim), Selin Schuh (Brunn).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7823.htm


    Nächste Spiele:



    Liveticker nächstes Spiel:


    https://www.fupa.net/match/tsv…v-1860-muenchen-m2-240420


    https://www.bfv.de/spiele/tsv-…ENC000000VS5489B4VSAUO6GA

  • Für die Löwen-U21 geht es im dritten Auswärtsspiel in Folge in der Bayernliga Süd am Samstag, 20. April 2024, zu Spitzenreiter TSV Schwaben Augsburg. Anpfiff im Ernst-Lehner-Stadion (Stauffenbergstr. 13, 86161 Augsburg) ist um 14 Uhr.


    Rechtszeitig vor dem Spiel beim Tabellenführer haben die kleinen Löwen wieder ihre defensive Stabilität gefunden. Gab es in den ersten sechs Punktspielen 2024 gleich 19 Gegentore, folgten zuletzt in der Fremde zwei Zu-Null-Spiele. Das lässt auch Trainer Frank Schmöller wieder etwas entspannter der Partie am Samstag bei den Schwaben entgegenblicken.

    „Wir sind sicher nicht der Favorit“, sagt der 57-Jährige, „schließlich spielen wir beim Tabellenführer. Schwaben steht zurecht dort oben.“ Schmöller spricht von einer „guten, abgezockten Truppe“, die als Einheit sehr stark sei, kompakt und geschlossen auftrete. „Als eine der wenigen Mannschaften haben sie die Lizenz für die Regionalliga beantragt. Sie meinen es also ernst, entsprechend werden sie auftreten.“

    Nur vier Teams überhaupt trauen sich das Abenteuer Regionalliga zu. Neben Schwaben Augsburg haben auch der Tabellenzweite SV Erlbach, der Fünfte FC Deisenhofen und der Sechste TSV 1861 Nördlingen die Unterlagen beim BFV eingereicht. Verzichtet aus der Spitzengruppe haben der SV Heimstetten (3.) und der TSV 1882 Landsberg (4.). Der Erste steigt bekanntlich direkt auf, der Zweite hat in der Relegation noch die Möglichkeit, sich für die Regionalliga Bayern zu qualifizieren.

    Im Vergleich zur Vorwoche wird sich bei der Löwen-U21 personell kaum etwas ändern. Im Gegenteil: Maximilian Karl fällt mit einem Atemwegsinfekt für das Spiel in Augsburg aus. Ob Verstärkung von oben kommt, wird sich erst nach dem Abschlusstraining der Profis entscheiden. „Positiv ist, dass am Mittwoch Daniel Winkler und Damjan Dordan erstmals wieder am Mannschaftstraining teilgenommen haben.“ Natürlich nach der langen Verletzungspause noch mit angezogener Handbremse. „Für die Bank ist es noch zu früh, trotzdem ist es ein Grund zur Freude“, findet Schmöller.

    Das Hinspiel in Gilching gewann die U21 mit 2:1. Die Tore erzielten Samir Neziri (31.) und Leon Tutic (54.), der späte Anschlusstreffer gelang Simon Achatz (88.). Torhüter Maximilian Rothdauscher, der wegen einer ausgekugelten Schulter diesmal fehlen wird, hatte in dieser Partie zwei Elfmeter gehalten (18. und 88.). „Das ist eine anspruchsvolle Herausforderung, ein toller Test“, so Coach Schmöller, der auf ein ähnlich enges Spiel wie in der Hinrunde hofft. „Für meine Mannschaft ist es nochmals eine gute Möglichkeit, sich zu zeigen. Wir fahren entspannt, aber hochkonzentriert nach Augsburg und wollen dort ein gutes Spiel auf die Platte hauen. Mal schauen, was dann am Ende dabei herauskommt?“


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7831.htm

  • Frank Schmöller hat die Verantwortlichen des TSV 1860 München informiert, dass er in der neuen Saison nicht mehr als Trainer der Bayernliga-Mannschaft des TSV 1860 München zur Verfügung stehen wird. Sein Nachfolger als U21-Trainer wird der bisherige U17-Trainer Felix Hirschnagl.


    Frank Schmöller, der als Spieler mit dem Hamburger SV den DFB-Pokal gewinnen konnte, kam im Sommer 2019 zu den Münchner Löwen. Er absolvierte bislang 127 Spiele als Trainer der Bayernliga-Mannschaft und konnte dabei einen Schnitt von 1,50 Punkten pro Spiel erreichen. Ende des Jahres 2023 sprang Frank als Interimstrainer bei den Profis ein und coachte die Profimannschaft in den Spielen in Bielefeld und Mannheim.

    „Es waren fünf unglaubliche Jahre, die ich beim TSV 1860 München verbringen durfte“, sagt Frank Schmöller. „Ich habe sehr viele großartige und engagierte Menschen kennenlernen dürfen und werde auch deswegen dem Verein immer verbunden bleiben. Seit 21 Jahren stehe ich nahezu jeden Tag auf dem Fußballplatz und freue mich nun sehr, eine Pause machen zu können. Ich möchte mich mindestens ein halbes Jahr auch mal um andere Dinge kümmern und entdecken, was die Welt außerhalb des Fußballs für mich zu bieten hat. Ich wünsche dem TSV 1860 München und insbesondere meinem Nachfolger Felix Hirschnagl alles Gute und viel Erfolg.“

    Dankbar zeigt sich Dr. Christian Werner. „Frank hat sich in einer schwierigen Situation als absoluter Teamplayer bewiesen“, so der Geschäftsführer Sport der Löwen. „Er ist als Interimstrainer der Profis eingesprungen, als der Verein ihn gebraucht hat. Dafür hat er seinen Urlaub verschoben und sich voll in den Dienst des TSV 1860 gestellt. Dafür und für seine Verdienste rund um die U21-Mannschaft sowie die Ausbildung von Talenten danke ich ihm recht herzlich. Wir freuen uns alle darauf, ihn beim Heimspiel gegen Borussia Dortmund II im Grünwalder Stadion noch einmal gebührend zu feiern.“

    „Frank Schmöller war ein Glücksgriff für die Münchner Löwen“, so der Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, Manfred Paula. „Seine Persönlichkeit, seine Erfahrung und seine Expertise werden uns sehr fehlen. Er hat Jahr für Jahr mit seinen jungen Teams eine sehr gute Rolle in der Herren-Bayernliga gespielt und Spieler weiterentwickelt. Gleichzeitig blicken wir nun aber nach vorne und freuen uns, mit Felix Hirschnagl einen neuen Trainer präsentieren zu können, der nicht nur die höchste Trainer-Lizenz für den Nachwuchs besitzt, sondern in seinen 5 Jahren bei den Junglöwen als U15-Trainer und vor allem als Cheftrainer der U17-Bundesligamannschaft bewiesen hat, dass er Spieler für den Profifußball entwickeln kann. Der nächste Schritt als Trainer im Übergangsbereich ist die logische Konsequenz im Sinne der Trainerentwicklung in unserem NLZ. Sowohl Frank als auch Felix wünsche ich für die Zukunft nur das Beste und viel Erfolg.“

    „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe, die ich beim TSV 1860 München übernehmen darf“, sagt Felix Hirschnagl. „Das vergangene Jahr war durchaus herausfordernd für mich, denn die Lehrgänge im Rahmen der A+ Lizenz fanden meist im Westen der Republik statt, so dass ich oft erst kurz vor den Spielen wieder zur U17 zurückkam, um sie auf die Bundesliga-Partien einzustellen. Umso mehr freut es mich, dass sich die Mühe ausgezahlt hat. Ich habe meine Laufbahn bei den Löwen zusammen mit Frank Schmöller begonnen und über die Jahre einen regen Austausch mit ihm gepflegt. Ich schätze ihn als Menschen sehr und bin froh, eine von ihm geformte Mannschaft übernehmen und entwickeln zu dürfen.“

    Felix Hirschnagl absolvierte mit der U17-Bundesliga-Mannschaft bislang 65 Spiele. Seit Ende 2023 ist er Inhaber der A+ Lizenz. Der Deutsche Fußball Bund (DFB) hat diese Ausbildungsstufe erst im vergangenen Jahr eingeführt. Bei der A+ Trainer-Lizenz steht die Förderung junger Talente im Hochleistungs- und Übergangsbereich der Leistungszentren im Fokus. Sie ist die höchste Ausbildungsstufe für den Fußballnachwuchs. Mit dieser Lizenz darf auch in der Regionalliga der Männer und bis zur Bundesliga der Frauen trainiert werden.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7835.htm


    Presse:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…chen-auf-zr-93023303.html


    https://www.abendzeitung-muenc…t-den-tsv-1860-art-974193