Beiträge von Per-Oehr

    Warum wurde Roßbach eigentlich vor einem Jahr der Oberliga-Aufstieg verweigert? Ich kann mich noch gut an die Spielgemeinschaft Eisbachtal/Wirges erinnern, die in der Oberliga spielte. War das nicht sogar der selbe Verband? Oder wurden die Regularien in den letzten Jahren geändert?


    Also die Verbandsrichtlinien sahen "Spielgemeinschaften" nur bis Verbandsliga vor.
    Roßbach änderte daraufhin seine Vereinsstatuten.
    Und spielt mit einem Jahr Verzögerung dort, wo man sportlich schon vorige
    Saison hätte spielen können...


    Dazu aus einem anderen Thread ein Beitrag (von mir reingestellt) aus dem vergangenen
    Jahr:


    Rossbach/Verscheid
    Noch folgendes gefunden:



    Zitat


    Für die Zulassung von Spielgemeinschaften auch in höheren Klassen oberhalb der Fußballverbandsliga hat sich der der CDU-Landtagsabgeordnete Erwin Rüddel in einem Schreiben an den geschäftsführenden Präsidenten des Deutschen Fußballbundes, Dr. Theo Zwanziger, ausgesprochen.
    ...
    Hintergrund ist ein Streit im Fußballverband Rheinland: Der Spielgemeinschaft Rossbach/Verscheid werde als Meister der Verbandsliga,..., vom Fußballverband Rheinland der Aufstieg in die Oberliga mit der Begründung verweigert, das Spielgemeinschaften aus verschiedenen Vereinen ab der Oberliga nicht mehr zugelassen seien. Die Verantwortlichen hätten dann noch versucht, durch die Auflösung der Spielgemeinschaft zum 30. Juni 2006 die Zulassungskriterien zu erfüllen, dennoch werde dem Verein der Aufstieg verweigert. Jetzt liege die Beschwerde der Spielgemeinschaft Rossbach/Verscheid dem Spielausschuss des Fußballverbandes Rheinland vor.


    Gleichzeitig, so der Abgeordnete, ergebe sich aus der Nichtanerkennung der Spielgemeinschaft ein zweites Problem bei der Teilnahme des Clubs im DFB-Pokal. Nach dem Aufstieg von TuS Koblenz in die 2. Bundesliga müsse auch die SG Rossbach/Verscheid als Finalteilnehmer automatisch in den DFB-Lostopf kommen, da die TuS als Zweitligist bereits für die erste Runde des DFB-Pokals qualifiziert sei. Dies werde aber von Eintracht Trier, die das Halbfinale gegen die Spielgemeinschaft mit 1:2 verloren habe, anders gesehen. Deren Meinung nach sei die SG Rossbach/Verscheid im DFB-Pokal als Spielgemeinschaft nicht spielberechtigt.
    ...
    Es muss die Frage erlaubt sein, ob es auch angesichts der Nachwuchsprobleme im Fußball heute noch zeitgemäß ist, Spielgemeinschaften nicht für höhere Ligen ab der Oberliga zuzulassen. Vielen Sportvereinen ist es kaum noch möglich, ihren Spielbetrieb ohne die Gründung von Spielgemeinschaften aufrecht zu erhalten.“



    Quelle:
    http://www.honnef24.de/


    PS: An Eisbachtal UND an Wirges als Oberligisten kann ich mich erinnern, aber als Spielgemeinschaft zusammen ?

    Zwischen dem Mainzer Manager Heidel und Hopp von Hoffenheim geht es
    derzeit heiß her:


    Bis auf die Seiten des "Kicker" (heute, S. 35 ) hat es der Schlagabtausch
    gebracht, wobei von Seiten Hopps herbe Kritik und ein Vergleich mit dem
    Rassismusparagraphen angebracht wird. Der DFB und die DFL wurden zum Handeln aufgefordert...


    Was hatte Heidel (Mainz 05 ) so von sich gegeben:


    "Schade, dass so eine Mannschaft einen der 36 Plätze im Profi-Fußball wegnimmt"


    "In Hoffenheim will man mit Gewalt und viel Geld in die Bundesliga"


    "„Die können sich kaufen, wen Sie wollen. Das ist beinahe so, als wenn Frau Trump die Spielvereinigung Bad Homburg erwerben würde, um in die Bundesliga aufzusteigen“


    "Ich glaube, in Fußball-Deutschland erwirbt man sich so nur Antipathie"


    Hopps Antwort darauf:


    "Herr Heidel greift hier in unverantwortlicher Art und Weise unseren Verein an. Jedermann ist glücklich darüber, dass der Deutsche Fußball-Bund und die DFL Deutsche Fußball-Liga mit konsequenter Härte gegen Rassismus vorgehen. Wir würden uns wünschen, dass man Diskriminierung, wie Sie Herr Heidel betreibt, mit gleicher Konsequenz verfolgt. Denn diese Diffamierung unseres Clubs, die wohl bewusst den Hass auf Hoffenheim schüren soll, ist auch geeignet Gewalt gegen uns auszulösen."


    Heidel nun darauf im "Kicker"
    "Die von mir getätigten Äußerungen sind weder diffamierend, noch diskriminierend oder
    hass-und gewaltauslösend, noch sind sie falsch.
    Sie sind einfach kritisch und zum Glück ist dies...auch erlaubt"



    Da haben sich Freunde fürs Leben gefunden. ;)

    Zitat


    dass Heidenheim einen Schnitt von 3300 aufweist und damit mit doch ziemlichem Abstand (vor Waldhof und Villingen) absoluter Krösus ist.


    Nun hat HDH erst 4 Heimspiele gehabt, von denen das Spiel gegen Ulm mit 6.400 Zuschauern allein
    die Hälfte der Gesamtzuschauerzahl erbracht hat.
    Sonst ist der Schnitt bereits seit geraumer Zeit immer so um die 1.500 Zuschauer, wobei man nicht
    vergessen darf, daß HDH schon in der Vergangenheit (und auch in dieser Saison) ganz oben um den
    Titel mitspielt.


    Kurios übrigens, daß der Verein, welcher sich erst im Sommer vom Hauptverein Heidenheimer SB getrennt
    hat und nun als reiner Fußballverein agiert, im Albstadion nur Mieter ist und dementsprechend Kohle an den
    Heidenheimer SB abdrückt.
    Dem FC Heidenheim 1846 hat die Stadt den Kunstrasenplatz zugeteilt.


    Erschütternd ist die Resonanz beim bisherigen Spitzenreiter SG Sonnenhof/Aspach, wo um die 300 Leute
    kommen und selbst zum Spitzenspiel gegen Ulm nur 800 Zuschauer da waren...


    Ansonsten sollte am Ende der Waldhof, Ulm, Villingen und eben Heidenheim in der Zuschauerrangliste
    ganz vorn sein.

    Kreisklasse A3 Hohenlohe:


    SV Mulfingen - SG Dörzbach/Klepsau 3:3 ( 2: 2 )


    Torfolge: 1:0 Michael Haag (12.), 1:1 Christian Heßlinger (24.), 2:1 Dominic Müller (33.),
    2:2 Steffen Jungwirth (42.), 3:2 Fidan Neziray (67.), 3:3 Steffen Jungwirth (70.)
    Karten: Gelb/Rot: Torsten Ehrler (70.) SV Mulfingen
    Schiedsrichter: Wolfgang Hofmann


    Zuschauer: 300


    [IMG:http://www.schuetzenverein-mul…Taubenmarkt_2006_1231.jpg]


    Also fußballbegeistert ist man in Mulfingen schon, wenn es auch sonst so ziemlich
    provinziell ist: ;)


    [IMG:http://www.schuetzenverein-mul…ages/db_TauMark07_241.jpg]


    (Fotoquelle: Schützenverein Mulfingen, Taubenmarkt )


    Da ich ja im Wahnwitz meiner profunden Kenntnis des regionalen Fußballs im Mai noch die Mulfinger
    als ziemlich sicheren Aufsteiger zur Bezirksliga wähnte:


    "Vier Spieltage sind es noch und Mulfingen hat das vermeintlich leichtere Restprogramm."
    "...sieht man sich in der neuen Saison in der BL Hohenlohe wieder."


    (siehe hier: http://diskussionen.die-fans.d…page=Thread&threadID=1161 )


    ...mußte ich mich nun erneut mit Kreisklassefußball begnügen.
    Mulfingen hatte nicht nur das relativ leichte Restprogramm vergeigt und dann auch gleich
    noch im ersten Relegationsspiel die Segel streichen müssen.
    Nun ging man als Favorit in die neue Saison, wobei man dies bisher kaum bestätigen konnte.


    Ein Novum gab es auch, denn diese Partie fand bereits drei Wochen zuvor statt.
    Wer nun dachte, die Zeitung hatte die falschen Ansetzungen abgedruckt, war im
    Irrtum, denn der Verband hatte in weiser Voraussicht, daß es zu Beginn der Rückrunde
    eigentlich immer Siffwetter gibt, einfach den 18. Spieltag vor Beginn der
    Hinrunde gelegt So kreuzten sich die Wege innerhalb von drei Wochen erneut.
    Beim Spiel in Dörzbach hatte es ein 1:1 gegeben.


    Das Wetter war schön, der Sportplatz in Mulfingen ist idyllisch gelegen und der Besucherandrang
    war für Kreisklasseverhältnisse enorm. So mußte ich erst mal verkehrswidrig mein Auto fallen
    lassen, um dann einen schönen Aussichtsplatz auf dem Hang zu geniessen.


    Das erhöht liegende Vereinsheim war von Zuschauermassen belagert und auch die Gäste
    waren mit einem lautstarken Anhang vertreten. Was natürlich in erster Linie dem nicht allzu
    weiten Anreiseweg bei diesem Jagsttalderby geschuldet war.


    Das Spiel war kurzweilig, wenn auch von etwas kuriosem Spielverlauf, denn die grün-weißen
    Gastgeber hatten in der ersten Hälfte Chancen ohne Ende, erzielten aber nur zwei Tore und
    mußten selbst zweimal den Ball aus dem Netz holen, obwohl man klar überlegen war.


    Auch in der zweiten Hälfte nahm man sofort das Heft des Handelns in die Hand, aber die
    entlastenden Konter der blau-gelben Dörzbacher waren jederzeit brandgefährlich und immer
    für einen Treffer gut. Dennoch zahlte sich das Bemühen der Mulfinger in der in der 67. Minute aus,
    als nach einer Ecke das 3:2 per Kopfball erzielt wurde.


    Doch Dörzbach ,die seit ca. 10 Jahren nominell als Spielgemeinschaft SG Dörzbach/Klepsau spielen,
    aber regulär unter dem Namen TSV Dörzbach geführt werden:


    "...führten dann die Wege der beiden Vereine Klepsau und Dörzbach ... zusammen. Da auf beiden Seiten das Spielerpotenzial von Jahr zu Jahr immer geringer wurde und in Klepsau schon befürchtet wurde, den Spielbetrieb einstellen zu müssen, setzte man sich an einen Tisch und beschloss eine Spielgemeinschaft zu gründen. Leider war es aber nicht möglich beim Verband eine "Spielgemeinschaft Dörzbach/Klepsau" anzumelden, deshalb wechselten einfach alle Klepsauer Spieler zum TSV Dörzbach. In der Öffentlichkeit aber wird die Mannschaft als SG Dörzbach/Klepsau geführt. Das Training und die Heimspiele werden abwechselnd in Klepsau und Dörzbach abgehalten."


    ...gab sich nicht geschlagen und kurz darauf gab es einen Foulelfmeter incl. gelb-roter Karte und das 3:3.


    Bei www.fussball-in-bw.de konnte man lesen:


    "Durch einen Fragwürdigen Elfmeter in der 70. Minute, der einen Platzverweis für die Mulfinger nach sich zog, konnte Dörzbach wieder ausgleichen."


    Nun war ich etwas weiter vom Ort des Geschehens entfernt, fand die Entscheidung aber vertretbar.
    Allerdings waren in der emotionellen Schlußphase vor allem die Zuschauer der Gastgeber der Meinung, daß
    der Schiri grottenschlecht war. Ganz glücklich agierte er nicht, einseitig fand ich ihn aber auch nicht.


    Trotz Unterzahl war Mulfingen noch spielbestimmend konnte seine Überlegenheit jedoch nicht in Tore ummünzen,
    so daß es beim Remis blieb. Ein Punktverlust für den SVM, hätte man doch schon in der ersten Halbzeit
    den Sack zumachen müssen.


    Für den neutralen Beobachter ein interessantes Spiel vor guter, stimmungsvoller Kulisse.
    Dazu der landschaftlich reizvoll gelegene Sportplatz, schönes Wetter, viele Tore...was will man mehr. :schal2:

    FV Künzelsau - TURA Untermünkheim 1:2 ( 1:0 ) Zs.: 450


    1:0 Mugrauer (5.), 1:1 R.Bouidia (52.), 1:2 Balcioglu (55.)
    SR: Pietsch (Bietigheim-Bissingen)

    Kurz vor Spielbeginn am Stadion angekommen, hieß es erst einmal einen
    Parkplatz finden, denn die Zuschauerresonanz war erheblich höher, als in
    der vergangenen Bezirksligasaison.
    Nach dem ordentlichen Landesligaauftakt in Heilbronn, wo man 1:1-Remis
    spielte, stand nun das erste Landesligaheimspiel auf dem Programm.
    Das letzte Mal gab es vor über 8 Jahren Landesliga in der Kreisstadt und
    damals war der Zuschauerzuspruch mehr als dürftig.

    Gegner war die TURA aus Untermünkheim (Schwäbisch Hall), nicht nur
    ein von der Entfernung (ca. 20km) als Nachbarschaftsduell zu bezeichnendes
    Spiel, sondern auch ein Treffen gegen den Landesligafavoriten.
    Die Gäste hatten in der Rückrunde der vergangenen Saison die beste Runde
    gespielt, punktemässig besser als der spätere Aufsteiger.

    Unter dem Publikum befand sich auch eine erkleckliche Zahl von Gästefans,
    wie überhaupt die Resonanz doch ganz erfreulich war, die Hauptgerade war
    gut gefüllt. Bedenkt man, daß in der Bezirksligasaison die Besucherzahlen bei
    100 bis 150 lagen, so kann man bei um 50% gestiegenen Eintrittspreisen zufrieden
    sein.

    Das Wetter war frühherbstlich, viele dunkle Wolken zogen drohend übers Stadion,
    aber es blieb beim Drohen und während des Spiels trocken.

    Das Spiel begann und schon nach 5 Minuten gelang nach einem schönen Zuspiel in
    den Strafraum das 1:0 für die Gastgeber. Nun entwickelte sich ein abwechslungsreiches
    Match, bei dem die blau gekleideten Künzelsauer geschickt den Gästen das optische
    Übergewicht liessen und mit Kontern durchaus gefährlich waren, dabei in der Abwehr
    kaum Chancen für die Untermünkheimer zuliessen.

    Der "Höhepunkt" war dann Mitte der Halbzeit ein erregtes verbales Duell zwischen einem
    Zuschauer und der Künzelsauer Bank, wo das finale Wort "Psychopath" in Richtung
    Traversen flog...

    Nach einer unterhaltsamen ersten Hälfte verpennten die Künzelsauer die erste Viertelstunde
    der zweiten Halbzeit und gerieten nach einem Torwartfehler und einem Abwehr-Mißgeschick
    binnen drei Minuten auf die Verliererstrasse.
    Beim Stand von 1:2 hatte man nun den Eindruck, daß es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis die
    Gäste mit dem 3:1 den Sack zumachen.
    Doch die Großchancen wurden nicht genutzt (einmal tanzte der Ball auf der Querlatte) und so kam
    Künzelsau wieder besser ins Spiel, konnte aber auch bis zum Spielende die sich bietenden Chancen zum
    Ausgleich nicht nutzen. Nicht unerwähnt soll bleiben, daß immer die Gefahr eines schnellen Konters
    durch die TURA lauerte.

    Der Schiri pfiff dann überpünktlich ab, die Gäste jubelten und nach einem alles in allen sehr
    kurzweiligen und recht gutklassigen Spiel war der Sieg der Schwarz-Weißen letztlich nicht unverdient.

    Das Ziel für Künzelsau lautet Klassenerhalt und mit der über weite Teilen der Partie
    gezeigten Leistung sollte es machbar sein. Schön wäre es, wenn man auch im nächsten
    Heimspiel eine ähnlich gute Kulisse im Stadion Prübling begrüßen kann.
    Eventuell würden sich mal zwei, drei Plakate in der Stadt ganz gut machen und statt eines
    ordinären Rollenabreißschnipsel könnte man für die Landesliga auch eine richtige
    Eintrittskarte verkaufen. Das Programmheft war informativ und auch zu Spielbeginn noch
    zu haben, Verpflegung wie gehabt rote Wurst und Steak zu humanen Preisen, auch
    getränkemässig alles bestens...

    Die Stimmung war (auch aufgrund der zahlreichen Gästefans) recht unterhaltsam.
    Für die Gäste steht am kommenden Spieltag des Derby gegen Schwäbisch Hall an, die
    die als Mitfavorit in die Landesliga gestarteten Heilbronner mit 7:1 wegfegten.
    Da werden sicherlich wieder um die 1.000 Zuschauer in Untermünkheim erwartet.

    Zitat


    Blöderweise kam an diesem vermeintlich verbilligten Fussballabend noch in der 65sten!!! Minunte ein Duo mit Abreißkärtchen um Eck und übergab mir davon eine für 3 €.
    Normalerweise kenne ich das nur in HZ 1 ...


    Bei uns (Ba-Wü, Hohenlohekreis) ist es in den unteren Klassen eigentlich prinzipiell
    in der 2.Halbzeit üblich, daß die Kassierer losziehen...


    Ansonsten: schöner Bericht !

    Zitat


    Wieso schaut man sich denn so einen Hefekick an?


    Ich gehe prinzipiell gern zum Fußball.
    Die Amateurligen finde ich am ursprünglichsten, das ist für
    mich der wahre Fußball.
    Das Wetter war schön.
    Ich hatte die Kinder dabei, also habe ich ein Pokalspiel ausgesucht,
    wo der Spielplatz in Sichtweite war...


    Einfach halt so zur Entspannung, Unterhaltung und an der frischen Luft war ich auch. :)

    Zitat


    damals, 2000 gegen Viktoria Wertheim


    In der Zeit war ich auch dort, damals war man Meister der Landesliga und
    spielte Verbandsliga Nordbaden....


    Nett isses dort, aber der Sportplatz bietet null Highlights.


    Und kürzlich beim WFV-Pokal verlangte man von Hollenbach (und die haben schon ein Stadion
    im Vergleich zu Gommersdorf), daß man gegen Ulm einen separaten Gästeblock mit
    eigenen Eingang z.B. hat.
    Die mußten nach Niederstetten ausweichen (ca. 1500 Zuschauer kamen) und waren
    sichtlich frustriert. Da war sogar die Idee das Heimrecht zu tauschen und die Fans
    (Hollenbach hatte in der Landesliga einen Schnitt von über 500 ) mit Bussen nach Ulm
    zu karren bzw. das Spiel ganz abzusagen wegen der Mehrkosten in einem fremden Stadion.


    Und von der "Gefahrenlage" ist Waldhof genauso wie Ulm einzuschätzen.
    Deshalb sehe ich die noch nicht in Gommersdorf spielen, es sei denn die
    Kriterien beim Badischen Verband sind anders.

    Gewinnt Mannheim in Schefflenz, dann erwartet sie der VfR Gommersdorf
    (liegt bei uns in der Pampa, Hohenlohekreis).


    Ist ein Kuriosum, da Gommersdorf zwar zum Badischen Fußballlverband
    zählt und in der Landesliga Odenwald spielt, aber politisch zur Stadt
    Krautheim und zum Hohenlohekreis (damit Württemberg. Fußballverband)
    gehört...da spielen auch die Nachwuchsteams.


    Wid ja interessant, ob man Waldhof überhaupt in dem Dorf spielen
    läßt, da unlängst Hollenbach gegen Ulm in ein anders Stadion
    aus Sicherheitsgründen ausweichen mußte.


    Der Sportplatz ist so ohne alles...


    Siehe:



    [IMG:http://www.vfr-gommersdorf.de/Sportgelande02.jpg]


    http://www.vfr-gommersdorf.de/Sportgelande02.jpg



    Fotoquelle: www.vfr-gommersdorf.de

    TSV Niedernhall - TSV Hessental 1:3 ( 0:2 ), Zs.: knapp 100

    Bezirkspokal Hohenlohe 2.Runde

    In Niedernhall empfing die Kreisklassemannschaft des heimischen TSV den Bezirksliga-
    vertreter aus Schwäbisch Hall-Hessental, die auch als klarer Favorit ins Spiel gingen.

    Niedernhall ist eine (sehr) kleine Stadt im Kochertal, bekannt für seine Weine und
    einem beliebten Solebad. Ja es gibt hier sogar Bundesliga ! Allerdings in der eher
    als Randsportart zu bezeichnenden Faustball-Bundesliga der Damen...
    Der Verein feiert in diesem Jahr sein 100jähriges Bestehen.

    Der Sportplatz in Niedernhall liegt idyllisch im Kochertal, ziemlich zentral im Ort und
    umgeben von Weinbergen. Auf der Hauptgeraden begrenzt die Turnhalle und ein
    Vereinsgebäude das Spielfeld. Unterhalb des Vereinsgebäudes befindet sich ein mehr-
    stufiger Ausbau, auf dem auch die Mehrzahl der wohl knapp 100 Zuschauer Platz fand.
    Die Gegengerade wird durch den Fluß Kocher und einem Wall, auf welchem man leicht
    erhöht das Spielgeschehen verfolgen kann, begrenzt.
    Eine ( nicht mehr genutzte ? ) Laufbahn umsäumt das Spielfeld und so wirkt der
    Sportplatz sehr weitläufig und hat schon leichten Stadioncharakter.


    Ein Bild davon kann man sich hier machen (vom Vereinsheim aus Blick auf den Platz):


    [IMG:http://www.tsv-niedernhall.de/media/spielefest07/resized_Spielefest%202007-116.jpg]


    (Fotoquelle: TSV Niedernhall)

    Das Wetter war sonnig, ca. 21 Grad warm und ein leichter Westwind strich durchs
    Tal. Mit der Zuschauerresonanz konnte man auch zufrieden sein, zählen doch die
    ersten Runden der Bezirkspokalspiele nicht als der große Publikumsreißer, auch liegt
    die Besucherzahl bei Niedernhaller Punktspielen nur um die 100 und zudem ist Urlaubszeit.

    Nach einer relativ unspektakulären Anfangsphase mit leichter optischer Überlegenheit
    der Gäste, kamen diese in der 20.Minute nach einem Freistoß in den Strafraum zum 1:0.
    Nun wirkten die Blau-roten Niedernhaller etwas engagierter und erarbeiteten sich auch
    Chancen. Auch vom kämpferischen Gehalt zog die Partie an und das Publikum ging
    ziemlich engagiert mit. Doch mitten in diese Phase fiel nahezu mit dem Pausenpfiff das
    2:0: eben noch hatte Niederhall einen guten erfolgsversprechenden Angriffszug gestartet,
    aber recht leicht den Ball verloren und aus diesem Ballverlust entwickelte sich ein Hessentaler
    Angriffszug, der letztlich die Vorentscheidung bringen sollte.

    Die zweite Hälfte begann mit einem herrlichen Torschuß der Niederhaller, welcher knapp über
    das Gästetor strich. Geht doch noch etwas ? Als das Spiel eher wieder am Dahindümpeln war,
    wurde ein Spieler der Gastgeber klar im Strafraum gefoult, Elfmeter und Anschluß zum 1:2 in
    der 63.Minute. Nun war es ein interessantes Pokalspiel mit beidseitigen Möglichkeiten.

    In der 78.Minute fiel dann die Entscheidung: nach einem groben Torwartfehler trudelte der
    Ball zum 3:1 für die weiß-blauen Gäste ins Tor. Schade eigentlich, denn in dieser Phase hatte man
    das Gefühl ein Unentschieden ist für den Außenseiter machbar.

    Letztlich allerdings ein verdienter Sieg der eine Klasse höher spielenden Gäste.
    Auch wenn Spieler und Publikum oft gegenteiliger Meinung waren, fand ich den Referee
    souverän, unaufgeregt und gut. Da es zwischendurch doch ein paar Nicklichkeiten gab, war
    streckenweise die Stimmung auf dem Feld und auf den Rängen etwas forciert, ohne aber
    auszuarten, es blieb auch bei gelben Karten.

    Noch lange nach dem Spiel saß der Torwart der Gastgeber deprimiert am Torpfosten,
    er wußte wohl, daß er an dieser Niederlage den Hauptanteil zu tragen hatte.

    Besonders positiv fiel mir das Vorhandensein eines Stadionsprechers auf, das gab dem Spiel
    einen würdigen Rahmen. Insgesamt ein netter Fußballabend und ein empfehlenswerter
    Sportplatz, wobei man erwähnen muß, daß die Saisonspiele sehr oft auch auf dem
    danebenliegenden "Reserve"-Platz stattfinden, der vom Erlebniswert natürlich klar
    abfällt.

    FV Künzelsau - TSV Crailsheim 0 : 7 (0 : 2)


    Zuschauer: ca. 100


    Torfolge: 0:1 Engin Olgun (19.), 0:2 Visar Rushiti (40.) FE, 0:3 Stephan Ilgenfritz (50.), 0:4 Engin Olgun (59.), 0:5 Henry Onwuzuruike (63.) HE, 0:6 Bastian Heidenfelder (81.), 0:7 Eigentor (82.)




    [IMG:http://www.tsvcrailsheim-fussb…8/0719_kuenzelsau/297.jpg]


    Fotoquelle: http://www.tsvcrailsheim-fussball.de/ (Werner Dienel)


    Nachdem ich mittags mal kurz Zeit fand in den Sportteil der Zeitung zu schauen,
    fand ich für 19 Uhr ein interessantes Freundschaftsspiel zwischen dem heimischen
    FV Künzelsau (Bezirksmeister und Aufsteiger zur Landesliga) und dem Oberligisten
    des TSV Crailsheim.


    Bei schönem Sommerabendwetter, aber nicht mehr ganz so heiß wie noch am
    Montag gegen Birmingham, fanden sich rund 100 Zuschauer ein, die alle der Heim-
    mannschaft zugeordnet werden konnten.
    Nun weiß ich nicht, wie kurzfristig die Partie angesetzt wurde, aber bei der kurzen
    Entfernung hätte man mit dem einen oder anderen Crailsheimer Fan rechnen können.


    Das Drumherum war kärglich, kein Stadionsprecher, der die Mannschaftsaufstellungen
    bekanntgeben konnte und verpflegungstechnisch gab es wohl im Tennisstüble Getränke,
    aber ein Wurststand oder so - Fehlanzeige.


    Zum Glück hatten wohl die meisten Zuschauer es ebenso erwartet und sich selbst eingedeckt...


    Da man sich im Publikum weitgehend kannte, entwickelten sich ein paar Fußballfachgespräche
    und so nebenbei versuchte man zu orten, wer in den jeweiligen Mannschaften denn nun spielte.
    Die Stimmung war recht nett, zumal auch einige Schiri-Entscheidungen aufs Heftigste kommentiert
    und mit Spontanrufen begleitet wurden.


    Künzelsau versuchte in der Anfangsphase mitzuspielen, stand aber bei den schnellen Angriffen
    mehrmals im (vermeintlichen) Abseits. Aber schon in den ersten Minuten war ein klarer
    Klassenunterschied zu erkennen: spielerisch und in Punkto Schnelligkeit und Reaktionsgewandheit
    waren die schwarz-gelben Crailsheimer den Gastgebern überlegen.


    Erschütternd für alle zu sehen, die schon am Montag das Spiel gegen den Premier-League-Verein
    Birmingham City verfolgen konnten: Natürlich verbieten sich Überkreuzvergleiche im Fußball, aber
    Crailsheim spielte mindestens eine Klasse besser als die Engländer.
    Das 1:0 fiel folgerichtig und vor der Pause noch der verdiente 2:0-Treffer nach einem berechtigten
    Foulstrafstoß. Dazwischen hatte der Künzelsau Keeper (ebenso wie der in Hälfte Zwei eingewechselte
    Ersatztorwart) Gelegenheiten sich auszuzeichnen. Künzelsau bemühte sich, versuchte auch engagiert
    die Angriffe der Crailsheimer zu stören, aber diese waren meist einen Tick schneller am und mit dem Ball...


    Nach der Pause die üblichen Wechselspielchen. Die beiden dunkelhäutigen Spieler beim TSV (Famayeh
    und Onwuzuruike) konnten spielerische Glanzlichter setzen.
    Dem 3:0 kurz nach der Pause folgte dann ein schwer nachzuvollziehender Platzverweis: der Crailsheimer
    war angreifend Höhe Mittellinie / Seitenaus von einem der blau-schwarz gekleideten FVK-Spielern
    attackiert worden, dabei wohl auch am Bein getroffen, aber nicht schlimm, denn er setzte nach einem
    prophylaktischen "Verletzungsschrei" nahtlos seinen Sturmlauf fort. Die Aktion endete nicht
    mit einem Tor, da seine Flanke keinen Verwerter fand. Die darauf folgende Spielunterbrechung nutzte der
    Schiri und gab dem Crailsheimer glatt die rote Karte.
    Ob er den Schiri beleidgt hatte ? Ich stand auf Höhe der Szene und hatte nichts gehört, würde diese
    Variante aber für sehr wahrscheinlich halten, zumal Trainer & Co. den Spieler beim Abmarsch massiv
    ob seines Fehlverhaltens kritisierten.


    Aber auch mit einem Mann weniger dominierte Crailsheim die Partie, so daß das 4:0 fiel.
    Ein saudummes, völlig unmotiviertes Handspiel im Strafraum ohne Gegner in Ballnähe
    brachte dem Künzelsauer die gelbe Karte und das 5:0 per Handelfmeter.


    Ein Doppelschlag um die 80.Minute machte den standesgemäßen Sieg des Oberligisten perfekt.


    Nicht verschweigen sollte man auch Hälfte Zwei das Bemühen der Künzelsauer, die auch Konterchancen
    hatten, aber selbst eine hochkarätige nicht nutzen konnten, allerdings auch auf der Crailsheimer Seite
    wurden sogenannte 100%tige nicht genutzt.


    So ging eine sehr kurzweilige und unterhaltsame Partie mit einem völlig verdienten klaren Sieg
    des Oberligisten zu Ende.
    Bedenkt man, daß der Eintritt kostenlos war, so stehen im Nachhinein die 6 Euronen gegen
    Birmingham in keinstem Verhältnis zur erbrachten Leistung...

    Das Ergebnis ist in der Tat recht peinlich....


    die Engländer, die ich gesehen habe waren eher knallrot, als braun :-)


    ...


    Ich hatte auch mehr von den Engländern erwartet, aber die eigenen Fans liessen sich jedenfalls nichts anmerken,


    so sie denn unzufrieden waren. Bis zum Schluß versuchte man immer wieder zu supporten...


    Daß sie eher rot als braun waren, lag wohl mit daran, daß sie so geiles Wetter auf ihrer Insel kaum kennen und schon im Vorfeld


    alle Festivitäten des heißen Wochenendes in Künzelsau mitgenommen haben:




    "„Wir haben lange auf der Karte nach der Stadt suchen müssen, aber es hat sich gelohnt“, erzählt Chris Boraston und lobt das schöne Tal mitten im Grünen und vor allem das Stadtfest und den Open-Air-Auftritt von Bryan Adams am Wochenende zuvor. Teuer, dreckig, regnerisch - so sei England. „Hier dagegen ist es heiß, sauber und die Leute sind nett“, schwärmt der Birmingham-Fan und nippt in der VIP-Zone des Künzelsauer Sportheims an einem deutschen Pils,..."


    Quelle: http://www.stimme.de/sportregi…lohe/art1665,1055268.html


    (Hohenloher Zeitung) vom 18.7.2007




    Und:




    "Das kleine Häufchen Birmingham-Fans gab unter den gut 1400 Zuschauern den Ton an. „No noise from the local boys“ („Kein Lärm von den lokalen Jungs“) intonierten sie in bierseliger Stimmung und ließen sich auch von der schwachen Leistung ihrer müden Helden beim 2:0-Sieg nicht beirren. „Das war unser erstes echtes Spiel in dieser Saison, und die Mannschaft hat in den vergangenen zwölf Tagen sehr hart gearbeitet“, rechtfertigte sich Coach Steve Bruce und lobte den Gegner: „Die haben viel dafür getan, um nicht böse zu verlieren. Und wir haben ja noch fünf Wochen bis zu unserem ersten Punktspiel.“




    Quelle: wie oben

    Freundschaftsspiel im Rahmen des Trainingslagers von Birmingham City:


    Auswahl FSV Hollenbach / Hohenlohe - Birmingham City 0:2 (0:1)

    Zuschauer: ca. 2.000


    Birmingham:


    Blues: Doyle, Parnaby, Sadler, Kelly, Martin Taylor, Larsson (Nafti 46.), Johnson (Muamba 46.), Kilkenny, Vine (Danns 46.), Forssell (Aluko 68. ), McSheffrey.
    Nicht eingesetzt: Maik Taylor (Torwart).


    [IMG:http://www.fsv-hollenbach.de/c…ctures/med/0000000570.jpg]


    Fotoquelle : FSV Hollenbach ( Rebecca Eissler )


    Weitere Fotos:


    http://www.fsv-hollenbach.de/c…0013&rub=00006&urub=00027


    Das war es also das Spiel des Jahres in Künzelsau. Am Ende überwog leichte Enttäuschung, aber
    keineswegs über die Leistung der Gastgeber, sondern über das vom Premier-League-Klub aus
    Birmingham gebotene...


    In den frühen Abendstunden, bei immer noch hochsommerlichen Temperaturen begann das Spiel
    mit einiger Verspätung, da aufgrund der misslichen Parkplatzsituation um das Stadion, noch viele
    Zuschauer vor den Kassen standen. Die Zahl der Zuschauer zu schätzen fällt schwer, da einerseits
    das Stadion ein sehr weitläufiges Leichtathletikstadion ist, andererseits die Vergleichszahlen zu
    ganz großen Zuschauermassen fehlen und weiterhin alle Frauen, Jugendliche und Kinder bei dem
    von der Firma "`JAKO" gesponsorten Spiel freien Eintritt hatten. Woraus folgt, daß man wohl in
    Erfahrung bringen könnte, wieviel Karten (für 6 Euro im Vorverkauf war ich dabei) man an den Mann
    gebracht hat, aber nicht wieviele Leute denn letztlich im Stadion waren. Zumindest die mit Stufen ausgebaute Haupt-
    gerade war voll besetzt und es waren viele Frauen, Kinder & Jugendliche im Stadion.


    Auch einige englische Fans waren anbei, sonnengebräunt, da sie schon am Wochenende beim Stadtfest in Künzelsau
    bei subtropischen Temperaturen dem "German Beer" gehuldigt hatten.


    Dennoch war die Stimmung natürlich aufgrund der massig vorhandenen Eventzuschauer und dem wahrlich nicht
    explosíven Spielverlauf zwar freundlich, aber wenig fussball-atmossphärisch...


    Nachdem man mit den Nationalhymnen das Spiel feierlich eröffnet hatte, spielte in der ersten Halbzeit
    die Mannschaft des FSV Hollenbach (Aufsteiger zur Verbandsliga) gegen die "Blues".


    Für Fußballtaktiker unter den Zuschauern und intimen Kenner der Fußballstrategie mag es eine interssante
    Halbzeit gewesen sein, für die meisten Zuschauer wohl weitestgehend wenig prickelnd.


    Die Engländer waren besser, schneller, spieltechnisch sicherer - aber: gegen die wirklich engagiert und recht
    stabil und fehlerfrei verteidigende Hollenbacher Mannschaft erzielte man kaum Wirkung, geschweige den
    Torchancen. Da mußte man von einem Premier-League-Verein gegen einen bisherigen 6. (!)-Ligisten erwarten,
    daß sich der Keeper der Heimmannschaft den Schweiß von der Stirn wischt und daß wenigstens ein paar
    Törchen fallen. So war es denn auch ein absolutes Bilderbuchtor, ein Glücksschuß von Mikael Forssell (ehemals
    Borussia Mönchengladbach), der nach einer halben Stunde das 1:0 brachte. Mehr war nicht, dennoch freundlicher
    Beifall zur Pause, der dann wohl auch eher dem Hollenbacher Team galt.


    Sehr sympathisch zur Pause von den Gästen, daß sich der nordirische Nationalkeeper Maik Taylor spontan
    bereit erklärte gegen ein paar Einheimische zum Elfmeterschiessen anzutreten. Für die Beteiligten sicher
    eine Sache, die lang in Erinnerung bleibt, zumal es je nach Erfolg noch Preise vom Sponsor gab.


    In der zweiten Häfte spielte dann der FV Künzelsau (bisher Bezirksliga, also 7.Liga, Aufsteiger zur Landesliga),
    die mit zwei, drei regionalen Spielern (u.a. der 66-fache Torschütze Baier aus der untersten Kreisklasse)
    verstärkt wurden.


    Angesichts des nun noch größeren Klassenunterschieds sollten aber jetzt die Tore fallen...?


    Nun dem war nicht so, allerdings wurde das Spiel klar attraktiver und das lag in erster Linie an der
    Spielweise des FV Künzelsau. Während die Hollenbacher in Hälfte Eins zwar absolut souverän die Defensive
    gestalteten, selbst aber keine Torchance erarbeiteten, spielte Künzelsau mit mehr Risiko und versuchte
    selbst zum Torerfolg zu kommen. Das wiederum öffnete natürlich den Engländern mehr Räume und ihrerseits
    Tormöglichkeiten, wobei sich der Künzelsauer Torwart Axel Müller mehrfach auszeichnen konnte.


    So war für die vielen "Eventzuschauer" die zweite Hälfte durchaus unterhaltsam, wobei mir die detailierten
    Kenntnisse fehlen, wie stark (oder schwach) die in der zweiten Halbzeit eingewechselten Birminghamspieler
    einzuschätzen sind.


    Das 2:0 fiel nach einem Elfmeterpfiff des etwas kleinlich agierenden Schiris. Kategorie "Kann man, muß man aber nicht geben"...
    Dann verwandelt sicher und wenig später war die Partie vorbei.


    Versorgungstechnisch hatten Gastgeber und Sponsoren an alles gedacht, selbst in der Halbzeitpause war ohne langes
    Anstehen das Abgreifen von Verpflegung problemlos ohne Wartezeiten möglich.


    Vielleicht hätte dem Ganzen etwas niedrigere Temperaturen als diese Hochsommerhitze gutgetan, dann
    wären wohl noch mehr Leute gekommen und das Spiel vermutlich hochwertiger gewesen.


    Andererseits war es die erste Bewährungsprobe nach dem Trainingslager und für Birmingham stehen noch
    aussagekräftigere Spiele (u.a. gegen den Oberligaspitzenverein aus Heidenheim) an.


    Ein netter Sommerfußballkick bei entspannter Atmossphäre, mehr war es halt nicht.

    Zitat

    aber die gute alte zeit kann man schlcht mit der neuen vergleichen




    Jedenfalls ist der Zug der Zeit über HN drüber weggefahren.


    Dadurch daß Hoffenheim langfristig in der 30.000-Mann-Arena auch das Publikum


    aus dem Heilbronner Raúm ziehen wird, bleibt für den FC Heilbronn auf lange Sicht nur unterklassiger


    Fußball.


    Aber das Thema "hochklassiger Sport in HN" ist eh ein Highlight für sich.


    Keine Stadt ist so desinteressiert mit dem Potential (Fußball, Eishockey, Tischtennis, Frauenhandball,


    Ringen, Rollkunstlauf etc.) umgegangen wie HN. Bedenkt man, was es hier schon hochklassig bzw.


    Bundesligamässig gab...nie gab es Unterstützung durch die Stadt, nie gesteigertes Interesse.


    Der "Marketingfaktor" ist den "Sparschweinen" aus HN völlig fremd...


    Immmer den Pfennig gespart und die Mark aus dem Fenster geschmissen.


    Egal ob es um Flutlicht, Bau und Größe der Eishockeyarena o.ä. ging...

    Zitat

    (in Heilbronn) 13.300 (!!!) Zuschauer



    Man hat mit über 10.000 spekuliert. Heilbronn war vor vielen Jahren mal ein Fußballmagnet,


    der VfR Heilbronn spielte vor bis zu 32.000 Zuschauern in den Siebzigern zweitklassig.


    Dann ging es stetig bergab, derzeit ist der nach Insolvenz neugegründete FC Heilbronn in der


    6.Liga und spielt vor durchschnittlich knapp 300 Hanseln in einem 18.000-Mann-Stadion.


    1993 kamen mal zum Pokal gegen Leverkusen 9.000 Zuschauer, auch beim kurzen Oberligagastspiel Ende der


    90iger war die Resonanz ganz ordentlich.


    Potential wäre da...


    Aber bei den "Sparschweinen" aus Heilbronn hat es ja nicht mal zu einer Flutlichtanlage gereicht,


    so daß angedachte Spiele wie Nachwuchsländerspiel o.ä. nicht ausgetragen werden.



    PS: Aus Hoffenheimer Sicht:


    "So einen Ansturm erlebte Heilbronn schon lange nicht mehr. 13.300 Fans kamen trotz Regens vor dem Spiel, um 1899 Hoffenheim gegen Stuttgart zu sehen. Mit Spielbeginn kam dann sogar die Sonne wieder heraus – ein wunderbarer Fußballabend! Allerdings sag Ralf Rangnick vor allem in der 1.Hälfte, dass sein Team schon ein wenig müde Beine nach dem Trainingslager hatte. In der 19. Minute ging dann auch der VfB mit 1:0 in Führung. Im Mittelfeld wurde zunächst der Ball verloren, der Meister nutze die Konterchance über Hilbert, der bediente Cacau und schon lag der Ball im Netz – keine Chance für Torwart Kirschbaum. Kurz darauf rettete Denis Bindnagel in höchster Not, als Andreas Beck freistehend im Strafraum bereits Kirschbaum überwunden hatte. In der Folge kam auch Hoffenheim etwas besser in die Partie, Mirnes Mesic scheiterte aus halblinker Position an Stuttgarts Keeper Schäfer. Ein Traumtor sahen die Zuschauer in der 36. Minute: Freistoß für Stuttgart, da Silva lupft aus 25m den Ball über die Mauer und exakt in den rechten Winkel – 0:2! Dies war auch der Pausenstand.


    Nach der Halbzeitpause und fünf Auswechslungen auf Hoffenheimer Seite gestaltete sich das Spieler ausgeglichener. Dies sah auch Hoffenheims Investor und Förderer Dietmar Hopp so, der das Spiel auf der Tribüne verfolgte: "In der 1.Halbzeit waren wir chancenlos, in der 2.Halbzeit lief es besser, weil Stuttgart einen Gang zurück schaltete." Erst gegen Ende der Partie gab es noch Chancen für 1899, Andreas "Bobo" Mayer scheiterte allerdings mit einem gut geschossenen Freistoß."



    Quelle TSG-HOFFENHEIM.DE

    Zitat

    „Wir rechnen mit einem ausverkauftem Haus,...


    Hasborn ist im Südwesten ja nun nicht unbedingt ein Zuschauerkrösus,
    dazu noch ein Spiel in Elversberg (wo in der Regionalliga auch nicht der
    Bär steppt) und mit Hansa Rostock ein Gegner, der für die Saarländer
    ähnlich prickelnd ist, wie Wolfsburg oder Bielefeld für einen sächsischen
    Oberligisten.


    Mehr als max. 3000 Zuschauer würde ich da keineswegs veranschlagen.

    Zitat

    Das Stadion war pickepackevoll...
    bei freiem Eintritt


    Da man auf die Eintrittsgelder ja sicher nicht unbedingt angewiesen
    ist, trotzdem eine starke Leistung.
    Für die Junioren sicherlich eine tolle Sache vor so einer großen
    Kulisse spielen zu dürfen.


    Ich habe die Finalspiele in jüngster Vergangenheit nicht mehr verfolgt,
    kann mich aber erinnern, daß in Stuttgart mal 6.000 Zuschauer
    waren und das war schon ganz ordentlich.