Beiträge von Loewe

    Die Löwen sind weiterhin in der Vorbereitung ungeschlagen, besiegten Zweitligist SV Sandhausen bei ihrer Generalprobe mit 2:1. Selbst der frühe Rückstand von Erik Zenga (14.) brachte die Sechzger nicht aus dem Konzept. Zwei Treffer nach Standards drehten die Partie. Erst traf Adriano Grimaldi mit dem Pausenpfiff zum Ausgleich, dann war es Herbert Paul, er ebenfalls per Kopf traf (52.).


    In der 14. Minute mit der ersten gefährlichen Torszene des Spiels die Führung für Sandhausen. Eine Ecke von rechts durch Felix Müller wurde zum Flankengeber abgewehrt, seine erneute Hereingabe landete am langen Pfosten. Irgendwie landete die Kugel bei Erik Zenga. Er nahm den Ball halbrechts aus zehn Metern per Drehschuss volley aus der Luft und traf zum 1:0. Auf der anderen Seite wurde es ebenfalls nach einer Ecke erstmals gefährlich. Die Flanke von rechts durch Daniel Wein verpasste erst Adriano Grimaldi mit dem Kopf am Torraum, dann der dahinter lauernde Sascha Mölders mit dem Fuß (22.). Nach einem weiten Abschlag von Hendrik Bonmann ging Mölders im Strafraum mit seinem Gegenspieler Aleksandr Zhirov ins Eins-gegen-Eins, blieb aber hängen (34.). Kurz danach lenkte Bonmann einen Schuss aus zehn Metern von Fabian Schleusener mit einer tollen Parade gerade noch über die Querlatte (35.). Im Anschluss an ein vielversprechendes Solo rutschte Grimaldi bei der Flanke auf den mitgelaufenen Mölders der Ball über den Spann. Sandhausen konnte zur Ecke klären. Die flankte Phillipp Steinhart von links an den Torraum, Grimaldi war mit dem Kopf zur Stelle, wuchtete die Kugel zum 1:1 unter die Latte (45.).

    Ohne Wechsel ging’s für die Löwen in die 2. Halbzeit. Und nach einer Freistoßflanke von Daniel Wein aus dem linken Halbfeld gelang dem einlaufenden Herbert Paul per Kopfball der 2:1-Führungstreffer (52.). Wieder war es eine Standardsituation! Die Sechzger, die verspätet durch Bauarbeiten und Stau auf der A96 nach Ottobeuren kamen, zeigten sich jetzt hellwach, dominierten die Partie. An einen weiten Einwurf von Steinhart, den die Kurpfälzer nicht klären konnte, verpasste Mölders ins der 71. Minute nur knapp. Ansonsten stand die Löwen-Defensive. Daran änderte auch die Hereinnahme von Rurik Gislason, isländischer WM-Stürmer, nichts. Auch zwei Eckbälle der Sandhäuser in der 80. und 81. Minute brachten keine große Gefahr. Einmal musste Bonmann eingreifen, der zweite Versuch landete weit über dem Kasten des Löwen-Keepers. Ohne große Probleme brachten die Sechzger das 2:1 über die Zeit, blieben damit in der Vorbereitung weiterhin ungeschlagen.


    STENOGRAMM, Testspiel 20.07.2018, 18.30 Uhr

    1860 München – SV Sandhausen 1916 2:1 (1:1)

    1860: 39 Bonmann (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 32 Lorenz, 36 Steinhart – 17 Wein, 5 Moll – 7 Lex, 10 Grimaldi, 18 Karger – 9 Mölders.

    Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 16 Kindsvater, 27 Belkahia, 34 Böhnlein.

    SVS: 29 Lomb (Tor) –24 Klingmann, 4 Verlaat, 2 Zhirov, 25 Müller – 6 Linsmayer, 23 Karl, 17 Zenga – 8 Gouaida, 11 Schleusener, 28 Förster.

    Ersatz: 1 Schuhen (Tor) - 3 Rossipal, 5 Seegert, 9 Gislason, 12 Hansch, 14 Kister, 16 Behrens, 19 Paqarada, 20 Taffertshofer, 21 Guédé, 27 Jansen, 31 Kulovits, 33 Wulle, 36 Gipson.

    Tor: 0:1 Zenga (14.), 1:1 Grimaldi (45.), 2:1 Paul (52.).

    Gelbe Karten: – Guédé.

    Zuschauer: 800 im Galgenberg-Stadion in Ottobeuren.

    Schiedsrichter: Tobias Schultes.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3833.htm

    Die Löwen-U21 muss auch am 2. Spieltag in der Bayernliga Süd auswärts ran. Am Mittwochabend, 18. Juli 2018, geht es zum TSV Schwabmünchen. Anpfiff in der AugustaMassivHaus Arena ist um 18.30 Uhr.


    Livestream bei sporttotal.tv


    Die Analyse aus der 2:4-Niederlage zum Auftakt bei der SpVgg Hankofen-Hailing brachte keine überraschende Erkenntnis. „Man landet immer wieder beim selben Punkt“, so Trainer Sebastian Lubojanski: „Wir haben uns zum Ende der 1. und zu Beginn der 2. Halbzeit selbst um die Früchte unserer Arbeit gebracht. Der Gegner bekommt ohne großes eigenes Zutun zwei Tore geschenkt“, sagt er über die beiden Eigentore. Dazu kam eine direkt verwandelte Ecke, bei der die Hintermannschaft ebenfalls keine gute Figur machte.

    Ansonsten war der 36-Jährige mit dem Auftreten seines Teams nicht unzufrieden. „Gegen Schwabmünchen werden wir alles in die Waagschale werfen, um zu zeigen, dass wir Fortschritte im Umschaltspiel machen. Der nächste Schritt im Herrenfußball wäre zu zeigen, dass wir zu Null spielen können.“

    Das Team von Schwabmünchens Trainer Paolo Maiolo ließ am 1. Spieltag im Auswärtsspiel beim TSV 1865 Dachau aufhorchen. Lubojanski beobachtete die 1. Halbzeit live vor Ort. Zum Seitenwechsel führten die Schwaben 1:0. „Eine kompakte Herrenmannschaft, die aus einer starken Sicherung heraus agiert und kontert“, lautet seine Einschätzung. Richtig drehte Schwabmünchen auf, als der Löwen-Trainer schon weg war. Vier weitere Tore führten zur 5:0-Führung. Dachaus Spielertrainer und ehemalige Löwen-Spieler, Fabian Lamotte, konnte nur noch Schadensbegrenzung zum 1:5-Endstand betreiben.

    Die kleinen Löwen haben sich nochmals verstärkt. In Schwabmünchen wird bereits Hakan Bilgen im Kader stehen. Der offensive Flügelspieler spielte zuletzt für die U19 des VfR Aalen. Dazu kommt mit Marco Raimondo-Metzger ein erfahrener beidfüßiger Innenverteidiger. Der Pfälzer, der im Nachwuchs des 1. FC Kaiserslautern und bei der TSG Hoffenheim ausgebildet wurde, stand zuletzt bei Wormatia Worms in der Regionalliga Südwest unter Vertrag, absolvierte für den ehemaligen Klub von Petar Radenkovic 117 Pflichtspiele (5 Tore, 2 Assists). Der 26-Jähirge ist zurzeit noch angeschlagen, befindet sich im Aufbautraining.


    https://www.ama-lion.com/2018/07/17/u21-in-schwabmuenchen/

    Das letzte Testspiel vor dem Liga-Start bestreiten die Löwen am Samstag, 21. Juli 2018, beim VfR Garching. Anpfiff im Garmin-Stadion am See ist um 17 Uhr. Aufgrund der begrenzten Parkplatzzahl wird um öffentliche Anreise gebeten.


    Das Team von Daniel Weber freut sich auf den TSV 1860 München. „Für uns ist es immer ein Ereignis, gegen Sechzig zu spielen“, sagt der 45-jährige Coach, der um die Schwere der Aufgabe weiß: „Die Löwen haben sich massiv verstärkt, trotzdem wollen wir fürs letzte Testspiel einen guten Sparringspartner abgeben, nicht untergehen und uns sportlich vernünftig zur Wehr setzen.“

    Dabei gibt es für den Regionalligisten, der schon in die Saison gestartet ist, ein Wiedersehen mit Semi Belkahia, der im Sommer aus dem nördlichen Münchner Landkreis zu den Sechzgern gewechselt war.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3826.htm

    Die Löwen konnten einen weiteren Achtungserfolg gegen einen Europa-League-Starter verbuchen. Beim 0:0 gegen Basaksehir FK Istanbul waren sie gerade vor der Pause das dominante Team, aber mehr als ein Lattentreffer von Markus Ziereis sprang aber nicht heraus (37.). Somit blieben die Sechzger auch zum Abschluss des Trainingslagers in Kössen ungeschlagen.


    Im Test gegen die Türken musste Daniel Bierofka verletzungsbedingt auf Nono Koussou und Noel Niemann sowie auf dem im Aufbau befindlichen Nicholas Helmbrecht verzichten. Nicht zum Einsatz kamen Benjamin Kindsvater, Aaron Berzel, Hendrik Bonmann und Johann Hipper. Leon Klassen, Ugur Türk und Dennis Dressel hatten tags zuvor in der U21 gespielt.

    Erstmals wurde es in der 7. Minute gefährlich fürs Löwen-Tor. Denn Riad Bajic wäre beinahe an einen verunglückten Distanzschuss kurz vorm Fünfmeterraum herangekommen. Ansonsten standen beide Defensiv-Abteilungen gut, gaben dem Gegner wenig Raum zur Entfaltung. Vier Minuten später die erste Chance für die Sechzger. Eric Weeger hatte Stefan Lex auf der rechten Seite steil geschickt. Der brachte an der Grundlinie den Ball außen am Torwart vorbei nach innen, aber ein Verteidiger der Türken klärte vor Sascha Mölders am kurzen Pfosten zur Ecke (11.). Nach schnellem Umschaltspiel legte Markus Ziereis in zentraler Position nach links auf Nico Karger ab, der ging mit Tempo in den Strafraum, traf aber mit seinem zehn-Meter-Schuss nur das Außennetz (14.). Wieder war es ein schneller Angriff über links der Basaksehir in Nöte brachte. Karger legte zurück an die Strafraumgrenze, wo Stefan Lex aus 18 Meter zum Schuss kam, doch Mert Günok konnte per Faustabwehr klären (17.). Im Gegenzug blieb Marco Hiller gegen den 10-Millionen-Euro-Mann Edin Visca Sieger. Der Löwen-Keeper lenkte den 16-Meter-Schuss des Bosniers um den Pfosten (19.). Mölders versuchte es in der 28. Minute mit einem Drehschuss nach einem Einwurf von Weeger, hätte den Torwart damit überrascht, doch der Ball flog einen Meter übers lange Eck. Nach einer Ecke von Phillipp Steinhart schoss Felix Weber aus 15 Metern aufs Tor. Die Kugel kam aber zu zentral, sodass sie Günok problemlos aufnehmen konnte (31.). Und wieder schalteten die Löwen in der 32. Minute schnell um. Ziereis bediente Mölders auf halblinks. Der nahm das Zuspiel direkt volley mit vollem Risiko, zielte aber weit über den Kasten. Nach Weeger-Flanke von rechts kam Ziereis in der 36. Minute zum Kopfball, traf aus fünf Metern die Unterkante der Latte, von wo der Ball nach vorne wegsprang. Da für die Türken kein durchkommen war, versuchte es kurz vor der Pause Jose Marcio da Coasta mit einem Schuss aus 25 Metern. Der Ball strich nur knapp über den Querbalken (44.). Damit blieb es torlos zur Pause.

    Bis auf Torhüter Marco Hiller wechselte Löwen-Coach Daniel Bierofka komplett durch. Sein türkischer Kollege Abdullah Avci schickte ebenfalls eine andere Elf aufs Feld. Alessandro Abruscia, Siegtorschütze gegen Ufa, versuchte es in der 47. Minute mit einem Weitschuss, zielte aber aus 25 Metern knapp übers Tor. Nach einer Hereingabe von rechts kam Ugur Ucar aus zwölf Metern zum Abschluss. Sein Schuss kam aber genau auf Hiller, der damit keine Probleme hatte (53.). Danach passierte lange nichts vor den beiden Toren. Bis zur 74. Minute, als Simon Seferings aus 24 Metern abzog, aber den Schuss etwas zu hoch ansetzte. Zwei Mal konnten die Türken kurz hintereinander nur auf Kosten einer Ecke klären (76. und 77.). Aber beide Löwen-Standards brachten keine Gefahr. So blieb es beim 0:0. Ein weiterer Erfolg für die Sechzger gegen einen Europa-League-Teilnehmer!

    Löwen-Chefcoach Daniel Bierofka lobte vor allem seine Defensive. „Heute haben wir so gut wie gar nichts zugelassen. Ein paar Weitschüsse – mehr war da nicht. Nach vorne hätten wir in der 1. Halbzeit zwei Tore machen müssen. Gerade der Kopfball von Zier an die Latte. Aber ich kann ihm kein Vorwurf machen. In der einen oder anderen Situation hätten wir besser abschließen können.“ Sein Resümee des Trainingslagers in Kössen fiel äußerst positiv aus. „Im Allgemeinen waren es fünf gute Tage. Wir haben kein Gegentor gegen zwei gute Mannschaften kassiert. Und die Chancen nach vorne kriegen wir irgendwann auch noch hin!“ Es sei positiv, dass sich das Team die Möglichkeiten erspiele. Nur mit dem Abschluss hapere es noch. Auffällig auch: die verbesserte Spieleröffnung. „Wir haben jetzt die Qualität, dass wir hinten raus spielen können. Das müssen wir situativ entscheiden. Es gibt sicher auch mal Spiele, wo wir das Pressing des Gegners mit einem weiten Ball in die Spitze überspielen müssen. Aber wenn es geht, probieren wir es spielerisch.“

    Nach der Partie fuhr das Team gemeinsam zum Hüttenabend, am Sonntagmorgen ist dann nochmals Training in Kössen, danach geht es zurück nach München. Der Montag ist dann frei. Nicht jedoch für den Trainer: „Ich fahr‘ jetzt nach München, muss morgen Früh um 5.35 Uhr nach Frankfurt weiter. Ich verlasse aber das Team mit einem sehr, sehr guten Gefühl“, so der 39-Jährige, der mit dem Fußballlehrer-Lehrgang des DFB neun Tage die U19-EM in Finnland besucht.


    STENOGRAMM, Testspiel 14.07.2018, 18 Uhr

    1860 München – Basaksehir FK Istanbul 0:0

    1860, 1. Halbzeit: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 32 Lorenz, 36 Steinhart – 17 Wein, 5 Moll – 7 Lex, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.

    1860, 2. Halbzeit: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 27 Belkahia, 6 Mauersberger, 11 Köppel – 8 Seferings, 34 Böhnlein – 25 Willsch, 20 Bekiroglu, 19 Abruscia – 10 Grimaldi.

    Tore: –.

    Gelbe Karten: –.

    Zuschauer: 860 in der Kaiserwinkel-Arena Kössen.

    Schiedsrichter: Andreas Heiss; Assistenten: Philip Gschliesser, Engin Isgören.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3825.htm


    Bildergalerie:


    http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2169.htm



    Heute um 18 Uhr spielen die Löwen in der Kaiserwinkel-Arena in Kösssen gegen Basaksehir FK Istanbul. Für alle, die nicht nach Tirol reisen können, gibt es einen Livestream unter



    Es war ein verrücktes Spiel, die Premiere des neuen U21-Trainers Sebastian Lubojanski. Zwar erzielte Cottrell Ekzewem einen Doppelpack (11. und 81.), aber drei der vier Gegentore waren äußerst kurios: Ein direkt verwandelter Eckball und zwei Eigentore sorgten für eine 2:4-Niederlage vor 1.300 Zuschauern bei der SpVgg Hankofen-Hailing.


    Die erste Chance hatten die Gäste. Jedoch setzte Tobias Richter den Abschluss neben den Pfosten (8.). Drei Minuten später gelang Cottrell Ekzewem die Löwen-Führung. Im Anschluss an eine Ecke flankte Leon Klassen von links an den zweiten Pfosten. Der Ball wurde abgewehrt. Ugur Türk brachte ihn von rechts nach innen. Ekzewem drehte sich am Fünfmeterraum geschickt um seinen Gegenspieler, traf anschließend zum 1:0 (11.). Vier Minuten später die Riesenmöglichkeit zum 2:0, aber Türk scheiterte nach Linksflanke von Arif Ekin mit seinem Kopfball aus kurzer Distanz am glänzend reagierenden Mathias Loibl im Tor der SpVgg (15.). In der 23. Minute lenkte Kretzschmar einen Freistoß aus 22 Metern von Mateusz Krawiec mit den Fingerspitzen über die Latte. Den Ausgleich erzielte Krawiec zwei Minuten später per Ecke. Von rechts zirkelte er den Ball mit links nach innen, am ersten Pfosten herrschte viel Betrieb, keiner kam an die Hereingabe, die an Freund und Feind zum 1:1 einschlug (25.). Ein 20-Meter-Schuss von Türk ging in der 33. Minute nur knapp über die Querlatte. Danach neutralisierten sich beide Teams – bis kurz vorm Pausenpfiff. Die Löwen versäumten es, die Situation im eigenen Strafraum zu bereinigen, Sebastian Gebhart bekam den Ball aus dem Getümmel ans Schienbein, von dort fand er den Weg zum 2:1 für die Niederbayern ins eigene Netz (45.)

    Kurz nach Wiederanpfiff der nächste Rückschlag für das Lubojanski-Team. Einen 15-Meter-Schuss von Christian Liefke wollte Lennert Siebdrat blocken, die Kugel kullerte unhaltbar für Kretzschmar ins lange Eck (47.). In der 58. Minute setzte Dennis Dressel einen 22-Meter-Freistoß übers Tor. Dann übersah Schiedsrichter Eduard Beitinger ein klares Handspiel der Gastgeber im Strafraum (80.). In der nächsten Szene dann doch der Anschlusstreffer für die kleinen Löwen. Auf Zuspiel von Dressel gelang Ekzewem aus kurzer Distanz das 2:3 (81.). Doch anstatt die große Schlussoffensive zu starten, ging der Schuss erneut nach hinten los. Eine Hereingabe von links bugsierte Klassen ins eigene Tor (84.).

    „Von vier Gegentoren waren drei Geschenke. Das ist sehr bitter“, ärgerte sich Coach Sebastian Lubojanski. „Die Jungs haben sich für ihren Aufwand nicht belohnt. Das Ergebnis täuscht über die eigentliche Dominanz hinweg.“ Der 36-Jährige sprach von einem kuriosen Spiel. „So viele Sachen dürfen nicht passieren. Das hat uns mindestens einen Punkt gekostet. Heute war deutlich mehr drin!“

    Sein Team sei gut ins Spiel gekommen. Die Führung fiel im Anschluss an eine einstudierte Ecke. „Danach hatten wir unsere stärkste Phase, hätten durch Ugur das 2:0 machen können. Wir haben gut aus der eigenen Hälfte gespielt, bekommen aber durch eine direkt verwandelte Ecke den Ausgleich“, ärgerte sich Lubojanski. In den letzten zehn Minuten vor der Pause habe sein Team „das Zepter aus der Hand gegeben. Wir waren fahrlässig im Spiel nach hinten.“ Ein individueller Fehler führte dann Sekunden vor der Pause zum Rückstand.

    Als „total überflüssig“ bezeichnete der Löwen-Coach das 1:3. „Wir sind mit Wut im Bauch aus der Pause gekommen, waren aber nicht griffig genug. Durch die beiden Szenen kurz vor und nach der Seitenwechsel haben wir uns unnötig unter Zugzwang gebracht.“

    Nach einer Stunde veränderte Lubojanski die Taktik, ließ weiter vorne attackieren. „Wir waren aber nicht klar genug in unseren Aktionen“, monierte er. Nach dem Anschluss durch den zweiten Treffer von Cottrell Ekzewem fiel zu schnell und einfach das 2:4. „Eigentlich hatten wir den Konter schon unterbunden, brauchen nur zurück zum Torwart zu passen“, beschrieb er die Szene, die zum zweiten Eigentor führte. „Dieser Nackenschlag war nicht mehr zu verdauen. Der Gegner hat dann das Spiel über die Zeit gerettet.“


    STENOGRAMM, 1. Spieltag, 13.07.2018, 18.30 Uhr

    SpVgg Hankofen-Hailing – 1860 München II 4:2 (2:1)

    1860: Kretzschmar (Tor) – Gebhart (83., Stefanovic), A. Spitzer, Siebdrat, Klassen – Ekin, Dressel, Türk – Tiefenbrunner (74., Sestito), Ekzewem, Culjak (60., Cyriakus).

    Tore: 0:1 Ekzewem (11.), 1:1 Krawiec (25.), 2:1 Gebhart (45., Eigentor), 3:1 Liefke (46.), 3:2 Ekzewem (81.), 4:2 Klassen (84., Eigentor).

    Gelbe Karten: Krawiec, Loibl, Sokol – Klassen, Ekin, Ezekwem, Dressel.

    Zuschauer: 1.300 im Maierhofer-Bau-Stadion.

    Schiedsrichter: Eduard Beitinger; Assistenten: Florian Islinger, Jan Dirrigl.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3824.htm

    Die neu formierte U21 der Löwen startet am Freitagabend, 13. Juli 2018, bei der SpVgg Hankofen-Hailing in die Saison 2018/2019 in der Bayernliga Süd. Anpfiff im Maierhofer-Bau-Stadion ist um 18.30 Uhr. Die Partie ist im Livestream bei Sporttotal.tv zu sehen.


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    Fünf externe Neuzugänge haben die kleinen Löwen mit Arif Ekin (Schwaben Augsburg), Oliver Stefanovic (FC Ismaning), Fabio Sestito (FC Unterföhring), Marin Culjak (BCF Wolfratshausen) und Rückkehrer György Szekely (Schott Mainz). Der Torhüter hatte bereits im Nachwuchs des TSV 1860 gespielt. Ansonsten setzt sich der Kader aus ehemaligen U19-Spieler zusammen.

    Ebenfalls neu bei der zweiten Mannschaft ist Cheftrainer Sebastin Lubojanski. Der 36-Jährige, der bisher die U17 betreute, folgt Christian Wörns nach. Keine leichte Aufgabe, gab’s doch erst relativ spät grünes Licht für das Reserveteam. „Wir sind noch dabei, die Mannschaft zu entwickeln“, sagt deshalb Lubojanski, „die Spieler müssen sich noch finden.“

    Dazu sei die Entwicklung im technisch-taktischen Bereich sowie in der Persönlichkeit der Spieler längst nicht abgeschlossen. „Aber ich muss den Jungs ein Kompliment machen, wie gut sie bisher mit den Herausforderungen unter Profibedingungen zurechtgekommen sind. Sie haben gute Ergebnisse in der Vorbereitung abgeliefert.“

    Lubojanski selbst sieht seine vordringlichste Aufgabe darin, die Mannschaft entsprechend einzustellen, damit sie „den Herrenfußball im Punktspielbetrieb annehmen. Dann müssen sie selbst zeigen, dass sie sich dort auf Dauer durchsetzen können. Ich freue mich darauf, ihnen dabei zu helfen.“

    Mit Hankofen-Hailing wartet auf die kleinen Löwen gleich ein gestandenes Herrenteam, das vergangene Saison lange gegen den Abstieg spielte, sich aber für die aktuelle Spielzeit - vor allem in der Breite – verstärken konnte. Rund 1.000 Zuschauer erwarten die Niederbayern im Maierhofer-Bau-Stadion zum Liga-Auftakt. „Wir nehmen den Gegner ernst, freuen uns auf die Atmosphäre und gehen mit einer gewissen Euphorie ins Spiel.“

    Den Klassenerhalt gibt Lubojanski als „Mindestziel“ an. „Ansonsten schauen wir! Zunächst wollen wir mit den Spielern, die das Team bilden, in der Liga ankommen.“ Natürlich rechnet der Coach immer mal wieder mit Verstärkungen aus dem Profi-Kader. Diese dürften sich aber zum Auftakt noch in überschaubaren Grenzen bewegen, da das Bierofka-Team derzeit zum Trainingslager im österreichischen Kössen weilt.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3822.htm

    Die Löwen zogen sich gegen den Europa-League-Qualifikanten FK Ufa beachtlich aus der Affäre. Nach torloser erster Hälfte, in der die Russen zwei Mal Aluminium trafen, gelang nach der Pause Alessandro Abruscia der 1:0-Siegtreffer.


    Im Test gegen die Russen musste Daniel Bierofka auf die im Aufbau befindlichen Nono Koussou und Nicholas Helmbrecht verzichten. Nicht im Kader standen Semi Belkahia, Simon Seferings, Leon Klassen, Johann Hippe, Dennis Dressel und Marco Hiller.

    Die Löwen begannen dominant, hatten bereits nach 30 Sekunden den ersten Eckball. Die Hereingabe von rechts durch Daniel Wein erwischte Adriano Grimaldi zwar mit dem Kopf, die Kugel ging aber weit übers Tor (1.). Dann jedoch kamen die Russen besser ins Spiel. In der 5. Minute hatten die Sechzger Glück, dass sie bei einem Konter der Russen nicht in Rückstand gerieten. Ivan Obliakov flankte von rechts auf den völlig freistehenden Viacheslav Krotov, Herbert Paul kam von hinten angeeilt, konnte am Elfmeterpunkt gerade noch zur Ecke klären. Zwei Minuten später rutschte Krotov am langen Eck in einen Diagonalpass von Sylvester Igboun, traf aber aus kurzer Distanz nur die Querlatte (7.). Ein Kopfball von Bajan Jokic am Fünfmeterraum nach Rechtsflanke von Igboun ging knapp am linken Pfosten vorbei (9.). Nach Rechtsflanke von Marius Willsch versuchte es Sascha Mölders per Direktabnahme von der Strafraumgrenze, setzte die Kugel aber rechts neben das Tor (13.). Per Fußabwehr klärte Hendrik Bonmann in der 18. Minute gegen Obliakov, der nach Zuspiel von Krotov halblinks aus sechs Metern zum Abschluss gekommen war. Ein 16-Meter-Schuss von Mölders wurde in der 34. Minute zur Ecke geblockt. Nach der anschließenden Ecke kam Paul zum Kopfball, Giorgia Sheliya im Ufa-Tor pflückte den Ball aus dem rechten Kreuzeck (35.). In der 40. Minute lief Igboun frei auf Bonmann zu, scheiterte aber am 1860-Schlussmann (40.). Im Gegenzug kam Benjamin Kindsvater über links, konnte aber Sheliya aus kurzer Distanz nicht überwinden (41.). Kurz vor der Pause bewahrte erneut das Aluminium die Löwen vor dem Rückstand. Ivan Obliakovs Schuss landete am rechten Pfosten (44.).

    Zur 2. Halbzeit brachte Cheftrainer Daniel Bierofka bis auf Bonmann ein komplett neues Team aufs Spielfeld. In der 50. Minute tankte sich Alexander Sukhov halbrechts durch, kam frei vor Bonmann zum Abschluss, setzte die Kugel aber aus neun Metern über die Querlatte. Eric Weeger prüfte Sheliya aus der Distanz (53.). Ein Drehschuss von Stefan Lex verfehlte in der 55. Minute nur knapp das Ziel. Auch Ufa wechselte nach einer Stunde kräftig durch, brachte nacheinander sieben frische Kräfte. Bei einer Rechtsflanke des eingewechselten Dimitriy Zhivoglyadov verschätzte sich Bonmann, aber Igboun konnte kein Kapital daraus schlagen (71.). Aaron Berzel konnte in der 74. Minute gerade noch vor dem einschussbereiten Zhivoglyadov klären. Aleksey Nikitin stoppte Stefan Lex im Ufa-Strafraum nicht ganz fair, doch für Schiedsrichter Engin Isgören reichte es nicht für einen Elfmeterpfiff (77.). Vier Minuten später traf Alessandro Abruscia zur Löwen-Führung. Efkan Bekiroglu hatte in die Schnittstelle der Innenverteidigung gepasst, der Schwabe kam frei vor Sheliya aus 14 Metern zum Abschluss, traf zum 1:0 ins linke untere Eck (81.). Dieses Ergebnis brachten die Sechzger über die Zeit, konnten so einen Achtungserfolg gegen ein international renommiertes Team feiern.


    STENOGRAMM, Testspiel 12.07.2018, 18 Uhr

    1860 München – FK Ufa 1:0 (0:0)

    1860, 1. Halbzeit: 39 Bonmann (Tor) –28 Paul, 32 Lorenz, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 17 Wein, 5 Moll – 25 Willsch, 16 Kindsvater – 9 Mölders, 10 Grimaldi.

    1860, 2. Halbzeit: 39 Bonmann (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 22 Berzel, 11 Köppel – 19 Abruscia, 34 Böhnlein – 7 Lex, 20 Bekiroglu, 18 Karger – 24 Ziereis.

    Tor: 1:0 Abruscia (81.).

    Gelbe Karten: Mölders– Paurevic, Obliakov, Krugovoi.

    Zuschauer: 400 Sportplatz Angerberg.

    Schiedsrichter: Engin Isgören; Assistenten: Gregor Heimer, Savas Haktan.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3821.htm

    Der DFB hat den 1.-3. Spieltag zeitgenau terminiert. Die #Löwen starten samstags, 28.07.2018, 14 Uhr, beim 1. FC Kaiserslautern. Ebenfalls samstags (04.08.2018, 14 Uhr) kommt Sportfreunde Lotte ins Grünwalder Stadion. Am Mittwoch, 08.08.2018, 19 Uhr, geht’s zum VfL Osnabrück.


    Die ARD Sportschau zeigt die erste Partie der Löwen am 28. Juli 2018, Anpfiff 14 Uhr, live im Ersten. Das ist eine Besonderheit: Normalerweise werden die Spiele der 3. Liga nur in den Dritten Programmen gezeigt.

    Am kommenden Wochenende steigt die 2. Mannschaft vom TSV 1860 ins Spielbetrieb ein. Die Bayernliga startet und die Löwen haben die Ehre zugeteilt bekommen, diese zu eröffnen. Freude ist auch auf der Seite von SpVgg Hankofen-Hailing. Der Verein richtet das Eröffnungsspiel der Bayernliga Süd aus und freut sich gleich am Anfang den TSV 1860 München II empfangen zu dürfen. Das Spiel findet am Freitag, den 13. Juli, im Maierhofer-Bau-Stadion statt. Anpfiff ist um 18:30 Uhr.


    Das letzte Aufeinandertreffen ist gar nicht so lange her. Am vorletzten Spieltag der vergangenen Saison setzte sich Hankofen mit 2:1 in München durch. Beide Mannschaften kamen einem Abstieg jedoch “knapp” davon. Während sich der Gastgeber noch auf den sicheren 13. Platz retten konnte, hatten die Löwen das Glück, sich auf dem besten 14. Rang (Bayernliga Nord und Süd) zu befinden.

    Neue Saison – neue Mannschaften

    Bei beiden Mannschaften hat sich in der kurzen Sommerpause natürlich einiges getan. Das Wichtigste bei den Löwen war wohl die Tatsache, dass die zweite Mannschaft bestehen bleibt und wieder eine eigene Mannschaft haben wird. Keine Spielmannschaft mehr, die aus teilweise drei anderen Mannschaften zusammen gestellt wird.

    Durch den Weggang von Christian Wörns wird nun Sebastian Lubojanski, der in der letzten Saison noch die U17 trainierte, die Ama-Löwen übernehmen. Am Kader hat sich ebenfalls was getan. Während einige Spieler den TSV 1860 leider verlassen mussten, unter anderem auch der Fan-Liebling und Kapitän der Amas Lucas Aigner, gab es im Gegenzug einige Neuzugänge. Darunter sind natürlich auch ehemalige U19-Spieler, die hochgerückt sind, doch auch externe Zugänge wurden lt. Fupa generiert. Vom TSV Schwaben Augsburg kam der Mittelfeldspieler Arik Ekin, vom TSV Schott Mainz der Torhüter György Szekely, der Mittelfeldspieler Oliver Stefanovic wurde vom FC Ismaning geholt und der Verteidiger Marin Culjak kam aus Wolfratshausen.

    Bayernliga Süd Teilnehmer

    Mit 17 Teilnehmer geht die Bayernliga an den Start. Auf diese Gegner dürfen sich die Löwen und die Fans freuen:

    1. FC Sonthofen, DJK Vilzing, FC Ismaning, FC Unterföhring (Absteiger), SpVgg Hankofen-Hailing, SSV Jahn Regensburg II (Aufsteiger), SV Kirchanschöring, SV Pullach, SV Türkgücü-Ataspor München (Aufsteiger), TSV 1861 Nördlingen (Aufsteiger), TSV 1865 Dachau, TSV 1874 Kottern, TSV Rain/Lech, TSV Schwaben Augsburg, TSV Schwabmünchen, TuS Holzkirchen.


    https://loewenmagazin.de/u21-l…effnungsspiel-in-hankofen

    Der TSV 1860 München leiht Simon Lorenz vom VfL Bochum aus. Der 21-jährige Innenverteidiger bekommt die Rückennummer 32 und reist bereits am Dienstag mit der Mannschaft ins Trainingslager nach Kössen.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3812.htm


    Mit Sebastian Koch verlässt die Löwen ein weiterer Spieler. Der 21-Jährige kam in der abgelaufenen Saison überwiegend in der zweiten Mannschaft zum Einsatz (12 Spiele).


    Viele ehemalige Löwen in Garching


    Sein neuer Verein ist ein alter Bekannter: VfR Garching. Dort trifft er auf einige Ex-Löwen, Lucas Genkinger ist erst vor ein paar Wochen zum VfR gewechselt. Auch Maxi Engl (war im Sommer 2017 als Torwart Nummer 1 eingeplant) schloss sich erst kürzlich den Garchingern an. Zudem haben die Garchinger mit Lerim Kilmendi einen weiteren Spieler mit blaue Vergangenheit (ehemaliger Jugend- und U21 Spieler).


    Testspiel gegen Garching


    Eine Woche vor dem ersten Punktspiel treffen die Löwen auf den VfR Garching. Das Testspiel findet am 21. Juli 2018 (Anstoß 17 Uhr) statt.


    https://www.1860-news.de/aktue…och-verlaesst-die-loewen/

    Die Löwen besiegten zum Abschluss ihres Trainingslagers in Bodenmais den Regionalligisten VfB Eichstätt mit 2:0. Ausgerechnet der alte und neue Kapitän, Felix Weber, sorgte mit einem Doppelpack (3. und 38.) für den Erfolg. Gegner Eichstätt startet bereits am Donnerstag gegen den FC Bayern II in die Regionalliga-Saison.


    Ohne Trainer Daniel Bierofka, der bereits am Nachmittag über München zurück nach Hennef zum Trainerlehrgang reiste, sowie die Rekonvaleszenten Nono Koussou, Nicholas Helmbrecht und den im Aufbau befindlichen Noel Niemann ging es in Bodenmais gegen Regionalligist VfB Eichstätt. Nicht zum Einsatz kamen zum Abschluss des Trainingslagers Daniel Wein, Efkan Bekiroglu und Leon Klassen. Erstmals standen Sascha Mölders und Adriano Grimaldi gemeinsam in der Anfangsformation.

    Es begann optimal für die Löwen. Herbert Paul hinterlief Stefan Lex, bekam von dem Erdinger die Kugel in den Lauf gespielt, seine Flanke auf Sascha Mölders klärten die Eichstätter aber zur Ecke (2.). Diese flankte Phillipp Steinhart von rechts in die Mitte auf Felix Weber. Der Kapitän war mit dem Kopf zur Stelle, traf unhaltbar für VfB-Keeper Thomas Bauer zum 1:0 (3.). Erstmals gefährlich vorm Sechzger-Gehäuse wurde es in der 14. Minute. Ein Freistoß von Marcel Schelle aus 21 Metern ging zwar über die Mauer, aber auch kanpp am Tor vorbei. Danach stand zwei Mal Grimaldi im Fokus: Eine Freistoßflanke von Steinhart legte Aaron Berzel auf den Deutsch-Italiener ab, doch ein Eichstätter Abwehrspieler konnte gerade noch in höchster Not klären (19.). Nach einer Paul-Flanke von rechts verpasste Grimaldi zunächst per Kopf, kam aber kurz danach mit dem Fuß zum Abschluss, traf aber nur den Pfosten (21.). Wenig später glichen die Domstädter per Aluminiumtreffer aus. Ein 20-Meter-Freistoß von Jonas Fries aus halblinker Position klatschte an den rechten Pfosten (23.). In der 34. Minute machte Mölders ein Zuspiel fest, indem er den Ball per Brust annahm und auf Stefan Lex weiterleitet. Dieser zog aus 22 Meter gefährlich ab, jedoch wurde sein Schuss geblockt. Vier Minuten später dann das 2:0. Wie beim ersten Treffer war ein Standard von Steinhart der Ausgangspunkt. Einen Freistoß nach Foul an Paul servierte er auf den Kopf von Kapitän Weber, der erneut einnickte (38.). Mit der Zwei-Tore-Führung ging’s auch in die Kabine.

    Zur 2. Halbzeit wechselte Günther Gorenzel, der Daniel Bierofka an der Seitenlinie vertrat, komplett durch. Es dauerte, fast eine Viertelstunde, bis die Löwen ihre ersten guten Offensivszenen hatten. Kurz hintereinander kamen Markus Ziereis (57.) und Alessandro Abruscia (59.) hinter der Strafraumkante aus zentraler Position zum Schuss, verzogen aber beide knapp. Marius Willsch hatte in der 64. Minute die Riesenchance zum 3:0, als er nach einem Zuspiel aus der eigenen Hälfte frei vor Keeper Bauer auftauchte. Doch dieser hatte richtig spekuliert, entschärfte den Lupfer aufs Tor. In der Folge wurde Eichstätt etwas offensiver, ohne sich jedoch klare Chancen zu erspielen. Kurz vor Schluss war es erneut Willsch, der knapp scheiterte. Sein 20-Meter-Schuss prallte an den rechten Pfosten (90.). So war am Ende auch der Pausenstand das Endergebnis in einer unterhaltsamen Partie.

    „Zu Null ist ganz wichtig“, strich Günther Gorenzel die Defensivleistung seiner Löwen gegen Regionalligist Eichstätt hervor. „Mit der 1. Halbzeit waren wir zufrieden, zumal wir das erste Mal in dieser Konstellation gespielt haben - mit zwei Stoßstürmern vorne. Die Raumaufteilung hat gepasst!“ Dagegen war der österreicher mit dem Übergang vom Mitteldrittel ins finale Drittel nicht zufrieden. „Das werden wir ab Dienstag noch üben müssen.“ Nach der Pause agierte das Team in einer anderen Grundordnung, in einem 4-3-3-System. „Auch hier waren gute Ansätze zu erkennen. Leider haben wir dann wieder die Grundordnung, die Positionen verloren. Einige haben ihre Aufgaben, die sie mitbekommen haben, vergessen. Ohne die nötige Struktur wird es dann schwierig“, monierte der 46-Jährige. Besonders freute sich Gorenzel über die beiden Standardtore. „Die Standards werden auch in der kommenden Saison bei dem Spielerprofil, das wir haben, sehr wichtig sein. Sie sind generell wichtig im Fußball, insbesondere für uns. Aber wir können uns nicht ausschließlich darauf verlassen, sondern müssen im Positionsspiel noch klarer und besser werden.“ Unterm Strich zeigte sich Gorenzel mit dem Trainingslager zufrieden: „Das Umschaltspiel, unser Themenschwerpunkt diese Woche, konnten wir verbessern. Vom Impuls her hat man gute Fortschritte gesehen. Dazu sind die Jungs zusammengewachsen, haben sich auch von der Fitness her weiter verbessert. Es liegen aber immer noch drei Wochen harte Arbeit bis zum Saisonstart vor uns.“


    STENOGRAMM, Testspiel 08.07.2018, 14 Uhr

    1860 München – VfB Eichstätt 2:0 (2:0)

    1860, 1. Halbzeit: 39 Bonmann (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 22 Berzel, 36 Steinhart – 7 Lex, 5 Moll, 8 Seferings, 18 Karger – 9 Mölder, 10 Grimaldi.

    1860, 2. Halbzeit: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 27 Belkahia, 6 Mauersberger, 11 Köppel – 34 Böhnlein – 25 Willsch, 19 Abruscia, 14 Dressel, 16 Kindsvater –24 Ziereis.

    Tore: 1:0 Weber (3.), 2:0 Weber (38.).

    Gelbe Karten: Seferings –.

    Zuschauer: 1.860 im Glück-Auf-Stadion in Bodenmais.

    Schiedsrichter: Michael Freund; Assistenten: Martin Speckner, Andreas Egner.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3811.htm


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