Beiträge von Loewe

    Knapp, aber nicht unverdient, besiegten die Löwen den SV Meppen. Das „Tor des Tages“ erzielte Phillipp Steinhart per Foulelfmeter in der 32. Minute. Stefan Lex war gefoult worden. Damit fehlen den Sechzger nur noch drei Punkte zum anvisierten Klassenerhalt mit errechneten 46 Punkten.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Heimspiel gegen Meppen verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Kreuzbandriss), Jan Mauersberger (Muskelfaserriss), Nico Karger (Adduktorenprobleme), Marius Willsch (Trainingsrückstand), Noel Niemann (U21) und Hendrik Bonmann (Fußverletzung) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen diesmal Christian Köppel, Semi Belkahia, Kristian Böhnlein, Romuald Lacazette und Leon Klassen. Im Vergleich zum Würzburg-Spiel gab es nur eine Veränderung in der Startelf: Benjamin Kindsvater ersetzte den verletzten Karger.


    Spielverlauf: Die Löwen hatten in der 5. Minute die erste Chance. Phillipp Steinhart spielte von der Mittellinie Sascha Mölders an, der legte sich 20 Meter vor dem Tor den Ball mit der Brust vor, nahm ihn dann per Drehschuss direkt aus der Luft, traf aber nur das Aluminium am linken Kreuzeck. Zwei Minuten später drang Stefan Lex von rechts in den Strafraum, zog ab, Eric Domaschke lenkte mit dem Fuß die Kugel gerade noch am langen Pfosten vorbei (7.). Einen 21-Meter-Schuss von David Vrzogic aus halblinker Position konnte Marco Hiller in der 14. Minute nur nach vorne abwehren, aber Herbert Paul war zur Stelle, klärte die Situation. Nach Zuspiel von Lex kam Mölders im Zentrum zum Abschluss. Der Torjäger schaufelte aus 13 Metern die Kugel mit der Spitze über die Latte (18.). In der 25. Minute hatte Hiller Mühe mit einem tückischen Aufsetzer aus 22 Metern von Deniz Undav, den er um den Pfosten lenkte. Sechs Minuten später war Lex im Strafraum bereits an SVM-Torhüter Domaschke vorbei, Vrzogic riss ihn um und Schiedsrichter Jonas Weickenmeier pfiff sofort Elfmeter. Steinhart lief an, hämmerte die Kugel unhaltbar halbhoch ins linke Eck zum 1:0 (32.). Eine weitere Großchance vereitelte der Abseitspfiff des Unparteiischen. In der 38. Minute stand Kindsvater nach Zuspiel von Lex frei vor Domaschke, doch der Linienrichter hatte – sehr zum Leidwesen der Löwen – die Fahne gehoben. So blieb es bis zum Pausenpfiff beim überaus verdienten 1:0 der Sechzger.

    Nach Wiederanpfiff hatten die Löwen zunächst zwei brenzlige Szenen zu überstehen, etwas Zählbares für die Gäste sprang dabei aber nicht heraus. Im Gegenzug hatten sie einige Konterchancen, die aber leichtfertig vergeben wurden. In der 56. Minute kam Nick Proschwitz am zweiten Pfosten zwar an eine Rechtsflanke von Markus Ballmert, konnte den Ball per Kopf aber nicht aufs 1860-Tor drücken. Ein Schuss von Luka Tankulic aus 19 Metern kam genau auf den Körper von Hiller, der damit keine Probleme hatte (65.). Drei Minuten später wehrte Paul mit der Brust einen Freistoß von der linken Strafraumseite von Rene Guder vor Vrzogic am kurzen Pfosten zur Ecke ab (68.). Durch einen Dreifach-Wechsel zwischen der 70. und 74. Minute versuchte Meppens Coach Christian Neidhart, nochmals frischen Wind in die Partie zu bringen. Vor den Toren zahlte sich diese Maßnahme zunächst nicht aus. Glück hatten die Sechzger in der 86. Minute. Einen Schuss von Vrzogic konnte Hiller nur zur Seite abwehren, Nico Granatowski kam am rechten Torraum an die Kugel, seine Hereingabe ging aber an Freund und Feind vorbei. Eine Minute später erreichte Max Kremer am zweiten Pfosten eine Rechtsflanke, er brachte die Kugel aus kurzer Distanz aber nicht aufs Löwen-Gehäuse (87.). In der Nachspielzeit hatte Markus Ziereis das 2:0 auf dem Fuß nach Zuspiel von Efkan Bekiroglu, doch sein Schuss aus sechs Metern war zu schwach, so dass Domaschke abwehren konnte. Mit Glück und Geschick überstanden die Sechzger die Schlussphase, holten weitere drei Punkte für den vorzeitigen Klassenerhalt.


    STENOGRAMM, 30. Spieltag, 23.03.2019, 14 Uhr


    1860 München – SV Meppen 1:0 (1:0)


    1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 32 Lorenz, 36 Steinhart – 17 Wein, 20 Bekiroglu – 7 Lex, 13 Owusu, 16 Kindsvater – 9 Mölders.

    Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 2 Weeger, 14 Dressel, 19 Abruscia, 22 Berzel, 24 Ziereis, 31 Koussou.


    SVM: 32 Domaschke (Tor) – 15 Ballmert, 22 Puttkammer, 6 Komenda, 27 Vrzogic – 23 Tankulic, 8 Leugers – 18 Guder, 10 Wagner – 24 Undav, 33 Proschwitz.

    Ersatz: 1 Gies (Tor) – 3 Jesgarzewski, 5 Vidovic, 9 Granatowski, 14 Demaj, 17 Kremer, 20 Kleinsorge.


    Wechsel: Berzel für Owusu (61.), Koussou für Kindsvater (76.), Ziereis für Lex (83.) – Granatowski für Tankulic (70.), Kleinsorge für Guder (71.), Kremer für Undav (74.).

    Tor: 1:0 Steinhart (32., Foulelfmeter).

    Gelbe Karten: Lex, Mölders, Ziereis – Puttkammer, Vrzogic, Leugers, Komenda.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Jonas Weickenmeier (Frankfurt); Assistenten: Timo Wlodarczak (Weiterode), Dennis Meinhardt (Flieden).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4272.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…ppen-ticker-11877489.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…n-sv-meppen-11880407.html


    https://www.abendzeitung-muenc…d7-bd98-957c65f9c6f6.html


    https://www.abendzeitung-muenc…ae-8dd7-721db3d50044.html


    Nächstes Spiel:


    30.3.2019, 14 Uhr, bei der Eintracht aus Braunschweig

    Die Löwen-U21 hat einen Lauf. Nach den beiden 4:0 Siegen gegen die Top-Teams SV Pullach und TSV Kottern steht jetzt das Auswärtsspiel beim Drittletzten FC Ismaning auf dem Programm. Anpfiff im Prof.-Erich-Greipl-Stadion ist am Samstag, 23. März 2019, 14 Uhr.


    Livestream bei sporttotal.tv


    Unabhängig von den beiden letzten Erfolgen arbeitete Trainer Sebastian Lubojanski im Training weiter an den Inhalten. „Das sind Stabilisierung der Spielaufbauschemen und verbesserte Kontersicherung“, sagt er. Darüber hinaus lag der Fokus auf individuellen Dingen. „Bei dem einen oder anderen Spieler haben wir Schwächen auf- und die Stärken herausgearbeitet durch ständige Wiederholungen. Das soll den Jungs Sicherheit in ihren Abläufe geben“, so der 36-Jährige.

    Personell hat sich bei den kleinen Löwen nichts geändert. Der Einsatz von Ugur Türk, der gegen Kottern gefehlt hat, ist weiterhin fraglich, Cottrell Ezekwem befindet sich auf dem Weg der Besserung. Er wird aber erst nach dem Ismaning-Spiel voll ins Mannschaftstraining einsteigen. „Alle anderen sind an Bord, außer den Langzeitverletzten.“

    Lubojanski gibt offen zu, dass er nicht allzu viel über die momentane Verfassung des Gegners weiß, da Ismaning die letzten zwei Wochen kein Punktspiel bestreiten konnte. Letztmals waren sie am 2. März im Einsatz. „Gegen Kottern beim 1:1 haben sie recht früh das 1:0 gemacht. Das wollen wir unbedingt vermeiden. Ansonsten müssen wir das Selbstbewusstsein haben, in erster Linie auf uns zu schauen und in der Lage sein, flexibel auf den Gegner zu reagieren.“

    Die Stimmung im Team sei gut. „Auch die Bereitschaft, die Lust, sich mit den kommenden Gegnern zu messen ist“, hat Lubojanski erkannt. „Wir werden Ismaning nicht unterschätzen, werden uns nicht von dem für den Gegner unbefriedigenden Tabellenplatz blenden lassen. Wir wissen, dass es eine gute Mannschaft ist.“ Speziell auf Angelo Hauk, den Lubojanski in Halle schon selbst trainiert hat, müsse sein Team aufpassen. Der Stürmer ist mit acht Treffern bester Torschütze des FCI. „Wir wissen um die Qualität aller Spieler und freuen uns auf die Partie.“


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4269.htm

    Die Löwen empfangen am Samstag, 23. März 2019, den SV Meppen im ausverkauften Grünwalder Stadion. Anpfiff ist um 14 Uhr. Magenta Sport überträgt die Partie live.


    Nimmt man nur die bisherigen Rückrundenspiele als Maßstab, dann ist es ein Spitzenspiel. Der Dritte (Meppen) beim Sechsten (1860). Die Gäste aus dem Emsland führten das Ranking der zweiten Saisonhälfte sogar bis zum letzten Spieltag an, hatten nach neun Spielen mit 20 Punkten bereits einen Zähler mehr, als in der kompletten Hinrunde mit 19 Partien.


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    „Meppen hat bisher eine super Rückrunde gespielt“, zeigt Löwen-Trainer Daniel Bierofka großen Respekt vorm Gegner. „Das wird absolut ein Spiel auf Augenhöhe. Die Mannschaft spielt ähnlich wie Würzburg sehr intensiv Fußball und hat gute Individualisten in ihren Reihen.“

    Vor allem vor Nick Proschwitz warnt Bierofka sein Team. „Im Sechzehnmeterraum ist er sehr präsent. Ihn dürfen wir nie aus den Augen lassen, vor allem bei Flanken ist er brutal gefährlich.“ Deshalb rechnet er mit einem „Fifty-Fifty-Spiel, bei dem Kleinigkeiten entscheiden werden“.

    Der 40-jährige Löwen-Coach sieht die 1:2-Niederlage bei den Würzburger Kickers als einmaligen Ausrutscher. „Wir waren mental nicht auf dem Platz. Das kann mal passieren, aber kein zweites Mal. Dementsprechend gehe ich davon aus, dass die richtige Reaktion kommt. Die wird auch kommen“, ist Bierofka überzeugt.


    SECHZIG - Das Löwenmagazin gegen den SV Meppen.


    Die Frage ist, ob Nico Karger gegen Meppen auf dem Platz steht. „Er hat Probleme mit den Adduktoren. Dass er nicht mittrainiert hat, war eine reine Vorsichtsmaßnahme. Wir werden ihn am Samstagmorgen nochmals antesten, dann werden wir sehen, ob er einsatzfähig ist.“ Sollte Karger ausfallen, dann könnte seine Position Eins-zu-Eins von Benjamin Kindsvater übernommen werden. „Er ist eine Option. Aber ich habe auch noch Nono Koussou und Sandro Abruscia. Es gibt einige Spieler, die eine Überlegung wert sind. Alle sind heiß, zu spielen.“

    Sechs Punkte, so die interne Rechnung, fehlen noch für den Klassenerhalt. Ein Sieg gegen Meppen wäre also die halbe Miete. Bierofka: „Daran orientiere ich mich nicht. Ich will das Spiel gewinnen. Das wird schwer genug. Meppen ist auch gut drauf!“

    Die Differenzgen zwischen den Gesellschaftern um den zukünftigen Kurs der Fußball-GmbH ignoriert der 1860-Chefcoach geflissentlich. „Ich muss meine Mannschaft aufs Spiel vorbereiten, genauso dürfen sich die Jungs nicht ablenken lassen. Es bringt nichts, uns mit Dingen zu beschäftigen, die wir ohnehin nicht beeinflussen können. Damit vergeuden wir nur Energie, die wir gegen Meppen brauchen.“


    Nick Proschwitz: Der »Leader« beim SV Meppen.


    Jedem stünde frei, zu sagen, was er denke, „der e.V.- als auch der HAM-Seite. Ich bin aber kein politisches Spielobjekt“, will sich Bierofka nicht vereinnahmen lassen. „Ich bin für den Sport zuständig und ich bin hier, weil ich es gerne mache. Das andere interessiert mich nicht.“ Er freue sich jeden Tag, mit der Mannschaft arbeiten zu können. „Darauf konzentriere ich mich. Ich bin tausendprozentig von der Persönlichkeit und dem Charakter der Jungs überzeugt. Ich bin stolz, dass ich sie trainieren darf!“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 32 Lorenz, 36 Steinhart – 17 Wein, 20 Bekiroglu – 7 Lex, 13 Owusu, 16 Kindsvater – 9 Mölders.

    Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 2 Weeger, 11 Köppel, 14 Dressel, 16 Kindsvater, 19 Abruscia, 22 Berzel, 24 Ziereis, 25 Willsch, 27 Belkahia, 31 Koussou, 34 Böhnlein, 38 Lacazette, 44 Klassen.

    Fraglich: 18 Karger (Adduktorenprobleme).

    Nicht dabei: 5 Moll (Kreuzbandriss), 6 Mauersberger (Muskelfaserriss), 35 Niemann (U21), 39 Bonmann (Fußverletzung).


    SVM: 32 Domaschke (Tor) – 15 Ballmert, 22 Puttkammer, 6 Komenda, 27 Vrzogic – 23 Tankulic, 8 Leugers – 18 Guder, 11 Piossek, 9 Granatowski – 33 Proschwitz.

    Ersatz: 12 Harsman (Tor) – 3 Jesgarzewski, 4 von Haacke, 5 Vidovic, 10 Wagner, 14 Demaj, 17 Kremer, 20 Kleinsorge, 24 Undav, 25 Posipal, 38 Born.

    Nicht dabei: 2 Senninger (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), 7 Amin (Abstellung afghanische Nationalmannschaft), 31 Gebers (Knie-OP).

    Schiedsrichter: Jonas Weickenmeier (Frankfurt); Assistenten: Timo Wlodarczak (Weiterode), Dennis Meinhardt (Flieden).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4271.htm


    Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat die Spieltage 33 bis 36 der Saison 2018/2019 zeitgenau terminiert. Die beiden letzten Runden, bei der die Partien zeitgleich ausgetragen werden müssen, standen schon im Vorfeld fest. Somit ist der Spielplan bis zum Saisonende fix.


    Alle vier Löwen-Spiele finden samstags um 14 Uhr statt, die Heimpartien gegen SC Preußen Münster (13.04.2019) und Karlsruher SC (27.04.2019) sowie die Auswärtsspiele beim Hallescher FC (20.04.2019) und beim FSV Zwickau (04.05.2019).

    Die beiden letzten Runden (Spieltag 37 und 38) werden ebenfalls an einem Samstag gespielt, Anpfiff ist aber bereits um 13.30 Uhr.


    DIE ZEITGENAUE TERMINIERUNG


    33. Spieltag, Samstag, 13.04.2019, 14 Uhr

    TSV 1860 München – SC Preußen Münster


    34. Spieltag, Samstag, 20.04.2019, 14 Uhr

    Hallescher FC – TSV 1860 München


    35. Spieltag, Samstag, 27.04.2019, 14 Uhr

    TSV 1860 München – Karlsruher SC


    36. Spieltag, Samstag, 04.05.2019, 14 Uhr

    FSV Zwickau – TSV 1860 München


    37. Spieltag, Samstag, 11.05.2019, 13.30 Uhr

    TSV 1860 München – SC Fortuna Köln


    38. Spieltag, Samstag, 18.05.2019, 13.30 Uhr

    FC Carl Zeiss Jena – TSV 1860 München


    http://www.tsv1860.de/de/Aktue…7XE4TJIFcctzdAKewD0dNkwuU

    Mit Unterstützung durch Profispieler besiegte die Löwen-Reserve das Top-Team des TSV Kottern mit 4:0. Dennis Dressel vor der Pause (30.) und Christian Köppel (59.) sowie Kristian Böhnlein (63.) im zweiten Durchgang erhöhten auf 3:0, ehe Marco Metzger (87.) den Schlusspunkt setzte.


    Trotz böigem Gegenwind dominierte die Löwen-U21 das Spiel von Anpfiff weg und kam nach einer halben Stunde zur verdienten Führung. Nach einer Flügelaktion über die rechte Seite, die von Severin Buchta eingeleitet worden war, passte Matthew Durrans von der Grundlinie zurück an den Strafraum auf Dennis Dressel, der zum 1:0 ins rechte untere Eck einschob. Dem Torschütze und Kristian Böhnlein war von Trainer Sebastian Lubojanski eine spezielle Aufgabe im Mittelfeld zugewiesen worden, die die beiden „sehr ernsthaft wahrgenommen haben.“

    Nach Wiederanpfiff mit dem Wind im Rücken ging es nur noch in eine Richtung. Das 2:0 fiel nach einem sehenswerten Solo von Christian Köppel. Der 24-Jährige kam auf der linken Seite an den Ball, dribbelte diagonal in den Strafraum, ließ dabei drei Gegenspieler stehen und schob anschließend die Kugel an Torhüter Tobias Heiland vorbei ins rechte untere Eck (59.). Vier Minuten später der nächste Treffer. Nach einer Kombination über die rechte Seite war es Buchta, der mit einem flachen Rückpass Böhnlein halbrechts in Position brachte. Der sah, dass der Keeper das kurze Eck freigelassen hatte und vollendete aus 14 Metern mit dem Innenrist (63.). Aus einer Balleroberung heraus fiel der vierte Treffer. Durrans war noch an Heiland gescheitert, aber Innenverteidiger Marco Metzger lupfte anschließend aus 17 Metern den Abpraller aufs Tor. Ein Spieler der Allgäuer versuchte die von der Oberkante der Latte abspringende Kugel noch vor der Linie zu retten, kam aber zu spät (87.). So war der Endstand wie in der vergangenen Woche in Pullach perfekt: 4:0!

    „Es war eine der ersten Male, wo sich schon nach kurzer Zeit abzeichnete, dass wir das Spiel als Sieger beenden werden“, sagte ein rundum zufriedener Trainer Sebastian Lubojanski. Selbst gegen den Wind hätte sein Team eindeutig dominiert. „Wir haben es gegen einen sehr gut verteidigenden Gegner immer wieder geschafft, durch unsere Flügelaktionen in den Strafraum zu kommen.“ Der 36-Jährige lobte die Präsens und das Spiel nach vorne. „Uns ist es gelungen, die Defensive von Kottern permanent zu beschäftigen. Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen. Sie hat die taktischen Ziele trotz deutlicher Umstellungen perfekt umgesetzt. Auch spielerisch haben wir mit zunehmender Spieldauer dominiert.“ Lediglich zehn Minuten vor der Pause gab es eine schwächere Phase. Lubojanski konnte sich aber auf seine defensiven Zentrumsspieler Metzger, Alex Spitzer und Semi Belkahia verlassen. „Sie haben das sehr niveauvoll gelöst, wichtige Aufbauarbeit geleistet“, lobte er. „Das Bild, das die Mannschaft abgibt, ist ein anderes als im Juli oder August.“ Die beiden 4:0-Erfolge gegen die Top-Teams Pullach und Kottern seien kein Zufall, sondern „ein deutliches Zeichen für die Entwicklung in den letzten sechs Monaten“.


    STENOGRAMM, 25. Spieltag, 17.03.2019, 16 Uhr


    1860 München II – TSV 1874 Kottern 4:0 (1:0)


    1860: Hipper (Tor) – Buchta, Metzger, Belkahia, Klassen (68., Niemann) – Böhlein, A. Spitzer, Dressel (60., Ekin)– Greilinger (78., Culjak), Durrans, Köppel.

    Tore: 1:0 Dressel (30.), 2:0 Köppel (59.), 3:0 Böhnlein (63.), 4:0 Metzger (87.)

    Gelbe Karten: Niemann – Liebherr.

    Zuschauer: 100 Trainingsgelände Grünwalder Straße 114.

    Schiedsrichter: Markus Haase; Assistenten: Benjamin Sölch, Felix Hahn.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4259.htm


    Nächstes Spiel:


    23.3.2019, 14 Uhr, in Ismaning

    Die Löwen verloren zum Abschluss der Englischen Woche mit 1:2 bei den Würzburger Kickers. Bereits in der ersten halben Stunde erzielten die Unterfranken ihre Treffer durch OrhanAdemi (20.), und Caniggia Elva (27.). Nach dem Tor von Stefan Lex keimte nochmals Hoffnung auf (31.). Doch mehr als der Anschluss gelang den Sechzgern nicht mehr.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste am Dallenberg verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Kreuzbandriss), Jan Mauersberger (Muskelfaserriss), Marius Willsch (Trainingsrückstand), Noel Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss) und Hendrik Bonmann (Fußverletzung) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen diesmal Christian Köppel, Alessandro Abruscia, Semi Belkahia, Kristian Böhnlein, Romuald Lacazette und Leon Klassen. Im Vergleich zum Heimspiel gegen gab es keine Unterhaching gab es keine Veränderungen in der Startelf.


    STIMMEN Bierofka: „Würzburg hat mehr Leidenschaft gezeigt!“


    Spielverlauf: Den ersten Torschuss gab in der 5. Minute der Würzburger Dominic Baumann aus 21 Metern ab, doch Löwen-Keeper Marco Hiller tauchte ab, machte sich lang und holte den Ball aus dem linken unteren Eck. Lange passierte vor beiden Toren nichts, dann kam plötzlich Orhan Ademi am Elfmeterpunkt an die Kugel, sein Schussversuch wurde jedoch geblockt (11.). Zwei Minuten später konnte Felix Weber gerade noch Baumann vor der Strafraumgrenze stoppen, der Stürmer wäre sonst frei durch gewesen (13.). Eine scharfe Hereingabe von links durch Nico Karger klärte am zweiten Pfosten Ex-Löwe Peter Kurzweg vor Stefan Lex zur Ecke (18.). Das Tor fiel zwei Minuten später auf der anderen Seite. Patrick Göbel steckte für Ademi durch, der kam halbrechts aus neun Metern frei vor Hiller zum Abschluss, schob ihm die Kugel zum 1:0 durch die Beine. In der 27. Minute konterten die Unterfranken die SecDie Unterfanken hzger klassisch aus. Caniggia Elva bekam kurz hinter der Mittellinie das Spielgerät, setzte sich gegen Herbert Paul durch und brachte anschließend den Ball auch noch aus halblinker Position am herausstürzenden Hiller vorbei: 2:0! Vier Minuten später der Anschluss. Simon Lorenz hatte einen weiten Ball auf Prince Owusu gespielt, der ging von links auf Leon Bätge zu. Der Torhüter konnte seinen Schuss aus kurzer Distanz zwar abwehren, doch der Ball prallte von Mitspieler Sebastian Schuppan zu Stefan Lex, der ihn über die Linie bugsierte (31.). Bis zur Pause gab es auf beiden Seiten keine nennenswerten Chancen mehr – bis auf eine Szene mit Bekiroglu, die aber Schiedsrichter Florian Lechner zu Unrecht abpfiff (45.+1). So nahmen die Würzburger die 2:1-Führung mit in die Kabine.

    Zu Beginn der 2. Halbzeit versuchten die Löwen, den Druck auf die Kickers zu erhöhen. Glück hatten die Sechzger in der 55. Minute, als Baumann nach Pass von Fabio Kaufmann alleine auf Hiller zulief. Der parierte den Linksschuss des Stürmers stark, die Kugel rollte Richtung Tor, aber Simon Lorenz war zur Stelle, klärte kurz vor der Linie. Danach verflachte die Partie, war vor allem von Zweikämpfen auf dem immer tiefer werdenden Platz geprägt. Nach Zuspiel von Owusu kam Nico Karger zum Abschluss, Bätge hatte sein Tor verlassen, doch der Löwen-Stürmer setzte die Kugel übers Tor. Rechts hatte sich der freistehende Benjamin Kindsvater beschwert, dass er nicht angespielt worden war (76.). Nach einer kurz ausgeführten Ecke war es Schuppan, der mit dem Kopf die Flanke erreichte, den Ball aber neben den linken Pfosten setzte (78.) Kurz danach musste Hiller gegen Kaufmann Kopf und Kragen riskieren, um das 1:3 zu verhindern, als dieser über rechts frei vor ihm auftauchte (79.). Nach Kindsvater-Flanke von links klärte Kurzweg im Fünfmeterraum vor Mölders in höchster Not zur Ecke (86.). In der Schlussphase warfen die Löwen alles nach vorne, doch eine klare Chance ergab sich nicht mehr. Damit blieb es bei der 1:2-Niederlage.


    STENOGRAMM, 29. Spieltag, 16.03.2019, 14 Uhr


    FC Würzburger Kickers – 1860 München 2:1 (2:1)


    Kickers: 1 Bätge (Tor) – 31 Göbel, 22 Hägele, 27 Schuppan, 28 Kurzweg – 7 Kaufmann, 12 Sontheimer, 26 Bachmann, 14 Elva – 19 Ademi, 9 Baumann.

    Ersatz: 33 Verstappen (Tor) – 4 Hajtic, 10 Skarlatidis, 15 Küc, 16 Mast, 25 Meisel, 37 Ünlücifci.

    1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 32 Lorenz, 36 Steinhart – 17 Wein, 20 Bekiroglu – 7 Lex, 13 Owusu, 18 Karger – 9 Mölders.

    Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 2 Weeger, 14 Dressel, 16 Kindsvater, 22 Berzel, 24 Ziereis, 31 Koussou.

    Wechsel: Skarlatidis für für Baumann (85.), Hajtic für Sontheimer (89.) – Berzel für Bekiroglu (46.), Kindsvater für Lex (61.), Ziereis für Karger (77.).

    Tore: 1:0 Ademi (20.), 2:0 Elva (27.), 2:1 Lex (31.).

    Gelbe Karten: Sontheimer, Kurzweg – Berzel.

    Zuschauer: 10.006 in der FLYERARLARM Arena (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Florian Lechner (Hornstorf); Assistenten: Johannes Schipke (Landsberg-Queis), Chris Rauschenberg (Hörselberg-Hainich).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4256.htm



    Bildergalerie:


    http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2238.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…ieler-tages-11859608.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…fuer-loewen-11856377.html


    https://www.abendzeitung-muenc…20-81ee-49842afb1225.html


    https://www.abendzeitung-muenc…b0-b248-c32bbea6ef09.html


    https://www.abendzeitung-muenc…ec-a910-e7f1b668c60f.html


    Nächstes Spiel:


    23.3.2019, 14 Uhr, zu Hause gegen Meppen

    Die Löwen-U21 empfängt in der Bayernliga Süd im zweiten Heimspiel 2019 am Sonntag, 17. März, den TSV 1874 Kottern. Anpfiff auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 ist um 16 Uhr.


    Nach dem 4:0-Erfolg beim Tabellenzweiten SV Pullach treffen die kleinen Löwen erneut auf ein Spitzenteam. Der TSV 1874 Kottern liegt als Vierter nur einen Punkt hinter dem 2. Platz, der zur Aufstiegsrelegation berechtigt. Mit Esad Kahric hat der Verein aus Kempten einen Trainer, der bereits den FC Memmingen in der Regionalliga gecoacht hat. Das Hinspiel gewannen die Allgäuer 2:1.

    „Es ist für uns das nächste hochspannende und interessante Match“, sagt U21-Trainer Sebastian Lubojanski, „in das wir voller Vorfreude und Enthusiasmus reingehen.“ Gerade der Kantersieg in Pullach „unter widrigen Bedingungen gegen einen sehr guten Gegner“ habe seinem Team gutgetan, das Selbstvertrauen erhöht. „Wir haben dort nicht nur bestanden, sondern haben gezeigt, dass wir, je länger ein Spiel dauert, athletisch und präsent auf der Höhe sind.“

    Ungern erinnert sich Lubojanski ans Hinspiel. Kottern agierte im eigenen Stadion sehr defensiv mit einer Fünferkette und einer Viererreihe davor. Das „Abwehrbollwerk“ stellte die Löwen-U21 vor große Probleme. „Wir sind kaum zu Chancen gekommen. Das wollen wir diesmal besser machen, haben uns zielgerichtet auf dieses Spiel vorbereitet.“

    Dem 36-jährigen Löwen-Trainer hilft dabei, dass „ein gesunder Konkurrenzkampf auf allen Positionen herrscht“. Dazu kommt der „überraschend hohe Auswärtssieg“ in Pullach, der das Selbstverständnis seiner Jungs nochmals bestärkt hat. „Wir wollen gegen die nächste Top-Mannschaft der Liga punkten, wollen zeigen, dass wir Ergebnisse holen können.“ Dazu seien Durchsetzungsvermögen und Abschlussqualitäten nötig. „Gegen Kottern können wir zeigen, dass wir uns im Vergleich zum Hinspiel weiterentwickelt haben.“

    Cottrell Ezekwem fehlt weiterhin aufgrund seiner Fußverletzung, Fabio Sestito mit einem Handwurzelknochenbruch. Dazu kommen die langzeitverletzten Moritz Heigl und Okan Mehmetoglou. Ansonsten hat sich das Lazarett weitgehend gelichtet. Fraglich ist der Einsatz des besten Torschützen, Ugur Türk. Der 21-Jährige, der bereits 13 Treffer erzielt hat, laboriert an einer Ellenbogenverletzung aus dem Pullach-Spiel.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4254.htm

    Für die Löwen steht innerhalb von vier Tagen das zweite bayerische Derby auf dem Spielplan. Am Samstag, 16. März 2019, geht es zu den Würzburger Kickers. Anpfiff im Stadion am Dallenberg ist um 14 Uhr. Das Bayerische Fernsehen und Magenta Sport übertragen live.


    „Die Entfernung nach Würzburg ist etwas größer als zwischen München und Unterhaching“, sagt Löwen-Trainer Daniel Bierofka. „Aber wir nehmen es als bayerisches Derby.“ Bei den Unterfranken will der 40-Jährige den „positiven Trend“ fortsetzen. „Aber wir dürfen keinen Schritt weniger machen, müssen uns in jedem Spiel alles neu erarbeiten.“


    FANINFOS Sechzig auswärts am Dallenberg.


    Bierofka hat vor dem Gegner Respekt. „Würzburg gehört in der Liga zu den besseren Mannschaften. Sie spielen einen attraktiven Fußball mit viel Tempo, Zug und Aggressivität.“ Mit Ademi, Baumann und Skarlatidis, so der 1860-Coach, habe der FWK „sehr torgefährliche“ Offensivkräfte in seinen Reihen. „Wir müssen selbst unsere Chance im Spiel nach vorne suchen, wenn wir den Ball haben“, so seine Forderung. „Wir wollen auch dort unsere Entwicklung fortführen.“

    Wieso es plötzlich läuft, dafür hat Bierofka eine einfache Erklärung. „Wir mussten uns erst an das Tempo und Zweikampfverhalten in der 3. Liga gewöhnen.“ Oft seien es nur Kleinigkeiten, die den Unterschied machen. „Ich kenne keine Liga, wo der Letzte den Zweiten auswärts mit 3:0 schlagen kann“, spricht er den Sieg von Aalen beim Karlsruher SC am Mittwochabend an. „Das ist außergewöhnlich, macht auch den Reiz der Liga aus.“

    Dafür, wie schnell es nach oben gehen kann, sind die Löwen der beste Beweis. Nach vier Siegen aus den letzten fünf Spielen stehen sie plötzlich auf Platz fünf. „Aber es kann genauso schnell in die andere Richtung gehen.“ Deshalb geht der erste Blick von Bierofka in der Tabelle nicht nach oben, sondern auf Rang 16. „Ich muss die Situation realistisch einschätzen, die Fans dagegen dürfen träumen.“ Erst wenn die zum Klassenerhalt prognostizierten 46, 47 Punkte unter Dach und Fach sind, „können wir weiterschauen und neue Ziele formulieren“.

    Dass es momentan so gut läuft, führt der Trainer darauf zurück, dass „ich im Winter länger bei der Mannschaft war“. Auch jetzt – nach Abschluss des Fußballlehrer-Lehrgangs in Hennef – habe er wieder genügend Zeit für Gespräche mit den Spielern. „Der Geist des letzten Jahres ist zurück“, so die Feststellung von Bierofka, „bei Toren rennt die komplette Bank auf den Platz, freut sich mit den anderen.“

    Unentschieden zeigt sich der Trainer noch in Bezug auf eine mögliche Rotation in Würzburg. „Einerseits heißt es ‚never change a winning team‘, andererseits müssen wir uns die Kräfte einteilen.“ Markus Ziereis, Aaron Berzel, Benjamin Kindsvater, Nono Koussou und Alessandro Abruscia nennt er als mögliche Kandidaten für einen Startelf-Einsatz. „Ich muss mir noch überlegen, ob ich etwas verändere“, ist sich der Trainer noch nicht schlüssig.

    Für eine willkommene Abwechslung sorgte am Mittwoch der Besuch des Liverpool FC auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114. Vor dem Champions-League-Rückspiel am Abend beim FC Bayern absolvierten die Briten dort ihr Abschlusstraining. Jürgen Klopp ließ es sich nicht nehmen, die Löwen-Spieler und seinen Trainer-Kollegen persönlich zu begrüßen. „Er war schon mit Dortmund öfters hier, scheint sich bei uns wohlzufühlen“, so Bierofka. Während „Kloppo“ sich ausgiebig unterhielt, seinen Ex-Spieler Hendrik Bonmann herzlich begrüßte und sogar bereitwillig Selfies mit den Fans durch den Zaun hindurch schoss, waren seine Spieler völlig abgeschottet.

    Ähnlich fokussiert wünscht sich Bierofka sein Team in Würzburg. Das Selbstvertrauen ist da, nachdem die Löwen in Wiesbaden und Unterhaching den Beweis erbrachten, dass sie auch gegen Mannschaften, die in der Tabelle vor ihnen stehen, gewinnen können. „Wir wissen um die Schwere der Aufgabe, freuen uns aber auf die Atmosphäre in Würzburg in einem schönen und engen Stadion.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN

    Kickers: 21 Drewes (Tor) – 31 Göbel, 22 Hägele, 27 Schuppan, 28 Kurzweg – 7 Kaufmann, 12 Sontheimer, 26 Bachmann, 14 Elva – 19 Ademi, 9 Baumann.

    Ersatz: 33 Verstappen (Tor) – 4 Hajtic, 11 Bytyqi, 15 Küc, 16 Mast, 17 Langhans, 23 Kohls, 25 Meisel, 37 Ünlücifci.

    Nicht dabei: 5 Hansen (Schlüsselbeinbruch), 8 Gnaase (10. Gelbe Karte), 10 Skarlatidis (Nerv im Rücken eingeklemmt), 20 Breitkreuz (Gelb-Rot-Sperre), 32 Ofosu-Ayeh (Rot-Sperre).


    1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 32 Lorenz, 36 Steinhart – 17 Wein, 20 Bekiroglu – 7 Lex, 13 Owusu, 18 Karger – 9 Mölders.

    Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 2 Weeger, 11 Köppel, 14 Dressel, 16 Kindsvater, 19 Abruscia, 22 Berzel, 24 Ziereis, 27 Belkahia, 31 Koussou, 34 Böhnlein, 38 Lacazette, 44 Klassen.

    Nicht dabei: 5 Moll (Kreuzbandriss), 6 Mauersberger (Muskelfaserriss), 25 Willsch (Trainingsrückstand), 35 Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss), 39 Bonmann (Fußverletzung).


    Schiedsrichter: Florian Lechner (Hornstorf); Assistenten: Johannes Schipke (Landsberg-Queis), Chris Rauschenberg (Hörselberg-Hainich).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4252.htm


    Die Löwen besiegten im S-Bahn-Derby die SpVgg Unterhaching und zogen in der Tabelle an den Münchner Vorstädtern vorbei. Das „Tor des Abends“ erzielte Nico Karger in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit (45.). Die Sechzger kletterten durch den Dreier vorübergehend auf Rang fünf.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im S-Bahn-Derby gegen Unterhaching verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Kreuzbandriss), Jan Mauersberger (Muskelfaserriss), Marius Willsch (Trainingsrückstand), Noel Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss) und Hendrik Bonmann (Fußverletzung) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen diesmal Christian Köppel, Alessandro Abruscia, Semi Belkahia, Kristian Böhnlein, Romuald Lacazette und Leon Klassen. Im Vergleich zum letzten Ligaspiel in Wiesbaden gab es keine Veränderungen in der Startelf.


    STIMMEN Bierofka: „Ich bin froh, dass jetzt genug Abstand nach hinten ist.“


    Spielverlauf: Die erste gefährliche Szene des Spiels hatten die Gäste. Sascha Bigalke drehte einen Eckball von links mit rechts hoch an den ersten Pfosten, Marco Hiller hatte Mühe, die Kugel aus dem linken Kreuzeck zu boxen (3.). Drei Minuten später kam Orestis Kiomourtzoglou aus 18 Meter zum Abschluss, aber der Schuss kam zu zentral, so dass Hiller damit keine Mühe hatte (6.). Mehr Probleme hatte der Löwen-Keeper mit einem Dropkick-Schuss von Kiomourtzoglou aus 19 Metern, den er gerade noch im Rückwärtslaufen über die Querlatte lenken konnte (11.). Eine Minute später warf sich Simon Lorenz in einen Schuss von Lucas Hufnagel, der halbrechts im Strafraum aus 13 Metern frei zum Abschluss gekommen war (12.). Die erste gute Chance hatten die Löwen nach einem Standard. Phillipp Steinhart drehte die Kugel aus dem rechten Halbfeld mit links in den Strafraum, Lorenz verlängerte mit dem Kopf, aber Felix Weber am langen Eck verpasste das Spielgerät knapp (19.). In der 26. Minute musste Hachings Keeper Lukas Königshofer außerhalb seines Strafraums mit dem Kopf klären. Dadurch war das Tor verwaist. Der Ball kam zu Nico Karger, der aber beim Abschluss entscheidend gestört wurde. Drei Minuten später legte Sascha Mölders eine Flanke per Kopf auf Prince Owusu ab, dessen Volleyschuss mit der Innenseite aus zwölf Metern auf der Oberkante der Latte landete (29.). Vier Minuten später behauptete Efkan Bekiroglu im Hachinger Strafraum die Kugel, passte zurück auf Steinhart, der direkt aus 19 Metern abzog, aber am rechten Pfosten vorbeizielte (33.). In der 34. Minute segelte Mölders im Fünfmeterraum an einer abgefälschten Hereingabe von Herbert Paul um Millimeter vorbei. Ein wunderbarer Angriff führte in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit zur verdienten Löwen-Führung. Mölders hatte halblinks in den Lauf von Steinhart gepasst, der legte Richtung Elfmeterpunkt auf Karger, der den Ball zum 1:0 ins lange Eck bugsierte (45.+1). Direkt danach pfiff Schiedsrichter Christof Günsch zur Pause.


    VIDEO VON DER PRESSEKONFERENZ


    Nach Wiederanpfiff prüfte Mölders Königshofer mit einem Schuss von der Strafraumgrenze (49.). Im Anschluss an einen Konter verpassten Stefan Lex und Owusu im Torraum eine scharfe Hereingabe von der rechten Seite durch Karger nur knapp (54.). Mölders sprintete in der 56. Minute in einen Pass von Max Dombrowka, zog dann von der Strafraumgrenze in halblinker Position ab, traf mit seinem Schuss Owusu am Rücken. Der Ball flog am rechten Pfosten vorbei. Nach einer Stunde wurde Haching stärker. Im Anschluss an eine Ecke von links durch Bigalke kam Christoph Greger am Fünfmeterraum zum Kopfball, setzte die Kugel aber am langen Eck vorbei (60.). Mit einem 21-Meter-Freistoß, leicht nach links versetzt, traf Bigalke in der 67. Minute nur die Oberkante der Latte. Eine Hereingabe von Bigalke von rechts nach einem Konter verpasste zunächst Hain in der Mitte, doch Stefan Schimmer kam am langen Eck an die Kugel, aber Paul war zur Stelle, blockte den Schuss zur Ecke (76.). In der Schlussviertelstunde passierte nicht mehr viel. Die Löwen überstanden auch diese hektische Phase schadlos. SpVgg-Kapitän Alexander Winkler sah noch Gelb-Rot (90.+1). Karger (90.+2) und Benjamin Kindsvater (90.+3) und Mölder (90.+4) verpassten das 2:0 . Mit dem Erfolg zogen die Löwen in der Tabelle an Unterhaching vorbei.


    STENOGRAMM, 28. Spieltag, 12.03.2019, 19 Uhr


    1860 München – SpVgg Unterhaching 1:0 (1:0)


    1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 32 Lorenz, 36 Steinhart – 17 Wein, 20 Bekiroglu – 7 Lex, 13 Owusu, 18 Karger – 9 Mölders.

    Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 2 Weeger, 14 Dressel, 16 Kindsvater, 22 Berzel, 24 Ziereis, 31 Koussou.


    SpVgg: 1 Königshofer (Tor) – 23 Schwabl, 6 Endres, 15 Greger, 4 Winkler – 10 Hufnagel, 8 Dombrowka, 21 Bigalke, 31 Kiomourtzoglou – 11 Schimmer, 9 Hain.

    Ersatz: 22 Mantl (Tor) – 2 Bauer, 3 Hagn, 7 Porath, 17 Widemann, 19 Krauß, 35 Hong.


    Wechsel: Kindsvater für Lex (68.), Berzel für Owusu (76.), Weeger für Bekiroglu (87.) – Krauß für Kiomourtzoglou (74.), Widemann für Bigalke (84.), Hong für Dombrowka (86.).


    Tor: 1:0 Karger (45.).

    Gelbe Karten: Owusu, Berzel – Endres, Schwabl.

    Gelb-Rote Karte: Winkler (90.+1, wiederholtes Foulspiel.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Christof Günsch (Berlin); Assistenten: Robert Wessel (Berlin), Marcel Unger (Halle/Saale).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4247.htm

    In der Englischen Woche empfangen die Löwen die SpVgg Unterhaching zum Nachbarschaftsduell. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist am Dienstag, 12. März 2019, um 18.60 Uhr. Die ausverkaufte Partie wird live von Magenta Sport übertragen.


    „Allein durch die Nähe ist es ein Derby“, lässt Löwen-Trainer Daniel Bierofka keine Zweifel am Stellenwert dieses Spiels. „Beide Mannschaften sind heiß, freuen sich darauf. Die Chancen stehen Fifty-Fifty.“ Dazu komme die Atmosphäre bei Abendspielen. „Wenn das Flutlicht im Grünwalder Stadion angeht, herrscht immer ein besonderer Flair. Das hat was von Champions League – von Mini-Champions-League“, fügt der Löwen-Coach mit einem verschmitzten Lächeln an.


    SECHZIG - Das Löwenmagazin gegen die SpVgg Unterhaching.


    Mit der Entwicklung seines Teams ist der 40-Jährige zufrieden. „Wir sind positiv in die Rückrunde gekommen.“ Mit 14 Punkten aus acht Spielen belegen die Löwen Platz sechs in der Tabelle der zweiten Halbserie. Bei Gegner Unterhaching lief es umgekehrt. Sechs Punkte aus sieben Spielen bedeuten Rang 16 in dieser Wertung. In den letzten sechs Partien gab’s fünf Niederlagen für die Münchner Vorstädter, die nach der Vorrunde nur zwei Punkte Rückstand auf Platz drei hatten.

    Trotzdem will Bierofka von einer Favoritenrolle der Löwen nichts wissen. „Für Unterhaching ist es die letzte Chance, nochmals in den Aufstiegskampf einzugreifen“, erwartet er einen bis in die Haarspitzen motivierten Kontrahenten. „Beide Mannschaften bewegen sich auf Augenhöhe. Wir haben uns herangearbeitet.“ Durch einen Sieg könnten die Sechzger sogar die Rot-Blauen in der Tabelle überflügeln, doch Bierofka verweist darauf, dass Haching noch ein Nachholspiel gegen Cottbus in petto hat.

    Dem Löwen-Coach stehen bis auf Quirin Moll, Jan Mauersberger und Hendrik Bonmann alle Spieler zur Verfügung. „Henne wird noch etwas brauchen“, sagt er über seinen Torwart. „Sascha Mölders haben wir auch wieder aus der Kühlbox herausgeholt“, scherzt der Ex-Profi. „Zuletzt haben wir im Training weniger gemacht, damit die Beine frisch sind.“


    Stephan Hain: Der »Leader« bei der SpVgg Unterhaching.


    Einer Rotation erteilte Bierofka – zumindest für das Unterhaching-Spiel – eine Absage. „Für die zweite Partie in der Englischen Woche haben wir noch genügend Sprit im Tank. Das wird erst für Würzburg am Samstag interessant. Mit Markus Ziereis und Aaron Berzel haben wir Spieler hinten dran, die es auch verdient haben, zu spielen.“

    Vorm Gegner hat Bierofka großen Respekt. „Unterhaching ist eine Mannschaft mit Mentalität, die in der Vorrunde gezeigt hat, wie stark sie sein kann.“ Gerade mit Stephan Hain oder seinem Sturmpartner Stefan Schimmer verfüge der Nachbar über zwei „Entscheider“, die es zusammen bereits auf 23 Saisontore gebracht haben.

    Bedauerlich findet der 1860-Trainer, dass Ex-Löwe Dominik Stahl wegen eines Zehenbruchs nicht spielen kann. „Eine Verletzung wünscht man keinem Spieler, schon gar nicht, wenn man mit ihm befreundet ist.“ Auch mit Stephan Hain und Markus Schwabl hat Bierofka zusammengespielt, pflegt mit beiden ein gutes Verhältnis.


    Wahl zum besten Stadionprogramm der Saison.


    Ursprünglich ist Bierofka von 43 Punkten für den Klassenerhalt ausgegangen, mittlerweile hat er die Zahl auf „45 hochgeschraubt, um sicher zu sein“, wie er selbst sagt. Denn „außergewöhnlich viele Mannschaften“ hätten zum jetzigen Zeitpunkt bereits 37 oder 38 Punkte. „Im Mittelfeld geht es sehr eng zu, die Liga ist äußerst spannend.“

    Die Ausrichtung fürs Derby ist klar. „Wir wollen an die Form der letzten Spiele anknüpfen und in der Tabelle weiter nach oben klettern.“ Bierofka ist fest davon überzeugt, „dass wir Unterhaching Probleme bereiten können. Wir wollen zeigen, dass wir die bessere Mannschaft sind. Ich denke, wir sind mittlerweile in der Liga angekommen.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 32 Lorenz, 36 Steinhart – 17 Wein, 20 Bekiroglu – 7 Lex, 13 Owusu, 18 Karger – 9 Mölders.

    Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 2 Weeger, 11 Köppel, 14 Dressel, 16 Kindsvater, 19 Abruscia, 22 Berzel, 24 Ziereis, 27 Belkahia, 31 Koussou, 34 Böhnlein, 38 Lacazette, 44 Klassen.

    Nicht dabei: 5 Moll (Kreuzbandriss), 6 Mauersberger (Muskelfaserriss), 25 Willsch (Trainingsrückstand), 35 Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss), 39 Bonmann (Fußverletzung).


    SpVgg: 1 Königshofer(Tor) – 23 Schwabl, 6 Endres, 15 Greger, 4 Winkler – 10 Hufnagel, 8 Dombrowka, 21 Bigalke, 7 Porath – 11 Schimmer, 9 Hain.

    Ersatz: 22 Mantl (Tor) – 2 Bauer, 3 Hagn, 14 Widemann, 19 Krauß, 24 Kaltner, 31 Kiomourtzoglou, 33 Ehlich, 35 Hong.

    Nicht dabei: 5 Welzmüller (Aufbautraining), 13 Müller (Aufbautraining), 20 Stahl (Zehenbruch), 30 Marseiler (muskuläre Probleme).


    Schiedsrichter: Christof Günsch (Berlin); Assistenten: Robert Wessel (Berlin), Marcel Unger (Halle/Saale).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4245.htm



    U21 fegt über Pullach hinweg

    Deutlich mit 4:0 besiegte die Löwen-U21 im Nachbarschaftsduell der Bayernliga Süd den Tabellenzweiten SV Pullach. Im Isartal sorgten Arif Ekin (9.) und Marin Culjak (45.) vor der Pause sowie Fabian Greilinger (49.) und Ugur Türk (59.) im zweiten Abschnitt für die Treffer.


    Die jungen Sechzger, die bisher nur auf Kunstrasen trainiert und gespielt hatten, kamen überraschend gut mit den Bedingungen auf der Sportanlage Pullach zu Recht. Auf dem tiefen Geläuf entwickelte sich ein Kampfspiel. In der 1. Halbzeit blies der böige Wind den Löwen ins Gesicht, weshalb die Maßgabe war, tief stehen und schnell und flach von hinten heraus zu kontern. Ein solcher Angriff führte in der 9. Minute nach Foul an Alex Spitzer zu einem Freistoß zwei Meter vor der Strafraumgrenze. Aus leicht nach rechts versetzter Position lief Arif Ekin an, zirkelte die Kugel mit links über die Mauer und traf zum 1:0 ins kurze Eck. Für die Sechzger eine super Ausgangsposition, die versuchten, den Gegner mit seinen gefährlichen Zentrumsspielern nicht in die Partie kommen zu lassen. Das gelang auch bis zur 35. Minute weitgehend, dann wurden die Raben immer stärker, hatten einige gefährliche Szenen im 1860-Strafraum. György Szekely hielt sein Team mit sehenswerten Paraden im Spiel. In der 45. Minute wäre er jedoch machtlos gewesen, doch Alex Spitzer klärte auf der Linie. Im Gegenzug fiel das wichtige 2:0. Nach einer Konter legte Ugur Türk von der rechten Strafraumseite quer in die Mitte auf den mitgelaufenen Marin Culjak, der am zweiten Pfosten aus acht Metern nur noch einschieben brauchte. Kurz danach war Pause.

    Im zweiten Durchgang mit dem Wind im Rücken attackierten die kleinen Löwen weiter vorne und erzielten schnell das 3:0 durch eine im Training oft geübte Aktion. Linksfuß Fabian Greilinger dribbelte vom rechten Flügel in die Mitte, hielt dann aus 17 Metern mit seinem starken linken Fuß drauf und traf genau ins kurze Eck (49.). Danach wurden bei den Löwen die Beine leichter, beim Gegner schwerer. In dieser Phase hatten die Sechzger noch einige Chancen aus dem Umschaltspiel heraus, aber nur eine konnten sie nutzen. In der 59. Minute setzte sich Severin Buchta auf der rechten Seite durch, passte in die Mitte, wo Türk im Rücken seines Gegenspielers Alexander Jobst entwischt war, aus neun Metern zum Endstand traf.

    „Danach haben wir uns darauf besonnen, zu Null zu spielen“, sagte Trainer Sebastian Lubojanski, der mit dem Ergebnis „vollauf zufrieden“ war. „Es war das erwartete Kampfspiel, bei dem auch das Spielglück auf unserer Seite war.“ Damit sprach der 36-Jährige die Drangphase der Gastgeber vor der Pause an, in der das 2:0 für sein Team fiel. Seinen Jungs attestierte er eine „kampfstarke Leistung mit vielen erfolgreichen Eins-gegen-Eins-Duellen. Dadurch haben wir das Spiel verdient für uns entschieden.“ Besonders der erste und dritte Treffer freuten ihn: „Endlich ist uns mal ein Tor durch einen direkten Freistoß gelungen.“ Beim 3:0 kam zum Tragen, dass Culjak und Greilinger immer wieder die Seiten wechselten, um von innen mit dem starken abschließen zu können. „Das sind eingeübte Automatismen, durch die wir Unberechenbarkeit ausstrahlen“, so Lubojanski.


    STENOGRAMM, 24. Spieltag, 10.03.2019, 14 Uhr


    SV Pullach – 1860 München II 0:4 (0:2)


    1860: Szekely (Tor) – Buchta, Metzger, Siebdrat, Klassen (62., Stefanovic) – Sulejmani (67., Gebhart), A. Spitzer, Ekin – Culjak, Türk (79., Durrans), Greilinger.

    Tore: 0:1 Ekin (9.), 0:2 Culjak (45.), 0:3 Greilinger (49.), 0:4 Türk (59.).

    Gelbe Karten: Marseiller – Ekin, Metzger.

    Zuschauer: 100 Sportanlage Pullach.

    Schiedsrichter: Luka Beretic; Michael Stölpe, Daniel Uhrmann.


    https://www.ama-lion.com/2019/…70aJiL_OBqN_FBj2s_U83TIVU

    Die Löwen erkämpften sich vor fast 3.000 mitgereisten Fans beim Spitzenteam SV Wehen Wiesbaden drei Punkte, feierten damit den zweiten Auswärtssieg in Folge. Das „Tor des Tages“ erzielte Sascha Mölders in der 85. Minute nach Flanke von Herbert Paul per Kopf.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Auswärtsspiel in Wiesbaden verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Kreuzbandriss), Jan Mauersberger (Muskelfaserriss), Marius Willsch (Trainingsrückstand), Noel Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss) und Hendrik Bonmann (Fußverletztung) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen diesmal Christian Köppel, Semi Belkahia, Nono Koussou, Kristian Böhnlein, Romuald Lacazette und Leon Klassen. Im Vergleich zum letzten Ligaspiel gegen Rostock gab es zwei Veränderungen in der Startelf: Herbert Paul kam für den verletzten Mauersberger, Prince Owusu ersetzte Markus Ziereis.


    Spielverlauf: Die Gastgeber versuchten von Anpfiff weg, Druck auf die Löwen zu erzeugen, liefen sie früh an. In der 6. Minute wurde es erstmals gefährlichvorm 1860-Tor, als Moritz Kuhn von rechts diagonal an den zweiten Pfosten passte, Daniel Kofi Kyereh aber aus spitzem Winkel aus fünf Metern den Ball ans Außennetz setzte. Im Gegenzug kam Nico Karger halblinks nach Zuspiel von Efkan Bekiroglu zum Abschluss, sein 18-Meter-Schuss ging aber knapp am rechten Pfosten vorbei (7.). Nach einer Linksflanke von Maximilian Dittgen kam Manuel Schäffler am ersten Pfosten an den Ball, setzte ihn aber aus sechs Metern neben den Kasten (11.). In der 18. Minute legte Agyemang Diawusie mit viel Übersicht die Kugel in den Rückraum, Kuhns Schuss aus 15 Metern ging aber deutlich über den Querbalken. Mitte der 1. Halbzeit hatten die Sechzger dann zwei gute Umschaltaktionen, konnten sie aber nicht zu Ende bringen (21. und 24.). Beinahe wäre Manuel Schäffler in der 28. Minute im Strafraum noch an einen verunglückten Schuss von Sebastian Mrowca drangekommen. So landete die Kugel im Tor-Aus. Vier Minuten später geriet auf der anderen Seite ein Zuspiel von Prince Owusu im Strafraum etwas zu lang, so dass Markus Kolke den Pass ablief (32.). Eine Rechtsflanke von Daniel Wein konnten am Fünfmeterraum weder Owusu noch Sascha Mölders entscheidend verarbeiten (34.). In der 38. Minute stand Kolke im Mittelpunkt, als Phillipp Steinhart einen Freistoß von der rechten Strafraumseite mit links Richtung langes Kreuzeck zirkelte, der Keeper den Schuss mit einer Hand über den Querbalken boxte. Nach einer Unachtsamkeit der 1860-Hintermannschaft kam Diawusie vor Marco Hiller an den Ball, schoss den Ball Richtung leeres Tor, doch Herbert Paul klärte im Rückwärtslaufen vor der Linie (44.). Kurz danach schickte Schiedsrichter Manuel Gräfe beide Teams in die Kabine.

    Kurz nach Wiederanpfiff hatten die Löwen die erste Möglichkeit. Lex legte von rechts an den zweiten Pfosten, wo Karger in der Mitte Mölders bedienen wollte, doch Kuhn ging dazwischen, blockte das Zuspiel zur Ecke (47.). In der 57. Minute lag der Ball im Wiesbadener Tor, aber Owusu stand beim Zuspiel von Paul knapp im Abseits. Eine Minute später parierte Hiller einen Rechtsschuss aus zwölf Metern von Ex-Löwe Manuel Schäffler (58.). Glück hatten die Sechzger nach einer Stunde. Paul klärte mit der Schulter einen 13-Meter-Schuss von Niklas Schmidt kurz vor der Linie (60.). Ein Owusu-Kopfball nach Wein-Flanke landete auf dem Tornetz (70.). In der 74. Minute wurde ein 19-Meter-Schuss von Mölders sichere Beute von Kolke. Leichtfertig vergaben die Löwen in dieser Phase einige Konterchancen durch ungenaue Zuspiele. Nach einer Rechtsflanke von Paul, die Owusu aus dem Zentrum eingeleitet hatte, kam Mölders zwischen den beiden Innenverteidiger zum Kopfball, wuchtete die Kugel aus fünf Metern zum 1:0 über die Line (85.). In der Nachspielzeit ging auch SVWW-Torhüter Kolke mehrmals mit nach vorne. Nach einer Ecke klärte Mölders die Hereingabe übers eigene Tor (90.+2). Eine Kontermöglichkeit Richtung verwaistes Tor vergab Karger, weil er zum im Abseits stehenden Benjamin Kindsvater passte, anstatt selbst den Abschluss zu suchen (90.+3). Mit Glück und Geschick überstanden die Löwen die vier Minuten Nachspielzeit, feierten den zweiten Auswärtssieg in Folge.


    STENOGRAMM, 27. Spieltag, 09.03.2019, 14 Uhr


    SV Wehen Wiesbaden – 1860 München 0:1 (0:0)


    SVW: 1 Kolke (Tor) – 20 Kuhn, 4 Mockenhaupt, 16 Dams, 7 Dittgen – 28 Gül, 10 Mrowca – 29 Diawusie, 8 Schmidt – 9 Schäffler, 17 Kyereh.

    Ersatz: 25 Watkowiak (Tor) – 6 Modica, 11 Shipnoski, 14 Schwadorf, 22 Hansch, 23 Mintzel, 24 Lorch.


    1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 32 Lorenz, 36 Steinhart – 17 Wein, 20 Bekiroglu – 7 Lex, 13 Owusu, 18 Karger – 9 Mölders.

    Ersatz: 30 Hipper, (Tor) – 2 Weeger, 14 Dressel, 16 Kindsvater, 19 Abruscia, 22 Berzel, 24 Ziereis.


    Wechsel: Hansch für Schmidt (72.), Lorch für Gül (75.), Schwadorf für Diawusie (83.) – Kindsvater für Lex (77.), Berzel für Bekiroglu (85.), Ziereis für Owusu (87.).

    Tor: 0:1 Mölders (85.).

    Gelbe Karten: –.

    Zuschauer: 6.166 in der Brita-Arena.

    Schiedsrichter: Manuel Gräfe (Berlin); Assistenten: Max Burda (Berlin), Johannes Schipke (Wolmirstedt).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4238.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…iele-dreier-11839764.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…n-im-ticker-11836978.html


    https://www.abendzeitung-muenc…c3-8fd7-280cfb1fc114.html


    https://www.abendzeitung-muenc…59-bdd7-2ae55963e644.html



    Nächstes Spiel:


    12.3.2019, 19 Uhr, zu Hause gegen Haching

    Für die kleinen Löwen geht es am Sonntag, 10. März 2019, isaraufwärts zum Nachbarschaftsduell gegen den SV Pullach. Anpfiff auf der dortigen Sportanlage in der Gistlstraße ist um 14 Uhr.


    Livestream bei sporttotal.tv


    Für die U21 ist die Partie gegen Pullach eine echte Herausforderung. Nicht nur, weil dort mit Christoph Dinkelbach, Daniel Leugner oder Chaka Ngu'Ewodo einige Spieler spielen, die ihre fußballerische Ausbildung beim TSV 1860 München erhielten, sondern weil das Team von Trainer Frank Schmöller das erfolgreichste der letzten Jahre ist. Seit der Saison 2014/2015 waren die Störche immer mindestens Vize-Meister der Bayernliga Süd. Auch aktuell liegen sie hinter Türkgücü-Ataspor auf dem 2. Platz.

    U21-Trainer Sebastian Lubojanski stehen bis auf die langzeitverletzten Moritz Heigl und Okan Memetoglou sowie Cottrell Ezekwem (Fußgelenksverletzung) alle Spieler zur Verfügung. „Die Mannschaft hat, wie bereits letzte Woche, sehr gut trainiert. Wir bringen mit oder ohne Verstärkung durch die Profis ein sehr gutes Team auf den Platz“, so der 36-Jährige.

    Schon beim Start ins Punkspieljahr 2019, der mit einem 1:1 gegen den FC Unterföhring endete, sah er seine Mannschaft dominant, wenn auch erst der einzige 1860-Treffer durch Ugur Türk in der Nachspielzeit fiel. „Gegen Pullach gilt es jetzt, die Fehler der 1. Halbzeit aus dem Unterföhring-Spiel abzustellen und mit dem gleichen Enthusiasmus und mehr Zielstrebigkeit aufzutreten.“ Lubojanski sieht seine Jungs vor der Partie im Isartal hochmotiviert. „Sie freuen sich auf den Vergleich mit einem guten Gegner. Pullach kommt uns gerade recht.“

    Die Raben, die wegen ihrer Infrastruktur nicht in die Regionalliga aufsteigen können. Haben ihren Start ins Spieljahr 2019 gründlich verpatzt. Beim TSV 1865 Dachau setzte es eine deutliche 0:3-Niederlage. „Sie werden sich gegen uns mit Sicherheit einiges vornehmen“, ist sich Lubojanski sicher und rechnet mit einem „heißen Nachbarschaftsduell“.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4236.htm

    Die Heimniederlage gegen Rostock ist aufgearbeitet, nun liegt die volle Konzentration auf der Partie beim SV Wehen Wiesbaden. Am Samstag, 9. März 2019, geht es in der Brita-Arena gegen den Tabellenvierten. Anpfiff ist um 14 Uhr. Magenta Sport überträgt live.


    Bereits am Freitagmorgen um 8.30 Uhr brach der Löwen-Tross in die hessische Landeshauptstadt auf. Gegen Mittag wurde in der Nähe von Würzburg zum Essen gestoppt, nach der Ankunft in Wiesbaden steht noch eine Trainingseinheit auf dem Programm.


    Sechzig auswärts in der hessischen Landeshauptstadt.


    „Effektivität war klar ein Thema“, sagt 1860-Chefcoach Daniel Bierofka mit Blick auf das letzte Heimspiel. „Rostock hatte vier, fünf Chancen, wir zwölf bis 15.“ Trotzdem stand es am Ende 1:2 aus Löwen-Sicht. „Wir müssen vorne die Tore machen“, so sein Resümee, „ruhiger und cooler bleiben, die Angriffe zu Ende bringen“.

    Deswegen gibt es für den 40-jährigen Coach auch keinen Grund, große Änderungen in der Startelf vorzunehmen. „Die Leistung in den letzten Spielen war in Ordnung.“ Einer, der vielleicht mal eine Chance von Anfang an verdient hätte, wäre Benjamin Kindsvater. „Er macht es richtig gut“, attestiert Bierofka dem 26-Jährigen. „Ich weiß, was ich an ihm habe, aber für die Startelf ist es nach zweieinhalb Wochen Training noch zu früh.“

    Trotzdem ist er dankbar, dass er in dem dribbelstarken Außenbahnspieler eine weitere Alternative hat. „Damals im Relegationsrückspiel gegen Saarbrücken hat Benni die entscheidenden Impulse gebracht, als er von der Bank kam“, erinnert sich Bierofka gerne an diese Partie.

    Wie Kindsvater wird auch Johann Hipper im Bus nach Wiesbaden sitzen, weil Hendrik Bonmann am Donnerstag vorzeitig das Training beenden musste. Nach wie vor macht ihm die alte Verletzung zu schaffen. „Wir werden bei Henne kein Risiko eingehen“, sagt Bierofka über seinen Keeper, zumal bereits drei Tage später das Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching ansteht.

    Das, so versichert Bierofka, sei noch nicht in den Köpfen. „Es wäre das Schlimmste, wenn wir uns jetzt schon darauf konzentrieren würden.“ Denn mit dem SV Wehen Wiesbaden wartet eine Aufgabe, vor der er großen Respekt hat. „Sie haben im Winter nochmals nachgelegt, visieren den Aufstieg in dieser Saison an. Die Qualität dazu haben sie.“

    Besonders in der Offensive. 48 Treffer sind Liga-Bestwert. „Wehen spielt ein 4-4-2-System, ist gefährlich über außen.“ Den Flügelspielern attestiert er „hohe Geschwindigkeit“ und „gute Flanken. Dazu können sie jederzeit von der Bank nochmals nachlegen.“ Gleichzeitig spricht Bierofka das Defizit im Spiel der Hessen an: „Hinten haben sie viele Tore kassiert.“

    Auf einen Spieler ist beim Gegner besonders das Augenmerk gerichtet: Manuel Schäffler, einst mit der U17 der Löwen Deutscher Meister. Bereits zehn Mal hat der zentrale Angreifer aus Moorenweis im Landkreis Fürstenfeldbruck in dieser Saison getroffen. Im Sommer läuft sein Vertrag in Wiesbaden aus, eine Rückkehr nach München schien nicht unwahrscheinlich. Angesprochen darauf, antwortete Bierofka jedoch: „So wie es momentan aussieht, müssen wir den finanziellen Rahmenbedingungen Tribut zollen, unseren Kader eher verkleinern.“ Zum jetzigen Zeitpunkt könne er deshalb zu diesem Thema nichts anderes sagen.

    Zuletzt hatte eine Boulevardzeitung nachgerechnet, dass der Altersschnitt der Sechzger bei 25,88 Jahre liege und getitelt: „Die Legende der jungen Löwen: Ist der TSV 1860 wirklich zu ‚grün‘? Bierofka stellte in diesem Zusammenhang klar, dass es ihm bei seiner Aussage nicht ums biologische Alter ginge. „Von der Spielanzahl gehören meine Jungs nicht zu den erfahrenen Mannschaften“, so seiner Argumentation. Bis auf Sascha Mölders und die verletzten Quirin Moll und Jan Mauersberger hätten die anderen kaum höherklassige Erfahrung. „Ich kann das am besten einschätzen“, findet er das Rechenexempel wenig zielführend.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    SVW: 1 Kolke (Tor) – 20 Kuhn, 4 Mockenhaupt, 16 Dams, 7 Dittgen – 24 Lorch, 26 Titsch Rivero – 29 Diawusie, 8 Schmidt – 9 Schäffler, 17 Kyereh.

    Ersatz: 25 Watkowiak (Tor) – 5 Reddemann, 6 Modica, 10 Mrowca, 11 Shipnoski, 14 Schwadorf, 22 Hansch, 23 Mintzel, 27 Brandstetter, 28 Gül, 33 Wachs.

    Nicht dabei: 21 Schönfeld (Aufbautraining).


    1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 32 Lorenz, 36 Steinhart – 17 Wein, 20 Bekiroglu – 7 Lex, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.

    Ersatz: 30 Hipper, 39 Bonmann (beide Tor) – 2 Weeger, 11 Köppel, 13 Owusu, 14 Dressel, 16 Kindsvater, 19 Abruscia, 22 Berzel, 27 Belkahia, 31 Koussou, 34 Böhnlein, 38 Lacazette, 44 Klassen.

    Nicht dabei: 5 Moll (Kreuzbandriss), 6 Mauersberger (Muskelfaserriss), 25 Willsch (Trainingsrückstand), 35 Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss).


    Schiedsrichter: Manuel Gräfe (Berlin); Assistenten: Max Burda (Berlin), Johannes Schipke (Wolmirstedt).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4234.htm