Beiträge von Loewe

    Die Löwen unterlagen Herbstmeister FC Pipinsried mit 1:3. Ein Doppelschlag des Teams aus dem Dachauer Hinterland durch Stephan Thee (24.) und Paolo Cipolla (25.) Mitte der ersten Hälfte brachte den Spitzenreiter innerhalb von einer Minute mit 2:0 in Front. Pablo Pigl erhöhte in der 52. Minute auf 3:0. Der Ehrentreffer gelang Timo Spennesberger per Foulelfmeter (71.).


    Die kleinen Löwen begannen frech, versteckten sich keineswegs vor dem großen Aufstiegsfavoriten. Doch zwei Unaufmerksamkeiten Mitte der 1. Halbzeit raubten dem Team von Frank Schmöller die Chance, etwas Zählbares aus dem 600 Einwohner-Dorf im Dachauer Hinterland mitzunehmen. In der 24. Minute setzte sich Paolo Cipolla auf der linken Seite durch, legte am Fünfmeterraum quer auf Stephan Thee, der aus sechs Metern György Szekely keine Chance ließ. Ähnlich die Entwicklung des zweiten FCP-Treffers eine Minute später. Wieder ging der Angriff über die linke Seite, doch diesmal war es der Cipolla selbst, der am Elfmeterpunkt freistehend den Ball bekam, von dort auf Szekely zulief und die Kugel am ungarischen Keeper der Löwen vorbei zum 2:0 ins Tor beförderte (25.). Mit diesem Ergebnis wurden auch die Seiten getauscht.

    Der dritte Treffer der Gastgeber fiel nach einer Ecke von der rechten Seite. Die Kugel kam zu Ex-Löwe Christoph Rech am zweiten Pfosten. Dessen Schrägschuss bugsierte Pablo Pigl am Fünfmeterraum zum 3:0 ins 1860-Tor (52.). Aber die kleinen Löwen zeigten Moral, ergaben sich nicht in die Niederlage und konnten zumindest noch Ergebniskosmetik betreiben. Nach einem Konter über die linke Seite lief Noel Niemann auf Johann Hipper im Pipinsrieder Tor zu, Rech holte ihn mit einer Grätsche von den Beinen und Schiedsrichter Alexander Schuster zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Timo Spennensberger lief an, Ex-Löwe Hipper hatte die Ecke geahnt, kam aber nicht an den platzierten Schuss heran. Der Treffer zum 1:3 in der 71. Minute war auch gleichzeitig der Endstand vor 810 Zuschauern.

    „Der Sieg für Pipinsried war verdient“, musste Löwen-Coach Frank Schmöller neidlos anerkennen. Als „ärgerlich“ empfand der 53-Jährige die beiden Gegentore innerhalb kürzester Zeit in der 1. Halbzeit. „Die Jungs haben es trotzdem gut gemacht, mutig nach vorne verteidigt, sind früh angelaufen und haben Gas gegeben. Klar hätte ich mir in der einen oder anderen Situation eine andere Entscheidung gewünscht. Aber die Punkte müssen wir nicht in Pipinsried holen. Da gibt es andere Spiele!“ In Anbetracht der schwierigen Trainingswoche, bei der Schmöller teilweise nur zehn Spieler bei den Einheiten hatte, sei es ein „gutes Bayernligaspiel auf hohem Niveau“ gewesen. „Trotz der Niederlage bin ich zufrieden, weil ich in erster Linie die Leistung und nicht das Ergebnis bewerte.“


    STENOGRAMM, 20. Spieltag, 16.11.2019, 14 Uhr

    FC Pipinsried – TSV 1860 München II 3:1 (2:0)

    1860: Szekely (Tor) – Lang, Satilmis (38., Nsimba), Siebdrat, Stefanovic (67., Heigl) – Spennesberger, Hingerl, Schön – Greilinger (74., Date), Durrans, Niemann.

    Tore: 1:0 Thee (24.), 2:0 Cipolla (25.), 3:0 Pigl (52.), 3:1 Spennesberger (71., Foulelfmeter).

    Gelbe Karten: Zischler, Rech, Müller –.

    Zuschauer: 810 Trainingsgelände Grünwalder Straße 114.

    Schiedsrichter: Alexander Schuster; Assistenten: Martin Schramm, Fabian Kirchberger.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4707.htm


    Nächstes Spiel:


    16.10., 14 Uhr, zu Hause (TG) gegen TSV 1865 Dachau


    https://www.fupa.net/spielberi…-1865-dachau-7640535.html

    Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat die Spieltage 21 bis 23 der Saison 2019/2020 zeitgenau terminiert. Das sind die ersten drei Spieltag im neuen Kalenderjahr.


    Zum ersten Heimspiel im neuen Jahr empfangen die Löwen am Sonntag, 26. Januar 2020, Eintracht Braunschweig. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist um 13 Uhr.

    Eine Woche später geht’s, ebenfalls am Sonntag, zum FSV Zwickau. Anpfiff am 2. Februar in der GGZ-Arena Zwickau ist um 14 Uhr.

    Die dritte zeitgenau terminierte Partie 2020 steigt am Samstag, 8. Februar um 14 Uhr auf Giesings Höhen. Zu Gast ist Aufsteiger SV Waldhof Mannheim mit Ex-Löwe Bernhard Trares auf der Trainerbank.


    DIE ZEITGENAUE TERMINIERUNG


    21. Spieltag, Sonntag, 24.01.2020, 13 Uhr

    TSV 1860 München – Eintracht Braunschweig


    22. Spieltag, Sonntag, 02.02.2020, 14 Uhr

    FSV Zwickau – TSV 1860 München


    23. Spieltag, Samstag, 08.02.2020, 14 Uhr

    TSV 1860 München– SV Waldhof Mannheim


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4702.htm

    Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es im Leben nie – und schon gar nicht bei den Löwen. Trotzdem wurde bei der fast eine Stunde dauernden Vorstellung von Michael Köllner beim TSV 1860 München schnell klar, dass es passen könnte zwischen dem neuen Cheftrainer und dem Traditionsklub aus Giesing.


    „Ich mach‘ nur Sachen in meinem Leben, auf die ich richtig Bock habe“, erklärte der 49-jährige Michael Köllner. Er verfolge keinen Karriereplan, sondern will einfach Dinge machen, „an denen ICH Freude habe. Deshalb ist Sechzig ein Geschenk.“

    Dabei war Köllner auf den ersten Blick nicht die naheliegende Lösung. Auch nicht bei Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel, der den Oberpfälzer zunächst gar nicht auf seinem Zettel hatte. Nach dem überraschenden Rücktritt von Daniel Bierofka wollte der Österreicher eine „schnelle und überzeugende Lösung“ finden. „Diese zwei Dinge waren klar.“ Bereits am Mittwoch sondierte er den Trainermarkt. „Den Kontakt zu Michael Köllner habe ich erst spät bekommen. Ich glaube, er war schon im Schlafanzug, als ich ihn am Mittwochabend erreicht habe“, scherzte Gorenzel.

    Bereits am nächsten Tag trafen sich die beide. „Wir haben uns mehrere Stunden ausgetauscht. Mir war schnell klar, dass ich mit ihm finalisieren möchte. Er hat beim Club das geschafft, was hier bei Sechzig auf ihn zukommen wird.“ Kurz umrissen heißt das: In einem schwierigen, aber begeisterungsfähigen Umfeld mit beschränkten finanziellen Mitteln eine erfolgreiche Mannschaft – möglichst mit Talenten aus dem eigenen Nachwuchs – zu entwickeln.

    Für Köllner war es keine rationale Entscheidung, das Amt des Cheftrainers bei den Löwen zu übernehmen, sondern eine „aus dem Herz heraus“, wie er betont. Fünf Jahre habe er in München in der Lindenstraße, nicht weit vom Trainingsgelände der Sechzger, gewohnt, bevor er nach Nürnberg g. Bereits 2004 hospitierte er während seiner Ausbildung zum Fußball-Lehrer beim TSV 1860, hatte seitdem den Verein immer „intensiv verfolgt“.

    Er selbst war „total überrascht“ von Daniel Bierofkas Rücktritt, ebenso, „dass Sechzig an mich herangetreten ist“. Schnell wurde ihm klar, dass es „passen und richtig gut funktionieren“ könnte. „Das Fanpotential spricht für sich. Es ist viel Kraft im Verein. Sechzig gehört zu den drei großen Klubs in Bayern.“

    Zudem übernimmt Köllner ein intaktes Team. „Die Mannschaft hat in Halle ein positives Statement abgegeben, war gut eingestellt von Oliver Beer.“ Sie hätte Charakter und Leidenschaft gezeigt. „Daran werden wir weiter arbeiten und versuchen, die nächsten Steps zu machen!“ Bis zum Derby gegen die kleinen Bayern bleiben Köllner zwei Wochen Zeit, die er intensiv nutzen will. „Deswegen werden wir kein Testspiel der Länderspielpause machen.“

    Köllner schätzt die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers. „Ich werde auch mit Daniel über viele Themen reden, wenn wir uns treffen. Aber das Vergangene ist für mich uninteressant. Ich muss mit meiner Kompetenz überzeugen. Jetzt beginnt eine neue Etappe.“ Bierofka habe ihm ein gutes Fundament hinterlassen. „Ich blicke nach vorne, will nicht verwalten, sondern die Mannschaft weiterentwickeln.“

    Mit Günter Brandl hat Köllner einen erfahrenen Assistenten mitgebracht. Er sei sein „Vertrauensmann“. Gleichzeitig stellte Köllner klar, dass er dadurch nicht die Kompetenz des bisherigen „Staff“ in Frage stelle. Im Gegenteil: „Die Mannschaft hatte in Halle einen klaren Plan, war sehr griffig. Wir werden schauen, wie wir in Zukunft die Aufgaben verteilen.“ Für ihn sei ein intaktes Trainer- und Betreuerteam der Schlüssel zum Erfolg. „Bei uns in der Oberpfalz sagt man: Wie der Herr, so‘s Gescherr. Wenn der Staff funktioniert, dann funktioniert auch die Mannschaft.“

    Für Köllner sind die Parallelen zu seiner Zeit beim 1. FC Nürnberg augenscheinlich. Dort übernahm er in einer schwierigen Phase den neunfachen Deutschen Meister. „Das war nicht einfach, der Club stand kurz vor der Insolvenz. Trotzdem haben wir es geschafft, sind sogar in die Bundesliga aufgestiegen.“

    Ähnlich wie bei den Franken damals sei das erste Ziel, „eine sorgenfreie Saison“ zu spielen. „Wir müssen alles dafür tun, um zu punkten und Stabilität in unsere Leistungen zu bringen. Dann können wir im Sommer sehen, was zukünftig möglich ist.“

    Sein Ansinnen sei immer der maximale Erfolg. „Ich verspreche, dass wir jedes Spiel so angehen, um die drei Punkt holen.“ Er stehe mit beiden Beinen auf dem Boden. „Ich kann aus der Tradition nicht ableiten, Bundesliga zu spielen. Aber ich kann alles dafür tun, um irgendwann wieder dorthin zurückzukehren. Für die Deutsche Meisterschaft von 1966 bekommst du keine Punkte. Du musst in der Gegenwart alles für den Erfolg tun“, so seine Maxime.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4703.htm


    Bildergalerie:


    http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2300.htm


    Zur Pause führte das Schmöller-Team durch die Treffer von Matthew Durrans (20.) und Innenverteidiger Marco Metzger (30.) bereits 2:0 gegen Türkspor Augsburg. Nach dem Anschlusstreffer durch Moustapha Salifou (72.) begann das Zittern und in der Nachspielzeit glich Patrick Wurm zum 2:2-Endstand aus.


    „Das zieht sich wie ein roter Faden durch“, ärgerte sich Löwen-Trainer Frank Schmöller über den verpassten Sieg. „Wir haben eine starke 1. Halbzeit gespielt, sehr diszipliniert und aggressiv den Gegner angelaufen und nichts zugelassen.“ Und folgerichtig führte sein Team zur Pause mit 2:0. Nach einigen verpassten Chancen war es Matthew Durrans, der mit einem Lupfer über Thomas Reichelmayr in der 20. Minute zum 1:0 traf. Zehn Minuten später war Kazuki Date im Türkspor-Strafraum nur durch ein Foul zu bremsen, Marco Metzger verwandelte sicher zum 2:0 (30.).

    Nach Wiederanpfiff konnte die Löwen-Reserve nicht mehr an die ersten 45 Minuten anknüpfen. „Wir hatten keine Ballbesitzphasen mehr, keinen Mut, uns anspielen lassen“, kritisierte Schmöller. „Dazu haben wir unsere Kontermöglichkeiten nicht zu Ende gespielt.“ Der Anschlusstreffer von Moustapha Salifou in der 72. Minute war die logische Konsequenz. Der gute György Szekely im 1860-Tor war machtlos. Richtig in Rage brachte aber den 53-jährigen Löwen-Coach der Ausgleichstreffer in der 3. Minute der Nachspielzeit durch Patrick Wurm. „Erst hatten wir einen völlig unnötigen Ballverlust im Mittelfeld. Aber die Kirsche auf der Sahne war, dass wir dann auch noch in Unterzahl standen.“

    Für Schmöller unverständlich. „Klar, es ist eine junge Mannschaft, aber irgendwann muss man den Lernprozess abschließen. Es war bereits gefühlt das fünfte Mal, dass uns das passiert ist. Wenn nach 80 Minuten Schluss wäre, würden wir auf Rang drei stehen.“

    Trotzdem kann der Löwen-Coach mit dem 7. Tabellenrang leben. „Das ist echt toll, aber als Trainer ist man nie zufrieden, vor allem, weil mehr möglich gewesen wäre.“


    STENOGRAMM, 19. Spieltag, 10.11.2019, 16 Uhr

    TSV 1860 München II – Türkspor Augsburg 2:2 (2:0)

    1860: Szekely (Tor) – Nsimba, Siebdrat, Metzger, Stefanovic – Spennesberger, Hingerl, Schön – Date (81., Satilmis), Durrans (78., Kraljevic/86., Heigl), Niemann.

    Tore: 1:0 Durrans (20.), 2:0 Metzger (30., Foulelfmeter), 2:1 Salifou (72.), 2:2 Wurm (90.+3).

    Gelbe Karten: Date – Reichlmayr, Duman, Wurm, Katanic, Arik, Guilherme.

    Zuschauer: 80 Trainingsgelände Grünwalder Straße 114.

    Schiedsrichter: Thomas Sprinkart; Assistenten: Hendrik Hufnagel, Tobias Kinberger.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4700.htm

    Die Löwen-U21 schrammte in der Bayernliga Süd knapp am ersten Rückrundensieg vorbei.. Zur Pause führte das Schmöller-Team durch die Treffer von Matthew Durrans (20.) und Innenverteidiger Marco Metzger (30.) bereits 2:0 gegen Türkspor Augsburg. Nach dem Anschlusstreffer durch Moustapha Salifou (73.) begann das Zittern und in der Nachspielzeit glich Patrick Wurmzum 2:2-Endstand aus.


    Spielbericht folgt!


    STENOGRAMM, 19. Spieltag, 10.11.2019, 16 Uhr

    TSV 1860 München II – Türkspor Augsburg 2:2 (2:0)

    1860: Szekely (Tor) – Nsimba, Siebdrat, Metzger, Stefanovic – Spennesberger, Hingerl, Schön – Date (81., Satilmis), Durrans (78., Kraljevic/86., Heigl), Niemann.

    Tore: 1:0 Durrans (20.), 2:0 Metzger (30.), 2:1 Salifou (73.), 2:2 Wurm (90.+3).

    Gelbe Karten: Date – Reichlmayr.

    Zuschauer: 100 Trainingsgelände Grünwalder Straße 114.

    Schiedsrichter: Thomas Sprinkart; Assistenten: Hendrik Hufnagel, Tobias Kinberger.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4700.htm


    Nächstes Spiel:


    16.10., 14 Uhr, bei Pipinsried


    https://www.fupa.net/spielberi…860-muenchen-7640524.html

    Der TSV 1860 München hat Michael Köllner als neuen Cheftrainer verpflichtet und wird den 49-jährigen am Montag im Rahmen einer offiziellen Pressekonferenz persönlich vorstellen. Ab Dienstag leitet Köllner erstmals das Training der Löwen.


    „Nach dem überraschenden Rücktritt von Daniel Bierofka war es unser Ziel, schnell einen neuen Coach zu finden, um die Länderspielpause möglichst optimal nutzen zu können“, sagt Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel. „Wir sind mehr als glücklich, dass wir den Nürnberger Aufstiegstrainer Michael Köllner für Sechzig gewinnen konnten. Er hat große Erfahrung sowohl als Profi- als auch als Nachwuchscoach.“

    So gelang unter Köllner dem 1. FC Nürnberg in der Saison 2017/2018 der Aufstieg in die Bundesliga. Zuvor war er U21-Trainer und leitete parallel das Nachwuchs-Leistungszentrum des Clubs. Von 2002 bis 2014 arbeitete Köllner zwölf Jahre für den Deutschen Fußball-Bund (DFB) als Koordinator im Bereich Talentförderung.

    „Er ist ein echter Spieler-Entwickler, der aber auch über Jahre Trainer ausgebildet hat“, streicht Gorenzel die Qualitäten des neuen Löwen-Coachs heraus. „Auch dank seiner Arbeit konnte der 1. FC Nürnberg eine wirtschaftlich schwierige Phase überstehen und gleichzeitig sportliche Erfolge feiern. Das ist genau das, was wir für den TSV 1860 wollen und brauchen.“

    Auch für Michael Scharold, den kaufmännischen Geschäftsführer der Löwen, ist der gebürtige Oberpfälzer Köllner die absolute Wunschlösung. „Wir wissen um die herausfordernde Situation, in der sich der Verein befindet. Michael Köllner hat uns in seinem Auftreten und mit seinem Konzept sofort überzeugt. Wir sind der Meinung, dass er der richtige Mann für die anstehenden Aufgaben ist und mit seiner Art ausgezeichnet zu den Löwen passt.“

    Der Regensburger Günter Brandl (57) wird Köllner als Assistent zur Seite stehen und das bestehende Trainerteam ergänzen.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4698.htm

    In einem emotionalen Spiel nach dem Abschied von Trainer Daniel Bierofka gewannen die Löwen beim Hallescher FC hochverdient mit 1:0. Das „Tor des Tages“ erzielte Stefan Lex in der 39. Minute. Erstmals seit sieben Spielen stand auch wieder die Null.


    Personal: Löwen-Interimstrainer Oliver Beer musste im Auswärtsspiel in Halle verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Reha nach Kreuzbandriss), Simon Seferings (Zehengelenkprellung), Timo Gebhart (Wadenverletzung), Nico Karger (Aufbautraining nach Sehnenriss), Efkan Bekiroglu (Muskelverletzung), Semi Belkahia (Kreuzbandriss) und Hendrik Bonmann (Zerrung) verzichten. Erik Weeger, Niklas Lang, Marco Raimondo-Metzger, Benjamin Kindsvater und Noel Niemann standen nicht im 18er-Kader. Im Vergleich zum letzten Heimspiel gegen Viktoria Köln gab es zwei Veränderungen in der Startelf: Für Leon Klassen und Markus Ziereis begannen Dennis Erdmann und Phillipp Steinhart.


    STIMMEN Oliver Beer: „Wir alle sind Biero dankbar!“


    Spielverlauf: Die Löwen spielten in der Defensive mit einer Fünferkette, verdichteten die Räume vorm eigenen Strafraum und setzten auf Nadelstiche. In der 13. Minute hatten sie auch die erste Konterchance. Nach Zuspiel von Dennis Dressel versprang Stefan Lex aber im Sprint der Ball in halbrechter Position. Auf beiden Seiten gab es in der Anfangsviertelstunde keine Strafraumszenen. Das änderte sich in der 18. Minute. Lex kam aus 18 Metern zum Abschluss, traf aber nur den linken Pfosten des HFC-Tores. Zwei Minuten später war es Terrence Boyd auf der anderen Seite, der aus 19 Metern Marco Hiller im 1860-Tor prüfte. Der Keeper machte sich lang, lenkte den Schuss um den rechten Pfosten (20.). Ein 25-Meter-Freistoß von Patrick Göbel landete deutlich rechts neben dem Kasten von Hiller (27.). In der 29. Minute vergab Sascha Mölders die Riesenchance zur Führung. Daniel Wein hatte Marius Willsch auf der rechten Seite geschickt, dessen Hereingabe von der Grundlinie nahm Mölders am ersten Pfosten direkt, setzte die Kugel aber aus sechs Metern neben den rechten Pfosten. Plötzlich stand Julian Guttau im Zentrum vorm Strafraum frei, aber Felix Weber kam angerauscht, nahm ihm per Grätsche den Ball vom Fuß (33.). In der 39. Minute gingen die Sechzger in Führung. Mölders hatte im Zentrum für Lex aufgelegt, der lief alleine auf Kai Eisele zu, überwand den Keeper aus 14 Metern zum 1:0 (39.). Mit einem T-Shirt „Danke Biero“ feierten die Löwen diesen Treffer. Kurz vor dem Pausenpfiff kam Lex nochmals aus 21 Metern zum Abschluss, sein Schuss streifte knapp über das rechte Tordreieck (45.). Die 1:0-Führung zur Pause war hochverdient. Während die Sechzger drei Großchancen besaßen, hatte Halle nur den Distanzschuss von Boyd.

    Halle machte nach Wiederanpfiff mächtig Druck. Erst wurde ein Schuss von Bentley Baxter Bahn zur Ecke abgelenkt (47.). Im Anschluss daran brachte ein Löwe beim Abschluss von Jannes Vollert aus zwölf Metern im letzten Moment die Fußspitze dazwischen, lenkte die Kugel ins Toraus (48.). Auf der Gegenseite verpasste erst Lex eine Flanke von Willsch am ersten Pfosten, dann scheiterte Daniel Wein mit einem 22-Meter-Schuss an Keeper Eisele (51.). Glück hatten die Löwen in der 59. Minute, als Hiller eine Rechtsflanke von Patrick Göbel genau vor die Füße von Felix Drinkuth faustete, dessen artistischer Schuss holte Aaron Berzel mit dem Kopf für seinen geschlagenen Keeper von der Linie (56.). Auf der anderen Seite scheiterte Lex zum zweiten Mal am Pfosten (58.). Nachdem er Bjön Jopek den Ball im Aufbau abgeluchst hatte, lief er halblinks auf den Torwart zu, sein Lupfer am Torwart vorbei prallte rechts ans Aluminium. In der 65. Minute verpasste Dennis Dressel das 2:0. Lex hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt, passte quer in die Mitte, wo Dressel aus neun Metern relativ unbedrängt die Kugel links neben das Tor setzte (65.). Fünf Minuten später war es erneut Lex nach Mölders Hereingabe von rechts, der aus sechs Metern am Bein von Eisele scheiterte (70.). Es war bereits die vierte Großchance für den Erdinger! In der 74. Minute spielte sich Tim Rieder auf der rechten Seite durch, legte zurück auf den Elfmeterpunkt, wo Mölders völlig frei die Kugel am rechten Pfosten vorbeischob. Zur Abwechslung hatten auch die Gastgeber mal wieder eine Chance. Nach einer Göbel-Flanke von rechts kam Boyd zum Kopfball, setzte die Kugel aber aus sieben Metern übers Löwen-Tor (82.). Halle versuchte in der Schlussphase nochmals alles, doch die Chance hatte der eingewechselte Kristian Böhnlein. Nach Zuspiel von Mölders zog er aus neun Metern direkt ab, doch ausgerechnet der eigene Mitspieler Prince Owusu blockte unfreiwillig den Schuss (89.). In der 3. Minute der Nachspielzeit kam Boyd nach Ablage von Jonas Nietfeld nochmals zum Abschluss, sein Schuss aus 21 Metern ging aber rechts am Tor vorbei. Damit war der Auswärtssieg für die Löwen perfekt.


    STENOGRAMM, 15. Spieltag, 09.11.2019, 14 Uhr


    Hallescher FC – TSV 1860 München 0:1 (0:1)


    HFC: 1 Eisele (Tor) – 44 Göbel, 3 Kastenhofer, 5 Vollert, 31 Landgraf – 7 Bahn, 21 Washausen, 24 Guttau – 25 Jopek – 13 Boyd, 9 Sohm.

    Ersatz: 32 Müller (Tor) – 8 Papadopoulos, 10 Fetsch, 16 Mast, 17 Henschel, 18 Drinkuth, 20 Hansch, 33 Nietfeld.

    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 4 Weber, 13 Erdmann, 22 Berzel, 36 Steinhart – 17 Wein, 23 Rieder, 14 Dressel – 9 Mölders, 7 Lex.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) –11 Greilinger, 21 Owusu, 24 Ziereis, 28 Paul, 33 Klassen, 34 Böhnlein.


    Wechsel: Drinkuth für Washausen (46.), Nietfeld für Bahn (65.), Hansch für Vollert (76.) – Owusu für Lex (79.), Böhnlein für Dressel (88.), Paul für Willsch (90.).

    Tor: 0:1 Lex (39.).

    Gelbe Karten: – Steinhart.

    Zuschauer: 8.624 im ERDGAS Sportpark.

    Schiedsrichter: Sven Jablonski (Bremen); Assistenten: Simon Rott (Bremen), Konrad Oldhafer (Hamburg).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktue…gLpk3p2AIF9VWIAMttEutBcws


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…el-koellner-13207554.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…danke-biero-13207557.html


    https://www.abendzeitung-muenc…84-9e45-8a173b30d9df.html


    https://www.abendzeitung-muenc…0e-8575-8a572d09d35c.html



    Bildergalerie:


    http://www.tsv1860.de/de/Bilde…Ap3Cka0kPu32486TA5L5b8Z0A



    Nächstes Spiel:


    24.11.2019, 14 Uhr, zu Hause

    Die Löwen-U21 empfängt in der Bayernliga Süd zum ersten Heimspiel der Rückrunde am Sonntag, 10. November 2019, 16 Uhr, Aufsteiger Türkspor Augsburg 1972. Anpfiff auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 ist um 16 Uhr.


    Der Start in die Rückrunde misslang der Löwen-Reserve beim 1:2 in Donaustauf. Dabei war das Team von Frank Schmöller mit drei Siegen zum Abschluss der Hinrunde in die Oberpfalz gefahren. Im Heimspiel gegen Türkspor Augsburg will das Team wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. „Entscheidend wird sein, dass wir aus der Niederlage in Donaustauf gelernt haben und hundertprozentige Leidenschaft und Intensität auf den Platz bringen. Das ist für die Dynamik in unserem Spiel elementar“, so Schmöller.

    Türkspor Augsburg tat sich zu Beginn der Runde als Aufsteiger schwer. „Mittlerweile haben sie sich in der Liga zurecht gefunden“, weiß der 53-jährige Löwen-Coach. Mit 23 Punkten nach 18 Spielen rangieren sie nur zwei Zähler hinter der siebtplatzierten Sechzger-Reserve. „Das Hinspiel haben wir 3:2 gewonnen, dabei eine sehr gute 1. Halbzeit gespielt“, erinnert sich Schmöller. „Es ist eine Mannschaft mit individuell sehr guten Spielern.“ Und mit drei Akteuren, die bei den Sechzgern ausgebildet wurden: Torhüter Thomas Reichlmayr sowie die beiden Offensivspieler Dusan Jevtic und Mustafa Duman.

    Neben dem langzeitverletzten Leart Sulejmani (Kreuzbandriss) fällt auch Antonio Trograncic definitiv aus. Der Mittelfeldspieler laboriert an einer Knöchelverletzung. „Ob wir Unterstützung von oben bekommen, wird sich erst noch zeigen.“ Da aber das Spiel der Reserve erst einen Tag nach der Auswärtspartie der Profis in Halle ansteht, „hoffe ich, dass ich den einen oder anderen Spieler bekomme“, so Schmöller, der ein Etappenziel bis zur Winterpause ausgegeben hat: „Wir wollen in 2019 noch über die 30-Punkte-Marke kommen!“


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4691.htm

    Spiel eins nach dem Abschied von Daniel Bierofka: Die Löwen gastieren mit Interimscoach Oliver Beer am Samstag, 9. November 2019, beim Halleschen FC. Anpfiff im ERDGAS Sportpark ist um 14 Uhr. Die Partie wird live von MAGENTA Sport und dem BR Fernsehen gezeigt.


    Sechzig auswärts in Sachsen-Anhalt.


    Es war keine einfache Woche für Mannschaft und Trainerteam nach dem überraschenden Rücktritt von Daniel Bierofka am Dienstag als Chefcoach. „Wir haben versucht, ab Donnerstag den Fokus aufs Spiel in Halle zu legen“, sagt Oliver Beer. Der 40-jährige Co-Trainer übernimmt für die Auswärtspartie die Verantwortung an der Seitenlinie. „Wir sind guter Dinge, gehen positiv ins Spiel. Die Mannschaft ist sehr fokussiert, die Jungs sind heiß“, lautet seine Erkenntnis.

    Beer dementierte Gerüchte, dass zuletzt die Chemie zwischen ihm und Bierofka nicht mehr gestimmt habe. „Das kann ich nicht bestätigen. Ich weiß auch nicht, woher das kommt. Wir kennen uns seit über 20 Jahren. Er hat mich hierher geholt.“ Im Gegenteil: Auch für ihn sei der Rücktritt sehr überraschend gekommen nach dem Heimerfolg gegen Viktoria Köln. „Biero ist hier eine Ikone, er lebt den Verein. Auch für mich war der Dienstag eine Katastrophe. Wir haben uns im Büro verabschiedet, seine Frau war dabei. Es war sehr emotional.“

    Danach habe Bierofka ihm nochmals per Whatsapp alles Gute gewünscht – auch der Mannschaft. „Er hat ausdrücklich gesagt, dass wir nicht über ihn reden sollen, sondern ihm ist es wichtig, die hier gemeinsam aufgebauten Werte, die er verkörpert hat, fortzuführen und nach vorne zu schauen.“

    Ansonsten habe sich in der Vorbereitung auf das Halle-Spiel nicht viel geändert. Franz Hübl machte wie bisher die Videoanalyse, Beer selbst war vorwiegend für die Trainingsarbeit zuständig. „Am Mittwoch war erst mal freispielen angesagt, am Donnerstag und Freitag haben wir dann taktisch gearbeitet.“

    Schon jetzt ist klar, dass es wegen der Länderspielpause für Beer das einzige Spiel als Interimscoach bleiben wird. „Mehr als 15 Tage geht eh nicht“, so der gebürtige Regensburger, der nicht die für die 3. Liga erforderliche Fußballlehrer-Lizenz besitzt. Deswegen konzentriere er sich ausschließlich auf Halle. „Ich bin in der Gegenwart. Was danach passiert, wird man sehen.“ Er habe als Co-Trainer Vertrag bis 2022. „Ich gehe davon aus, dass ich diesen Job weiter ausüben werde.“

    Die Art, Fußball zu spielen, wird sich auch unter ihm als Interimscoach nicht grundlegend ändern. „Wir haben ausschließlich den Fokus auf Halle gelegt. Das ist ein ganz anders Spiel als gegen Viktoria Köln“, so Beer. „Halle ist eine sehr robuste Mannschaft, sehr zentrumslastig mit zwei guten Stürmern und einem Zehner dahinter. Sie versuchen, schnell in die Box zu kommen mit vielen Flanken und Bällen auf die Stürmer.“

    In erster Linie gehe es deshalb darum, gegen den drittbesten Angriff der Liga defensiv gut zu stehen, konzentriert zu verteidigen und „die Wucht vom eigenen Tor weghalten. Dann müssen wir versuchen, beim Umschalten den richtigen Moment zu erwischen.“

    Beer findet es nicht unmöglich, dass der Mannschaft in Halle eine Überraschung gelingt. „Wir haben in Rostock schon hingeschnuppert, in Duisburg war es auch nicht schlecht. Wir haben das Momentum auf unserer Seite. Vielleicht können wir den Bock umstoßen. Wir haben nichts zu verlieren, gehen als absoluter Außenseiter ins Spiel, Halle ist der Favorit.“

    Und außerdem setzt Beer auf eine Trotzreaktion. „Ich glaube, die Jungs werden alles für Biero raushauen. Das ist auch sein Ziel und war die Message an die Mannschaft!“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    HFC: 1 Eisele (Tor) – 44 Göbel, 3 Kastenhofer, 5 Vollert, 31 Landgraf – 24 Guttau, 25 Jopek, 7 Bahn – 33 Nietfeld – 13 Boyd, 9 Sohm.

    Ersatz: 32 Müller (Tor) – 6 Lindenhahn, 8 Papadopoulos, 10 Fetsch, 14 Schubert-Abubakari, 16 Mast, 17 Henschel, 18 Drinkuth, 20 Hansch, 21 Washausen, 27 Galle.

    Nicht dabei: 2 Schilk (Hüftverletzung), 26 Mai (Aufbautraining nach Innenbanddehnung).


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 4 Weber, 22 Berzel, 36 Steinhart – 17 Wein, 23 Rieder – 7 Lex, 14 Dressel, 33 Klassen – 9 Mölders.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 2 Weeger, 6 Metzger, 11 Greilinger, 13 Erdmann, 16 Kindsvater, 19 Niemann, 21 Owusu, 24 Ziereis, 28 Paul, 34 Böhnlein.

    Nicht dabei: 3 Lang (U21), 5 Moll (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), 8 Seferings (Zehengelenkprellung), 10 Gebhart (Wadenverletzung), 18 Karger (Aufbautraining nach Sehnenriss), 20 Bekiroglu (Muskelverletzung), 27 Belkahia (Reha nach Kreuzbandriss), 39 Bonmann (Zerrung).


    Schiedsrichter: Sven Jablonski (Bremen); Assistenten: Simon Rott (Bremen), Konrad Oldhafer (Hamburg).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4692.htm


    Ich musste mich gestern erstmal vom Schock erholen


    "

    Der TSV 1860 München und Daniel Bierofka beenden mit sofortiger Wirkung die Zusammenarbeit. Daniel Bierofka hat die Geschäftsführung aus persönlichen Gründen um Auflösung seines Vertrages gebeten. Diesem Wunsch kommt der Verein nicht zuletzt aufgrund der großen Verdienste in den letzten Jahren nach.

    Michael Scharold, der kaufmännische Geschäftsführer: „Daniel war nach dem Abstieg in die Regionalliga der Anker für das taumelnde Schiff. In der schwierigsten Phase des Vereins ist er vorangeschritten und hat in kürzester Zeit eine Mannschaft aufgebaut, die am Ende den sofortigen Aufstieg in die 3. Liga schaffte. Im letzten Jahr hat er unter der Doppelbelastung mit der Ausbildung zum Fußballlehrer die Klasse gehalten. Die nun knapp zweieinhalb Jahre waren sehr ereignisreich und nur durch extremen persönlichen Einsatz von Daniel Bierofka zu stemmen. Der Dank für diesen Einsatz kann gar nicht groß genug sein.“

    Günther Gorenzel, Geschäftsführer Sport: „Mit Daniel verbindet mich eine lange Vergangenheit. Ich schätzte Daniel als Spieler, als Trainerkollege im NLZ und schätze ihn heute als unglaublichen Fachmann an der Linie. Mir fällt es sehr schwer die Entscheidung von Daniel Bierofka hinzunehmen, aber der Respekt für den Menschen und für das von ihm Erreichte verlangen es, dem Wunsch des Trainers nachzukommen. Ich werde nie in meinem Leben den Aufstieg im Mai 2018 vergessen. Ich möchte mich an dieser Stelle von Herzen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit der letzten Jahre bedanken. Wir wünschen ihm viel Erfolg auf seinem weiteren sportlichen Werdegang.“

    Auch die beiden Gesellschafter bedauern das Ausscheiden von Daniel Bierofka sehr. Hasan Ismaik, der sich am Dienstagabend persönlich vom Ex-Nationalspieler verabschiedete: „Für mich geht Daniel Bierofka als Held. Er steht wie kein Zweiter für 1860. Bereits in der 2. Bundesliga hat er zweimal als Interimstrainer Außergewöhnliches geleistet. Die Leistungen der letzten zwei Jahre sind gar nicht hoch genug zu bewerten. Leider konnte ich ihn nicht mehr umstimmen. Es wird schwer die Lücke, die Daniel hinterlässt, zu schließen."

    Und Präsident Robert Reisinger meint: „Für 1860 ist dies eine sehr traurige Nachricht. Daniel ist das Gesicht des Vereins. Sein Kampfgeist, sein Siegeswille verkörpern die Werte des Vereins. Vielen Dank für den unermesslichen Einsatz!"

    Bis auf weiteres wird Oliver Beer die Mannschaft betreuen und sie auch auf das Spiel in Halle vorbereiten. Geschäftsführer Sport Günther Gorenzel: „Die Entscheidung des Trainers hat auch uns überraschend getroffen. Wir werden nun in den nächsten Tagen akribisch den Markt sondieren. Eine Lösung mit mir an der Seitenlinie wird es nicht geben, das gebührt der Respekt vor Daniel. Daher hoffen wir, schon bald eine Lösung vorstellen zu können.“

    Daniel Bierofka wird bis auf weiteres eine Pause einlegen. Daniel Bierofka: „Die letzten zweieinhalb Jahre waren sehr kräfteaufreibend. Für mich gilt es jetzt erst einmal, die Tanks wieder aufzufüllen. Dazu will ich viel Zeit mit meiner Familie verbringen, die zuletzt viel zu kurz kam. Mit etwas Abstand werde ich mich dann aber sicher wieder dem Fußball zuwenden. Ich bedanke mich bei 1860 für das in mich gesetzte Vertrauen und auch das Verständnis für die nun getroffene Entscheidung, die sowohl für mich als auch den Verein die Beste ist. Ich werde diese intensive Zeit immer im Herzen behalten.“"


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4689.htm

    Die Löwen landeten gegen Aufsteiger Viktoria Köln einen wichtigen 4:2-Heimsieg. Sascha Mölders hatte die Sechzger bereits in der 5. Minute in Führung gebracht, Stefan Lex erhöhte vor der Pause (31.). Nach dem Anschlusstreffer von Simon Handle (70.) wurde es nochmals eng, aber erneut Mölders und Aaron Berzel (83.) sorgten für klare Verhältnisse. Der Treffer von Albert Bunjaku (86.) war nur noch Ergebniskosmetik.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Heimspiel gegen Viktoria Köln verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Reha nach Kreuzbandriss), Simon Seferings (Zehengelenkprellung), Timo Gebhart (Wadenverletzung), Nico Karger (Aufbautraining nach Sehnenriss), Efkan Bekiroglu (Muskelverletzung), Semi Belkahia (Kreuzbandriss) und Hendrik 39 Bonmann (Zerrung) verzichten. Dennis Erdmann fehlte gesperrt nach seiner 5. Gelben Karte. Erik Weeger, Niklas Lang, Marco Raimondo-Metzger und Noel Niemann standen nicht im 18er-Kader. Im Vergleich zum letzten Spiel in Rostock gab es drei Veränderungen in der Startelf: Marco Hiller ersetzte Bonmann im Tor, Markus Ziereis Gebhart und Felix Weber den gesperrten Erdmann. Erstmals auf der Bank bei einem Punktspiel saß Keeper Tom Kretzschmar.


    STIMMEN Mölders: „Wir haben das Spiel als Kollektiv gewonnen!“


    Spielverlauf: Die Löwen attackierten den Gegner schon früh am eigenen Strafraum und wurden bereits in der 5. Minute für Engagement belohnt. Stefan Lex hatte sich auf der linken Seite einen Ball von Aaron Berzel aus der eigenen Hälfte erlaufen, die Hereingabe netzte Sascha Mölders am kurzen Pfosten aus elf Metern mit links ins rechte Eck zum 1:0 ein. Ein Auftakt nach Maß! Simon Handle setzte drei Minuten später auf dem rechten Flügel die Löwen-Defensive unter Druck und kam an die Kugel. Seinen Schuss aus zehn Metern konnte Marco Hiller im Nachfassen klären (9.). Nach einem Freistoß von Leon Klassen aus dem linken Halbfeld kam Berzel in der Mitte nur einen Schritt zu spät (11.). In der 14. Minute war es erneut Handle rechts im 1860-Strafraum, der mit seinem Abschluss aus spitzem Winkel aus neun Metern das Außennetz traf. Nach einer Balleroberung der Löwen im Mittelfeld ging es in der 20. Minute schnell nach vorne. Daniel Wein hatte in die Tiefe gepasst, Mölders lief von halblinks auf Torhüter Daniel Mesenhöler zu. Sein 14-Meter-Schuss boxte der Keeper an den Pfosten, bevor die Viktoria endgültig die Situation bereinigen konnte. Erneut war es Mölders, der mit einem Drehschuss vom rechten Strafraumeck den Kölner Schlussmann prüfte. Dabei hätte er aber vielleicht auf den besser postierten Markus Ziereis gepasst. (29.). Wenig später nutzte Lex eine verunglückte Aktion des Viktoria-Keepers zum 2:0. Mesenhöler war bei einem hohen Ball aus seinem Kasten geeilt und faustete die Kugel mit einer Hand vor Mölders weg. Ziereis legte die Kugel gedankenschnell per Kopf für Lex auf, der aus zehn Metern ins verwaiste Tor traf (31.). In einer Drei-gegen-Drei-Kontersituation spielte Mölders in der 34. Minute dem Kölner Innenverteidiger Tobias Willers am Strafraum genau in die Füße, sonst hätte es das 3:0 sein können. Kurios die Szene in der 37. Minute. Kevin Holzweiler hatte nach einem Solo zum 2:1 getroffen, Schiedsrichter Frank Willenborg gab zunächst den Treffer, später intervenierte Linienrichter André Schönheit, der eine Abseitsposition – Andre Dej stand Hiller im Blickfeld– gesehen hatte. Der Unparteiische nahm den Treffer unter Protesten der Kölner wieder zurück, während die Sechzger jubelten. Ziereis scheiterte in der 43. Minute nach einer Mölders-Ablage mit seinem Schuss von der Strafraumgrenze deutlich. Kurz vor der Pause nochmals eine Gästechance. Eine Hereingabe durch Marcel Gottschling von der rechten Grundlinie nahm Mike Wunderlich am kurzen Pfosten mit der Hacke, doch ein Löwe blockte im Fünfmeterraum den Ball (45.). So nahmen die Sechzger die 2:0-Führung mit in die Kabine.

    Die Gäste machten nach Wiederanpfiff Druck und hatten die erste Möglichkeit. Jan-Lukas Funke kam halblinks aus 16 Metern zum Schuss, doch Hiller tauchte ab, begrub den Ball unter sich (49.). Nach einem Eckball hatten die Löwen Glück. Die Kugel flipperte durch den Strafraum, fiel Funke vor die Füße, doch dessen Schuss aus zwölf Meter war schwach, so dass er geblockt werden konnte (56.). Im Gegenzug flankte Mölders von rechts, aber Lex brachte die Kugel bedrängt am Fünfmeterraum nicht aufs Kölner Tor (57.). Nach Rechtsflanke von Marius Willsch setzte Lex einen Flugkopfball in der 61. Minute am langen Eck neben den Pfosten. Sechs Minuten später war es erneut Willsch, der von der rechten Grundlinie an den Torraum flankte, doch Willers war vor Mölders am Ball, bugsierte sie ins Aus (67.). In dieser Phase versäumten es die Sechzger, den Sack endgültig zuzumachen. In der 70. Minute fiel der Anschlusstreffer. Willenborg ließ nach einem Foul gegen Albert Bunjaku im 1860-Strafraum weiterlaufen, den Schuss des Schweizers blockte Berzel, der Ball kam zu Handle, der aus 13 Metern zum 1:2 traf. Kurz danach rettete Hiller die knappe Führung, als er einen 17-Meter-Schuss von Kevin Holzweiler aus halbrechter Position aus dem linken oberen Eck boxte (72.). Jetzt machte die Viktoria wieder Druck, drängte die Sechzger in die eigene Hälfte. Diese hatten Riesenglück, als Marcel Gottschling aus elf Metern nur den Innenpfosten des Löwen-Tors traf (78.). Fast im Gegenzug das 3:1. Phillipp Steinhart hatte von der linken Außenlinie die Viktoria-Abwehr überflankt, Mölders am zweiten Pfosten nahm die Kugel mit der Brust an, schob sie aus sieben Metern an Mesenhöler vorbei ins Tor (79.). Und kurz danach die endgültige Entscheidung. Daniel Wein zirkelte einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld vors Tor, Berzel war mit dem Kopf zur Stelle, markierte das 4:1 (83.). Drei Minuten später betrieb Bunjaku Ergebniskosmetik, verkürzte auf 2:4 (86.). Bei diesem Resultat blieb es. Die Löwen feierten damit nach drei Niederlagen in Folge wieder einen Dreier.


    STENOGRAMM, 14. Spieltag, 02.11.2019, 14 Uhr


    TSV 1860 München – FC Viktoria Köln 4:2 (2:0)


    1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 22 Berzel, 33 Klassen – 23 Rieder, 17 Wein – 25 Willsch, 24 Ziereis, 7 Lex – 9 Mölders.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) –11 Greilinger, 14 Dressel, 16 Kindsvater 21 Owusu, 34 Böhnlein, 36 Steinhart.


    Viktoria: 37 Mesenhöler (Tor) – 22 Gottschling, 4 Dietz, 24 Willers, 30 Funke – 27 Ristl, 10 Dej – 19 Holzweiler, 8 Wunderlich, 7 Handle – 12 Bunjaku.

    Ersatz: 1 Patzler (Tor) – 14 Lang, 18 Klefisch, 20 Kreyer, 21 de Vita, 31 Carratala Jimenez, 35 Saghiri.


    Wechsel: Owusu für Ziereis (56.), Steinhart für Lex (78.), Kindsvater für Mölders (84.) – Saghiri für Dej (46.), Kreyer für Ristl (73.), Carratala Jimenez, für Holzweiler (88.).

    Tore: 1:0 Mölders (5.), 2:0 Lex (31.), 2:1 Handle (70.), 3:1 Mölders (79.), 4:1 Berzel (83.), 4:2 Bunjaku (86.).

    Gelbe Karten: – Gottschling.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Frank Willenborg (Osnabrück); André Schönheit (Kirchgellersen), Daniel Fleddermann (Nordhorn).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4680.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…er-moelders-13183663.html


    https://www.abendzeitung-muenc…bb-9b8d-c7e8a76016de.html


    https://www.abendzeitung-muenc…c9-83c0-91c5aa8ebf2c.html


    https://www.abendzeitung-muenc…62-b611-350090299e69.html



    Bildergalerie:


    http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2297.htm


    Nächstes Spiel:


    9.11.2019, 14 Uhr, bei den FC aus Halle/ Saale

    Für beide Teams geht es um eine Trendwende, wenn die Löwen am Samstag, 2. November 2019, den FC Viktoria Köln auf Giesings Höhen empfangen. Die Sechzger haben die letzten drei Spiele verloren, die Rheinländer sind seit fünf Partien sieglos. Anpfiff ist um 14 Uhr. Es gibt noch Tickets. Die Tageskasse am Grünwalder Stadion öffnet um 12 Uhr.


    Hinweise zum Heimspiel gegen Viktoria Köln.


    Der Aufsteiger aus der Domstadt hatte einen fulminanten Saisonstart, lag nach acht Spielen nur zwei Punkte hinter dem Spitzenreiter. Zuletzt gab es eine kleine Delle, wobei die Viktoria nur eins der letzten fünf Spiele verlor, aber vier Mal remisierte. Für Löwen-Chefcoach Daniel Bierofka typisch für einen Aufsteiger. „Sie sind furios gestartet. Es ist eine offensive Mannschaft mit sehr guten Offensivspielern“, zeigt er Respekt.

    Besonders auf den Außenbahnen seien die Kölner gut besetzt. „Simon Handle hat bereits sechs Tore und zwei Vorlagen. Kevin Holzweiler ist sehr gefährlich, wenn er nach innen zieht.“ Über die Routiniers Mike Wunderlich und Albert Bunjaku „braucht man ohnehin nicht viele Worte zu verlieren“, so Bierofka. „Gegen beide habe ich noch selbst gespielt.“ Bunjaku sei im Strafraum ein Schlitzohr. „Er braucht nur eine Chance für ein Tor. Wunderlich ist immer für außergewöhnliche Aktionen gut. Es sind sehr kreative Spieler.“ Dahinter habe die Viktoria mit Andrej Dej einen Akteur, „der in Lotte auf sich aufmerksam gemacht hat“.

    Insgesamt sei die Viktoria nach vorne „eine sehr gefährliche Mannschaft“. Trotzdem ist auch Bierofka die kleine Krise der Rheinländer nicht entgangen. „Es ist eine Mannschaft, bei der es momentan nicht so reinläuft.“


    SECHZIG - Das Löwenmagazin gegen Viktoria Köln.


    Ähnlich ist es aber auch bei den Sechzgern, die trotz ansprechender Leistungen die letzten drei Spiele verloren haben. „Wir lassen defensiv wenig zu. Momentan ist es aber so, dass gefühlt jeder Schuss gegen uns ein Tor ist. In Rostock der erste Torschuss, in Würzburg ebenso. Das ist derzeit prägnant für uns.“ Es helfe nichts zu jammern. Vielmehr baut Bierofka auf eine Trotzreaktion. „Wir müssen uns das Spielglück erarbeiten. Viktoria spielt sehr offensiv, bringt viele Spieler in den gegnerischen Sechzehner. Da kann es sein, dass sie die Defensive etwas vernachlässigen.“ Und genau hier sieht der Löwen-Coach die Chance.

    Doch zunächst geht es darum, die gefährliche Offensive des Gegners zu verteidigen. „Das gelingt nur im Verbund. Wir müssen schauen, dass wir Spieler wir Bunjaku oder Wunderlich doppeln, egal ob von vorne, hinten oder der Seite. Wir müssen immer wieder versuchen, Überzahl herzustellen. Denn sie können Situationen im Eins-gegen-Eins lösen.“ Deswegen gelte es „extrem ballorientiert, extrem raumorientiert zu verschieben“.

    Zudem wurde das eigene Offensivspiel zuletzt angepasst, um mehr Torchancen zu kreieren. „Wir versuchen, sehr schnell vertikal zu spielen, schnell die Bälle vor oder in den Sechzehner zu bringen“, erklärt Bierofka die neue Ausrichtung. Das gelang in Rostock, wenngleich die Ausbeute nicht ganz gestimmt hatte. „Wir dürfen zu keiner Sekunde sorglos sein“, warnt er deshalb, „denn wir werden derzeit gnadenlos dafür bestraft.“ Nur als Mannschaft könne man die Negativspirale beenden. „Jeder muss für jeden da sein, auf dem Platz Charakter zeigen. Anders geht es in dieser Situation nicht!“


    Mike Wunderlich: Der »Leader« beim FC Viktoria Köln.


    Zumal sich das Löwen-Lazarett weiter vergrößert hat. Neben Efkan Bekuirolu, der auch gegen Köln ausfällt, und den langzeitverletzten Quirin Moll, Nico Karger und Semi Belkahia kamen zuletzt Timo Gebhart, Simon Seferings und Hendrik Bonmann dazu. „Timo hat gegen Rostock einen Schlag in die Wade bekommen. Er hat es probiert, aber der Schmerz ist in die Achillessehne runtergelaufen“, erzählt Bierofka. „Er wird definitiv ausfallen.“ Ebenso Seferings, der sich im Zweikampf mit Felix Weber das Zehengelenk geprellt hat.

    Dazu kommt Torhüter Bonmann. „Er hat im Training am Dienstag einen langen Schritt gemacht. Es ist zwar keine schwere Verletzung, sondern nur eine Zerrung.“ Da der Keeper am Donnerstag nicht schmerzfrei trainieren konnte, „haben wir entschieden, dass ein Einsatz keinen Sinn macht. Ich kann nur Spieler gebrauchen, die zu 100 Prozent fit sind“, so der 40-Jährige.

    Zumal er mit Marco Hiller einen Ersatz hat, auf den er sich absolut verlassen kann. „Marco hat gezeigt, wie wichtig er für uns sein kann oder auch ist. Gerade im Pokal, wo er uns das Elfmeterschießen gewonnen hat. Ich hab‘ immer genau gewusst: Sollte was mit Henne sein, muss ich mir Null-Komma-Null-Sorgen machen – auch gegen die Viktoria nicht. Marco wird ein richtig gutes Spiel machen. Davon bin ich total überzeugt“, sagt der Trainer über das 22-jährige Löwen-Eigengewächs.

    Entwarnung kann Bierofka bei Phillipp Steinhart geben. Der Linksverteidiger war in Rostock nach einem Kopfballduell umgeknickt, verletzte sich an der Kapsel des Sprunggelenks. „Bei ihm ist alles soweit in Ordnung. Er kann mit Tape trainieren und spielen. Dementsprechend ist er im Kader.“

    Trotz der personellen Probleme ist Bierofka optimistisch: „Ich gehe nicht von einer Niederlage aus. Ich weiß, dass gegen Köln eine Mannschaft auf dem Platz stehen wird, die Charakter hat und ihr Schicksal in die eigene Hand nimmt.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 22 Berzel, 33 Klassen – 17 Wein, 23 Rieder – 25 Willsch, 16 Kindsvater – 21 Owusu, 9 Mölders.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 2 Weeger, 6 Metzger, 7 Lex, 11 Greilinger 14 Dressel, 19 Niemann, 24 Ziereis, 34 Böhnlein, 36 Steinhart.

    Nicht dabei: 3 Lang (U21), 5 Moll (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), 8 Seferings (Zehengelenkprellung), 10 Gebhart (Wadenverletzung), 13 Erdmann (5. Gelbe Karte), 18 Karger (Aufbautraining nach Sehnenriss), 20 Bekiroglu (Muskelverletzung), 27 Belkahia (Reha nach Kreuzbandriss), 39 Bonmann (Zerrung).


    Viktoria: 37 Mesenhöler (Tor) – 22 Gottschling, 4 Dietz, 24 Willers, 14 Lang – 27 Ristl, 10 Dej – 19 Holzweiler, 8 Wunderlich, 7 Handle – 12 Bunjaku.

    Ersatz: 1 Patzler (Tor) – 11 Tachie, 15 Najar, 18 Klefisch, 20 Kreyer, 21 de Vita, 25 Hölscher, 30 Funke, 31 Carratala Jimenez, 35 Saghiri, 36 Lanius.

    Nicht dabei: 3 Eichmeier (Knieprobleme), 23 Fritz (Aufbautraining nach Sehnenentzündung im Oberschenkel), 6 Holthaus (Faserriss), 28 Koronkiewicz (Schambeinentzündung), 17 Kyere Mensah (Aufbautraining nach Adduktorenabriss).

    Schiedsrichter: Frank Willenborg (Osnabrück); André Schönheit (Kirchgellersen), Daniel Fleddermann (Nordhorn).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4679.htm


    Zum Rückrunden-Auftakt geht’s für die kleinen Löwen in der Bayernliga Süd am Samstag, 2. November 2019, 14 Uhr, zum SV Donaustauf. Das Hinspiel in München gewannen die Oberpfälzer mit 2:1. Anpfiff im Sportzentrum Donaustauf ist um 14 Uhr.


    Livestream auf sporttotal.tv


    „Wir waren nicht glücklich mit dem Hinspiel, weil die Niederlage aus unserer Sicht unverdient war“, lässt 1860-Trainer Frank Schmöller die Vorrunden-Partie nochmals Revue passieren. „Wir haben jetzt die Chance, uns die drei Punkte zurückzuholen.“ Und diese soll zur Revanche genutzt werden.

    Das Rezept dafür haben seine Jungs in den letzten drei Spielen entsprechend umgesetzt und drei Mal das Spiel als Sieger beendet. „Wir müssen immer 100 Prozent auf den Platz bringen, brauchen eine hohe Intensität und Laufbereitschaft“, erklärt der 53-jährige Coach. „Wenn wir das an den Tag legen, sind wir nur schwer zu schlagen.“ Dann schließt Schmöller nicht aus, dass die Siegesserie in der südlichen Oberpfalz ihre Fortsetzung findet. „Das wäre die logische Folge, wenn wir die angesprochenen Dinge alle umsetzen.“

    Der SV Donaustauf hat in der ersten Halbserie drei Punkte weniger (22) als die 1860-Reserve auf Platz sieben geholt. Trotzdem warnt Schmöller vor dem Gegner. „Ich sehe Donaustauf als gute Mannschaft mit vielen erfahrenen, abgezockten Spielern. Dazu haben sie einiges an individueller Klasse in ihren Reihen. Wir werden gegen diese Qualität versuchen, die entsprechenden Lösungen zu finden“, verspricht er.

    Wer von oben kommt, erfährt Schmöller kurzfristig. Da aber die Profis zeitgleich zu Hause gegen Viktoria Köln spielen, dürfte die Verstärkung eher gering ausfallen. Außerdem wird Leart Sulejmani den Rest der Saison fehlen. Der Mittelfeldspieler zog sich schon letzte Woche im Training einen Kreuzbandriss zu. Ansonsten sind alle Mann an Bord.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4675.htm

    Die Löwen waren nah dran an einem Erfolg bei Hansa Rostock. Am Ende standen sie trotzdem mit leeren Händen da. Maximilian Ahlschwede (43.) und Nik Omladic (50.) nutzten die einzigen Chancen der Gastgeber zur 2:0-Führung. Sascha Mölders gelang lediglich der Anschlusstreffer zum 1:2-Endstand (59.).


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste in Rostock verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Reha nach Kreuzbandriss), Nico Karger (Sehnenriss), Efkan Bekiroglu (Muskelverletzung) und Semi Belkahia (Kreuzbandriss) verzichten, Felix Weber fehlte nach seiner Gelb-Roten Karte gesperrt. Niklas Lang und Tom Kretzschmar standen nicht im 18er-Kader. Erik Weeger, Marco Raimondo-Metzger, Simon Seferings, Noel Niemann und Kristian Böhnlein spielten zeitgleich mit der U21 beim TSV Landsberg. Im Vergleich zum verlorenen Heimspiel gegen Uerdingen gab es gleich vier Veränderungen in der Startelf: Herbert Paul kam für Benjamin Kindsvater, Aaron Berzel für den gesperrten Weber, Stefan Lex ersetzte Leon Klassen und Timo Gebhart spielte für Prince Owusu.


    STIMMEN Bierofka: „Wir dürfen den Kopf nicht runternehmen!“


    Spielverlauf: Die Löwen hatten in der 7. Minute den ersten Torabschluss des Spiels. Nach einer Balleroberung von Timo Gebhart ging es in Überzahl schnell nach vorne, Sascha Mölders bediente rechts Marius Willsch, dessen Schrägschuss von der Strafraumkante bereitete Hansa-Keeper Markus Kolke jedoch keine Probleme. Fünf Minuten später chipte Daniel Wein den Ball von rechts in die Mitte, Mölders lief in die Hereingabe und traf per Kopf aus acht Metern ins Rostocker Tor. Doch der Torjäger stand knapp im Abseits, weswegen der Treffer nicht zählte (12.). Die nächste Riesenchance für die Sechzger in der 19. Minute. Stefan Lex hatte Mölders in den Lauf gespielt, der zog halbrechts aus 16 Metern ab, sein Drehschuss ging am verdutzten Kolke vorbei, knallte jedoch ans Aluminium (19.). Nach einer halben Stunde musste Löwen-Coach Daniel Bierofka bereits wechseln. Phillipp Steinhart hatte sich beim Aufkommen nach einem Kopfballduell am rechten Sprunggelenk verletzt, für ihn kam Leon Klassen (29.). Aus dem Nichts tauchte kurz danach Timo Gebhart plötzlich frei vor Kolke auf, scheiterte aber mit seinem Lupfer am Keeper. Der Treffer hätte aber ohnehin nicht gezählt, weil der 30-Jährige im Abseits stand (30.). Mölders versuchte es in der 35. Minute mit einem 18-Meter-Schuss aus halbrechter Position, Kolke konnte den gefährlichen Aufsetzer gerade noch um den rechten Pfosten lenken. Und so kam es, wie es kommen musste: Die Rostocker gingen mit ihrer ersten Chance in Führung. Nach einer Kontersituation legte Nik Omladic den Ball halbrechts in den Lauf von Maximilian Ahlschwede, der überlief Klassen und versenkte die Kugel aus spitzem Winkel unhaltbar für Bonmann im langen Eck (43.). Bitter für die Löwen, die in der 1. Halbzeit das bessere Team waren und auch defensiv bis auf die eine Szene gut standen.

    Die erste Möglichkeit im zweiten Durchgang hatten die Sechzger. Nach einem Missverständnis in der Hansa-Abwehr tauchte Leon Klassen im Strafraum auf, Kolke war jedoch Sekundenbruchteile vor ihm am Ball, blieb nach der Klärung zunächst liegen. Wein versuchte es anschließend mit einem Schuss aus der Distanz aufs verwaiste Tor, doch Kolke war wieder auf den Beinen, außerdem war der Abschluss zu schwach (47.). Zwei Minuten später legten die effektiven Hanseaten nach. Pascal Breier hatte an der linken Außenlinie auf Aaron Opoku abgelegt, der zog mit Tempo in den Strafraum, ließ Aaron Berzel und Herbert Paul ins Leere laufen, flankte mit rechts ins Zentrum, wo Omladic am Torraum unbedrängt zum 2:0 einköpfen konnte (49.). Erst hatte Rostock die Riesenchance zum 3:0, nachdem Opoku flach in die Mitte geflankt hatte, Breier aber nicht an die Kugel kam. Im Gegenzug schloss Klassen nach einer Rechtsflanke von Timo Gebhart am linken Torraumeck direkt ab, Kolke wehrte den Schuss ab, Mölders nahm den Abpraller im Sitzen, bugsierte ihn aus sechs Metern zum 1:2 über die Linie (59.). Zwei Minuten später segelte ein Klassen-Freistoß aus dem Halbfeld in den Strafraum. Dennis Erdmann wollte quer auf Mölders legen, setzte den Kopfball aber etwas zu hoch an, so dass der 34-Jährige nicht mehr dran kam (61.). In der 77. Minute sah Erdmann seine fünfte Gelbe Karte, wird damit den Löwen nächste Woche im Heimspiel gegen Viktoria Köln fehlen. Ein Schuss des Ex-Löwen Korbinian Vollmann aus 17 Metern landete neben dem rechten Pfosten (80.). In der 86. Minute scheiterte Willsch mit einem Schuss aus spitzem Winkel vom rechten Torraumeck am glänzend reagierenden Hansa-Keeper (86.). Eine Minute später rettete Kolke erneut mit einer Parade. Wein hatte von rechts geflankt, Mölders stieg am höchsten, scheiterte aus sechs Metern per Kopf am Hansa-Keeper (87.). Damit war die dritte Auswärtsniederlage der Löwen in Folge besiegelt, trotz einer sehr guten Leistung.


    STENOGRAMM, 13. Spieltag, 26.10.2019, 14 Uhr


    F.C. Hansa Rostock – TSV 1860 München 2:1 (1:0)


    Hansa: 1 Kolke (Tor) – 33 Ahlschwede, 23 Sonnenberg, 14 Reinthaler, 7 Neidhart – 4 Bülow, 6 Pepic – 40 Omladic, 5 Nartey, 19 Opoku – 39 Breier.

    Ersatz: 22 Sebald (Tor) – 3 Riedel, 10 Vollmann, 11 Königs, 16 Butzen, 17 Pedersen, 21 Hildebrand.


    1860: 39 Bonmann (Tor) – 28 Paul, 13 Erdmann, 22 Berzel, 36 Steinhart – 17 Wein, 23 Rieder – 25 Willsch, 10 Gebhart, 7 Lex – 9 Mölders.

    Ersatz: 1 Hiller (Tor) –11 Greilinger 14 Dressel, 16 Kindsvater, 21 Owusu, 24 Ziereis, 33 Klassen.

    Wechsel: Vollmann für Opuko (65.), Pedersen für Oladic (65.), Riedel für Nartey (85.) – Klassen für Steinhart (29.), Owusu für Lex (74.), Ziereis für Gebhart (82.).

    Tore: 1:0 Ahlschwede (43.), 2:0 Omladic (50.), 2:1 Mölders (59.).

    Gelbe Karten: Sonnenberg, Bülow, Nartey, Pepic – Erdmann, Wein.

    Zuschauer: 17.727 Ostseestadion.

    Schiedsrichter: Mitja Stegemann (Bonn); Assistenten: Niklas Dardenne (Nettersheim), Luca Schlosser (Montabaur).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4665.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-in-rostock-13165987.html


    https://www.abendzeitung-muenc…9b-84bc-6758f8fd3196.html


    https://www.abendzeitung-muenc…0b-8171-b7530f0b74d5.html


    https://www.abendzeitung-muenc…80-92d6-9f8c8fe740e9.html



    Bildergalerie:


    http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2296.htm


    Nächstes Spiel:


    2.11.2019, 14 Uhr, Zu Hause gegen Viktoria Köln

    Die Löwen-U21 feierte in der Bayernliga Süd den dritten Sieg in Folge. Wie schon gegen die Regensburger Reserve führte das Schmöller-Team durch Treffer von Marco Metzger (15.), Kristian Böhnlein (40.) und Matthew Durrans (45.+1) zur Pause bereits mit 3:0. In der Schlussphase kamen die Gastgeber durch Sebastian Bonfert (85.) und Wolfgang Baumann (90.+2) nochmals auf 2:3 heran.


    Besser hätte die 1. Halbzeit kaum laufen können. Nach einer Ecke von links durch Kristian Böhnlein stieg Marco Metzger am zweiten Pfosten am höchsten, wuchtete die Kugel über Keeper Patrick Rösch hinweg zum 1:0 unter die Latte (15.). Ein Doppelschlag kurz vor der Pause brachte die kleinen Löwen endgültig auf die Siegerstraße. Eine Rechtsflanke von Simon Seferings wehrte ein Landsberger Abwehrspieler per Kopf in die Mitte ab, Böhnlein nahm aus 17 Metern die Kugel direkt, traf flach zum 2:0 ins rechte untere Eck (40.). In der Nachspielzeit der 1. Halbzeit war Kevin Nsimba an der rechten Strafraumseite nur durch ein Foul zu bremsen. Den fälligen Freistoß passte Böhnlein flach in die Mitte, der Ball wurde abgewehrt, landete erneut vor den Füßen des Mittelfeldspielers. Diesmal hob er ihn mit viel Gefühl hoch an den ersten Pfosten, wo Matthew Durrans mit dem Kopf zur Stelle war und das 3:0 erzielte (45.+1).

    Die kleinen Löwen standen auch im zweiten Durchgang kompakt, ließen wenig zu. Trotzdem kamen die Lechstädter in der Schlussphase noch zu zwei Treffern. In der 84. Minute foulte Erkut Satilmis seinen Gegenspieler im Strafraum, Schiedsrichter Joshua Roloff zeigte sofort auf den Punkt. Landsbergs Kapitän Sebastian Bonfert lief an, verlud György Szekely und traf zum 1:3 ins linke untere Eck (85.). Mit der letzten Szene des Spiels verkürzten die Gastgeber auf 2:3. Einen Distanzschuss wehrte Szekely ab, den Nachschuss von Wolfgang Baumann aus sieben Metern konnte er auch entschärfen, doch dann traf Baumann im zweiten Versuch fast von der linken Grundlinie am verdutzten Löwen-Keeper vorbei ins kurze Eck (90.+2). Direkt danach war Schluss.

    „Die letzten fünf bis zehn Minuten waren wild, da hab‘ ich nicht alles verstanden, was die Mannschaft gemacht hat“, resümierte Löwen-Coach Frank Schmöller, der sich mit dem restlichen Spiel sehr zufrieden zeigte. „Nicht nur, weil wir die drei Punkte geholt haben, sondern weil wir gegen einen Gegner gespielt haben, der einen Lauf hat. Letztlich ist Fußball auch Ergebnissport.“ Die 1. Halbzeit seiner Jungs sei „bockstark“ gewesen. „Wir hatten bis zur Schlussphase alles im Griff. Da müssen wir einfach besser verteidigen“, lautete sein Fazit. Die Mannschaft biete immer Spektakel, so der 53-Jährige. „Bei uns fallen viele Tore. Das ist in Ordnung, wenn du den dritten Sieg in Folge landest.“ Das gelang in dieser Saison zum ersten Mal.

    Mit dem Erfolg beim TSV 1882 Landsberg beendeten die kleinen Löwen die Hinserie mit 25 Punkten auf dem 7. Platz. „Wir waren uns einig, dass die Saison eine herausfordernde Aufgabe wird“, zog Schmöller Bilanz. „Wir sind auf einem guten Weg, besonders, weil wir die letzten drei Spiele gewonnen haben. Aber es ist erst Halbzeit. Wir haben noch eine komplette Rückrunde vor uns“, gibt er den Mahner.


    STENOGRAMM, 17. Spieltag, 26.10.2019, 14 Uhr


    TSV 1882 Landsberg – TSV 1860 München II 2:3 (0:3)


    1860: Szekely (Tor) – Weeger, Satilmis, Metzger, Siebdrat – Seferings, Hingerl (87., Schön), Böhnlein – Nsimba (75., Spennesberger), Durrans (79., Kraljevic), Niemann.

    Tore: 0:1 Metzger (15.), 0:2 Böhnlein (40.), 0:3 Durrans (45.+1), 1:3 Bonfert (85, Foulelfmeter), 2:3 Baumann (90.+2).

    Gelbe Karten: Birkner, Göttle, Bonfert – Seferings, Satilmis, Metzger.

    Zuschauer: 580 3C-Sportpark Landsberg.

    Schiedsrichter: Joshua Roloff; Assistenten: Andre Govorusic, Sebastian Nemetz.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4667.htm


    Nächstes Spiel:


    2.11., 14 Uhr, bei SV Donaustauf


    https://www.fupa.net/spielberi…860-muenchen-7640506.html

    Zum Ende der Vorrunde gastieren die kleinen Löwen am Samstag, 26. Oktober 2019, in der Bayernliga Süd beim TSV 1882 Landsberg. Anpfiff im 3C-Sportpark (Emmy-Noether-Str. 1, 86899 Landsberg am Lech) ist um 14 Uhr.


    Livestream bei sporttotal.tv


    Das Team aus der Lech-Stadt ist äußerst schlecht in die Saison gestartet. Nach sieben Spielen und nur einem Sieg lagen die Landsberger ziemlich am Ende der Tabelle. Dann übernahm Sven Kresin wieder das Kommando, der bereits von 2010 bis 2016 sehr erfolgreich für die Oberbayern gearbeitet hatte. Unter Kresin gab es seitdem nur eine Niederlage (gegen Spitzenreiter Pipinsried), aber sechs Siege und zwei Remis. Damit führte er den Klub bis auf Platz sieben in der Tabelle.

    Kresin, der von 1996 bis 2001 auch für die Löwen-Reserve spielte, habe den Knoten gelöst, findet 1860-Coach Frank Schmöller. „Das überrascht mich nicht, denn die Mannschaft wurde im Sommer sinnvoll verstärkt. Sie hat Qualität und jetzt wieder ihren alten Erfolgstrainer, den ich gut kenne“, so der 53-Jährige.

    Der „gute Lauf“ der Landsberger schreckt Schmöller jedoch nicht. „Wir haben auch eine positive Entwicklung“, verweist er auf die beiden Siege zuletzt beim TSV Nördlingen und gegen den SSV Jahn Regensburg II. „Diese Serie wollen wir fortsetzen.“

    Verstärkungen von den Profis, die parallel zur Reserve beim F.C. Hansa Rostock spielen, kann der Coach der kleinen Löwen nicht erwarten. „Die haben selbst personelle Probleme“, weiß er. „Wir müssen über läuferische Intensität kommen, mit viel Tempo spielen und hinten kompakt stehen“, beschreibt Schmöller die Ausrichtung. „Natürlich werden wir Landsberg nicht herspielen!“

    Die Null konnten die kleinen Löwen in den letzten vier Spielen nicht halten. Gegen die Regensburger Reserve wurde es sogar nach einer 3:0-Pausenführung am Ende nochmals eng. „Zum Glück haben wir in den letzten beiden Spielen immer ein Tor mehr als der Gegner geschossen. Aber ich bin schon ein Verfechter von der Devise, dass die Defensive die Spiele gewinnt. Hinten muss die disziplinierte Arbeit beginnen, die Offensive ist dann die Kür.“

    Mit dem Spiel in Landsberg beschließen die kleinen Löwen bereits die Halbserie. „Es geht zwar direkt weiter“, sagt Schmöller, „trotzdem wollen wir die Vorrunde mit einem positiven Ergebnis beenden.“ Das könne unter Umständen auch ein Punkt sein, gerade mit Blick auf die starke Serie des Gegners. „Aber wir werden nie auf Unentschieden spielen. Denn das geht immer in die Hose!“


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4661.htm

    TSV 1860 München U21 - SSV Jahn Regensburg II 3:2 (3:0)


    Durch Treffer von Kristian Böhnlein (24. Minute), Marco Metzger (27. Minute) und Noel Niemann (40. Minute) gewann die U21 der Löwen heute Nachmittag am heimischen Trainingsgelände gegen die Zweitvertretung des SSV Jahn Regensburg mit 3:2.

    Nach einer beruhigenden 3:0 Pausenführung wurde es durch zwei Gegentreffer in der zweiten Hälfte (65. und 75. Minute) aber nochmals richtig spannend.

    Durch diesen Sieg verbesserte sich die U21 mit 22 Punkten auf den neunten Tabellenplatz.


    (Groundhoppers 1860)