Beiträge von Loewe

    Die Löwen kassierten zum Saisonabschluss mit dem letzten Aufgebort eine deutlich 0:4-Niederlage beim FC Carl Zeiss Jena. Ein Eigentor von Kristian Böhnlein brachte die Thüringer in Front (9.). Felix Brügmann vor der Pause (17.) und Maximilian Wolfram mit einem Doppelpack (67. und 68.) im zweiten Durchgang sorgten für die Entscheidung.


    Personal: Löwen-Trainer Daniel Bierofka musste im letzten Saisonspiel verletzungsbedingt auf eine komplette Elf verzichten. Nicht spielen konnten Quirin Moll (Kreuzbandriss), Stefan Lex (Sprunggelenksverletzung), Sascha Mölders (Knochenödem), Benjamin Kindsvater (Hüftbeuger-Probleme), Daniel Wein (Achillessehnenprobleme), Nico Karger (Schambeientzündung), Alessandro Abruscia (Mandelentzündung), Aaron Berzel (Muskelfaserriss), Semi Belkahia (Knieverletzung), Herbert Paul (Mandelentzündung), Simon Lorenz (Muskelfaserriss) und Hendrik Bonmann (Aufbau). Dadurch ergab sich eine komplett andere Startelf als zuletzt im Heimspiel gegen Fortuna Köln.


    STIMME Günther Gorenzel: Psychisch waren heute viele überfordert!“


    Spielverlauf: Erstmals wurden die Thüringer in der 9. Minute gefährlich, der Schuss von Dominic Volkmer wurde zunächst geblockt. Doch die Szene war noch nicht vorbei. Die anschließende Flanke von links durch Felix Brügmann köpfte Kristian Böhnlein im Zweikampf mit Phillip Tietz ins eigene Netz (9.). Die erste Löwen-Chance besaß Markus Ziereis, der in der 13. Minute halbrechts aus 14 Metern zum Abschluss kam, aber sein Schuss ging abgefälscht übers Tor. Im Anschluss an die folgende Ecke wurde erst Ziereis‘ Abschluss geblockt, dann kam Phillipp Steinhart an der Strafraumgrenze zum Schuss, hatte aber zu viel Rücklage, so dass die Kugel weit übers Tor der Gastgeber ging (14.). In der 16. Minute versuchte es Eric Weeger mit einer Direktabnahme aus 24 Metern, fand aber seinen Meister in Jo Coppens im Jenaer Tor (16.). Der Treffer fiel auf der anderen Seite. Ein Fehlpass von Marco Hiller landete bei Maximilian Wolfram, der auf der linken Seite freie Bahn hatte. Bei seiner Hereingabe musste Felix Brügmann am zweiten Pfosten nur noch den Fuß hinhalten: 2:0 (17.). Efkan Bekiroglu kam in der 34. Minute nach einer Flanke von Christian Köppel am rechten Torraumeck zum Kopfball, brachte die Kugel aber nicht, gestört von zwei Gegenspielern, auf den Kasten der Thüringer. Vier Minuten später konnte Florian Brügmann gerade noch den durchgebrochenen Bekiroglu stoppen (38.). Eine Freistoßflanke von Florian Brügmann aus dem linken Halbfeld rutschte durch, aber Hiller hatte aufgepasst, griff beherzt zu (42.). So ging es mit dem 0:2-Rückstand in die Kabine.

    Jena hatte gleich nach Wiederanpfiff die erste Chance. Felix Brügmann zog halbrechts nach einem Dribbling aus der Distanz ab, doch Hiller tauchte ins lange Eck ab, hielt den Schuss sicher (47.). Eine Riesenmöglichkeit hatte der eingewechselte Prince Owusu in der 52. Minute. Nach einer Rechtsflanke von Eric Weeger kam er am Fünfmeterraum am zweiten Pfosten frei zum Kopfball, brachte die Kugel aber nicht im Tor unter. Einen Eckball von rechts durch Böhnlein verlängerte Steinhart am kurzen Eck mit dem Hinterkopf, aber die Kugel ging knapp über die Querlatte (56.). Drei Minuten später dribbelte Prince Owusu auf der rechten Seite in den Strafraum, legte auf Nono Koussou ab, dessen Direktabnahme aus 14 Metern landete genau in den Armen von Coppens (59.). Die endgültige Entscheidung fiel in der 67. Minute. Sieben Meter vor dem Strafraum hatte Felix Weber gefoult. Maximilian Wolfram lief an, drehte den Ball rechts um die Mauer, der Aufsetzer schlug zum 3:0 im Löwen-Tor ein. Eine Minute später gar das 4:0. Dominik Bock hatte rechts auf Wolfram abgelegt, der traf mit seinem Schrägschuss aus 14 Metern in den linken Winkel (68.). In der 80. Minute setzte sich Christian Köppel an der linken Grundlinie gegen drei Gegenspieler durch, seinen Schuss aus spitzem Winkel lenkte Coppens mit einem Reflex am langen Eck vorbei. Marco Hiller verhinderte in der Schlussphase einen weiteren Gegentreffer, als er nach einem Alleingang von Dominik Bock den Schuss von der Strafraumgrenze parierte (86.). Einen Kopfball von Jan Mauersberger nach Steinhart-Ecke hielt Coppens in der 89. Minute sicher. In der Schlussminute blieb er auch im Eins-gegen-Eins gegen Owusu Sieger (90.). Danach war Schluss.


    Die Abschlusstabelle


    STENOGRAMM, 38. Spieltag, 18.05.2019, 13.30 Uhr


    FC Carl Zeiss Jena – 1860 München 4:0 (2:0)


    Jena: 22 Coppens (Tor) – 15 Grösch, 20 Volkmer, 19 Schüler – 2 Florian Brügmann, 9 Eckardt, 16 Kübler, 17 Fassnacht – 8 Wolfram, 29 Tietz, 18 Felix Brügmann.

    Ersatz: 1 Koczor (Tor) – 3 Weiß, 13 Krahnert, 14 Bock, 21 Slamar, 23 Eismann, 26 Wittlich.


    1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 11 Köppel – 34 Böhnlein – 31 Koussou, 38 Lacazette, 20 Bekiroglu, 36 Steinhart –– 24 Ziereis.

    Ersatz: 30 Hipper (Tor) –13 Owusu 14 Dressel, 15 Buchta, 21 Türk, 25 Willsch, 35 Niemann.

    Wechsel: Bock für Tietz (62.), Eismann für Florian Brügmann (79.), Slasmar für Wolfram (79.) – Owusu für Lacazette (46.), Willsch für Weeger (64.), Dressel für Böhnlein (74.).


    Tore: 1:0 Böhnlein (9., Eigentor), 2:0 Felix Brügmann (17.), 3:0 Wolfram (67.), 4:0 Wolfram (68.).

    Gelbe Karten: Wolfram, Schüler – Weeger.

    Zuschauer: 10.600 Ernst-Abbe-Sportfeld (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Johann Pfeifer (Hameln); Assistenten: Daniel Riehl (Bremen), Simon Rott (Bremen).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktue…ih-bahBB41R7-IZ9fzaQGBoEo


    Bildergalerie:


    http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2250.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-jena-unter-12293446.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…iel-in-jena-12298618.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…ewe-in-jena-12298496.html


    https://www.abendzeitung-muenc…33-9f2f-dffa5909883f.html


    https://www.abendzeitung-muenc…af-85bf-1f5f7000e1cd.html

    Zum letzten Saisonspiel geht es für die Löwen mit dem letzten Aufgebot zum abstiegsbedrohten FC Carl-Zeiss-Jena. Anpfiff im ausverkauften Ernst-Abbe-Sportfeld ist am Samstag, 18. Mai 2019, um 13.30 Uhr. Die Partie ist live bei Magenta Sport zu sehen, sowohl als Einzelspiel als auch in der Konferenz.


    Die Löwen fahren ohne Abstiegs-, dafür aber mit jeder Menge Personalsorgen nach Thüringen. Doch abschenken wollen sie die Punkte nicht. „Wir sind uns bewusst, dass es für Jena noch um was geht und wir deshalb liefern müssen“, sagt 1860-Chefcoach Daniel Bierofka. Aber die Verletztenliste ist so lang, dass er sich einen Spickzettel machen musste, um keinen Spieler zu vergessen.

    Neben den langzeitverletzten Semi Belkahia, Quirin Moll und Stefan Lex zählte Bierofka Daniel Wein (Achillessehnenprobleme), Sandro Abruscia und Herbert Paul („beide haben eine eitrige Mandelentzündung“) auf. Benjamin Kindsvater und Nico Karger wurden unter der Woche mit Spritzen behandelt. „Bei Karges gehen wir von einer leichten Schambeinentzündung aus“, so der Trainer, „Benny hat Probleme mit dem Hüftbeuger.“ Auch Sascha Mölders kann wegen seiner alten Verletzung nicht auflaufen. „Er konnte zuletzt nur mit zwei Ibuprofen spielen, nach dem Köln-Spiel konnte er überhaupt nicht mehr auftreten. Wir hoffen, dass er sich in den fünf Wochen Pause erholt.“ Wegen eines Muskelfaserrisses müssen sowohl Aaron Berzel als auch Simon Lorenz passen.

    Von den Verletzten, so der 40-jährige Coach, hätte allenfalls Mölders spielen können, „wenn er sich vier Ibuprofen reinhaut. Bei den anderen hatten wir keine Chance.“

    Trotzdem ist Bierofka optimistisch. „Wir kriegen immer noch eine gute Mannschaft zusammen“, findet er. „Wir haben Jan Mauersberger, Felix Weber, Efkan Bekiroglu, Romuald Lacazette, Nono Koussou, Christian Köppel, Eric Weeger und vorne im Sturm Prince Owusu und Marius Willsch“, so seine Aufzählung. „Im Training hat man gesehen, dass die Jungs heiß sind. Für den einen oder anderen ist es das letzte Spiel. Jeder will nochmals eine gute Leistung abrufen. Die Motivation ist hoch.“


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    Acht Spieler werden den Verein verlassen, darunter auch Christian Köppel, der seit 2007 bei den Löwen spielt. Menschlich und charakterlich ein herber Verlust. „Es kann sehr gut sein, dass Köppi in Jena aufläuft. Das hat er sich zu 100 Prozent verdient“, stellt Bierofka dem Publikumsliebling zum Abschied einen Einsatz in Aussicht.

    Aufgrund des Konsolidierungskurses können keine Verträge verlängert oder neue Spieler verpflichtet werden. Das sei mit dem momentanen Mannschaftsbudget von drei Millionen Euro, in die Lohnnebenkosten und Punkteprämie für 45 Zähler eingerechnet sind, nicht möglich. Das Problem, so Bierofka, sei aber nicht die Summe an sich, „damit könnte man einen ordentlichen Kader zusammenstellen“, sondern die Tatsache, dass die momentane Mannschaft für zwei Spielzeiten geplant war. „Den Kader haben wir letztes Jahr für ein anderes Budget ausgelegt. Die Spieler haben Bestandsverträge, die wir nicht einfach kündigen können“, erklärt er die Misere.

    In diesem Zusammenhang lobte der Löwen-Trainer Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel. „Er hat einen Riesenjob gemacht, alles herunter geschraubt. Wir sind fast auf dem geforderten Level. Aber Neuverpflichtung wird es damit keine geben.“

    Momentan, so der Ausblick von Bierofka, werde er am 17. Juni mit etwa 20 Spielern in die Vorbereitung auf die Saison 2019/2010 starten. Drei Torhüter, 14 Feldspieler (exklusive der Verletzten Moll, Belkahia und Lex) sowie drei bis vier Perspektivspielern. „Nächstes Jahr geht es knallhart gegen den Klassenerhalt!“

    Der ist heuer schon unter Dach und Fach. Deswegen können die Löwen im Paradies befreit aufspielen und vielleicht gelingt gerade deshalb eine Überraschung…


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    Jena: 22 Coppens (Tor) – 15 Grösch, 20 Volkmer, 19 Schüler – 2 Florian Brügmann, 9 Eckardt, 16 Kübler, 14 Bock – 8 Wolfram, 29 Tietz, 18 Felix Brügmann.

    Ersatz: 1 Koczor (Tor) – 3 Weiß, 6 Rogerson, 7 Tchenkoua, 10 Schlegel, 13 Krahnert, 17 Fassnacht, 21 Slamar, 23 Eismann.

    Nicht dabei: 4 Gerlach (Innenbanddehnung), 5 Kühne (Kreuzbandriss), 11 Starke (5. Gelbe Karte), 25 Schau (5. Gelbe Karte), 27 Günther-Schmidt (Reha Leisten-OP).


    1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 38 Lacazette, 20 Bekiroglu –25 Willsch, 24 Ziereis, 31 Koussou – 13 Owusu.

    Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 11 Köppel, 14 Dressel, 15 Buchta, 21 Türk, 34 Böhnlein, 35 Niemann, 44 Klassen.

    Nicht dabei: 5 Moll (Kreuzbandriss), 7 Lex (Sprunggelenksverletzung), 9 Mölders (Knochenödem), 16 Kindsvater (Hüftbeuger-Probleme), 17 Wein (Achillessehnenprobleme), 18 Karger (Schambeientzündung), 19 Abruscia (Mandelentzündung), 22 Berzel (Muskelfaserriss), 27 Belkahia (Knieverletzung), 28 Paul (Mandelentzündung), 32 Lorenz (Muskelfaserriss), 39 Bonmann (Fußverletzung).


    Schiedsrichter: Johann Pfeifer (Hameln); Assistenten: Daniel Riehl (Bremen), Simon Rott (Bremen).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktue…aKn6jhnwtSemPM4ugNOPiFwk4


    Der TSV 1860 München und Mittelfeldspieler Alessandro Abruscia haben zum 30. Juni 2019 den laufenden Vertrag aufgelöst.


    „Wir danken Sandro für seinen Einsatz bei Sechzig und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute“, sagt Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel.

    Der 28-Jährige war im vergangenen Sommer von den Stuttgarter Kickers zu den Löwen gewechselt, kam für den TSV 1860 München 13 Mal (2 Tore) in der 3. Liga zum Einsatz, vier Mal (1 Tor) im Toto-Pokal und einmal für die U21 in der Bayernliga Süd.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4380.htm

    Eigentlich hätten die Löwen in Anbetracht der Chancen haushoch gewinnen müssen. Am Ende gab es im letzten Saisonheimspiel gegen Fortuna Köln ein knappes 3:2. Benjamin Kindsvater hatte die Sechzger im Führung gebracht (18.). Ein Doppelschlag durch Thomas Bröker (24.) und ein verwandelter Foulelfmeter von Moritz Fritz (27., Foulelfmeter) drehte die Partie. Kurz vor Pausenpfiff glich Saschs Mölders aus (45.+2). Der eingewechselte Prince Owusu traf in der 85. Minute zum Klassenerhalt.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im letzten Heimspiel verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Kreuzbandriss), Stefan Lex (Sprunggelenksverletzung), Nico Karger (muskuläre Probleme), Aaron Berzel (Trainingsrückstand) und Hendrik Bonmann (Fußverletzung) verzichten. Außerdem fehlte Felix Weber (Gelb-Rot-Sperre). Nicht im 18er-Kader standen diesmal Eric Weeger, Dennis Dressel, Alessandro Abruscia, Noel Niemann und Leon Klassen. Im Vergleich zum Auswärtsspiel in Zwickau gab es in der Startelf gleich drei Veränderungen: Für Weber, Jan Mauersberger und Eric Weeger spielten Semi Belkahia, Nono Koussou und Herbert Paul von Beginn an.


    STIMMEN Benjamin Kindsvater: „Das ist absolut geil!“


    Spielverlauf: Die Löwen begannen furios. Erst blockte Sascha Mölders am Strafraum einen Abschlag von Fortunen-Keeper Nikolai Rehnen, die Kugel landete knapp neben dem Tor (1.). Nach schnellem Umschaltspiel passte Efkan Bekiroglu von rechts in die Mitte auf den mitgelaufenen Mölders, doch ein Verteidiger der Gäste grätschte dazwischen (2.). Im Anschluss an eine Ecke von Phillipp Steinhart von links kam Romuald Lacazette halbrechts aus elf Metern zum Abschluss, Moritz Fritz warf sich in den Schuss, blockte ihn zur Ecke (7.). In der 9. Minute landete ein Diagonalball von Simon Lorenz bei Mölders. Der 34-Jährige nahm ihn aus dem Lauf volley, hämmerte ihn aus 13 Metern an die Unterkante der Latte, von wo er nach vorne wegsprang (9.). Die Führung wäre längst verdient gewesen. Ein Distanzschuss aus 19 Metern von Steinhart lenkte Rehnen in der 17. Minute mit einer Hand über die Querlatte. Die anschließende Ecke köpfte Lorenz am langen Pfosten vorbei (17.). Eine Minute später startete Benjamin Kindsvater nach einem Konter zum Solo, er zog von rechts in die Mitte. Da er nicht angegriffen wurde, schoss er aus 20 Metern und traf zum 1:0 ins linke untere Eck (18.). Wie aus dem Nichts der Ausgleich für die Gäste mit der ersten Chance. Robin Scheu passte durch die Mitte, Semi Belkahia verlängerte unglückich auf Thomas Bröker, der aus 14 Metern abzog und zum 1:1 ins linke untere Eck traf (24.). Es war der erste Saisontreffer des Kölners! Kurz danach Elfmeter für die Fortuna. Semi Belkahia ließ sich von Moritz Hartmann die Kugel abluchsen, brachte ihn anschließend auf der linken Strafraumseite zu Fall, Schiedsrichter Oliver Lossius zeigte sofort auf den Punkt (25.). Fritz lief an, verlud Marco Hiller und verwandelte sicher zum 2:1 (27.). Damit war die Partie endgültig auf den Kopf gestellt. Nach einer Linksecke von Steinhart kam Herbert Paul zum Kopfball, setzte die Kugel rechts neben das Tor (30.). Aber noch hatten sich die Löwen von dem Schock nicht erholt: Drückend überlegen, jede Menge Chancen und plötzlich in Rückstand! Nur langsam fanden sie zurück in die Partie. In der Nachspielzeit der 1. Halbzeit zielte zunächst Michael Eberwein vom linken Strafraumeck knapp am langen Pfosten des 1860-Tores vorbei. Im Gegenzug der hochverdiente Ausgleich. Eine Linksflanke von Steinhart prallte vom Kölner Verteidiger Bone Uaferro genau vor die Füße von Mölders ab, der fackelte nicht lange, zog aus acht Metern ab und traf unter Rehnen hindurch zum 2:2 (45.+2). Direkt danach war Pause.

    Direkt nach Wiederfanpfiff sah Bernhard Kyere Mensah, der bereits Gelb hatte, die Gelb-Rote Karte (46.). Dadurch waren die Sechzger fast die komplette 2. Halbzeit in Überzahl. Fünf Minuten später senste Fritz den durchgedribbelten Kindsvater einen Meter vor dem Strafraum um, sah dafür Gelb (51.). Den Freistoß passte Efkan Bekiroglu überraschend nach rechts raus auf Mauersberger, der vollkommen freistehend aus neun Metern aber den linken statt den rechten Fuß nahm, dadurch die Kugel nicht richtig erwischte – Riesenchance vertan (52.)! Ein 19-Meter-Freistoß von Bekiroglu halblinks aufs kurze Eck faustete Rehnen in der 67. Minute zur Seite weg. Zwei Minuten später legte der eingewechselte Marius Willsch eine Kindsvater-Flanke per Kopf auf Mölders ab, dessen Schussversuch am Fünfmeterraum wurde jedoch geblockt (69.). Im nächsten Angriff war es Kindsvater, der halblinks aus neun Metern mit der Picke zum Abschluss kam, Rehnen wehrte den Schuss mit seinem Körper ab (71.). Mölders setzte in der 75. Minute einem verlorenen Ball im Strafraum nach, kam aus zehn Metern zum Schuss, doch Rehnen war erneut zur Stelle. Die Erlösung brachte der kurz zuvor eingewechselte Prince Owusu. Nach einem Steinhart-Freistoß aus dem rechten Halbfeld stand der 22-Jährige am langen Pfosten goldrichtig, köpfte zum 3:2 ein (85.). Das war’s! Mit diesem Ergebnis schafften die Löwen endgültig den Klassenerhalt.


    STENOGRAMM, 37. Spieltag, 11.05.2019, 13.30 Uhr


    1860 München – Fortuna Köln 3:2 (2:2)


    1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 27 Belkahia, 32 Lorenz, 36 Steinhart – 38 Lacazette, 17 Wein, 20 Bekiroglu – 16 Kindsvater, 9 Mölders, 31 Koussou.

    Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 6 Mauersberger, 11 Köppel, 13 Owusu, 24 Ziereis, 25 Willsch, 34 Böhnlein.


    Fortuna: 1 Rehnen (Tor) – 4 Uaferro, 23 Fritz, 3 Kyere Mensah – 31 Brandenburger, 2 Ernst – 17 Schiek, 14 Eberwein, 20 Scheu – 18 Bröker, 8 Hartmann.

    Ersatz: 25 Kraft (Tor) – 6 Kurt, 15 Ngamukol, 26 Abu Hanna, 27 Exslager, 29 Ceylan, 34 Andersen.


    Wechsel: Mauersberger für Belkahia (28.), Willsch für Koussou (64.), Owusu für Kindsvater (83.) – Exslager für Bröker (58.), Abu Hanna für Exslager (79.), Ngamukol für Scheu (85.).


    Tore: 1:0 Kindsvater (18.), 1:1 Bröker (24.), 1:2 Fritz (27., Foulelfmeter), 2:2 Mölders (45.+2), 3:2 Owusu (85.).


    Gelbe Karten: Wein, Lorenz – Scheu, Fritz, Hartmann, Schieck.


    Gelb-Rote Karte: Kyere Mensah (46., wiederholtes Foulspiel).


    Zuschauer: 15.000 Grünwalder Stadion (ausverkauft).


    Schiedsrichter: Oliver Lossius (Bonn); Assistenten: Matthias Lämmchen (Meuselwitz), Steven Greif (Westhausen).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4373.htm


    Bildergalerie:


    http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2248.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…assenerhalt-12273952.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…rtuna-koeln-12274021.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…assenerhalt-12270966.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…k-protesten-12273836.html


    https://www.abendzeitung-muenc…f3-a74d-8996d356cbfd.html


    https://www.abendzeitung-muenc…ab-ae7a-68cc49ee19df.html


    https://www.abendzeitung-muenc…8a-a7de-a1d60565e5fc.html


    Nächstes Spiel:


    18.5.2019, 13 Uhr 30, in Jena bei Carl Zeiss

    Intensiv und unter Ausschluss der Öffentlichkeit haben sich die Löwen diese Woche auf das letzte Saison-Heimspiel am Samstag, 11. Mai 2019, gegen Fortuna Köln vorbereitet. Anpfiff im ausverkauften Grünwalder Stadion ist um 13.30 Uhr. Magenta Sport überträgt die Partie live.


    Hinweise zum Heimspiel gegen Fortuna Köln.


    „Eine gewisse Anspannung ist da“, gibt 1860-Chefcoach Daniel Bierofka offen zu. Denn noch sind seine Löwen nicht endgültig gerettet. „Wir müssen die Ruhe bewahren und mit einem guten Gefühl ins Spiel gehen.“

    Die Ausgangsposition der Sechzger ist zumindest um einiges besser als die des Gegners. Fünf Punkte liegen sie vor den Rheinländern, haben zudem das bessere Torverhältnis. Doch auch wenn die Sechzger die beste Ausgangsposition der acht abstiegsbedrohten Mannschaften haben, von denen es noch drei erwischt – Aalen ist bereits abgestiegen – hat Bierofka keine Lust, bis zum letzten Spieltag zu zittern.

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    „Wir brauchen eine bessere Balance“, lautet die Erkenntnis des 40-Jährigen aus der letzten Partie. Zwar gelangen nach vier torlosen Partien in Zwickau immerhin zwei Treffer, doch dafür gab es gleich fünf Gegentore. „Wir müssen weiterhin gut nach vorne spielen, dabei effektiv verteidigen“, bringt es Bierofka auf den Punkt. „Es geht auch darum, die Nerven zu behalten. Wir dürfen uns nicht durch irgendwelche Entscheidungen aus der Fassung bringen lassen.“ Genau das war in Zwickau passiert, als ein unberechtigter Elfmeter zum 1:2 führte.

    Auffällig war zuletzt, dass die Löwen kaum ein Spiel mit elf Mann beendeten. So wird gegen Köln Felix Weber nach seiner Gelb-Roten Karte gegen Zwickau fehlen, die er in der 90. Minute kassierte. „Das war ganz hart. Felix hat klar den Ball gespielt. Für mich war das kein gelbwürdiges Foul“, nimmt Bierofka seinen Kapitän in Schutz, „aber er wird uns fehlen. Wir dürfen deswegen aber nicht in den Zweikämpfen zurückziehen.“ Trotz der Häufung von fragwürdigen Entscheidungen gegen die Löwen in den letzten Spielen geht der Trainer davon aus, „dass der Schiedsrichter eine gute Leistung bringt. Das erwarte ich auch von meiner Mannschaft.“


    SECHZIG - Das Löwenmagazin gegen Fortuna Köln.


    In einem solchen Spiel, so Bierofka, „sind Herz, Leidenschaft und Seele besonders wichtig. Diese Tugenden müssen wir auf den Platz bringen. Das wollen auch die Zuschauer sehen.“ Er hofft auf die Unterstützung von den Rängen, sieht aber seine Mannschaft in der Pflicht: „Wir müssen zünden, damit der Funke überspringt, von Anfang an zeigen, dass wir bereit sind, alles zu geben.“

    Die Aufgabe gegen das Team aus der Kölner Südstadt ist nicht einfach. Bierofka hat sich das 1:1 der Fortunen gegen Meppen intensiv angeschaut. „Sie hätten gewinnen müssen. Köln ist mehrmals auf den Torwart zugelaufen. Aber das ist typisch für den Abstiegskampf. Wenn du unten stehst, dann machst du solche Dinger nicht rein.“ Mit Thomas Bröker, Moritz Hartmann und Michael Eberwein verfügen sie über gefährliche Spieler. „Sie sind eine Mannschaft, die Fußball spielen will.“


    Hamdi Dahmani: Der »Leader« bei Fortuna Köln.


    Die Partien der beiden letzten Spieltage werden parallel ausgetragen. Trotzdem sind während der 90 Minuten Zwischenstände für Bierofka tabu. „Wir schauen nur auf uns und wollen unbedingt gewinnen. Über alles andere können wir uns nach Abpfiff Gedanken machen“, sagt er.

    Bis auf den gesperrten Weber und die langzeitverletzten Quirin Moll und Stefan Lex sind alle Spieler im Mannschaftstraining, auch wenn es hier und da vielleicht noch zwickt. „Es sind nur noch zwei Spiele, da kann man sich durchbeißen“, findet Bierofka. Einzig bei Aaron Berzel tritt der Trainer auf die Bremse. „Für ihn kommt ein Einsatz zu früh. Er muss noch an seiner Fitness arbeiten. Ich denke, dass er für das letzte Spiel in Jena eine Option ist.“

    Ansonsten musste Bierofka in den letzten Tagen sein Team nicht groß motivieren. „Die Jungs sind heiß, das hat man im Training gesehen. Sie werden brennen!“, ist er sich sicher.


    MagentaSport: Saisonfinale der 3. Liga erstmals als Konferenz.


    Vor dem Saisonfinale ist auch der lang erwartet Brief von der Hennes-Weisweiler-Akademie aus Hennef beim Löwen-Coach eingetroffen. Dass er die Prüfung zum Fußball-Lehrer bestanden hat, war ihm schon vor einigen Wochen mitgeteilt worden. Nun weiß er auch seine Note. Die fiel mit 1,3 trotz der Doppelbelastung fast perfekt aus. Gratulation! Was jetzt nur noch fehlt, ist der Klassenerhalt.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 32 Lorenz, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 17 Wein, 20 Bekiroglu – 16 Kindsvater, 13 Owusu, 18 Karger – 9 Mölders.

    Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 2 Weeger, 11 Köppel, 14 Dressel, 19 Abruscia, 24 Ziereis, 25 Willsch, 27 Belkahia, 31 Koussou, 34 Böhnlein, 38 Lacazette, 44 Klassen.

    Nicht dabei: 4 Weber (Gelb-Rot-Sperre), 5 Moll (Kreuzbandriss), 7 Lex (Sprunggelenksverletzung), 22 Berzel (Trainingsrückstand), 35 Niemann (U21), 39 Bonmann (Fußverletzung).


    Fortuna: 1 Rehnen (Tor) – 4 Uaferro, 23 Fritz, 3 Kyere Mensah – 31 Brandenburger, 6 Kurt – 17 Schiek, 34 Andersen, 20 Scheu – 18 Bröker, 8 Hartmann.

    Ersatz: 25 Kraft (Tor) – 2 Ernst, 4 Ceylan, 5 Komolong, 13 Koljic, 14 Eberwein, 15 Ngamukol, 26 Abu Hanna, 27 Exslager, 28 Ruprecht.

    Nicht dabei: 9 Pintol (Muskelfaserriss), 10 Kegel (Kreuzbandriss), 21 Bruhns (Mittelhandbruch), 30 Dahmani (Muskelfaserriss).


    Schiedsrichter: Oliver Lossius (Bonn); Assistenten: Matthias Lämmchen (Meuselwitz), Steven Greif (Westhausen).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4372.htm


    Für die Löwen-U21, die seit vergangenem Wochenende nicht mehr aus der Bayernliga Süd absteigen kann, geht es zum abstiegsbedrohten 1. FC Sonthofen. Anpfiff in der Baumit Arena ist am Samstag, 11. Mai 2019, um 14 Uhr.


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    Nach acht Spielen ohne Sieg (4 Remis, 4 Niederlagen) haben die Allgäuer ausgerechnet beim Spitzenteam TSV 1865 Dachau mit einem 1:0-Erfolg die Schwarze Serie beendet. Damit stehen sie als Vierzehnter zwar weiter unterm Strich, sind aber nur noch zwei Zähler vom direkten Klassenerhalt entfernt.

    Auch die Löwen-U21 feierte zuletzt ein Erfolgserlebnis. „Wir sind sehr selbstbewusst aus dem Kirchanschöring-Spiel gegangen“, sagt 1860-Coach Sebastian Lubojanski. Der Sieg fiel zwar mit 2:1 recht knapp aus, doch das lag in erster Linie an der schwachen Chancenverwertung und dem Platzverweis gegen Leon Klassen. „Das Ergebnis spiegelt überhaupt nicht die tatsächlichen Stärken und Schwächen wieder. Wir waren deutlich überlegen“, so der 36-Jährige.

    Nach der Englischen Woche war in den Übungseinheiten zuletzt Regeneration angesagt. „Wir müssen schauen, wie es bei Matthew Durrans, Marco Metzger und Severin Buchta weitergeht. Bei allen dreien ist der Einsatz fraglich.“

    Aber egal, mit welchem Personal die kleinen Löwen ins Allgäu reisen, die Zielsetzung ist klar. „Wir haben uns vorgenommen, aus den letzten beiden Partien die maximale Punktausbeute zu holen, auch wenn wir wissen, dass Sonthofen das letzte Heimspiel unbedingt erfolgreich bestreiten will.“

    Das Hinspiel in München gewannen die Sechzger nach hartem Kampf mit 2:0. Lubojanski hofft, nachdem der Klassenerhalt perfekt ist, dass seine Mannschaft unbeschwert in Sonthofen aufspielt. „Wir schauen nur auf uns, wollen spielerisch alles raushauen und dabei aber auch zielorientiert aufs Ergebnis schauen.“

    Dabei hofft der Trainer auf den Konkurrenzkampf im Team. „Es gibt einige Spieler, die nah an der Startelf dran sind und sich beweisen wollen. Wir schauen, ob wir dem einen oder anderen sogar eine Chance von Anfang an geben.“ Seiner Mannschaft bescheinigt er den nötigen Ehrgeiz. „Die Jungs wollen Sonthofen das Leben so schwer wie möglich machen und unsere gute Rückserie fortsetzen.“


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4368.htm

    Die kleinen Löwen besiegten den SV Kirchanschöring mit 2:1 und machten zwei Spieltage vor Saisonende den Klassenerhalt perfekt. Ugur Türk hatte mit einem Doppelpack die Treffer für die Sechzger erzielt (34. und 69.). Lukas Pöllner gelang der zwischenzeitlichen Ausgleich (59.). Nach der Gelb-Roten Karte für Leon Klassen (71.) beendeten die Löwen die Partie nur zu Zehnt.


    Die Löwen-Reserve bekam durch Johann Hipper und Dennis Dressel Verstärkung von den Profis. Außerdem spielte U19-Kapitän Kilian Fischer im defensiven Mittelfeld. Beinahe wäre dem Team von Trainer Sebastian Lubojanski in der 12. Minute die Führung gelungen. Aber eine Direktabnahme von Arif Ekin aus 18 Metern knallte an die Unterkante der Latte und sprang von dort nach vorne weg. Im Anschluss an eine Ecke wurde Marcel Spitzer zwei Meter vor der Strafraumkante gefoult. Ugur Türk wollte den Freistoß unter der Mauer durchschieben, aber die Kirchanschöringer blieben einfach stehen, machten so die gute Möglichkeit zunichte (21.). In der 33. Minute scheiterte Ekin nach Zuspiel von Sebastian Gebhart von der Strafraumkante mit seinem Schuss an Torhüter Dominic Zmugg. Im Anschluss an die Ecke und Gestochere am linken Strafraumeck flankte Leon Klassen in die Mitte, Türk nahm die Kugel mit dem Rücken zum Tor am Fünfmeterraum an, drehte sich blitzschnell um seinen Gegenspieler, zog aus kürzester Distanz ab und traf am verdutzten Zmugg vorbei zum 1:0 (34.). Mit diesem Ergebnis ging’s auch in die Pause.

    Kurz nach Wiederanpfiff scheiterte Türk nach Zuspiel von Klassen halbrechts aus 15 Metern mit seinem Flachschuss am SVK-Keeper (47.). Bisweilen übertrieben es die Sechzger mit dem Ballgeschiebe vorm gegnerischen Strafraum. Mehrmals wurde in der 54. Minute der Abschluss verpasst, Fischer zog dann aus 18 Metern ab, setzte aber seinen Schuss etwas zu hoch an. Kurios und überraschend zugleich der Ausgleich für die Gäste vom Waginger See. Ein Löwen-Verteidiger wollte am Strafraum quer passen, Lukas Pöllner stellte den Fuß dazwischen, die Kugel flog am verdutzten Hipper vorbei in hohem Bogen zum 1:1 ins lange Eck (59.). Eine Minute später waren die kleinen Löwen im Glück, als der eingewechselte Tobias Schild halbrechts aus kurzer Distanz zum Abschluss kam, der Ball aber mit vereinten Kräften auf der Linie abgewehrt wurde. Erneut war es Türk, der die Weiß-Blauen wieder in Führung brachte. Ein Kopfball von ihm im Strafraum wurde genau vor seine Füße abgewehrt, die zweite Chance ließ er sich nicht entgehen, traf aus neun Metern zum 2:1 (69.). Zwei Minuten später war für Leon Klassen Schluss. Der Linksverteidiger sah nach einem Foul an Josef Urban seine zweite Gelbe Karte, musste vorzeitig zum Duschen (71.). Zu Zehnt standen die Sechzger tiefer, brachten mit Matthew Durrans einen Konterstürmer. Der hatte in der 85. Minute auch die Riesenchance zum 3:1, scheiterte aber mit seinem 14-Meter-Schuss am rechten Pfosten. Kirchanschöring drückte weiter, doch die Defensive der kleinen Löwen stand kompakt, rettete die knappe Führung über die Zeit.

    „Wir haben völlig zu Recht mit 2:1 gewonnen“, fand Löwen-Coach Sebastian Lubojanski. Besonders vor der Pause habe sein Team „gegen einen Gegner, der nicht in Bestbesetzung angetreten ist“, dominiert. Die Chancenverwertung sah er dabei bei seinem Team als größtes Manko. „Wir hätten schon nach der 1. Halbzeit mindestens 2:0 führen müssen“, so der 36-Jährige. Auch nach Wiederanpfiff habe man genügend Möglichkeiten gehabt, den zweiten oder dritten Treffer nachzulegen. „Ugur Türk hätte sein Torekonto heute noch deutlich höher schrauben können.“ Umso ärgerlicher der kuriose Ausgleich. „Gottseidank haben wir das Geschehen wieder durch das Tor durch Ugur in die richtige Richtung gelenkt.“ Nach der Gelb-Roten Karte gegen Leon Klassen musste Lubojanski erneut umstellen. „Trotzdem haben wir uns in Unterzahl klarste Möglichkeiten zum 3:1 herausgespielt.“ Deshalb monierte der Löwen-Coach vor allem das knappe Ergebnis. „Wir sind auf einen müden und nicht in Topform spielenden Gegner getroffen. Leider haben wir es versäumt, unsere Überlegenheit in einen klaren Sieg umzuwandeln. Mit der kämpferischen Leistung war ich zufrieden. Die Naivitäten und individuellen Fehler müssen wir aber abstellen.“


    STENOGRAMM, 32. Spieltag, 05.05.2019, 16 Uhr


    1860 München II – SV Kirchanschöring 2:1 (1:0)


    1860: Hipper – Buchta, Siebdrat, M. Spitzer, Klassen – Ekin, Fischer, Dressel (69., Durrans) – Gebhart (83., Greilinger), Türk, Niemann (77., Cyriacus).

    Tore: 1:0 Türk (34.), 1:1 Pöllner (59.), 2:1 Türk (64.).

    Gelbe Karten: Niemann, Cyriacus – Jung, Pöllner.

    Gelb-Rote Karte: Klassen (71., wiederholtes Foulspiel).

    Zuschauer: 100 Trainingsgelände Grünwalder Straße 114.

    Schiedsrichter: Vinzenz Pfister; Assistenten: Michael Schmid, Johannes Rotter.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4363.htm


    Nächstes Spiel:


    11.5., 14 Uhr in Sonthofen


    https://www.fupa.net/spielberi…860-muenchen-6365629.html

    Die Löwen müssen nach der 2:5-Niederlage beim FSV Zwickau weiter um den Klassenerhalt zittern. Die Sachsen gingen durch Ronny König früh in Führung (2.). Nach dem Ausgleich von Daniel Wein (10.) brachte ein äußerst fragwürdiger Elfmeter, den Toni Wachsmuth sicher verwandelte, erneut in Führung. Nach dem 3:1 von Davy Frick (49.) verkürzte Sascha Mölders nochmals (55.). Doch Wachsmuth (58.) und Lion Lauberbach (77.) sorgten für die endgültige Entscheidung. In der Schlussminute sah 1860-Kapitän Felix Weber noch Gelb-Rot.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste in Zwickau verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Kreuzbandriss), Stefan Lex (Sprunggelenksverletzung), Nico Karger (muskuläre Probleme), Aaron Berzel (Adduktorenprobleme) und Hendrik Bonmann (Fußverletzung) verzichten. Außerdem fehlte Herbert Paul (Gelb-Rot-Sperre). Nicht im 18er-Kader standen diesmal Dennis Drerssel, Alessandro Abruscia, Markus Ziereis, Noel Niemann und Leon Klassen. Im Vergleich zum Heimspiel gegen Halle gab es in der Startelf gleich vier Veränderungen: Für Paul, Karger, Lex und Prince Owusu spielten Felix Weber, Eric Weeger, Benjamin Kindsvater und Romuald Lacazette.


    Spielverlauf: Die Partie begann bei Schneegestöber in Zwickau. Bereits nach 94 Sekunden gingen die Sachsen in Führung. Nils Miatke setzte sich auf der linken Seite durch, Ronny König kam aus sechs Metern am ersten Pfosten unbedrängt zum Kopfball, traf zum 1:0 ins kurze obere Eck (2.). Erstmals wurden die Löwen in der 9. Minute gefährlich. Dem Kopfball von Sascha Mölders fehlte aber der Druck, bei der anschließenden Klärung durch Nico Antonitsch reklamierten die Sechzger Handspiel, doch Schiedsrichterin Riem Hussein ließ weiterspielen. Kurz danach der Ausgleich. Benjamin Kindsvater kam über die rechte Grundlinie, ließ drei Gegenspieler stehen, sein Schrägschuss wehrte Antonitsch nach vorne ab, Daniel Wein nahm die Kugel aus elf Metern direkt, traf durch die Beine von Keeper Johannes Brinkies zum 1:1 (10.). Es war der erste Löwen-Treffer nach vier torlosen Ligaspielen! Nach einer Ablage von König kam Lion Lauberbach im Strafraum zum Schuss, stellte damit aber Marco Hiller vor keine Probleme (18.). Auf der anderen Seite hielt Brinkies einen 16-Meter-Schuss am linken Strafraumeck von Mölders sicher fest (25.). Ein abgefälschter Schuss von König aus 21 Metern ging in der 31. Minute knapp am linken Pfosten vorbei. Nach der anschließenden Ecke pfiff die Unparteiische Elfmeter. Angeblich hatte Romuald Lacazette Davy Frick zu Fall gebracht (32.). Toni Wachsmuth lief an, Hiller ahnte die Ecke, aber der Löwen-Keeper war machtlos gegen den platzierten Schuss (33.). Wieder ein äußerst zweifelhafter Strafstoß gegen die Sechzger! Kurz danach beinahe das 3:1. Nach einer Antonitsch-Flanke von rechts köpfte Miatke aus fünf Metern aufs 1860-Tor, doch Hiller wehrte im Stile eines Handball-Keepers den Ball mit dem Fuß zur Ecke ab (37.). Somit ging es mit einem 1:2-Rückstand in die Kabine.

    Die Sechzger begannen die 2. Halbzeit druckvoll und kamen gleich zu einer Chance. Phillipp Steinhart hatte auf der linken Strafraumseite Mölders angespielt, dessen Linksschuss aus der Drehung fischte Brinkies aus dem langen Eck (47.). Doch das Tor fiel zwei Minuten später auf der anderen Seite durch einen Sonntagsschuss. Lauberbach legte quer auf Frick, der aus halblinker Position mit rechts aus 20 Metern genau ins rechte Kreuzeck zum 3:1 traf (49.). Durch eine Energieleistung erzielte Sascha Mölders in der 55. Minute das 3:2. Aus vollem Lauf übernahm er den Ball von Prince Owusu, schüttelte zwei Gegenspieler ab und traf aus 14 Metern mit links ins kurze Eck. Lange währte die Freude darüber nicht: Drei Minuten später konnten Wein und Hiller gemeinsam gerade noch eine Hereingabe von Lauberbach auf Kosten einer Ecke verhindern (58.). Die anschließende Flanke von rechts unterlief Hiller, von Fricks Rücken sprang der Ball Richtung Tor, Wachsmuth drückte das Spielgerät endgültig zum 4:2 über die Linie (58.). Danach versuchten die Löwen zwar erneut zu verkürzen, aber Zwickau stand sehr kompakt, ließ wenig zu und kam seinerseits zu Kontermöglichkeiten. Eine solche nutzte Lauberbach, der alleine auf Hiller zulief, in der 77. Minute zum 5:2. Bis zum Abpfiff bemühten sich die Sechzger um Kosmetik, konnten aber am Ergebnis nichts mehr ändern. In der Schlussminute sah Felix Weber zu allem Überfluss nach einem Foul an Mike Könnecke noch die Gelb-Rote-Karte (90.). Auch diese Entscheidung war äußerst hart. Somit mussten die Löwen die fünfte Niederlag in Folge hinnehmen.


    STENOGRAMM, 36. Spieltag, 04.05.2019, 14 Uhr


    FSV Zwickau – 1860 München 5:2 (2:1)


    FSV: 1 Brinkies (Tor) – 35 Antonitsch, 14 Wachsmuth, 6 Gaul, 20 Lange – 17 Schröter, 30 Reinhardt, 19 Frick, 28 Miatke – 15 König, 18 Lauberbach.

    Ersatz: 26 Sprang (Tor) – 5 Sorge, 13 Könnecke, 16 Barylla, 22 Kartalis, 23 McKinze Gaines II, 32 Bonga.


    1860: 1 Hiller (Tor) – 4 Weber, 6 Mauersberger, 32 Lorenz – 2 Weeger, 17 Wein, 38 Lacazette, 36 Steinhart – 16 Kindsvater, 20 Bekiroglu – 9 Mölders.

    Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 11 Köppel, 13 Owusu, 25 Willsch, 27 Belkahia, 31 Koussou, 34 Böhnlein.


    Wechsel: Kartalis für Reinhardt (78.), Könnecke für Frick (84.), McKinze Gaines II für Lange (88.) – Willsch für Lacazette (46.), Owusu für Mauersberger (54.), Koussou für Kindsvater (78.).

    Tore: 1:0 König (2.), 1:1 Wein (10.), 2:1 Wachsmuth (33., Foulelfmeter), 3:1 Frick (49.), 3:2 Mölders (55.), 4:2 Wachsmuth (58.), 5:2 Lauberbach (77.).

    Gelbe Karten: Frick, Wachsmuth – Kindsvater, Lacazette, Owusu.

    Gelb-Rote Karte: Weber (90., wiederholtes Foulspiel).

    Zuschauer: 7.723 im Stadion Zwickau.

    Schiedsrichterin: Dr. Riem Hussein (Bad Harzburg); Assistenten: Markus Büsing (Osnabrück), Axel Martin (Nordholz).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4360.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…fuer-loewen-12246843.html


    https://www.abendzeitung-muenc…71-8ba0-5a9d48c810a5.html


    Nächstes Spiel:


    11.5.2019, 13 Uhr 30, zu Hause gegen Fortuna Köln

    Für die Löwen-U21 geht’s in der Bayernliga Süd Schlag auf Schlag. Am Sonntag, 5. Mai 2019, empfängt die 1860-Reserve den SV Kirchanschöring. Anpfiff auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 ist um 16 Uhr.


    Livestream bei sporttotal.tv


    Das Team aus dem Landkreis Traunstein hat mit 42 Punkten bereits den Klassenerhalt sicher. Eine Serie von neun ungeschlagenen Spielen über den Jahreswechsel ließ den Verein vom Ostufer des Waginger Sees sogar mit dem Aufstiegsrelegationsplatz liebäugeln, doch zuletzt setzte es zwei Niederlagen (Ismaning und Dachau) in Folge. So könnten die kleinen Löwen sogar mit einem Sieg am SV Kirchanschöring aufgrund des besseren Torverhältnisses in der Tabelle vorbeiziehen.

    1860-Trainer Sebastian Lubojanski ist sich sicher, dass sein Team den Gästen Paroli bieten kann, „auch wenn es bereits das dritte Spiel in dieser Woche ist. Wir bauen auf die 2. Halbzeit gegen Nördlingen auf.“

    Zwar verlor seine Mannschaft die Partie am „Tag der Arbeit“ mit 1:2, zeigte aber nach der Pause eine ansprechende Leistung. „Wir waren klar überlegen und hatten hochkarätige Chancen. Wir ärgern uns über die verpassten Möglichkeiten“, so der Löwen-Coach. Eine Einzelaktion des Gegners hätte nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich gereicht, um die drei Punkte zu entführen.

    „Gegen Kirchanschöring wollen wir kompakt stehen und uns über einen längeren Zeitraum klare Chancen herausspielen“, sagt Lubojanski, der wieder mit Matthew Durrans in vorderster Front planen kann. Der Stürmer musste zuletzt wegen einer Außenbandverletzung am linken Sprunggelenk passen.

    Dazu bekommt der 36-Jährige mit Kilian Fischer und Sammy Kittel Verstärkung aus der U19. Fischer bescheinigte er gegen Nördlingen in der 2. Halbzeit einen guten Einstand in der Löwen-Reserve. Kittel ist erstmals dabei. „Bis auf Marco Metzger sind alle Spieler einsatzfähig. Auch wenn Kirchanschöring eine gute Rückrunde gespielt hat, wollen wir es diesmal besser als gegen Nördlingen machen.“


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4356.htm

    Für die Löwen geht’s am drittletzten Spieltag zum FSV Zwickau. Anpfiff am Samstag, 4. Mai 2019, im Stadion Zwickau ist um 14 Uhr. Magenta Sport überträgt die Partie live.


    Sechzig auswärts in Sachsen.


    So ganz weiß 1860-Chefcoach Daniel Bierofka noch nicht, welche Elf in Sachsen auflaufen wird. Zwar haben es Benjamin Kindsvater, Sascha Mölders, Daniel Wein und Simon Lorenz am Freitagmorgen im Training probiert, aber lediglich Kindsvater gab spontan sein Okay. Mit den anderen Drei wird der Trainer noch sprechen, bzw. am Samstagmorgen in Zwickau nochmals testen, ob es geht. „Aber allein, dass sie es probieren, zeigt die Einstellung der Jungs.“ Dagegen wird Nico Karger definitiv ausfallen. „Es bringt nichts, wenn er zu früh beginnt. Ich will ihn unbedingt in den letzten beiden Spielen dabei haben.“

    Nach dem Pokal-Aus der Löwen in Aschaffenburg nahm sich Bierofka seine Spieler nochmals zur Brust. „Ich denke, dass sie es verstanden haben“, so sein Resümee aus den Gesprächen. Zwar habe man im Toto-Pokal einige Spieler ersetzen müssen, das sei aber keine Entschuldigung für die Leistung in den ersten 20 Minuten. „Erst nach dem 0:2 kam eine Reaktion. Am Mittwoch waren die Jungs geknickt, Donnerstag und Freitag habe ich dann versucht, sie aufzubauen.“

    Bierofka appellierte in diesem Zusammenhang nochmals nachdrücklich an die Fans. „Wir brauchen die Unterstützung. Negative Emotionen bringen in unserer Situation nichts. Schließlich sind das die Jungs, die letztes Jahr den Karren aus dem Dreck gezogen haben. Wenn wir 4:0 oder 5:0 führen, bringt die Unterstützung nichts. Wir brauchen sie jetzt, wo es nicht läuft.“

    Der 40-Jährige verweist auf die gute Ausgangsposition, die sein Team nach wie vor besitzt. „Wir haben alles selbst in der Hand. Sollten wir den Klassenerhalt nicht schaffen, dann haben wir es auch nicht verdient.“ Für Bierofka ist es wichtig, dass seine Jungs die Grundtugenden wieder auf den Platz bringen. „Was wir nicht dürfen, ist in einen Jammermodus verfallen.“


    Stefan Lex fällt länger aus.


    Damit spielt er auf die vielen Entscheidungen an, die in den letzten Wochen gegen sein Team gefällt wurden. „Babak Rafati analysiert im Internet an jedem Spieltag die strittigen Szenen. Zuletzt kam er zu dem Schluss, dass die Gelb-Rote Karte gegen Herbert Paul ‚sehr grenzwertig‘ war.“ Auf liga3-online.de sind die Expertisen des ehemaligen Spitzenschiedsrichters nachzulesen, fast immer resümiert er klare Benachteiligungen der Sechzger.

    In Zwickau geht es für die Löwen darum, an die 2. Halbzeit gegen Karlsruhe anzuknüpfen. Leicht wird es nicht, zumal Bierofka die Gastgeber als „sehr aggressive und ekelige Mannschaft“ bezeichnet. „Sie wissen genau, was sie tun müssen, um zu punkten. Wir müssen dagegenhalten, die zweiten Bälle und die Zweikämpfe gewinnen sowie die Stürmer König und Lauberbach in Schach halten.“

    Die Fahrt nach Sachsen machen auf alle Fälle Prince Owusu und Romuald Lacazette mit. Den Stürmer Owusu, der gegen den KSC nicht seinen besten Tag hatte, nahm Bierofka ausdrücklich in Schutz. „Er hatte familiäre Probleme. So etwas geht an einem 22-Jährigen nicht spurlos vorbei.“ Auch für Lacazette brach er eine Lanze, zeigte sich mit dem Auftritt des Franzosen nach seiner Einwechslung im Toto-Pokal zufrieden. „Laca ist noch nicht der Alte, aber er ist zuletzt aus seinem Loch herausgekommen. Gegen Aschaffenburg hat er gezeigt, dass er uns helfen kann.“

    In der momentanen Situation seien besonders routinierte Spieler wie Jan Mauersberger und Mölders gefragt. „Mauer braucht Spielpraxis nach seiner Verletzung“, begründete er dessen Bevorzugung im Toto-Pokal gegenüber dem jungen Semi Belkahia. „An ihm lag es sicher nicht, dass wir verloren haben. Er muss in der jetzigen Phase aufgrund seiner Erfahrung Verantwortung übernehmen.“ Das Gleiche gelte für Mölders, dessen Knochenödem am Knie sich durch die Belastung wieder bemerkbar machte. Der 34-Jährige will unbedingt spielen, nimmt sogar Schmerzmittel.

    Marius Willsch, der in Aschaffenburg sein Comeback feierte, ist auf alle Fälle dabei und eventuell sogar ein Kandidat für die Startelf. Insgesamt nimmt Bierofka 20 Spieler mit nach Zwickau. Einer davon fährt aber nur zur Unterstützung mit: Hendrik Bonmann. „Er ist ein positiver Charakter, tut der Mannschaft gut“, sagt der Trainer über den Keeper, der mittlerweile „schmerzfrei“ trainieren kann. „Es war Hennes Idee. Es zeigt, dass die Mannschaft geschlossen auftritt.“

    Die Zielsetzung für Zwickau ist klar: „Am besten, wir gewinnen das Spiel, dann brauchen wir nicht mehr über den Klassenerhalt zu sprechen.“ Ansonsten geht das Zittern weiter. „Aber die anderen müssen auch erst mal ihre Spiele gewinnen.“ Trotzdem will sich Bierofka darauf nicht verlassen: „Wenn wir auf die anderen schauen, dann haben wir schon verloren!“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    FSV: 1 Brinkies (Tor) – 35 Antonitsch, 14 Wachsmuth, 6 Gaul, 20 Lange – 17 Schröter, 30 Reinhardt, 19 Frick, 28 Miatke – 15 König, 18 Lauberbach.

    Ersatz: 26 Sprang (Tor) – 5 Sorge, 8 Hoffmann, 11 Rodas, 13 Könnecke, 16 Barylla, 22 Kartalis, 23 McKinze Gaines II, 32 Bonga, 36 Beyer.

    Nicht dabei: 7 Mäder (Reha nach Hirnhautentzündung), 10 Bickel (muskuläre Probleme), 24 Hodek

    (Reha nach Kreuzbandriss), 29 Kamenz (Aufbautraining nach Meniskus-OP).


    1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 17 Wein, 38 Lacazette – 25 Willsch, 20 Bekiroglu 16 Kindsvater – 9 Mölders.

    Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 11 Köppel, 13 Owusu, 14 Dressel, 19 Abruscia, 24 Ziereis, 27 Belkahia, 31 Koussou, 32 Lorenz, 34 Böhnlein, 44 Klassen.

    Nicht dabei: 5 Moll (Kreuzbandriss), 7 Lex (Sprunggelenksverletzung), 18 Karger (muskuläre Probleme), 22 Berzel (Adduktorenprobleme), 28 Paul (Gelb-Rot-Sperre), 35 Niemann (Trainingsrückstand), 39 Bonmann (Fußverletzung).


    Schiedsrichter: Dr. Riem Hussein (Bad Harzburg); Assistenten: Markus Büsing (Osnabrück), Axel Martin (Nordholz).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4355.htm

    Der TSV 1861 Nördlingen revanchierte sich für die 0:8-Hinspielniederlage an den kleinen Löwen und entführte beim 2:1-Erfolg alle drei Punkte. Zweimal traf Daniel Dewein (27. und 75.). Noel Niemann hatte zwischenzeitlich zum 1:1 ausgeglichen (61.).


    Die Gäste gingen in der 27. Minute nicht unverdient in Führung. Daniel Dewein bekam zentral 30 Meter vor dem 1860-Tor den Ball, dribbelte zielstrebig durch die Mitte, wurde nicht gestört und ließ Tom Kretzschmar aus neun Metern keine Chance. Auch sonst dominierte eher Nördlingen. Berits zur Pause wechselte Trainer Sebastian Lubojanski aus. Für Leon Klassen und Leart Sulejmani brachte er Sebastian Gebhart und U19-Kapitän Kilian Fischer. In der 54. Minute vergab Severin Buchta die Riesenchance zum Ausgleich. Nach einem weiten Ball von Alexander Spitzer stand er halblinks in Strafraum völlig frei, traf aber die aufspringende Kugel nicht voll, so dass Nördlingens Keeper Daniel Martin den 14-Meter-Schuss aufs lange Eck parieren konnte. Besser machte es Noel Niemann. Nach einem Schlenzer von Alex Spitzer hatte sein Gegenspieler kurz die Orientierung verloren, der Stürmer schaltete sofort, zog von der Strafraumkante direkt ab und traf im Bogen über den Gästekeeper hinweg zum 1:1 ins rechte obere Eck (61.). Zum Glück wurde erst danach der Wechsel vollzogen, denn Fabian Greilinger stand schon einige Minute am Spielfeldrand, wartete auf die Einwechslung für Niemann. Aber Nördlingen kam zurück. Wieder war es Dewein, der für die Gäste traf. Nach einem Ballverlust der Sechzger in der gegnerischen Hälfte ging es schnell. Nach einem Diagonalball lief Dewein auf der rechten Seite in den Strafraum ein, dabei hatte er nur Begleitschutz, wurde von seinem Gegenspieler nicht attackiert. Sein Schrägschuss aus 14 Metern landete zum 2:1 im langen Eck (75.). In der Schlussviertelstunde drängten die kleinen Löwen auf den Ausgleich, hatten in der 84. Minute Pech, als ein Nördlinger Spieler eine Verlängerung von Ugur Türk – der Torhüter Martin war aus seinem Kasten geeilt – gerade noch von der Linie kratzte (83.). In der 85. Minute lenkte der Gästekeeper einen Buchta-Schuss aus 21 Meter um den rechten Pfosten. Die kleinen Löwen drückten mit Vehemenz auf das 2:2, hatten aber nicht das nötige Quäntchen Glück. Somit entführte Nördlingen die drei Punkte, zog in der Tabelle an der Löwen-U21 vorbei.


    STENOGRAMM, 30. Spieltag, 01.05.2019, 14 Uhr


    1860 München II – TSV 1861 Nördlingen 1:2 (0:1)


    1860: Kretzschmar – Buchta, Stefanovic, M. Spitzer, Klassen (46., Fischer) – Sulejmani (46., Gebhart), A. Spitzer, Ekin – Niemann (62., Greilinger), Türk, Culjak.

    Tore: 0:1 Dewein (27.), 1:1 Niemann (61.), 1:2 Dewein (75.).

    Gelbe Karten: Ekin, Culjak – Halbermeyer, Raab.

    Zuschauer: 100 Trainingsgelände Grünwalder Straße 114..

    Schiedsrichter: Maximilian Riedel; Assistenten: Matteo Heiß, Patrick Meixner.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4351.htm


    Nächstes Spiel:


    5.5., 16 Uhr auf den TG von 60 gegen Kirchanschöring


    https://www.fupa.net/spielberi…hanschoering-6365625.html

    Die Löwen-U21 empfängt am „Tag der Arbeit“ den TSV 1861 Nördlingen. Anpfiff auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 ist am Mittwoch, 1. Mai 2019, 14 Uhr.


    Livestream bei sporttotal.tv


    Es ist ein Spiel auf Augenhöhe. Die kleinen Löwen stehen gerade mal einen Punkt vor dem Team aus dem schwäbischen Landkreis Donau-Ries, können durch einen Sieg sich nicht nur vom Gegner absetzen, sondern den Klassenerhalt vorzeitig perfekt machen.

    Dazu hat auch der 1:0-Sieg am vergangenen Sonntag beim TuS Holzkirchen beigetragen. „Wir freuen uns, dass wir die Aufgabe geschafft und unsere Widerstandsfähigkeit unter Beweis gestellt haben“, sagt Trainer Sebastian Lubojanski.

    Der Schwerpunkt im Training lag in den letzten Tagen auf Regeneration, weil die Pause zwischen den beiden Spielen relativ kurz war. „Wir hatten einen Tag weniger Zeit als der Gegner, deshalb haben wir sofort die Konzentration auf Nördlingen gelenkt.“

    Mit „frischen Kräften“, so der 36-Jährige Coach, erwartet er sein Team. „Natürlich haben wir noch das Hinspiel in Erinnerung, in dem wir mit einer konzentrierten Leistung die letzte Phase der Hinrunde eingeleitet haben und regelrecht explodiert sind.“ Mit 8:0 feierten die kleinen Löwen dabei den höchsten Saisonsieg – und das auswärts. „Wir wissen aber, dass das zwei verschiedene Spiele sind“, nimmt der Trainer den Erfolg des Hinspiels nicht als Maßstab.

    Lubojanski verweist auf die letzten Partien des Gegners, der seit fünf Spielen (1 Sieg, 4 Remis) ungeschlagen ist. „Die Stärken und Schwächen von Nördlingen sind hinlänglich bekannt. Dazu genügt ein Blick auf die Torschützenliste.“ Philipp Buser hat bereits 13 Mal getroffen, sein Sturmkollege Alexander Schröter elf Mal. „Wir wissen aber auch, dass wir in der Breite stark sind und eine Englische Woche verkraften können.“ Lubojanski mahnt die gleiche mannschaftliche Geschlossenheit und Ehrgeiz an, wie in den letzten Spielen.“

    Nach Verletzung kehrt Alexander Spitzer ins Team zurück. „Bis auf Marco Metzger können wir aus dem Vollen schöpfen“, hat Lubojanski die Qual der Wahl.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4350.htm

    Für die Löwen ist der Toto-Pokal vorzeitig beendet. Im Halbfinale unterlagen sie 2:3 bei Viktoria Aschaffenburg. Dabei hatten sie noch vor der Pause einen 0:2-Rückstand LucasOppermann (12.) und Simon Schmidt (19.) hatten für die Gastgeber getroffen – durch Efkan Bekiroglu (36.) und Herbert Paul (43.) wett gemacht. Den entscheidenden Treffer erzielte Schnitzer durch einen äußerst fragwürdigen Handelfmeter in der 82. Minute.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Pokalspiel in Aschaffenburg verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Kreuzbandriss), Aaron Berzel (Adduktorenprobleme), Simon Lorenz (Kapselverletzung) und Hendrik Bonmann (Fußverletzung) verzichten. Außerdem waren Sascha Mölders, Prince Owusu, Daniel Wein, Nico Karger und Nono Koussou nicht dabei. „Nicht spielfähig, verschiedene Blessuren“, so der Kommentar von Bierofka. Somit gab es fünf Veränderungen in der Startelf.


    STIMMEN Bierofka: „Die ersten 25 Minuten waren bodenlos!“


    Spielverlauf: Die erste Möglichkeit des Spiels hatten die Gastgeber. Nach einem Konter kam Björn Schnitzer an der Strafraumkante zum Abschluss, Marco Hiller tauchte ab, holte den Flachschuss aus dem rechten unteren Eck (2.). In der 12. Minute war er machtlos. Der agile Schnitzer querte am Strafraum, flankte von rechts in die Mitte, Daniel Cheron kam aus sieben Metern frei an die Kugel. Sein Kopfball konnte der Löwen-Keeper noch abwehren, doch Lucas Oppermann traf aus acht Metern im Nachschuss zum 1:0 ins rechte Eck. Aber es kam noch schlimmer. Sieben Minuten später spielte Oppermann in die Spitze auf Schnitzer. Der wurde auf der linken Strafraumseite von Herbert Paul nicht konsequent angegriffen, steckte die Kugel für den von hinten einlaufenden Simon Schmidt durch, der aus sieben Metern unbedrängt das 2:0 erzielte (19.). Schmidt spielte einst im 1860-Nachwuchs, kam mit Daniel Baier und Marcel Schäfer in der U15 aus Aschaffenburg zu den Junglöwen. Nach einem 19-Meter-Schuss von Max Grünwald musste sich Hiller strecken, um den Flachschuss mit den Fingerspitzen um den rechten Pfosten zu lenken (33.). Zu Zehnt – Stefan Lex wurde minutenlang wegen einer Fußverletzung behandelt – gelang der Anschlusstreffer. Benjamin Kindsvater passte am Strafraum zurück auf Efkan Bekiroglu, der zog aus 30 Meter ab, traf zum 1:2 ins rechte Kreuzeck (36.). Was für ein Hammer! Nun musste auch noch Lex verletzungsbedingt passen, für ihn ging es nicht weiter. Es kam Romuald Lacazette ins Spiel (37.). Doch die Löwen waren jetzt bissiger, hielten auch körperlich dagegen. Phillipp Steinhart schlug aus dem linken Halbfeld eine Flanke an den zweiten Pfosten, Paul kam von hinten angerauscht, sprang in die Hereingabe und traf aus sechs Metern ins linke Eck zum 2:2 (43.). Beinahe wäre den Löwen vor der Pause noch die Führung gelungen. Kindsvater hatte von der linken Grundlinie geflankt, Bekiroglu kam im Rückwärtslaufen zum Kopfball, scheiterte jedoch an Torhüter Kevin Birk (45.). Danach ging‘s in die Kabine.

    Die erste Chance nach Wiederanpfiff hatten erneut die Unterfranken. Clay Verkahj schickte Cheron auf die Reise, der kam halbrechts an der Strafraumkante zum Abschluss, Hiller machte sich lang, holte die Kugel aus dem langen Eck (47.). Dabei verletzte sich Hiller, konnte aber nach kurzer Behandlungspause weiterspielen. Ein 17-Meter-Schlenzer von Markus Ziereis in der 57. Minute landete auf dem Tordach. Eine Minute später kam es halbrechts aus 14 Metern zum Schuss, Birk wehrte den Ball mit dem rechten Fuß zur Ecke ab (58.). Ziereis kam nach Kopfballvorlage aus kurzer Distanz an den Ball, brachte aber die Kugel nicht mehr am Viktoria-Keeper vorbei (62.). Kurz danach zögerte Kristian Böhnlein zu lange mit dem Abschluss, ein Aschaffenburger konnte gerade noch zur Ecke klären (64.). Dass auch Alessandro Abruscia schießen kann, bewies er in der 70. Minute. Sein Linksschuss aus 20 Metern streifte knapp über den Querbalken. Nach Rechtsflanke des eingewechselten Marius Willsch kam Bekiroglu zum Kopfball. Doch es fehlte der Druck, so dass Birk die Kugel ohne Probleme runterpflücken konnte (75.). In der 81. Minute entschied Schiedsrichter Steffen Brütting plötzlich auf Handspiel von Paul. Schnitzer lief an, verlud Hiller und traf zum 3:2 ins rechte Eck (82.). Ein äußerst fragwürdiger Strafstoß! Kurz vor Schluss verhinderte Jan Mauersberger den vorzeitigen K.O., als er einen Schuss von Oppermann für den geschlagenen Hiller auf der Linie rettete (88.). In der 4. Minute zielte Steinhart mit links aus 15 Metern knapp über die Querlatte. Damit war die Niederlage für Sechzig besiegelt, die nächstes Jahr definitiv nicht im DFB-Pokal vertreten sind.


    STENOGRAMM, Toto-Pokal, Halbfinale, 30.04.2019, 18.30 Uhr


    SV Viktoria Aschaffenburg – TSV 1860 München 3:2 (2:2)


    Viktoria: 12 Birk – 5 Kizilyar, 22 Boutakhrit, 16 Schmidt, 4 Dähn, 24 Zehnder – 9 Verkaj, 29 Grünewald –7 Schnitzer, 21 Cheron – 14 Oppermann.

    Ersatz: 27 Neuberger (Tor) – 6 Desch, 8 Beinenz, 10 Toch, 11 Harrer, 15 Wittke, 18 Verkamp.


    1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 34 Böhnlein 20 Bekiroglu – 7 Lex, 19 Abruscia, 16 Kindsvater – 24 Ziereis.

    Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 2 Weeger, 11 Köppel, 14 Dressel, 25 Willsch, 27 Belkahia, 38 Lacazette.


    Wechsel: Beinenz für Zehnder (46.), Desch für Verkaj (72.), Harrer für Oppermann (89.) – Lacazette für Lex (37.), Willsch für Kindsvater (71.), Dressel für Abruscia (84.).

    Tore: 1:0 Oppermann (12.), 2:0 Schmidt (19.), 2:1 Bekiroglu (36.), 2:2 Paul (43.), 3:2 Schnitzer (82., Handelfmeter).

    Gelbe Karten: Verkaj, Kizilyar – Ziereis, Steinhart.

    Zuschauer: 5.850 im Stadion am Schönbusch.

    Schiedsrichter: Steffen Brütting (Effelltrich); Assistent: Christopher Schwarzmann (Scheßlitz), Martin Speckner (Schloßberg).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4348.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-toto-pokal-12238337.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…ntscheidung-12238013.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…chaffenburg-12234194.html


    https://www.abendzeitung-muenc…21-9d9c-2e1055f78ce1.html


    https://www.abendzeitung-muenc…58-8831-a620573b67d1.html


    https://www.abendzeitung-muenc…53-84f1-c01902473d72.html


    https://www.abendzeitung-muenc…67-b0c3-aaa4cf4f527b.html


    Nächstes Spiel:


    4.5.2019, 14 Uhr, in Zwickau

    Die Löwen wollen unbedingt ins Finale des bayerischen Pokal-Wettbewerbs. Dazu braucht es einen Sieg am Dienstag, 30. April 2019, bei Regionalligist Viktoria Aschaffenburg. Anpfiff im Stadion am Schönbusch ist um 18.30 Uhr. Vorort gibt es noch Tickets für den Gästeblock. SPORT1 überträgt die Partie live.


    Sechzig auswärts im Pokal bei der Viktoria.


    Mehr als 5.000 Karten sind bereits verkauft. Insgesamt haben 6.620 Zuschauer Platz im Stadion am Schönbusch. Auch in Unterfranken hofft 1860-Trainer Daniel Bierofka auf die lautstarke Unterstützung der Löwen-Fans und verspricht: „Wir werden alles raushauen. Es wird sicher nicht einfach“, so der 40-Jährige.

    Für Bierofka ist es alles andere als „ein lästiges Spiel. Wir wollen den Toto-Pokal gewinnen.“ Zudem hofft der Coach auf ein Erfolgserlebnis nach vier Niederlagen in Folge ohne eigenen Treffer. „Deswegen fahren wir mit der vollen Kapelle nach Aschaffenburg.“

    Während Felix Weber, der zuletzt in der Liga gesperrt war, zurückkehrt, fällt ein anderer Innenverteidiger aus. Mannschaftsarzt Dr. Christian Wimmer diagnostizierte bei Simon Lorenz eine „Kapselverletzung am Sprunggelenk“. Die nächsten Tage sollen zeigen, wie lange der 22-Jährige ausfällt. Auf alle Fälle ist er kein Thema für den Toto-Pokal. Dagegen darf Herbert Paul spielen. Seine Gelb-Rote Karte hat nur Auswirkungen auf die Liga, wo er für die Partie in Zwickau gesperrt ist.

    Bierofka erwartet am Schönbusch keinen Selbstläufer. „Die werden alles gegen uns raushauen. Aschaffenburg hat eine gute Mannschaft. Das wird ein typisches Pokalspiel, bei dem wir erst mal dagegenhalten müssen.“

    Für Jan Mauersberger, der gegen den Karlsruher SC nach Verletzung sein Comeback in der Startelf feierte, ist klar: „Wir wollen das Spiel gewinnen, uns unbedingt die Chance offen halten, nächste Saison im DFB-Pokal zu spielen.“ Außerdem sieht der 33-Jährige das Toto-Pokal-Halbfinale als Möglichkeit, das Selbstvertrauen zu stärken. „Wir wollen das Spiel nutzen und eine gute Leistung abrufen. Außerdem geht es um viel Geld für den Verein. Unser Anspruch muss es einfach sein, die Partie zu gewinnen.“

    Viktoria-Coach Jochen Seitz blickt dem „tollen Fußballfest für die ganze Region“ entspannt entgegen. „Wir haben uns das Spiel hart erarbeitet. Es ist toll für die Mannschaft und den ganzen Verein, der mal wieder bundesweit im Fokus steht. Aber unser Saisonziel bleibt der Klassenerhalt.“ Die Löwen bezeichnet der Ex-Profi als „haushohen Favoriten“, trotzdem sieht er sein Team nicht chancenlos: „Es ist eine Partie, dazu ein Heimspiel. Vielleicht können wir die Außenseiterrolle nutzen…“

    Ab 18 Uhr am Dienstag berichtet SPORT1 live aus dem Stadion am Schönbusch. Kommentiert wird die Partie von Thomas Herrmann. Sollten sich die Löwen gegen den Regionalligisten durchsetzen, dann würde im Anschluss an das Spiel das Los darüber entscheiden, wer von den Final-Teilnehmern Heimrecht genießt. Die Würzburger Kickers hatten sich bereits vor zwei Wochen mit einem 3:0-Erfolg über die SpVgg Unterhaching fürs Endspiel qualifiziert. Die Ziehung erfolgt unter Aufsicht von Verbandsspielleiter Josef Janker, der ebenso wie BFV-Präsident Rainer Koch in Aschaffenburg ist.

    Das Endspiel im bayerischen Pokal steigt am 25. Mai 2019 und wird live in der ARD übertragen. Nur dem Sieger winkt der Einzug in die lukrative DFB-Pokal-Hauptrunde der Saison 2019/2020. Damit sind Einnahmen alleine aus der Vermarktung in Höhe von fast 150.000 Euro garantiert.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    Viktoria: 12 Birk – 22 Boutakhrit, 16 Schmidt, 4 Dähn, 24 Zehnder – 9 Verkaj, 29 Grünewald – 8 Beinenz, 7 Schnitzer, 21 Cheron – 14 Oppermann.

    Ersatz: 27 Neuberger, 1 Döbert (beide Tor) – 5 Kizilyar, 6 Desch, 10 Toch, 11 Harrer, 15 Wittke, 17 Diarra, 18 Verkamp, 23 Bruno, 36 Chad.

    Nicht dabei: 19 Fritsch (Innenbandriss).


    1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 17 Wein, 20 Bekiroglu – 7 Lex, 18 Karger – 24 Ziereis, 9 Mölders.

    Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 2 Weeger, 11 Köppel, 13 Owusu, 14 Dressel, 16 Kindsvater, 19 Abruscia, 27 Belkahia, 31 Koussou, 34 Böhnlein, 38 Lacazette, 44 Klassen.

    Nicht dabei: 5 Moll (Kreuzbandriss), 22 Berzel (Adduktorenprobleme), 25 Willsch (Leisten-OP), 32 Lorenz (Kapselverletzung), 35 Niemann (Trainingsrückstand), 39 Bonmann (Fußverletzung).


    Schiedsrichter: Steffen Brütting (Effelltrich); Assistent: Christopher Schwarzmann (Scheßlitz), Martin Speckner (Schloßberg).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4344.htm

    Die Löwen-U21 feierte nach drei Sieglosen Spielen beim Schlusslicht TuS Holzkirchen wieder einen Dreier. Das „Tor des Tages“ beim 1:0-Erfolg erzielte Arif Ekin in der 50. Minute per direkt verwandeltem Freistoß.


    Wie schon vorher befürchtet, waren die Platzverhältnisse nicht alles andere als optimal. So waren es die Gastgeber, die bereits als Absteiger aus der Bayernliga feststehen, die die gefährlicheren Szenen verzeichnen konnten. Abwehrspieler Lars Doppler scheiterte mit einem Distanzschuss an 1860-Keeper Tom Kretzschmar (11.). Nach einer Flanke kam Semir Ljumani frei zum Abschluss, köpfte aber Kretzschmar genau in die Arme (24.). In der 33. Minute zielte Sebastian Hahn nur knapp neben das Löwen-Tor. Erst gegen Ende der ersten Hälfte wurden die Sechzger stärker.

    Das setzte sich nach Wiederanpfiff fort. Ugur Türk war zwei Meter vor der Strafraumkante nur mit einem Foul zu bremsen. Arif Ekin zirkelte den fälligen Freistoß zum 1:0 ins Holzkirchner Tor (50.). Doch der Sieg geriet noch einmal in Gefahr, als Ljumani in der 75. Minute zum Abschluss kam, aber nur den Pfosten traf.

    „Wir haben nicht unser bestes Spiel gemacht und sind vor der Pause kaum gefährlich geworden“, resümierte Löwen-Coach Sebastian Lubojanski. Erst nach diversen Umstellungen änderte sich das Bild zu Beginn der 2. Halbzeit. „Im zweiten Durchgang waren wir deutlich besser im Spiel. Auch wenn Holzkirchen in der Schlussviertelstunde nochmal Druck gemacht hat, war es einer aus meiner Sicht ein verdienter Sieg.“


    STENOGRAMM, 31. Spieltag, 28.04.2019, 15 Uhr


    TuS Holzkirchen – 1860 München II 0:1 (0:0)


    1860: Kretzschmar – Buchta, Siebdrat, M. Spitzer, Klassen – Ekin, Gebhart, Türk– Niemann, Durrans, Greilinger.

    Tor: 0:1 Ekin (50.).

    Gelbe Karten: Doppler, Böttcher, Baumann – Ekin.

    Zuschauer: 165 Sportplatz Holzkirchen.

    Schiedsrichter: Florian Riepl; Assistenten: Nicolas Dolderer, Markus Steingruber.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4342.htm


    Nächstes Spiel:


    1.5., 14 Uhr auf den TG von 60 gegen TSV Nördlingen


    https://www.fupa.net/spielberi…-noerdlingen-6365603.html