Beiträge von Loewe

    Den kleinen Löwen gelang beim 1:0 gegen den SV Pullach der erhoffte Befreiungsschlag nach sechs Spielen ohne Dreier. Außerdem war es der erste Heimsieg der Saison. Das „Tor des Abends“ erzielte Tomislav Kraljevic in der 32. Minute.


    „Die ganze Mannschaft hat in den letzten 20 Minuten gezittert“, erzählte Trainer Frank Schmöller. Sich selbst nahm er dabei nicht aus. Angst und Unsicherheit sei förmlich greifbar gewesen, nachdem das Team zuletzt immer in der Endphase entscheidende Gegentore kassierte. Diesmal blieb der K.o.-Schlag aus. „Heute zählt nur das Ergebnis. Mit dem Sieg ist der ganze Balast von der Mannschaft abgefallen.“

    Die Löwen-U21 war in der 1. Halbzeit das aktivere Team. „Wir sind zu Recht in Führung gegangen“, fand Schmöller. Nach einem Ballverlust der Raben 35 Meter vor dem Tor schaltete Kevin Nsimba sofort um, spielte halbrechts in den Lauf des gestarteten Tomislav Kraljevic, der alleine auf SVP-Keeper Marjan Krasnic zulief und die Kugel zum 1:0 aus kurzer Distanz versenkte (32.).

    Im zweiten Durchgang war die Partie ausgeglichen. „Wir hatten ‚Mörderkonter‘, die wir nicht zu Ende spielen“, ärgerte sich der 53-jährige 1860-Coach. So musste sein Team bis zum Abpfiff zittern. Auch der Platzverweis gegen Raben-Kapitän Alexander Jobst brachte keine Besserung (87.). „Man hat überhaupt nicht gemerkt, dass Pullach ein Spieler weniger auf dem Feld hatte“, so Schmöller, der aber bei der Analyse nicht weiter ins Detail gehen wollte. „Der Sieg und das zu Null war einfach wichtig. Wir wissen selbst, dass wir besser spielen können!“


    STENOGRAMM, 11. Spieltag, 13.09.2019, 18 Uhr


    TSV 1860 München II – SV Pullach 1:0 (1:0)


    1860: Szekely (Tor) – Lang, Metzger, Siebdrat, Satilmis – Seferings, Schön (46., Spennesberger), Böhnlein – Nsimba (80., Hingerl), Kraljevic (87., Durrans), Kovacevic, Niemann.


    Tor: 1:0 Kraljevic (32.).


    Gelbe Karten: Böhnlein, Metzger – Penic, Benede Aquayo.


    Rote Karte: Jobst (87., Notbremse)


    Zuschauer: 160 im Grünwalder Stadion 114.


    Schiedsrichter: Patrick Höpfler; Assistenten: Tobias Heuberger, Moritz Hägele.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4579.htm

    Seit langer Zeit konnten die Löwen wieder zwei Siege in Folge feiern. Dabei sah es lange nach einem ruhigen Nachmittag aus. Löwen-Kapitän Felix Weber erzielte durch einen Doppelpack die 2:0-Halbzeitführung (16. und 35.). Nach dem Anschlusstreffer von Maximilian Rohr begann nochmals das Zittern (68.), aber Efkan Bekiroglu sorgte nach einem Konter mit dem 3:1-Endstand für klare Verhältnisse.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Heimspiel gegen Jena nach der Länderspielpause verletzungsbedingt auf Eric Weeger (Traningsrückstand nach Sehnenverletzung), Quirin Moll (Reha nach Kreuzbandriss), Nico Karger (Sehnenriss), Semi Belkahia (Kreuzbandriss) Aaron Berzel und Herbert Paul (beide Knieprobleme) verzichten. Niklas Lang, Marco Raimondo-Metzger, Simon Seferings, Noel Niemann und Kristian Böhlein spielten am Abend zuvor beim 1:0-Sieg der U21 gegen Pullach. Von den zwei Neuverpflichtungen zum Ende der Transferperiode stand Tim Rieder gleich in der Startelf. Prince Owusu nahm auf der Bank Platz, Benjamin Kindsvater kehrte nach Schulterverletzung zurück. Er nahm den Platz von Fabian Greilinger ein. Für den verletzten Berzel rückte Rieder in die Innenverteidigung, Markus Ziereis ersetzte Dennis Dressel.


    STIMMEN Doppeltorschütze Weber: „Ich habe nur meinen Körper hingehalten!“


    Spielverlauf: Jena attackierte die Löwen in der Anfangsphase überraschend früh. Doch diese ließen sich davon nicht aus ihrem Konzept bringen. Die erste Chance der Heimmannschaft bereitete Debütant Tim Rieder vor. Der gebürtige Dachauer lupfte den Ball in den Lauf von Sascha Mölders, der halblinks im Strafraum aus zehn Metern zum Abschluss kam, aber mit seinem Schuss aus spitzem Winkel an Jo Coppens scheiterte (4.). Zwei Minuten später dribbelte Youngster Leon Klassen durch den Strafraum, sein Abschluss wurde aber entscheidend geblockt (6.). Eine flache Hereingabe von rechts durch Benjamin Kindsvater wehrte in der 10. Minute Dominik Bock am Torraum vor dem hinter ihm lauernden Mölders ab. Kurz danach bediente der Löwen-Routinier den gestarteten Klassen, dessen Ablage aber keinen Adressaten fand (11.). Glück hatten die Löwen, als nach einer Ecke Jena in 3:2-Überzahl konterte, Hendrik Bonmann den Schuss von Anton Donkor aus 16 Metern nach vorne abwehrte und Phillipp Steinhart gerade noch den Nachschuss per Grätsche verhindern konnte (13.). Zwei Minuten später bediente Mölders im Strafraum Markus Ziereis, der nahm aber erst den Ball an, anstatt direkt abzuschließen. So konnte ein Jenaer Spieler den Schuss blocken (15.). Kurz danach zappelte die Kugel im Netz der Thüringer. Eine Ecke von Klassen wurde abgewehrt, der Ball kam zu Efkan Bekiroglu, der ihn von links in den Strafraum flankte. Am langen Pfosten war Felix Weber eingelaufen, köpfte überlegt über Coppens hinweg zum 1:0 ins Gäste-Tor (16.). Es war der erste Saisontreffer des Löwen-Kapitäns. Eine flache Hereingabe von Kindsvater nahm Klassen am Elfmeterpunkt direkt, scheiterte aber an Coppens (20.). In der 23. Minute prüfte Julian Günther-Schmidt mit einem gefährlichen Aufsetzer aus 18 Metern Bonmann im 1860-Tor, der den Schuss aber souverän um den rechten Pfosten lenkte. Nach einem Zuspiel von Daniel Wein stand Bekiroglu halbrechts im Strafraum vollkommen frei, sein Flachschuss aufs lange Eck konnte Coopens gerade noch um den Pfosten lenken (27.). Im Anschluss an die darauffolgende Ecke traf Rieder aus acht Metern nur den linken Außenpfosten (28.). Dafür machte Kapitän Weber in der 35. Minute seinen zweiten Treffer. Nach einer Freistoßflanke von Steinhart an den zweiten Pfosten war der Ohlstädter mit dem Fuß zur Stelle, traf aus elf Metern zum 2:0 ins lange Eck. Bei einem Hammer-Linksschuss von Mölders aus 20 Metern zeigte sich Coppens erneut auf dem Posten, lenkte ihn mit den Fingern um den rechten Pfosten (43.). Im Anschluss an die Ecke von Daniel Wein war Rieder mit dem Kopf zur Stelle, setzte die Kugel aber links neben den Kasten (44.). So ging es mit 2:0 für die Löwen in die Kabine.


    Facebook-Stream von der PK.


    Die erste gefährliche Szene des zweiten Durchgangs gehörte Jena. Patrick Schorr hatte aus dem linken Halbfeld in den Strafraum geflankt, wo Daniele Gabriele nur um Zentimeter die Hereingabe verpasste (53.). Ansonsten konnten die Löwen die Gäste gut von ihrem Tor weghalten, ihre Offensivbemühungen verhindern. Leichtfertig vergaben die Sechzger in der 57. Minute eine 4:3-Konterchance. Die Flanke von Marius Willsch von der linken Grundlinie, wehrte Bock im Fünfmeterraum Richtung eigenes Tor ab, wo Coppens aber auf dem Pfosten war und die Situation bereinigte. Vier Minuten später nahm Mölders eine Hereingabe von rechts durch Wein aus elf Metern volley, aber erneut war der Fuß eines Gästespielers dazwischen (61.). Unter großem Applaus durfte der Doppeltorschütze Weber in der 67. Minute seinen Arbeitstag beenden. Für ihn kam Dennis Erdmann. Kurz danach erzielten die Thüringer aus dem Nichts den Anschlusstreffer. Nach einer Hereingabe von rechts durch Raphael Obermair konnte Bonmann die Kugel nur nach vorne abwehren, Maximilian Rohr war zur Stelle, schob unbedrängt aus sechs Metern ins rechte untere Eck ein (68.). Im Anschluss an eine Ecke von rechts durch Ole Käuper kam Meris Skenderovic am zweiten Pfosten aus sieben Metern zum Schuss, doch Bonmann war auf dem Posten (79.). Im direkten Gegenzug traf Bekiroglu zum 3:1 (79.). Ein langer Ball von Steinhart aus der eigenen Hälfte hatte Mölders angenommen und weitergeleitet, das Geburtstagskind lief alleine auf Coppens zu, ließ dem FCC-Keeper keine Chance. In der 85. Minute konnte Marius Grösch gerade noch gegen Mölders das 4:1 verhindern, als er im Strafraum ihm beim Schuss den Ball vom Fuß grätschte. Damit blieb es beim 3:1, mit dem die Löwen seit langem wieder zwei Siege in Folge feierten und einen wichtigen Schritt in Richtung Tabellenmittelfeld gingen.


    STENOGRAMM, 8. Spieltag, 14.09.2019, 14 Uhr


    TSV 1860 München – FC Carl Zeiss Jena 3:1 (2:0)


    1860: 39 Bonmann (Tor) – 25 Willsch, 4 Weber, 23 Rieder, 36 Steinhart – 17 Wein, 20 Bekiroglu – 16 Kindsvater, 24 Ziereis, 33 Klassen – 9 Mölders.

    Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 7 Lex, 10 Gebhart, 11 Greilinger, 13 Erdmann, 14 Dressel, 21 Owusu.


    FCC: 22 Coppens – 14 Bock, 30 Maranda, 15 Grösch, 21 Schorr – 31 Obermair, 26 Zejnullahu, 3 Rohr, 27 Günther-Schmidt – 7 Gabriele 11 Donkor.

    Ersatz: 1 Niemann (Tor) – 6 Käuper, 9 Eckardt, 10 Hammann 20 Kircher, 23 Skenderovic, 28 Pagliuca.


    Wechsel: Lex für Kindsvater (52.), Erdmann für Weber (67.), Dressel für Ziereis (77.) – Käuper für Donkor (46.), Skenderovic für Gabriele (64.), Hammann für Bock (84.).


    Tore: 1:0 Weber (16.), 2:0 Weber (35.), 2:1 Rohr (68.), 3:1 Bekiroglu (79.).


    Gelbe Karten: –.


    Zuschauer: 15.000 Grünwalder Stadion (ausverkauft)..


    Schiedsrichter: Lukas Benen (Nordhorn); Assistenten: Marius Schlüwe (Laatzen), Daniel Fleddermann (Nordhorn).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4580.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-zeiss-jena-12999706.html


    https://www.abendzeitung-muenc…56-b249-314f5810037b.html


    https://www.abendzeitung-muenc…a1-a7f6-900bda1487ef.html


    https://www.abendzeitung-muenc…27-9cdf-5d5e6c9ea269.html


    https://www.abendzeitung-muenc…86-9551-0a0e9c2f9e6a.html


    Nächstes Spiel:


    11.9.2019, 14 Uhr, beim MSV Duisburg

    Nachlegen lautet die Devise. Beim Chemnitzer FC gab es für die Löwen den ersten Auswärtssieg seit 9. März dieses Jahres, nun soll ein Dreier im Heimspiel am Samstag, 14. September 2019, gegen den FC Carl Zeiss Jena folgen. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist um 14 Uhr. Magenta Sport überträgt die Partie live.


    Die Länderspielpause kam 1860-Cheftrainer Daniel Bierofka nicht ungelegen, hatten die Löwen doch mit Prince Owusu und Tim Rieder zum Ende der Transferperiode nochmals zwei Spieler verpflichtet. „Deswegen waren die zwei Wochen gut. Wir haben das Testspiel gegen Wacker Innsbruck genutzt, um die Neuen zu integrieren.“


    Hinweise zum Heimspiel gegen FC Carl Zeiss Jena.


    Sowohl in der Defensive als auch im Angriff wird dadurch der Konkurrenzkampf nochmals verschärft. Während bei Owusu die Qualitäten aus der Vorsaison bekannt sind, ist Rieder noch ein relativ unbeschriebenes Blatt. Bierofka schätzt an dem gebürtigen Dachauer seine Flexibilität. „Er kann als Sechser, in der Innenverteidigung und rechts hinten spielen.“ Durch seinen „klaren Pass nach vorne“ mache er wenig Fehler in der Eröffnung. „Tim ist ein Spieler, den wir gut gebrauchen können.“ Schon vor über zwei Jahren habe er erstmals Kontakt zu ihm gehabt. „Aber erst jetzt hat die Gesamtkonstellation gestimmt.“

    Doch auch für Rieder, der fünf Bundesliga-Spiele und 15 Zweitliga-Einsätze in seiner Vita stehen hat, gibt es keine Stammplatzgarantie. „Die hat bei mir kein Spieler“, so Bierofka. „Wir schauen uns je nach Gegner an, wessen Qualitäten besser zum Tragen kommen. Jena wird weit hinten drin stehen. Wir müssen versuchen, diesen Block zu brechen.“ Durch die zusätzlichen personellen Alternativen der Trainer mehr Optionen, „die Qual der Wahl. Es ergeben sich jetzt ganz neue Konstellationen.“


    Stream von der PK.


    Gegen Jena werden diese noch nicht ganz zum Tragen kommen, weil Herbert Paul und Aaron Berzel wegen einer Knieprellung definitiv ausfallen werden. „Ich hoffe, dass beide nächste Woche wieder ins Training einsteigen können.“ Dafür konnte Bierofka Entwarnung bei der Schulter von Benjamin Kindsvater geben. „Da ist alles okay. Benni kann wieder drauffallen, ohne dass ich ihn gleich auswechseln muss.“ Dazu sei Nico Karger „auf einem guten Weg. Er fährt wieder Fahrrad.“ Ebenso Quirin Moll. „Zurzeit schaut‘s bei uns ganz gut aus“, findet der Trainer.

    Vor der Länderspielpause konnten sich die Löwen durch den 1:0-Erfolg bei den hinter ihnen platzierten Chemnitzern über den Strich retten. Nun kommt mit Jena der Tabellenletzte nach Giesing. „Ein ganz wichtiges Spiel“, findet Bierofka, „es ist alles sehr, sehr eng. Wenn wir gewinnen würden, wäre es ein Schritt in Richtung Mittelfeld. Bei einem Unentschieden würde sich an unserer Situation nichts ändern. Sollten wir verlieren, wäre wieder Druck auf dem Kessel.“


    SECHZIG - Das Löwenmagazin gegen FC Carl Zeiss Jena.


    An die Thüringer haben die Löwen keine guten Erinnerungen. Beide Partien in der Vorsaison gingen verloren. In der Hinrunde gab’s ein 1:3 im Grünwalder Stadion, im Ernst-Abbe-Sportfeld sogar ein 0:4. „Die zwei Spiele muss man differenziert betrachten. Im ersten Spiel gab’s nach 30 Minuten eine Gelb-Rote Karte für Herbert Paul. Im Rückspiel am letzten Spieltag ging es für Jena um alles und wir hatten viele Verletzte. Die Mannschaft, mit der wir dort hingefahren sind, konnte an diesem Tag dem Gegner kein Paroli bieten.“

    Das wird diesmal sicherlich anders. Bierofka erwartet einen abwartenden Kontrahenten. „Jena wird sicher nicht voll nach vorne spielen.“ Dadurch, dass mit einer spielerischen Ausrichtung zu Saisonbeginn der Erfolg ausgeblieben war, habe FCCZ-Coach Lukas Kwasniok gegen Magdeburg eine defensivere Marschroute gewählt. Und gleich gelang der erste Punktgewinn. „Sie stehen jetzt im Block tiefer und versuchen, Nadelstiche zu setzen. Deswegen wird es an uns liegen, hartnäckig zu bleiben. Sicher wird es nicht einfach!“ Der 40-Jährige fordert von seinen Jungs, „immer wieder anrennen, nachsetzen, dran bleiben und nachhaltig die Angriffe bis in den Sechzehner durchbringen. Das wird entscheidend sein.“


    Nico Hammann: Der »Leader« beim FC Carl Zeiss Jena.


    Vor allem Geduld sei wichtig. Nicht nur von den Spielern, sondern auch von der Tribüne. „Wir werden Fehler machen, dürfen aber nie verzweifeln, müssen immer wieder nachsetzen und an uns glauben. Dann werden wir auch die Lücken finden“, ist sich Bierofka sicher.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 39 Bonmann (Tor) – 25 Willsch, 4 Weber, 13 Erdmann 36 Steinhart – 17 Wein – 7 Lex, 14 Dressel, 20 Bekiroglu, 11 Greilinger – 9 Mölders.

    Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 8 Seferings, 10 Gebhart, 16 Kindsvater, 19 Niemann, 21 Owusu, 23 Rieder, 24 Ziereis, 33 Klassen, 34 Böhnlein.

    Nicht dabei: 2 Weeger (Trainingsrückstand), 3 Lang, 6 Metzger (beide U21), 5 Moll (Reha nach Kreuzbandriss), 18 Karger (Sehnenriss), 22 Berzel (Knieverletzung), 27 Belkahia (Kreuzbandriss), 28 Paul (Knieverletzung), 40 Kretzschmar (3. Torwart).


    FCC: 22 Coppens – 3 Rohr, 30 Maranda, 21 Schorr – 6 Käuper, 10 Hammann – 26 Zejnullahu, 9 Eckardt, 31 Obermair – 11 Donkor, 7 Gabriele.

    Ersatz: 1 Niemann (Tor) – 2 Gottwald, 4 Saar, 14 Bock 15 Grösch, 16 Voufack, 17 Fassnacht, 18 Jahn, 20 Kircher, 24 Weiß, 25 Schau, 28 Pagliuca, 29 Skenderovic.

    Nicht dabei: 5 Kühne (Reha nach Kreuzbandriss), 8 Kübler (Schulterverletzung), 13 Volkmer (Schulterverletzung), 27 Günther-Schmidt (Knieverletzung).


    Schiedsrichter: Lukas Benen (Nordhorn); Assistenten: Marius Schlüwe (Laatzen), Daniel Fleddermann (Nordhorn).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4577.htm

    Obwohl es in Strömen regnete, haben einige Zuschauer den Weg zum Trainingsgelände gefunden, um sich die Bayernliga-Partie des TSV 1860 München II gegen den TSV Kottern anzusehen. Auch diesmal kassierten die Junglöwen in der Schlussminute ein Tor, nachdem sie sich den Ausgleich hart erarbeitet haben.


    Kottern kontert die Löwen immer wieder aus


    Die Löwen gaben zu Beginn den Ton an und gestalten das Spiel, doch aus einem kleinen Fehler heraus kassierten sie das Gegentor: Ballverlust im Mittelfeld, Sezer Yazir schnappte sich die Kugel und rannte los. Er gewann das Laufduell gegen Satilmis, zog ab und traf ins linke Eck zur 1:0-Führung. Gäste wurden nun agiler und bekamen weitere Chancen. So auch in der 20. Minute. Zum Glück parierte Kretzschmar den ersten Schuss und boxte den Ball weg, Yazir bekam ihn vor die Füsse und schoss in der Hektik übers Tor.

    Was Kottern gut beherrschte, war hinten dicht zu machen und schnell zu kontern. Dies bereitete den Junglöwen große Schwierigkeiten. Man versuchte geordnet das Spiel aufzubauen und eine Lücke zu finden, was sich nicht einfach gestaltete, so ergaben sich auch wenige bis kaum Torchancen. Kurz vorm Pausenpfiff würde es noch spannend. Erst kam Yazir zum Schuss doch Kretzschmar leitete die Kugel übers Tor weiter. Zwei Ecken gab es hinterher für die Gäste, als dann endlich Nsimba an den Ball kam und sich gen Tor aufmachte. Obwohl er vor dem Strafraum gehindert und zur Fall gebracht wurde, gab es keinen Freistoß sondern einen Konter von Kottern. Der Schuss ging ebenfalls übers Tor. Kretzschmar streckte sich und obwohl er den Ball nicht berührte, gab es die nächste Ecke. Zum Glück wurde auch dies abgewehrt und man ging mit 0:1-Rückstand in die Pause.

    Ausgleich, Rückstand, Ausgleich, Niederlage

    Frank Schmöller musste sich für Teil zwei etwas ausdenken. Die Taktik ging gegen die konterfreudigen Gäste so nicht auf. Er ließ Stefanovic in der Kabine und brachte Kraljevic rein und endlich hatte es geklappt. Nach einer perfekten Flanke von Rechts von Kevin Nsimba in den Strafraum, kam Tomislav Kraljevic an den Ball und netzte ein (62.). Der Ausgleich lag bereits in der Luft, denn die Löwen druckten im zweiten Durchgang und waren in zahlreichen Angriffen brandgefehrlich vor dem Tor der Gäste. Der Ausgleich war mehr als verdient, da der Gegner bis dahin kaum aus ihrer Hälfte rauskam.

    Das Spiel wurde nach dem Ausgleich offener, denn ein Punkt reichte niemandem. Date kam für Trograncic ins Spiel (74.) und hatte gleich eine gute Chance. Leider ging sein Schuss knapp daneben. Kretzschmar wurde in der 80. Minute zum Helden und rettete den Punkt – vorerst: Nach einem Freistoß fiel nämlich im Gestochere im Strafraum ein Spieler von Kottern um und Schiri pfiff auf Elfer. Kretzschmar hielt. Sein linker Fuß erwischte noch den Ball. Die Freude dauerte jedoch nicht lange. Vier Minuten später jubelten die Gäste dann doch. Es gab erneut einen Freistoß für Kottern. Armin Rausch kam aus dem Nichts angerauscht, traf das Netz und die Löwen gerieten erneut in den Rückstand (84.).

    Dann würde es hektisch und es knallte wieder. Spennesberger war es, der sich links gegen zwei Gegner durchkämpfte, in den Strafraum passte und Tomislav Kraljevic bediente, der seinen Fuß hinhielt und auf 2:2 ausglich (89.). Kurz darauf griff Kottern an und holte erneut einen Freistoß heraus. Pechvogel war in der Szene Dominik Schön, der per Kopfball den Schhuss von Matthias Jocham ins Tor lenkte und damit für einen Eigentor sorgte (91.). Die letzte Aktion der Löwen änderte nichts mehr an dem Ergebnis und die sie gaben erneut Punkte in der letzten Minute ab.


    https://loewenmagazin.de/u21-l…3PuRZHyBRg-HpYPYReRVUC5BM


    Nächstes Spiel:


    13.9., 18 Uhr, zu Hause (TG) gegen SV Pullach

    Die Löwen nutzen die Länderspielpause für ein Testspiel gegen den österreichischen Zeitligisten FC Wacker Innsbruck. Vor 300 Zuschauern auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße zeigte die Mannschaft von Daniel Bierofka eine starke Leistung und gewann verdient mit 5:1. Die Treffer erzielten Markus Ziereis (2), Felix Weber, Marco Raimondo-Metzger und Simon Seferings.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Testspiel gegen Innsbruck verletzungsbedingt auf Eric Weeger (Traningsrückstand nach Sehnenverletzung), Quirin Moll (Reha nach Kreuzbandriss), Benjamin Kindsvater (Schulterverletzung), Nico Karger (Sehnenriss), Semi Belkahia (Kreuzbandriss), Aaron Berzel (Knieprellung), Herbert Paul (Knieverletzung) und Dennis Erdmann (Kniebeschwerden) verzichten. Sascha Mölders erhielt eine Pause.


    Spielverlauf: Die Löwen starteten gleich mit viel Druck und erspielten sich über Rückkehrer Prince Owusu die erste Gelegenheit, dessen Flanke fing der Keeper jedoch ab. Stark waren die Löwen insbesondere bei Standardsituationen. Nach 7 Minute schlug Daniel Wein eine Ecke in die Mitte, die der zweite Neuzugang nicht voll erwischte. Dennoch sorgte der Kopfball von Tim Rieder für Gefahr, ging nur knapp am Tor vorbei.

    Auch die Gäste zeigten sich offensiv, Wallner wurde steil geschickt und konnte von Phillipp Steinhart erst kurz vor dem Strafraum mit einer Energieleistung gebremst werden (9.). Eine Minute später war es der schwarz-grün gekleidete Gründler, der in einer Angriffsaktion einen Pressschlag mit Hendrik Bonmann riskierte, der Ball sprang zum Glück für die Löwen aus dem Strafraum heraus.

    Danach wieder 1860, eine Steinhart-Ecke fand den Kopf von Owusu, erneut verfehlte der Ball nur knapp das Gehäuse der Tiroler. Diese hatten nach 27 Minuten die bis dato beste Chance der Partie als Gründler seinen Kollegen Wallner mustergültig bediente, der jedoch freistehend über das Tor zielte. Auf der anderen Seite eine Chance der ähnlichen Güteklasse: Phillipp Steinhart flankte wunderschön über lange Distanz auf Leon Klassen, dessen Schuss aus aussichtsreicher Position klärte Torhüter Wedl mit viel Glück und Geschick.

    Nach 34 Minuten hätte Prince Owusu beinahe seinen ersten Treffer nach der Rückkehr erzielt, sein Drehschuss aus 10 Metern ging knapp links vorbei. Besser machte es Felix Weber praktisch mit dem Pausenpfiff. Nach einem Eckball bekam er im Gewühl kurz vor dem Tor den Ball und drückte ihn zur Führung über die Linie. Direkt nach der Aktion ging es für beide Teams in die Kabinen.

    Aus der Pause kamen beide Teams mit vielen neuen Spielern, vor allem die Löwen aber auch mit viel Schwung und Elan. So war es kein Wunder, dass der Ball bereits nach kurzer Zeit im Tor lag. Dazu bedurfte es abermals einer Standardsituation. Wieder flog ein Eckball in die Mitte, wieder herrschte Verwirrung vor dem Tor der Tiroler und wieder stand ein Löwe goldrichtig um einzuschieben. Diesmal war es Marco Raimondo-Metzger, dessen einbandagierte Hand ihm nicht am Spielen und natürlich schon gar nicht am Torschuss hinterte (47.)

    Nach 54 Minuten war Innsbruck nah am Anschlusstreffer, als Kusej den gestarteten Ibrisimovic bediente. Marco Hiller und Simon Seferings rutschten beide in den Ball hinein und schafften es gemeinsam, dem Stürmer den Ball abzuluchsen. Der flipperte hoch in die Luft und ging über die Querlatte hinweg ins Aus. Drei Minuten später zeigten die Löwen eine gute Kombination. Die Neuzugänge Rieder und Owusu zeigten, dass sie sich prächtig verstehen und spielten sich den Ball gegenseitig zu. Am Ende war es Owusu, der frei vor Torhüter Eckmayr auftauchte aber erneut zweiter Sieger blieb.

    Daniel Bierofka wechselte danach noch zweimal aus, brachte Lang für Klassen und Ziereis für Owusu. Und unsere 24 war sofort zur Stelle. Er profitierte von tollen Zuspielen. Zuerst bediente Gebhart mit viel Übersicht Bekiroglu, der für Ziereis durchsteckte. Mit dessen ersten Ballberührung schob er die Kugel an den Innenpfosten und von dort ins Netz (65.). Fünf Minuten später kam Innsbruck zum Ehrentreffer, Raphael Gallé traf aus kurzer Distanz.

    Davon ließen sich die weiß-blauen aber nicht ärgern, acht Minuten dauerte es, bis der alte Abstand wieder hergestellt war. Timo Gebhart bediente Markus Ziereis und schon zappelte der Ball wieder im Netz. Die letzte Aktion des Spiels gehörte Simon Seferings, der einen Freistoß aus gut 25 Metern aufs Innsbrucker Tor setzte. Torhüter Alexander Eckmayr stieg hoch um den Ball abzufangen, ließ ihn aber durch die Handschuhe rutschen und so flutschte die Kugel zum Endstand von 5:1 ins Netz (87.)


    Stimmen: Der zur Halbzeitpause turnusgemäß ausgewechselte Schlussmann Hendrik Bonmann zeigte sich mit dem Spiel und dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden, sah aber auch Verbesserungspotential: "Die Null hat gestanden, wir standen defensiv gut. Wir hatten im Aufbauspiel und im letzten Drittel Fehler. Aber man muss in Testspiel eben auch Sachen ausprobieren und dann passieren eben Fehler. Am Ende einer harten Trainingswoche haben wir die erste Halbzeit mit 1:0 gewonnen, das ist in Ordnung." Besonders zufrieden zeigte sich die Nummer 1 mit seinem neuen Abwehrkollegen Tim Rieder: "Er vertraut mir, ich vertraue ihm, das gefällt mir sehr gut."

    Auch Cheftrainer Daniel Bierofka lobte seine Mannschaft: "Die Partie war gut. Wir haben gestern im Training nochmal Gas gegeben und die Jungs haben das heute sehr gut umgesetzt. Es war ein guter Test für uns, auf den wir aufbauen können. Ich bin sehr zufrieden". Auch der Trainer zeigte sich von den Neuzugängen angetan: "Prince hat sich gut bewegt und die Bälle gut festgemacht. Ich hätte ihm ein Tor gewünscht. Tim hat es sehr gut gemacht, hat viel Ruhe ausgestrahlt, vor allem in der Spieleröffnung."


    STENOGRAMM, Testspiel, 06.09.2019, 14.00 Uhr


    TSV 1860 München - FC Wacker Innsbruck 5:1 (1:0)


    1860: 1. Halbzeit: 39 Bonmann (Tor) – 33 Klassen , 4 Weber, 23 Rieder, 36 Steinhart - 25 Willsch, 14 Dressel, 17 Wein, 11 Greilinger - 7 Lex, 21 Owusu.

    2. Halbzeit: 1 Hiller (Tor) - 33 Klassen (64. 3 Lang), 6 Raimondo-Metzger, 23 Rieder, 34 Böhnlein - 19 Niemann, 20 Bekiroglu, 8 Seferings, 11 Greilinger - 10 Gebhart, 21 Owusu (64. 24 Ziereis).


    Innsbruck: 1 Wedl (Tor) - 14 Hupfauf, 18 Meusburger, 5 Bacher, 19 Kofler - 16 Joppich, 6 Martic, 8 Contè - 10 Gründler, 7 Yildirim, 11 Wallner.

    Ersatz: 13 Eckmayr (Tor), 9 Ibrisimovic, 17 Gallé, 23 Tekir, 27 Jawadi, 32 Kusej.


    Tore: 1:0 Weber (45.), 2:0 Raimondo-Metzger (47.), 3:0 Ziereis (65.), 3:1 Gallé (70.), 4:1 Ziereis (78.), 5:1 Seferings (87.).


    Gelbe Karten: Greilinger - Meusberger, Hupfauf


    Zuschauer: 300 auf dem Trainingsgelände des TSV 1860 München, Platz 5.

    Schiedsrichter: Maximilian Riedel (Augsburg) - Richard Conrad (Feldkirchen), Assad Nouhoum (Mammendorf).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4568.htm

    Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat die Spieltage 11 bis 17 der Saison 2019/2020 in der 3. Liga zeitgenau terminiert. Dabei spielt der TSV 1860 München viermal an einem Samstag, einmal montags und zwei Partien finden am Sonntag statt.

    Jeweils samstags, 14 Uhr, geht’s auf Giesings Höhen gegen den KFC Uerdingen (19.10.2019) und Viktoria Köln (02.11.2019). Die beiden Auswärtsspiele im Osten finden ebenfalls an einem Samstag statt. Im Rostocker Ostseestadion laufen die Löwen am 26.10.2019 auf, beim Halleschen FC am 09.11.2019.

    Die bayerischen Duelle finden allesamt an anderen Wochentagen statt. In Würzburg gastieren die Löwen am Montagabend (07.10.2019), die Duelle gegen den FC Bayern II (24.11.2019) und die SpVgg Unterhaching (01.12.2019) finden sonntags um 14 Uhr statt.


    DIE ZEITGENAUE TERMINIERUNG

    11. Spieltag, Montag, 07.10.2019, 18.60 Uhr

    Würzburger Kickers - TSV 1860 München


    12. Spieltag, Samstag, 19.10.2019, 14 Uhr

    TSV 1860 München - KFC Uerdingen


    13. Spieltag, Samstag, 26.10.2019, 14 Uhr

    Hansa Rostock – TSV 1860 München


    14. Spieltag, Samstag, 02.11.2019, 14 Uhr

    TSV 1860 München – Viktoria Köln


    15. Spieltag, Samstag, 09.11.2019, 14 Uhr

    Hallescher FC – TSV 1860 München


    16. Spieltag, Sonntag, 24.11.2019, 14 Uhr

    TSV 1860 München – FC Bayern München II


    17. Spieltag, Sonntag, 01.12.2019, 14 Uhr

    SpVgg Unterhaching - TSV 1860 München


    Der komplette Löwenspielplan >>

    Die Löwen machten es trotz einer überlegen geführten Partie im Achtelfinale des Toto-Pokals spannender als nötig. Nach 90 torlosen Minuten setzte sich die Mannschaft von Daniel Bierofka im Elfmeterschießen gegen den Bayernligisten TSV 1865 Dachau durch. Wein, Ziereis, Weber, Gebhart, Mölders und Böhnlein waren vom Punkt für den TSV 1860 erfolgreich. Der letzte Dachauer Schuss von Sebastian Brey ging über die Querlatte hinweg.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Pokalspiel in Dachau verletzungsbedingt auf Eric Weeger (Traningsrückstand nach Sehnenverletzung), Quirin Moll (Reha nach Kreuzbandriss), Benjamin Kindsvater (Schulterverletzung), Nico Karger (Sehnenriss), Semi Belkahia (Kreuzbandriss), Aaron Berzel (Knieprellung) und Dennis Erdmann (Kniebeschwerden) verzichten.


    Spielverlauf: Die Löwen zeigten sich von Beginn an sehr offensiv und konnten sich bereits in der ersten Spielminute den ersten Eckball erkämpfen. Der anschließende Schuss von Noel Niemann blieb jedoch ohne Erfolg. Auch im weiteren Verlauf zeigten sich die Löwen gegen tief stehende Gastgeber mit viel Ballbesitz, jedoch ohne im letzten Drittel für Gefahr zu sorgen. Im Gegenteil ... Herbert Paul verlor in der Vorwärtsbewegung das Leder und ein schneller Dachauer Konter entwickelte sich (17.). Alexander Weiss schickte den Bruder des Ex-Löwen Kevin Volland, Robin, alleine auf das Tor der Löwen, doch Marco Hiller, der insgesamt wenig geprüft wurde, war zur Stelle. Dies sollte für lange Zeit die letzte gefährliche Offensiv-Aktion der Dachauer bleiben.

    Er spielten fortan wieder die Löwen. Vor allem über Stefan Lex flogen die Flanken in den Strafraum. Leider konnten Markus Ziereis nach 21 Minuten und Noel Niemann nach 25 Minuten ihre jeweiligen Kopfbälle nicht im Netz unterbringen. Markus Ziereis war es auch, der nach 32 Minuten auf Zuspiel von Herbert Paul zum Schuss kam. Der glänzend aufgelegte Torhüter Maximilian Mayer konnte auch hier abwehren. Er war es auch, der eine Zeigerumdrehung später einen Freistoß von Daniel Wein entschärfte. Weitere fünf MinutRico Spyra später stand der Mannschaftskapitän des TSV 1865 erneut im Mittelpunkt, als Noel Niemann nach einem Bekiroglu-Zuspiel das kurze Eck anvisierte, Mayer aber zur Ecke klären konnte.

    Vor der Pause noch eine schmerzhafte Szene: Marco Hiller und Herbert Paul prallten nach einem hohen Flankenball, der in den Löwen-Strafraum segelte zusammen und mussten beide behandelt werden. Herbert Paul erwischte es schlimmer, er musste zur Pause verletzungsbedingt Marius Willsch Platz machen. Eine Diagnose der Verletzung am rechten Knie konnte am Dienstag noch nicht gestellt werden.

    Nach dem Pausentee verflachte die Partie trotz weiterhin klarer Überlegenheit der Löwen weiter, die vielen Zuschauer, die das Sportgelände an der Jahnstraße säumten, sahen kaum klare Torgelegenheiten. Ein Distanzschuss von Efkan Bekiroglu nach 52 Minuten brachte Hoffnung, die aber bald wieder schwand. Erst durch die Einwechslungen von Timo Gebhart und Sascha Mölders, sowie die Systemumstellung auf eine Dreier-Abwehrkette kam in den Schlussminuten noch einmal Schwung auf. Leon Klassen aus der Distanz (87.) und Timo Gebhart, der das Außennetz traf (90.) hatten die besten Gelegenheiten, das Elfmeterschießen noch zu vermeiden. Da beide verfehlten, musste die Entscheidung vom Punkt fallen.

    Hier behielten alle Löwen die Nerven, während Sebastian Brey für den TSV Dachau den insgesamt 12. Elfmeter in den Abendhimmel über Dachau setze. Somit konnten sich die Löwen über den Einzug ins Toto-Pokal Viertelfinale und die Siegprämie von 1.000 Euro freuen.


    Stimmen: Daniel Bierofka bemängelte die Chancenverwertung der ersten Spielhälfte. Obwohl er sich mit der Defensivleistung zufrieden zeigte, bemängelte er die Leistung der Offensivabteilung, die gegen den Bayernligisten über die regulären 90 Minuten keinen Treffer erzielen konnte. "Man muss einfach mal ein Tor erzielen, das hat uns gefehlt. Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gute Torchancen gehabt, diese aber nicht genutzt. In der zweiten Halbzeit hat das Erzwingen gefehlt, die Präsenz im Strafraum, die Entschlossenheit im Abschluss" monierte der Löwen-Cheftrainer. Positiv stimmte den Trainer lediglich das Endergebnis, das Weiterkommen im Pokal. "Es geht darum jetzt den Mund abzuputzen und weiterzumachen mit der Vorbereitung auf Carl Zeiss Jena" stellte Bierofka fest.


    STENOGRAMM, Achtelfinale Toto-Pokal, 03.09.2019, 17.30 Uhr


    TSV 1865 Dachau – TSV 1860 München 5:6 n.E. (0:0; 0:0)


    1865: 1 Mayer (Tor) - 8 Höckendorff, 5 Lamotte, 6 Weiser, 12 Grotz - 7 Weiss - 13 Brey, 22 Ceker, 20 Maric, 27 Kikuchi - 14 Volland.

    Ersatz: 24 Jakob (Tor), 2 Breuer, 3 Ettenberger, 9 Ricter, 16 Gudaci, 21 Doll, 23 Sinani.


    1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 17 Wein, 33 Klassen – 34 Böhnlein – 7 Lex, 8 Seferings, 20 Bekiroglu, 19 Niemann – 24 Ziereis.

    Ersatz: 39 Bonmann (Tor), 9 Mölders, 10 Gebhart, 11 Greilinger, 14 Dressel, 25 Willsch, 36 Steinhart.


    Wechsel: Ricter für Kikuchi (72.), Doll für Ceker (86.) - Willsch für Paul (46.), Gebhart für Bekiroglu (62.), Mölders für Seferings (78.).


    Tore: Fehlanzeige. Elfmeterschießen: 0:1 Wein, 1:1 Weiss, 1:2 Ziereis, 2:2 Volland, 2:3 Weber, 3:3 Höckendorff, 3:4 Gebhart, 4:4 Grotz, 4:5 Mölders, 5:5 Maric, 5:6 Böhnlein, Brey schießt über das Tor.

    Gelbe Karten: - Böhnlein, Klassen.

    Zuschauer: 2.487 auf der Sportanlage Jahnstraße.

    Schiedsrichter: Thomas Berg (Landshut) - Ilirjan Marina (Landau/Isar), Rico Spyra (Erding).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktue…roCCp_-eoU_Hk8We6lD6FJIP4

    Der TSV 1860 München freut sich, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass Tim Rieder (25) vom FC Augsburg noch kurz vor Ende der Transferperiode auf Leihbasis zu den Löwen wechselt. Der erfahrene Verteidiger, der zuletzt vom FC Augsburg an den SV Darmstadt 98 ausgeliehen war, verstärkt ab sofort die Defensive der Mannschaft von Trainer Daniel Bierofka. „Wir hatten schon längere Zeit Kontakt zu Tim Rieder und dem FC Augsburg, doch konkret wurde der Wechsel erst am Wochenende“, so Günther Gorenzel, Geschäftsführer Sport. „Wir sind sehr zufrieden, dass es nach intensiven und sehr kooperativen Gesprächen mit FCA-Geschäftsführer Stefan Reuter noch geklappt hat.“ Rechtsfuß Rieder, dessen Vertrag beim FCA noch bis 2021 läuft, wird am Mittwoch ins Mannschaftstraining einsteigen. Über die Transfermodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart.

    Der TSV 1860 München leiht Prince Owusu ein weiteres Mal vom DSC Arminia Bielefeld aus. Der 22-jährige Angreifer verstärkte bereits in der vergangenen Rückrunde die Löwen. In 16 Einsätzen erzielte der Stürmer drei Tore und bereitete zwei weitere vor.


    „Wir sind froh, mit der Verpflichtung von Prince Owusu am Ende der Transferperiode noch eine Punktlandung hinbekommen zu haben“, sagt Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel. „Prince entspricht genau dem Anforderungsprofil, das wir für den gesuchten Stürmer festgelegt hatten. Er ist deutschsprachig und hat neben den spielerischen Fertigkeiten eine überdurchschnittliche körperliche Konstitution und athletische Fähigkeiten.“ Die Kaderplanung dieses Sommers zeige den neuen, gemeinsamen Weg von 1860 auf. „Mit Hilfe des e.V. konnten bei der Kostenstruktur des Nachwuchs­leistungszentrums zunächst Verkäufe von Leistungsträgern verhindert werden. Die Personalie Dennis Erdmann wurde über das Engagement unseres Hauptsponsors Die Bayerische finanziert. Aron Berzel haben wir externen Gönnern zu verdanken und – last but not least – wurden die Verpflichtungen von Timo Gebhart und Price Owusu von Hasan Ismaik ermöglicht“, so der 47-Jährige. „All das steht für das neue 1860 und allen gebührt unser DANK.“

    Prince Osei Owusu wurde im baden-württembergischen Wertheim am Rande zu Bayern geboren. Über SV Grün-Weiss Sommerrain und FC Stuttgart-Cannstatt wechselte er 2009 ins Nachwuchsleistungszentrum des VfB Stuttgart. Dort durchlief er die Jugendteams, wurde in der Saison 2013/2014 Torschützenkönig der U17-Bundesliga Süd/Südwest. Außerdem spielte er insgesamt elf Mal für die deutsche U15, U18 und U19. Ab 2015 gehörte Owusu dem Kader der VfB-Reserve an, für die er 14 Partien in der 3. Liga absolvierte. Im Winter 2017 wechselte der Stürmer zur zweiten Mannschaft der TSG Hoffenheim. Dort kam er 36 Mal in der Regionalliga Südwest zum Einsatz, erzielte dabei 17 Treffer. Im Sommer 2018 holte ihn Arminia Bielefeld auf die Alm. In der Vorrunde spielte er elf Mal für die Ostwestfalen in der Zweiten Liga, blieb dabei ohne Torerfolg. Erfolgreicher war er im DFB Pokal. In zwei Spielen erzielte der 1,90 Meter große Angreifer zwei Tore. Im Winter wechselte er dann auf Leihbasis als Ersatz für Adriano Grimaldi zu den Löwen, kehrte nach Saisonende wieder nach Bielefeld zurück. Dort blieb er in der aktuellen Spielzeit ohne Zweitligaeinsatz.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktue…eOIt770jtCDu1GEMyEWz9CYeo

    Erneut gab die Löwen-U21 einen sicher geglaubten Sieg beim 1:1 beim SV Hankofen-Hailing aus der Hand. Bis in die Nachspielzeit führte das Schmöller-Team durch den Treffer von Timo Spennesberger mit 1:0 (15.). Dann erzielte Mateusz Krawiec mit der letzten Spielaktion den Ausgleich (90.+6).


    Die kleinen Löwen erwischten einen optimalen Start. Gleich mit der ersten guten Chance gelang die Führung. Dominik Schön hatte eine Ecke im zweiten Versuch an den vorderen Torraum geschlagen, dort lief Lennert Siebdrat in den Ball und ließ Torwart Maier aus kurzer Entfernung keine Abwehrchance (15.). In der 26. Minute tankte sich Timo Spennesberger gegen zwei Gegenspieler durch und schloss aus 20 Metern ab. Sein Schlenzer konnte Torhüter Sebastian Maier parieren (26.). Im Anschluss an einen Eckball kam Erkut Satilmis am Fünfmeterraum zum Kopfball, aber Brian Wagner rettete am linken Pfosten für seinen geschlagenen Keeper auf der Linie (28.). Kurz vor dem Pausenpfiff nochmals eine Löwen-Chance, als der Ball Tomislav Kraljevic vor die Füße fiel. Dieser zog ansatzlos aus der Drehung ab, sein 24-Meter-Schuss zischte nur knapp über den Querbalken (45.).

    Auch im zweiten Durchgang hatten die Sechzger die erste gute Möglichkeit. Nachdem Keeper Maier eine Rückgabe von Michael Gröschl in die Hand nahm, gab es einen indirekten Freistoß aus elf Metern. Schön führte aus, brachte aber die Kugel nicht über die viel bevölkerte Linie (53.). In der Folge standen die Löwen tiefer, während die Niederbayern den Druck erhöhten. Doch erst in der hektischen Schlussphase gab es wieder möglichkeiten. In der 85. Minute landete eine Hereingabe von Tobias Beck abgefälscht bei Jonas Gmeinwieser, der aber schon zu nah bei György Szekely stand, dadurch die Kugel nicht am 1860-Torhüter vorbeibrachte (85.). Ein langer Abschlag von Szekely landete bei Matthew Durrans, der sich um seinen Gegenspieler drehte, aus 17 Metern abzog, aber knapp über die Querlatte zielte (90.). Kurz danach löste der Hankofener Timo Sokol ein Handgemenge vor der Löwen-Bank aus. Bereits verwarnt, zeigte ihm Schiedsrichter Elias Wörz die Gelb-Rote Karte (90.). Lange währte die Löwen-Überzahl nicht. Zwei Minuten später traf es auch Kevin Nsimba in der hektischen Schlussphase (90.+2). Mit der letzten Aktion des Spiels kassierten die Sechzger dann den Ausgleich. Eine Flanke von Daniel Hofer verlängerte Wagner am zweiten Pfosten mit dem Kopf in die Mitte, wo Mateusz Krawiec durchgelaufen war und die Kugel zum 1:1 einnickte (90.+6). Direkt danach pfiff der Unparteiische ab.

    Trainer Frank Schmöller war wegen des späten Gegentores verärgert. „Das war jetzt das zweite Mal in sechs Tagen. Einmal den Fehler zu machen, ist okay. Ein zweites Mal ist doof. Irgendwann muss der Lernprozess beendet sein.“ Er sei persönlich frustriert. Das lag daran, dass seine Mannschaft es versäumte, den Sack frühzeitig zuzumachen. „In den letzten 15 bis 20 Minuten hatten wir mehrere Mörder-Konterchancen“, so der 53-Jährige, „die wir nicht ausspielen, wo wir teilweise unnötigerweise ins Dribbling gehen. Vorm Spiel wäre ich mit dem Punkt zufrieden gewesen. Jetzt ist es sehr ärgerlich.“ Aber das Gute im Fußball sei, „dass es nächste Woche wieder bei Null losgeht und wir es besser machen können!“ Eigentlich hätten seine Jungs gar nicht schlecht gespielt. „Uns fehlt aber der Killerinstinkt. Wir müssen halt mal ein Konter erfolgreich zu Ende spielen.“


    STENOGRAMM, 9. Spieltag, 31.08.2018, 16 Uhr


    SV Hankofen-Hailing – TSV 1860 München II 1:1 (0:1)


    1860: Szekely (Tor) – Lang (73., Stefanovic), Metzger, Siebdrat, Satilmis – Spennesberger, Hingerl (77., Trograncic), Schön – Nsimba, Kraljevic (61., Durrans), Date.

    Tore: 0:1 Siebdrat (15.), 1:1 Krawiec (90.+6).

    Gelbe Karten: Gmeinwieser – Spennesberger, Lang, Hingerl, Metzger, Merz.

    Gelb-Rote Karten: Sokol (90.) – Nsimba (90.+2).

    Zuschauer: 580 im Maierhofer-Bau-Stadion.

    Schiedsrichter: Elias Wörz; Assistenten: Fabian Härle, Marco Blösch.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4558.htm


    Nächstes Spiel:


    8.9., 16 Uhr, zu Hause (TG) gegen TSV Kottern

    Die kleinen Löwen gastieren am 9. Spieltag in der Bayernliga Süd bei Schlusslicht SpVgg Hankofen-Hailing. Anpfiff im Maierhofer-Bau-Stadion in Leiblfing ist am Samstag, 31. August 2019 um 16 Uhr.


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    Für Löwen-Trainer Frank Schmöller ist es eine „spannende Aufgabe, weil wir wissen, welche Tugenden wir gegen Hankofen-Hailing brauchen: Viel Kampf, viel Einsatz, körperliche Präsenz und daneben unsere spielerischen Fähigkeiten. Wir werden uns der Herausforderung stellen!“

    Zuletzt war der 53-Jährige alles andere als zufrieden mit dem Auftritt seiner Elf. Der 2:3-Niederlage bei der Schanzer-Reserve, bei der die kleinen Löwen zur Pause bereits 0:3 zurücklagen, folgte ein 4:4 zu Hause gegen den FC Deisenhofen. Dabei führte sein Team bis zehn Minuten vor Schluss mit 4:2.

    Schmöllers Erkenntnis aus dieser Partie: „Wir müssen die Abwehr mehr stabilisieren. Vier Tore zu schießen ist super, aber vier Gegentore zu bekommen, das ist diskussionswürdig“, so der Ex-Profi, der noch auf der Suche nach der „richtigen Mischung zwischen Offensive und Defensive“ ist. Vor allem sei es wichtig, weiter weg vom Tor zu verteidigen, damit nicht mal ein Ball durchrutscht. „Und das auch konzentriert über 90 Minuten.“

    Da kann es helfen, dass erneut der erfahrene Marco Raimondo Metzger von den Profis die Reserve verstärkt. Er wird zusammen mit Youngster Niklas Lang, der nominell ebenfalls dem Profikader angehört, die Innenverteidigung bilden. „Das ist super“, sagt Schmöller, der sich auf die Atmosphäre in Niederbayern freut. „Wenn Sechzig kommt, sind dort immer viele Zuschauer. Das ist etwas Besonderes für die Jungs, da rührt sich was!“


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4553.htm

    Die Löwen haben beim Chemnitzer FC Wiedergutmachung für die beiden deutlichen Auswärtsniederlagen in Mannheim und Magdeburg betrieben. Das „Tor des Tages“ erzielte Startelf-Debütant Leon Klassen in der 77. Minute. Es war der erste Sieg in der Fremde seit dem 9. März dieses Jahres.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Auswärtsspiel in Chemnitz verletzungsbedingt auf Eric Weeger (Traningsrückstand nach Sehnenverletzung), Quirin Moll (Reha nach Kreuzbandriss), Benjamin Kindsvater (Schulterverletzung), Nico Karger (Sehnenriss), Semi Belkahia (Kreuzbandriss) und Herbert Paul (Kreislaufprobleme) verzichten. Niklas Lang und Marco Raimondo-Metzger spielten in der U21. Nicht im 18er-Kader standen Kristian Böhnlein und der dritte Torhüter Tom Kretzschmar. Gleich fünf Änderungen in der Startelf gab es im Vergleich zum Spiel in Magdeburg: Marius Willsch begann für Paul, Felix Weber für Dennis Erdmann, Dennis Dressel für Timo Gebhart, Leon Klassen für Stefan Lex und Fabian Greilinger für Kindsvater. Für Klassen war es überhaupt der erste Einsatz von Beginn an.

    Spielverlauf: Die Löwen attackierten die Gastgeber früh in der eigenen Hälfte. Erstmals gefährlich wurden die Sechzger nach etwas mehr als drei Minuten. Eine Kopfballverlängerung von Leon Klassen nahm Sascha Mölders an der Strafraumkante direkt, sein Schuss kam aber zu zentral, so dass Jakub Jakubov im Tor der Himmelblauen keine Probleme damit hatte (4.). Wenig später verpasste Mölders eine Hereingabe von Phillipp Steinhart aus dem linken Halbfeld am Fünfmeterraum nur um Zentimeter (5.). Chemnitz zog sich tief zurück, überließ den Sechzgern die Initiative und verlegte sich aufs Kontern. In der 17. Minute hätte diese Taktik beinahe zum Erfolg geführt, als Tarsis Bonga im Zentrum frei aufs Tor zusteuerte, aber von Steinhart von den Beinen geholt wurde. Der Löwen-Verteidiger sah dafür die Gelbe Karte. Den anschließenden Freistoß aus 20 Metern in zentraler Position setzte Dejan Bozic nur haarscharf über die Querlatte des von Hendrik Bonmann gehüteten 1860-Tores (19.). Ein Drehschuss von Mölders im Strafraum wurde in der 23. Minute geblockt. Kurz danach versuchte es Fabian Geilinger mit einem Linksschuss aus halbrechter Position, aber Jakubov tauchte ab, holte die Kugel aus dem kurzen Eck (24.). Nach einem schnellen Konter über die linke Seite passte Paul Milde von der Grundlinie in die Mitte, Bonga konnte jedoch seine Hereingabe nicht verwerten (27.). Ein Kopfball von Mölders nach Linksflanke von Steinhart landete neben dem rechten Pfosten im Tor-Aus (30.). In der 32. Minute flipperte die Kugel durch den CFC-Strafraum, am Ende foulte Rafael Garcia zwei Meter vor dem Strafraum Efkan Bekiroglu. Der Gefoulte lief selbst an, platzierte den Ball halbhoch neben den linken Pfosten, aber Jakubov war zur Stelle, parierte den Schuss zur Ecke (33.). Durch eine schnelle Drehung nach innen hatte Bekiroglu in der 42. Minute plötzlich viel Platz, doch der Ball rutschte ihm bei seinem Schuss aus 21 Metern über den Spann, so dass er deutlich links neben dem Tor landete (42.). Damit blieb es beim 0:0 zur Pause.

    Der CFC begann die 2. Halbzeit offensiver. Bei einer Hereingabe von links durch Milde musste sich Bonmann in seinem Fünfmeterraum strecken, um Schlimmeres zu verhindern (48.). Ein 25-Meter-Freistoß von Steinhart aus halbrechter Position mit links getreten landete in der Chemnitzer Mauer (57.). In der 62. Minute kam Garcia nach einer Einzelaktion halblinks aus 22 Metern mit rechts zum Schuss, der Ball ging aber deutlich über den Kasten von Bonmann vorbei. Nach einer Milde-Ecke von rechts stieg Niklas Hoheneder zum Kopfball hoch, setzte die Kugel aber deutlich neben das Löwen-Tor (64.). Mit einem Doppelwechsel – Timo Gebhart und Stefan Lex kamen für Bekiroglu und Greilinger– stärkte Löwen-Trainer Daniel Bierofka nochmals die Offensive für die Schlussphase. Die nächste Chance hatten aber die Gastgeber. Der eingewechselte Davud Tuma kam halbrechts aus 21 Metern zum Schuss, Bonmann tauchte ab, holte die Kugel aus dem kurzen Eck (72.). Auf der anderen Seite konnte Hoheneder nur mit einem Foul Gebhart vier Meter vor dem Strafraum bremsen. Die Kugel kam nach einer schnell ausgeführten Variante zu Gebhart, dessen Schuss aus 14 Metern wurde jedoch geblockt (74.). Ausgerechnet der Startelf-Debütant Leon Klassen erzielte in der 77. Minute den Führungstreffer. Nach einer sehenswerten Kombination auf der rechten Seite nahm Marius Willsch den Ball nach Hackentrick von Mölders aus vollem Lauf mit, passte von der Grundlinie zurück auf den 19-Jährigen, der blieb aus neun Metern cool, traf zum 1:0 ins linke Eck. Sechs Minuten später musste Bonmann nach einer Direktabnahme von Garcia nach Flanke Tuma am linken Torraumeck seine ganze Klasse zeigen, um den Schuss aus dem langen Eck zu wischen (83.). In der 89. Minute klappte die Abseitsfalle der Löwen nicht, der eingewechselte Erik Tallig lief frei auf Bonamnn zu, scheiterte jedoch im Eins-gegen-Eins am glänzend reagierenden 1860-Kepper. Schon zwei Minuten vor dem Ende der Nachspielzeit ging CFC-Keeper Jakubov bei einem Eckball mit nach vorne, kam aber nicht an die Kugel. Das war die letzte Offensivaktion der Gastgeber. Damit brachten die Sechzger das knappe 1:0 über die Zeit, gewannen nach neun sieglosen Partien wieder einmal in der Fremde.


    STENOGRAMM, 7. Spieltag, 30.08.2019, 18 Uhr


    Chemnitzer FC – TSV 1860 München 0:1 (0:0)


    CFC: 1 Jakubov (Tor) – 20 Itter, 3 Hoheneder, 4 Sarmov, 25 Reddemann, 31 Milde – 32 Bonga, 29 Langer, 18 Bohl, 16 Garcia – 33 Bozic.

    Ersatz: 22 Mroß (Tor) – 7 Tuma, 13 Schoppenhauer, 14 Campulka, 17 Tallig, 19 Blumberg, 23 Doyle.


    1860: 39 Bonmann (Tor) –25 Willsch, 4 Weber, 22 Berzel, 36 Steinhart – 17 Wein – 14 Dressel, 20 Bekiroglu – 11 Greilinger, 9 Mölders, 33 Klassen.

    Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 7 Lex, 8 Seferings, 10 Gebhart, 13 Erdmann, 19 Niemann, 24 Ziereis.


    Wechsel: Tuma für Bozic (66.), Tallig für Bohl (80.), Blumberg für Bonga (87.) – Gebhart für Bekiroglu

    (70.), Lex für Greilinger (70.), Ziereis für Mölders (80.).

    Tor: 0:1 Klassen (77.).

    Gelbe Karten: Bohl – Berzel, Steinhart, Willsch, Klassen.

    Zuschauer: 4.500 im Stadion An der Gellertstraße.

    Schiedsrichter: Franz Bokop (Vechta); Assistenten: Christian Meermann (Vechta), Konrad Oldhafer (Hamburg).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4555.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…aertstrauma-12956213.html


    https://www.abendzeitung-muenc…6f-aa5e-32d1306bdbf8.html


    https://www.abendzeitung-muenc…c5-85f1-0e4632740ee8.html


    Nächste Spiele:


    3.9.2019, 17 Uhr 30, Achtelfinale Toto-Pokal bei TSV 1865 Dachau


    6.9.2019, 14 Uhr, zu Hause (TG), Testspiel gegen Wacker Innsbruck


    14.9.2019, 14 Uhr, zu Hause gegen FC Carl Zeiss Jena

    Die Löwen starten einen neuen Versuch, ihre schlechte Auswärtsserie zu beenden. Am Freitag, 30. August 2019, geht’s zum Chemnitzer FC. Anpfiff im Stadion An der Gellertstraße ist bereits um 18 Uhr. Magenta Sport überträgt die Partie live.


    Sechzig auswärts in Sachsen.


    Die letzten sieben Spiele in der Fremde gingen allesamt verloren. Seit neun Partien, dem 1:0-Erfolg beim SV Wehen Wiesbaden am 9. März dieses Jahres, warten die Löwen auf einen Dreier in der Fremde. „Jedes Spiel ist eine neue Chance. Wir wollen diese Statistik mit aller Macht durchbrechen“, gibt sich 1860-Cheftrainer Daniel Bierofka kämpferisch.

    Dabei ist die enttäuschende Vorstellung beim 1:5 in Magdeburg abgehakt. „Wir haben Klartext gesprochen, die Mannschaft hat sich einsichtig gezeigt und im Training gut reagiert“, so der 40-Jährige, der natürlich nun die entsprechenden Taten sehen will. „Ich erwarte, dass wir engagiert und aggressiv in Chemnitz auftreten und nach vorne die Vorgaben umsetzen.“

    Bierofka stellte nochmals klar, dass er seinem Team nicht die prinzipielle Drittligatauglichkeit abgesprochen habe. „Das entscheidende Wort bei meiner Aussage nach dem Magdeburg-Spiel war das ‚heute‘. Ich wollte die Mannschaft damit aufwecken!“ Läuferisch, spielerisch, zweikampftechnisch und kämpferisch habe an diesem Tag alles gefehlt. „Wir haben in der Vergangenheit gezeigt, dass wir drittligatauglich sind. Aber dazu müssen wir die Basisdinge zeigen. In Chemnitz erwarte ich die entsprechende Reaktion auf dem Platz.“

    Zu den Langzeitverletzten gesellt sich erneut Benjamin Kindsvater, der nach einem Foul in Magdeburg schon früh ausgewechselt werden musste. Ansonsten sind alle fit. „Benni fällt aus, ein Band in der Schulter wurde in Mitleidenschaft gezogen“, erklärt Bierofka, der hofft, den Außenstürmer nach der Länderspielpause wieder einsetzen zu können. Ansonsten wollte sich der Coach über Personalien nicht auslassen. „Überlegungen sind schon da, das eine oder andere zu verändern. Als Trainer macht man sich immer Gedanken: Wer passt, wer macht in der Trainingswoche auf sich aufmerksam, wer ist bereit, den Kampf anzunehmen, der uns in Chemnitz erwartet? Es wird ein sehr aggressives Spiel, für beide Mannschaften geht es um sehr viel!“


    Facebook-Stream von der PK.


    Auch wenn Chemnitz noch immer auf den ersten Dreier in dieser Saison wartet – ein Selbstläufer erwartet Bierofka keineswegs. Die Sachsen müssten sich als Aufsteiger erst in der 3. Liga akklimatisieren. „Es waren gute Spiele dabei“, weiß der Löwen-Coach, verweist auf das 0:0 im letzten Heimspiel gegen Magdeburg und das 2:2 vor Wochenfrist im Grünwalder Stadion gegen den FC Bayern II. „Zuletzt hat sich Chemnitz mehr aufs Kontern verlagert. Aber letztlich müssen wir unsere Stärken durchdrücken und die Schwächen des Gegners aufdecken.“

    Der Chemnitzer FC war diese Woche einmal mehr bundesweit in aller Munde, nachdem es gegen Funktionsträger im Klub antisemitische Schmähungen aus der Fankurve gegeben hatte. Die CFC-Ultras haben für das Spiel gegen die Löwen sogar einen Boykott angekündigt. „Damit beschäftige ich mich nicht, das interessiert mich Nullkommanull. Wir werden auf den Platz gehen und alles geben“, liegt die Konzentration von Bierofka ausschließlich auf dem Sportlichen.

    Bis Montag, 2. September 2019, 18 Uhr, haben die Löwen Zeit, den von Hasan Ismaik finanzierten Stürmer zu verpflichten. „Günther Gorenzel ist noch am Arbeiten. Es gab einige Kandidaten, die wir aus verschiedenen Gründen nicht machen konnten – teilweise wegen der Vertragslaufzeit, teilweise aus finanziellen Erwägungen oder weil andere Vereine schon in Verhandlung waren. Aber wir haben noch ein, zwei Personalien, die Günther Gorenzel abarbeiten muss. Ich hoffe, dass wir dann Vollzug melden können!“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    CFC: 1 Jakubov (Tor) – 20 Itter, 3 Hoheneder, 4 Sarmov, 25 Reddemann, 31 Milde – 32 Bonga, 29 Langer, 18 Bohl, 16 Garcia – 33 Bozic.

    Ersatz: 22 Mroß (Tor) – 7 Tuma, 13 Schoppenhauer, 14 Campulka, 17 Tallig, 19 Blumberg, 21 Gesien, 23 Doyle, 28 Hoppe.

    Nicht dabei: 5 Velkov (Aufbautraining), 6 Karsanidis (Kreuzbandriss), 27 Sturm (Syndesmoseriss), 38 Müller (Probleme mit der Patellasehne).


    1860: 39 Bonmann (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 13 Erdmann 36 Steinhart – 17 Wein – 7 Lex, 10 Gebhart, 20 Bekiroglu, 11 Greilinger – 9 Mölders.

    Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 8 Seferings, 14 Dressel, 19 Niemann, 22 Berzel, 24 Ziereis, 25 Willsch, 33 Klassen, 34 Böhnlein.

    Nicht dabei: 2 Weeger (Aufbautraining), 3 Lang, 6 Metzger (beide U21), 5 Moll (Reha nach Kreuzbandriss), 16 Kindsvater (Schulterverletzung), 18 Karger (Sehnenriss), 27 Belkahia (Kreuzbandriss), 40 Kretzschmar (3. Torwart).


    Schiedsrichter: Franz Bokop (Vechta); Assistenten: Christian Meermann (Vechta), Konrad Oldhafer (Hamburg).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4550.htm

    Der erste Heimsieg für die kleinen Löwen schien gegen den FC Deisenhofen zum Greifen nahe. Bis zehn Minuten vor dem Ende führte das Team von Frank Schmöller mit 4:2. Doch dann schlugen die Gäste aus dem Oberhachinger Ortsteil noch zweimal zum 4:4-Endstand zu.


    Mit Kristian Böhnlein und Marco Raimondo-Metzger erhielt das Bayernliga-Team zusätzliche Verstärkung von den Profis. Und es begann nach Wunsch. In der 13. Minute brachte Matthew Durrans nach einer Ecke von Kevin Nsimba die Löwen-U21 in Führung. Die Freude währte aber nicht lange. Bereits zwei Minuten später glich Tobias Rembeck für die Gäste aus (15.). Nach dem Treffer von Kazuki Date (34.) ging’s mit einer 2:1-Führung der Gastgeber in die Kabine. Ein Pass in die Tiefe hatte Nsimba auf der rechten Seite erlaufen, die Hereingabe drückte der Japaner am zweiten Pfosten über die Linie.

    Doch kurz nach Wiederanpfiff glich Deisenhofen durch Marco Finster erneut aus. Diesmal gelang den Sechzgern der direkte Konter. Eine Minute später schnürte Durrans einen Doppelpack zum 3:2 (51.). Nachdem Böhnlein in der 63. Minute sogar erstmals auf einen zwei-Tore-Vorsprung gestellt hatte, schien der erste Heimsieg fast perfekt. Aber in der Schlussphase setzten die Gäste alles auf eine Karte und kamen durch Leon Müller-Wiesen zum Anschlusstreffer (83.). In der 2. Minute der Nachspielzeit gab es nach einem Foul des eingewechselten Timo Spennesberger einen Freistoß kurz vor der Strafraumgrenze der Löwen. Dieser wurde zunächst abgewehrt, der mitaufgerückte FCD-Torhüter Enrico Caruso legte für Florian Schmid auf, der in der letzten Aktion des Spiels zum 4:4-Ausgleich traf (90.+3). Direkt danach pfiff Schiedsrichter Stefan Treiber ab..

    Alles andere als zufrieden zeigte sich Löwen-Trainer Frank Schmöller mit dem Ergebnis. „Da braucht man nicht lange um den heißen Brei zu reden: Wenn du vier Tore zu Hause schießt und zehn Minuten vor Schluss mit 4:2 führst, dann musst du auch die drei Punkte mitnehmen!“ Sein Team sei zu naiv zu Werke gegangen, hätte in der Schlussphase zu viele Freistöße gegen sich gezogen und kaum für Entlastung gesorgt. „Das ist ein Lernprozess, den wir gehen sollten – aber möglichst schnell!“

    Der 53-Jährigen monierte vor allem die vielen Fouls, die seinem Team in der Druckphase von Deisenhofen zum Spielende hin in Strafraumnähe unterlaufen waren. „Das müssen wir einfach cleverer machen. Da sind wir noch zu naiv und grün hinter den Ohren. Wir haben förmlich um den Ausgleich gebettelt“, ärgerte sich der Ex-Profi. Trotzdem versuchte er gleichzeitig, seine Jungs wieder aufzubauen. „Wir dürfen jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken. Deisenhofen ist ein starker Aufsteiger, trotzdem hätten wir das Spiel nicht mehr aus den Händen geben dürfen. Daraus sollten wir möglichst schnell lernen!“


    STENOGRAMM, 8. Spieltag, 25.08.2018, 16 Uhr


    TSV 1860 München II – FC Deisenhofen 4:4 (2:1)


    1860: Kretzschmar (Tor) – Guinari, Lang, Metzger, Stefanovic – Trograncic (59., Spennesberger), Schön, Böhnlein – Nsimba, Durrans (61., Kraljevic), Date (89., Kovacevic).

    Tore: 1:0 Durrans (13.), 1:1 Rembeck (15.), 2:1 Date (34.), 2:2 Finster (50.), 3:2 Durrans (51.), 4:2 Böhnlein (63.), 4:3 Müller-Wiesen (83.), 4:4 Schmid (90.+3).

    Gelbe Karten: Stefanovic, Schön, Spennesberger – Vodermeier, Müller-Wiesen, Finster.

    Zuschauer: 235 Trainingsgelände, Grünwalder Straße 114.

    Schiedsrichter: Stefan Treiber; Assistenten: Marcel Riedl, Moritz Hägele.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4548.htm


    Nächstes Spiel:


    31.8., 16 Uhr, bei SpVgg Hankofen - Hailing