Beiträge von Loewe

    Der TSV 1860 München hat dem Wechselwunsch von Adriano Grimaldi entsprochen und sich nach intensiven Verhandlungen mit dem KFC Uerdingen auf einen Transfer geeinigt.


    „Die Freigabe für Adriano Grimaldi ist uns sehr schwer gefallen, da wir über die Qualitäten des Spielers wissen“, so 1860-Geschäftsführer Michael Scharold. „Nachdem Uerdingen auch nach der Verletzung von Adriano Grimaldi in der letzten Woche weiter mit Nachdruck auf den Wechsel hingewirkt hat, haben wir diesem zugestimmt. Am Ende sind wir zu einem Ergebnis gekommen, das für alle Seiten zufriedenstellend ist.“


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4160.htm

    Im zweiten und letzten Test während des Wintertrainingslagers in Oliva Nova zogen die Löwen gegen Arminia Bielefeld den Kürzeren. Zwar konnte Phillipp Steinhart (35.) durch einen an ihm verschuldeten Foulelfmeter die DSC-Führung von Christopher Nöthe (8.) ausgleichen. Fabian Klos traf aber in der 2. Halbzeit zum 2:1-Siegtreffer für die Ostwestfalen (54.).


    Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im letzten Test vor dem Punktspielstart in Lotte auf Stefan Lex (Adduktorenprobleme) verzichten. Ebenso fehlten die Daheimgebliebenen Nicholas Helmbrecht und Noel Niemann (Aufbautraining), Benjamin Kindsvater (Adduktorenprobleme), Simon Seferings (Faserriss) sowie der wechselwillige Adriano Grimaldi. Nicht zum Einsatz kam Marco Hiller. Absprachegemäß stand diesmal Hendrik Bonmann 90 Minuten zwischen den Pfosten.

    Die Löwen versuchten von Anpfiff weg, die Initiative gegen den Zweitligisten zu übernehmen. Doch die erste gefährliche Szene der Bielefelder führte in der 8. Minute gleich zur Führung. Nach einer nicht astreinen Aktion im Mittelfeld gegen Aaron Berzel, die Schiedsrichter Derlin Stiven Vélez Echavarria nicht unterband, hatten die Bielefelder Überzahl. Sven Schipplock legte auf halblinks ab, wo Christopher Nöthe zum Abschluss kam, aus zehn Metern Hendrik Bonmann im 1860-Tor keine Chance ließ und zum 1:0 ins lange Eck traf (8.). In der 15. Minute hatte Nico Karger freie Bahn, aber Max Christensen grätschte ihn kurz vorm linken Strafraumeck von hinten um. Der Unparteiische beließ es bei einer Gelben Karte für den DSC-Verteidiger. Die beste Chance bis dahin hatten die Löwen in der 24. Minute. Nach einem langen Pass aus der eigenen Hälfte war Karger halblinks seinem Gegenspieler enteilt. Anstatt in guter Position selbst abzuschließen, legte er die Kugel zurück an die Strafraumgrenze, wo der Schuss von Sascha Mölders aus zentraler Position geblockt wurde. Danach hatten die Löwen drei Eckbälle in Folge, die aber allesamt nichts einbrachten (25./26). Im Anschluss an ein Zuspiel von Karger auf Phillipp Steinhart im Strafraum lief Cedric Brunner dem Löwen-Verteidiger in die Hacken, der Schiedsrichter entschied sofort auf Elfmeter. Steinhart lief an, verlud den Ex-Löwen Stefan Ortega im Tor der Bielefelder und traf zum 1:1-Ausgleich ins linke untere Eck (35.). Einen 35-Meter-Freistoß des Torschützen aus dem Zentrum hob Berzel von der rechten Strafraumseite in die Mitte auf Efkan Bekiroglu, doch ein Bielefelder Verteidiger ging dazwischen, klärte per Kopf (41.). Nach einer Linksflanke konnte Bonmann mit einer Hand gerade noch vor den heraneilenden Schipplock und Joey Müller klären (43.). Somit blieb es beim 1:1 zur Pause.

    Während Bielefeld bis auf Torhüter Ortega komplett wechselte, brachte Daniel Bierofka zum zweiten Durchgang nur Herbert Paul für Marius Willsch ins Spiel. Erst nach einer Stunde tauschte er die anderen Feldspieler. Die Ostwestfalen machten mit dem erfahrenen Fabian Klos gleich mächtig Druck. Nach einem langen Ball legte er am zweiten Pfosten den Ball zurück auf Keanu Staude, der aus kurzer Distanz nur das Außennetz des 1860-Tores traf (48.). In der 53. Minute dann die Riesenchance für Bekiroglu zur Führung. Eric Weeger ging rechts einem Diagonalball von Daniel Wein hinterher, legte zurück auf den mitgelaufenen Bekiroglu, der aber mit dem Innenrist knapp am langen Eck vorbeizielte. Im Gegenzug traf Bielefeld zum 2:1. Ein langes Zuspiel nahm Torjäger Klos halblinks direkt aus 13 Metern, donnerte aus spitzem Winkel die Kugel ins Löwen-Netz (54.). Kurz danach beinahe sogar das 3:1. Einen 23-Meter-Freistoß aus halbrechter Position hämmerte Andreas Voglsammer an die Latte (57.). Wenig später hatten die Löwen nach einem Abspielfehler von DSC-Keeper Ortega eine Möglichkeit, doch Alessandro Abruscia brachte die Kugel nicht schnell genug unter Kontrolle, um aufs verwaiste Tor zu zielen. So bediente er Markus Ziereis, dessen Abschluss aber geblockt wurde (71.). Einen 28-Meter-Schuss von Sven Seufert lenkte Bonmann in der 79. Minute ins Tor-Aus. Die Löwen waren zwar bis zum Ende um den Ausgleich bemüht, kamen aber gegen die gutstehende Defensive der Bielefelder nicht mehr zu Chancen. So ging auch das zweite Spiel gegen einen deutschen Zweitligisten im Trainingslager mit einem Tor Unterschied verloren.


    Löwen-Trainer Daniel Bierofka war mit der ersten Stunde des Spiels sehr zufrieden. „Wir haben lediglich zwei Torschüsse zugelassen“, strich er erneut die Defensivleistung heraus. „Normalerweise müssen wir das 2:1 machen“, erinnerte er an die Großchance von Efkan Bekiroglu in der 53. Minute. Ärgerlich seien die Gegentore gewesen. „Der Bielefelder Führung ging ein klares Foul an Aaron Berzel voraus, das 2:1 war ein Sonntagsschuss“, so der Löwen-Coach. „Rein vom Spielverlauf bin ich zufrieden. Wir haben einen Riesenaufwand betrieben, ließen Bielefeld nicht zur Entfaltung kommen, müssen dann aber in Führung gehen. Wir hatten in der 1. Halbzeit viele Ballgewinne, spielen aber noch die Angriffe schlampig zu Ende“, monierte der 39-Jährige. „Trotzdem waren wir schon viel weiter als beim letzten Spiel. Vor allem im letzten Drittel habe sein Team „mehr zwingende Aktionen“ als noch gegen Darmstadt kreiert. Die erste Elf habe gezeigt, „dass alle Spieler in Lotte auf dem Platz stehen wollen. Aber es ist noch Zeit, um mir die endgültige Aufstellung zu überlegen!“ Wegen des Siegtreffers von Fabian Klos zum 2:1 für Bielefeld wollte Bierofka seinem Keeper Hendrik Bonmann keinen Vorwurf machen. „Das ist wurscht, ob es ein Fehler von ihm war. Für Henne war es wichtig, 90 Minuten zu spielen. Entscheidend ist, dass er nach seiner langen Verletzung wieder seinen Rhythmus kriegt.“


    STENOGRAMM, Testspiel 17.01.2019, 15.30 Uhr


    1860 München – DSC Arminia Bielefeld 1:2 (1:1)


    1860: 39 Bonmann (Tor) – 22 Berzel (60., 4 Weber), 17 Wein(60., 27 Belkahia), 32 Lorenz (60., 6 Mauersberger) – 2 Weeger (60., 31 Koussou), 5 Moll (60., 34 Böhnlein), 20 Bekiroglu (60., 38 Lacazette), 36 Steinhart (60., 11 Köppel) – 25 Willsch (46., 28 Paul), 9 Mölders (60., 24 Ziereis), 18 Karger (60., 19 Abruscia).

    Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 14 Dressel, 33 Greilinger, 44 Klassen.


    DSC, 1. Halbzeit: 1 Ortega (Tor) – 27 Brunner, 5 Christensen, 13 Börner, 8 Hartherz – 31 Müller, 7 Weihrauch, 6 Schütz – 22 Massimo, 36 Schipplock, 10 Nöthe.

    DSC, 2. Halbzeit: 1 Ortega (Tor) – 23 Clauss, 3 Behrendt, 11 Salger, 4 Lucoqui – 19 Prietl, 15 Yabo, 20 Seufert – 21 Volglsammer, 9 Klos, 32 Staude,

    Ersatz: 25 Klewin (Tor) –14 Edmundsson, 16 Brandy, 17 Owusu, 34 Özkan, 38 Ucar, 44 Atkinson.


    Tore: 0:1 Nöthe (8.), 1:1 Steinhart (35., Foulelfmeter), 1:2 Klos (54.).

    Gelbe Karten: – Christensen.

    Zuschauer: 200 Trainingsplatz Hotel Oliva Nova Beach & Golf Resort.

    Schiedsrichter: Derlin Stiven Vélez Echavarria; Assistenten: Jaad El Houcin, Lluis Calafat Boix (alle Valencia).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4149.htm


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    Die Löwen verlieren ihren ersten Test im Trainingslager im spanischen Oliva unter den Augen der Ex-Löwen Richard Neudecker (FC St. Pauli) und Manuel Schäffler (SV Wehen Wiesbaden) gegen Zweitligist SV Darmstadt 98 mit 0:1. Das „Tor des Tages“ erzeilte Felix Platte in der 21. Minute.


    Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im ersten Test während des Trainingslagers in Oliva auf Stefan Lex (Adduktorenprobleme) verzichten. Ebenso fehlten die Daheimgebliebenen Nicholas Helmbrecht und Noel Niemann (Aufbautraining), Benjamin Kindsvater (Adduktorenprobleme) und Simon Seferings (Faserriss) sowie der wechselwillige Adriano Grimaldi. Nicht zum Einsatz Hendrik Bonmann. Er darf gegen Arminia Bielefeld 90 Minuten das Tor hüten, diesmal durfte Maco Hiller über die komplette Spielzeit ran.

    Der Zweitligist hatte die erste gute Offensivszene, eingeleitet vom Ex-Löwen Yannick Stark. Der bediente den durchgestarteten Sören Bertram. Phillipp Steinhart verschätzte sich bei dessen Hereingabe, doch Romuald Lacazette konnte gerade noch vor Marcel Heller die Kugel ins Tor-Aus befördern (2.). In der 6. Minute flankte Marius Willsch von rechts, dem Kopfball von Nico Karger fehlte jedoch der Druck, so dass er geblockt werden konnte. Nach einem Foul von Stark an Efkan Bekiroglu kam Phillipp Steinhart zu einer guten Freistoßchance. Der Top-Vorlagengeber der 3. Liga zirkelte jedoch den Ball aus 19 Metern in zentraler Position deutlich über den Querbalken (12.). In der 16. Minute kam Bekiroglu in aussichtsreicher Position nach einem Zuspiel von Sascha Mölders gegen Lilien-Keeper Max Grün einen Tick zu spät. In die Drangphase der Löwen erzielten die Hessen die Führung. Nach einem Pass in die Tiefe tauchte Felix Platte frei vor Marco Hiller auf, ließ dem 1860-Keeper aus zwölf Metern keine Chance (21.). Zwei Minuten später die Möglichkeit zum Ausgleich. Nach Mölders-Pass kam Karger in aussichtsreicher Position zum Abschluss, setzte die Kugel aber deutlich über das Darmstädter Tor (23.). Die Sechzger waren weiter bemüht, hatten auch einige Standards in Tornähe, doch so richtig gefährlich wurden sie selten. Eine Hereingabe von links durch Steinhart verpasste Lacazette, Leihspieler vom Gegner, im Zentrum nur knapp (36.). Kurz danach die nächste Möglichkeit für die Löwen, doch das Zuspiel von Mölders im Strafraum landete im Rücken von Bekiroglu (37.). Da hätte der Torjäger selbst den Abschluss suchen müssen! Auf der Gegenseite verlängerte Platte einen Einwurf per Kopf in die Mitte, Johannes Wurtz kam zum Abschluss, aber sein Schuss ging deutlich über den Kasten (42.). Das war auch die letzte nennenswerte Aktion vor dem Pausenpfiff. Trotz optischer Vorteile blieb es beim 0:1-Rückstand aus der 21. Minute.

    Bis auf Torhüter Hiller schickte Daniel Bierofka zur 2. Halbzeit eine komplett neue Mannschaft aufs Spielfeld. In der 49. Minute verpasste Markus Ziereis nach starker Vorarbeit von Christian Köppel acht Meter vor dem Tor die hohe Hereingabe nur knapp. Die Kugel prallte allerdings von einem Darmstädter Richtung Tor, kullerte haarscharf am langen Pfosten vorbei. Nach einem Ballgewinn schalteten die Lilien schnell um, Joevin Jones trieb den Ball nach vorne und schickte Orrin Gaines auf der rechten Seite. Seine Hereingabe landete bei Terrence Boyd, der im Rückwärtslaufen am langen Eck vorbeiköpfte (55.). Auf der anderen Seite kam Jan Mauersberger nach einem Eckball von Alessandro Abruscia zum Abschluss, verpasste aber den Ausgleich (59.). In der 65. Minute passte Daniel Wein auf Ziereis im Strafraum, doch der Oberpfälzer brachte das Zuspiel nicht unter Kontrolle, deswegen fehlte seinem Abschluss die nötige Schärfe. Nach einem Freistoß von Abruscia aus halbrechter Position, den Wein verlängerte, verpassten nacheinander Ziereis und Aaron Berzel am langen Pfosten (70.). Einen Konter über Sandro Sirigu schloss Boyd aus 18 Metern ab, jedoch Berzel grätschte dazwischen, vereitelte den Torabschluss (76.). In der Schlussviertelstunde passierte nichts Entscheidendes mehr, so blieb es bei der knappen Löwen-Niederlage. Ein Leistungsunterschied der Sechzger gegenüber dem Zweiligisten war jedenfalls nicht zu erkennen.

    Löwen-Chefcoach Daniel Bierofka war vor allem mit der Defensivleistung seines Teams zufrieden. „In der 1. Halbzeit haben wir zwei Torschüsse zugelassen, in der 2. Halbzeit keinen mehr. Defensiv haben wir gut gearbeitet, offensiv hatten wir vor der Pause zwei gute Möglichkeiten, wo einmal Romuald Lacazette nicht mehr ganz hin kam und das andere Mal Sascha Mölders den Ball zu weit nach hinten legt.“ Beiden Team, so der 39-Jährige, habe man die fehlende Frische nach drei Trainingseinheiten gestern und heute Morgen angemerkt. „Das muss man in die Bewertung einbeziehen!“ Bierofka monierte jedoch die fehlende Durchschlagskraft im letzten Spieldrittel. „Da fehlt uns noch die Geschwindigkeit. Wir haben jetzt zwei Tage trainiert, nun haben wir drei Tage bis zum nächsten Testspiel. Dann sehen wir, was wir gegen Bielefeld machen“, will der Trainer mit seinem Team an diesem Manko weiter arbeiten. „Ich hoffe, dass wir dann ein Stück weiter sind.“ Jeder sei sehr engagiert gewesen, auch wenn man einigen Spielern wie Markus Ziereis angemerkt hätte, „dass sie lange verletzt waren. Er braucht, wie auch Lacazette, jetzt die Spielpraxis, die Matchpraxis. Im Training kann man zwar viel machen, Spiele sind aber etwas anderes!“


    STENOGRAMM, Testspiel 14.01.2019, 15.30 Uhr


    1860 München – SV Darmstadt 98 0:1 (0:1)


    1860, 1. Halbzeit: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 32 Lorenz, 36 Steinhart – 5 Moll – 38 Lacazette, 20 Bekiroglu – 25 Willsch, 9 Mölders, 18 Karger.

    1860, 2. Halbzeit: 1 Hiller (Tor) – 27 Belkahia, 22 Berzel, 6 Mauersberger – 2 Weeger, 17 Wein, 14 Dressel, 11 Köppel – 31 Koussou, 24 Ziereis, 19 Abruscia.

    Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 33 Greilinger, 34 Böhnlein, 44 Klassen.


    D98, 1. Halbzeit: 38 Grün (Tor) – 43 A. Jones, 40 Rieder, 28 Franke, 2 Hertner – 25 Stark, 5 Medojevic, 20 Heller – 9 Wurtz, 7 Platte, 23 Bertram.

    D98, 2. Halbzeit: 38 Grün (Tor) – 3 J. Jones, 11 Kempe, 14 Pálsson, 17 Sirigu, 18 Boyd, 19 Dursun, 21 Höhn, 27 Gaines, 32 Holland, 36 Kamavuaka.

    Ersatz: 1 Heuer Fernandes (Tor) – 34 Müller.


    Tor: 0:1 Platte (21.).


    Gelbe Karten: Belkahia – Boyd.

    Zuschauer: 200 Trainingsplatz Hotel Oliva Nova Beach & Golf Resort.

    Schiedsrichter: Juan Miguel Tebar Hernandez; Assistenten: Roberto Cerda Gomez, Pablo Martin Sacristan (alle Valencia).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4143.htm


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    http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2211.htm

    Das Testspiel gegen Arminia Bielefeld (2. Bundesliga) wird am Donnerstag um 15:30 Uhr angepfiffen. Laola.tv wird die Partie über Stream live übertragen. Auf diese Weise haben die Fans eine Möglichkeit ihre Löwen am Donnerstag live zu sehen. Es ist das letzte Testspiel vor der Partie gegen die Sportfreunde Lotte.

    Die Löwen beendeten ihr erstes Testspiel 2019 gegen den österreichischen Zweitligisten SV Guntamatic Ried mit 2:2.Dabei lagen sie nach etwas mehr als einer Viertelstunde bereits 0:2 zurück, doch Phillipp Steinhart per Foulelfmeter (25.) und Eric Weeger (84.) glichen zum Endstand aus.


    Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im ersten Test 2019 gegen den SV Guntamatic Ried auf Qurin Moll (Achillessehnenbeschwerden), Stefan Lex, Benjamin Kindsvater (beide Adduktorenprobleme), Simon Seferings (Faserriss), Noel Niemann und Nicholas Helmbrecht (Aufbautraining) verzichten. Nicht zum Einsatz kam der wechselwillige Adriano Grimaldi.

    Richtig kalt erwischt wurden die Löwen gegen den Tabellendritten der 2. Liga Österreichs. Nach etwas mehr als 60 Sekunden lag die Kugel bereits im Tor von Marco Hiller. Eine flache Hereingabe durch Thomas Mayer von der rechten Seite drückte Darijo Pecirep am zweiten Pfosten aus abseitsverdächtiger Position zum 1:0 für die Gäste über die Linie (2.). Die Sechzger waren im Anschluss bemüht, die Kontrolle über die Partie zu erlangen. In der 6. Minute legte Sascha Mölders mit dem Rücken zum Tor den Ball auf Romuald Lacazette ab, der 19-Meter-Schuss des Franzosen aus halblinker Position ging jedoch knapp übers lange Eck. In der 13. Minute vergab Efkan Bekiroglu die Riesenchance zum Ausgleich, als er eine Flanke von Phillipp Steinhart von der linken Seite am Fünfmeterraum freistehend per Kopf nicht an SVR-Keeper Filip Dmitrovic vorbeibrachte. Drei Minuten später folgte die Strafe der äußerst effizient spielenden Oberösterreicher auf den Fuß. Bekiroglu hatte in der Vorwärtsbewegung den Ball verloren, Lukas Grgic passte durch die Schnittstelle auf Julian Wießmeier, der aus 17 Metern genau ins untere rechte Eck zum 2:0 traf (16.). In der 24. Minute war Nico Karger nach einem Mölders-Zuspiel von Grgic nur mit einem Foul im Strafraum zu stoppen, Schiedsrichter Julian Kreye zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Steinhart lief an und erzielte mit Hilfe des linken Innenpfostens den Anschlusstreffer (25.). Nach einer halben Stunde besaß Mölders die Chance zum Ausgleich. Karger hatte auf den 33-Jährigen halblinks durchgesteckt. Aber anstatt selbst abzuschließen, passte er auf Marius Willsch in der Mitte. Ein Verteidiger der Gäste hatte aufgepasst, ging dazwischen (31.). Drei Minuten später konterten die Sechzger in Überzahl, Mölders spielte Doppelpass mit Bekiroglu, scheiterte anschließend aus 15 Metern an Dmitrovic, der seinen Schuss per Fuß abwehrte (34.). In der 41. Minute wurde Karger erneut im Strafraum gelegt, diesmal war Manuel Kerhe der Übeltäter. Alle rechneten mit dem zweiten Elfmeter, doch der Linienrichter hatte Mölders, der gar nicht ins Geschehen eingriff, im Abseits gesehen, der Schiedsrichter folgte seinem Assistenten, entscheid auf Freistoß für Ried. So blieb es beim 1:2 Pausenrückstand der Löwen.

    1860-Chefcoach Daniel Bierofka schickte eine komplett andere Elf in der 2. Halbzeit aufs Feld. Dabei stand Hendrik Bonmann erstmals nach seiner langwierigen Verletzung wieder zwischen den Pfosten. Und die Sechzger machten gleich richtig Druck. Alessandro Abruscia scheiterte mit einem 24-Meter-Freistoß an Keeper Johannes Kreidl (48.). In der 54. Minute kam Eric Weeger nach einem Abpraller halbrechts im Strafraum zum Abschluss, seine Direktabnahme aus 15 Metern ging aber deutlich am langen Eck vorbei. Vier Minuten später hatte Nono Koussou die Möglichkeit zum Ausgleich auf dem Fuß. Christian Köppel hatte sich auf der linken Seite gegen zwei Rieder durchgesetzt, legte zurück auf Koussou, der nicht direkt abschloss, sondern den Ball erst annahm. So konnte Bojan Luganja seinen Schuss aus acht Metern noch zur Ecke abblocken (58.). In der 69. Minute setzte sich Weeger auf der rechten Seite durch, Kreidl warf sich anschließend in seine Hereingabe, verhinderte so den Abschluss des freistehenden Koussous. Kurz vor Schluss wurden die Löwen dann doch noch mit dem hochverdienten Ausgleich belohnt. Dennis Dressel hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt, legte mit viel Überblick die Kugel zurück auf Weeger, der halbrechts aus neun Metern zum 2:2-Endstand ins linke Eck traf (84.).

    Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka fand die Leistung aus dem vollen Training heraus in Ordnung. „In der 2. Halbzeit haben wir richtig gut gespielt. Vor der Pause haben wir die eine oder andere klare Torchance liegenlassen“, moniert er. „Es war ein Testspiel. Da kommt es weniger auf das Ergebnis als auf die Art und Weise an.“ Der 39-Jährige monierte im ersten Durchgang die fehlende Feinabstimmung zwischen Romuald Lacazette und Efkan Bekiroglu. „Daran müssen wir noch arbeiten.“ Besonders freute den Trainer das Auftreten von Dennis Dressel und Eric Weeger, die im Zusammenspiel den zweiten Treffer erzielen konnten. „Dennis hat das halbe Jahr egelmäßige Spielpraxis in der U21 richtig gutgetan. Er wird mit ins Trainingslager fahren. Im Hinblick auf die kommende Saison werden wir ihn fördern.“ Um Weeger, so Bierofka, mache er sich ohnehin keine Sorgen. „Eric wird in der Rückrunde seine Chance bekommen.“ Erstmals seit dem 31. August 2018 stand Hendrik Bonmann, der als Nummer Eins in die Saison gestartet war, nach seiner Verletzung wieder zwischen den Pfosten. „Für Henne ist es wichtig, dass er wieder fit ist. Das ist ganz entscheidend. Er wird in einem der beiden kommenden Testspiele 90 Minuten durchspielen – und dann sehen wir weiter“, kündigt Bierofka an.


    STENOGRAMM, Testspiel 09.01.2019, 14 Uhr


    1860 München – SV Guntamatic Ried 2:2 (1:2)


    1860, 1. Halbzeit: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 27 Belkahia, 32 Lorenz, 36 Steinhart – 17 Wein – 38 Lacazette, 20 Bekiroglu – 25 Willsch, 9 Mölders, 18 Karger.

    1860, 2. Halbzeit: 39 Bonmann (Tor) – 4 Weber, 22 Berzel, 6 Mauersberger – 2 Weeger, 14 Dressel, 34 Böhnlein, 11 Köppel – 31 Koussou, 24 Ziereis, 19 Abruscia.

    Ersatz: 14 Dressel.


    SVR, 1. Halbzeit: 61 Dmitrovic (Tor) – 13 Kerhe, 6 Reiner, 28 Reifeltshammer, 15 Kröpfl – 22 Grgic, 23 Grabher – 11 Mayer, 10 Wießmeier, 12 Grüll – 19 Pecirep.

    SVR, 2. Halbzeit: 1 Kreidl (Tor) – 31 Takougnadi, 6 Reiner, 5 Lugonja, 18 Schilling – 8 Ammerer, 23 Grabher (64., 7 Hebesberger) – 29 Dos Santos Dias, 17 Cirkic, 20 Surdanovic – 9 Vojic.

    Tore: 0:1 Pecirep (2.), 0:2 Wießmeier (16.), 1:2 Steinhart (25., Foulelfmeter), 2:2 Weeger (84.) .

    Gelbe Karten: Bekiroglu –.

    Zuschauer: 100 Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114.

    Schiedsrichter: Julian Kreye; Assistenten: Felix Brandstätter, Richard Conrad.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4137.htm


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    Testspiele fix

    Dreimal testen die Löwen vor dem Punktspielauftakt am 25. Januar 2019 bei den Sportfreunden Lotte. Erster Gegner ist am Mittwoch, 9. Januar, Anpfiff 14 Uhr, der SV Guntamatic Ried auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114. Im Trainingslager im spanischen Oliva Nova (12. bis 19. Januar) stehen zwei Partien gegen deutsche Zweitligisten auf dem Programm. Gegen den SV Darmstadt 98 geht es am Montag, 14. Januar, 16 Uhr, auf dem Platz des Oliva Nova Beach & Golf Resort. Drei Tage später testen die Sechzger gegen Arminia Bielefeld. Anpfiff in Benidorm auf dem Platz des Hotels Melia Villaitana, wo die Ostwestfalen untergebracht sind, ist am Donnerstag, 17. Januar, um 15.30 Uhr.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4135.htm


    Die Eckpunkte der Vorbereitung der Löwen auf die Rückrunde in der 3. Liga stehen. Trainingsauftakt im ist am Freitag, 4. Januar 2019, 10.30 Uhr, auf dem Trainingsgelände. Bis zum Punktspielstart am Freitag, 25. Januar 2019, bei den Sportfreunden Lotte bleiben Daniel Bierofka und seinem Trainerteam exakt drei Wochen Zeit. Getestet wird gegen den SV Ried, SV Darmstadt 98 und Arminia Bielefeld.


    Zur Vorbereitung fahren die Löwen wieder ins Trainingslager nach Oliva Nova, das rund eine Autostunde südlich der spanischen Metropole Valencia liegt. Im Oliva Nova Beach & Golf finden Kapitän Felix Weber und seine Mannschaftskollegen von 12. bis 19 Januar 2019 optimale Bedingungen vor. So verfügt das Appartement-/Suite Hotel über vier eigene, hervorragend präparierte Naturrasen-Fußballplätze (UEFA & FIFA Norm), die in zehn Minuten zu Fuß zu erreichen sind.


    DIE TERMINE

    • 04.01.2019,10.30 Uhr | Trainingsauftakt am Trainingsgelände
    • 09.01.2019, 14 Uhr | Testspiel gegen SV Ried, Trainingsgelände Grünwalder Str. 114
    • 12.01.2019 | Abflug Trainingslager
    • 14.01.2019, 16 Uhr | Testspiel gegen SV Darmstadt 98, Oliva Nova Beach & Golf Resort
    • 17.01.2019, 15.30 Uhr | Testspiel gegen Arminia Bielefeld, Platz Hotel Melia Villaitana in Benidorm
    • 19.01.2019 | Rückkehr Trainingslager
    • 25.01.2019, 19 Uhr | Punktspiel bei SF Lotte, FRIMO Stadion

    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4097.htm

    Die Löwen verabschiedeten sich mit einem 2:1-Sieg gegen den 1. FC Kaiserslautern in die Winterpause. Nach der Ampelkarte für Janek Starnberg kurz vor der Pause bestritten die Sechzger die 2. Halbzeit in Überzahl. Efkan Bekiroglu traf zur Führung (55.), der eingewechselte Timmy Thiele glich in der 68. Minute aus. Den Siegtreffer erzielte Quirin Moll nach einem Standard (85.).


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste gegen Kaiserslautern verletzungsbedingt auf Jan Mauersberger (Aufbau nach Gesichtsfraktur), Simon Seferings (Muskelfaserriss), Benjamin Kindsvater (muskuläre Probleme), Ugur Türk (Knieprobleme), Nicholas Helmbrecht (Patellasehnenspitzensyndrom), Markus Ziereis (Aufbau nach Narbenentzündung), Noel Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss) und Hendrik Bonmann (Narbeneinriss im Knie) verzichten. Herbert Paul fehlte wegen seiner Gelb-Roten Karte. Nicht im 18er-Kader standen diesmal Dennis Dressel, Semi Belkahia, Nono Koussou, Kristian Böhnlein und Leon Klassen. Zwei Änderungen gegenüber dem Spiel Jena gab es in der Startelf. Für den gesperrten Paul kehrte Phillipp Steinhart wieder zurück, für Adriano Grimaldi kam Efkan Bekiroglu ins Team.


    STIMMEN Quirin Moll: „Das wird jetzt eine schöne Weihnacht!“


    Spielverlauf: Es dauerte bis zur 4. Minute, dann kam Quirin Moll halblinks aus 21 Metern zum Schuss, Torhüter Wolfgang Hesl hatte noch die Fingerspitzen dran, lenkte die Kugel um den linken Pfosten. Drei Minuten später schickte Moll auf der linken Seite Nico Karger auf die Reise, der legte quer in die Mitte auf Sascha Mölders, kevin Kraus ging dazwischen, die abgefälschte Hereingabe landete als Bogenlampe auf dem Tordach der Lauterer (7.). Ein 19-Meter-Freistoß von Daniel Wein, leicht nach links versetzt, landete deutlich über dem Querbalken des Gästetores (9.). Aus dem Nichts heraus kam Dominik Schad rechts im Löwen-Strafraum aus spitzem Winkel zum Schuss, der Ball ging nur knapp am langen Eck vorbei (13.). In der 22. Minute zog Karger von links in die Mitte, schloss dann aus 15 Metern mit rechts ab, doch der Schuss kam genau auf Hesl, der damit keine Probleme hatte. Einen Freistoß drei Meter vorm rechten Strafraumeck setzte Phillipp Steinhart zentral über die Latte (26.). Genauso überraschend die zweite Chance der Pfälzer. Janek Sternberg, Torschütze im Hinspiel, zog halblinks aus 24 Metern ab, der Ball klatschte gegen den linken Pfosten (29.). Wein konnte in der 37. Minute gerade noch den Schuss von Christian Kühlwetter zur Ecke blocken, der halblinks aus acht Metern zum Abschluss gekommen war. Wenig später verpasste auf der anderen Seite Stefan Lex ein Zuspiel von Karger am Elfmeterpunkt nur knapp (38.). Kurz vor der Pause musste Sternberg gehen. Bei einem Konter der Löwen riss er Lex um. Da er schon Gelb vorbelastet war, zeigte ihm Schiedsrichter Dr. Martin Thomsen die Ampelkarte (45.). Kurz danach war Pause in einem Spiel, das die Löwen dominierten, aber bei dem die Gäste immer wieder zu Chancen kamen.

    Kurz nach Wiederanpfiff hatten die Sechzger die nächste Freistoß-Chance. Steinharts Aufsetzer aufs rechte untere Eck aus 25 Metern konnte Hesl parieren (48.). Nach einem Rückpass von Schad kam Hesl gerade noch vor Sascha Mölders an den Ball (53.). Zwei Minuten später zappelte der Ball im FCK-Netz. Bekiroglu hatte aus 23 Metern nach Steinhart-Zuspiel mit dem rechten Innenrist abgezogen, der Schlussmann der Pfälzer war zwar mit den Fingerspitzen dran, konnte den Einschlag am rechten Innenpfosten zum 1:0 aber nicht verhindern (55.). Eine Kopfballverlängerung von Mölders kam halblinks zu Karger, der schoss aber aus spitzem Winkel aus sieben Metern am langen Eck vorbei (67.). in der 68. Minute der Ausgleich der Lauterer. Doch der Treffer war sehr strittig, weil Romuald Lacazette nach einer Ecke umgerissen worden war. Den anschließenden Schuss von Lukas Gottwalt parierte Marco Hiller mit einer Glanzparade, doch Timmy Thiele schaltete am schnellsten, köpfte die Kugel aus vier Meter ins verwaiste Tor zum 1:1. Nach einem Konter kam Kühlwetter halbrechts aus 16 Metern zum Abschluss, Hiller parierte den Schuss zur Ecke (78.). Ein Freistoß von Steinhart aus dem rechten Halbfeld setzte am Fünfmeterraum auf, Adriano Grimaldi und Lacazette irritierten Torhüter Hesl, der den Ball zur Seite abwehrte, wo Moll am linken Pfosten ihn per Flugkopfball zum 2:1 über die Linie drückte (85.). Die Löwen hatten noch die eine oder andere brenzlige Situation zu überstehen, feierten aber zum Jahresabschluss einen 2:1-Sieg.


    STENOGRAMM, 20. Spieltag, 22.12.2018, 14 Uhr


    1860 München – 1. FC Kaiserslautern 2:1 (0:0)


    1860: 1 Hiller (Tor) – 22 Berzel, 17 Wein, 32 Lorenz– 2 Weeger, 5 Moll, 20 Bekiroglu, 36 Steinhart – 7 Lex, 9 Mölders, 18 Karger.

    Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 4 Weber, 10 Grimaldi, 11 Köppel, 14 Dressel, 19 Abruscia, 25 Willsch, 38 Lacazette.

    FCK: 13 Hesl (Tor) – 20 Schad, 5 Kraus, 35 Hainault, 3 Sternberg – 25 Sickinger, 11 Pick – 21 Zuck, 8 Fechner – 15 Huth, 24 Kühlwetter.

    Ersatz: 22 Grill (Tor) – 9 Thiele, 10 Biada, 16 Bergmann, 17 Hemlein, 23 Dick, 28 Gottwalt.

    Wechsel: Lacazette für Wein (46.), Grimaldi für Bekiroglu (76.), Weber für Mölders (87.) – Gottwalt für Huth (46.), Thiele für Sickinger (66.), Biada dür Pick (83.).

    Tore: 1:0 Bekiroglu (55.), 1:1 Thiele (68.), 2:1 Moll (85.).

    Gelbe Karten: Berzel – Kühlwetter.

    Gelb-Rote Karte: Sternberg (45., wiederholtes Foulspiel.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Dr. Martin Thomsen (Kleve); Assistenten: Florian Exner (Beelen), Alexander Ernst (Schwerte).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4129.htm


    Bildergalerie:


    http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2203.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…tern-3-liga-10912214.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…n-abstimmen-10912373.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…n-vom-spiel-10912371.html


    https://www.abendzeitung-muenc…05-9bbf-e18fbca8133c.html


    https://www.abendzeitung-muenc…c7-abca-c4506a01e0e6.html


    https://www.abendzeitung-muenc…b2-ac0c-0e84ed48e559.html


    Nächstes Spiel:


    Winterpause

    Die Spieltage 24 bis 32 wurden zeitgenau festgelegt: Hier die Termine:


    24. Spieltag, Montag, 18.02.2019, 19 Uhr

    TSV 1860 München – VfR Aalen


    25. Spieltag, Samstag, 23.02.2019, 14 Uhr
    FC Energie Cottbus – TSV 1860 München

    26. Spieltag, Sonntag, 03.03.2019, 13 Uhr
    TSV 1860 München – F. C. Hansa Rostock

    27. Spieltag, Samstag, 09.03.2019, 14 Uhr
    SV Wehen Wiesbaden – TSV 1860 München

    28. Spieltag, Dienstag, 12.03.2019, 19 Uhr
    TSV 1860 München – SpVgg Unterhaching

    29. Spieltag, Samstag, 16.03.2019, 14 Uhr
    Würzburger Kickers – TSV 1860 München

    30. Spieltag, Samstag, 23.03.2019, 14 Uhr
    TSV 1860 München – SV Meppen

    31. Spieltag, Samstag, 30.03.2019, 14 Uhr
    Eintracht Braunschweig – TSV 1860 München

    32. Spieltag, Montag, 08.04.2019, 19 Uhr
    SG Sonnenhof Großaspach – TSV 1860 München

    Zum Rückrundenauftakt kommt es auf Giesings Höhen zum „Duell unter Freunden“, wenn die Löwen am Samstag, 22. Dezember 2018, den 1. FC Kaiserslautern empfangen. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist um 14 Uhr. Das Spiel ist restlos ausverkauft. Das BR Fernsehen und Telekom Sport zeigen die Partie live.


    SECHZIG - Das Löwenmagazin gegen den 1. FC Kaiserslautern.


    Ein Sonderzug kommt aus der Pfalz. Beide Fangruppen pflegen seit vielen Jahren eine Fanfreundschaft. Optimale Bedingungen für ein Fußballfest auf Giesings Höhen zum Jahresausklang. Auf dem Platz dagegen werden sich beide Teams nichts schenken. „Ich versuche, meine Mannschaft maximal gut auf den Gegner einzustellen. Alles andere liegt dann an den Jungs“, sagt 1860-Cefcoach Daniel Bierofka vor dem Traditionsduell der beiden Bundesliga-Gründungsmitglieder. „Fußball rechnet sich in Wahrscheinlichkeiten. Du kannst ein super Spiel machen, hast aber nicht die Garantie, dass du auch gewinnst.“

    Um die Wahrscheinlichkeit zu steigern, erwartet der 39-Jährige von seinem Team eine ähnlich couragierte Leistung wie gegen Jena nach dem Platzverweis von Herbert Paul. „Es war schön zu sehen, wie wir mit zehn Mann nach vorne gespielt haben. Wir wollen das Jahr 2018 positiv abschließen“, so Bierofka, für den es ein erfolgreiches war. „Wir werden nicht auf einem Abstiegsplatz überwintern, haben nach der Vorbereitung die Chance, nochmals voll anzugreifen.“

    Für den Löwen-Trainer ist wichtig, „dass wir überhaupt in der 3. Liga spielen. Es war nicht einfach bei unserer Ausgangsposition. Schade ist natürlich schon, dass wir uns für die eine oder andere gute Leistung nicht entsprechend belohnt haben.“ Deshalb stünden zu wenige Punkte auf dem Konto. „Es sind kaum Spiele dabei gewesen, wo wir komplett versagt haben.“ Der Ex-Profi zählt nur die Partie in Meppen und die 1. Halbzeit in Karlsruhe auf. „Ansonsten waren wir auf Augenhöhe. Die Jungs haben immer ihr Bestes gegeben.“


    Kevin Kraus: Der »Leader« beim 1. FC Kaiserslautern.


    Bei den Schiedsrichter-Entscheidungen dagegen hätte sein Team „nicht das große Glück gezogen“. Bierofka moniert acht Entscheidungen gegen die Löwen. „Das darf aber keine Ausrede sein. Das Glück müssen wir uns durch die Art und Weise, wie wir Fußball spielen, erarbeiten und auf unsere Seite ziehen. Das werden wir gegen Kaiserslautern versuchen.“

    Diesmal wird die Mannschaft nicht im Hotel nächtigen. Bierofka möchte etwas in der Routine ändern. „Die Jungs sollen den Kopf frei kriegen. Sie wissen schon alles über den Gegner, sind entsprechend gebrieft. Wichtig ist, dass sie am Samstag mit einer gewissen Lockerheit auf den Platz gehen, nicht verkrampfen. Dann können sie auch kreativ sein.“

    Personell kann Bierofka im Großen und Ganzen auf den Kader vom letzten Spieltag zurückgreifen. Für den gesperrten Herbert Paul kehrt Phillipp Steinhart nach verbüßter Gelbsperre ins Team zurück. Benjamin Kindsvater wird weiter fehlen. Dafür trainiert Nono Koussou nach seiner Oberschenkelverletzung wieder regelmäßig mit der Mannschaft mit. Die Rückkehr von Markus Ziereis, Hendrik Bonmann, Simon Seferings und Jan Mauersberger ist für das neue Jahr fest eingeplant. „Dann haben wir wieder mehr Alternativen“, freut sich Bierofka.

    Der Löwen-Trainer hat vor den Roten Teufeln Respekt. „Nach Braunschweig haben sie das höchste Budget.“ Der Kader sei gut besetzt, biete viele Optionen. „In den letzten beiden Spielen unter Sascha Hildmann waren sie sehr stabil, haben kein Gegentor kassiert, zu Hause 0:0 gegen Würzburg gespielt und 1:0 in Meppen gewonnen.“ Der neue Trainer habe seine Philosophie eingebracht. „Sie spielen anders als unter Michael Frontzeck, versuchen früher, den Gegner zu attackieren, ihn unter Stress zu setzen. Unter Frontzeck waren sie etwas passiver. Jetzt versuchen sie ihre Intensität und Dynamik, die sie haben, verstärkt auf den Platz zu bringen.“ Deshalb sei es wichtig, entsprechend dagegen zu halten. „Wir müssen sofort da sein, daran glauben, dass wir Kaiserslautern schlagen können.“

    Egal, wie die Partie endet: Die Mannschaft wird sich zum Jahresabschluss bei den Fans bedanken. „Normalerweise musst du jedem einzelnen die Hand schütteln, das wird bei 15.000 aber etwas lange dauern“, so Bierofka. „Was die Fans das Jahr über abgerissen haben – nicht nur in der 3. Liga, sondern schon in der Regionalliga und der Relegation – war fantastisch.“

    Deshalb wäre die einfachste und schnellste Variante, mit einem Sieg Danke zu sagen.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 22 Berzel, 32 Lorenz, 36 Steinhart – 7 Lex, 17 Wein, 5 Moll, 18 Karger – 10 Grimaldi, 9 Mölders.

    Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 4 Weber, 11 Köppel, 14 Dressel, 19 Abruscia, 20 Bekiroglu, 24 Ziereis, 25 Willsch, 27 Belkahia, 31 Koussou, 34 Böhnlein, 38 Lacazette, 44 Klassen.

    Nicht dabei: 6 Mauersberger (Aufbau nach Gesichtsfraktur), 8 Seferings (Aufbau nach Muskelfaserriss), 16 Kindsvater (Muskelverletzung), 21 Türk (Knieprobleme), 23 Helmbrecht (Aufbau nach Patellasehnenspitzensyndrom), Herbert Paul (Gelb-Rot Sperre), (Aufbau nach Oberschenkelzerrung), 35 Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss), 39 Bonmann (Narbeneinriss im Knie).


    FCK: 13 Hesl (Tor) – 20 Schad, 5 Kraus, 35 Hainault, 3 Sternberg – 25 Sickinger, 7 Albaek – 21 Zuck, 11 Pick – 15 Huth, 24 Kühlwetter.

    Ersatz: 22 Grill (Tor) – 4 Özdemir, 8 Fechner, 9 Thiele, 10 Biada, 16 Bergmann, 17 Hemlein, 23 Dick, 28 Gottwalt.

    Nicht dabei: 1 Sievers (Trainingsrückstand), 6 Löhmannsröben (Knieblessur), 14 Esmel (Reha nach Kreuzbandriss), 33 Spalvis (Reha nach Knorpelschaden)

    Schiedsrichter: Dr. Martin Thomsen (Kleve); Assistenten: Florian Exner (Beelen), Alexander Ernst (Schwerte).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4126.htm



    Für die einen war das frühe Tor der Türöffner, für die anderen warf es alles durcheinander: Trotzdem hatten die Löwen genügend Chancen, zumindest einen Punkt mitzunehmen. Das Standardtor zum 1:2, da waren sich sowohl Löwen-Trainer Daniel Bierofka als auch FCC-Coach Lukas Kwasniok einig, brachte letztlich die Entscheidung zu Gunsten der Gäste.


    Natürlich war Löwen-Trainer Daniel Bierofka mit dem Ergebnis nicht zufrieden. „Was heute für Jena gelaufen ist, ist alles gegen uns gelaufen“, brachte der 39-Jährige die 1:3-Niederlage auf den Punkt. „Moderat gesagt, war das 0:1 unglücklich.“ Doch danach habe sein Team das umgesetzt, was er sehen wollte. „Vor dem Platzverweis hatte Adriano Grimaldi noch die Riesenchance, bringt aber aus drei Metern den Ball nicht ins Tor.“ Auch über die Gelb-Rote Karte ärgerte sich Bierofka. „So hinzugehen, war unnötig in dieser Situation“, rügte er Herbert Paul. „Dafür haben wir es mit zehn Mann gut gemacht. Wir machen den Ausgleich, bekommen dann durch eine Ecke das 1:2. Das war symptomatisch für das Spiel. Heute haben wir uns selbst geschlagen“, lautete sein Resümee.


    SPIELBERICHT Löwen unterliegen in Unterzahl Carl Zeiss Jena mit 1:3.


    Für Jenas neuen Coach Lukas Kwasniok war es ein perfekter Einstand. „Wir werden jetzt glücklich den weiten Heimweg in Angriff nehmen.“ Sein Team hätte nicht „unverdient gewonnen. Der Spielverlauf ist uns reingelaufen, wir ziehen das 1:0 nach einer Einwurf-Situation. Das war ein Start nach Maß.“ Ihm habe gefallen, dass seine Mannschaft nach der Führung und dem Platzverweis gegen Sechzig „nicht wild“ agiert habe. „Sechzig hat alles versucht, Mölders und Grimaldi in Position zu bringen.“ Die langen Bälle seien nicht immer zu verteidigen gewesen. Kwasniok monierte lediglich, dass es seinem Team lange nicht gelang, „den finalen Stoß zu setzen. Güni hatte dann nach einer Ecke das richtige Näschen“, lobte er Doppel-Torschütze Julian Günther-Schmidt. „Beim 3:1 haben wir dann die Räume gut genutzt.“ Trotz des Erfolgs hielt der Neu-Trainer der Thüringer den Ball flach: „Wir haben ein Spiel gewonnen – mehr nicht!“

    1860-Mittelfeldstratege Quirin Moll sprach von einem „schwer umkämpften Spiel. Das 0:1 fiel zu einem richtig schlechten Zeitpunkt. Das darf uns in dieser Phase nicht passieren“, ärgerte sich der Dachauer. Den Platzverweis gegen Herbert Paul wollte er nicht als spielentscheidend werten. „Wir haben danach besser gespielt, aber unsere Torchancen nicht reingemacht. Zu Zehnt haben wir alles rausgehauen, am Ende war es doch zu wenig.“ Besonders ärgerte sich der 27-Jährige über den zweiten Gegentreffer. „Das darf einfach nach einem Standard nicht passieren. Wir wissen alle, was wir können. Jetzt müssen wir gegen Kaiserslautern alles geben und im Idealfall die drei Punkte holen.“

    Wortkarg gab sich Sascha Mölders nach der Niederlage. „Wir hatten uns viel vorgenommen, wollten unbedingt nach den vier Punkten aus den letzten zwei Spielen gewinnen. Am Ende war es zu wenig“, resümierte der 33-Jährige. „Wir müssen das Spiel erst in Ruhe aufarbeiten.“ Besonders, da machte er keinen Hehl daraus, lag ihm das 1:2 in der Magengruppe. „Einen Gegentreffer nach einem Standard wollten wir vermeiden. Einfach ärgerlich! Das war heute nicht das, was wir wollten. In der Liga kann jeder Fußball spielen und kämpfen.“

    Auch Stefan Lex, der den zwischenzeitlichen Ausgleich mit seiner Schnelligkeit mustergültig vorbereitet hatte, wollte den Platzverweis nicht als Grund für die Niederlage sehen: „Wir waren zu Zehnt nicht die schlechtere Mannschaft, haben wenig zugelassen. Aber dann darfst du kein Standard-Gegentor kriegen, wenn du aus dem Spiel heraus so gut verteidigst. Wir waren zu naiv, nicht clever genug!“ Man sei nicht gut in die Partie gekommen, habe danach aber „über weite Strecken gut gespielt. Wenn du aber die Tore nicht schießt, dann kannst du nicht gewinnen“, lautete sein Fazit. Nach der Gelb-Roten Karte sei man enger zusammengerückt. „Leider haben wir uns nicht belohnt für die Leistung in Unterzahl.“


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4115.htm


    Bildergalerie:


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    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…live-ticker-10871095.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-jena-spiel-10871672.html


    https://www.abendzeitung-muenc…32-9a90-fb5128bfbe61.html


    https://www.abendzeitung-muenc…56-8935-f8dbd984e91a.html


    https://www.abendzeitung-muenc…68-96fa-33f086b9b4c0.html


    Nächstes Spiel:


    22.12.2018, 14 Uhr, zu Hause gegen Lautern

    Zum letzten Vorrundenspiel empfangen die Löwen am Sonntag, 16. Dezember 2018, den FC Carl Zeiss Jena. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist um 13 Uhr. Telekom Sport überträgt die Partie live.


    Alles, was mit der Zukunft zu tun hat, schiebt Trainer Daniel Bierofka vorerst zur Seite. „Ich habe nur Jena und Kaiserslautern im Kopf. Danach ist genug Zeit, alles andere zu planen“, sagt der 39-Jährige. „Ich bin in erster Linie dafür zuständig, die Mannschaft auf Sonntag einzustellen und daran zu arbeiten, damit wir uns verbessern.“

    Gegen das Team aus Thüringen wird es sicher nicht leicht, die Hinrunde mit einem Sieg abzuschließen. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge und zwölf Gegentreffern musste Trainer Mark Zimmermann gehen. Nachfolger wurde Lukas Kwasniok, der zuletzt beim Karlsruher SC die U19 trainierte. „Das ist keine einfache Situation, weil wir nicht wissen, wie der neue Trainer tickt. Uns fehlt die Blaupause. Wir müssen also andere Quellen anzapfen. Letztlich sehen wir erst am Sonntag, wie er genau spielen lässt.“

    SECHZIG - Das Löwenmagazin gegen den FC Carl Zeiss Jena.

    Letztes Jahr beendete der Traditionsklub aus dem Osten die Saison auf Platz neun. Dass es bisher für Carl Zeiss Jena nicht nach Wunsch lief, liegt insbesondere an der Abwehr, die sich bereits 36 Gegentreffer einfing. Nutr Schlusslicht Braunschweig hat zwei mehr kassiert. „Ich glaube nicht, dass Jena bei uns ein offensives Feuerwerk abbrennen wird. Das würde ich als deren Trainer auch nicht tun, sondern zuerst die Defensive stabilisieren“, so Bierofka.

    Die Situation, dass ein Team mit neuem Trainer nach München kommt, ist für ihn in der aktuellen Saison nicht neu. Auch Eintracht Braunschweig wechselte vor der Fahrt in die bayerische Landeshauptstadt seinen Chefcoach. Trotzdem gewannen die Sechzger mit 2:0. „Wir müssen wie gegen Braunschweig unsere Stärken und unsere Überzeugung auf den Platz bringen“, fordert Bierofka deshalb, „und geduldig sein“. Trotz Platz 18 liegen die Thüringer mit 18 Punkten lediglich einen Zähler hinter einem Nicht-Abstiegsplatz, wie der Löwen-Trainer betont. „Das zeigt, wie eng die Liga ist.“


    René Eckardt: Der »Leader« beim FC Carl Zeiss Jena.


    Verzichten muss Bierofka auf Philipp Steinhart. Der Linksverteidiger verbüßt nach fünf Gelben Karten eine Sperre. „Mit drei Toren und neun Vorlagen ist Phillipp unser bester Skorer. Sein Fehlen tut also schon weh“, erklärt der Trainer. Aber nicht nur deswegen, sondern auch vom Typ her ist es ein Verlust. „Steini haut immer alles rein, was er im Tank hat. Jetzt sind andere in der Verantwortung. Es gibt genügend Optionen, ihn zu ersetzen.“

    Dafür scheint der Einsatz von Benjamin Kindsvater, der am Donnerstag mit dem Training aussetzte, nicht in Gefahr. „Ich gehe davon aus, dass er heute wieder mittrainiert“, so Bierofka, der einen gemeinsamen Einsatz von Adriano Grimaldi und Sascha Mölders nicht ausschließt. „Eine Doppelspitze mit den Beiden ist immer ein Thema.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 22 Berzel, 32 Lorenz – 7 Lex, 17 Wein, 5 Moll, 25 Willsch – 10 Grimaldi, 9 Mölders, 18 Karger.

    Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 11 Köppel, 14 Dressel, 16 Kindsvater, 19 Abruscia, 20 Bekiroglu, 24 Ziereis, 27 Belkahia, 34 Böhnlein, 38 Lacazette, 44 Klassen.

    Nicht dabei: 6 Mauersberger (Aufbau nach Gesichtsfraktur), 8 Seferings (Aufbau nach Muskelfaserriss), 21 Türk (Knieprobleme), 23 Helmbrecht (Aufbau nach Patellasehnenspitzensyndrom), 31 Koussou (Aufbau nach Oberschenkelzerrung), 35 Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss), 36 Steinhart (5. Gelbe Karte), 39 Bonmann (Narbeneinriss im Knie).


    Jena: 22 Coppens (Tor) – 5 Kühne, 15 Grösch, 4 Gerlach, 20 Sucsuz – 26 Pannewitz, 23 Eismann – 9 Eckardt, 11 Starke, 8 Wolfram – 27 Günther-Schmidt

    Ersatz: 1 Koczor (Tor) – 3 Cros, 6 Rogerson, 7 Tchenkoua, 10 Schlegel, 14 Bock, 17 Erlbeck, 18 Fe. Brügmann, 19 Schüler, 21 Slamar, 25 Schau, 28 Stenzel, 29 Tietz.

    Nicht dabei: 2 Fl. Brügmann (Sprunggelenkverletzung).

    Schiedsrichter: Tobias Fritsch (Mainz); Assistenten: Thorsten Braun (Saarbrücken), Benedikt Seyler (Merzig).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4112.htm


    Erst zum zweiten Mal in dieser Drittliga-Saison endete eine Partie mit Beteiligung des TSV 1860 torlos. Weder Fortuna Köln noch Sechzig konnte treffen, das Spiel endete 0:0. Die Löwen haben nun 23 Punkte aus 18 Spielen geholt und haben vier Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze.

    Der BR präsentiert nun die Highlights des Spiels:

    https://cdn-storage.br.de/iLCp…d-90bc-8572f29df054_X.mp4


    In der Pressekonferenz nach dem Spiel bei Fortuna Köln sprach Daniel Bierofka von fehlender Konsequenz seiner Mannschaft. Köln-Trainer Thomasz Kaczmarek lobte hingegen lobte den Zusammenhalt und die Solidarität seiner Mannschaft auf dem Platz.



    Die Löwen kamen bei Fortuna Köln trotz einer mehr als halbstündigen Überzahl – Maik Kegel hatte in der 54. Minute Gelb-Rot gesehen – nicht über ein 0:0 hinaus. Trotz haushoher Überlegenheit der Sechzger gelang kein Treffer.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste beim letzten Auswärtsspiel des Jahres verletzungsbedingt auf Jan Mauersberger (Aufbau nach Gesichtsfraktur), Simon Seferings (Muskelfaserriss), Ugur Türk (Knieprobleme), Nicholas Helmbrecht (Patellasehnenspitzensyndrom), Markus Ziereis (Aufbau nach Narbenentzündung), Nono Koussou (Aufbau nach Oberschenkelzerrung), Noel Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss) und Hendrik Bonmann (Narbeneinriss im Knie) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen diesmal Christian Köppel, Dennis Dressel, Efkan Bekiroglu, Semi Belkahia, Kristian Böhnlein und Leon Klassen. Bierofka verzichtete gegenüber dem Heimspiel gegen Zwickau (2:0) auf Änderungen in der Startelf.


    STIMMEN Bierofka: „Uns hat der letzte Biss gefehlt!“


    Spielverlauf: Erstmals wurden die Löwen in der 5. Minute gefährlich. Sascha Mölders hatte auf links abgelegt, Nico Karger ging mit Tempo Richtung Grundlinie, seine Hereingabe im Torraum wurde aber von Bone Uaferro zur Ecke geblockt. Immer, wenn es schnell über die Außen ging, hatten die Kölner Probleme. Aus heiterem Himmel kamen die Fortunen zu einer Riesenchance. Nach einer Kopfballverlängerung von Michael Eberwein stand Benjamin Pintol sechs Metern in stark abseitsverdächtiger Position völlig frei, scheiterte aber mit seinem Abschluss an Marco Hiller (16.). Im Anschluss an die folgende Ecke kam Pintol zum Kopfball, scheiterte aber erneut am glänzend reagierenden Hiller (17.). Auf der anderen Seite zog Phillipp Steinhart aus 21 Metern mit links ab, der Ball strich knapp übers rechte Kreuzeck (25.). Eine Steinhart-Freistoßflanke aus dem linken Halbfeld verlängerte Simon Lorenz halbrechts mit dem Kopf in die Mitte, Herbert Paul nahm die Hereingabe volley, setzte die Kugel aber knapp über die Querlatte (30.). Doch auch die Gastgeber hatten ihre Möglichkeiten. Eberwein kam nach einer Rechtsflanke von Pintol aus zehn Metern zum Kopfball, aber es fehlte der Druck, so dass Hiller die Kugel ohne Probleme herunterpflücken konnte (39.). So ging es torlos in die Kabine.

    In der 50. Minute profitierte Karger von einem Fehler von Uaferro in der Kölner Hälfte. Der Löwen-Stürmer ging mit Tempo im Zentrum Richtung Tor, heilt aus 22 Metern drauf, setzte den Schuss jedoch knapp über die Querlatte. Vier Minuten später war das Spiel für Maik Kegel vorbei. Mit Gelb wegen Meckerns aus der 32. Minute bereits vorbelastet, grätschte er bei einem Konter Stefan Lex von hinten um und sah die Gelb-Rote Karte (54.). Zwei Minuten später sah Steinhart seine 5. Gelbe Karte, wird somit im Heimspiel gegen Jena den Sechzgern fehlen. Nach einer Ablage von Lex im Strafraum konnte Steven Ruprecht am Elfmeterpunkt gerade noch vor Mölders per Grätsche klären (58.). Im Anschluss an eine Freistoßflanke von Daniel Wein kam Aaron Berzel halbrechts aus neun Metern zum Kopfball, doch Nikolai Rehnen tauchte ab, warf sich auf die Kugel (65.). Die Löwen zogen mit vier Stürmern und einem Mann mehr ein Powerplay auf. In der 70. Minute setzte sich Karger auf der linken Seite durch, passte auf Adriano Grimaldi am ersten Pfosten, der drehte sich um seinen Gegenspieler herum, doch der konnte den Schuss aus fünf Metern gerade noch zur Ecke klären. Es lief Angriff auf Angriff Richtung Fortunen-Tor. Eine Kopfballabwehr des eingewechselten Sebastian Schiek fiel Karger vor die Füße. Sein Schuss aus zwölf Metern schrammte am linken Pfosten vorbei (79.). Eine Hereingabe von Karger erreichte Grimaldi am ersten Pfosten, brachte die Kugel aber nicht an Rehnen vorbei (81.). Einen Wein-Schuss aus 16 Metern am rechten Strafraumeck klärte in der 86. Minute Uaferro für seinen geschlagenen Keeper auf der Linie. Ein Distanzschuss von Lorenz aus 25 Metern konnte Rehnen nur Abklatschen, hechtete sich aber sofort auf den Ball und konnte ihn gerade noch vorm lauernden Mölders fassen (90.). Somit blieb es beim 0:0.


    STENOGRAMM, 18. Spieltag, 08.12.2018, 14 Uhr


    Fortuna Köln – 1860 München 0:0


    Fortuna: 1 Rehnen (Tor) –23 Fritz, 4 Uaferro, 28 Ruprecht – 2 Ernst, 18 Bröker – 10 Kegel – 31 Brandenburger 14 Eberwein – 30 Dahmani, 9 Pintol.

    Ersatz: 21 Bruhns (Tor) – 6 Kurt, 11 Yeboah, 13 Koljic, 17 Schiek, 29 Ceylan, 34 Andersen.

    1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 22 Berzel, 32 Lorenz –25 Willsch, 5 Moll, 17 Wein, 36 Steinhart – 7 Lex, 9 Mölders, 18 Karger.

    Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 10 Grimaldi, 16 Kindsvater, 19 Abruscia, 38 Lacazette.

    Wechsel: Kurt für Ernst (73.), Schiek für Dahmani (73.), Andersen für Pinto (82.) – Kindsvater für Willsch (61.), Grimaldi für Lex (67.), Abruscia für Moll (82.).

    Tore: –.

    Gelbe Karten: Ruprecht, Ernst – Steinhart.

    Gelb-Rote Karte: Kegel (54.).

    Zuschauer: 6.560 im Südstadion Köln.
    Schiedsrichter:
    Dr. Henrik Bramlage (Vechta); Assistenten: Markus Büsing (Osnabrück), Jost Steenken (Nordhorn).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4101.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…einpruegeln-10830576.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…live-ticker-10826593.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-kassiert-5-10830552.html


    https://www.abendzeitung-muenc…7c-9692-77a153578394.html


    https://www.abendzeitung-muenc…b4-9124-59da82f33ec6.html


    https://www.abendzeitung-muenc…61-b2b5-ba20da6c50ba.html


    Nächstes Spiel:


    16.12.2018, 13 Uhr, zu Hause gegen Carl Zeiss Jena

    Zum letzten Auswärtsspiel des Jahres reisen die Löwen am Samstag, 8. Dezember 2018, zu Fortuna Köln. Anpfiff im Südstadion ist um 14 Uhr. Telekom Sport und das BR Fernsehen zeigen die Partie live.


    Für Löwen-Trainer Daniel Bierofka liegt einzig der Fokus auf dem Sport. Alles andere interessiert den 39-Jährigen nicht. Und wie Günther Gorenzel, der Sportliche Leiter, warnt auch er vor den Fortunen, die unter dem neuen Trainer Tomasz Kaczmarek in vier Spielen ohne eigenes Tor geblieben sind, aber bereits 16 Gegentreffer kassiert haben. „Auch wenn ich fünf Euro ins Phrasenschwein werfen muss, so trifft hier die Metapher vom angeschlagenen Boxer zu.“

    Sechzig auswärts in Kölle.

    Die Kölner hätten Qualität, stehen mit bisher 17 Punkten nach wie vor nicht auf einem Abstiegsplatz und spielten in ihrem letzten Heimspiel 0:0 gegen Kickers Würzburg. „Da hätten sie auch gewinnen können.“ Keiner erwarte in der momentanen Situation etwas von der Fortuna. „Deshalb sind sie so gefährlich. Die Spieler wollen sich beweisen. Das kann für sie ein Vorteil sein. Sie werden mit dem Messer zwischen den Zähnen kommen, werden versuchen, ihr wahres Gesicht zu zeigen.“

    Im Kader der Rheinländer stehen mit Moritz Hartmann oder Thomas Bröker erfahrene Profis. „Die bisherige Saison hat gezeigt, dass jeder gegen jeden punkten kann. Darum sollten wachsam sein und uns auf uns konzentrieren“, so Bierokas Ratschlag.

    Im Südstadion wird für die Löwen erneut Heimspielatmosphäre herrschen. Rund 3.000 Sechzger-Fans werden dort erwartet, doppelt so viele Zuschauer bei der Partie der Fortuna gegen Würzburg. „Ich freue mich über jeden Zuschauer, der uns unterstützt“, sagt Bierofka. „Die Fans treiben uns nach vorne. Wir wollen das auf dem Platz zurückgeben.“


    Der Winterfahrplan der Löwen.


    Aufgrund seines Praktikums in der Fußballlehrer-Ausbildung weilte der Löwen-Coach die letzten beiden Wochen in München. Er nutzte das zu längeren Gesprächen mit den Spielern, insbesondere mit Adriano Grimaldi. „Bisher war nicht die Zeit. Ich wollte wissen, was im Spieler vor sich geht.“ Im Training habe der Top-Torjäger der Löwen „eine gute Reaktion gezeigt“.

    Mit Benjamin Kindsvater und Alessandro Abruscia hätten sich weitere Spieler aufgedrängt. „Es geht nur zusammen. Wir müssen uns als Mannschaft klare Ziele setzen.“ Zuletzt habe man am Spielaufbau gefeilt. Abschlüsse, so Bierofka, könne man nur bedingt trainieren. „Chancenauswertung hat etwas mit Selbstvertrauen zu tun“, sagt er und hofft, dass durch den Sieg gegen Zwickau einige Blockaden gelöst wurden.

    Im Training kürzer trat Daniel trat wegen einer Achillessehnenreizung, ebenso Simon Lorenz wegen Adduktorenproblemen. „Ihr Einsatz in Köln ist nicht in Gefahr“, verkündet Bierofka, der zudem noch in diesem Jahr mit einer Rückkehr von Nono Koussou und Jan Mauersberger rechnet, denen er gute Fortschritte attestiert.

    Zuletzt gegen Zwickau konnten zudem Stefan Lex und Nico Karger überzeugen. „Bei Stefan wurde es von Woche zu Woche besser. Wir haben ihm die Zeit gegeben, nie den Glauben an ihn verloren“, so Bierofka. Er sei nun in der Verfassung, auf die man hingearbeitet habe. Das gelte auch für Karger, den er seit dreieinhalb Jahren kenne. „Nico braucht man nicht zu kitzeln. Ich weiß, wo ich den Hebel ansetzen muss. Für ihn ist es das erste Jahr in der 3. Liga“, wirbt der Trainer um Geduld und fordert gleichzeitig: „Er muss Konstanz in seine Leistungen bringen.“

    Bei allem Respekt vor dem Gegner, lässt Bierofka jedoch keinen Zweifel an der Zielsetzung. „Wir fahren nicht nach Köln, um Unentschieden zu spielen. Natürlich wollen wir gewinnen!“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    Fortuna: 1 Rehnen (Tor) – 2 Ernst, 28 Ruprecht, 4 Uaferro, 17 Schiek – 10 Kegel, 31 Brandenburger – 18 Bröker, 14 Eberwein, 30 Dahmani – 8 Hartmann.

    Ersatz: 21 Bruhns (Tor) – 3 Kyere Mensah, 6 Kurt, 9 Pintol, 11 Yeboah, 13 Koljic, 23 Fritz, 27 Exslager, 29 Ceylan, 34 Andersen.

    Nicht dabei: 19 Eichhorn (Aufbautraining), 20 Scheu (5. Gelbe Karte)


    1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 22 Berzel, 32 Lorenz –25 Willsch, 17 Wein, 5 Moll, 36 Steinhart – 7 Lex, 9 Mölders, 18 Karger.

    Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 10 Grimaldi, 11 Köppel, 14 Dressel, 16 Kindsvater, 19 Abruscia, 20 Bekiroglu, 24 Ziereis, 27 Belkahia, 34 Böhnlein, 38 Lacazette, 44 Klassen.

    Nicht dabei: 6 Mauersberger (Aufbau nach Gesichtsfraktur), 8 Seferings (Aufbau nach Muskelfaserriss), 23 Helmbrecht (Aufbau nach Patellasehnenspitzensyndrom), 21 Türk (Knieprobleme), 31 Koussou (Aufbau nach Oberschenkelzerrung), 35 Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss), 39 Bonmann (Narbeneinriss im Knie).

    Schiedsrichter: Dr. Henrik Bramlage (Vechta); Assistenten: Markus Büsing (Osnabrück), Jost Steenken (Nordhorn).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4100.htm



    Die Eckpunkte der Vorbereitung der Löwen auf die Rückrunde in der 3. Liga stehen. Auftakt im neuen Jahr ist bereits am Freitag, 4. Januar 2019. Bis zum Punktspielstart am Freitag, 25. Januar 2019, bei den Sportfreunden Lotte bleiben Daniel Bierofka und seinem Trainerteam exakt drei Wochen Zeit.


    Zur Vorbereitung fahren die Löwen wieder ins Trainingslager nach Oliva Nova, das rund eine Autostunde südlich der spanischen Metropole Valencia liegt. Im Oliva Nova Beach & Golf finden Kapitän Felix Weber und seine Mannschaftskollegen von 12. bis 19 Januar 2019 optimale Bedingungen vor. So verfügt das Appartement-/Suite Hotel über vier eigene, hervorragend präparierte Naturrasen-Fußballplätze (UEFA & FIFA Norm), die in zehn Minuten zu Fuß zu erreichen sind.


    DIE TERMINE

    • 04.01.2019 | Trainingsauftakt am Trainingsgelände
    • 09.01.2019 | Testspiel gegen SV Ried, Trainingsgelände Grünwalder Str. 114
    • 12.01.2019 | Abflug Trainingslager
    • 14.01.2019 | Testspiel gegen SV Darmstadt 98, Oliva Nova Beach & Golf Resort
    • 19.01.2019 | Rückkehr Trainingslager
    • 25.01.2019, 19 Uhr | Punktspiel bei SF Lotte, FRIMO Stadion

    Ein zweites Testspiel ist während des Trainingslagers in Oliva Nova geplant, ebenso ein Abend mit den Fans, die das Team nach Spanien begleiten.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4097.htm