Beiträge von Loewe

    Nicht nur für die Löwen fallen am Freitag, 27. April 2018, richtungsweisende Entscheidungen. Im Rahmen der Drittligapartie zwischen der SpVgg Unterhaching und dem VfR Aalen (live Telekom Sport) wird die Zuordnung der beiden Vertreter der Regionalliga Südwest für die Aufstiegsspiele zur 3. Liga ab 18.30 Uhr vorgenommen. Einer spielt gegen den Bayerischen Meister, der andere gegen den Ersten der Regionalliga West.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3675.htm

    Die Löwen reisen am Dienstag, 24. April 2018, zum Nachholspiel vom 26. Spieltag zum FV Illertisssen. Anpfiff im Vöhlin-Stadion ist um 18.60 Uhr. Restkarten gibt es noch ab 17 Uhr an der Tageskasse.


    Vor dem Spiel beim FVI beschäftigt die Löwen vor allem der Gesundheitszustand von Markus Ziereis. Nichts Genaues konnte 1860-Cheftrainer Daniel Bierofka am Montagmittag sagen. „Zier ist noch beim MRT. Wenn es nur eine Zerrung ist, könnte er am Sonntag wieder spielen. Ist es ein Faserriss, wird er ein bis zwei Wochen ausfallen.“ Nur ungern würde er auf seinen Stürmer verzichten. „Er ist sehr wichtig fürs Team, sowohl als Torschütze wie als Vorbereiter.“


    Sechzig auswärts in Illertissen, oida.


    Überraschend könnte Timo Gebhart schon gegen Illertissen auf der Bank Platz nehmen. „Ich habe ihn im Training intensiv beobachtet“, erzählt Bierofka, „es sieht ordentlich bei ihm aus. Deshalb ist es eine Option, ihn mitzunehmen.“ Ansonsten sei auch ein Einsatz in der Bayernliga-Mannschaft noch nicht aus der Welt. „Wenn er es braucht, dann werden wir ihm in der U21 Spielpraxis geben. Aber das geschieht nur in Abstimmung mit Timo.“ Nach seiner verbüßten Rot-Sperre wird Marco Hiller wieder zwischen den Pfosten stehen: „Davon gehe ich aus“, so der Löwen-Coach.

    „Es bringt nichts, auf die Bayern zu schauen. Wir müssen unsere Spiele gewinnen“, hält Bierofka in Bezug auf die vorzeitige Meisterschaft nichts von Rechenspielchen. Die volle Konzentration gelte dem kommenden Gegner. „Illertissen ist nicht gut aus dem Winter gekommen. Sie haben einige Punkte liegen lassen.“ Trotzdem dürfe man die Schwaben nicht unterschätzen. „Das wird nicht einfach. Bei der 2:3-Niederlage haben sie Schweinfurt das Leben sehr schwer gemacht“, erinnert sich der 39-Jährige. „Es ist eine Mannschaft, die kompakt verteidigt und die Räume sehr eng macht. Natürlich hat auch Illertissen seine Stärken und Schwächen. Unser Ziel ist es, die Schwächen zu Tage zu fördern.“


    Public Derby Viewing – präsentiert von Die Bayerische.


    Aber auch wenn die Meisterschaft noch nicht fix ist, das Topspiel der Regionalliga Südwest zwischen dem 1. FC Saarbrücken und Kickers Offenbach (2:0) ließ sich Bierofka nicht entgehen. Er schaute sich die Live-Übertragung auf SPORT1 an, hatte auch jemand zur Beobachtung vor Ort. Denn beim Titelgewinn der Sechzger sind die bereits für die Relegation qualifizierten Saarländer zu 50 Prozent der Gegner. „Eine clevere, erfahrene Mannschaft“, so Bierofkas Einschätzung, „gut organisiert mit zwei überdurchschnittlichen Stürmern. Aber egal gegen wen wir spielen: Wir haben Respekt, aber verstecken brauchen wir uns vor niemandem. Wir müssen an unsere Stärke glauben. Es gibt in der Relegation keine Übermannschaft.“

    Zuletzt bereitete Kodjovi Koussou nicht nur den Löwenfans, sondern auch seinem Trainer viel Freude mit seinen Dribblings. „Nono ist super drauf, gerade durch seine Stärke im Eins-gegen-Eins ist er sehr wichtig für uns.“ Deshalb müsse man ihm auch mal eine Pause gönnen. „Die Englischen Wochen zuletzt hat man bei ihm schon gemerkt“, begründete der Trainer, dass er den 25-Jährigen in Ingolstadt erst nach der Pause brachte, ihn gegen Augsburg vorzeitig vom Feld nahm.


    Günther Gorenzel in der sportarena auf münchen.tv.


    Michael Görlitz ersetzte gegen Augsburg bereits vor der Pause den verletzten Ziereis im Zentrum hinter Sascha Mölders. Bei 100 Prozent sieht Bierofka den gebürtigen Nürnberger aber nicht. „Er ist noch nicht in der Verfassung, die er sich selbst und die wir uns wünschen. Aber wir arbeiten dran.“


    VORRAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN

    FVI: 21 Schilder (Tor) – 20 Allgaier, 22 Krug, 4 Strahler, 15 Walter – 18 Jann, 8 Hahn, 10 Pangallo, 12 M. Strobel – 16 Lang, 19 Schaller.

    Ersatz: 37 Kielkopf (Tor) – 3 Giessing, 6 Riederle, 7 Leyla, 11 P. Strobel, 13 Beneke, 14 Rodrigues, 18 Fischäss, 22 Krug, 26 Akaydin, 29 Nebel.

    Nicht dabei: 5 Rupp (Rot-Sperre), 9 Weiss (Sprunggelenksverletzung), 23 Enderle (Muskelverletzung).


    1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 22 Berzel, 17 Wein – 31 Koussou, 27 Görlitz, 18 Karger – 9 Mölders.

    Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 5 Andermatt, 7 Awata, 8 Seferings, 10 Gebhart, 11 Köppel, 13 Siebdrat, 14 Dressel, 16 Kindsvater, 19 Aigner, 20 Steer, 21 Türk, 23 Helmbrecht, 25 Genkinger, 33 Bachschmid.

    Nicht dabei: 24 Ziereis (Muskelverletzung), 35 Niemann (Kreuzband- und Meniskusriss).

    Schiedsrichter: Stefan Treiber (Zell-Bruck); Assistenten: Paul Birkmeir (Rohrenfels), Patrick Höpfler (Zell-Bruck).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3673.htm



    Die Löwen beendeten das letzte Saisonheimspiel gegen den FC Augsburg II 1:1. Die Führung von Sascha Mölders in der 62. Minute konnte der eingewechselte Jonas Greppmeir kurz vor Schluss egalisieren (85.). Der Vorsprung auf den FC Bayern II beträgt vier Spieltage vor Schluss immer noch neun Punkte.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im letzten Saison-Heimspiel auf Marco Hiller (Rot-Sperre), Timo Gebhart (Aufbautraining), Nicholas Helmbrecht (Trainingsrückstand) und Noel Niemann (Kreuzband- und Meniskusriss) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennert Siebdrat, Dennis Dressel, Lukas Aigner, Tobias Steer, Lucas Genkinger und Ugur Türk. Jan Mauersberger kehrte nach seiner Bänderdehnung im Sprunggelenk in die Anfangsformation zurück. Dafür musste Christian Köppel aus der Startformation weichen. Kodjovi Koussou spielte für Benjamin Kindsvater von Beginn an auf der offensiven rechten Außenbahn.


    Spielverlauf: Erstmals wurde es nach etwas mehr als vier Minuten vor dem Augsburger Tor gefährlich. Einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld von Daniel Wein erreichte Jan Mauersberger am zweiten Pfosten, wurde aber entscheidend beim Kopfball gestört (5.). Ansonsten tat sich in der Anfangsviertelstunde nicht viel. Die FCA-Reserve stand sehr kompakt, die Löwen agierten geduldig. In der 16. Minute herrschte nach einem Konter der Sechzger das erste Mal Unordnung im Strafraum der Schwaben. Nico Karger hatte von links geflankt, erst wurde der Schuss von Kodjovi Koussou aus acht Metern geblockt, dann kam der Ball zu Markus Ziereis, der das Spielgerät von der linken Torraumseite zwar an Torhüter Ioannis Gelios vorbei brachte, aber nicht an Lasse Jürgensen, der für seinen Keeper auf der Linie klärte. Auf der Gegenseite verpasste Thomas Stowasser eine Hereingabe von links nur knapp (18.). In der 26. Minute hatte Sascha Mölders die Riesenchance zur Führung. Koussou lupfte die Kugel in die Mitte, der Löwen-Stürmer nahm sie aus der Luft, schloss im Fallen ab, zielte aber aus 14 Metern knapp am linken Pfosten vorbei. Nach einem Doppelpass zwischen Ziereis und Koussou kam der Ball zu Karger, der aus zwölf Metern halbrechts am langen Pfosten vorbei schoss (36.). Beinahe wären die Fuggerstädter in der 42. Minute in Führung gegangen. Eine flache Hereingabe von rechts durch Christopher Lannert verlängerte Marco Greisel im Zentrum mit der Hacke aufs lange Eck, doch Hendrik Bonmann tauchte ab, hielt die Kugel sicher fest. Kurz danach musste Ziereis verletzungsbedingt den Platz verlassen. Für ihn kam Michael Görlitz wenige Sekunden vor der Pause (45.).

    Zu Beginn der 2. Halbzeit erhöhten die Löwen die Schlagzahl, doch zunächst fehlte die Genauigkeit in den Aktionen im letzten Spieldrittel. In der 59. Minute dribbelte Koussou seinen Gegenspieler Felix Schwarzholz auf der rechten Seite schwindlig, legte dann von der Grundlinie zurück auf Karger. Der nahm die Kugel aus zwölf Metern direkt, hatte aber zu viel Rücklage und donnerte sie weite über das FCA-Tor. Drei Minuten später machte es Mölders besser. Wieder war es Koussou, der von der Grundlinie zurückpasste, der Löwen-Torjäger versenkte die Hereingabe aus sieben Metern zum 1:0 direkt im kurzen Eck (62.). Nach einem Doppelpass mit Koussou war Karger halbrechts vollkommen frei, aber anstatt aus neun Metern selbst abzuschließen wollte er nochmals für Mölders auflegen. Seinen Querpass klärte die Augsburger Defensive (69.). In der 85. Minute traf der eingewechhselte Jonas Greppmeir sträflich frei nach Rechtsflanke von Artur Mergel zum 1:1. Zwei Minuten später zielte Benjamin Kindsvater nach Linksflanke von Christan Köppel aus neun Metern rechts am Tor vorbei (87.). Es blieb beim 1:1. Damit spielten die Löwen nach acht Siegen in Folge erstmals wieder Unentschieden, sind aber 2018 in zehn Partien weiter ungeschlagen.


    STENOGRAMM, 35. Spieltag, 21.04.2018, 14.05 Uhr

    1860 München – FC Augsburg II 1:1 (0:0)

    1860: 39 Bonmann (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 8 Seferings, 17 Wein – 31 Koussou, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.

    Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 5 Andermatt, 11 Köppel, 16 Kindsvater, 22 Berzel, 27 Görlitz, 33 Bachschmid.

    FCA II: 331 Gelios (Tor) – 2 Della Schiava, 14 Reinthaler, 4 Jürgensen, 3 Schwarzholz – 16 Feulner, 8 Mwarome – 27 Lannert, 10 Bekiroglu, 24 Greisel – 9 Stowasser.

    Ersatz: 1 Niemann (Tor) – 6 Ramser, 7 Zupur, 13 Greppmeir, 15 von Schroetter, 18 Mergel, 5 Lobenhofer.

    Wechsel: Görlitz für Ziereis (44.), Kindsvater für Koussou (77.), Köppel für Karger (86.) – Ramser für Feulner (52.), Mergel für Greisel (66.), Greppmeir für Stowasser (81.).

    Tore: 1:0 Mölders (62.), 1:1 Greppmeir.

    Gelbe Karten: Köppel – Ramser.

    Zuschauer: 12.500 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Jonas Schieder (Weiden); Assistenten: Andreas Dinger (Bischofsgrün), Andreas Stolorz (Irchenrieth).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3668.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-augsburg-ii-9799059.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…gen-augsburg-9803304.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-augsburg-ii-9803300.html


    https://www.abendzeitung-muenc…aa-8fa7-485f61c8306c.html


    https://www.abendzeitung-muenc…44-8736-011ba201ef1d.html


    Nächstes Spiel:


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    Theoretisch können die Löwen am Samstag, 21. April 2018, vorzeitig die Meisterschaft feiern. Anpfiff im Grünwalder Stadion gegen den FC Augsburg II ist um 14.05 Uhr. Das BR Fernsehen überträgt die Partie ab 14 Uhr live.


    Ärgerlich war das Hinspiel aus Löwen-Sicht. Vor der Rekordkulisse der Regionalliga Bayern von 21.219 Zuschauern verloren die Sechzger in der WWK-Arena mit 2:3. Trotzdem sinnt Daniel Bierofka nicht auf Revanche. „Solche Gelüste habe ich nie. Es geht auch in diesem Spiel nur um drei Punkte, die wir holen wollen, um unsere Serie seit dem Winter weiter auszubauen.“ Seit neun Spielen sind die Löwen 2018 in der Liga ungeschlagen, die letzten acht wurden allesamt gewonnen.

    Einer auf Augsburger Seite fiel beim ersten Aufeinandertreffen besonders auf: Efkan Bekiroglu erzielte gegen die 1860-Defensive zwei Treffer. „Er ist ein guter Spieler, auf den wir aufpassen müssen“, sagt Bierofka. Den 22-Jährigen beobachtet der Löwen-Trainer schon länger, zeigte im Winter sogar Interesse an einer Verpflichtung. „Er kam nicht aus einem NLZ, hat sich in den letzten Jahren gut entwickelt“, findet er. Ob er noch ein Thema für die Löwen sei, wurde der 39-Jährige gefragt. „Ich äußere mich nicht zu Personalien“, lautete seine Antwort, fügte aber hinzu, dass die Spieler Christoph Wallner, Björn Jopek oder Karl-Heinz Lappe kein Thema seien. „Derzeit wird in den Medien immer eine andere Sau durchs Dorf getrieben“, lautete sein Kommentar zu diversen Spekulationen.


    Efkan Bekiroglu: Der »Leader« beim FC Augsburg II.


    Bierofka Augenmerk liegt ganz klar auf Augsburg. Und dafür wird er noch mal „intensiv“ in einer Videoanalyse die erste halbe Stunde beim 4:1-Sieg in Ingolstadt ansprechen. „Da waren wir viel zu passiv, so dürfen wir uns nicht präsentieren. Gegen den FCA müssen wir einen anderen Drive an den Tag legen“, lautet seine Forderung.

    Für den Sechzger-Coach spielt es keine Rolle, dass seine Mannschaft bei einem Sieg eventuell am Samstag bereits die Meisterschaft feiern kann. Voraussetzung: Der FC Bayern gewinnt nicht in Schalding-Heining. „Das interessiert mich nicht. Wir wollen nicht über Zwischenstände informiert werden. Ohnehin glaube ich, dass wir noch ein Spiel brauchen.“

    Sollte es trotzdem schon am fünftletzten Spieltag mit dem Titel klappen, hätte der Ex-Profi nichts dagegen. „Dann darf sich die Mannschaft zwei, drei Tage freuen, dass sie den ersten Schritt geschafft hat. Aber wir haben noch zwei schwere Spiele vor uns“, verweist er auf die Relegation zur 3. Liga.


    Löwen-Spiel gegen FC Augsburg II live beim BR.


    Einen Leistungsabfall durch den vorzeitigen Titelgewinn befürchtet Bierofka nicht. „Ich habe ganz gute Werkzeuge, um die Spannung hochzuhalten“, sagt er. Außerdem liege es nicht in der DNA seines Teams, die Beine hochzulegen. „Wir haben in dieser Saison am konstantesten gepunktet, auch Spiele gewonnen, in denen es nicht so lief. Der Druck war von Anfang an immens hoch. Jetzt hoffen wir, dass wir auch den letzten Schritt gehen können.“

    Vom Umfeld fordert der Löwen-Trainer im Saisonfinale „maximale Unterstützung“, lobt nochmals explizit die fantastischen Fans. „Wir kommen jetzt in die entscheidende Phase, einschließlich Relegation. Der Fokus sollte ausschließlich auf dem Sport liegen“, so seine Forderung.

    Rechnen kann er gegen Augsburg wieder mit Jan Mauersberger, der seine Bänderdehnung im Sprunggelenk überwunden hat. Nicht ganz so optimistisch wie beim Innenverteidiger ist Bierofka bei Aaron Berzel (Innenbanddehnung), den er in seinen Überlegungen für einen „sehr wichtigen Spieler“ hält. „Er wird es probieren, aber die Chancen stehen Fifty-Fifty.“ Eine Chance von Beginn an könnte Michael Görlitz erhalten. „Darüber denken wir noch nach.“

    Maximal auf der Bank wird Nicholas Helmbrecht Platz nehmen. „Nico ist mit seiner Schnelligkeit auf der Außenbahn sehr wichtig, aber die Pause war sehr lange.“ Am Mittwoch beim 2:1-Sieg der U21 gegen den TSV Rain/Lech stand der 23-Jährige 2018 erstmals in einem Pflichtspiel auf dem Platz. „Die 60 Minuten haben ihm gutgetan“, bewertete Bierofka den Einsatz, den er gemeinsam mit dem kompletten Regionalliga-Team live verfolgte.

    Etwas länger mit dem Comeback wird es noch bei Timo Gebhart dauern. „Bei ihm müssen wir behutsam sein. Es geht nicht von heute auf morgen. Am besten wäre, wenn auch Timo mal in der U21 spielen würde.“


    VORRAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN

    1860: 39 Bonmann (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 8 Seferings, 17 Wein – 31 Koussou, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.

    Ersatz: 30 Hipper, 37 Strobl (beide Tor) – 5 Andermatt, 7 Awata, 11 Köppel, 13 Siebdrat, 14 Dressel, 16 Kindsvater, 19 Aigner, 20 Steer, 21 Türk, 25 Genkinger, 27 Görlitz, 33 Bachschmid.

    Fraglich: 22 Berzel (Innenbanddehnung),.

    Nicht dabei: 1 Hiller (Rot-Sperre), 10 Gebhart (Aufbautraining), 23 Helmbrecht (Trainingsrückstand), 35 Niemann (Kreuzband- und Meniskusriss).


    FCA II: 1 Gelios (Tor) – 2 Della Schiava, 15 von Schroetter, 4 Jürgensen, 3 Schwarzholz – 16 Feulner, 8 Mwarome – 27 Lannert, 10 Bekiroglu, 24 Greisel – 9 Stowasser.

    Ersatz: 33 Niemann (Tor) – 6 Ramser, 7 Zupur, 11 Duman, 13 Greppmeir, 14 Reinthaler, 18 Mergel, 22 Laverty, 25 Lobenhofer, 30 Schurr.

    Nicht dabei: 17 Stingl (Oberschenkelverletzung), 19 Gail (Schlüsselbeinbruch), Gavric (Kreuzbandriss), Negrea (Kreuzbandriss)

    Schiedsrichter: Jonas Schieder (Weiden); Assistenten: Andreas Dinger (Bischofsgrün), Andreas Stolorz (Irchenrieth).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3664.htm



    Erneut wartete ein harter Brocken auf die kleinen Löwen. Am Mittwochabend traf die U21 auf den Tabellendritten vom TSV Rain am Lech. Die Gäste gingen durch Brandt in Führung, Felix Bachschmid sorgte 10 Minuten vor dem Ende für den Ausgleich und Kapitän Lukas Aigner sorgte mit seinem Treffer nach 89 Minuten für drei Punkte.


    Die kleinen Löwen gingen mit viel Unterstützung der ersten Mannschaft in die Partie, was gegen den Tabellendritten der Bayernliga Süd und damit voraussichtlich den Relegationsteilnehmer um den Aufstieg in die Regionalliga sicherlich auch nicht schlecht war. Vor dem Anpfiff mussten die Gastgeber jedoch noch einen Wechsel vornehmen. Der ursprünglich in der Startelf geplante Michael Görlitz durfte allerdings doch nicht spielen, aufgrund seines Einsatzes am Vortag in Ingolstadt war er nicht spielberechtigt. Für ihn kam Sebastian Gebhart ins Spiel.

    Die Partie bestimmte in den ersten Minuten der Gast, danach kamen die Löwen jedoch schnell besser ins Spiel. Allerdings erarbeitete sich kein der beiden Mannschaften in einer von Taktik bestimmten ersten Spielhälfte eine gute Torgelegenheit. So blieb die verletzungsbedingte Auswechslung von Tobias Steer und die Einwechslung von Mohamad Awata die einzige nennenswerte Szene in 45 Minuten. Entsprechend ging es torlos in die Pause.

    Nach der Halbzeitpause war es Rain am Lech, die den ersten Treffer erzielten, Brandt traf nach einer schönen Kombination gegen den chancenlosen Strobl im Löwen-Tor. Lange sah es nun nach einem sicheren Sieg für die Gäste aus, denn den Löwen fiel gegen eine sicher stehende Abwehr nur wenig ein.

    Bis in die 80. Minute in der Felix Bachschmid aus kurzer Distanz zum Ausgleich traf. Plötzlich war die Hoffnung bei den kleinen Löwen wieder da, die zuletzt im Auswärtsspiel gegen Neumarkt am Ende noch den Gegentreffer zur Niederlage kassierten. Sollten sie es diesmal schaffen, selbst ein Spiel zu drehen? Ja, sie schafften es … Lukas Aigner traf kurz vor Ende der regulären Spielzeit ins Netz und sicherte drei unfassbar wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

    STATISTIK:

    Aufstellung TSV 1860: 1 Strobl, 2 Genkinger, 3 Klassen, 4 Aigner, 5 Spitzer, 6 Dressel, 7 Helmbrecht, 8 Türk, 9 Bachschmid, 11 Steer, 14 Gebhart. Bank: 24 Kretzschmar, 10 Görlitz, 12 Rother, 13 Cyriacus, 15 Memetoglou, 16 Njoya Montie, 17 Awata.

    Aufstellung Rain: 33 Hartmann, 5 Triebel, 6 Cosic, 7 Müller S., 9 Käser, 17 Rothgang, 18 Götz, 19 Bauer, 23 Brandt, 24 Friedl, 27 Knötzinger. Bank: 12 Besel, 3 Schüler, 10 Müller J., 13 Krabler, 31 Talla.

    Wechsel: Awata für Steer (29.), Cyriacus für Helmbrecht (60.), Rother für Bachschmid (90.) – Müller J. für Knötzinger (60.), Talla für Friedl (72.), Krabler für Brandt

    Tore: 0:1 Brandt (51.), 1:1 Bachschmid (80.), 2:1 Aigner (89.)

    Zuschauer: 120 am Trainingsgelände des TSV 1860, Platz 5

    Schiedsrichter: Fabian Kilger (Mauth)


    http://ama-lion.com/2018/04/16…-trifft-auf-rain-am-lech/


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    Die Löwen sind durch den 4:1-Erfolg beim FC Ingolstadt II der Meisterschaft wieder einen Schritt näher gekommen. Nach schwachem Beginn und dem Rückstand durch Patrick Hasenhüttl (9.) wurden die Sechzger Mitte der 1. Halbzeit stärker und drehten danach durch Treffer von Nico Karger (45.), Simon Seferings (48.), Felix Weber (75.) und Nono Koussou (90.+3) die Partie.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste in Ingolstadt auf Marco Hiller (Rot-Sperre), Jan Mauersberger (Bänderdehnung Sprunggelenk), Timo Gebhart (Aufbautraining), Aaron Berzel (Innenbanddehnung im Knie), Nicholas Helmbrecht (Trainingsrückstand) und Noel Niemann (Kreuzband- und Meniskusriss) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennert Siebdrat, Dennis Dressel, Tobias Steer und Ugur Türk. Vier Veränderungen gab es gegenüber dem 5:0-Heimsieg gegen Eichstätt: Für Hiller hütete Hendrik Bonmann das Tor, für Mauersberger verteidigte Phillipp Steinhart im Zentrum, dessen Position auf der linken Abwehrseite übernahm Christian Köppel. Simon Seferings rückte für Aaron Berzel ins Mittelfeld und Benjamin Kindsvater ersetzte auf der rechten Außenbahn Nono Koussou.


    Spielverlauf: Erstmals wurde es gefährlich, als Ex-Löwe Thorsten Nicklas in die Tiefe auf den gestarteten Patrick Hasenhüttl passte, aber Hendrik Bonmann kam aus seinem Kasten, klärte die Situation (4.). Ein Zuspiel von Takahiro Sekine brachte in der 7. Minute sein japanischer Landsmann Ryoma Watanabe an der Strafraumgrenze nicht unter Kontrolle, sonst hätte es gefährlich für das Sechzger-Tor werden können. Zwei Minuten später lag der Ball im Tor. Einen 20-Meter-Schuss von Sekine konnte Bonmann nur nach vorne abwehren, Hasenhüttl schaltete am Schnellsten, staubte zum 1:0 ab (9.). Glück für die Löwen in der 15. Minute. Beim Klärungsversuch von Simon Seferings gegen Watanabe landet der Ball bei Hasenhüttl, doch der schießt aus 14 Metern Felix Weber an. Ein 25-Meter-Schuss von Maximilian Thalhammer strich nur knapp über den Querbalken (18.). Sechzger-Chancen im ersten Spielviertel Fehlanzeige! Das sollte sich in der Folge ändern. In der 26. Minute lag der Ball zwar im FCI-Tor, aber Schiedsrichter Christopher Schwarzmann hatte zuvor bei der Ballannahme von Sascha Mölders ein Foul gegen den Ex-Löwen Jonathan Kotzke gesehen. Deshalb gab er den Treffer des 33-Jährigen nicht. Mölders war es auch, der mit einem Drehschuss aus 22 Metern nur hauchdünn über die Querlatte zielte (33.). Fünf Minuten später traf Nico Karger halblinks von der Strafraumgrenze nur den linken Pfosten (38.). Kurz danach scheiterte Mölders aus 15 Metern an Fabijan Buntic (40.). Eine Kopfballablage von Mölders zimmerte Benjamin Kindsvater am rechten Strafraumeck weit übers FCI-Tor (42.). Kurz vor der Pause wurden die Löwen für ihr Engagement durch ein Traumtor belohnt. Kindsvater hatte am rechten Strafraumeck auf Karger abgelegt. Der zog aus 20 Metern ab. Sein Schuss ging wie ein ein Strahl ins rechte Kreuzeck zum 1:1 (45.). Kurz danach war Pause.

    Aufregung gleich zu Beginn der 2. Halbzeit. Einen weiten Einwurf von Nicklas verlängerte Steinhart ungewollt über Bonmann hinweg an die Latte (46.). Das Tor fiel zwei Minuten später auf der anderen Seite. Der eingewechselte Kodjovi Koussou hatte von rechts geflankt, die Kugel flipperte zu Christian Köppel am linken Strafraumeck. Der legte ab auf Seferings, dessen Schuss von der Strafraumkante zum 2:1 rechts unten ins Ingolstädter Tor einschlug (48.). Koussou war in der 68. Minute seinem Gegenspieler enteilt, anschließend legte er fast von der Grundlinie zurück auf den Elfmeterpunkt, wo Phil Neumann gerade noch vor dem einschussbereiten Markus Ziereis klären konnte. Die endgültige Entscheidung fiel in der 75. Minute. Daniel Wein hatte eine Ecke von links nach innen gedreht, Köppel verlängerte per Kopf über den Torwart hinweg, dadurch stand Weber vollkommen frei, nickte aus vier Metern zum 3:1 ein. Drei Minuten später wollte Mölders Buntic im FCI-Tor überlupfen, setzte den Schuss aber etwas zu hoch an (78.).In der Schlussphase ergaben sich Konterchancen. Die beste hatte Mölders auf Zuspiel von Michael Görlitz. Doch Buntic war ihm entgegengeeilt, wehrte den Schuss an der Strafraumgrenze mit einem Spreizschritt ab (90.). In der Nachspielzeit eroberte Ziereis den Ball, legte im Strafraum quer auf Koussou, der zum 4:1-Endstand traf. Damit sind die Löwen ihrem Ziel Meisterschaft wieder ein Schritt näher gekommen sind.


    STENOGRAMM, 28. Spieltag, 17.04.2018, 19 Uhr

    FC Ingolstadt 04 II – 1860 München 1:4 (1:1)

    FCI II: 1 Buntic (Tor) – 2 Langen, 15 Neumann, 6 Kotzke, 7 Nicklas – 23 Kurz –16 Sekine, 8 Watanabe, 17 Thalhammer, 10 Breitfeld – 9 Hasenhüttl.

    Ersatz: 22 Rauh (Tor) – 3 Reislöhner, 5 Grauschopf, 11 Suljic, 14 Kogler, 18 Dannemann, 24 Sussek,

    1860: 39 Bonmann (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 36 Steinhart, 11 Köppel – 8 Seferings, 17 Wein – 16 Kindsvater, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.

    Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 5 Andermatt, 19 Aigner, 25 Genkinger, 27 Görlitz, 31 Koussou, 33 Bachschmid.

    Wechsel: Kogler für Thalhammer (61.), Sussek für Breitfeld (61.), Dannemann für Langen (79.) – Koussou für Kindsvater (46.), Görlitz für Karger (77.), Aigner für Köppel (90.).

    Tore: 1:0 Hasenhüttl (9.), 1:1 Karger (45.), 1:2 Seferings (48.), 1:3 Weber (75.), 1:4 Koussou (90.).

    Gelbe Karten: –.

    Zuschauer: 3.919 im ESV-Stadion.

    Schiedsrichter: Christopher Schwarzmann (Scheßlitz); Assistenten: Marcel Geuß (Sylbach), Martin Götz (Tütschengereuth).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3654.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…lagen-fci-ii-9791246.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…ngolstadt-ii-9791237.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-live-ticker-9786205.html


    https://www.abendzeitung-muenc…7c-9069-9c2b789d0de6.html


    Die nächsten Spiele:


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    Samstag kann 60 die Meisterschaft klarmachen. Wenn 60 gewinnt. Und die Roten II verlieren.


    Lange war unklar, ob die Löwen im Falle der Meisterschaft das Relegations-Heimspiel im Grünwalder Stadion bestreiten können. Jetzt ist nach Informationen des Münchner Merkur die Entscheidung gefallen.


    München – Seit der Auslosung der Relegation zur Dritten Liga ist es die große Frage beim TSV 1860: Kann man sein Heimspiel am 27. Mai im Grünwalder Stadion austragen? Es gibt eine Terminkollision mit dem FC Bayern, dessen Frauen-Team am gleichen Tag um 14 Uhr sein Top-Spiel gegen den VfL Wolfsburg ausrichtet. Laut den DFB-Statuten hat die Bundesliga vor der Vierten Liga Vorrecht – geschlechterübergreifend. Wie der Münchner Merkur erfuhr, wird der Rekordmeister die Situation nun allerdings entschärfen. Die „Roten“ verlegen ihr Spiel in das Stadion auf dem FC Bayern Campus.

    Auf Nachfrage des Münchner Merkur teilte der FC Bayern am Montag mit, es habe zu diesem Thema im Verein einen internen Gedankenaustausch gegeben. Mit dem Ergebnis, so heißt es, dass der FC Bayern einen Konflikt, der dem DFB hier entstanden sei, beseitigen werde: Das Top-Spiel der Frauen-Bundesliga gegen den VfL Wolfsburg werde am 27. Mai im Stadion des FC Bayern Campus ausgetragen.


    https://www.tz.de/sport/1860-m…bar-gefallen-9787719.html

    Die Löwen treten im Nachholspiel des 28. Spieltags am Dienstagabend, 17. April 2018, beim FC Ingolstadt 04 II an. Anpfiff im ESV-Stadion ist um 18.60 Uhr. Mindestens 2.000 Sechzger-Fans werden ihr Team zu den Schanzern begleiten. Es gibt aber noch Gästetickets an der Tageskasse.


    Ein Wintereinbruch hatte im März das erste Aufeinandertreffen verhindert. Damals lag die FCI-Reserve noch in Schlagdistanz zu den Löwen, mittlerweile trennen beide Teams bei der gleichen Anzahl an Spielen bereits 17 Punkte. „Grundsätzlich ist es eine gute Mannschaft, auch wenn sie zuletzt einige Federn gelassen hat“, sagt 1860-Chefcoach Daniel Bierofka. „Aber es ist immer möglich, dass Spieler von oben kommen.“


    Sechzig auswärts in Ingolstadt, oida.


    Der 39-Jährige erwartet „ein intensives Spiel. Der Platz ist in keinem guten Zustand. Dazu der Regen.“ Die äußeren Umstände dürften eher den kleinen Schanzern in die Karten spielen. „Ingolstadt beschäftigt sich nicht lange mit Spielaufbau, sondern geht auf die zweiten Bälle, versucht sofort ins Gegenpressing zu kommen“, so Bierofka über den Gegner. „Es ist eine sehr athletische, aggressive Mannschaft. Darauf sind wir eingestellt.“

    Durch die Rote Karte von Marco Hiller gegen Eichstätt ist der Löwen-Coach gezwungen, auf der Torhüterposition zu wechseln. „Bauchweh habe ich nicht. Ich vertraue Hendrik Bonmann zu 100 Prozent. Im Pokal gegen Bayreuth hat er seine Qualität gezeigt. Ich erwarte von Henne, dass er diese Leistung bestätigt.“ Bierofka sieht keine Probleme, nach der abgelaufenen Sperre wieder zu wechseln. „Marco hat sich geärgert, dass ihm das beim Stand von 5:0 passiert ist“, beschreibt er die Gefühle seines Stammkeepers. „Er kommt dadurch aus dem Rhythmus, muss aber keine Angst haben, dass er seinen Platz verliert.“

    Personell gibt es noch einige Unwägbarkeiten. Jan Mauersberger wurde gegen Eichstätt vorzeitig ausgewechselt, hatte sich nach einem Kopfballduell eine Bänderdehnung zugezogen. Auch Aaron Berzel, der später für Hiller im Tor stand, ist angeschlagen. Schon in der 1. Halbzeit zog er sich eine Innenbanddehnung im Knie zu. Sorgen bereitet das dem Löwen-Trainer keine. „Wir haben einige hinten dran, die sie ersetzen könnten.“

    Einer, der neben Sascha Mölders zuletzt auf sich aufmerksam machen konnte, ist Nono Koussou. Der kleine Dribbler, der auf allen Außenpositionen spielen kann, mischte in Schweinfurt und gegen Eichstätt die gegnerische Abwehr gehörig auf. „Ich habe immer gewusst, was ich an ihm habe“, so Bierofka. „Nono ist sehr variabel und hat eine super Einstellung. Wir passen gut auf ihn auf, steuern entsprechend die Trainingsbelastung.“

    Ähnliches Fingerspitzengefühl legt das Trainerteam bei Michael Görlitz an den Tag. Nach einem Achillessehnenriss im vergangenen August war der 31-Jährige im Winter zu den Löwen gewechselt und wurde langsam an das Team herangeführt. Gegen Garching spielte er zehn Minuten, gegen Eichstätt bereits 25. „Den größten Schritt hat er aber durch die Startelf-Einsätze im Pokal gegen Bayreuth und in der U21 gegen Kornburg gemacht. Er war noch nie so lange verletzt, braucht deshalb Zeit und Geduld. Ich bin aber überzeugt, dass er noch sehr wertvoll für uns sein wird.“

    Die gleiche Hoffnung hegt Bierofka bei Timo Gebhart, der am Sonntag ins Mannschaftstraining eingestiegen ist. „Das hat ordentlich ausgesehen“, kommentierte er die Rückkehr des Spielmachers. „Nach eigner Aussage ist er schmerzfrei.“ Trotzdem wird die Zeit bis zum Saisonende knapp. „Selbst wenn Timo nur eine halbe Stunde spielt, kann er mit seiner unberechenbaren Spielweise entscheidende Impulse geben“, hofft Bierofka wenigstens auf Teilzeiteinsätze des 29-Jährigen. Fast schon wieder am Kader dran ist Nicholas Helmbrecht. Der Außenstürmer soll am Mittwoch im Heimspiel der U21 gegen den Tabellenzweiten TSV Rain/Lech Spielpraxis im Bayernligateam sammeln.


    VORRAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN


    FCI II: 1 Buntic (Tor) – 16 Pöllner, 4 Gerlspeck, 5 Grauschopf, 3 Reislöhner – 6 Kotzke – 18 Dannemann, 24 Sussek, 8 Watanabe – 10 Breitfeld, 9 Hasenhüttl.

    Ersatz: 22 Fischhaber, 33 Rauh (beide Tor) – 2 Langen, 7 Nicklas, 11 Suljic, 14 Kogler, 17 Schiller, 20 Schröder, 21 Senger, 23 Kurz, 24 Gashi.

    Nicht dabei: 19 Tobias (Knieverletzung).

    1860: 39 Bonmann (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 17 Wein, 22 Berzel –31 Koussou, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.

    Ersatz: 30 Hipper, 37 Strobl (beide Tor) – 5 Andermatt, 7 Awata, 8 Seferings, 11 Köppel, 13 Siebdrat, 14 Dressel, 16 Kindsvater, 19 Aigner, 20 Steer, 21 Türk, 25 Genkinger, 27 Görlitz, 33 Bachschmid.

    Nicht dabei: 1 Hiller (Rot-Sperre), 10 Gebhart (Aufbautraining), 23 Helmbrecht (Trainingsrückstand), 35 Niemann (Kreuzband- und Meniskusriss).

    Schiedsrichter: Christopher Schwarzmann (Scheßlitz); Assistenten: Marcel Geuß (Sylbach), Martin Götz (Tütschengereuth).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3650.htm



    Liveticker:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…r-9786205.html?cmp=defrss


    https://www.fupa.net/spielberi…860-muenchen-5101735.html

    Die Löwen feierten gegen den VfB Eichstätt beim 5:0 den 8. Heimsieg in Folge. Sascha Mölders hatte vor der Pause einen Hattrick erzielt (2., 29. und 32.). Daniel Wein (57.) und Markus Ziereis (61.) trafen in der 2. Halbzeit. In der 78. Minute sah Marco Hiller nach einer Notbremse Rot. Da die Löwen bereits drei Mal gewechselt hatten, stand in der Schlussphase Aaron Berzel zwischen den Pfosten.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste gegen Eichstätt auf Timo Gebhart (Aufbautraining), Nicholas Helmbrecht (Trainingsrückstand) und Noel Niemann (Kreuzband- und Meniskusriss) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennert Siebdrat, Dennis Dressel, Lukas Aigner, Tobias Steer, Ugur Türk und Lucas Genkinger. Die Sechzger begannen mit der gleichen Aufstellung wie beim 3:1-Auswärtssieg beim 1. FC Schweinfurt 05.


    STIMMEN Bierofkas Erkenntnis: Er kann sich auf seine Jungs verlassen!


    Spielverlauf: Es dauerte etwas mehr als 60 Sekunden, da lag der Ball bereits im Eichstätter Tor. Nach einem weiten Schlag von Jan Mauersberger ins Zentrum war Sascha Mölders zur Stelle, traf aus sechs Metern zum 1:0 (2.). Beinahe in der 6. Minute das 2:0. Nico Karger hatte sich auf der linken Strafraumseite bis zur Grundlinie durchgedribbelt, seine Hereingabe auf Markus Ziereis konnte ein VfB-Abwehrspieler gerade noch vor dem Löwen-Angreifer weggrätschen. Nono Koussou spielte fünf Minuten später drei Eichstätter schwindlig, doch Karger kam beim Schussversuch durch einen Gegenspieler zu Fall. Die Löwen forderten vehement Elfmeter, aber Schiedsrichter Florian Riepl ließ weiterspielen (11.). In der 21. Minute prüfte Philipp Federl Marco Hiller mit einem Flachschuss aufs kurze Eck aus 19 Metern, aber der Löwen-Keeper war auf dem Posten. Im Gegenzug traf Aaron Berzel mit einem 15-Meter-Hammer nur die Oberkante der Latte (22.). Ein Zuspiel von Karger ins Zentrum wurde genau auf den gestarteten Mölders abgefälscht, der lief frei auf Torwart Jonas Herter zu, zog halbrechts aus 13 Metern ab und traf zum 2:0 ins lange Eck (29.). Drei Minuten später machte der Torjäger seinen ersten Hattrick im 1860-Trikot komplett. Koussou hatte fast von der rechten Außenlinie geflankt, Mölders stand am ersten Pfosten vollkommen frei, drückte die Kugel aus sechs Metern unter die Latte des kurzen Ecks zum 3:0 (32.). Wie schon letzte Woche in Schweinfurt gelang ihm damit ein Dreierpack, diesmal sogar ein lupenreiner Hattrick. Den Drei-Tor-Vorsprung nahmen die Sechzger mit in die Kabine.

    Ihre Dominanz setzten die Löwen auch im zweiten Durchgang fort. In der 54. Minute flankte Phillipp Steinhart von rechts scharf einen Freistoß nach innen, Berzel übersprang den VfB-Keeper, verfehlte aber knapp den Ball. Kurz danach konnte Dominik Wolfsteiner den enteilten Karger nur per Foul vier Meter vor der Strafraumgrenze bremsen. Die Kugel chippte anschließend Daniel Wein aus halblinker Position mit rechts zum 4:0 über die Mauer ins kurze Eck des Tores (57.). Vier Minuten später gar das 5:0. Markus Ziereis hatte im Zentrum Platz, zog aus 18 Metern ab und traf (61.).Stehende Ovationen gab es in der 65. Minute für Mölders, als Trainer Daniel Bierofka seinen Torjäger vom Platz nahm. Danach stimmten die Fans, „O, wie ist das schön, so was hat man lange nicht gesehen“, an. Und die Mannschaft spielte gegen bedauernswerte und chancenlose Gäste, die immerhin bis zu diesem Spiel nur einen Punkt weniger als die Löwen in der Rückrunde geholt hatten, weiter nach vorne. Völlig unvermittelt kassiert Torhüter Hiller eine Rote Karte. Nach einem weiten Ball lief er aus seinem Strafraum, kam aber einen Tick zu spät gegen Julian Kügel, grätschte ihn um. Hiller sah folgerichtig Rot. Da die Löwen bereits drei Mal gewechselt hatten, musste Berzel zwischen die Pfosten (78.). Der anschließende 17-Meter-Freistoß landete in der Mauer (79.). Aber auch zu Zehnt und mit Berzel im Tor waren die Sechzger überlegen, wenngleich keine Tore mehr fielen. Mit dem 8. Sieg in Folge beträgt der Vorsprung auf den FC Bayern II sechs Spieltage vor dem Ende weiterhin elf Punkte.


    STENOGRAMM, 33. Spieltag, 14.04.2018, 12.30 Uhr


    1860 München – VfB Eichstätt 5:0 (3:0)

    1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 17 Wein, 22 Berzel – 31 Koussou, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.

    Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 5 Andermatt, 8 Seferings, 11 Köppel, 16 Kindsvater, 27 Görlitz, 33 Bachschmid.

    VfB: 21 Herter (Tor) – 8 Wolfsteiner, 29 Kühnlein, 5 Schmidramsl, 11 Graßl – 16 Federl, 22 Fries, 7 Schraufstetter – 18 Schäll, 27 Kügel – 9 Grau.

    Ersatz: 1 Gurski (Tor) – 2 Schröder, 4 Eberwein, 6 Panknin, 14 De Biasi, 17 Waffler, 20 Haas.

    Wechsel: Seferings für Mauersberger (62.), Görlitz für Mölders (65.), Kindsvater für Koussou (73.) – Waffler für Grau (64.), Panknin für Schäll (83.), De Biasi für Schraufstetter (88.).

    Tore: 1:0 Mölders (2.), 2:0 Mölders (29.), 3:0 Mölders (32.), 4:0 Wein (57.), 5:0 Ziereis (61.)

    Gelbe Karten: Weber – Schäll, Federl, Wolfsteiner, Kühnlein, Schraufstetter.

    Rote Karte: Hiller (78., Notbremse).

    Zuschauer: 12.500 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Florian Riepl (Altenerding); Christian Keck (Grünbach), Benny Woock (St. Wolfgang).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3647.htm


    Bildergalerie:


    http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2137.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-live-ticker-9776711.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…er-und-noten-9780368.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…iller-fliegt-9780381.html


    https://www.abendzeitung-muenc…80-8cc8-46437ab5bb45.html


    https://www.abendzeitung-muenc…40-ae28-bfe8629b1450.html


    https://www.abendzeitung-muenc…1e-8858-80a200970c9b.html


    Mölders bringt 1860 seinem Ziel näher (Video)


    http://www.ardmediathek.de/tv/…13164&documentId=51638624


    Nächstes Spiel:


    Dienstag, 18 Uhr 60 in Audistadt gegen Audistadt II

    Im vorletzten Heimspiel empfangen die Löwen am Samstag, 14. April 2018, den VfB Eichstätt. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist um 12.30 Uhr.


    Die Vorbereitung auf das Eichstätt-Spiel lief ohne Cheftrainer Daniel Bierofka ab. Der 39-Jährige weilte seit Montag in Hennef, absolvierte dort die Aufnahmeprüfung für den Lehrgang zum Fußball-Lehrer, der im Sommer beginnen wird. Sein Assistent Oliver Beer vertrat ihn nicht nur auf dem Platz, sondern stand auch am Tag vor dem Spiel in der Löwenrunde den Medienvertretern Rede und Antwort.


    Hinweise zum Heimspiel gegen Eichstätt.


    „Die Mannschaft ist wie immer gut vorbereitet. Wir haben alles abgesprochen“, erklärte der 39-jährige Beer. Jeweils am Dienstag und Mittwoch sowie am Freitag habe er mit Daniel Bierofka telefoniert. „Ansonsten habe ich ihn in Ruhe gelassen. Er war kurz angebunden, voll auf die Prüfung fokussiert.“

    Für Beer sei die Woche ohne Cheftrainer nicht viel anders als sonst gewesen. „Wir arbeiten immer im Team. Jeder hat seine Aufgabe“, erzählt er. „Der einzige Unterschied für mich ist, dass ich am Freitag die Videoanalyse mache. Am Spieltag wird Biero wieder die Ansprache halten.“

    Was seinen Chef eigentlich auszeichne, wurde Beer gefragt. „Er ist sehr akribisch, macht sich viele Gedanken im taktischen Bereich, achtet auf viele Details“, so seine Beschreibung der Arbeit Bierofkas.

    „Eichstätt ist in der Rückrundentabelle die drittbeste Mannschaft, nur einen Punkt hinter uns“, warnt Beer vor dem Aufsteiger. „Sie sind gut organisiert, spielen sehr kompakt, haben ein gutes Umschaltspiel und ihre Standards sind eine Waffe – ähnlich wie bei uns“, sieht er von der Spielanlage Parallelen zu den Löwen. „Wir dürfen ihnen nicht in die Karten spielen.“

    Ohnehin „gibt jede Mannschaft vor unseren überragenden Fans alles“. Die Kulisse von 12.500 Zuschauern im Grünwalder Stadion motiviere zusätzlich. „Das wird bei Eichstätt nicht anders sein.“

    Bis auf Nicholas Helmbrecht und Timo Gebhart sind alle einsatzfähig. Selbst bei den Beiden sieht es ganz gut aus. Helmbrecht, der mit der Mannschaft trainiert, soll demnächst in der U21 Spielpraxis sammeln. Und „Timo hat die Woche individuell trainiert. Er braucht jetzt Wettkampfhärte.“ Erst dann könne man sehen, „wie er die Belastung verkraftet“.

    Ansonsten sind alle einsatzfähig. Das gilt auch für Kodjovi Koussou, der im Mittwochstraining mit Teamkollege Christian Köppel zusammengeprallt war und vorzeitig die Übungseinheit beenden musste „Nono hat bereits am nächsten Tag wieder mittrainiert“, erzählt Beer. Dazu wird Michael Görlitz in den Kader zurückkehren. Nach seinem Startelfeinsatz in der U21 beim 6:0 gegen Kornburg hatte der 31-Jährige nicht die Reise mit zum Auswärtsspiel der Regionalliga-Mannschaft nach Schweinfurt gemacht, wurde geschont.

    Die Auslosung zu den Aufstiegsspielen zur 3. Liga sei kein Thema in der Kabine, betont Beer, „zumal wir nicht wissen, gegen welche Mannschaft wir konkret spielen“. Außerdem sei die Qualifikation dafür längst nicht perfekt. „Wir haben noch das eine oder andere Spiel, das wir erfolgreich bestreiten müssen, um Meister zu werden.“ Aber eines sei sicher: „Es wird niemand mehr geschont. Jetzt gibt es nur noch Vollgas bis zum Saisonende.“


    VORRAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 17 Wein, 22 Berzel – 16 Kindsvater, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.

    Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 5 Andermatt, 7 Awata, 8 Seferings, 11 Köppel, 13 Siebdrat, 14 Dressel, 19 Aigner, 20 Steer, 21 Türk, 25 Genkinger, 27 Görlitz, 31 Koussou, 33 Bachschmid.

    Nicht dabei: 10 Gebhart (Aufbautraining), 23 Helmbrecht (Aufbautraining), 35 Niemann (Kreuzband- und Meniskusriss).

    VfB: 21 Herter (Tor) – 8 Wolfsteiner, 29 Kühnlein, 5 Schmidramsl, 11 Graßl – 16 Federl, 22 Fries, 7 Schraufstetter – 18 Schäll, 27 Kügel – 9 Grau.

    Ersatz: 1 Gurski (Tor) – 2 Schröder, 4 Eberwein, 6 Panknin, 14 De Biasi, 15 Kraft, 17 Waffler, 19 Hollinger, 20 Haas.

    Nicht dabei: 3 Iatrou (Muskelverletzung), 10 Eberle (Gelb-Sperre), 13 Scintu (Aufbautraining), Bauer (Knieprobleme).

    Schiedsrichter: Florian Riepl (Altenerding); Christian Keck (Grünbach), Benny Woock (St. Wolfgang).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3644.htm


    Liveticker:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…r-9776711.html?cmp=defrss


    https://www.fupa.net/spielberi…b-eichstaett-5101782.html

    Völlig unnötig verlor die Löwen-U21 mit1:2 beim ASV Neumarkt. Nach einem Auftakt nach Maß –Alexander Lang köpfte nach wenigen Sekunden die Kugel ins eigene Tor – erzielte Christian Schrödl nach der Pause den Ausgleich (58.). Als alle mit einem Remis rechneten, gelang Jonas Grunner der Siegtreffer für die Oberpfälzer (89.).


    Es begann optimal für die U21-Löwen. Nach dem Anstoß gab es gleich einen Angriff über die rechte Seite. Sebastian Gebhart flankte nach innen, der Neumarkter Verteidiger Alexander Lang wollte den aufspringenden Ball zurück zu seinem Keeper köpfen. Doch der war zu weit vor seinem Tor, so dass er ihn mit einer Bogenlampe überwand (1.). In der 7. Minute die nächste Riesenchance für die Sechzger. Die Gastgeber spekulierten auf Abseits, aber Fabian Greilinger war vor der Mittellinie gestartet, brachte aber den Ball nicht schnell genug unter Kontrolle, so dass der nachsetzende Ferdinand Buchner ihn stellen konnte, bevor er alleine aufs Tor zulief. Erstmals gefährlich vors 1860-Tor kamen die Oberpfälzer in der 21. Minute. Christian Schrödl tankte sich über die linke Seite in den Löwen-Strafraum, kam aber im Zweikampf mit Gebhart ins Straucheln. Im Fallen schoss er aufs Tor, jedoch ging die Kugel knapp am langen Eck vorbei. Nach einem Ballgewinn im Aufbau der Gastgeber passte Awata in die Tiefe, Greilinger tauchte halbrechts frei vor Kevin Schmidt auf, zielte aber aus neun Metern knapp am kurzen Eck vorbei (24.). In der 32. Minute war es erneut ASV-Stürmer Schrödl, der das Löwen-Tor in Gefahr brachte. Tom Kretschmar klärte einen weiten Ball außerhalb des Strafraums per Kopf Richtung Seiten-Aus, doch Schrödl kam noch an die Kugel, zielte sofort aufs Löwen-Tor. Im Zurücklaufen fing Kretzschmar den Schuss sicher ab. Auf der anderen Seite hätte Awata die Führung weiter ausbauen können. Nach Zuspiel von Leon Klassen überlupfte er halbrechts mit rechts seinen Gegenspieler, zog dann aus zehn Metern mit links ab, doch Keeper Schmidt brachte die Hand noch an den Ball, lenkte ihn um den rechten Pfosten (36.). Kurz vor der Pause schienen die Oberpfälzer den Ausgleich erzielt zu haben. Jonas Grunner passte am Strafraum auf den durchstartenden Markus Smarzoch, der Keeper Kretzschmar umkurvte und den Ball im Tor versenkte. Aber Schiedsrichter Maximilian Alkofer entschied auf Abseits (43.). So nahmen die kleinen Löwen die Führung mit in die Kabine.


    Das Spiel im Stream >>

    Beinahe wäre den Sechzgern kurz nach Wiederbeginn das 2:0 gelungen. Nach einer Balleroberung in der generischen Hälfte steckte Gebhart für Lucas Genkinger durch, der schob aber frei vor Schmidt aus acht Metern die Kugel am rechten Pfosten vorbei (49.). Kurz danach die nächste gute Gelegenheit durch Lucas Cyriacus, der sich durch die Abwehr gedribbelt hatte, aber auch um Millimeter die Kugel neben das Tor setzte (50.). In der 52. Minute lief Schrödl nach einem Stellungsfehler der 1860-Abwehr alleine auf Kretzschmar zu, Marcel Spitzer brachte an der Strafraumgrenze gerade noch die Fußspitze dazwischen, so dass der aus seinem Tor geeilte Löwen-Keeper klären konnte (52.). Sechs Minuten später fiel doch der Ausgleich. Einen Einwurf von der rechten Seite leitet Smarzoch per Brust weiter, Schrödl lief dadurch völlig unbedrängt auf Kretzschmar zu, traf aus sechs Metern zum 1:1 ins lange Eck (58.). In der 67. Minute hatten die Löwen eine Doppelchance, um erneut in Führung zu gehen. Aber erst scheiterte Awata aus kurzer Distanz frei an Schmidt. Der Abpraller kam am Fünf-Meter-Raum zu Greilinger, der aber einen Tick zu lange mit dem Abschluss zögerte, so dass Lang gerade noch den Fuß dazwischen bekam. Die Sechzger erhöhten gegen Ende die Schlagzahl. Die beste Chance hatte Marcel Spitzer, der nach einem abgewehrten Ball aus 23 Metern mit links abzog, Schmidt konnte den Schuss gerade noch über die Latte lenken (86.). Kurz vor Schluss fiel doch noch der Treffer – aber auf der falschen Seite. Die Löwen konnten die Kugel im Strafraum nicht klären. Eine Flanke von rechts stoppte Daniel Haunber mit der Brust, Grunner nahm den aufspringenden Ball an der Strafraumkante per Dropkick direkt, traf zwischen zwei 1860-Verteidiger hindurch unhaltbar für Kretzschmar zum 2:1 f flach ins linke Eck (89.). Damit war die völlig unnötige und unverdiente Niederlage besiegelt.

    Löwen-Trainer Christian Wörns sprach von einer bitteren Niederlage. „Nach der glücklichen Führung durch ein Eigentor hatten wir durch Genkinger und Awata vor der Pause zwei Großchancen, um auf 2:0 zu erhöhen. Ansonsten haben wir nicht viel zugelassen.“ Es sei schwierig gewesen, organisiert Fußball zu spielen. „Der Platz war eine Katastrophe. Ich hätte mir mehr Kontrolle gewünscht.“ Auch im zweiten Durchgang hatte sein Team durch Lucas Cyriacus und Mohamad Awata Möglichkeiten. „Uns hat das Spielglück gefehlt“, bilanzierte der 45-Jährige. „Wir kriegen solche Sachen einfach nicht geklärt“, beschrieb er die Szene, die zum 1:1 führte. „Trotzdem haben wir gefightet, in der letzten Viertelstunde auf den Ausgleich gedrängt. In der Periode bekommen wir dann das 1:2 – völlig unverdient!“ In gewissen Situationen sei sein Team nicht clever genug. „Ich kann aber der Mannschaft vom Einsatz und vom Willen keinen Vorwurf machen“, stellte er klar.


    STENOGRAMM, 26. Spieltag, 11.04.2018, 18 Uhr

    ASV Neumarkt – 1860 München II 2:1 (0:1)

    1860: Kretzschmar (Tor) – Gebhart, Rother (51., A. Spitzer), M. Spitzer, Heigl – Cyriakus, Genkinger, Dressel – Greilinger, Awata, Klassen (46., Kovacevic/71., Wallner).

    Tore: 0:1 Lang (1., Eigentor), 1:1 Schrödl (58.), 2:1 Grunner (89.).

    Gelbe Karten: Buchner – Rother, M. Spitzer.

    Zuschauer: 300 Sportanlage am Deininger Weg.

    Schiedsrichter: Maximilian Alkofer; Assistenten: Thomas Fischer, Tobias Szombati.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3639.htm


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    Die Löwen verstärken sich zur neuen Spielzeit mit Alessandro Abruscia (27), Kristian Böhnlein (27), Herbert Paul (24) und Marius Willsch (27). Das Quartett bekommt Verträge für die 3. Liga sowie für die Regionalliga.


    „Ich freue mich sehr, dass wir diese Verpflichtungen zu diesem frühen Zeitpunkt finalisieren konnten“, sagt Günther Gorenzel, Sportlicher Leiter der Löwen. „Zusammen mit Cheftrainer Daniel Bierofka und unserem Chefscout Jürgen Jung waren wir uns schnell einig, dass uns diese Spieler nicht nur sportlich, sondern auch charakterlich weiterbringen werden und unseren Kader qualitativ verstärken.“ Bierofka betont, dass er die Spieler schon länger im Blickfeld hatte. „Außer Alessandro kennen wir die Spieler aus der Regionalliga Bayern“, so der Löwen-Coach. „Alle vier sind absolute Leistungsträger in ihren Mannschaften, haben teilweise auch schon Drittliga-Erfahrung sammeln können und werden uns weiterhelfen.“

    Auch Geschäftsführer Michael Scharold ist mit den Transfers sehr zufrieden. „Es ist erfreulich, dass wir diese vier Spieler von der Idee, die wir mit 1860 verfolgen, überzeugen konnten“, sagt Scharold. „Was mich besonders freut, dass wir mit der Verstärkung des Kaders den ausdrücklichen Wunsch beider Gesellschafter verfolgen. Das zeigt, dass wir unseren gemeinsam eingeschlagenen Weg unbeirrt weitergehen wollen.“ Dabei betont Scharold auch die absolute Überzeugung, die hinter den vier Transfers steckt. „Sowohl Günther Gorenzel als auch Daniel Bierofka stehen zu 100 Prozent hinter diesen Spielern“, so der Geschäftsführer. „Umso mehr Bedeutung kommt daher dem frühen Zustandekommen dieser Verpflichtungen zu.“


    Alessandro Abruscia kommt von den Stuttgarter Kickers an die Isar. Der 27-Jährige absolvierte in der Spielzeit 2015/16 bereits 22 Spiele (3 Tore) in der 3. Liga. In der laufenden Spielzeit gelangen ihm bei 28 Einsätzen in der Regionalliga Südwest elf Treffer sowie 14 Vorlagen. Bis zu seinem 13. Lebensjahr wurde Abruscia beim VfB Stuttgart ausgebildet.


    Kristian Böhnlein ist Leistungsträger bei der SpVgg Bayreuth. Ausgebildet wurde der Mittelfeldspieler beim Hamburger SV, ehe er 2010 zur SpVgg Greuther Fürth wechselte. In der laufenden Regionalliga-Spielzeit absolvierte er 26 Partien (9 Treffer, 4 Vorlagen).


    Auch Herbert Paul kommt von einem Konkurrenten aus der Regionalliga Bayern. Der 24-jährige Verteidiger wechselt vom 1. FC Schweinfurt 05 zu den Löwen, kam dort in der laufenden Spielzeit auf 22 Einsätze (1 Tor). Der frühere Jugend­nationalspieler wurde beim FC Ingolstadt 04 und der SpVgg Greuther Fürth ausgebildet.


    Marius Willsch ist ein alter Bekannter bei den Löwen. Bis 2012 schnürte der 27-jährige Mittelfeldspieler seine Stiefel beim TSV 1860 München und kam dort in der zweiten Mannschaft in der Regionalliga zum Einsatz. Über die Stationen SpVgg Unterhaching und 1. FC Saarbrücken wechselte Willsch im Sommer 2016 nach Schweinfurt, wo er auf Anhieb zu einem absoluten Leistungsträger wurde. Der drittligaerfahrene Willsch (58 Einsätze, 2 Tore) kam in dieser Spielzeit bislang auf 27 Spiele in der Regionalliga Bayern (5 Tore, 8 Vorlagen).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3638.htm


    Bilergalerie


    http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2136.htm

    6:0 gewonnen


    https://www.fupa.net/spielberi…tsv-kornburg-5083340.html


    Lange mussten die kleinen Löwen auf einen Sieg warten, jetzt endlich klappte es … und wie: Die U21 schickte das Tabellenschlusslicht aus Kornburg mit einem halben Dutzend Gegentreffer nach Hause. Die Treffer erzielten Steer (2), Awata, Dressel, Aigner und Greilinger.


    STATISTIK:


    Aufstellung TSV 1860 II: 1 Hipper, 2 Gebhart, 3 Klassen, 4 Aigner, 5 Spitzer, 6 Genkinger, 7 Niemann, 8 Dressel, 9 Awata, 10 Görlitz, 11 Steer. Bank: 24 Kretzschmar, 12 Rother, 13 Heigl, 14 Wallner, 15 Cyriacus, 16 Braun, 17 Greilinger.


    Aufstellung Kornburg: 1 Ockert, 3 Uschold, 7 Betsi Mbetssi, 9 Kaya, 11 Schwarz, 12 Kowal, 13 Medjessiribi, 19 Roth, 21 Rohracker, 30 Burgutzidis, 99 Kljaic. Bank: 33 Kunze, 5 Karwath, 8 König, 15 Ab Latif, 16 Zinnbauer, 18 Terashvili.


    Wechsel: Greilinger für Niemann (44.), Braun für Gebhart (74.), Heigl für Klassen (84.) – Zinnbauer für Medjessiribi (46.), Terashvili für Roth (46.), König für Kaya (68.)

    Tore: 1:0 Awata (1.), 2:0 Steer (10.), 3:0 Steer (36.), 4:0 Dressel (39.), 5:0 Aigner (64.), 6:0 Greilinger (86.)

    Zuschauer: 60 am Trainingsgelände des TSV 1860, Platz 5

    Schiedsrichter: Florian Wildegger (Augsburg)


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    Durch einen Dreierpack von Sascha Mölders (26., 32. und 53.) gewannen die Löwen beim 1. FC Schweinfurt 05 mit 3:1. Den zwischenzeitlichen Ausgleich hatte Stefan Krautschneider (30.) erzielt. Durch diesen Sieg gegen ein Spitzenteam der Liga kommen die Sechzger der Meisterschaft immer näher.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste in Schweinfurt auf Timo Gebhart und Nicholas Helmbrecht (beide Aufbautraining nach Verletzung) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennert Siebdrat, Dennis Dressel, Lukas Aigner, Tobias Steer, Lucas Genkinger, Michael Görlitz, Noel Niemann und die beiden Torhüter Alex Strobl und Johann Hipper. Im Vergleich zum letzten Punktspiel gab es zwei Veränderungen: Simon Seferings und Benjamin Kindsvater rotierten auf die Bank, dafür kehrte Sascha Mölders nach Gelbsperre ins Team zurück. Kodjovi Koussou begann für Kindsvater auf der rechten, offensiven Außenbahn.


    Spielverlauf: In der 5. Minute wurde 1860-Keeper aus der Distanz vom ehemaligen Löwen-Stürmer Florian Pieper geprüft. Doch Hiller tauchte ab, hielt den Schuss fest. Nach einer scharfen Hereingabe von rechts durch Marco Fritscher hielt Pieper am Torraum den Fuß hin, Felix Weber konnte den Ball aber gerade noch zur Ecke blocken (14.). Ein Freistoß von Daniel Wein aus dem linken Halbfeld kam direkt aufs Tochter, Alexander Eiban sah den Ball erst sehr spät, weil viel Verkehr vor seinem Kasten war, faustete die Kugel aber weg (23.). Auf der anderen Seite kam Kevin Fery im Strafraum in guter Position zum Abschluss, traf den Ball aber nicht richtig. Dieser landete sogar im Seiten-Aus (24.). Bei einem Konter über die rechte Seite legte Kodjovi Koussou quer auf Sascha Mölders, der den Ball aber nicht unter Kontrolle brachte. Die Kugel kam zu Markus Ziereis. Dessen Schuss wehrte Marco Janz mit der Hand ab, Schiedsrichter Tobias Schultes entschied sofort auf Elfmeter (25.). Mölders lief an, traf platziert ins rechte untere Eck zum 1:0 (26.). Einen Karger-Schuss aus 17 Metern lenkte Eiban in der 29. Minute um den Pfosten. Kurz danach konterte Schweinfurt gegen die völlig offene Löwen-Deckung. Stefan Krautschneider lief alleine auf Hiller zu, traf von der Strafraumgrenze zum 1:1 (30.). Aber bereits zwei Minuten später stellten die Sechzger den alten Abstand wieder her. Koussou hatte von rechts geflankt, Mölders war seinem Bewacher entwischt, setzte die Kugel am kurzen Pfosten des Fünfmeterraums in die Maschen (32.). Nach einer Wein-Ecke von rechts brachte Phillipp Steinhart den Ball aufs Tor, doch Eiban war Stelle, hielt die Kugel fest (43.). Kurz vor der Pause dribbelte Koussou von rechts in den Strafraum, traf aber mit seinem Schuss nur das Außennetz des kurzen Ecks (45.). So blieb es bei der 2:1-Führung der Löwen zur Pause.

    In der 53. Minute gelang Mölders sein dritter Treffer. Nach Zuspiel von Aaron Berzel tauchte er frei vor Eiban auf, ließ dem Schnüdel-Torhüter von der Strafraumgrenze keine Chance. Zehn Minuten später setzte sich Karger auf der linken Seite durch, tunnelte seinen Gegenspieler mit dem Zuspiel auf Koussou, doch ein Schweinfurter konnte gerade noch die Kugel vor dem einschussbereiten Löwen-Stürmer ins Tor-Aus grätschen (63.). Der eingewechselte Nicolas Görtler traf in der 69. Minute nur das Außennetz des Löwen-Gehäuses. In der Nachspielzeit zeigte Mölders noch ein Kabinettstückchen, als er nach Karger-Flanke zu einem Seitfallzieher ansetzte, aber knapp das Schweinfurter Tor verfehlte. Ansonsten brachten die Sechzger ohne größere Kraftanstrengung das 3:1 über die Zeit, kommen ihrem Ziel Meisterschaft damit immer näher.


    STENOGRAMM, 32. Spieltag, 07.04.2018, 14.05 Uhr

    1. FC Schweinfurt 05 – 1860 München 1:3 (1:2)

    S05: 1 Eiban – 23 Messingschlager, 5 Janz, 32 Billick, 17 Strohmaier – 21 Weiß, 7 Fritscher – 15 Fery, 10 Kling, 19 Krautschneider – 22 Pieper.

    Ersatz: 12 Paulus (Tor) – 2 Paul, 6 Kracun, 9 Görtler, 16 Waigand, 20 Jelisic, 27 Jabiri.

    1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber , 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 17 Wein, 22 Berzel – 31 Koussou, 18 Karger – 24 Ziereis, 9 Mölders.

    Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 5 Andermatt, 8 Seferings, 11 Köppel, 16 Kindsvater, 21 Türk, 33 Bachschmid.

    Wechsel: Kracun für Kling (57.), Görtler für Fery (57.), Jelisic für Krautschneider (57.) – Seferings für Ziereis (67.), Köppel für Berzel (77.), Kindsvater für Koussou (85.).

    Tore: 0:1 Mölders (26., Handelfmeter), 1:1 Krautschneider (30.), 1:2 Mölders (32.), 1:3 Mölders (53.).

    Gelbe Karten: Fritscher, Janz –.

    Zuschauer: 6.872 im Willy-Sachs-Stadion.

    Schiedsrichter: Tobias Schultes (Betzigau); Assistenten: Paul Birkmeir (Rohrenfels), Fabian Härle (Germaringen).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3632.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…t-dreierpack-9759650.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-live-ticker-9755834.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…bt-es-note-1-9759634.html


    https://www.abendzeitung-muenc…e1-a457-46b963b737e6.html


    https://www.abendzeitung-muenc…13-99be-30d14abc14b9.html


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