Beiträge von Loewe

    In einem kuriosen Spiel mit drei Elfmetern und einem Platzverweis für Halle (21., Toni Lindenhahn) reichte es den Löwen gegen den Hallescher FC in Überzahl nur zu einem 1:1. Sascha Mölders vergab den ersten Strafstoß (24.), Bentley Baxter Bahn brachte die Gäste vom Punkt in Führung (41.). Phillipp Steinhart gelang per Elfmeter lediglich der Ausgleich (67.).


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Heimspiel gegen Halle verletzungsbedingt auf Jan Mauersberger (Gesichtsfraktur), Nicholas Helmbrecht (Patellasehnenspitzensyndrom), Markus Ziereis (Narbenentzündung), Herbert Paul (Muskelverletzung im hinteren Oberschenkel), Noel Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss) und Hendrik Bonmann (Narbeneinriss im Knie) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen diesmal Simon Seferings, Christian Köppel, Dennis Dressel, Ugur Türk, Semi Belkahia, Nono Koussou, Kristian Böhnlein und Leon Klassen. Zwei Änderungen gab es in der Startelf. Für den verletzten Paul kam Eric Weeger ins Team, Nico Karger ersetzte Romuald Lacazette.


    STIMMEN Bierofka: „Wir konnten erneut den Vorteil nicht ziehen!“


    Spielverlauf: Erstmals gefährlich wurde es in der 3. Minute vor dem Tor von Marco Hiller nach einem Eckball von links durch Bentley Baxter Bahn. Erst im dritten Versuch konnten die Sechzger im Strafraum die Kugel klären. Die Löwen taten sich in der Anfangsphase überraschend schwer gegen sehr offensiv agierende Gäste, kamen nur selten in Strafraumnähe. Nach einem schnellen Konter riss Toni Lindenhahn im Sechzehnmeterraum Adriano Grimaldi um, Schiedsrichter Justus Zorn zeigte sofort auf den Punkt und dem Hallenser wegen der Notbremse die Rote Karte (21.). Danach war das Spiel mehrere Minuten unterbrochen, weil die Gästefans auf der Osttribüne Gegenstände auf das Spielfeld warfen. Sascha Mölders lief an, Kai Eisele ahnte die Ecke, wehrte den Schuss ab. Vor dem nachsetzenden Mölders klärte Jan Washausen endgültig die Szene (24.). Eine Rechtsflanke von Nico Karger nahm in der 26. Minute Phillipp Steinhart am langen Eck direkt, traf aber aus spitzem Winkel nur den Außenpfosten. Die Löwen waren nun, auch mit einem Mann mehr, präsenter. In der 31. Minute reagierte Halles Coach Torsten Ziegner auf die Unterzahl, brachte Verteidiger Tobias Schilk für Stürmer Mathias Fetsch, beides Ex-Löwen. Nach einem Eckball von rechts durch Daniel Wein kam Grimaldi zwar mit dem Scheitel an den Ball, nahm aber damit den hinter ihm frei postierten Felix Weber und Mölders die Chance. Der Kopfball ging Richtung Seiten-Aus (38.). Im direkten Gegenzug kam Braydon Manu am Strafraum im Zweikampf zu Fall, auch hier gab‘s Elfmeter (39.). Eine sehr fragwürdige Entscheidung. Selbst wenn es Foul gewesen sein sollte, war es doch vor der Linie. Bahn ließ sich die Chance nicht nehmen, verlud Hiller, schob zum 1:0 ins rechte Eck ein (41.). In der Nachspielzeit kam Grimaldi nach einem Freistoß im Gewühl an die Kugel, sein Schuss wurde aber vor der Linie geblockt (45.+1). Drei Minuten später zappelte der Ball im Netz der Hallenser, doch der Schiedsrichter entschied auf Abseits von Philipp Steinhart. Eine Fehlentscheidung! Somit nahmen die Sechzger den Rückstand mit in die Kabine.

    Zur 2. Halbzeit brachte Daniel Bierofka für Quirin Moll einen weiteren Stürmer, stellte auf ein klassisches 4-4-2 um. Daniel Wein spielte ab sofort im Mittelfeld. Trotz dieser Maßnahme taten sich die Sechzger gegen die massierte Defensive des HFC schwer. In der 62. Minute kam Marvin Ajani gegen drei Löwen im Strafraum aus zehn Metern zum Schuss, doch Hiller hielt die Kugel im Nachfassen fest. Zwei Minuten später kam ein langer Ball auf Stefan Lex, Keeper Eisele brachte ihm beim Herauslaufen zu Fall. Erneut entschied der Unparteiische auf Elfmeter (64.). Diesmal lief Steinhart an, wieder ahnte Eisele die Ecke, aber gegen den Hammerschuss war er chancenlos: 1:1 (67.). Bei einem Konter musste Hiller gegen Manu retten (77.). Simon Lorenz scheiterte in der 82. Minute mit einem Seitfallzieher aus 14 Metern am HFC-Keeper. Die Löwen versuchten den Druck zu erhöhen. Nach einer Flanke köpfte Mölders den Ball Richtung Tor, anstatt auf den freistehenden Grimaldi abzulegen. So verpuffte auch diese Möglichkeit (86.). In der 90. Minute brachte Mölders nach Steinhart-Flanke nicht aufs Tor, er reklamierte Elfmeter, aber die Pfeife blieb diesmal stumm. Der eingewechselte Benjamin Kindsvater zielte aus 19 Metern nur knapp übers linke Kreuzeck (90.). In der 4. Minute der Nachspielzeit schob Grimaldi vor rechten Torraumeck die Kugel am langen Pfosten vorbei. Kurz danach war Schluss.


    STENOGRAMM, 15. Spieltag, 10.11.2018, 14 Uhr

    1860 München – Hallescher FC 1:1 (0:1)

    1860: 1 Hiller (Tor) –4 Weber, 17 Wein, 32 Lorenz – 2 Weeger, 5 Moll, 20 Bekiroglu, 36 Steinhart – 18 Karger 9 Mölders, 10 Grimaldi.

    Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 7 Lex, 16 Kindsvater, 19 Abruscia, 22 Berzel, 25 Willsch, 38 Lacazette.

    HFC: 1 Eisele (Tor) – 6 Lindenhahn, 5 Heyer, 31 Landgraf – 22 Ajani, 7 Bahn, 21 Washausen, 23 Manu – 9 Sohm – 26 Mai, 10 Fetsch.

    Ersatz: 32 Müller (Tor) – 2 Schilk, 11 Tuma, 19 Arkenberg, 24 Guttau, 25 Jopek, 28 Pagliuca.

    Nicht dabei: –.

    Wechsel: Lex für Moll (46.), Willsch für Weeger (55.), Kindsvater für Lex (68.). – Schilk für Fetsch (31.), Jopek für Ajani (78.), Arkenberg für Sohm (87.).

    Tore: 0:1 Bahn (41., Foulelfmeter), 1:1 Steinhart (67., Foulelfmeter).

    Gelbe Karten: Lorenz, Kindsvater, Willsch – Schilk, Eisele, Landgraf, Washausen, Bahn.

    Rote Karte: Lindenhahn (21., Notbremse).

    Bes. Vorkommnis: Eisele hält Foulelfmeter von Mölders (24.).

    Zuschauer: 15.000 Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Justus Zorn (Freiburg); Assistenten: Tobias Doering (Brigachtal), Mario Hildenbrand (Wertheim)


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4045.htm


    Bildergalerie:


    http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2196.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…loser-loewe-10543457.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…gen-referee-10546723.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…ga-historie-10546696.html


    https://www.abendzeitung-muenc…64-8a82-373acd7553d5.html


    https://www.abendzeitung-muenc…88-a241-52a492c0b8c4.html




    Nächstes Spiel:


    25.11.2018, 13 Uhr, auswärts gegen den Karlsruher SC

    Erneut geht es für die Löwen gegen eine Spitzenmannschaft, diesmal zu Hause. Am Samstag, 10. November 2018, kommt der Tabellenvierte Hallescher FC ins ausverkaufte Grünwalder Stadion. Anpfiff ist um 14 Uhr. Das BR Fernsehen und Telekom Sport zeigen die Partie live.


    Hinweise zum Heimspiel gegen Halle.


    Löwen-Trainer Daniel Bierofka unterstreicht die Schwere der Partie. „Halle ist gut drauf. Sie haben Anschluss zum Zweiten und sind punktgleich mit dem Dritten.“ Taktisch setze HCF-CoachTorsten Ziegner auf eine Dreierkette in der Abwehr mit zwei Sechsern davor. „Die stehen sehr stabil. Da müssen wir gut angreifen“, weiß der 39-jährige 1860-Coach.

    Trotzdem will Bierofka die Tabellenkonstellation nicht überbewerten. Sein Team liegt fünf Punkte hinter Halle und dem Relegationsplatz sowie vier Zähler vor dem ersten Abstiegsrang. „Wenn du gewinnst, bist du oben dran. Wenn du verlierst, rutschst du unten rein. Das wird die nächste Zeit so gehen, bis sich die Spreu vom Weizen trennt“, skizziert er die Ausgeglichenheit Liga. „Natürlich wollen wir gegen Halle gewinnen.“


    Jan Washausen: Der »Leader« beim Halleschen FC.


    Zwangsläufig muss der Löwen-Coach etwas gegenüber dem 0:0 beim Tabellenzweiten Preußen Münster ändern. Rechtsverteidiger Herbert Paul, der bisher keine einzige Minute in der Liga versäumt hat, fällt mit einer Muskelverletzung im hinteren Oberschenkel aus. „Es gibt zwei Möglichkeiten, wie ich die Position besetzen kann.“ Schlüssig, welche er davon wählt, ist er sich aber nicht.

    Eins-zu-Eins könnte Eric seinen Teamkollegen Weeger Paul ersetzen. Der gebürtige Franke war vergangene Saison etatmäßiger Rechtsverteidiger der Löwen, hatte auch nach der Vorbereitung gute Karten, seinen Platz zu behalten. Doch letztlich entschied sich Bierofka für Neuzugang Paul. „Er hat dann sehr stabil gespielt.“ Nur nach dem Pokalspiel in Buchbach, das Weeger von Beginn an bestritt, habe er nochmals einen Wechsel ins Auge gefasst, sich aber letztlich dagegen entschieden.

    „Acht Positionen für Halle sind fix“, erklärt der Löwen-Coach, der keine weiteren Angaben machen wollte. „Ich will meinem Kollegen nicht zu viel verraten. Dadurch, dass wir öfters variieren, sind wir schwerer auszurechnen“, lautet seine Begründung.


    Weiß-Blaue Geschenkideen: Der Minikatalog ist da!


    Positiv wertet der Trainer beim torlosen Remis in Münster, „dass wir gegen eine der besten Offensiv-Teams die Null gehalten haben. Leider fehlt uns im Moment das Spielglück. Vor der Pause hatten wir die bessere Chancen und den Lattentreffer.“

    Dabei hätte nach zehn Minuten bereits alles vorbei sein können – insbesondere für Romuald Lacazette nach einem rüden Einsteigen an der gegnerischen Eckfahne. Bierofka redete deshalb dem Franzosen ins Gewissen. „Jeder weiß, dass ich zu Romu ein sehr enges Verhältnis habe. Wir hätten uns nicht beschweren können, wenn er für das Foul Rot gesehen hätte. Ich habe ihm nochmals die Bilder gezeigt.“ Der 24-Jährige sei selbst erschrocken gewesen, hatte die Szene auf dem Platz anders wahrgenommen. „Er ist noch ein junger Spieler. Romu muss die Balance zwischen Emotionalität und Sachlichkeit finden“, fordert Bierofka.


    SECHZIG - Das Löwenmagazin gegen Hallescher FC.


    Zu Halle, so der Löwen-Coach, habe er in der Vergangenheit keine Berührungspunkte gehabt. Die einzige Ausnahme bildet Mathias Fetsch, den er noch aus seine Sechzger-Zeit kennt. „Nach dem Abstieg habe ich mich bei seinem Berater über ihn erkundigt.“ Gerne hätte er ihn zurück nach München gelotst. Der mittlerweile 30-Jährige wollte aber im Profifußball bleiben. „Er ist einer der besten Stürmer in der 3.Liga“, bescheinigt Bierofka dem Routinier. Überhaupt habe Halle „eine gestandene Drittliga-Mannschaft mit Spielern, die wissen, wie es dort geht“.

    Erneut werden die Löwen vor dem Heimspiel im Hotel übernachten. Seit Beginn dieser Maßnahme wurde im Grünwalder Stadion nicht mehr verloren. Deshalb gibt es für Bierofka keinen Grund, daran etwas zu ändern. „So lange ich das Gefühl habe, dass es der Mannschaft guttut, werden wir das beibehalten.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 32 Lorenz, 36 Steinhart – 7 Lex, 17 Wein, 5 Moll, 18 Karger – 10 Grimaldi, 9 Mölders.

    Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 8 Seferings, 11 Köppel, 14 Dressel, 16 Kindsvater, 19 Abruscia, 20 Bekiroglu, 21 Türk, 22 Berzel, 25 Willsch, 27 Belkahia, 31 Koussou, 34 Böhnlein, 38 Lacazette, 44 Klassen.

    Nicht dabei: 6 Mauersberger (Gesichtsfraktur), 23 Helmbrecht (Patellasehnenspitzensyndrom), 24 Ziereis (Narbenentzündung), 28 Paul (Muskelverletzung im hinteren Oberschenkel), 35 Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss), 39 Bonmann (Narbeneinriss im Knie).

    HFC: 1 Eisele (Tor) – 6 Lindenhahn, 5 Heyer, 31 Landgraf – 22 Ajani, 21 Washausen, 25 Jopek, 23 Manu – 7 Bahn – 26 Mai, 10 Fetsch.

    Ersatz: 32 Müller (Tor) – 2 Schilk, 3 Kastenhofer, 4 Starostzik, 8 Bohl, 9 Sohm, 11 Tuma, 15 Fiedler, 17 Henschel, 18 Ludwig, 19 Arkenberg, 24 Guttau, 28 Pagliuca.

    Nicht dabei: –.

    Schiedsrichter: Justus Zorn (Freiburg); Assistenten: Tobias Doering (Brigachtal), Mario Hildenbrand (Wertheim).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4043.htm



    Die Löwen testen während der kommenden Länderspielpause gegen Zweitligist Ingolstadt. Gespielt wird am Freitag, 16. November 2018, im Sportpark Heimstetten. Anpfiff ist um 15.30 Uhr.

    Neue Termine bei der U21:

    Das Heimspiel gegen Jahn Regensburg II wird von Sonntag, den 18.11. auf Samstag, den 17.11.2018 um 14.00 Uhr verlegt.

    Das in Heimstetten stattfindende Spiel gegen SV Türkgücü Ataspor findet am 25.11. bereits um 15.00 Uhr statt.

    Nach sechs Spielen ohne Niederlage in Folge bei fünf Siegen hat es die Löwen-U21 wieder erwischt. Ausgerechnet der TSV Schwabmünchen, selbst seit sechs Partien ohne Dreier, gewann an der Grünwalder Straße 114 mit 3:1. Den einzigen Treffer für die Sechzger erzielte der eingewechselte Contrell Ezekwem zum zwischenzeitlichen 1:1 (77.).


    Aus dem Profikader verstärkten Johann Hipper, Kristian Böhnlein und Nono Koussou die U21. Schwabmünchen war die Negativserie nicht anzumerken. Von Beginn an spielten sie sehr konzentriert und gingen durch einen Konter in der 25. Minute in Führung. Dennis Dressel hatte im gegnerischen Strafraum den Ball verloren, schnell schalteten die Schwaben um. In 4:3-Überzahl liefen sie aufs 1860-Tor zu. Der ballführende Fatlum Talla startete hinter der Mittellinie, wurde nicht angegriffen, weil alle mit einem Abspiel rechneten. Aber er hielt aus 19 Metern einfach drauf, traf mit seinem Aufsetzer genau neben den linken Pfosten zum 1:0.

    Es blieb ein Kampfspiel. Nur selten fanden die kleinen Löwen eine Lücke. In der 77. Minute startete Böhnlein einen Angriff über die rechte Seite, passte in die Tiefe auf Koussou. Der lief Richtung Strafraum, ein Schwabmünchner grätschte beim Klärungsversuch den Ball zum eingewechselten Cottrell Ekzewem, der drehte sich halbrechts um die eigene Achse, zielte aus zehn Metern aufs Torwarteck und traf aus spitzem Winkel zum 1:1. Nun war es ein offenes Spiel. Die Gäste blieben gefährlich. In der 86. Minute musste Hipper sein ganzes Können aufbieten, als Fabio Maiolo frei vor ihm auftauchte. Den 14-Meter-Schuss wehrte er ins Seitenaus ab. Nicht so gut sah er bei der anschließenden Ecke aus. Diese verwandelte Turgay Karvar von der linken Seite direkt zum 2:1 (87.). Nochmals versuchten die Löwen auszugleichen, liefen aber in der 2. Minute der Nachspielzeit in einen Konter. Philip Schmid wurde im Strafraum zu zögerlich angegriffen, bedankte sich für diese Passivität mit dem 3:1. Aber nicht nur die Punkte waren weg. Kurz danach stieg Alexander Spitzer gegen Jeton Abizi zu hart ein, sah für dieses Foulspiel glatt Rot. Ein unrühmlicher Schlusspunkt eines Spieles, das man schnell vergessen sollte.


    STENOGRAMM, 19. Spieltag, 04.11.2018, 16 Uhr

    1860 München II – TSV Schwabmünchen

    1860: Hipper (Tor) – Buchta, A. Spitzer, Metzger, Stefanovic – Ekin, Böhnlein, Dressel – Koussou, Gebhart (72., Ezekwem), Culjak (85., M. Spitzer).

    Tore: 0:1 Talla (25.), 1:1 Ezekwem (77.), 1:2 Karvar (87.), 1:3 Schmid (90.+2).

    Gelbe Karten: Metzger, Dressel – Uhde, Karvar.

    Rote Karte: A. Spitzer (90.+2, grobes Foulspiel).

    Zuschauer: 150 Trainingsgelände Grünwalder Straße 114.

    Schiedsrichter: Patrick Höpfler; Assistenten: Tobias Heuberger, Jonathan Schädle.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4033.htm


    Nächstes Spiel:


    10.11. um 14 Uhr, in Augsburg bei TSV Schwaben Augsburg

    Die Löwen erkämpften sich in einem von Taktik geprägten Spiel beim Tabellenzweiten SC Preußen Münster ein torloses Remis und hatten dabei die größte Chance des Spiels. Herbert Paul traf in der 36. Minute nur die Unterkante der Latte. Für die Sechzger war es das erste zu Null in der Fremde.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Münsterland verletzungsbedingt auf Jan Mauersberger (Gesichtsfraktur), Nicholas Helmbrecht (Patellasehnenspitzensyndrom), Markus Ziereis (Narbenentzündung), Noel Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss) und Hendrik Bonmann (Narbeneinriss im Knie) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen diesmal Simon Seferings, Christian Köppel, Dennis Dressel, Benjamin Kindsvater, Ugur Türk, Semi Belkahia, Nono Koussou, Kristian Böhnlein und Leon Klassen. Zwei Änderungen gab es in der Startelf. Für Nico Karger und Stefan Lex spielten Adriano Grimaldi und Felix Weber. Bierofka setzte auf eine Dreierkette und zwei zentrale Stürmer.


    STIMMEN Für Bierofka ist das Remis in einem „wilden Spiel“ in Ordnung.


    Spielverlauf: Erstmals musste Marco Hiller in der 8. Minute eingreifen, als Lion Schweers flach in den Torraum flankte, aber der Löwen-Keeper zur Stelle war. Die Sechzger machten die Mitte dicht, um die zweiten Bälle der Münsteraner zu kontrollieren und kamen selbst zu Chancen. Nach einem Freistoß von Phillipp Steinhart zentral aus dem Halbfeld verlängerte Adriano Grimaldi per Kopf die Kugel in die Mitte, wo Torhüter Maximilian Schulze Niehues vor dem lauernden Sacha Mölders klären konnte (12.). Auf der Gegenseite kam Hiller nach einem Eckball mit den Fäusten etwas zu spät aus seinem Tor, doch der Kopfball von Ole Kittner ging weit übers Tor (13.). Ein 30-Meter-Freistoß von Martin Kobylanski in der 24. Minute verfehlte deutlich das Ziel. Akrobatisch präsentierte sich Mölders in der 29. Minute. Sein Seitfallzieher halbrechts, bei dem er fast in der Luft stand, ging jedoch quer durch den Torraum, ohne dass ein Löwe die scharfe Hereingabe des 33-Jährigen verwerten konnte. Ein Distanzschuss von Kevin Rodrigues Pires flach aufs rechte Eck wurde sichere Beute von Hiller (34.). Dann erreichte Mölders eine Flanke von Steinhart nicht, aber Jannik Borgmann klärte die Kugel unkontrolliert durchs Zentrum auf Hebert Paul. Der nahm sie volley per Dropkick von der Strafraumkante, hämmerte sie ab die Unterkante der Latte (36.). Einen Drehschuss aus dem Stand von Mölders aus 18 Metern aufs lange Eck konnte Schulze Niehues zur Seite abwehren (42.). Zwei Minuten später versuchte es Efkan Bekiroglu mit einem 20-Meter-Schuss aufs linke Eck, doch Schulze Niehues war erneut zur Stelle (44.). So ging es mit einem glücklichen 0:0 für die Hausherren in die Kabine.

    Nur um Millimeter verpasste Mölders am Fünfmeterraum einen Freistoß von Daniel Wein aufs kurze Eck, so dass Schulze Niehues die Kugel aufnehmen konnte (52.). Kobylanski setzte drei Minuten später einen 25-Meter-Freistoß in die Mauer (55.). Ex-Löwe Moritz Heinrich versuchte es in der 60. Minute ebenfalls aus der Distanz, zielte aber weit über den Querbalken. Fünf Minuten war es erneut Heinrich, der aber mit seinem 20-Meter-Schuss seinen Meister in Hiller fand (65.). Münster kam nicht in den Strafraum, bei den Löwen fehlte die Genauigkeit im Umschaltspiel, um die Kontermöglichkeiten zu Ende zu spielen. So blieb es bei Möglichkeiten aus der Distanz oder nach Standards. Bekiroglu setzte einen 20-Meter-Schuß rechts neben das Tor (77.) Auf der anderen Seite rutschte dem eingewechselten Sven Philipp Müller ein 19-Meter-Schuss über den Spann, ging dadurch weit übers 1860-Tor (79.). Beinahe wäre aus dem Nichts heraus der Siegtreffer für die Gastgeber gefallen. Rene Klingenburg hatte im Zentrum durch die Schnittstelle gepasst, Kobylanski hatte viel Platz, schloss im Strafraum vor Hiller ab, setzte die Kugel aber rechts neben das Tor (87.). Unterm Strich war es ein von Taktik geprägtes Spiel ohne große Höhepunkte mit einem gerechten Ergebnis. Für die Löwen war es nach den beiden Heimspielen gegen Cottbus und Braunschweig das erste Zu-Null-Spiel in der Fremde.


    STENOGRAMM, 14. Spieltag, 03.11.2018, 14 Uhr


    SC Preußen Münster – 1860 München 0:0


    SCP: 35 Schulze Niehues – 25 Schweers, 13 Kittner, 4 Borgmann – 8 Rodrigues Pires – 5 Menig, 17 Klingenburg, 10 Kobylanski, 27 Heinrich – 11 Rühle, 9 Dadashov.

    Ersatz: 1 Schnitzler (Tor) – 6 Braun, 7 Müller, 15 Scherder, 20 Hoffmann, 33 Heidemann, 37 Cueto.


    1860: 1 Hiller (Tor) – 4 Weber, 17 Wein, 32 Lorenz –28 Paul, 38 Lacazette, 5 Moll, 36 Steinhart – 20 Bekiroglu – 9 Mölders, 10 Grimaldi.

    Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 2 Weeger, 7 Lex, 18 Karger, 19 Abruscia, 22 Berzel, 25 Willsch.


    Wechsel: Müller für Rühle (73.), Cueto für Dadashov (79.) – Willsch für Lacazette (65.), Lex für Mölders (81.).

    Tore: –.

    Gelbe Karten: Rodrigues Pires – Lacazette.

    Zuschauer: 12.532 im Preußenstadion.

    Schiedsrichter: Florian Lechner (Hornstorf); Assistenten: Johannes Schipke (Wolmirstedt), Chris Rauschenberg (Wenigenlupnitz).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4030.htm


    Bildergalerie:


    http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2194.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…en-muenster-10453416.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…live-ticker-10433989.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…en-muenster-10453024.html


    https://www.abendzeitung-muenc…a8-8518-4f72ad6a9524.html


    https://www.abendzeitung-muenc…52-bea7-4615d1e37953.html




    Nächstes Spiel:


    10.11.2018, 14 Uhr, zu Hause gegen den Hallescher FC

    Im Bundesliga-Gründungsjahr 1963 gab es zum letzten Mal das Duell SC Preußen Münster gegen den TSV 1860 München. Am Samstag, 3. November 2018, kommt es 55 Jahre später zur Neuauflage. Anpfiff im Preußenstadion ist um 14 Uhr. Das BR Fernsehen und Telekom Sport übertragen live.


    Sechzig auswärts im Münsterland.


    Für Löwen-Trainer Daniel Bierofka ist Münster ein harter Brocken. „Sie sind in guter Verfassung und haben wenig Verletzte.“ Lediglich zu Saisonbeginn hätte das Team von Trainer Marco Antwerpen mit Problemen gekämpft. Aber nach der Systemumstellung auf eine Dreierkette in der Abwehr ging es bergauf. Seit sieben Spielen sind die Westfalen ungeschlagen, stehen in der Tabelle mittlerweile auf Rang zwei. Mit 23 Treffern sind sie top in der Liga, haben sogar ein Tor mehr als die Sechzger erzielt. „Wir müssen ihre Offensivpower in den Griff bekommen“, fordert der 1860-Coach.

    Sein Team holte aus den letzten beiden Partien zwar vier Punkte, doch richtig zufrieden war der 39-Jährige mit der Ausbeute nicht. „Die Gegentore waren zu einfach. Wir müssen stabiler stehen, besser verteidigen. Vorne bekommen wir immer unsere Chancen“, ist Bierofka für das Spiel in Münster optimistisch. Das sei auch gegen Großaspach so gewesen, obwohl die Schwaben mit der zweitbesten Abwehr nach München gekommen waren.

    Dass es am Ende beim 2:2 nicht zum Sieg gereicht hat, lag aber nicht nur an der Chancenverwertung. Die Quote, da ist sich Bierofka sicher, wird irgendwann steigen. Als Beispiel nennt er Nico Karger. „Er spielt das erste Jahr in der 3. Liga. Man muss ihm Geduld und Zeit geben und er muss positiv bleiben. Wenn er keine Möglichkeiten hätte, dann müsste ich mir Gedanken machen.“ Das andere sind die Fehler in der Abwehr. Deshalb wurde diese Woche im Training vor allem Wert auf die Defensivarbeit gelegt. „Wir kassieren noch zu viele einfache Gegentore. Daran haben wir gearbeitet.“

    Vorne könnte es der nach verbüßter Gelbsperre wieder spielberechtigte Adriano Grimaldi zusammen mit dem Doppeltorschützen Sascha Mölders richten. Für den Sommer-Zugang ist es eine Rückkehr zu seinem Ex-Klub. „Adi ist ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft. Aber auch er alleine wird das Spiel nicht gewinnen. Er weiß, was in Münster auf ihn zukommt, darf nicht überdrehen. Die anderen Zehn auf dem Platz müssen ihn unterstützen.“ Ob Bierofka aber tatsächlich mit einer Doppelspitze wie gegen Osnabrück oder Meppen spielt, lässt er offen. Nach auskurierter Grippe sind Herbert Paul und Marius Willsch wieder dabei.

    Es könne, glaubt Bierofka, ein offener Schlagabtausch werden. Doch genauso gut ein Spiel mit Konzentration auf die zweiten Bälle. „Münster spielt von hinten raus nicht mit viel Risiko“, weiß er. Sein Team schon. Ändern wird er deshalb die Ausrichtung nicht. „Uns bringt es nichts, wenn wir nur auf Vermeidung von Torchancen des Gegners setzen. Wir müssen an unsere Stärken glauben, dürfen nicht zu passiv sein. Angriff ist immer noch die beste Verteidigung.“

    Es gehe aber nur über „Mentalität“, meint Bierofka. „Wir werden nur eine Chance haben, wenn wir zu 100 Prozent unsere Leistung abrufen. Münster ist eine gute, robuste Mannschaft, die weiß, wie die 3. Liga funktioniert und nicht viele Möglichkeiten braucht.“ Besonders die Standards von Martin Kobylanski seien gefährlich. „Deswegen dürfen wir keine Fouls in Tornähe produzieren. Außerdem brauchen wir einen guten Torwart. Aber den haben wir.“

    Apropos Torwart. Hendrik Bonmann, der als Nummer Eins in die Saison gegangen war, wird länger fehlen als ursprünglich gedacht. Seine Innenbandverletzung im Knie schien verheilt, doch in der „Hinführungsphase“, wie Bierofka es bezeichnet, riss die Narbe ein. „Wir müssen schauen, dass wir Henne bis zur Winterpause hinbekommen.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    SCP: 35 Schulze Niehues – 25 Schweers, 13 Kittner, 4 Borgmann – 5 Menig, 7 Müller, 17 Klingenburg, 10 Kobylanski, 27 Heinrich – 11 Rühle, 9 Dadashov.

    Ersatz: 1 Schnitzler(Tor) – 6 Braun, 8 Rodrigues Pires, 14 Tezel, 16 Warschewski, 15 Scherder, 20 Hoffmann, 32 Akono, 33 Heidemann, 37 Cueto.

    Nicht dabei: 36 Lanius (Hüftbeuger-Verletzung).


    1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 17 Wein, 32 Lorenz, 36 Steinhart – 7 Lex, 38 Lacazette, 5 Moll, 18 Karger – 10 Grimaldi, 9 Mölders.

    Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 8 Seferings, 11 Köppel, 14 Dressel, 16 Kindsvater, 19 Abruscia, 20 Bekiroglu, 21 Türk, 22 Berzel, 25 Willsch, 27 Belkahia, 31 Koussou, 34 Böhnlein, 44 Klassen.

    Nicht dabei: 6 Mauersberger (Gesichtsfraktur), (Gelb-Sperre), 23 Helmbrecht (Patellasehnenspitzensyndrom), 24 Ziereis (Narbenentzündung), 35 Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss), 39 Bonmann, (Narbeneinriss im Knie),

    Schiedsrichter: Florian Lechner (Hornstorf); Assistenten: Johannes Schipke (Wolmirstedt), Chris Rauschenberg (Wenigenlupnitz).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4027.htm



    Die Löwen-U21 feierte gegen Hankofen-Hailing beim 3:2 den fünften Sieg aus den letzten sechs Spielen. Severin Buchta brachte die Sechzger in Führung (8.), Tobias Richter glich kurz nach Wiederanpfiff aus (48.). Ugur Türk (56.) und erneut Buchta (65.) antworteten postwendend. Den Niederbayern gelang nur noch der Anschlusstreffer durch Kilian Schwarzmüller (84.).


    Durch den Dauerregen fand das Spiel auf dem Kunstrasenplatz statt. Aus dem Profikader verstärkten Aaron Berzel, Christian Köppel und Semi Belkahia die U21. Bereits in der 8. Minute gingen die kleinen Löwen in Führung. Dennis Dressel marschierte durchs Mittelfeld, passte zu Ugur Türk, dessen Elf-Meter-Schuss konnte Keeper Mathias Loibl noch abwehren, aber Severin Buchta war zur Stelle, staubte zum 1:0 ab.

    Kaum war die 2. Halbzeit angepfiffen, lag der Ball auch schon im Löwen-Tor. Bei einem etwas zu kurzen Rückpass auf György Szekeley kam der 1860-Torhüter aus seinem Strafraum, trat aber am Ball vorbei. Dadurch hatte der nachsetzende Tobias Richter freie Bahn, brauchte nur noch ins verwaiste Tor einzuschieben (48.). In der Folge hatten die Gäste innerhalb kurzer Zeit zwei gute Chancen, in Führung zu gehen. Erst parierte Szekeley einen Distanzschuss von Brian Wagner zur Ecke (52.). Im Anschluss an diese kam Christian Liefke zum Kopfball, ein Löwen-Verteidiger klärte auf der Linie (53.). Die Sechzger hatten jedoch die richtige Antwort parat. Oliver Stefanovic brachte nach einem Flankenlauf über rechts den Ball in die Mitte, Türk vollendete per Seitfallzieher aus acht Metern zum 2:1 ins linke Eck (56.). Aber es kam noch besser. Nach einem Doppelpass zwischen Buchta und Türk kam der Torschütze des 1:0 an der Strafraumkante zum Abschluss, erwischte Loibl auf dem falschen Fuß und traf ins rechte untere Eck zum 3:1 (65.). Noch einmal eng wurde es nach dem Anschlusstreffer von Kilian Schwarzmüller. Einen Freistoß aus 18 Metern, leicht nach links versetzt, schoss er rechts an der Mauer vorbei, Szekely ließ den Ball passieren (84.). Doch in der Schlussphase passierte nicht mehr viel. Die kleinen Löwen brachten die knappe Führung über die Zeit und sind nun seit sechs Spielen ungeschlagen, feierten den fünften Sieg in dieser Serie.

    1860-Coach Sebastian Lubojanski hat ein intensives und schnelles Spiel gesehen. „Auf dem nassen Kunstrasen, der das Spiel sehr schnell macht, mussten wir mit hohem Risiko den Spielaufbau betreiben.“ Den direkten Pass in die Spitze hätte sich der 36-Jährige gerne öfters gewünscht. „Zwei-, dreimal ist uns das gelungen, dass wir den völlig freistehenden Mittelstürmer angespielt haben.“ Lubojanski hatte vor den Standards der Niederbayern gewarnt. „Bis auf das 2:3 konnten wir diese gut verteidigen“, zeigte er sich zufrieden. Ein besonderes Kompliment hatte Lubojanski für die Moral seiner Spieler parat, „weil wir uns nach dem 1:1 nicht entmutigen ließen, sondern das 2:1 gemacht und auf das dritte und vierte Tor gedrückt haben. Außerdem hat man trotz der zwei Gegentore gesehen, mit welcher Intensität die Viererkette verteidigt hat. Respekt! Mit unserem aggressiven Anlaufen haben wir gerade in der 2. Halbzeit dem Gegner wenig Möglichkeiten zum Spielaufbau gegeben.“


    STENOGRAMM, 18. Spieltag, 28.10.2018, 16.30 Uhr


    1860 München II – SpVgg Hankofen-Hailing 3:2 (1:0)

    1860: Szekely (Tor) – Stefanovic (67., Ezekwem), Belkahia, Metzger, Köppel – Ekin (86., Bilgen), Berzel, Dressel – Buchta, Türk, Culjak (90., M. Spitzer).

    Tore: 1:0 Buchta (8.), 1:1 Richter (48.), 2:1 Türk (56.), 3:1 Buchta (65.), 3:2 Schwarzmüller (84.).

    Gelbe Karten: Ekin, Berzel – Rabanter, Liefke

    Zuschauer: 60 Trainingsgelände Grünwalder Straße 114.

    Schiedsrichter: Florian Fleischmann; Assistenten: Manuel Dirnberger, Lisa Manner.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4021.htm


    Nächstes Spiel:


    4.11. um 16 Uhr, zu Hause (Traininsgelände Gründwalder Straße 114) gegen TSV Schwabmünchen

    Die Löwen treffen im Toto-Pokal-Halbfinale auf Regionalligist Viktoria Aschaffenburg. Der klassentiefere Klub genießt Heimrecht. Das ergab die Auslosung im BR Fernsehen am Samstagmittag in der Halbzeitpause des Drittliga-Duells zwischen den Würzburger Kickers und dem Hallescher FC.


    Thomas Lurz, Deutschlands erfolgreichster Schwimmer aus Würzburg, zog als erstes die Kugel mit dem TSV 1860 München. Bis dahin hatte sich der Wunsch von 1860-Trainer Daniel Bierofka, der unbedingt ein Heimspiel wollte, erfüllt. Als nächstes Los kam jedoch Viktoria Aschaffenburg. Aufgrund der Regel, dass der klassentiefere Verein immer Heimrecht genießt, wurde anschließend getauscht. In der zweiten Halbfinal-Begegnung empfängt die SpVgg Unterhaching den FC Würzburger Kickers.

    Das Halbfinale im Stadion am Schönbusch in Aschaffenburg wird voraussichtlich am 23. oder 24. April 2019 ausgetragen. Das Toto-Pokal-Endspiel steigt dann am 25. Mai 2019, dem bundesweiten „Finaltag der Amateure“, der am Abend mit dem DFB-Pokalfinale in Berlin zu Ende geht. Alle 21 Landespokalendspiele werden bereits im dritten Jahr in Folge live in der ARD-Konferenz sowie die Einzelspiele im Internet-Stream gesendet.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4015.htm

    Die Löwen kamen gegen die SG Sonnenhof Großaspach beim 2:2 zu einem hart umkämpften Punkt. Die Führung von Sascha Mölders (7.) egalisierte Dominik Pelvian noch vor der Pause (25.). Nach dem Schock durch das 2:1 durch Makana Baku (70.) war es erneut Mölders, der mit seinem zweiten Treffer den Löwen wenigstens noch einen Punkt rettete (82.).


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Heimspiel gegen Großaspach verletzungsbedingt auf Jan Mauersberger (Gesichtsfraktur), Nicholas Helmbrecht (Patellasehnenspitzensyndrom), Markus Ziereis (Narbenentzündung), Noel Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss) und Hendrik Bonmann (Trainingsrückstand) verzichten, Marius Willsch fehlte wegen einer Grippe und Adriano Grimaldi wegen der 5. Gelben Karte. Nicht im 18er-Kader standen diesmal Simon Seferings, Christian Köppel, Dennis Dressel, Ugur Türk, Aaron Berzel, Semi Belkahia und Leon Klassen. Die einzige Änderungen gegenüber der Startelf gegen Braunschweig: Für Grimaldi stürmte Sascha Mölders.


    STIMMEN Daniel Bierofka: „Wir brauchen einfach zu viele Torchancen!“


    Spielverlauf: Sehenswert der Doppelpass zwischen Nico Karger und Romuald Lacazette, der zur ersten gefährlichen Aktion führte, doch dann kam das Zuspiel auf Stefan Lex im Strafraum nicht an (6.). Zwei Minuten später bereits die Führung. Lex hatte mit dem Rücken zum Tor auf Sascha Mölders abgelegt. Der hielt aus 21 Metern mit rechts drauf, Kevin Broll schien den Ball zu haben, faustete ihn sich dann aber selbst ins obere linke Toreck zum 1:0 für die Löwen (7.). Drei Minuten später hob Daniel Wein einen Freistoß aus dem Zentrum auf halblinks zu Lacazette, der nahm die Kugel direkt, flankte in die Mitte auf Simon Lorenz. Dessen Volleyabnahme aus zehn Metern ging aber über den Querbalken (10.). Ein Distanzschuss aus 20 Metern von Philipp Hercher, der bereits vier Saisontreffer in dieser Saison erzielt hat, ließ Marco Hiller zur Sicherheit abklatschen, nahm den nassen Ball im Nachfassen auf (16.). Nach einem mustergültigen Konter vergab Lex das 2:0. Efkan Bekiroglu hatte Nico Karger auf der linken Seite steil geschickt, dessen Flanke an den zweiten Pfosten erreichte Lex, köpfte aus spitzem Winkel aber am langen Eck vorbei (23.). Ärgerlich der Ausgleich, da Schiedsrichter Bastian Börner zuvor einen fairen Einsatz von Herbert Paul als Foul geahndet hatte. Ohnehin fehlte dem Unparteiischen eine konsequente Linie. Dominik Pelvian führte den 18-Meter-Freistoß aus halblinker Position mit rechts aus, traf über die Mauer hinweg zum 1:1 hoch ins kurze Eck (25.). Im Anschluss an eine Ecke von links durch Phillipp Steinhart kam Lorenz zwar zum Kopfball, die Kugel landete aber genau in den Armen von Broll (29.). Es dauerte fast eine Viertelstunde bis zur nächsten Löwen-Chance. In der 43. Minute legte Lex im Strafraum zurück auf Bekiroglu, dessen 19-Meter-Schuss fehlte die Härte und war zu unplatziert, um Großaspachs Keeper vor ernsthafte Probleme zu stellen. Nach einem Solo von Bekiroglu über 40 Meter warf sich Broll ins Zuspiel auf Lacazette, der vollkommen frei am zweiten Pfosten lauerte, verhinderte so mit der letzten Aktion vor der Pause die erneute 1860-Führung (45.).

    Nach Wiederanpfiff versuchte es Mölders erneut aus der Distanz, diesmal mit links, doch Broll hatte aufgepasst, hielt den 21-Meter-Schuss im Nachfassen fest (50.). Ein Neun-Meter-Schuss von Karger aus spitzem Winkel strich knapp übers linke Kreuzeck (54.). In der 59. Minute kam Karger halblinks mit rechts im Strafraum zum Abschluss, zielte aber aus 13 Metern weit übers Gäste-Tor. Einen Freistoß vorm linken Strafraumeck, den Wein ausführte, nahm Lorenz mit dem Kopf, übersah den hinter ihm besser postierten Paul hinter ihm, köpfte aus sieben Metern weit übers Tor (66.). Es kam, wie es kommen musste. Nach einer Spielunterbrechung kam ein langer Ball über 40 Meter zu Makana Baku, der kam am rechten Torraumeck zum Abschluss, traf aus fünf Metern zum 2:1 für die Gäste (70.). Eine Hereingabe von links durch Steinhart konnte Korbinain Burger gerade noch vor dem einschussbereiten Lex zur Ecke klären (79.). Im Anschluss an diese kam Wein an der Strafraumgrenze zum Schuss, Mölders lenkte den Ball ab, doch Broll war zur Stelle, konnte parieren (80.). Zwei Minuten später war es erneut Mölders, der mit seinem zweiten Treffer für den Ausgleich sorgte. Eich Linksflanke von Steinhart nahm er per Flugkopfball, traf ins linke untere Eck zum 2:2 (82.). Zu mehr reichte es nicht mehr für die Löwen in der Schlussphase, die sich am Ende mit einem Punkt zufrieden geben mussten.


    STENOGRAMM, 13- Spieltag, 28.10.2018, 13 Uhr


    1860 München – SG Sonnenhof Großaspach 2:2 (1:1)


    1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 17 Wein, 32 Lorenz, 36 Steinhart – 38 Lacazette, 5 Moll, 20 Bekiroglu – 7 Lex, 9 Mölders, 18 Karger.

    Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 16 Kindsvater, 19 Abruscia, 31 Koussou, 34 Böhnlein.


    SGA: 1 Broll (Tor) – 14 Choroba, 25 Gehring, 5 Leist, 4 Burger – 6 Bösel, 27 Vitzthum – 23 Hercher, 8 Pelivan, 11 Baku – 18 Röttger.

    Ersatz: 21 Reule (Tor) – 7 Binakaj, 9 Owusu, 10 Gerezgiher, 19 Hingerl, 24 Thermann, 26 Dem.


    Wechsel: Böhnlein für Lacazette (46.), Abruscia für Böhnlein (77.), Kindsvater für Karger (90.) – Binakaj für Hercher (69.), Owusu für Pelivan (77.), Hingerl für Röttger (83.).

    Tore: 1:0 Mölders (7.), 1:1 Pelvian (25.), 1:2 Baku (70.), 2:2 Mölders (82.).

    Gelbe Karten: Lacazette, Böhnlein – Pelvian, Choroba.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Bastian Börner (Iserlohn); Assistenten: Alexander Ernst (Frankfurt), Jörn Schäfer (Dortmund).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4019.htm


    Bildergalerie:


    http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2193.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…im-gegentor-10397003.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…r-vom-spiel-10396651.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…live-ticker-10394101.html


    https://www.abendzeitung-muenc…cc-8093-b493ff947020.html


    https://www.abendzeitung-muenc…ad-87f6-d38da3b7cad6.html


    https://www.abendzeitung-muenc…be-999a-c3022285fbe2.html


    https://www.abendzeitung-muenc…18-970a-bf348a27f115.html



    Nächstes Spiel:


    3.11.2018, 14 Uhr, bei Preußen Münster

    Die Löwen-U21 startet mit dem Heimspiel am Sonntag, 28. Oktober 2018, gegen die SpVgg Hankofen-Hailing bereits in die Rückrunde. Anpfiff auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße ist im Anschluss an die Partie der Profis um 16.30 Uhr.


    Livestream bei sporttotal.tv


    Nach vier Siegen in Folge gab es für das Team von Trainer Sebastian Lubojanski beim 1:1 gegen den TSV Rain/Lech einen kleinen Dämpfer. Trotzdem war zuletzt eine deutliche Steigerung zu erkennen, die junge Mannschaft ist reifer als zu Saisonbeginn. Das will sie jetzt gegen Hankofen-Hailing im ersten Rückrundenspiel unter Beweis stellen. Die Partie am 1. Spieltag bei den Niederbayern ging noch mit 2:4 verloren.

    „Da waren wir nicht so gut bei Standards“, erinnert sich Lubojanski, „wir haben dem Gegner zu viele Räume gegeben.“ Deshalb fordert er ein kompakteres und kompromissloseres Auftreten am Sonntag. „Wir wollen möglichst wenig zulassen und zeigen, dass wir reifer geworden sind.“

    Der 36-Jährige hat sich das letzte Spiel von Hankofen-Hailing gegen den TSV 1865 Dachau genau angesehen. Dort führten die Niederbayern bereits 2:0. Nach dem Platzverweise gegen Benedikt Gänger kurz vor der Pause kippte die Partie. Dachau glich zum 2:2-Endstand aus.

    Lubojanski warnt sein Team vor allem vor dem Angriff des Tabellensechsten. „Sie haben nicht einen Torjäger, sondern eine breit gefächerte Offensive, in der viele Spieler Tore schießen können.“ Er nennt Christian Liefke (8 Tore), Tobias Lermer (5), Tobias Richter (5) und Mateusz Krawiec (4). Im Hinspiel gab’s vier Gegentreffer für die kleinen Löwen, aber genaugenommen erzielten sie zwei davon per Eigentor selbst. Dazu kam ein direkt verwandelter Eckball.

    Ins richtige Tor traf das Lubojanski zwei Mal. „Wir hätten auch drei oder vier Tore schießen können. Die Chancen waren da“, sagt er. Deshalb ist er optimistisch, dass es diesmal besser läuft. Denn der Trend zuletzt war eindeutig: Weniger Möglichkeiten für den Kontrahenten und dadurch weniger Gegentore.

    „Wir sind stabiler, ohne dabei destruktiv zu sein“, erklärt Lubojanski. Dabei sieht er es als technisch versierte Mannschaft als besondere Herausforderung, die richtige Balance bei der durch die herbstliche Witterung schlechter werdenden Platzverhältnisse zu finden. „Auch gegen Hankofen-Hailing wollen wir wieder proaktiv spielen und versuchen, den Aufwärtstrend fortzusetzen.“

    Auf die langzeitverletzten Okan Memetoglu, Noel Niemann und Moritz Heigl muss Lubojanski zum Rückrundenauftakt verzichten. Daneben sind zwei Stammspieler angeschlagen. „Ob sie spielen können, wird sich kurzfristig entscheiden.“


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4012.htm

    Die Löwen haben gegen Braunschweig ihre Ergebniskrise überwunden und wollen nun am Sonntag, 28. Oktober 2018, gegen die SG Sonnenhof Großaspach im zweiten Heimspiel in Folge nachlegen. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist um 13 Uhr.


    Für Trainer Daniel Bierofka bestand gegen Braunschweig der Unterschied zu den zuvor fünf sieglosen Spielen darin, „dass wir diesmal das Tor verteidigt bekommen haben“. Das Erfolgserlebnis sei für ihn als Trainer „unverzichtbar“, weil es das Selbstvertrauen stärke. „Dieses wollen wir jetzt ins Spiel gegen Großaspach tragen.“


    Sei dabei! Restkarten für das Heimspiel gegen Großaspach.


    Die Ausgangssituation ist ähnlich wie vor der Partie gegen die Niedersachsen. Auch Sonnenhof Großaspach hat den Trainer gewechselt. Florian Schnorrenberg übernahm von Sascha Hildmann. „Er hat mit der Mannschaft erst ein Spiel gemacht. Deswegen haben wir uns, wie schon vor dem Spiel gegen Braunschweig, nur auf uns fokussiert, nicht auf den Gegner konzentriert, sondern unsere Qualitäten in den Vordergrund gestellt.“

    Von den Spielern her sind die Schwaben für Bierofka kein unbeschriebenes Blatt. „Ich kenne einige, besonders Korbinian Burger.“ Dieser stammt aus dem 1860-Nachwuchs, stand unter dem 39-Jährigen im Kader der U21. Was die Stärken und Schwächen des Kontrahenten betrifft, so Bierofka, brauche man nur auf das Torverhältnis von 8:8 zu schauen. „Sie haben erst zwei Spiele verloren, wenig Gegentore kassiert, aber auch nur acht geschossen.“

    Wegen seiner fünften Gelben Karte fehlt am Sonntag Adriano Grimaldi. Das macht die Aufgabe sicher nicht leichter gegen die beste Abwehr der Liga. „Sascha Mölders ist meine erste Alternative“, so Trainer Bierofka. Auch Benjamin Kindswvater habe gut trainiert, ebenso Stefan Lex. Dagegen fällt Marius Willsch wegen einer Grippe aus. „Dafür wird Nono Koussou in den Kader rücken“, legt sich der Ex-Profi fest.


    SECHZIG - Das Löwenmagazin gegen Sonnenhof Großaspach.


    Quirin Moll und Phillipp Steinhart, beide bereits vier Mal verwarnt, droht ein ähnliches Schicksal wie Grimaldi. Für den Trainer kein Problem. „Wir haben gute Spieler hinten dran“, sagt er und verweist auf Aaron Berzel, der gute Fortschritte mache und auch schon im Pokalspiel in Buchbach zum Einsatz kam. „Wir können Ausfälle kompensieren“, so Bierofkas Feststellung.

    Zumal sich mit Romuald Lacazette eine weitere Alternative ergeben hat. „Romu hat die Zeit gebraucht“, so der Trainer über die Leihgabe von Darmstadt 98, die erst kurz vor Transferschluss zu den Löwen kam. „Aufgrund der langen Pause hat ihm das Vertrauen und die Selbstverständlichkeit gefehlt.“ Im Pokal-Halbfinale in Buchbach warf ihn Bierofka ins kalte Wasser. „Da hat man schon seine Qualitäten gesehen.“ Diese konnte er anschließend gegen Braunschweig zeigen. „Das Tief wird noch kommen“, baut der Löwen-Coach schon mal vor, „aber er ist trotzdem eine hundertprozentige Verstärkung.“

    Bereits gegen Großaspach könnte Felix Weber in die Startelf zurückkehren. „Er hat seine Leichtfüßigkeit zurückgewonnen“, bescheinigt Bierofka seinem Kapitän. Ohnehin habe der 23-Jährige seine Versetzung auf die Bank professionell aufgenommen. „Dadurch hat sich in unserem Verhältnis nichts verändert“, erklärt Bierofka, „er ist meine rechte Hand und trägt die Binde ja nicht nur, weil er auf dem Platz steht.“


    Julian Leist: Der »Leader« bei der SG Sonnenhof Großaspach.


    Erneut werden die Löwen die Nacht vor dem Heimspiel gemeinsam im Hotel verbringen. Das hat sich gegen Braunschweig bewährt. Außerdem fordert Bierofka gegen Großaspach die „selbe Schärfe und Einsatzbereitschaft“ wie gegen die Niedersachsen. „Wir müssen wissen, wann wir vertikal und wann wir in die Tiefe spielen.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN

    1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 17 Wein, 32 Lorenz, 36 Steinhart – 38 Lacazette, 5 Moll, 20 Bekiroglu – 7 Lex, 9 Mölders, 18 Karger.

    Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 8 Seferings, 11 Köppel, 14 Dressel, 16 Kindsvater, 19 Abruscia, 21 Türk, 22 Berzel, 27 Belkahia, 31 Koussou, 34 Böhnlein, 44 Klassen.

    Nicht dabei: 6 Mauersberger (Gesichtsfraktur), 10 Grimaldi (Gelb-Sperre), 23 Helmbrecht (Patellasehnenspitzensyndrom), 24 Ziereis (Narbenentzündung), 25 Willsch (Grippe), 35 Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss), 39 Bonmann (Trainingsrückstand).


    SGA: 1 Broll (Tor) – 14 Choroba, 25 Gehring, 5 Leist, 4 Burger – 6 Bösel, 27 Vitzthum – 23 Hercher, 8 Pelivan, 11 Baku – 18 Röttger.

    Ersatz: Reule (Tor) – 7 Binakaj, 9 Owusu, 10 Gerezgiher, 19 Hingerl, 21 Reule, 24 Thermann, 26 Dem, 28 Mvibudulu.

    Nicht dabei: 17 Meiser (Aufbautraining), 20 Poggenberg (Innenbandanriss und Dehnung des Kreuzbandes), 29 Hoffmann (Knöchel-OP), 30 Fehr (Aufbautraining), 34 Jüllich (Leisten-OP).


    Schiedsrichter: Bastian Börner (Iserlohn); Assistenten: Alexander Ernst (Frankfurt), Jörn Schäfer (Dortmund).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4013.htm





    Punkteteilung


    https://www.fupa.net/spielberi…860-muenchen-6365504.html


    https://www.1860-news.de/aktue…S2vwGauM7gsLkPOmH9ewSzQns


    Das nächste Spiel der U21 findet am Sonntag, den 28. Oktober auf dem Trainingsgelände der Grünwalder Straße statt. Gegner ist hier der SpVgg Hankofen-Hailing. In der letzten Saison war das Spiel eine hitzige Angelegenheit. Die U21 wurde durch zwei Platzverweise in der ersten Halbzeit enorm geschwächt und verlor die Partie – trotz 1:0 Führung – mit 1:2.


    https://www.1860-news.de/aktue…S2vwGauM7gsLkPOmH9ewSzQns

    Der TSV 1860 München kann doch noch gewinnen. Im Löwen-Duell gegen Eintracht Braunschweig gab es ein hart erkämpftes 2:0. Die Führung erzielte Efkan Bekiroglu in der 51. Minute. In der 3. Minute der Nachspielzeit traf Benjamin Kindsvater zum Endstand. Es war der erste Sieg nach fünf Spielen ohne Dreier.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Löwen-Duell gegen Braunschweig verletzungsbedingt auf Jan Mauersberger (Gesichtsfraktur), Nicholas Helmbrecht (Patellasehnenspitzensyndrom), Markus Ziereis (Narbenentzündung), Noel Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss) und Hendrik Bonmann (Trainingsrückstand) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen diesmal Simon Seferings, Christian Köppel, Dennis Dressel, Ugur Türk, Aaron Berzel, Semi Belkahia, Nono Koussou, Kristian Böhnlein und Leon Klassen. Überraschung in der Startelf: Simon Lorenz konnte in der Innenverteidigung spielen, dafür saß Felix Weber auf der Bank. Für ihn trug Daniel Wein die Kapitänsbinde. Im Vergleich zum Meppen-Spiel gab es drei weitere Änderungen in der Startelf. Für Sascha Mölders, Benjamin Kindsvater und Jan Mauersberger rückten Stefan Lex, Efkan Belkahia und Romuald Lacazette ins Team.


    STIMMEN Bierofka lobt Aggressivität, Laufbereitschaft & Kampfgeist.


    Spielverlauf: Die erste gefährliche Offensivszene des Spiels hatten die Gäste. Nach einem Doppelpass halblinks im 1860-Strafraum kam Mergim Fejzullahu an die Kugel, aber Daniel Wein hinderte ihn am Abschluss (4.). Im Anschluss an einen Eckball von links durch Phillipp Steinhart köpfte Quirin Moll aufs Tor, doch es fehlte der Druck, so dass Lukas Kruse die Kugel ohne Probleme runterpflücken konnte (6.). In der 11. Minute schalteten die Löwen nach einem Ballgewinn schnell um, Efkan Bekiroglu passte in die Tiefe, Adriano Grimaldi erlief sich den Ball, drang in den Strafraum ein, sein Heber aus spitzem Winkel aufs lange Eck ging knapp am rechten Pfosten vorbei. Ein abgefälschter 18-Meter-Schuss von Onur Bulut aus zentraler Position landete in den Armen von Marco Hiller (22.). In der 27. Minute war Daniel Wein in der eigenen Hälfte der Ausgangspunkt zu einem Konter. Über Bekiroglu und Romuald Lacazette kam der Ball halblinks zu Nico Karger. Der ging in den Strafraum, passte fast von der Grundlinie in die Mitte auf Grimaldi, doch Kruse warf sich in die Hereingabe. In der nächsten guten Löwen-Szene behauptete Grimaldi in der Mitte den Ball, passte steil auf Karger halblinks. Aber der schloss, anstatt zu Flanken, aus spitzem Winkel überhastet ab (32.). Auf der anderen Seite stand Fejzullahu nach einer Hereingabe von rechts durch Bulut plötzlich im Zentrum relativ frei. Herbert Paul brachte gerade noch seinen Körper zwischen Ball und Tor, blockte so den Abschluss (36.). In der 39. Minute hatten die Gäste die Riesenchance zur Führung. David Sauerland schickte Bulut. Doch statt selbst abzuschließen, legte er zurück auf Sauerland, der das Zuspiel verpasste. Hofmann kam an die Kugel, doch dessen Schussversuche wurden jeweils geblockt. Zweimal hatten die Sechzger noch eine gute Schussgelegenheit. Lacazette kam im Zentrum aus 17 Metern zum Abschluss, schaufelte aber die Kugel weit übers Tor (43.). Zwei Minuten später legte Stefan Lex halblinks für Karger auf, auch dessen 14-Meter-Schuss mit rechts landete in den Wolken (45.). Kurz danach lief der Außenbahnspieler nach Zuspiel von Bekuroglu alleine auf Kruse zu, brachte die Kugel aber nicht am herausstürmenden Keeper vorbei. Direkt danach schickte Schiedsrichter Jonas Weickenmeier die Teams in die Kabine.

    Fünf Minuten nach Wiederanpfiff die Führung. Lex hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt. Seine Hereingabe von der Grundlinie verlängerte Lacazette mit der Hacke auf den hinter ihm vollkommen freistehenden Bekiroglu, der aus fünf Metern nur noch zum 1:0 einschieben brauchte (51.). In der 60. Minute landete ein Drehschuss von Steinhart aus zwölf Metern am Außennetz. In der nächsten nennenswerten Szene kassierte Grimaldi seine 5. Gelbe Karte, wird im nächsten Heimspiel gegen Großaspach fehlen. Nach Pass von Sascha Mölders, der kurz zuvor eingewechselt worden war, kam Karger halbrechts im Strafraum zum Abschluss, aber Kruse faustete den Ball aus dem linken Eck (65.). Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung konterte Braunschweig in Überzahl, Simon Lorenz konnte gerade noch die Hereingabe von Bulut zur Ecke blocken (69.). Ein 17-Meter-Schuss des eingewechselten Leandro Putaro hielt Hiller im Nachfassen gegen den heranstürmenden Philipp Hofmann fest (78.). Nach einer Bulut-Flanke von rechts kam Hofmann am Fünfmeterraum zum Kopfball, Hiller boxte die Kugel aus dem linken Kreuzeck (81.). Ebenfalls mit dem Kopf war Hofmann nach einer Bulut-Ecke von rechts dran, traf den Ball aber nicht voll, der weit links am Tor vorbei ging (85.). Immer wieder versuchten es die Gäste mit hohen Bällen auf den langen Hofmann. Doch mit Glück und Geschick überstanden die Sechzger die Druckphase, setzten in der 3. Minute der Nachspielzeit den Schlusspunkt, als der eingewechselte Benjamin Kindsvater nach Hereingabe von Sascha Mölders das 2:0 markierte. Nach fünf Spielen ohne Sieg holten die Sechzger damit wieder einen Dreier.


    STENOGRAMM, 12. Spieltag, 20.10.2018, 14 Uhr

    1860 München – Eintracht Braunschweig 2:0 (0:0)

    1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 17 Wein, 32 Lorenz, 36 Steinhart – 38 Lacazette, 5 Moll, 20 Bekiroglu –7 Lex, 10 Grimaldi, 18 Karger.

    Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 9 Mölders, 16 Kindsvater, 19 Abruscia, 25 Willsch.

    BTSV: 30 Kruse (Tor) – 27 Kijewski, 3 Tingager, 6 Nkansah, 4 Amundsen – 8 Fürstner – 17 Y. Otto 25 Bulut, 2 Sauerland – 9 Hofmann, 10 Fejzullahu.

    Ersatz: 1 Engelhardt (Tor) – 5 Valsvik, 11 Putaro, 16 Becker, 19 Burmeister, 20 Franjic, 28 Thorsen.

    Wechsel: Mölders für Grimaldi (62.), Willsch für Lex (71.), Kindsvater für Karger (86.) – Putaro für Fejzullahu (56.), Thorsen für Amundsen (72.), Franjic für Y. Otto (79.).

    Tore: 1:0 Bekiroglu (51.), 2:0 Kindsvater (90.+3).

    Gelbe Karten: Grimaldi, Bekiroglu – Hofmann, Y. Otto, Amundsen.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichterin: Jonas Weickenmeier (Frankfurt/Main); Assistenten: Timo Wlodarczak (Bebra-Weiterode), Dennis Meinhardt (Fulda).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3998.htm


    Bildergalerie:


    http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2192.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…raunschweig-10345528.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…live-ticker-10341734.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…en-mal-drei-10345489.html


    https://www.abendzeitung-muenc…ff-b986-7238eeca1331.html


    https://www.abendzeitung-muenc…6c-a075-ccac37ae2a50.html


    https://www.abendzeitung-muenc…ff-93fb-523853999539.html




    Nächstes Spiel:


    28.10.2018, 13 Uhr, zu Hause gegen Sonnenhof

    Zeitgleich zu den Profis spielt die Löwen-U21 am Samstag, 20. Oktober 2018, in der Bayernliga Süd beim TSV Rain/Lech. Anpfiff im Georg-Weber-Stadion ist um 14 Uhr. Für das Team von Trainer Sebastian Lubojanski geht es in Schwaben darum, die Serie von vier Siegen in Folge weiter auszubauen.


    Livestream bei sporttotal.tv


    „Im Moment läuft’s“, umschreibt der 36-jährige Löwen-Coach die derzeitige Situation. Gerade das letzte Spiel gegen den 1. FC Sonthofen, das mit einem 2:0-Sieg endete, sei exemplarische für die Entwicklung des Teams gewesen. „Zum einen haben wir gegen eine gestandene Mannschaft, die selbst mit einer guten Serie angereist war, zu Null gewonnen. Zum anderen haben wir dabei ansehnlichen Fußball gezeigt.“

    Natürlich, das weiß auch Lubojanski, gibt es noch genügend Verbesserungspotential. „Aber der Sieg war absolut verdient, zumal wir durch Arif Ekin und Sebastian Gebhart vor dem 1:0 noch zwei Riesenchancen hatten.“

    Lubojanski attestiert seinen Jungs „wachsende Reife“. Dazu sei das Team „robuster und athletischer geworden“. Zudem habe die Erfolgsserie „mehr Selbstvertrauen und Präsenz“ bewirkt. „Wir sind einfach gefestigter als zu Saisonbeginn.“

    Die zuletzt gezeigte Konstanz und Stabilität gilt es jetzt, im Spiel in Rain erneut abzurufen. „Wir wollen dranbleiben“, sagt Lubojanski, „und in jedem Spiel unsere Entwicklung unterstreichen.“ Rain sei von der Struktur her ähnlich wie Dachau oder Sonthofen aufgestellt. „Eine stabile Mannschaft mit einigen erfahrenen Defensivspielern.“ Dazu komme mit den Brüdern Johannes und Stefan Müller „zwei Spieler, die entsprechend anziehen können, und Ex-NLZ-Spieler wie zum Beispiel Marco Zupur“. Der Angreifer wurde beim FC Augsburg und FC Bayern ausgebildet. „Dementsprechend wird es ein heißer Kampf auf Augenhöhe“, prophezeit Lubojanski. „Aber das sind wir mittlerweile gewohnt.“

    Verzichten muss der Löwen-Coach auf Moritz Heigl, der gerade nach einer längeren Verletzung zurückgekehrt war. Der 19-Jährige erlitt im Training eine Knieverletzung, die noch genauer diagnostiziert werden muss. Für Samstag fällt er aber definitiv aus.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3993.htm