Beiträge von Loewe

    Die Löwen sind für den Punktspielstart 2020 gerüstet. Im einzigen Test der Vorbereitung besiegten sie die AFE-Auswahl der spanischen Fußballer-Gewerkschaft mit 5:1. Alle Treffer fielen vor der Pause. Drei Mal traf Noel Niemann (17., 21. und 45.), zwei Mal Sascha Mölders (20. und 42.). Den Ehrentreffer für die vertragslosen Profis erzeilte Mikel Fernandez (28.). Besonders erfreulich: Neben den langzeitverletzten Quirin Moll und Nico Karger feierte auch Stefan Lex sein Comeback.


    Die Löwen drückten vom Anpfiff weg aufs Gas und hatten durch Comebacker Stefan Lex die erste Chance. Der Stürmer überwand aus 15 Metern Keeper Guillermo Garcia, zielte aber knapp am langen Eck vorbei (3.). In der 13. Minute erkämpfte sich Sascha Mölders im Mittelfeld den Ball, sprintete Richtung Strafraum, legte quer auf Noel Niemann, der aber am letzten Mann der Spanier hängen blieb. Einen 19-Meter-Schuss setzte Phillipp Steinhart drei Minuten später knapp über die Querlatte (16.). In der nächsten Szene ging Steinhart kurz vorm Strafraum der Spanier dazwischen, steckte die Kugel auf Niemann durch, der sie im rechten unteren Eck zum 1:0 versenkte (17.). Keine drei Minuten dauerte es, da lag der Ball erneut im Tor. Niemann hatte Steinhart auf der linken Flanke angespielt, dessen flache Hereingabe landete bei Mölders, der sie zum 2:0 über die Linie drückte (20.). Kurz danach folgte der dritte Streich innerhalb von vier Minuten. Nach Mölders-Zuspiel tauchte Niemann erneut frei vor Garcia auf, überwand den Keeper mit einem überlegten Schuss ins lange Eck (21.). Die vertragslosen AFE-Spieler hatten in dieser Phase sichtlich Probleme mit der Athletik und der Wucht, mit der die Löwen sie attackierten. Trotzdem verkürzten sie mit der ersten Chance in der 28. Minute auf 1:3. Nach einer Ecke kam Mikel Fernandez am kurzen Eck unbedrängt zum Schuss, seine Volleyabnahme konnte 1860-Schlussmann Marco Hiller nicht abwehren. In der 42. Minute stellte Mölders mit seinem zweiten Treffer den alten Abstand wieder her. Der Torjäger hatte einen perfekt getimten Querpass von Lex verwertet. Doch der 20-jährige Niemann setzte mit seinem dritten Treffer kurz vor dem Pausenpfiff noch einen drauf: Eine Hereingabe von rechts durch Marius Willsch grätschte er zum 5:1-Halbzeitstand ins linke untere Eck (45.).

    Sechs Wechsel nahm 1860-Chefcoach Michael Köllner zur Pause vor, dadurch ging etwas der Spielfluss verloren. In der 54. Minute stecktze Daniel Wein für Prince Owusu durch, doch der Stürmer war zu früh gestartet, stand dadurch im Abseits. Dafür hatten drei Minuten später die Spanier die Möglichkeit, auf 2:5 zu verkürzen. Miguel Montes setzte sich im 1860-Strafraum durch, tauchte frei vor Hendrik Bonmann auf, doch der wehrte den Schuss des Angreifers per Fußabwehr ab (57.). Nach einer Stunde wechselte Köllner vier weitere Spieler, darunter Quirin Moll. Für den Mittelfeldspieler war es der erste Einsatz nach seinem Kreuzbandriss vor elf Monaten. AFE-Trainer David Sousa hatte sein Team nun besser auf die Löwen eingestellt, die im zweiten Durchgang auf Augenhöhe mit dem deutschen Drittligisten spielten. So scheiterte zunächst Montes an Bonmann, anschließend verhinderte der Keeper gegen den heranstürmenden Txomin Barcina Schlimmeres (69.). Moll setzte in der 74. Minute seinen Mitspieler Simon Seferings gekonnt ein, dessen Schuss wurde aber von der spanischen Defensive geblockt. Dann durfte auch Nico Karger sein Comeback feiern. Drei Minuten nach seiner Einwechslung setzte sich der Kronacher in Szene, doch sein anschließendes Zuspiel auf Owusu war zu unpräzise (78.). Dass beide Teams den Test ernst nahmen, zeigte sich kurz vor dem Ende, als es zu einer Rudelbildung nach einem üblen Foul an Timo Gebhart kam Der Unparteiische hatte dabei alle Hände voll zu tun, um die Gemüter zu beruhigen (86.). Somit blieb es beim 5:1 für die Löwen im einzigen Test vor dem Punktspielstart am Sonntag, 26. Januar 2020, 13 Uhr, im Grünwalder Stadion gegen Eintracht Braunschweig.


    STENOGRAMM, Testspiel, 18.01.2020, 14 Uhr


    AFE-Auswahl – 1860 München 1:5 (1:5)


    AFE: 13 Garcia (Tor) – 4 Fernandez, 15 Montesinos, 5 Bardanca, 12 Arribas – 6 Martin-Romo, 10 Bicho, 7 Calderon – 18 Pipo, 21 Barcina, 9 Siaj.

    Ersatz: 16 Cantero (Tor) – 3 Minano, 8 Cadena, 14 Carmona, 17 Barrera, 19 Montes, 20 Ruiz Mata.


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 13 Erdmann, 22 Berzel, 36 Steinhart – 14 Dressel, 17 Wein, 20 Bekiroglu, 19 Niemann – 7 Lex, 9 Mölders.

    39 Bonmann, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 5 Moll, 8 Seferings, 10 Gebhart, 11 Greilinger, 18 Karger, 21 Owusu, 28 Paul, 33 Klassen, 34 Böhnlein.

    Wechsel: Cantero für Montesinos (46.), Ripa für Bardanca (46.), Minano für Arribas (46.), Montesinos für Martín-Romo (46.), Barrera für Bicho (46.), Ruiz Mata für Calderon (46.), Cadena für Pipo (46.), Carmona für Barcina (46.), Montes für Siaj (46.), Arribas für Minano (77.) – Bonmann für Hiller (46.), Weber für Erdmann (46.), Böhnlein für Dressel (46.), Klassen für Steinhart (46.), Gebhart für Mölders (46.), Greilinger für Lex (46.), Owusu für Niemann (46.), Weeger für Willsch (61.), Paul für Berzel (61.), Seferings für Wein (61.), Moll für Bekiroglu (61.), Karger für Greilinger (75.).

    Tore: 0:1 Niemann (17.), 0:2 Mölders (20.), 0:3 Niemann (21.), 1:3 Fernandez (28.), 1:4 Mölders (42.), 1:5 Niemann (45.).

    Zuschauer: 200 in La Manga.

    Schiedsrichter: Salvador Abril Portillo; Assistenten: Cristian Campos Salinas, Marcus Navarro Quinonero (Comite Murciano).


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    Die Löwen blieben beim 1:0-Erfolg bei Preußen Münster auch im siebten Spiel in Folge ungeschlagen, nehmen die Serie mit in die Winterpause. Das „Tor des Tages“ erzielte nach glänzender Vorarbeit von Noel Niemann in der 65. Minute Sascha Mölders. Es war beriets der 9. Saisontreffer des Torjägers.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste beim letzten Spiel des Jahres verletzungsbedingt auf Felix Weber (Gehirnerschütterung), Quirin Moll (Reha nach Kreuzbandriss), Stefan Lex (Knieverletzung), Simon Seferings (Magen-/Darm-Virus), Benjamin Kindsvater (muskuläre Probleme), Nico Karger (Aufbautraining nach Sehnenriss), Tim Rieder (Knieverletzung)Semi Belkahia (Reha nach Kreuzbandriss) und Herbert Paul (Platzwunde am Kopf) verzichten. Dazu fehlte auch noch Daniel Wein wegen seiner 5. Gelben Karte. Raimondo-Metzger, und Tom Kretzschmar als überzähliger Torwart standen nicht im 18er-Kader. Im Vergleich zum letzten Auswärtsspiel in Ingolstadt gab es drei Änderungen in der Startelf. Für die verletzten oder gesperrten Weber, Wein und Paul spielten Leon Klassen, Dennis Dressel und Noel Niemann von Beginn an. Erstmals saß das 18-jährige Verteidigertalent Niklas Lang auf der Ersatzbank.

    STIMMEN Köllners Fazit: „Fußballerisch war das kein Leckerbissen!“ 

    Spielverlauf: Die erste Chance des Spiels hatten die Gastgeber. Philipp Hoffmann setzte sich auf der linken Seite durch, legte im Strafraum quer auf Rufat Dadashov, der aber bedrängt von Aaron Berzel die Kugel am Fünfmeterraum knapp verpasste (3.). In der 14. Minute zog Luca Schnellbacher von rechts in die Mitte an Leon Klassen vorbei, zog dann mit links ab, setzte den Schuss jedoch einen Meter über die Querlatte. Für die Löwen gab es kein Durchkommen trotz guter Ansätze. Fast immer war das Bein eines Münster-Spielers dazwischen, so auch in der 22. Minute, als Sascha Mölders im Strafraum zentral zum Abschluss kam. Auch ein 17-Meter-Schuss von Noel Niemann wurde geblockt (26.). Zwei Minuten später setzte Hoffmann auf der anderen Seite bedrängt von Dennis Erdmann aus zehn Metern einen Schuss aus halblinker Position ans Außennetz (28.). In der 35. Minute kam Julian Schauerte über rechts, seine flache Hereingabe ließ Schnellbacher für Dadashov passieren, doch der Torjäger der Westfalen wurde entscheidend am Abschluss gehindert. Nach einer Rechtsflanke von Seref Özcan rutschte der Ball gefährlich durch, doch Marius Willsch hatte aufgepasst, klärte am Torraum auf Kosten einer Ecke vor Dadashov (43.). Kurz vor der Pause verlor Erdmann auf dem seifigen Untergrund gegen Nico Brandenburger das Gleichgewicht, doch Aaron Berzel war zur Stelle, klärte gegen Brandenburger die Szene im letzten Moment per Grätsche. Nach der anschließenden Ecke von links durch Özcan war es Schnellbacher am ersten Pfosten, der die Kugel aber aus sieben Metern freistehend neben das Tor setzte (45.+1). Unterm Strich bot die 1. Halbzeit aber wenig offensive Höhepunkte, weil beide Teams ihr Hauptaugenmerk auf die Sicherung des eigenen Tores gelegt hatten.

    Mit Timo Gebhart für Leon Klassen stellte Michael Köllner zu Beginn der 2. Halbzeit von einer Fünfer- auf eine Viererkette in der Defensive um, stärkte damit die Offensive. Eine Rechtsflanke von Gebhart erreichte Prince Owusu in der 50. Minute am zweiten Pfosten, brachte aber bei seinem Torschuss aus acht Metern keinen Druck auf das Spielgerät. Auf der Gegenseite wurde es nach einem Freistoß aus halbrechter Position durch Alexander Rossipal gefährlich. Der Linksverteidiger schlug mit rechts die Kugel vors Tor, Dadashov grätschte am Fünfmeterraum knapp an der Hereingabe vorbei, Hiller dahinter konnte zugreifen (55.). Ein 15-Meter-Schuss halblinks von Dennis Dressel wurde sichere Beute von Preußen-Keeper Maximilian Schulze Niehues (60.). In der 65. Minute die Führung für die Löwen. Nach einem Einwurf von Marius Willsch auf der rechten Seite drehte sich Niemann um seinen Gegenspieler, sprintete bis zur Grundlinie, seine Flanke erreichte genau den Kopf von Mölders, der am ersten Pfosten zum 1:0 ins lange Eck einnetzte. Sieben Minuten später sah Ole Kittner nach Foul an Gebhart Gelb-Rot, damit gingen die Sechzger in Überzahl in die Schlussphase (72.). Nach einer Ecke von rechts durch Phillipp Steinhart landete der von Schulze Niehues abgewehrte Ball vor den Füssen von Niemann, dessen Schuss aus 15 Metern wurde jedoch geblockt (80.). Im Anschluss an eine Owusu-Ablage versuchte es Efkan Bekiroglu mit einem Lupfer aus 20 Metern über den weit vor seinem Tor stehenden Schulze Niehues, setzte den Schuss aber etwas zu hoch an (85.). Kurz danach scheiterte Mölders mit seinem Abschluss aus 17-Metern am Preußen-Keeper (86.). In der 88. Minute legte Bekiroglu perfekt für Owusu auf, der aus acht Metern freistehend vor Schulze Niehues den Ball mit der Spitze übers Tor setzte, so die Riesenchance zum 2:0 vergab (88.).


    STENOGRAMM, 20. Spieltag, 21.12.2019, 14 Uhr


    SC Preußen Münster – TSV 1860 München 0:1 (0:0)


    SCP: 35 Schulze Niehues (Tor) – 5 Schauerte, 13 Kittner, 15 Scherder, 3 Rossipal – 6 Brandenburger, 22 Erdogan – 7 Özcan, 24 Schnellbacher, 20 Hoffmann – 9 Dadashov.
    Ersatz: 1 Schnitzler (Tor) – 8 Litka, 18 Klann, 21 Mörschel, 30 Hoffmeier, 33 Heidemann 37 Cueto.


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 13 Erdmann, 22 Berzel, 36 Steinhart, 33 Klassen – 20 Bekiroglu, 14 Dressel – 19 Niemann, 9 Mölders, 21 Owusu.

    Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 2 Weeger, 3 Lang, 10 Gebhart, 11 Greilinger, 24 Ziereis, 34 Böhnlein.


    Wechsel: Mörschel für Brandenburger (51.), Litka für Hoffmann (69.), Heidemann für Rossipal (69.) – Gebhart für Klassen (46.), Greilinger für Niemann (90.), Böhnlein für Bekiroglu (90.+1) .

    Tor: 0:1 Mölders (65.).

    Gelbe Karten: Özcan, Litka – Berzel, Niemann, Willsch, Erdmann.

    Gelb-Rote Karte: Kittner (72.).

    Zuschauer: 8.154 im Preußenstadion.

    Schiedsrichter: Florian Lechner (Hornstorf); Assistenten: Johannes Schipke (Wolmirstedt), Christian Allwardt (Kritzmow).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4782.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…dritte-liga-13360735.html


    https://www.abendzeitung-muenc…6e-9527-08b235300728.html


    https://www.abendzeitung-muenc…8a-99f0-e7a87c40a11e.html


    https://www.abendzeitung-muenc…60-8d19-83be27b4b7d3.html



    Bildergalerie:


    http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2309.htm

    Die Löwen beenden das Spieljahr am Samstag, 21. Dezember 2019, mit dem Auswärtsspiel beim SC Preußen Münster. Anpfiff im Preußenstadion ist um 14 Uhr. Das BR Fernsehen und Magenta Sport zeigen die Partie live.


    Bevor Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel den Blick auf das erste Rückrundenspiel der Löwen richtete, ließ er die Vorrunde Revue passieren. „Wir haben 26 Punkte, drei mehr als in der Halbserie der letzten Saison. Seit sechs Spielen sind wir ungeschlagen. Das hat es in der 3. Liga bisher noch nicht gegeben.“ Deshalb fällt die Bilanz des Österreichers „sehr ordentlich“ aus, „Zumal mit Blick auf die Szenarien, die noch vor einiger Zeit an die Wand gemalt wurden. Wir hatten immer Vertrauen in die Mannschaft“, so der 48-Jährige. Um eine sorgenfreie Saison zu spielen, wie das erklärte Ziel nach wie vor lautet, sei die Breite und Tiefe im Kader ausreichend. „Deswegen werden wir auch im Winter keine Korrekturen vornehmen.“

    Bei dieser Gelegenheit verkündete Gorenzel die Vertragsverlängerung mit Tom Kretzschmar. Der 19-Jährige gilt als großes Torwart-Talent und ist derzeit die Nummer drei hinter Marco Hiller und Hendrik Bonmann. „Unser Ziel ist es nach wie vor, junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs an den Kader heranzuführen.“ Auch Trainer Michael Köllner unterstützt diesen Weg und freut sich, „dass Tom Kretzschmar Vertrauen in den Verein setzt. Er passt ins Gefüge“, findet Köllner, der gleichzeitig hofft, „dass sich Tom so positioniert, um Ansprüche anzumelden“.

    Der Löwen-Chefcoach zeigte sich „sehr zufrieden“, wie sein Team beim großen Aufstiegsfavoriten FC Ingolstadt im letzten Vorrundenspiel, besonders in der 1. Halbzeit, auftrat. Doch trotz Überzahl war es physisch ein aufreibendes Spiel. „Wir haben viele Körner verschossen, müssen gut regenerieren, um in Münster bestehen zu können“, hat er festgestellt.

    Der Gegner steht zwar auf einem Abstiegsplatz, hat aber zuletzt durch den 2:0-Erfolg über den 1. FC Magdeburg aufhorchen lassen. „Ich denke, Münster wird alles tun, um vor der Winterpause noch den Anschluss zu den Nichtabstiegsplätzen herzustellen. Uns erwarten dort ein tiefer Platz und ein aggressiver Gegner, der uns zusetzen wird. Wir müssen eine Mannschaft auf den Platz bringen, die dagegenhält, um das Jahr gut abzuschließen.“

    Auf der Sechser-Position fällt nach Quirin Moll und Tim Rieder auch noch Daniel Wein aus. In Ingolstadt sah er seine 5. Gelbe Karte. Er hätte aber ohnehin wegen eines Magen-/Darmvirus nicht spielen können. „Das hat er sich gut ausgesucht“, scherzte Köllner. Nur blöd, dass es Simon Seferings auch erwischt hat. Er wäre eine mögliche Alternative für Wein gewesen.

    Dagegen scheinen Herbert Paul und Felix Weber, die gegen die Schanzer mit den Köpfen zusammengestoßen waren, einsatzbereit zu sein. „Alles zugenagelt“, kommentierte Köllner die acht Stiche, mit denen die Platzwunde von Paul noch in der Kabine genäht worden war. „Ich denke, dass wir wieder eine gute Mannschaft auf den Platz bringen. Am Montag hat man auch nicht die Ausfälle von Rieder und Lex gemerkt.“

    Das lag aber auch daran, dass Efkan Bekiroglu ein eindrucksvolles Comeback gab. „Er ist gut reingekommen nach seiner Verletzung, hat das Spiel angenommen und Akzente in einer intensiven Partie gesetzt“, so Köllner. „Ich erwarte, dass er auch in den nächsten Monaten die Dinge im Sinne der Mannschaft gut erledigt.“ Spurlos sind die mehr als 87 Minuten Einsatzzeit an dem Dachauer nicht vorbeigegangen. „Er war etwas mitgenommen, hat lange gebraucht, bis er in seine Kompressionsklamotten reingekommen ist“, beobachtete Köllner nach dem Spiel. „Auch bei ihm wird es wichtig sein, wie er sich erholt hat. Wir müssen schauen, dass wir den Körper nach der Regenerationsphase wieder hochfahren.“

    Ein wichtiger Faktor waren zuletzt die Löwen-Fans, die auch nach dem Rückstand in Ingolstadt das Team bedingungslos unterstützten. „Ich hoffe, dass uns wieder viele begleiten. Das ist beeindruckend“, beschreibt Köllner die besondere Atmosphäre bei Auswärtsspielen.

    Der Löwen-Chefcoach wurde gefragt, ob er beim Blick auf die Tabelle nach oben oder nach unten schaue. „Erst mal freut es mich, dass wir konstant punkten“, antwortete er. „Aber in der Tabelle schaue ich erst mal nach hinten. Wichtig ist, dass sich die Mannschaft entwickelt. Das ist entscheidend, dann kommen die Ergebnisse zwangsläufig.“ Die ersten 45 Minuten in Ingolstadt waren schon nahe an dem dran, was sich Köllner für die Zukunft vorstellt. „Wir werden alles dafür tun, diese Stabilität über 90 Minuten hinzubekommen.“ Trotzdem ist sich der Fußball-Lehrer bewusst, dass der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz derzeit gerade mal bei sechs Punkten liegt. „Das ist nicht die Welt. Zweimal Blödsinn machen und wir sind wieder mittendrin“, warnt der Coach.

    Deshalb tue die Mannschaft gut daran, wachsam zu bleiben. „Münster ist gefährlich. Wir konnten sie zu Hause nicht schlagen“, verweist der Coach aus das 1:1 Hinspiel-Ergebnis im Grünwalder Stadion. „Aber wir fahren trotzdem dort hin, um zu gewinnen.“

    Das nötige Selbstbewusstsein ist aufgrund der zuletzt gezeigten Auftritte in der Fremde angewachsen: „Wir wollen sehr aktiv sein, auch auswärts Druck machen. Das war zu Beginn der Saison nicht so“, hat Köllner erkannt. Über eine intensive Zweikampfführung versuche man, den Ball zu erobern und schnell umzuschalten. „Dabei wollen wir nicht nur eine gute B-Note abholen, sondern auch punkten. Ich freue mich auf einen schönen Fight vor Weihnachten in Münster.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    SCP: 35 Schulze Niehues (Tor) – 5 Schauerte, 13 Kittner, 15 Scherder, 33 Heidemann – 6 Brandenburger, 22 Erdogan – 7 Özcan, 21 Mörschel, 20 Hoffmann – 9 Dadashov.
    Ersatz: 1 Schnitzler (Tor) – 3 Rossipal, 8 Litka, 10 Rodrigues Pires, 11 Mekonnen, 14 Tezel, 18 Klann, 24 Schnellbacher, 27 Grodowski, 30 Hoffmeier, 37 Cueto.

    Nicht dabei: 4 Borgmann (Zehen-OP), 25 Wagner (Gelb-Rot-Sperre).


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 4 Weber, 13 Erdmann, 22 Berzel, 36 Steinhart – 28 Paul, 20 Bekiroglu, 14 Dressel – 9 Mölders, 21 Owusu.

    Ersatz: 39 Bonmann, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 2 Weeger, 3 Lang, 6 Metzger, 10 Gebhart, 11 Greilinger, 19 Niemann, 24 Ziereis, 33 Klassen, 34 Böhnlein.

    Nicht dabei: 5 Moll (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), 7 Lex (Knieverletzung), 8 Seferings (Magen-/Darm-Virus), 16 Kindsvater (muskuläre Probleme), 17 Wein (Gelb-Sperre), 18 Karger (Aufbautraining nach Sehnenriss), 23 Rieder (Knieverletzung), 27 Belkahia (Reha nach Kreuzbandriss).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4779.htm


    Das BR Fernsehen hat das erste Saisonspiel der Löwen gegen den SC Preußen Münster gezeigt und wird auch die erste Rückrundenpartie gegen den gleichen Gegner aus dem Preußenstadion am Samstag, 21. Dezember 2019, live übertragen. Anpfiff zwischen den beiden Bundesliga-Gründungsmitgliedern im Preußenstadion ist um 14 Uhr.

    Moderiert wird die Übertragung von Markus Othmer, Kommentator ist Florian Eckl. Als Experte und Co-Kommentator ist der verletzte 1860-Profi Tim Rieder bei dem Live-Spiel im Einsatz.

    Neben der Live-Übertragung zeigt das BR Fernsehen immer samstags ab 17.15 Uhr in „Blickpunkt Sport“ bis 17.45 Uhr jede Woche eine ausführliche Zusammenfassungen der aktuellen Spiele der fünf bayerischen Drittligisten. Dazu sind alle Tore auf BR24Sport.de und in der BR24-App auch online zu sehen. Zudem ist die 3. Liga fester Bestandteil des Fußballsamstags im Inforadio B5 aktuell und in „Heute im Stadion“, dem Radioklassiker auf B1.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4781.htm


    Die Eckpunkte der Löwen-Vorbereitung auf die Rückrunde in der 3. Liga stehen. Trainingsauftakt ist am Montag, 6. Januar 2020. Am Mittag des Dreikönigtags bittet Trainer Michael Köllner das Team um 14.30 Uhr erstmals im neuen Jahr auf den Platz an der Grünwalder Straße 114.

    Bis zum Punktspielstart der Löwen am Sonntag, 26. Januar 2020, 13 Uhr, im Grünwalder Stadion gegen Eintracht Braunschweig bleiben dem Trainerteam ab Vorbereitungsstart im neuen Jahr nicht ganz drei Wochen Zeit. Bisher ist erst ein Testspiel während der kurzen Vorbereitungsphase fix. Am Samstag, 11. Januar 2020, spielen die Sechzger bei Wacker Innsbruck. Anpfiff der Partie ist um 13 Uhr auf dem Trainingsgelände der Tiroler neben dem Tivoli Stadion.

    Zur Vorbereitung fahren die Löwen vom 12. bis 19. Januar 2020 ins spanische La Manga. Dort im Sport- und Freizeitresort an der Costa Calida, direkt am Mittelmeer, finden Kapitän Felix Weber und seine Mannschaftskollegen im Hotel La Manga Club Resort optimale Bedingungen vor. Die Unterkunft liegt auf dem Gelände des Calblanque-Naturparks, verfügt über acht Fußballplätze und einem 2.000 Quadratmeter großem Wellnesscenter.


    DIE TERMINE

    • 06.01.2020, 9 Uhr | Leistungstest
    • 06.01.2020, 14.30 Uhr | Trainingsauftakt
    • 11.01.2020, 13 Uhr | Testspiel gegen Wacker Innsbruck, Trainingsgelände am Tivoli
    • 12.01.2020, 21.40 Uhr | Abflug ins Trainingslager
    • 16.01.2020| Fanabend im Teamhotel La Manga Club Resort
    • 19.01.2020, 20.50 Uhr | Rückkehr aus demTrainingslager
    • 26.01.2019, 13 Uhr | Punktspiel gegen Eintracht Braunschweig, Grünwalder Stadion

    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4776.htm

    Beide Serien hielten beim 2:2 in einem emotionalen Derby der Löwen beim FC Ingolstadt. Während die Schanzer seit zehn Spielen unbesiegt sind, stehen die Sechzger bei sechs. Marcel Gaus brachte die Heimmannschaft in Führung (10.). Die spielbestimmenden Löwen drehten innerhalb von drei Minuten durch Treffer von Prince Owusu (16.) und Sascha Mölders (19.) die Partie. In Unterzahl – Maximilian Beister hatte in der 57. Minute Rot gesehen– glich Gaus mit seinem zweiten Treffer zum Endstand aus (64.).


    Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste gegen die Schanzer verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Reha nach Kreuzbandriss), Stefan Lex (Knieverletzung), Benjamin Kindsvater (muskuläre Probleme), Nico Karger (Aufbautraining nach Sehnenriss), Tim Rieder (Knieverletzung) und Semi Belkahia (Reha nach Kreuzbandriss) verzichten. Erik Weeger, Niklas Lang, Marco Raimondo-Metzger, Simon Seferings, Fabian Greilinger und Tom Kretzschmar standen nicht im 18er-Kader. Im Vergleich zum letzten Heimspiel gegen Großaspach gab es drei Änderungen in der Startelf. Für den verletzten Rieder spielte Aaron Berzel, für Dennis Dressel durfte Herbert Paul ran und für Noel Niemann gab Efkan Bekiroglu sein Comeback nach Verletzung.

    Spielverlauf: Die Löwen begannen überraschend offensiv. Richtig gefährlich wurde es erstmals in der 7. Minute, aber Sascha Mölders stand beim Zuspiel von Prince Owusu knapp im Abseits. Fußball ist manchmal ungerecht: So ging Ingolstadt mit der ersten Torszene in Führung. Nach einem Missverständnis in der 1860-Hintermannschaft passte Maximilian Thalhammer auf Marcel Gaus, der lief halblinks alleine Richtung Löwen-Strafraum zu, zog aus 15 Metern ab und traf mit dem ersten unhaltbar für Marco Hiller ins rechte untere Eck zum 1:0 (10.). Aber nur sechs Minuten später der Ausgleich. Efkan Bekiroglu setzte sich auf der rechten Seite durch, flankte hoch vors Tor, der eingelaufene Prince Owusu am kurzen Eck köpfte die Kugel mit Wucht zum 1:1 unter die Latte (16.). Drei Minuten später sogar die Führung. Phillipp Steinhart hatte links im Strafraum Owusu angespielt, der kam aber nur mit einer Grätsche am linken Torraumeck an den Ball, brachte ihn aber in die Mitte, wo der eingelaufene Mölders in die Hereingabe rutschte, mit der Fußspitze die Kugel aus fünf Metern ins rechte Eck zum 2:1 für die Löwen bugsierte (19.). Beinahe das 3:1 mit einer identischen Szene. Daniel Wein hatte links in den Lauf von Bekiroglu gespielt, der passte fast von der Grundlinie in die Mitte, wo Mölders wieder am Torraum an den Ball kam, aber genau FCI-Keeper Fabijan Buntic anschoss (26.). Mit einem Freistoß aus dem Zentrum schickte Steinhart auf der linken Seite Mölders, der erreichte das Spielgerät vor der Torauslinie, passte in die Mitte, wo Aaron Berzel am ersten Pfosten die Kugel aber nicht an Buntic vorbeibrachte (29.). Die Löwen waren mit ihrem schnellen Umschaltspiel immer wieder gefährlich. In der 39. Minute schickte Bekiroglu rechts Willsch, der kam am Strafraumeck zum Abschluss, sein Schuss strich jedoch knapp über den Querbalken. Damit blieb es beim hochverdienten 2:1 für die Sechzger zur Pause.

    Schiedsrichter Tobias Reichel machte nicht immer eine gute Figur, brachte die 1860-Fans gegen sich auf Erst zeigte er Wein den gelben Karton, obwohl er klar den Ball gespielt hatte, dann pfiff er am rechten Strafraumeck ein Foul für Stefan Kutschke, der sich theatralisch fallen ließ. Der anschließende Freistoß von Ex-Löwe Maximilian Beister aus 17 Metern landete in der Mauer (55.). In der 57. Minute hatten die Schanzer die Riesenchance zum Ausgleich. Kutschke hatte auf Gaus gepasst, der kam an der Strafraumgrenze zum Abschluss. Hiller, der weit vor seinem Tor stand, streckte sich, lenkte den Ball an die Unterkante der Querlatte, von wo er auf der Linie aufsprang. Berzel klärte, Beister kam in vollem Tempo und mit gestrecktem Fuß herangerauscht, säbelte den Löwen-Verteidiger um. Für diese Szene bekam der Ingolstädter – völlig zu Recht – glatt Rot (57.). In der 64. Minute der überraschend Ausgleich. Nach einem weiten Ball bekamen die Löwen die Kugel nicht weg. Kutschke steckte auf Gaus durch, der aus 14 Metern im Zentrum frei zum Abschluss kam, das 2:2 erzielte. Nach einem Eckball von rechts durch Wein klärte ein Ingolstädter im Luftkampf mit Berzel per Kopf (66.). Ein gefährlicher Distanzschuss aus 24 Metern von Kutschke landete in der 70. Minute neben dem rechten Pfosten im Tor-Aus. In einem Zweikampf mit Gaus prallten Felix Weber und Herbert Paul mit den Köpfen aneinander (72.). Für den mit einer Platzwunde an der Schläfe gekennzeichneten Kapitän ging es nach einer Behandlung weiter, Paul machte Platz für Dennis Dressel (74.). Einen Abpraller nahm Bekiroglu aus 17 Metern direkt, zielte aber deutlich über das FCI-Tor (77.). Glück hatten die Löwen eine Minute später als sie auf Abseits spielten, der Linienrichter aber die Fahne nicht hob. Ex-Sechzger Peter Kurzweg passte von der Grundlinie in die Mitte, fand aber keinen Abnehmer (78.). In der 80. Minute war auch für Weber Schluss, dessen Platzwunde wieder zu bluten begann. Für ihn kam Timo Gebhart. Nach einer Ecke des eingewechselten Robin Krauße kam Tobias Schröck am Fünfmeterraum an die Kugel, bugsierte sie aber über die Querlatte (84.). Gebharts Flanke von rechts köpfte Owusu aus neun Metern rechts am Tor vorbei (86.). Bis zum Schluss drängten die Sechzger auf den Siegtreffer, doch die Schanzer verteidigten mit viel Glück das Remis.


    STENOGRAMM, 19. Spieltag, 16.12.2019, 19 Uhr


    FC Ingolstadt 04 – TSV 1860 München 2:2 (1:2)


    FCI: 24 Buntic (Tor) – 4 Paulsen, 5 Antonitsch, 21 Schröck, 16 Kurzweg – 27 Keller – 10 Beister, 6 Thalhammer, 19 Gaus – 7 Eckert Ayensa, 30 Kutschke.

    Ersatz: 1 Knaller (Tor) – 8 Wolfram, 9 Kaya 14 Elva, 17 Heinloth, 23 Krauße, 25 Kotzke.

    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 4 Weber, 13 Erdmann, 22 Berzel, 36 Steinhart – 17 Wein– 28 Paul, 20 Bekiroglu – 9 Mölders, 21 Owusu.

    Ersatz: 39 Bonmann (Tor) –10 Gebhart, 14 Dressel, 19 Niemann 24 Ziereis, 33 Klassen, 34 Böhnlein.

    Wechsel: Krauße für Thalhammer (73.), Kaya für Eckert Ayensa (89.) – Dressel für Paul (74.), Gebhart für Weber (80.), Klassen für Bekiroglu (89.).

    Tore: 1:0 Gaus (10.), 1:1 Owusu (16.), 1:2 Mölders (19.), 2:2 Gaus (64.).

    Gelbe Karten: Gaus – Wein.

    Rote Karte: Beister (57.).

    Zuschauer: 14.697 im Audi Sportpark.

    Schiedsrichter: Tobias Reichel (Stuttgart); Assistenten: Lars Erbst (Gerlingen), Mario Hildenbrand (Wertheim).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4772.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…live-ticker-13303988.html


    https://www.abendzeitung-muenc…47-ac6f-13ff9eee3d09.html


    Nächstes Spiel:


    21.12.2019, 14 Uhr, bei Preußen Münster

    Für die Löwen geht‘s im letzten Vorrundenspiel im oberbayerischen Derby am Montag, 16. Dezember 2019, zum FC Ingolstadt 04. Anpfiff im Audi Sportpark ist um 18.60 Uhr. Die Partie überträgt Magenta Sport .


    Sechzig auswärts bei den Schanzern.


    Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel bedankte sich in der Spieltagspressekonferenz bei der Fanszene der Löwen dafür, dass zuletzt rund um das Heimspiel gegen Großaspach der Sport im Mittelpunkt gestanden habe. „Auf unsere Fans können wir uns verlassen. Sie werden das Spiel am Montag wieder zu einem Heimspiel machen.“ Den „Support“ bezeichnet der Österreicher als „Faustpfand, das uns auszeichnet. Hierfür schon jetzt ein Dank.“

    Der 48.Jährige hofft, dass die Mannschaft „den Schwung der letzten Woche in die zwei schweren Auswärtsspiele vor der Winterpause“ mitnehmen kann. Das Remis gegen Großaspach möchte Gorenzel nicht überbewerten. „In jeder Entwicklung gibt es mal eine Delle.“ Daraus müsse man lernen.

    Ähnlich sieht es Cheftrainer Michael Köllner. „Vor vier Spielen wäre jeder froh gewesen, den Abstand zu den hinteren Plätzen so schnell wie möglich zu vergrößern.“ Das sei gelungen. Mittlerweile sind es acht Punkte zu einem Abstiegsplatz, vorher waren es nur drei. „Wir haben einen Riesenschritt gemacht“, so der 49-Jährige, der sich aber auch bewusst ist, dass einige einen Perspektivwechsel vollzogen haben. „Der Blick vor dem Großaspach-Spiel ging schon wieder nach vorne.“

    Köllner fordert deshalb Realismus ein sowie Respekt und Demut. „Großaspach hat ein richtig gutes Spiel gemacht, sich den Punkt kämpferisch verdient.“ Aber auch mit seiner Mannschaft ist er zufrieden, weil sie sich Woche für Woche weiterentwickelt. Die zwei freien Tage nach der Weihnachtspause hätten den Jungs gutgetan. „Sie konnten durchschnaufen und wieder zu Kräften kommen.“

    Das sei auch nötig mit Blick auf das schwere Spiel bei den Schanzern. „Seit neun Spielen ist Ingolstadt ungeschlagen, sie punkten konstant und liegen acht Zähler vor uns“, sagt Köllner mit Hochachtung vor dem Gegner, der hinter dem MSV Duisburg den 2. Tabellenplatz belegt. „Ingolstadt hat Qualitäten, da müssen wir uns strecken.“ Positiv sei, dass diesmal die Favoritenrolle beim Kontrahenten läge.

    Der Löwen-Coach fühlt sich an die Ausgangssituation vor dem Haching-Spiel erinnert. Auch das 4-4-2-System der Schanzer sei vergleichbar. Und mit Stefan Kutschke hätten sie einen ähnlichen Stoßstürmer wie die Spielvereinigung mit Dominik Stroh-Engel.

    Trotz der Außenseiterrolle sieht Köllner sein Team nicht chancenlos. „Wir haben auch die letzten fünf Spiele nicht verloren, haben wie Ingolstadt drei Siege und zwei Remis geholt. Ich freue mich auf einen Gegner mit großer Wucht. Für uns wird es eine Herausforderung, diese im Keim zu ersticken.“

    Trotzdem strebe man auch im Audi Sportpark drei Punkte an. „Es wird eine kampfstarke Mannschaft auf dem Platz stehen. Aber es ist immer die Frage, was der Gegner zulässt. Wir dürfen Ingolstadt nicht ins Spiel kommen lassen und brauchen das nötige Matchglück.“ Dabei dürfe sein Team das eigene Spiel nicht vernachlässigen. „Wir können jedem Gegner in der Liga Paroli bieten, auch in Ingolstadt die Punkte holen“, sagt er im Brustton der Überzeugung.

    Die Löwen-Serie hätte das Selbstvertrauen gestärkt. „Wir haben einige Dinge verändert“, verrät Köllner. „Die Mannschaft arbeitet griffig gegen den Ball, zeigt ein gutes Pressing und Gegenpressing.“ Als entscheidende Änderung bezeichnet der 1860-Trainer die Umstellung auf zwei Spitzen. „Damit hat Sascha Mölders mehr Unterstützung.“

    Neben Tim Rieder, der sich gegen Großaspach eine Knieverletzung zugezogen hat, droht Stefan Lex gegen seinen Ex-Klub ein weiteres Mal auszufallen. „Stand heute kann er nicht spielen“, erklärte Köllner am Freitag. „Er fährt Fahrrad“, sei nur eine Alternative, „wenn er 100% fit ist. Ich will nicht hadern, sondern Lösungen finden“, so der Coach. Ob für Lex erneut Noel Niemann ran darf, ließ Köllner offen. „Mal sehen, wie er durch die Woche kommt und wie wir uns offensiv positionieren. Wir brauchen vorne die nötige Wucht und Schlitzohrigkeit.“

    Schwieriger gestaltet sich die Suche nach einem adäquaten Ersatz für Rieder. „Mit ihm waren wir sehr stabil. Jetzt müssen wir einen Spieler oder ein Konstrukt finden, das uns auch ohne Tim die nötige Stabilität gewährleistet.“ Zumindest hat Köllner in Efkan Bekiroglu und Timo Gebhart zwei Alternativen fürs Mittelfeld. Beiden bescheinigt er, topfit zu sein. „Sie bieten sich im Training an. Mal sehen, wen wir auf den Platz bringen. Es kommt auch auf die offensive Ausrichtung an.“

    Köllner betont immer wieder den Charakter der Löwen-Mannschaft. „Die Spieler, die hinten dran stehen, drücken. Bei uns geht es nach dem Leistungsprinzip, nur so kannst du gewinnen.“ Die gute und harte Konkurrenzsituation befeuere die Spieler, „nicht nachzulassen und Gas zu geben. Wir brauchen jeden Spieler, um eine schlagkräftige Truppe auf den Platz zu bringen.“ Auch sei die Bank wichtig, „damit wir durch Wechsel nochmals nachlegen können!“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    FCI: 24Buntic (Tor) – 4 Paulsen, 5 Antonitsch, 21 Schröck, 16 Kurzweg – 10 Beister, 23 Krauße, 6 Thalhammer, 19 Gaus – 30 Kutschke, 9 Kaya.
    Ersatz: 1 Knaller (Tor) – 2 Ananou, 7 Eckert Ayensa, 8 Wolfram, 14 Elva, 17 Heinloth, 27 Keller, 35 Bilbija, 36 Pintidis.

    Nicht dabei: 11 Diawusie (Schulterverletzung), 25 Kotzke (Muskelverletzung), 37 Sussek (Mittelfußbruch), 38 Büch (Kreuzbandeinriss).


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 4 Weber, 13 Erdmann, 22 Berzel, 36 Steinhart – 17 Wein, 20 Bekiroglu, 14 Dressel – 9 Mölders, 19 Niemann.

    Ersatz: 39 Bonmann, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 2 Weeger, 3 Lang, 6 Metzger, 8 Seferings, 10 Gebhart, 11 Greilinger, 21 Owusu, 24 Ziereis, 28 Paul, 33 Klassen, 34 Böhnlein.

    Nicht dabei: 5 Moll (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), 7 Lex (Knieverletzung), 16 Kindsvater (muskuläre Probleme), 18 Karger (Aufbautraining nach Sehnenriss), 23 Rieder (Knieverletzung), 27 Belkahia (Reha nach Kreuzbandriss).


    Schiedsrichter: Tobias Reichel (Stuttgart); Assistenten: Lars Erbst (Gerlingen), Mario Hildenbrand (Wertheim).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4770.htm


    Die Löwen verpassten gegen die SG Sonnenhof Großaspach den ersten Heimsieg unter Michael Köllner. Nach der Führung durch Tim Rieder (11.) und dem Platzverweis gegen Jonas Behounek kurz vor der Pause (45.+3) sah alles nach einer klaren Sache aus. Doch Panagiotis Vlachodimos traf nach Wiederanpfiff zum 1:1 (52.). Dabei blieb es bis zum Ende.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen Großaspach verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Reha nach Kreuzbandriss), Stefan Lex (Knieverletzung), Benjamin Kindsvater (muskuläre Probleme), Nico Karger (Aufbautraining nach Sehnenriss) und Semi Belkahia (Reha nach Kreuzbandriss) verzichten. Erik Weeger, Niklas Lang, Marco Raimondo-Metzger, Fabian Greilinger, Efkan Bekiroglu und Tom Kretzschmar standen nicht im 18er-Kader. Im Vergleich zum letzten Auswärtsspiel gegen Unterhaching gab es eine Änderung in der Startelf. Für den verletzten Lex debütierte Noel Niemann von Beginn an.


    STIMMEN Köllner: „Wir haben die einfachen Dinge nicht gut erledigt!“


    Spielverlauf: Die Löwen begannen furios. Prince Owusu setzte sich auf der linken Strafraumseite durch, passte zu Dennis Dressel, der halblinks aus acht Metern zum Abschluss kam. Maximilian Reule im SGA-Tor wehrte den Schuss zur Ecke ab (1.). Diese brachte Phillipp Steinhart hoch vor den Kasten, Sascha Mölders und Tim Rieder verpassten und auch Felix Weber am zweiten Pfosten rutschte knapp am Ball vorbei (2.). Kurz danach war Owusu alleine Richtung Tor unterwegs, legte sich die Kugel aber zu weit vor, so dass Reule klären konnte (3.). Im Anschluss an einen Steinhart-Freistoß verlängert Dennis Erdmann die Kugel per Kopf in die Mitte zu Mölders, dessen Schussversuch wurde geblockt, Dressel setzte nach, stocherte aus kurzer Distanz den Ball aus dem Gewühl Richtung Tor, doch irgendwie bekamen Reule und seine Vorderleute die Szene bereinigt (9.). Startelf-Debütant Noel Niemann konnte einen Meter vor der Strafraumlinie im Zentrum nur mit einem Foul gebremst werden. Daniel Wein lief an, zimmerte die Kugel halbhoch Richtung Tor, Rieder fälschte den Schuss ab, der halbhoch zum 1:0 im rechten Eck landete (11.). Nach einem Eckball von rechts durch Wein kam Owusu relativ frei am kurzen Eck zum Kopfball, setzte die Kugel aber neben das Tor (21.). Glück hatten die Sechzger im Gegenzug, als Ex-Löwe Dimitry Imbongo Boele nach einem Missverständnis zwischen Rieder und Weber an der Strafraumkante zum Abschluss kam, aber Erdmann den Schuss blocken konnte (22.). In der 28. Minute prüfte Sebastian Bösel mit einem 23-Meter-Schuss aus halbrechter Position Marco Hiller, der etwas vor seinem Tor stand. Aber der Keeper wischte die Kugel mit einem Klassereflex über die Querlatte. Noch vor der Pause musste Michael Köllner das erste Mal wechseln. Für den Torschützen Rieder ging es nicht mehr weiter, für ihn kam Kristian Böhnlein in die Partie (35.). Im Anschluss an einen kurz ausgeführten Freistoß flankte Panagiotis Vlachodimos von der linken Seite über Hiller hinweg, Kai Gehring war am zweiten Pfosten zur Stelle, köpfte die Kugel aber neben das Tor (41.). In der 3. Minute der Nachspielzeit sah der bereits vorbelastete Jonas Behounek die Gelb-Rote Karte, weil er nach dem Foul an Böhnlein dem Sechzger noch auf den Fuß trat. Kurz danach schickte Schiedsrichter Max Burda die beiden Teams zur Halbzeitpause in die Kabine.

    Ähnlich wie zu Beginn gestaltete sich auch der Auftakt zur 2. Halbzeit. Niemann schickte Mölders auf der rechten Seite, der legte quer in die Mitte auf Owusu, doch Gehring war noch dazwischen, klärte auf Kosten einer Ecke (47.). In Unterzahl schaffte Großaspach den Ausgleich. Imbongo Boele hatte von der rechten Seite vor das Tor geflankt, wo Weber im Zweikampf mit Kai Brünker unfreiwillig den Ball verlängerte. Das Leder landete bei Vlachodimos, der per Rechtsschuss zum 1:1 unhaltbar für Hiller ins rechte untere Eck traf (52.). Zwei Minuten später kam Dressel auf der anderen Seite aus 17 Metern zum Abschluss, aber ausgerechnet sein Kollege Mölders blockte den Schuss (54.). In der 57. Minute lag die Kugel im Großaspacher Tor. Ein Schuss von Dressel wehrte Reule nur zur Seite ab, Owusu traf aus halblinker Position, doch er stand zuvor im Abseits, zumindest sah das Assistent Pascal Wien so. In der 61. Minute schaufelte Mölders die Kugel aus neun Metern über die Querlatte. Ein Drehschuss des Torjägers nach Steinhart-Flanke hoppelte drei Minuten später am linken Pfosten vorbei (64.). Zwei Minuten später spielte Erdmann in die Gasse auf Mölders, der im Zweikampf mit Sebastian Bösel auf den Ball stieg, dabei am Elfmeterpunkt zu Fall kam (66.). Die Löwen drückten auf die erneute Führung, doch die Gäste waren immer gefährlich bei Kontern. Glück hatten die Sechzger in der 68. Minute, als im Anschluss an einen kurz ausgeführten Freistoß Gehring nach Flanke von Bösel aus sechs Metern frei zum Kopfball kam, aber an Hiller scheiterte. Bis zum Schluss versuchte das Köllner-Team alles, um den Siegtreffer zu erzielen, doch fehlte die Genauigkeit und Zielstrebigkeit in den Aktionen. Die größte Chance vergab Owusu in der 88. Minute, als er nach einem mustergütigen Angriff über Timo Gebhart und Markus Ziereis halblinks freistehend vor Reule die Kugel aus elf Metern am kurzen Eck vorbeischob. Großaspach rettete dadurch das 1:1 über die Zeit. Die Löwen blieben damit im fünften Spiel in Folge ungeschlagen, holten dabei elf Punkte.


    STENOGRAMM, 18. Spieltag, 07.12.2019, 14 Uhr


    TSV 1860 München – SG Sonnenhof Großaspach 1:1 (1:0)


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 4 Weber, 13 Erdmann, 36 Steinhart – 17 Wein, 23 Rieder, 14 Dressel, 19 Niemann – 21 Owusu, 9 Mölders.

    Ersatz: 39 Bonmann, (Tor) – 8 Seferings, 10 Gebhart, 24 Ziereis, 28 Paul, 33 Klassen, 34 Böhnlein.


    SGA: 1 Reule (Tor) – 3 Gipson, 25 Gehring, 5 Leist, 21 Behounek – 6 Bösel, 19 Hingerl, 7 Vlachodimos, 34 Jüllich – 28 Imbongo Boele,13 Brünker.
    Ersatz: 29 Frommann (Tor) – 2 Sommer, 8 Ünlücifci, 9 Hottmann, 11 McKinze Gaines II, 15 Slamar, 18 Röttger.


    Wechsel: Böhnlein für Rieder (35.), Gebhart für Böhnlein (70.), Ziereis für Niemann (79.)– Hottmann für Brünker (71.), McKinze Gaines II für Imbongo Boele (78.), Sommer für Vlachodimos (90.).

    Tore: 1:0 Rieder (11.), 1:1 Vlachodimos (52.).

    Gelbe Karten: Wein, Böhnlein, Erdmann – Jüllich, Gipson, Reule.

    Gelb-Rote Karte: Behounek (45.+3).

    Zuschauer: 14.500 im Grünwalder Stadion.

    Schiedsrichter: Max Burda (Berlin); Assistenten: Pascal Wien (Berlin), Tim Kohnert (Ballenstedt).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktue…_xuHk09Z2h_OolrkE9J8-R95Y


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…er-fussball-13276278.html


    https://www.abendzeitung-muenc…68-8242-0a310fa63042.html


    https://www.abendzeitung-muenc…ca-90d4-58819983b84a.html



    Bildergalerie:


    http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2307.htm


    Video vom Spiel:


    https://www.swr.de/sport/media…ll-3,av-o1180598-100.html


    Nächstes Spiel:


    16.12.2019, 19 Uhr, bei Ingolstadt

    Im letzten Heimspiel des Jahres geht es für die Löwen gegen die SG Sonnenhof Großaspach. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist am Samstag, 7. Dezember 2019 um 14 Uhr. Es gibt noch Restkarten im Ticketverkauf auf dem Trainingsgelände.


    Hinweise zum Heimspiel gegen Sonnenhof Großaspach.


    Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel sieht das Team gegen den Tabellendrittletzten vor einer sportlich schwierigen Aufgabe. „Jeder erwartet von uns einen Sieg, weil wir es in den letzten Wochen gemeinsam geschafft haben, eine kleine Serie einzuleiten. Diese gilt es jetzt zu bestätigen.“ Beim „wir“ schließt der Österreicher nicht nur die Mannschaft, den Trainer- und Betreuerstab, die Gesellschafter, die Vereinsgremien sowie die Mitarbeiter mit ein, sondern bewusst auch alle Fans. „Wenn wir gemeinsam in eine Richtung gehen, können wir erfolgreich sein. Alles, was zur Spaltung beiträgt, schadet dem Sport“, lautet sein Credo.

    Bei dieser Gelegenheit verkündete Gorenzel, dass es vom 12. bis 19. Januar 2020 ein Wintertrainingslager im spanischen La Manga geben wird. Dafür bedankte sich der 48-Jährige bei der Familie Ismaik, den Sponsoren die Bayerische, Fonds Finanz und AHD Sitzberger sowie bei allen 1860-Anhängern, die das Projekt „Trainingslager und Rasenheizung“ unterstützt haben. „Wenn wir es schaffen, dass die ganze Löwen-Familie in eine Richtung geht, dann bin ich überzeugt, dass wir eine tolle Saison spielen werden.“

    Gorenzel hatte am Mittwochabend zusammen mit seinem Geschäftsführerkollegen Michael Scharold sowie Cheftrainer Michael Köllner dem Aufsichtsrat berichtet. Der Coach sah diesen Termin als „positive Erfahrung. Ich konnte mich dem wichtigsten Gremium im Klub vorstellen und wir haben uns kennengelernt.“ Es sei kurzweilig gewesen, weil sich die Aufsichtsräte sehr für seine Arbeit interessiert hätten. „Sie wollten einiges zu meiner Person wissen.“

    Auch für Köllner ist das Spiel gegen den selbsternannten Dorfklub ein schwieriges Unterfangen. „Aufgrund unserer letzten Ergebnisse und der Tabellenkonstellation denkt jeder, dass es eine klare Sache wird.“ Für den Trainer ist es dagegen „ein dickes Brett. Vergangene Saison haben wir nur einen von sechs Punkten gegen Großaspach geholt.“


    SECHZIG - Das Löwenmagazin gegen Sonnenhof Großaspach.


    Nach zehn Punkten aus den letzten vier Spielen ist sein Team Favorit. „Wir haben einen guten Lauf, aber Großaspach hat keine klare Niederlage kassiert, letzte Woche zu Hause gegen Magdeburg erst in der Nachspielzeit verloren.“ Zuletzt hätte Trainer Oliver Zapel das System umgestellt, würde sehr mannorientiert spielen lassen. „Dafür müssen wir uns rüsten“, fordert Köllner.

    An der Verletztensituation habe sich nicht viel geändert. Neben den langzeitverletzten Nico Karger, Semi Belkahia, Benjamin Kindsvater und Quirin Moll, der zum Teil bereits wieder mit der Mannschaft auf dem Platz steht, fällt Stefan Lex aus. Der 30-Jährige zog sich gegen Unterhaching eine Knieverletzung zu. „Er war in guter Form, wird uns fehlen“, sagt Köllner über den schnellen Stürmer. Dafür stehen Efkan Bekiroglu und Timo Gebhart wieder voll im Training. „Aber man sieht, dass intensives Wettkampftraining etwas anderes ist“, hat der Löwen-Coach bei den Beiden noch Defizite ausgemacht. Außerdem muss er auf Aaron Berzel verzichten, der in Unterhaching seine fünfte Gelbe Karte kassierte. „Dort hat er gezeigt, wie wertvoll er für die Mannschaft ist.“

    Für Köllner sind die Ausfälle aber kein größeres Problem. „Die Mannschaft ist hochengagiert im Training, der Konkurrenzkampf tobt, ich kann nur 18 Spieler mitnehmen. Es wird viele Härtefälle geben.“ Der 49-Jährige verweist auf die Breite in seinem Kader. Die sei auch wichtig, „weil ich gute Leute von der Bank bringen kann.“

    Nach zwei emotionalen Derbys komme es jetzt darauf an, dass die Mannschaft gegen Großaspach ihren Entwicklungsprozess fortsetzt. „Die Jungs müssen ihre Aufgabe gegen einen Gegner lösen, der über den ganzen Platz mannorientierten Fußball spielt. Das ist außergewöhnlich im Profifußball. Dafür müssen wir den Spielern das nötige Werkzeug an die Hand geben. Wir brauchen starke physische Präsenz und gute spielerische Lösungen.“

    Köllner spricht von einer „harten Nuss“, die es zu knacken gilt. „Wir brauchen alles, um als Sieger aus der Partie zu gehen. Wir müssen die Ausrichtung des Gegners zu unseren Gunsten nutzen.“ Eine schnelle Führung könnte einen zusätzlichen Push geben. „Dazu hoffe ich wieder auf einen Riesensupport unserer Fans.“


    Panagiotis Vlachodimos: Der »Leader« bei Sonnenhof Großaspach.


    Mit den Leistungen und den Entwicklungen ist Köllner seitseinem Dienstantritt bei den Löwen „mehr als zufrieden. Aber von Zwischenständen kannst du dir nichts kaufen. Wir müssen das Woche für Woche bestätigen und noch einen draufpacken. Der nächste Gradmesser ist Großaspach“, sagt er. Die Serie sei gut, „weil sie unseren Weg untermauert. Die Ergebnisse geben Selbstvertrauen.“ Gegen Bayern II in der 2. Halbzeit und in Unterhaching sei sein Team „sehr dominant“ gewesen. „Das motiviert zusätzlich. Die Truppe ist hungrig auf weitere Siege!“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 4 Weber, 13 Erdmann, 36 Steinhart – 17 Wein, 23 Rieder, 34 Böhnlein, 14 Dressel – 21 Owusu, 9 Mölders.

    Ersatz: 39 Bonmann, (Tor) – 2 Weeger, 6 Metzger, 8 Seferings, 10 Gebhart, 11 Greilinger, 19 Niemann, 20 Bekiroglu, 24 Ziereis, 28 Paul, 33 Klassen.

    Nicht dabei: 3 Lang (U21), 5 Moll (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), 7 Lex (Knieverletzung), 16 Kindsvater (muskuläre Probleme), 18 Karger (Aufbautraining nach Sehnenriss), 22 Berzel (5. Gelbe Karte), 27 Belkahia (Reha nach Kreuzbandriss), 40 Kretzschmar (3. Torwart).


    SGA: 1 Reule (Tor) – 21 Behounek, 25 Gehring, 5 Leist, 20 Poggenberg – 9 Hottmann, 6 Bösel, 34 Jüllich, 7 Vlachodimos – 18 Röttger, 13 Brünker.
    Ersatz: 29 Frommann (Tor) – 2 Sommer, 3 Gipson, 8 Ünlücifci, 11 McKinze Gaines II, 15 Slamar, 19 Hingerl, 22 Martinovic, 24 Häusl, 28 Imbongo Boele

    Nicht dabei: 4 Burger (Adduktorenprobleme), 10 Gerezgiher (Trainingsrückstand), 17 Meiser (Knie-OP), 26 Dem (Oberschenkelprobleme), 27 Vitzthum (Hüftprobleme).

    Schiedsrichter: Max Burda (Berlin); Assistenten: Pascal Wien (Berlin), Tim Kohnert (Ballenstedt).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4753.htm


    Die Löwen gewannen das S-Bahn-Derby bei der SpVgg Unterhaching mit 3:2. „Mann des Spiels“ war Sascha Mölders, der in der 1. Minute der Nachspielzeit den Last-Minute Sieg sicherstellte. Dominik Stroh-Engel hatte die Gastgeber in Führung gebracht (18.), sechs Minuten später konterte Mölders zum 1:1 (24.). Nach Wiederanpfiff dominierten die Sechzger. Tim Rieder traf zum 2:1 (52.), Ex-Löwe Moritz Heinrich glich aber nochmals aus (79.), ehe „Fußballgott“ Mölders alles klar machte.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Auswärtsspiel in Haching verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Reha nach Kreuzbandriss), Benjamin Kindsvater (muskuläre Probleme), Nico Karger (Aufbautraining nach Sehnenriss) und Semi Belkahia verzichten. Die Rekonvaleszenten Timo Gebhart und Efkan Bekiroglu hatte er nicht aufgeboten. Erik Weeger, Niklas Lang, Marco Raimondo-Metzger und Tom Kretzschmar standen nicht im 18er-Kader. Im Vergleich zum letzten Heimspiel gegen den FC Bayern II gab es eine Änderung in der Startelf. Für Kristian Böhnlein begann Prince Owusu.


    STIMMEN Köllner: „Das war ein packendes, rassiges Drittliga-Spiel!“


    Spielverlauf: Nach 30 Sekunden die erste Chance für die Gastgeber. Jim-Patrick Müller kam aus neun Metern nach einer Rechtsflanke von Lucas Hufnagel zum Kopfball, doch Marco Hiller war auf dem Posten, hielt die Kugel fest (1.). Danach wurden die Löwen stärker, hatten zwischen der 8. und 10. Minute einige gute Szenen, ohne aber nach Flanken im Zentrum zum Abschluss zu kommen. Ansonsten standen beide Teams sehr kompakt, fighteten um jeden Ball. Die Hachinger Führung fiel in der 18. Minute mehr oder weniger aus dem Nichts. Eine Flanke von Moritz Heinrich aus dem linken Halbfeld in die Spitze verpasste Stephan Hain in der Mitte, doch Dominik Stroh-Engel war am zweiten Pfosten zur Stelle, überwand Hiller aus kurzer Distanz zum 1:0. Über wenige Stationen überbrückten die Löwen sechs Minuten später das Mittelfeld. Prince Owusu versuchte Sascha Mölders zu bedienen, doch Max Dombrowka ging dazwischen. Von ihm sprang der Ball zu Stefan Lex, der sofort abzog. Nico Mantl konnte den Schuss nur zur Seite parieren, wo Mölders am schnellsten schaltete und die Kugel halblinks aus sechs Metern zum 1:1 unter die Latte hämmerte (24.). Kurz danach zeigte Hachings Keeper eine Unsicherheit, ließ den Ball fallen, Mölders kam halbrechts aus sieben Metern im Fallen zum Abschluss, schob die Kugel aber am kurzen Pfosten vorbei (26.). Ein Flachschuss von Lex aus 23 Metern ging in der 37. Minute nur knapp am linken Pfosten vorbei. Einen vielversprechenden Konter bei Vier-gegen-Vier unterband wenig später Ex-Löwe Heinrich durch ein Foul an Tim Rieder, sah dafür Gelb (39.). Den anschließenden Freistoß aus 30 Metern hämmerte Daniel Wein an die Unterkante der Latte, der Ball sprang auf der Linie und von dort nach vorne weg (40.). So bleib es beim 1:1 zur Pause, ein für die Gastgeber schmeichelhaftes Ergebnis!

    Kurz nach Wiederanpfiff luchste Lex an der linken Strafraumseite Alexander Winkler die Kugel ab, sein Zuspiel kam aber zu ungenau, sodass Mölders nicht zum Abschluss kam (47.). Einen Schuss von Mölders von der Strafraumkante wehrte in der 49. Minute Mantl ab, die Kugel kam zu Owusu, der aber zu lange den Abschluss hinauszögerte. Die Löwen überraschten in dieser Phase die Hachinger mit einem Powerplay, schnürten sie in der eigenen Hälfte ein. In der 52. Minute wurden sie belohnt. Nach einer Ecke von links durch Phillipp Steinhart war Mölders zur Stelle, sein Kopfball landete auf der Brust von Rieder und von dort zur 2:1-Führung im Hachinger Tor. Drei Minuten später grätschte Owusu an einer flachen Hereingabe von Lex am zweiten Pfosten nur um Millimeter vorbei (55.). Kurz danach war es Dennis Erdmann, der einen Freistoß von Wein aus dem rechten Halbfeld nach Kopfballverlängerung von Felix Weber am langen Eck knapp verpasste (56.). Der dritte Löwen-Treffer lag in der Luft. Einen Freistoß von Heinrich aus 22 Metern wehrte Hiller in der 61. Minute sicher zur Seite ab. Vier Minuten später versiebte Lex die Riesenchance zum 3:1. Nach einem Flugball von Weber aus der eigenen Hälfte lief er alleine auf Mantl zu, jagte aber die Kugel aus 14 Metern deutlich über den Querbalken (65.).Aber auch die Löwen hatten Glück. Hufnagel kam im Zentrum aus 17 Metern zum Abschluss. Sein Schuss landete am rechten Pfosten und von dort in Hillers Armen (66.). Nach einer Freistoßflanke von links durch Hufnagel lag der Ball kurzzeitig im Torraum der Löwen frei, ehe Weber die Situation bereinigen konnte (76.). Auf der anderen Seite flankte Erdmann in den Strafraum, ein Hachinger Abwehrspieler fälschte die Hereingabe ab, die knapp neben den rechten Pfosten landete (78.). Die Löwen wurden in der 79. Minute bitter bestraft. Dombrowka bediente mit einem Rückpass von der rechten Grundlinie Heinrich, der aus zwölf Metern zum 2:2 ins rechte untere Eck traf (79.). Auf der anderen Seite setzte sich Owusu auf der linken Strafraumseite durch, passte an den zweiten Pfosten, wo der eingewechselte Kristian Böhnlein im Fünfmeterraum einen Tick zu spät kam (83.). In der 1. Minute der Nachspielzeit war es Mölders, der für die Entscheidung sorgte. Eine Flanke von Steinhart aus dem linken Halbfeld pflückte er halbrechts am Strafraum aus der Luft, drehte sich um die eigene Achse und traf wuchtig zum 3:2 ins rechte Eck (90.+1). Damit war der Derbysieg perfekt!


    STENOGRAMM, 17. Spieltag, 01.12.2019, 14 Uhr


    SpVgg Unterhaching – TSV 1860 München 2:3 (1:1)


    SpVgg: 1 Mantl (Tor) – 8 Dombrowka, 4 Winkler, 15 Greger, 25 Grauschopf – 13 Müller, 20 Stahl, 27 Heinrich, 10 Hufnagel – 9 Hain, 7 Stroh-Engel.
    Ersatz: 22 Kroll (Tor) –11 Dietz, 19 Krauß, 21 Bigalke 26 Stierlin, 29 Schröter, 33 Ehlich.


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 4 Weber, 23 Rieder, 13 Erdmann, 36 Steinhart – 17 Wein, 7 Lex, 14 Dressel – 9 Mölders, Owusu.

    Ersatz: 39 Bonmann, (Tor) – 8 Seferings, 19 Niemann, 22 Berzel, 24 Ziereis, 28 Paul, 34 Böhnlein.


    Wechsel: Krauß für Müller (46.), Stierlin für Greger (59.), Dietz für Hain (76.) – Böhnlein für Wein (68.), Berzel für Lex (80.), Ziereis für Owusu (88).

    Tore: 1:0 Stroh-Engel (18.), 1:1 Mölder (24.), 1:2 Rieder (52.), 2:2 Heinrich (79.), 2:3 Mölders (90.+1).

    Gelbe Karten: Heinrich, Greger – Wein, Berzel.

    Zuschauer: 13.500 Stadion im Sportpark (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Patrick Ittrich (Hamburg); Assistenten: Timo Klein (Neunkirchen), Marcel Schütz (Worms).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4744.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…el-koellner-13258118.html


    https://www.abendzeitung-muenc…90-8473-bdfc9b69f0e4.html


    https://www.abendzeitung-muenc…09-a21d-7c0b55482d1b.html



    Bildergalerie:


    http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2305.htm



    Nächstes Spiel:


    7.12.2019, 14 Uhr, zu Hause gegen Sonnenhof Großaspach

    Die Löwen-U21 hat das von Trainer Frank Schmöller gesteckte Minimalziel von 30 Punkten bis zur Winterpause erreicht. Durch das 0:0 gegen den Tabellenvorletzten Schwaben Augsburg gelang eine Punktlandung. Die 1860-Reserve überwintert damit in der Bayernliga Süd auf dem 7. Tabellenplatz.


    „Wir hätten natürlich gerne die drei Punkte geholt“, meinte U21-Trainer Frank Schmöller nach der Partie. „So, wie sich die Mannschaft präsentiert hat, haben wir uns den Punkt verdient und unser Minimalziel erreicht.“

    Nur einmal stockte den Löwen der Atem. In der 25. Minute lag der Ball im von Tom Kretzschmar gehüteten Tor. Schiedsrichter Florian Wernz zeigte schon Richtung Anstoßpunkt, als sein Assistent ihn darauf aufmerksam machte, dass er ein Foul gesehen hatte. Wernz nahm den Treffer zurück und erhielt Lob von Schmöller. „Das Zusammenspiel der Beiden hat sehr gut geklappt. Nicht jeder Schiri lässt sich von seinem Linienrichter überstimmen!“ Die Entscheidung sei aber vollkommen korrekt gewesen.

    War die Partie in der ersten Hälfte noch ausgeglichen, erarbeiteten sich die kleinen Löwen nach Wiederanpfiff Vorteile und ein leichtes Chancenplus. „Leider hat uns die nötige Ruhe und Entschlossenheit vorm Tor gefehlt“, monierte Schmöller. „Wir sind zu halbscharig mit unseren Möglichkeiten umgegangen.“ Trotzdem war er zufrieden, auch weil sein Team ohne Gegentreffer blieb. „Die Entwicklung ist gut, die 30 Punkte hat uns nicht jeder zugetraut, wenn man sieht, wo wir gestartet sind. Jetzt können wir das Jahr gemütlich ausklingen lassen“, sagte der 53-Jährige und machte sich auf zur internen Weihnachtsfeier. „Dafür haben wir alles Recht der Welt.“

    Gefeiert wurde übrigens im Bamberger Haus. Dort im Winter-Biergarten des Luitpoldparks ging es gleich wieder sportlich zu. Auf den hauseigenen Eisstock-Bahnen maßen sich die kleinen Löwen im Stockschießen.


    STENOGRAMM, 22. Spieltag, 30.11.2019, 14 Uhr

    TSV 1860 München II – TSV Schwaben Augsburg 0:0

    1860: Kretzschmar (Tor) – Stefanovic, Lang, Satilmis, Siebdrat – Spennesberger, Hingerl (70., Heigl), Schön – Greilinger, Durrans (73., Kraljevic), Date (88., Rother).

    Tore: –.

    Gelbe Karten: Hingerl, Kraljevic – Schöttger, Sakrag, Fiedler.

    Zuschauer: 60 Trainingsgelände Grünwalder Straße 114.

    Schiedsrichter: Florian Wernz; Assistenten: Andreas Hummel, Felix Hoffmann.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4743.htm

    Die Löwen-U21 empfängt in der Bayernliga Süd im letzten Heimspiel des Jahres am Samstag, 30. November 2019, den TSV Schwaben Augsburg. Anpfiff auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 ist um 14 Uhr.


    Das Ziel der kleinen Löwen zum Jahresabschluss ist klar umrissen. „Wir brauchen mindestens einen Punkt, um die 30-Punkte-Marke zureichen“, sagt Trainer Frank Schmöller, der aber „idealerweise“ auf drei Zähler spekuliert. „Dafür werden wir alles tun“, kündigt er an.

    Der TSV Schwaben Augsburg, der die letzten beiden Spielzeiten in der vorderen Tabellenhälfte zu finden war, rangiert derzeit auf dem vorletzten Platz. „Wir tun gut daran, nicht auf die Tabelle zu schauen“, findet der 53-jährige Löwen-Coach, „sondern sollten uns in erster Linie auf uns selbst konzentrieren.“ Von seiner Mannschaft erwartet er eine ähnliche Spielweise wie zuletzt beim 3:1-Sieg gegen den TSV 1865 Dachau. „Wir wollen mit einer hohen Intensität druckvoll nach vorne spielen.“ Das, so Schmöller, sei auch gegen Schwaben Augsburg der Schlüssel zum Erfolg.

    Personell gibt es lediglich eine Rochade. Tomislav Kraljevic kehrt nach Gehirnerschütterung in den Kader zurück, dafür muss Antonio Trograncic passen. Der Mittelfeldspieler laboriert an einer Fußgelenkverletzung, fällt definitiv aus.

    Direkt im Anschluss ans Spiel steigt die Weihnachtsfeier der U21. „Wir können also mit einem Sieg für gute Stimmung sorgen“, scherzt Schmöller, der die Jungs die nächste Woche noch zum Training bittet. Danach ist frei bis zum 13. Januar 2020, dem Start zur Vorbereitung auf die Restrunde.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4741.htm

    „Nach dem Derby ist vor dem Derby“, formuliert es 1860-Geschäftsführer Sport, Günther Gorenzel, vor dem S-Bahn-Derby der Löwen am Sonntag, 1. Dezember 2019, bei der SpVgg Unterhaching. Anpfiff im ausverkauften Stadion am Sportpark ist um 14 Uhr. Magenta Sport überträgt die Partie live.


    AUSWÄRTSHINWEISE Sechzig auswärts vor den Toren Münchens.


    Günther Gorenzel bedankte sich bei den Löwenfans in Derby eins für die „sensationelle Unterstützung“, die Choreografie und „dass sie den Fokus auf den Sport gelegt haben. Nach Unterhaching werden uns wieder mindestens 5.000 begleiten und es zu einem Heimspiel machen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir die Partie erfolgreich bestreiten“, so der Österreicher.

    Für Neu-Trainer Michael Köllner hat es das Auftaktprogramm ins sich: Letzte Woche die kleinen Bayern, jetzt Unterhaching. „Zwei super Spiele zum Start“, nimmt es der 49-Jährige sportlich. „Ich freue mich auf Derbys. Wichtig ist, dass wir gut vorbereitet sind.“ Und hier sieht der gebürtige Oberpfälzer sein Team voll im Soll. „Die Jungs haben gut trainiert. Wie du trainierst, so spielst du auch“, weiß er aus Erfahrung.

    Leicht wird es nicht gegen Unterhaching. „Es ist eine gute Mannschaft. Für uns wird das ein schwerer Ritt, auch wenn sie ergebnistechnisch die letzten Wochen etwas hinterherhinken.“ Je nachdem, wie Unterhaching die schwächere Serie zuletzt verarbeitet hat, „kann es sein, dass wir auf eine bissige oder eine verunsicherte Mannschaft treffen“. In erster Linie wolle man sich aber auf sich selbst konzentrieren. „Wir müssen zu Beginn wachsam sein und den Anfangsdruck aushalten“, fordert Köllner.

    In seiner Trainerkarriere hat der Löwen-Coach noch nie gegen Unterhaching im Aktivenbereich gespielt. Trotzdem kennt er das Team. Seit Jahren verfolgt er es, auch weil mit Lucas Hufnagel, Maximilian Krauß und Paul Grauschopf drei ehemalige Spieler von ihm dort unter Vertrag stehen. „Ich hatte mir auch das Pokalspiel im Fernsehen angeschaut“, so Köllner. Damals konnte er noch nicht ahnen, dass er wenige Wochen später neuer 1860-Chefcoach sein wird. Das Toto-Pokal-Viertelfinale gewannen die Löwen nach 0:1-Rückstand im Elfmeterschießen.

    Sein Fazit: „Fußballerisch ist Haching eine gute Mannschaft, die mit zwei Spitzen spielt und auf den Flügeln präsent ist. Es ist eine gestandene Drittliga-Truppe, gegen die du körperlich präsent sein musst. Sie spielen sich nicht viele Chancen heraus, sind aber sehr effektiv.“ Köllner erwartet „hochintensive 90 Minuten. Solche Spiele mag ich!“

    Seine Löwen hätten im Derby gegen die U23 des FC Bayern nicht nur physisch stark gespielt, sondern auch eine „klasse fußballerische Leistung“ gezeigt. Trotzdem wird es taktisch eine andere Ausrichtung geben, kündigt er an, weil der Nachwuchs der Roten „zentrumslastiger“ war, als es Haching sein wird. Eher präferiert er eine Taktik wie unter Interimscoach Oliver Beer im Auswärtsspiel in Halle. „Der Kader gegen Bayern hat seine Sache gut gemacht. Aber ein veränderter Matchplan hat auch ein anderes Personal zur Folge.“

    Ansonsten geht bei Köllner alles über die Leistung. „Wer unter der Woche am besten performt, ist am Sonntag dabei.“ Die Entscheidung, das weiß Köllner schon jetzt, wird ihm schwer fallen, weil sich alle 26 Spieler angeboten hätten.

    Dazu zählen auch Efkan Bekiroglu und Timo Gebhart. Beide sind nach überstandener Verletzung wieder voll im Mannschaftstraining. Auch Quirin Moll ist zurück auf dem Platz, wenngleich es bei ihm noch etwas dauert. „Ich kann noch kein finales Urteil fällen, ob Effe oder Timo im Kader sind. Ein zu früher Einstieg macht keinen Sinn. Wir werden deshalb genau hinschauen“, sagt Köllner.

    Aufgrund der Tabellensituation sieht der Löwen-Chefcoach die Unterhachinger „grundsätzlich als Favorit. Sie bewegen sich seit dem Saisonstart immer im vorderen Bereich.“ Trotzdem will er nicht kampflos die Punkte dem Gegner überlassen. „Wir haben einen Riesensupport“, sieht er die Löwenfans als „wichtigen Mosaikstein. Das war schon am Sonntag so. Sie haben uns durch das Tal in der 1. Halbzeit geholfen. Wenn wir in Unterhaching bestehen wollen, dann brauchen wir die Unterstützung unserer Fans“, setzt er ähnlich wie Geschäftsführer Gorenzel auf den „12. Mann“.

    Köllner ist in München angekommen. „Ich erfahre hier in allen Themen eine perfekte Unterstützung“, sagt er. Keinesfalls sei er neidisch auf die Hachinger Beschaulichkeit. „Eine solche Wohlfühloase ist bei einem großen Verein wie Sechzig nicht möglich. Dafür haben wir mehr Aufmerksamkeit und Strahlkraft“, kontert er. „Wir freuen uns auf das Spiel und wollen Unterhaching ein packendes Duell liefern.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    SpVgg: 1 Mantl (Tor) – 8 Dombrowka, 4 Winkler, 15 Greger, 25 Grauschopf – 10 Hufnagel, 20 Stahl – 27 Heinrich, 21 Bigalke – 9 Hain, 7 Stroh-Engel.
    Ersatz: 22 Kroll (Tor) – 2 Bauer, 3 Hagn, 5 Welzmüller, 11 Dietz, 13 Müller, 16 Mensah, 19 Krauß, 24 Kaltner, 26 Stierlin, 29 Schröter.

    Nicht dabei: 6 Endres (Trainingsrückstand), 17 Bandowski (Trainingsrückstand), 18 Anspach (Mittelfußfraktur), , 23 Schwabl (Trainingsrückstand), 30 Marseiler (Knochenödem).


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 4 Weber, 13 Erdmann, 36 Steinhart – 17 Wein, 23 Rieder, 34 Böhnlein, 14 Dressel – 9 Mölders, 7 Lex.

    Ersatz: 39 Bonmann, (Tor) – 2 Weeger, 6 Metzger, 8 Seferings, 10 Gebhart, 11 Greilinger, 19 Niemann, 21 Owusu, 20 Bekiroglu, 22 Berzel, 24 Ziereis, 28 Paul, 33 Klassen.

    Nicht dabei: 3 Lang (U21), 5 Moll (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), 16 Kindsvater (muskuläre Probleme), 18 Karger (Aufbautraining nach Sehnenriss), 27 Belkahia (Reha nach Kreuzbandriss), 40 Kretzschmar (3. Torwart).


    Schiedsrichter: Patrick Ittrich (Hamburg); Assistenten: Timo Klein (Neunkirchen), Marcel Schütz (Worms).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4740.htm


    Das Stadtderby der Löwen gegen die kleinen Bayern endete 1:1. Die Roten gingen in der 1. Halbzeit durch einen von Kwasi Wriedt verwandelten Foulelfmeter in Führung (26.). Nach der Pause spielten nur noch die Sechzger, hatten eine Reihe von Chancen, kamen aber lediglich durch Dennis Dressel zum Ausgleich (68.).


    Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste bei seiner Premiere im Stadtderby verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Reha nach Kreuzbandriss), Benjamin Kindsvater (muskuläre Probleme), Nico Karger (Aufbautraining nach Sehnenriss), Efkan Bekiroglu (Muskelverletzung) und Semi Belkahia (Kreuzbandriss) verzichten. Erik Weeger, Niklas Lang, Marco Raimondo-Metzger, Timo Gebhart, Fabian Greilinger, Leon Klassen und Tom Kretzschmar standen nicht im 18er-Kader. Im Vergleich zum letzten Spiel in Halle gab es nur eine Änderung in der Startelf: Aufgrund der Umstellung von einer Fünfer- auf eine Viererkette in der Abwehr begann Kristian Böhnlein für Aaron Berzel.


    STIMMEN Köllner zufrieden mit Einstand: „In der 2. Halbzeit waren wir bärenstark!“


    Spielverlauf: Erstmals kamen die Löwen in der 3. Minute gefährlich vors Bayern-Tor, aber Sascha Mölders traf bei seinem Abschluss aus 20 Metern die Kugel nicht voll, die rechts am Tor vorbeitrudelte. Zwei Minuten später streckte Kwasi Wriedt Löwen-Keeper Marco Hiller nieder, als er ihn nach einer Freistoßflanke über den Haufen rannte (5.). Nach einer tollen Kombination mit anschließender Hereingabe von links durch Dennis Dressel konnte Derrick Köhn gerade noch am Torraum vor dem einschussbereiten Mölders klären (8.). Eine Minute später eroberte Stefan Lex am Strafraum den Ball von Christopher Richards, sein Zuspiel auf Mölders war aber zu ungenau, sodass Torhüter Christian Früchtl die Kugel aufnehmen konnte (9.). Im Anschluss an einen Ballgewinn der Löwen in der eigenen Hälfte ging es ganz schnell über die linke Angriffsseite nach vorne. Lex kam zwar an die flache Hereingabe von Mölders, wurde bei seinem Abschluss aus sieben Metern aber entscheidend gestört (14.). Erstmals eingreifen musste Hiller in der 16. Minute. Eine Hereingabe durch Leon Dajaku von der linken Grundlinie fing er mit einem Hechtsprung souverän ab. Keine Mühe hatte Hiller mit einem direkten 30-Meter-Freistoß von Michael Cuisance (19.). In der 24. Minute grätschte Marius Willsch am eigenen Strafraum gegen Köhn, erwischte ihn auf der Sechzehnerlinie. Bibiana Steinhaus zögerte keine Sekunde, zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Wriedt verwandelte sicher zum 1:0, obwohl Hiller die Ecke geahndet hatte (26.). Kurz danach lag der Ball erneut im Löwen-Tor, doch Wriedt stand beim Zuspiel im Abseits (28.). Im Anschluss an einen Eckball kam Richards nach Flanke von Sarpreet Singh aus fünf Metern an den Ball, köpfte die Kugel aber genau auf Hiller (32.). Singhs 18-Meter-Schuss aus halblinker Position nach einem Konter landete in der 38. Minute am Außennetz. Ansonsten war es in dieser Phase ein Spiel mit vielen Nickligkeiten. Der unverhoffte Gegentreffer zeigte bei den Sechzgern nachhaltig Wirkung. Doch vor den Toren passierte nichts mehr. So blieb es beim 0:1 zur Pause.

    Die Löwen hatten nach 80 Sekunden bereits die Chance zum Ausgleich. Daniel Wein hatte von rechts geflankt, Mölders übersprang am zweiten Pfosten Richards, aber Keeper Früchtl lenkte die Kugel mit einem Reflex über die Latte (47,). Eine Minute später war es erneut der Bayern-Torwart, der einen Kopfball seines eigenen Kapitäns Nicolas Feldhahn mit einer Parade entschärfte (48.). Einen Schuss von Phillipp Steinhart von der Strafraumkante blockte Richards in der 50. Minute zur Ecke. Nach Doppelpass mit Lex kam Mölders am Elfmeterpunkt zum Abschluss, doch Früchtl war aus seinem Tor gekommen, wehrte den Schuss per Fußabwehr ab (53.). In der 61. Minute kam Mölders aus 20 Metern mit links zum Abschluss, setzte den Ball aber deutlich übers Bayern-Tor. Sieben Minuten später wurden die Löwen belohnt. Nach einem Ball aus der eigenen Hälfte führte Lex halbrechts den Ball, flankte über den eingewechselten Prince Owusu hinweg auf Dennis Dressel am zweiten Pfosten. Der Mittelfeldspieler scheiterte mit seinem Kopfball zunächst an Früchtl, überwand den Keeper aber im Nachschuss zum 1:1 (68.). Auf der anderen Seite tauchte Wriedt nach Singh-Zuspiel vor Hiller auf, doch der 1860-Torhüter warf sich in den Ball, bereinigte die Situation (72.). Eine mit rechts getretene Freistoßflanke von Wein aus dem linken Halbfeld rauschte in der 80. Minute nur knapp am langen Eck vorbei (80.). Kurz danach köpfte Owusu am ersten Pfosten eine Hereingabe von Lex von der linken Grundlinie aufs kurze Eck, aber Früchtl wehrte den Ball ab (81.). In der Schlussphase passierte nicht mehr viel. So trennten sich die beiden Teams im Stadtderby mit 1:1.


    STENOGRAMM, 16. Spieltag, 24.11.2019, 14 Uhr


    TSV 1860 München – FC Bayern München II 1:1 (0:1)


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 4 Weber, 13 Erdmann, 36 Steinhart – 17 Wein, 23 Rieder, 34 Böhnlein, 14 Dressel – 9 Mölders, 7 Lex.

    Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 8 Seferings, 19 Niemann, 21 Owusu, 22 Berzel, 24 Ziereis, 28 Paul.


    FCB: 36 Früchtl (Tor) – 28 Richards, 5 Feldhahn, 15 Mai, 27 Köhn – 29 Kern, 6 Will – 20 Cuisance, 31 Singh, 7 Dajaku – 10 Wriedt.

    Ersatz: 1 Hoffmann (Tor) – 2 Yilmaz, 8 Rochelt, 13 Senkbeil, 19 Welzmüller, 24 Nollenberger, 32 Zirkzee.


    Wechsel: Owusu für Böhnlein (67.), Niemann für Lex (88.), Seferings für Wein (90.) – Welzmüller für Kern (74.), Rochelt für Cuisance (76.), Nollenberger für Dajaku (86.).

    Tore: 0:1 Wriedt (26., Foulelfmeter), 1:1 Dressel (68.).

    Gelbe Karten: Wein, Mölders – Feldhahn, Kern.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichterin: Bibiana Steinhaus (Langenhagen); Assistenten: Stefan Zielsdorf (Haselünne), Markus Büsing (Osnabrück).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4728.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…gruenwalder-13240689.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…iedt-rieder-13244335.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…ald-stadion-13243296.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…rby-galerie-13244352.html


    https://www.abendzeitung-muenc…b8-a337-4b81dfddab48.html


    https://www.abendzeitung-muenc…6a-aa32-8c5c0eb541f8.html


    https://www.abendzeitung-muenc…8f-9fe2-2339ddcebbd5.html



    Bildergalerie:


    http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2302.htm



    Nächstes Spiel:


    1.12.2019, 14 Uhr, in Haching

    Die Löwen-U21 hat ihren ersten Dreier in der Rückrunde perfekt gemacht beim 4:1-Sieg über den TSV 1865 Dachau. Mann des Spiels war Timo Spennesberger, der drei Treffer erzielte, sowohl die beiden Tor zur 2:0-Führung (3. und 9.) als auch den Treffer zum Endstand (90.+1). Zwischenzeitlich hatte Christian Doll auf 1:2 verkürzt (31.). Das 3:1 erzielte Dominik Schön (86.).


    U21-Trainer Frank Schmöller gönnte sich nach dem Erfolg erst mal ein Gläschen Wein im Löwenstüberl: „Wenn du gewinnst, sind alle glücklich, die Mannschaft die Fans und natürlich auch der Trainer“, scherzte er.

    Es begann optimal für die kleinen Löwen. Bereits in der 3. Minute fiel die Führung. Der agile Kazuki Date setzte sich am linken Flügel durch, spielte in den Lauf von Timo Spennesberger, der Torhüter Maximilian Mayer keine Abwehrchance ließ. Auch den zweiten Treffer bereitete der Japaner über links vor. Seine flache Hereingabe kam zu Matthew Durrans, der an Mayer scheiterte, doch den Abpraller staubte Spennesberger zum 2:0 ab (9.). Das war ein Auftakt nach Maß! Nach einer halben Stunde nutzte der Dachauer Routinier Christian Doll ein inkonsequentes Abwehrverhalten zum Anschlusstreffer. Halbrechts kam er aus 14 Metern zum Abschluss, traf an György Szekely vorbei zum 1:2 ins lange Eck (31.). Danach hatten die Gäste bis zur Pause ihre beste Phase.

    Im zweiten Abschnitt waren wieder die Sechzger dominant, brauchten aber lange, um den Sacke endgültig zuzumachen. Eine Flanke von links durch Dominik Schön senkte sich über Keeper Mayer hinweg zum 3:1 ins Netz (86.). „Wenn er das so wollte, dann war es genial“, meinte Schmöller mit einem Grinsen, „aber egal: Es war ein wichtiges Tor.“ In der Nachspielzeit setzte Spennesberger mit seinem dritten Treffer mit einem Schuss aus halbrechter Position ins lange Eck zum 4:1 den Schlusspunkt (90.+1).

    „Ich bin sehr zufrieden, nicht nur wegen des Ergebnisses, sondern auch damit, wie die Mannschaft gespielt hat“, erklärte Schmöller. „Wir hatten sehr klare Vorgaben, die die Jungs richtig gut umgesetzt haben.“ Nur die Phase nach dem Anschlusstreffer hätte sein Team zittern müssen. „Ich würde mir wünschen, wenn wir mal über 90 Minuten konstant spielen würden“, so der 53-Jährige, „aber nach der Pause haben wir das Spiel wieder kontrolliert, auch wenn die Treffer erst sehr spät gefallen sind.“ Ein besonderes Lob hatte Schmöller für den dreifachen Torschützen parat. „Nicht nur wegen der drei Tore hat Timo ein wunderbares Spiel gemacht. Er war der ‚Man oft the Match‘.“ Mit diesem Erfolg ist das angepeilte Ziel bis zur Winterpause noch in Reichweite. „Im letzten Spiel des Jahres gegen Schwaben Augsburg haben wir jetzt die Chance, unsere gesetzte 30-Punkte-Marke zu überschreiten.“


    STENOGRAMM, 21. Spieltag, 23.11.2019, 14.30 Uhr


    TSV 1860 München II – TSV 1865 Dachau 4:1 (2:1)


    1860: Szekely (Tor) – Stefanovic, Lang, Satilmis, Siebdrat – Spennesberger, Hingerl, Schön – Nsimba (86., Ezekwem), Durrans (73., Heigl), Date.

    Tore: 1:0 Spennesberger (3.), 2:0 Spennesberger (9.), 2:1 Doll (31.), 3:1 Schön (87.), 4:1 Spennesberger (90.+1),

    Gelbe Karten: – Sinani, Lamotte, Doll .

    Zuschauer: 120 Trainingsgelände Grünwalder Straße 114.

    Schiedsrichter: Julian Kreye; Assistenten: Benjamin Sölch, Felix Zimmermann.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4727.htm


    Nächstes Spiel:


    30.11., 14 Uhr, zu Hause (TG) gegen TSV Schwaben Augsburg

    https://www.fupa.net/spielberi…ben-augsburg-7640537.html

    Eine emotionalere Premiere hätte sich Neu-Trainer Michael Köllner bei den Löwen kaum vorstellen können. Sein erstes Heimspiel ist gleich das Stadtderby gegen den FC Bayern München II. Am Sonntag, 24. November 2019, kommt es im ausverkauften Grünwalder Stadion zum Duell Blau gegen Rot. Anpfiff ist um 14 Uhr. MagentaSport überträgt die Partie kostenfrei & ohne Anmeldung im Internet live.


    Hinweise zum Heimspiel gegen FC Bayern II.


    Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel scherzte zu Beginn der offiziellen Pressekonferenz vor dem Stadtderby: „Die Länderspielpause ist mir wesentlich länger vorgekommen als die bisherigen.“ Das lag vor allem daran, dass er mit Michael Köllner einen neuen Trainer präsentieren musste. Diesem attestierte er nach den ersten zehn Tagen eine „akribische Arbeit“, bedankte sich für die gute Aufnahme des Oberpfälzers durch die Fans und die Journalisten.

    Köllner selbst erzählte von 14 Trainingseinheiten, die er bis Sonntag mit der Mannschaft absolviert, lobte die Jungs für ihr Engagement: „Sie haben super mitgezogen. Mal schauen, was wir schon umsetzen können.“ Dass es gleich zu seinem Start zum Stadtderby kommt, ist dem 49-Jährigen egal: „Das konnte ich mir nicht aussuchen. Ich beschäftige mich ohnehin nicht mit Dingen, die ich nicht beeinflussen kann.“

    Aber ganz konnte sich Köllner von der Derby-Stimmung nicht freimachen. „Egal, wo du in der Stadt hingehst: es bewegt die Leute – im Positiven wie im Negativen.“ Der neue Löwen-Coach hat dabei schnell erkannt, wie die Sympathien in München verteilt sind. „Nicht zu Unrecht wird behauptet, dass die Stadt mehr blau als rot ist!“


    Stadtderby live & ohne Abo bei MagentaSport.


    Seine bisherige Arbeit bei den Löwen hat Köllner erleichtert, dass er eine intakte Mannschaft mit Potential vorgefunden hat. „Das war Grundvoraussetzung für mich, hierher zu kommen. Die Atmosphäre ist stimmig, sowohl in der Mannschaft als auch im Verein“, beschrieb er seinen Eindruck. Er habe versucht, in den bisherigen Einheiten seine Ideen einfließen zu lassen. Gegen die kleinen Bayern präferiert Köllner einen Mix. „In Halle hat vieles gut funktioniert. Natürlich habe ich als Trainer viele Vorstellungen im Kopf. Am Ende kommt es darauf an, was die Mannschaft umsetzen kann.“

    Für das Derby fordert der Löwencoach Leidenschaft, Kompaktheit und die entsprechende Körpersprache. „Dann hast du eine Fifty-Fifty-Chance.“ Um zu gewinnen, müsse das nötige Spielglück hinzukommen und der Matchplan aufgehen. „Solche Spiele entwickeln sich oft anders, als man vorher denkt. Deswegen müssen wir uns auf verschiedene Szenarien vorbereiten, die Spieler mental fit fürs Derby machen.“

    Während der Länderspielpause hat sich die personelle Situation weiter entspannt, auch Torhüter Hendrik Bonmann trainiert seit Donnerstag wieder voll mit. Natürlich wurde Köllner die Frage gestellt, wer gegen die Roten zwischen den Pfosten steht. Einen Namen wollte er nicht nennen. „Wir haben drei starke Torhüter mit Marco Hiller, Hendrik Bonmann und Tom Kretzschmar. Die Mannschaft hat in den letzten Wochen gut funktioniert“, ließ er wissen. „Aber bis zum Spiel kann viel passieren. Deshalb bereite ich die Spieler so vor, dass jeder spielen kann. Dann ist man als Trainer entspannter, weil alle Eventualitäten abgedeckt sind.“


    SECHZIG - Das Löwenmagazin gegen den FC Bayern II.


    Köllner, der als Club-Trainer schon einige brisante Derbys gegen Fürth erlebt hat, appelliert an alle Beteiligten vor dem Duell auf Giesings Höhen. „Die Freude auf dieses Spiel soll im Vordergrund stehen. Ein friedvoller Ablauf ist das A und O. Jede Ablenkung ist für uns nicht hilfreich.“ Er rechne mit der bedingungslosen Unterstützung der Löwenfans von der ersten bis zur letzten Minute. „Sie werden unser 12., wenn nicht sogar 13. Mann sein.“

    Auch mit der Schiedsrichter-, besser gesagt Schiedsrichterinnen-Ansetzung, ist Köllner zufrieden: Bibiana Steinhaus leitet das Duell auf Giesings Höhen. „Ich habe nur gute Erfahrungen mit ihr gemacht. Sie hat genug Erfahrung für so ein Spiel. Mit ihr war es immer ein netter Umgang. Besonders gern erinnere ich mich an ein Auswärtsspiel mit Nürnberg am Montagabend in Darmstadt, das wir gewonnen haben. Wir waren im gleichen Hotel untergebracht, haben uns schon zuvor kennengelernt.“

    Auf dem Platz erwartet Köllner von seinen Jungs Charakter und Mentalität, egal, wer die Partie leitet. „Die Mannschaft muss Leidenschaft vorleben. Ich bin mir sicher, dass sie alles im Rahmen der Regeln ausreizen werden. Das ist auch mein Ansatz. Dabei dürfen wir nicht überperformen. Aber ich denke, die Mannschaft ist erfahren genug, hat in der Psyche eine hohe Stabilität.“


    Kwasi Okyere Wriedt: Der »Leader« beim FC Bayern II.


    Allen voran Sascha Mölders. „Er ist ein Vollprofi, der sich für seinen Verein zerreißt. Sascha ist ein emotionaler Leader, steht für Erfolg. Diesen fordert er von sich selbst ein.“ Köllner ist überzeugt, dass seine Jungs gegen die Roten alles dafür tun werden, „damit alle Löwen einen schönen Sonntag haben. Ein Derby ist das schönste, was du erleben kannst, dafür brennst du – als Spieler wie als Trainer!“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 4 Weber, 13 Erdmann, 22 Berzel, 36 Steinhart – 17 Wein, 23 Rieder, 14 Dressel – 9 Mölders, 7 Lex.

    Ersatz: 39 Bonmann, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 2 Weeger, 3 Lang, 6 Metzger, 8 Seferings, 10 Gebhart, 11 Greilinger, 19 Niemann, 21 Owusu, 24 Ziereis, 28 Paul, 33 Klassen, 34 Böhnlein.

    Nicht dabei: 5 Moll (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), 16 Kindsvater (muskuläre Probleme), 18 Karger (Aufbautraining nach Sehnenriss), 20 Bekiroglu (Muskelverletzung), 27 Belkahia (Reha nach Kreuzbandriss).


    FCB: 36 Früchtl (Tor) – 28 Richards, 5 Feldhahn, 15 Mai, 27 Köhn – 29 Kern, 6 Will – 11 Cuisance, 31 Singh, 7 Dajaku – 10 Wriedt.

    Ersatz: 12 Wagner, 39 Hoffmann (beide Tor) – 2 Yilmaz, 3 Mayer, 8 Rochelt, 11 Franzke, 13 Senkbeil, 19 Welzmüller, 24 Nollenberger, 25 Batista Meier, 32 Zirkzee, 38 Stiller, 43 Daniluc.

    Nicht dabei: 4 Stanisic (Aufbautraining nach Sprunggelenkverletzung), 22 Netolitzky (Meniskusriss), 30 Ontuzans (Sprunggelenverletzung), 33 Zylla (Außenbandverletzung im Knie).


    Schiedsrichterin: Bibiana Steinhaus (Langenhagen); Assistenten: Stefan Zielsdorf (Haselünne), Markus Büsing (Osnabrück).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4722.htm


    Für die Löwen-U21 geht es im Heimspiel am Samstag, 23. November 2019, gegen den TSV 1865 Dachau darum, im vierten Rückrundenspiel endlich den ersten Sieg zu landen. Anpfiff auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße ist um 14.30 Uhr.


    Das Team von Ex-Löwe Fabian Lamotte hat von den letzten sieben Spielen nur eins gewonnen, ist nach gutem Saisonstart in der Bayernliga Süd auf den 12. Tabellenrang abgerutscht. Kürzlich hat der Ex-Profi sogar den Abstiegskampf ausgerufen. Dabei hatten die Dachauer im Toto-Pokal sogar die 1860-Profis am Rande einer Niederlage, zwangen sie ins Elfmeterschießen, wo sich der Drittligist am Ende mit 6:5 durchsetzte. Doch das ist lange her.

    „Die Liga ist wahnsinnig eng zusammen“, sagt Löwen-Trainer Frank Schmöller. Sein Team hat als Achter gerade mal zwei Punkte Vorsprung auf Dachau und fünf auf den ersten Abstiegsrelegationsplatz. „Das sind die Gründe, wieso wir am Samstag unbedingt gewinnen wollen“, so der 53-jährige Schmöller. „Wir müssen liefern, sonst rutschen wir schneller unten rein als uns lieb ist!“

    Nach den drei Rückrundenpartien mit nur einem Punkt nimmt Schmöller sein Team in die Pflicht. „Wir müssen alles auf den Kunstrasen schmeißen.“ Gegen die „abgezockte“ Dachauer Mannschaft will der Löwen-Coach „die jugendliche Unbekümmertheit“, Tempo und Lauffreudigkeit seines Teams dagegensetzen. „Das kann ein Vorteil sein.“

    Zwar kehrt mit Antonio Trograncic ein Spieler aus einer Verletzung zurück, dafür fallen Tomislav Kraljevic und Aleksandar Kovacevic neben dem langzeitverletzten Leart Sulejmani (Kreuzbandriss) aus. Die Personalsituation in seinem dünnen Kader beschreibt Schmöller als „uninteressant, weil die Mannschaft trotzdem gut genug ist, um zu gewinnen!“


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4723.htm

    Die Löwen unterlagen Herbstmeister FC Pipinsried mit 1:3. Ein Doppelschlag des Teams aus dem Dachauer Hinterland durch Stephan Thee (24.) und Paolo Cipolla (25.) Mitte der ersten Hälfte brachte den Spitzenreiter innerhalb von einer Minute mit 2:0 in Front. Pablo Pigl erhöhte in der 52. Minute auf 3:0. Der Ehrentreffer gelang Timo Spennesberger per Foulelfmeter (71.).


    Die kleinen Löwen begannen frech, versteckten sich keineswegs vor dem großen Aufstiegsfavoriten. Doch zwei Unaufmerksamkeiten Mitte der 1. Halbzeit raubten dem Team von Frank Schmöller die Chance, etwas Zählbares aus dem 600 Einwohner-Dorf im Dachauer Hinterland mitzunehmen. In der 24. Minute setzte sich Paolo Cipolla auf der linken Seite durch, legte am Fünfmeterraum quer auf Stephan Thee, der aus sechs Metern György Szekely keine Chance ließ. Ähnlich die Entwicklung des zweiten FCP-Treffers eine Minute später. Wieder ging der Angriff über die linke Seite, doch diesmal war es der Cipolla selbst, der am Elfmeterpunkt freistehend den Ball bekam, von dort auf Szekely zulief und die Kugel am ungarischen Keeper der Löwen vorbei zum 2:0 ins Tor beförderte (25.). Mit diesem Ergebnis wurden auch die Seiten getauscht.

    Der dritte Treffer der Gastgeber fiel nach einer Ecke von der rechten Seite. Die Kugel kam zu Ex-Löwe Christoph Rech am zweiten Pfosten. Dessen Schrägschuss bugsierte Pablo Pigl am Fünfmeterraum zum 3:0 ins 1860-Tor (52.). Aber die kleinen Löwen zeigten Moral, ergaben sich nicht in die Niederlage und konnten zumindest noch Ergebniskosmetik betreiben. Nach einem Konter über die linke Seite lief Noel Niemann auf Johann Hipper im Pipinsrieder Tor zu, Rech holte ihn mit einer Grätsche von den Beinen und Schiedsrichter Alexander Schuster zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Timo Spennensberger lief an, Ex-Löwe Hipper hatte die Ecke geahnt, kam aber nicht an den platzierten Schuss heran. Der Treffer zum 1:3 in der 71. Minute war auch gleichzeitig der Endstand vor 810 Zuschauern.

    „Der Sieg für Pipinsried war verdient“, musste Löwen-Coach Frank Schmöller neidlos anerkennen. Als „ärgerlich“ empfand der 53-Jährige die beiden Gegentore innerhalb kürzester Zeit in der 1. Halbzeit. „Die Jungs haben es trotzdem gut gemacht, mutig nach vorne verteidigt, sind früh angelaufen und haben Gas gegeben. Klar hätte ich mir in der einen oder anderen Situation eine andere Entscheidung gewünscht. Aber die Punkte müssen wir nicht in Pipinsried holen. Da gibt es andere Spiele!“ In Anbetracht der schwierigen Trainingswoche, bei der Schmöller teilweise nur zehn Spieler bei den Einheiten hatte, sei es ein „gutes Bayernligaspiel auf hohem Niveau“ gewesen. „Trotz der Niederlage bin ich zufrieden, weil ich in erster Linie die Leistung und nicht das Ergebnis bewerte.“


    STENOGRAMM, 20. Spieltag, 16.11.2019, 14 Uhr

    FC Pipinsried – TSV 1860 München II 3:1 (2:0)

    1860: Szekely (Tor) – Lang, Satilmis (38., Nsimba), Siebdrat, Stefanovic (67., Heigl) – Spennesberger, Hingerl, Schön – Greilinger (74., Date), Durrans, Niemann.

    Tore: 1:0 Thee (24.), 2:0 Cipolla (25.), 3:0 Pigl (52.), 3:1 Spennesberger (71., Foulelfmeter).

    Gelbe Karten: Zischler, Rech, Müller –.

    Zuschauer: 810 Trainingsgelände Grünwalder Straße 114.

    Schiedsrichter: Alexander Schuster; Assistenten: Martin Schramm, Fabian Kirchberger.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4707.htm


    Nächstes Spiel:


    16.10., 14 Uhr, zu Hause (TG) gegen TSV 1865 Dachau


    https://www.fupa.net/spielberi…-1865-dachau-7640535.html

    Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat die Spieltage 21 bis 23 der Saison 2019/2020 zeitgenau terminiert. Das sind die ersten drei Spieltag im neuen Kalenderjahr.


    Zum ersten Heimspiel im neuen Jahr empfangen die Löwen am Sonntag, 26. Januar 2020, Eintracht Braunschweig. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist um 13 Uhr.

    Eine Woche später geht’s, ebenfalls am Sonntag, zum FSV Zwickau. Anpfiff am 2. Februar in der GGZ-Arena Zwickau ist um 14 Uhr.

    Die dritte zeitgenau terminierte Partie 2020 steigt am Samstag, 8. Februar um 14 Uhr auf Giesings Höhen. Zu Gast ist Aufsteiger SV Waldhof Mannheim mit Ex-Löwe Bernhard Trares auf der Trainerbank.


    DIE ZEITGENAUE TERMINIERUNG


    21. Spieltag, Sonntag, 24.01.2020, 13 Uhr

    TSV 1860 München – Eintracht Braunschweig


    22. Spieltag, Sonntag, 02.02.2020, 14 Uhr

    FSV Zwickau – TSV 1860 München


    23. Spieltag, Samstag, 08.02.2020, 14 Uhr

    TSV 1860 München– SV Waldhof Mannheim


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4702.htm