Beiträge von Loewe

    Seit heute, Montag, 3. August 2020, befindet sich die U21 der Löwen in einem fünftägigen Trainingslager in Bad Füssing.


    Trainer Frank Schmöller reiste mit 18 Spielern am Montagmorgen nach Bad Füssing. Im Thermalbad-Kurort im niederbayerischen Landkreis Passau bereitet er seine Jungs auf die Fortsetzung der Saison 2019/2020 in der Bayernliga Süd vor.

    Bis Freitag weilt die Mannschaft dort. Die Kosten für das fünftägige Trainingslager übernimmt ein Sponsor, der nicht namentlich genannt werden möchte.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktu…1ykBK-q5W3ZG5s2EVfROYRbfM

    Sommerzeit ist Wechselzeit. Wegen der Corona-Pandemie hat der DFB zeitliche Anpassungen für die bevorstehende Wechselperiode beschlossen. Das Transferfenster ist diesmal vom 15. Juli bis 5. Oktober 2020 geöffnet. Erster externer Neuzugang ist Erik Tallig. Der 20-jährige Mittelfeldspieler kommt vom Chemnitzer FC zu den Löwen.


    Zukunftsweisende Neuverpflichtung. Löwen holen Erik Tallig.


    In den vorherigen Jahren waren im Sommer Transfers in Deutschland in der Regel vom 1. Juli bis 31. August möglich. „Wegen der Coronakrise und der daraus resultierenden Verschiebungen der Spielzeiten sind national sowie international Anpassungen der Wechselperioden erforderlich, sodass der bisherige Zeitraum aktualisiert werden musste“, erklärt Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident für Spielbetrieb und Fußballentwicklung.

    Was sich bei den Löwen im Vergleich zur letzten Saison personell im Kader bisher geändert hat, listen wir hier fortlaufend auf:


    ZUGÄNGE


    Maxim Gresler // Abwehr // eigene U17

    Johann Ngounou Djayo // Mittelfeld/Angriff // eigene U19

    Erik Tallig // Mittelfeld // Chemnitzer FC

    György Szekely // Tor // eigene U21

    Matthew Durrans // Angriff// eigene U21
    Ahanna Agbowo // Mittelfeld // eigene U19


    ABGÄNGE


    Efkan Bekiroglu // Mittelfeld // Alanyaspor
    Kristian Böhnlein
    // Mittelfeld // 1. FC Schweinfurt 05

    Aaron Berzel // Abwehr // Türkgücü München
    Noel Niemann
    // Angriff // Arminia Bielefeld

    Prince Owusu // Angriff // Arminia Bielefeld (Leihende)

    Tim Rieder // Mittelfeld // FC Augsburg (Leihende)

    Markus Ziereis // Angriff // SpVgg Oberfranken Bayreuth


    DER KADER


    Marco Hiller
    // Tor // 1860 München
    Tom Kretzschmar
    // Tor // 1860 München

    György Szekely // Tor // 1860 München U21
    Semi Belkahia
    // Abwehr // 1860 München
    Dennis Erdmann
    // Abwehr // 1860 München
    Maxim Gresler
    // Abwehr // 1860 München U17
    Leon Klassen
    // Abwehr // 1860 München

    Niklas Lang // Abwehr // 1860 München
    Phillipp Steinhart
    // Abwehr // 1860 München
    Marius Willsch
    // Abwehr // 1860 München

    Ahanna Agbowo // Mittelfeld // 1860 München U19
    Dennis Dressel
    // Mittelfeld // 1860 München

    Lorenz Knöferl // Mittelfeld // 1860 München U17

    Marco Mannhardt // Mittelfeld // 1860 München U17
    Quirin Moll
    // Mittelfeld // 1860 München
    Johann Ngounou Djayo
    // Mittelfeld/Angriff // 1860 München U19
    Erik Tallig
    // Mittelfeld // Chemnitzer FC
    Daniel Wein
    // Mittelfeld/Abwehr // 1860 München

    Milos Cocic // Angriff// 1860 München U17

    Matthew Durrans // Angriff// 1860 München U21
    Fabian Greilinger
    // Angriff // 1860 München
    Stefan Lex
    // Angriff // 1860 München
    Sascha Mölders
    // Angriff // 1860 München


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5170.htm

    Die Eckpunkte der Löwen-Vorbereitung auf die Saison 2020/2021 in der 3. Liga stehen. Auftakt ist am Montag, 3. August 2020. Bis zum Punktspielstart zwischen dem 18. bis 21. September bleiben Michael Köllner und seinem Trainerteam etwas mehr als sechs Wochen Zeit, um die Mannschaft in Form zu bringen. Zuvor stehen aber bereits das Toto-Pokal-Finale (4./5. September) und eventuell die 1. Runde im DFB-Pokal (11.-14. September) auf dem Programm.


    Die Vorbereitung absolvieren die Löwen vorwiegend in München. Das Trainingslager findet vom 26. bis 31. August 2020 bei unserem Partner im Hotel Dilly im österreichischen Windischgarsten statt.

    DIE TERMINE

    • Mo., 03.08.2020 | Trainingsauftakt Grünwalder Straße 114
    • Sa., 15.08.2020 | Testspiel gegen SpVgg Bayreuth
    • Sa., 22.08.2020 | Testspiel gegen SSV Jahn Regensburg mit Vorstellung des Heimtrikots
    • Mi., 26.08.2020 | Abfahrt ins Trainingslager nach Windischgarsten
    • Mo., 31.08.2020 | Rückkehr Trainingslager Windischgarsten
    • Fr./Sa., 04./05.09.2020 | Toto-Pokal-Finale in Aschaffenburg oder gegen Würzburg
    • Fr.-Mo., 18.-21.09.2020 | 1. Spieltag der 3. Liga Saison 2020/2021

    Hinweis: Es kann noch Änderungen geben!

    Aufgrund der immer noch bestehenden Pandemie-Lage wegen des COVID-19-Virus und der daraus resultierenden Erfordernissen ist es uns momentan und wahrscheinlich auch in den ersten Trainingswochen leider noch nicht möglich, öffentliche Trainingseinheiten oder Testspiele mit Zuschauern abzuhalten. Wir müssen unsere Fans um Verständnis bitten, dass wir weiterhin keine Besucher auf unseren Trainingsplätzen und den von der Mannschaft genutzten Bereichen zulassen können. Das Löwenstüberl und der Fanshop haben wie gewohnt geöffnet.

    Sobald wir die Möglichkeit sehen, die Trainingseinheiten wieder für Besucher zu öffnen, werden wir unsere treuen Fans gerne wieder zu uns einladen, selbstverständlich unter Einhaltung aller nötigen Hygienemaßnahmen. Wir arbeiten an Lösungen, um dennoch möglichst weitreichende Einblicke in unseren Trainingsalltag und die Testspiele ermöglichen zu können.

    So möchten wir das Testspiel am Samstag, 22. August 2020, gegen den SSV Jahn Regensburg zum einen nutzen, um uns sportlich auf die neue Saison vorzubereiten, zum anderen aber auch erstmalig das neue Heimtrikot zu präsentieren. Die Partie gegen den Zweitligisten aus der Oberpfalz und die Präsentation unseres neuen Heimtrikots soll über unsere Löwen-Kanäle kostenlos gestreamt werden. Sobald alle Details feststehen, werden wir über unsere Homepage und unsere Social-Media-Kanäle Information dazu veröffentlichen.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5171.htm

    Der Sieger des Toto-Pokals trifft in der ersten Runde des DFB-Pokals 2020/21 auf Eintracht Frankfurt.

    Das Finale des Toto-Pokals zwischen unseren Löwen und Würzburg/Aschaffenburg findet voraussichtlich Anfang September statt.

    Anfang August (genauer Termin wird noch bekanntgegeben) starten die Löwen in die Vorbereitung auf die Saison 2020/2021. Der Spielplan wird knapp zwei Wochen später veröffentlicht.

    Der DFB kann den Spielplan für die 3. Liga erst planen, wenn die DFL den Rahmenplan für die Bundesliga und 2. Bundesliga fixiert hat. Dies wird am 7. August 2020 geschehen. Bekanntgegeben werden soll der Drittliga-Spielplan dann in der Woche vom 10. bis zum 14. August. Ein genauer Termin wird wohl Anfang August den Klubs mitgeteilt. Eine Woche nach Veröffentlichung des Terminkalenders sollen dann die ersten Spieltage zeitgenau fixiert werden.

    Eröffnet wird die neue Saison, wie bereits auf der Homepage bekanntgegeben, am Wochenende vom 18. bis zum 21. September, ehe vom 18. bis zum 20. Dezember der letzte Spieltag in diesem Jahr ansteht. Dazwischen sind am 20./21. Oktober, 24./25. November und 15./16. Dezember drei Spieltage unter der Woche geplant. Außerdem wird die 3. Liga während der Nationalmannschaftsperioden im Oktober und November nicht pausieren, sondern jeweils am Wochenende (9. bis 12. Oktober und 13. bis 16. November) spielen.

    Die Winterpause wird heuer wegen des engen Zeitfensters stark verkürzt, schon am Wochenende vom 8. bis zum 11. Januar 2021 wird der Spielbetrieb mit dem 18. Spieltag fortgesetzt. Bis zum Saisonende am 22. Mai finden drei weitere Englische Wochen statt. Die Relegationsspiele zur 2. Bundesliga sollen am 27. und 30. Mai stattfinden

    Schon am Sonntag, 26. Juli 2020, findet ab 18.30 Uhr live in der ARD die Auslosung der 1. Runde im DFB-Pokal satt, die eine Woche vor dem Ligastart (11. bis 14. September) stattfindet. Da viele Klubs sich noch über den jeweiligen Landespokal-Wettbewerb qualifizieren müssen, wird die Auslosung mit Platzhaltern durchgeführt. Die meisten Finals der Verbandspokale finden am 22. August, dem verschobenen „Finaltag der Amateure“ statt.

    Dagegen dauert es in Bayern etwas länger. Die Löwen stehen nach dem Verzicht des FC Memmingen bereits als Endspielteilnehmer des bayerischen Toto-Pokal-Wettbewerbs fest. Dieses findet am 4. oder 5. September statt. Im Halbfinale am 1. oder 2. September zwischen Viktoria Aschaffenburg und den Würzburger Kickers wird der Gegner ermittelt. Sollte Zweitliga-Aufsteiger Würzburg das Finale erreichen, ist 1860 fix für den DFB-Pokal 2020/2021 qualifiziert.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5189.htm


    Die Auslosung des DFB-Pokal-Gegners für den Toto-Pokal-"Sieger" ist erfolgt. Falls Würzburg sich im Halbfinale oder wir uns im Finale gegen Aschaffenburg durchsetzen können, spielen wir also am 11.09 - 14.09 (Terminierung ausstehend) daheim gegen den Erstligisten Eintracht Frankfurt (!!!). Die Teilnahme an der 1. Runde des DFB-Pokals hat den Vereinen letzte Saison jeweils 175.500€ an Prämien eingespielt. Wenn wir das Spiel gegen Frankfurt gewinnen (😏) sollten, locken sogar 351.000 € (letzte Saison). Doch bevor wir so weit träumen, sollten wir erstmal auf den Toto-Pokal-Verlauf schauen. Die erste Möglichkeit für unseren DFB-Pokal-Einzug ist am 01. - 02.09. beim Toto-Pokal-Halbfinale mit einem Sieg von Würzburg über Aschaffenburg. Falls Aschaffenburg allerdings Würzburg bezwingen sollte, haben wir es im Toto-Pokal-Finale am 04. - 05.09 allerdings selbst in der Hand!.

    Sommerzeit ist Wechselzeit. Wegen der Corona-Pandemie hat der DFB zeitliche Anpassungen für die bevorstehende Wechselperiode beschlossen. Das Transferfenster ist diesmal vom 15. Juli bis 5. Oktober 2020 geöffnet. Erster externer Neuzugang ist Erik Tallig. Der 20-jährige Mittelfeldspieler kommt vom Chemnitzer FC zu den Löwen.


    Zukunftsweisende Neuverpflichtung. Löwen holen Erik Tallig.


    In den vorherigen Jahren waren im Sommer Transfers in Deutschland in der Regel vom 1. Juli bis 31. August möglich. „Wegen der Coronakrise und der daraus resultierenden Verschiebungen der Spielzeiten sind national sowie international Anpassungen der Wechselperioden erforderlich, sodass der bisherige Zeitraum aktualisiert werden musste“, erklärt Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident für Spielbetrieb und Fußballentwicklung.

    Was sich bei den Löwen im Vergleich zur letzten Saison personell im Kader bisher geändert hat, listen wir hier fortlaufend auf:


    ZUGÄNGE


    Maxim Gresler // Abwehr // eigene U17

    Johann Ngounou Djayo // Mittelfeld/Angriff // eigene U19

    Erik Tallig // Mittelfeld // Chemnitzer FC


    ABGÄNGE


    Efkan Bekiroglu // Mittelfeld // Alanyaspor
    Kristian Böhnlein
    // Mittelfeld // 1. FC Schweinfurt 05

    Aaron Berzel // Abwehr // Türkgücü München
    Noel Niemann
    // Angriff // Arminia Bielefeld

    Prince Owusu // Angriff // Arminia Bielefeld (Leihende)

    Tim Rieder // Mittelfeld // FC Augsburg (Leihende)

    Markus Ziereis // Angriff // SpVgg Oberfranken Bayreuth


    DER KADER


    Marco Hiller
    // Tor // 1860 München
    Tom Kretzschmar
    // Tor // 1860 München
    Semi Belkahia
    // Abwehr // 1860 München
    Dennis Erdmann
    // Abwehr // 1860 München
    Maxim Gresler
    // Abwehr // 1860 München U17
    Leon Klassen
    // Abwehr // 1860 München

    Niklas Lang // Abwehr // 1860 München
    Phillipp Steinhart
    // Abwehr // 1860 München
    Marius Willsch
    // Abwehr // 1860 München
    Dennis Dressel
    // Mittelfeld // 1860 München
    Quirin Moll
    // Mittelfeld // 1860 München
    Johann Ngounou Djayo
    // Mittelfeld/Angriff // 1860 München U19
    Erik Tallig
    // Mittelfeld // Chemnitzer FC
    Daniel Wein
    // Mittelfeld/Abwehr // 1860 München
    Fabian Greilinger
    // Angriff // 1860 München
    Stefan Lex
    // Angriff // 1860 München
    Sascha Mölders
    // Angriff // 1860 München


    https://www.tsv1860.de/de/Aktu…vP82UJgHMs-JDbJNIGbuAuqxY

    Die Münchner Löwen verpflichten Erik Tallig, der bis zum Ende der vergangenen Saison beim Chemnitzer FC unter Vertrag stand. Für die Sachsen kam der 20jährige Mittelfeldspieler in der Saison 2019/2020 in 29 Ligaspielen zum Einsatz erzielte dabei sechs Tore und bereitete zwei weitere Treffer vor.


    Günther Gorenzel konnte Erik Tallig von einem Wechsel zum TSV 1860 München überzeugen, obwohl weitere Vereine an einer Verpflichtung interessiert waren: „Erik war in den letzten Wochen gefühlt bei allen Vereinen der 3. Liga Thema und hat auch schon das Interesse von mehreren Zweitligisten geweckt. Umso mehr freut es uns, dass sich Erik dafür entschieden hat ein Teil der Löwenfamilie zu sein. Gemeinsam mit unserem Trainer Michael Köllner, der nachweislich auch individuell gerade junge Spieler besser machen kann, konnten wir Erik für unser Konzept und die Idee Fußball zu spielen gewinnen. Wir sind der Überzeugung, dass Erik das Potential mitbringt, unser Spiel im offensiven Mittelfeld in den nächsten Jahren mit zu prägen und auch seine individuelle Marktposition weiter zu steigern.“

    Erik Tallig freut sich auf seine neue Aufgabe in München-Giesing: „Ich bin sehr stolz, meinen nächsten Schritt bei einen solchen Traditionsverein zu machen. Ich werde mein Bestes geben, um den Verein bei seinen sportlichen Zielen zu unterstützen. Ich freue mich auf mein erstes Spiel im Löwen-Trikot.“


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5187.htm

    Morgen um 11 Uhr werden die neuen Trikots veröffentlicht.


    Abwehrspieler Niklas Lang hat seinen Vertrag beim TSV 1860 München verlängert. Der 18jährige Innenverteidiger konnte in der abgelaufenen Saison bereits bei den Profis trainieren und absolvierte auch das Wintertrainingslager im spanischen La Manga mit der ersten Mannschaft. In der Saison 2019/2020 kam Niklas Lang in der Bayernliga-Mannschaft der Löwen insgesamt 15 Mal zum Einsatz. Bei den Profis stand er mit der Nummer 3 in einigen Testspielen auf dem Feld.

    Löwen-Geschäftsführer Sport Günther Gorenzel freut sich über die Vertragsverlängerung: „Niklas gilt im Haus als großes Abwehrtalent. Dies hat er als jüngerer A-Jugend-Jahrgang schon in der letzten Spielzeit stetig im Training der Profimannschaft bewiesen und somit sind wir froh, dass wir ihn weiter an 1860 binden konnten. Wir haben volles Vertrauen, dass Niklas in der kommenden Saison den nächsten Schritt in den Profifußball mit uns gehen wird.“


    Löwen-Torjäger Sascha Mölders wird auch in der Saison 2020/2021 bei den Münchner Löwen unter Vertrag stehen. Der 35jährige Mittelstürmer der Löwen, der in der abgelaufenen Saison in 37 Saisonspielen der 3. Liga mit 15 Treffern und 15 Vorlagen glänzte und somit maßgeblichen Anteil an der starken Saison seiner Elf hatte, konnte sich mit Geschäftsführer Sport Günther Gorenzel auf einen neuen Kontrakt beim TSV 1860 München einigen.

    Günter Gorenzel freut sich über die Verlängerung: „Sascha ist nicht nur unser Sturmtank und Topscorer, sondern auch und vor allem Antreiber und Identifikationsfigur. Daher freuen wir uns, dass wir Sascha auch in der kommenden Spielzeit im Trikot des TSV 1860 München sehen werden. Sascha wird durch seine Erfahrung nicht nur sportlich enorm wertvoll für unser junges, dynamisches Team sein, sondern auch auf und außerhalb des Platzes unseren Talenten aus dem eigenen Nachwuchsleistungszentrums auf dem Weg zum Profifußball mit unersetzlichem Rat und Tat zur Seite stehen.“

    Auch Sascha Mölders äußert sich in seiner unnachahmlichen Art zum erneuten Bekenntnis für den TSV 1860: „Ich musste mich zwischen Geld und Liebe entscheiden. Und hier bin ich.“


    http://www.tsv1860.de/


    Der aktuelle Kader von 60


    https://www.abendzeitung-muenc…8b-4514-94c7-32a363f19d87

    Das noch ausstehende Halbfinale im Toto-Pokalwettbewerb des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) zwischen dem FC Memmingen und dem TSV 1860 München wird nicht ausgetragen.


    Die beiden Vereine haben sich darauf verständigt, das Halbfinale im BFV-Toto-Pokal nicht auszutragen und dem Verband ihre Entscheidung mitgeteilt. Der Verzicht auf das Pokal-Halbfinale fällt dem FCM-Vorsitzenden Armin Buchmann nicht leicht, aber es ist für ihn eine Entscheidung der Vernunft angesichts der Unwägbarkeiten und der damit verbundenen wirtschaftlichen Risken in Corona-Zeiten. Frühestens ab September kann in ganz Bayern der Fußball unterhalb der Profiligen wieder rollen. In der Memminger Arena würde mit ziemlicher Sicherheit keine Austragung des Halbfinalspiels mit Zuschauerkulisse wegen der Beschränkungen und Auflagen möglich sein. Ein Ausweichen, beispielsweise in die Löwen-Spielstätte, kommt auch nicht in Frage, weil der FCM als Ausrichter die Miete und Organisation im Grünwalder Stadion in München organisatorisch und vor allem finanziell schultern müsste. „Unter diesen Gesichtspunkten ist es wirtschaftlich nicht darstellbar“, so Buchmann, der mit 1860-Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer nach sehr einvernehmlichen Gesprächen zu einer guten Lösung gekommen ist. Die Löwen werden als Ersatz, voraussichtlich im Sommer 2021, zu einem „Solidaritätsspiel“ in Memmingen antreten, dessen Einnahmen dann dem FCM zugutekommen.

    „Mit dieser Lösung konnten wir eine Vorteilssituation für beide Vereine erzielen“, erklärt Geschäftsführer Pfeifer. „Wir werden mit dem Solidaritätsspiel dem FCM, zumindest anteilig, die bereits sicher geglaubten Einnahmen bescheren, unseren Löwen-Fans, insbesondere in Memmingen und Umgebung, ein schönes Spiel ermöglichen und zudem ein weiteres wichtiges Wochenende in der bevorstehenden Saisonvorbereitung gewinnen.“

    Die nicht-sportliche Ermittlung des bayerischen Toto-Pokalsiegers, der bekanntlich an der 1. Hauptrunde im DFB-Pokal teilnehmen darf, ist im Übrigen für den Bayerischen Fußball-Verband – im Gegensatz zu anderen Landesverbänden – keine Option.

    „In diesen Zeiten ist leider auch im Fußball nichts mehr normal“, hofft Buchmann auf eine gewisse Unterstützung und Signalwirkung bei den Fans. Die Käufer von Pokalkarten werden mit einem attraktiven Freundschaftsspiel gegen 1860 München entschädigt. Der FCM plant deshalb auch den Kartenvorverkauf wieder aufzunehmen, nur eben jetzt für das Solidaritätsspiel, mit dem nicht nur der Memminger Anhang den Verein unterstützen kann, sondern im Gegensatz zu Aktionen mit fiktiven Spielen auch eine echte Gegenleistung erhalten wird.

    Für das Solidaritätsspiel gelten die gekauften Pokalkarten. Memmingen würde es extrem helfen, wenn alle Fans der insgesamt 3.500 bereits abgesetzten Tickets auf eine Rückerstattung verzichten würden. Für diejenigen, die ihr Geld dennoch wiederhaben wollen, wird es eine Rückabwicklung geben. Informationen zu den weiteren Details werden in Kürze bekanntgegeben.

    Der Final-Gegner der Löwen wird in der Halbfinal-Begegung zwischen dem SV Viktoria Aschaffenburg und dem FC Würzburger Kickers ermittelt. Das Endspiel findet am 4. oder 5. September 2020 statt. Im Falle des Finaleinzugs der Würzburger Kickers würde das Endspiel im Grünwalder Stadion stattfinden.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5177.htm


    Sollten die Würzburger Kickers im anderen Halbfinale Viktoria Aschaffenburg besiegen, wären wir automatisch im DFB-Pokal.


    Das DFB-Präsidium hat den neuen Rahmenterminkalender für die Saison 2020/2021 beschlossen. Die kommende Spielzeit im deutschen Profifußball beginnt bei den Männern mit der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals vom 11. bis 14. September 2020. Eine Woche später (18. bis 21. September) starten die Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga in ihre Wettbewerbe.


    In der 3. Liga sind während der ersten Saisonhälfte drei Wochenspieltage geplant, am 20./21. Oktober (6. Spieltag), 24./25. November (12. Spieltag) sowie am 15./16. Dezember (16. Spieltag). An letztgenanntem Termin sind auch die Bundesliga und 2. Bundesliga unter der Woche im Einsatz. Zudem wird die 3. Liga während der Nationalmannschaftsperioden im Oktober und November keine Pause einlegen, sondern jeweils am Wochenende (9. bis 12. Oktober und 13. bis 16. November) spielen.

    Seinen Abschluss findet das Fußballjahr 2020 am 22. und 23. Dezember mit der 2. Runde des DFB-Pokals. Am Wochenende zuvor (18. – 21. Dezember) ist der letzte Spieltag des Kalenderjahres in der Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga angesetzt.

    Aufgrund des engen Zeitfensters in dieser Saison ist die Winterpause 2020/2021 stark verkürzt. In der Bundesliga und 2. Bundesliga geht es bereits am ersten Januar-Wochenende mit dem 14. Spieltag weiter, die 3. Liga nimmt eine Woche später vom 8. bis 11. Januar 2021 ihren Spielbetrieb mit dem 18. Spieltag wieder auf. Für die 3. Liga sind in der Rückrunde drei Wochenspieltage vorgesehen, in der Bundesliga und 2. Bundesliga sind es jeweils zwei.

    Das Achtelfinale im DFB-Pokal ist für 2./3. Februar 2021 angesetzt, das Viertelfinale für 2./3. März 2021. Das DFB-Pokalfinale wird am Donnerstag, 13. Mai 2021 (Christi Himmelfahrt), im Berliner Olympiastadion ausgetragen und damit ausnahmsweise nicht wie gewohnt nach Abschluss der Ligawettbewerbe. Auch diese Maßnahme ist der besonderen, durch den späteren Saisonstart bedingten Termindichte geschuldet. Hinzu kommt, dass der 1. Mai 2021 auf einen Samstag fällt und das betreffende Wochenende auf Wunsch und in Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden frei von Komplettspieltagen der drei Profiligen bleibt. Dafür sind am ersten Mai-Wochenende die beiden Halbfinalspiele des DFB-Pokals vorgesehen, diese beiden Termine sind allerdings noch vorbehaltlich letzter ausstehender Abstimmungsgespräche.

    Die Saison in der Bundesliga und 3. Liga endet am Samstag, 22. Mai 2021. Die 2. Bundesliga folgt tags darauf mit ihrem letzten Spieltag. Die Relegationsspiele zur Bundesliga sind für 26. und 29. Mai 2021 geplant, die Relegation zur 2. Bundesliga mit dem Tabellendritten der 3. Liga soll am 27. und 30. Mai 2021 durchgeführt werden. Die FIFA-Abstellungsperiode für die Nationalmannschaften beginnt am 31. Mai 2021, das Eröffnungsspiel der UEFA EURO 2020 ist am 11. Juni 2021.

    Alle vorgenommenen Planungen im DFB-Rahmenterminkalender der Saison 2020/2021 stehen unter dem Vorbehalt, dass die behördlichen Verfügungslagen vor Ort den Spielbetrieb ermöglichen. Anpassungen für einzelne Wettbewerbe aufgrund sich verschärfender Pandemielagen oder veränderter Verfügungslagen sind weiterhin möglich.

    Der Beschluss des neuen Rahmenterminkalenders erfolgte auf Vorlage des DFB-Spielausschusses und wurde durch das DFB-Präsidium im schriftlichen Umlaufverfahren getroffen. Dem Antrag waren unter anderem entsprechende Empfehlungen des DFL-Präsidiums sowie des Ausschusses 3. Liga vorausgegangen. Die Vereine der 3. Liga waren in die Erstellung des Rahmenterminkalenders miteingebunden.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5176.htm

    Eine überaus erfolgreiche Löwen-Saison fand nicht das erhoffte Happy-End. Im letzten Saisonspiel verlor das Team von Trainer Michael Köllner mit 0:2 gegen den FC Ingolstadt. Maximilian Beister hatte die Schanzer in Führung gebracht (50.). Nach einer Roten Karte gegen Herbert Paul (80) führte Dennis Eckert Ayensa zwei Minuten später die Entscheidung herbei (82.).


    Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im letzten Saisonheimspiel gegen die Schanzer lediglich auf Semi Belkahia (muskuläre Probleme) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Eric Weeger, Niklas Lang, Simon Seferings, Timo Gebhart, Benjamin Kindsvater, Nico Karger, Noel Niemann, Markus Ziereis, Kristian Böhnlein und Torwart Tom Kretzschmar. Zwei Änderungen gab es im Vergleich zum Spiel in Großaspach. Aaron Berzel kam nach Gelbsperre für Stefan Lex ins Team, Prince Owusu ersetzte vorne Fabian Greilinger.


    STIMMEN Kein Lamentieren bei Köllner: „Wir haben unsere Aufgabe nicht erledigt!“


    Spielverlauf: Erstmals gefährlich wurde es fürs Löwen-Tor nach einem Konter der Ingolstädter. Fatih Kaya hatte von linke quer auf Maximilian Beister gelegt, doch Dennis Erdmann kam gerade noch dazwischen, klärte zur Ecke (2.). Ein Freistoß von Beister aus dem Halbfeld vors Tor gedreht fand wenig später keinen Abnehmer (6.). Die Gäste hatten in der Anfangsphase mehr Spielanteile. In der 14. Minute forderten die Schanzer Elfmeter, als Beister im 1860-Strafraum abhob. Aber Schiedsrichter Markus Schmidt hatte keinen Kontakt gesehen. Gleich danach eine Doppelchance für Ingolstadt. Zunächst zog Beister von rechts nach innen, sein Schuss wurde aber geblockt. Der Ball kam anschließend von rechts irgendwie zu Stefan Kutschke, der nach einem scharfen Querpass freistehend die scharfe Hereingabe am zweiten Pfosten verpasste (15.). Einen Über-Kopf-Ball erreichte Kaya halblinks mit der Fußspitze, sein direkter Abschluss aus neun Metern wurde aber Beute von Marco Hiller (16.). Wenig später zog Caniggia Elva halblinks aus 20 Metern ab, Felix Weber brachte noch das Bein dazwischen, die Kugel senkte sich gefährlich aufs Netz des 1860-Tores (17.). Nach einem Eckball von links durch Phillipp Steinhart kam Aaron Berzel zum Kopfball, Elva am kurzen Pfosten klärte für seinen Torhüter Marco Knaller die Szene (21.). Michael Heinloth setzte sich in der 24. Minute auf der rechten Seite gegen Dennis Dressel durch, seine Hereingabe von der Grundlinie nahm Ex-Löwe Beister aus neun Metern direkt, traf aber nur die Latte. Auf der anderen Seite köpfte Berzel einen Eckball von Daniel Wein mit Wucht an den Querbalken, Felix Weber setzte nach, wurde aber beim Kopfballversuch von Kutschke weggeblockt (26.). Ein abgefälschter 25-Meter-Schuss von Sascha Mölders ging in der 33. Minute knapp am rechten Pfosten vorbei. Eine Flanke von Marius Willsch von rechts nach einer Kontersituation nahm Mölders am Fünfmeterraum im Rückwärtslaufen per Kopf, setzte den Ball weit übers Tor. Der dahinter lauernde Prince Owusu beschwerte sich zurecht, war er doch in einer wesentlich besseren Position (42.). Das war auch die letzte nennenswerte Offensivaktion vor der Pause. Mit zunehmender Spieldauer waren die Sechzger besser ins Spiel gekommen, hatten zum Ende der ersten 45 Minuten auch ihre Chancen zur Führung.

    Wenige Sekunden nach dem Wiederanpfiff wurde Owusu halblinks geschickt, aber Nico Antonitsch konnte ihn am Torraum im letzten Moment abdrängen (46.). Kurz danach kam Mölders halblinks zum Schuss, aber es fehlte der Druck dahinter, so dass Knaller die Situation bereinigen konnte (47.). Auf der anderen Seite ließ Hiller einen 17-Meter-Schuss von Maximilian Thalhammer nach vorne abprallen, brachte die Kugel aber vor dem heranstürmenden Kaya rechtzeitig unter Kontrolle (48.). In der 50. Minute war es passiert. Kaya legte aus dem Strafraum auf Beister zurück, der nahm die Kugel aus 19 Metern direkt, traf unhaltbar für Hiller ins linke obere Eck zum 1:0 für die Gäste. Ein Zwölf-Meter-Schuss von Mölders nach Willsch-Flanke konnte Marcel Gaus in der 57. Minute gerade noch blocken. Nach einer Direktabnahme von Willsch aus neun Metern brachte Knaller gerade noch die Fäuste in die Höhe (60.). Im Anschluss an eine Beister-Ecke von links kam Dennis Eckert Ayensa am zweiten Pfosten zum Abschluss, zielte aber deutlich übers Löwen-Tor. In der 65. Minute suchte Beister das Foul zwei Meter vor der Strafraumgrenze, der Unparteiische fiel darauf rein. Der angeblich Gefoulte führte selbst aus, blieb aber mit seinem Schuss in der Mauser hängen (66.). Die anschließende Ecke von Beister verpasste Antonitsch am zweiten Pfosten. Auf der anderen Seite bedient Mölders den eingewechselten Stefan Lex, dessen 14-Meter-Schuss kratzte Knaller mit einer Hand aus dem rechten unteren Eck (67.). Bei der anschließenden Ecke wurde der einschussbereite Lex im Torraum umgerissen, doch Schmidt winkte ab, ließ zum Leidwesen der Löwen weiterspielen (68.). In der 71. Minute eine undurchsichtige Situation. Ingolstadt hatte ein klares Abseitstor erzielt, die Fahne des Linienrichters blieb aber unten, auch der Schiedsrichter machte zunächst keine Anstalten. Dem Treffer die Gültigkeit zu verweigern. Erst nach 20 Sekunden entschied er anders, nahm das Tor zurück. Kurios! In der Folge erhöhten die Sechzger den Druck. Eine Flanke des eingewechselten Herbert Paul von rechts nahm Leon Klassen am langen Eck direkt, brachte die Kugel aber nicht aufs Tor. Kurz danach war für Paul schon wieder Schluss. Als letzter Mann brachte er Eckert Ayensa vor dem Strafraum zu Fall, sah dafür die Rote Karte (80.). Kurz danach die Entscheidung. Thalhammer hatte von rechts im Strafraum auf Eckert Ayensa gepasst, der brauchte aus sechs Metern nur noch den Fuß hinzuhalten, traf zum 2:0 (82.). Efkan Bekiroglu setzte in der 90. Minute einen 19-Meter-Freistoß erst in die Mauer, sein Nachschuss wurde zur Ecke geblockt. Damit blieb es beim 0:2. In der Endabrechnung belegen die Löwen den 8. Platz.


    STENOGRAMM, 38. Spieltag, 04.07.2020, 14.03 Uhr


    TSV 1860 München – FC Ingolstadt 04 0:2 (0:0)


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 4 Weber, 13 Erdmann, 22 Berzel, 36 Steinhart – 23 Rieder – 17 Wein, 14 Dressel – 9 Mölders, 21 Owusu,.

    Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 5 Moll, 7 Lex, 11 Greilinger, 20 Bekiroglu, 28 Paul, 33 Klassen.


    FCI: 1 Knaller (Tor) – 17 Heinloth, 5 Antonitsch, 21 Schröck, 19 Gaus – 23 Krauße, 6 Thalhammer – 10 Beister, 14 Elva – 30 Kutschke, 9 Kaya.

    Ersatz: 24 Buntic (Tor) –7 Eckert Ayensa, 8 Wolfram, 16 Kurzweg, 20 Hawkins, 25 Kotzke, 35 Bilbija.


    Wechsel: Bekorglu für Erdmann (62.), Lex für Weber (62.), Paul für Willsch (73.), Klassen für Steinhart (73.) – Eckert Ayensa für Kutschke (32.), Kotzke für Kaya (78.), Bilbija für Beister (78.), Wolfram für Elva (90.+3).

    Tore: 0:1 Beister (50.), Eckert Ayensa (82.).

    Gelbe Karten: Erdmann, Wein, Berzel, Steinhart, Rieder, Klassen – Henke (Sportmanager), Beister.

    Rote Karte: Paul (80., Notbremse)

    Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion (Geisterspiel).

    Schiedsrichter: Markus Schmidt (Stuttgart); Assistenten: Elias Tiedeken (Neusäß), Steffen Grimmeißen (Löpsingen).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktue…x2iSCHRf_UgQjshD0khV_2LXI


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…on-spieltag-13819688.html


    https://www.abendzeitung-muenc…02-99f6-da21fcdafd39.html


    https://www.abendzeitung-muenc…70-9a52-505eea4f42a8.html


    https://www.abendzeitung-muenc…67-9063-f2097591f92f.html


    Bildergalerie:


    http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2393.htm




    Die Vorfreude auf das Saisonfinale ist groß, denn die Löwen sind als Jäger mittendrin. Am Samstag, 4. Juli 2020, Anpfiff 14.03 Uhr, kommt es zum Duell mit dem direkten Konkurrenten FC Ingolstadt 04 auf Giesings Höhen. Das BR Fernsehen und Magenta Sport übertragen die Partie live.


    SECHZIG - Das Löwenmagazin vs. FC Ingolstat 04


    Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel ist entspannt vor dem Saisonfinale: „Egal wie der Spieltag verläuft: Jeder bei uns ist ein Gewinner. Wir haben weitaus mehr erreicht, als uns zugetraut wurde. Wir haben nun eine historische Chance“, lässt er wissen.

    Der Österreicher sieht den Klub für die Zukunft gut aufgestellt. „Wir haben es geschafft, ein wirtschaftliches Basispaket zu verabschieden.“ Damit sind die Löwen viel weiter als andere Vereine. „Wir haben ein Fundament, um auch Schäden durch Corona zu kompensieren.“ Gorenzel dankte allen, den beiden Gesellschaftern, Hasan Isamaik und dem Verein, Sponsoren, Partner und den Fans, die das ermöglicht haben.

    Danach blies der 48-Jährige verbal zum Halali: „Wir können ohne Druck gegen Ingolstadt befreit aufspielen. Wir sind die Jäger. Die Vereine vor uns sind bereits mit der Zielsetzung Aufstieg in die 2. Bundesliga in die Saison gestartet.“ Für die Sechzger stand nur der Klassenerhalt auf der Agenda.

    Trainer Michael Köllner nahm die metapher von Gorenzel auf. „Am Samstag sind wir alle auf der Jagd, in Hab-Acht-Stellung mit durchgeladenem Gewehr“, scherzte er. So wie es gelaufen ist, sei es für in die „absolut richtige Entscheidung vor acht Monaten“ gewesen, zu Sechzig zu gehen. „Es ist ein toller Verein mit tollen Fans.“


    BR Fernsehen zeigt Löwen-Heimspiel gegen Ingolstadt live.


    Überhaupt noch am letzten Spieltag die Möglichkeit zu haben, sich für die Relegation zur Zweiten Liga zu qualifizieren, sei ein Traum. Als er kam, so rechnet er vor, lag der Punkteschnitt bei 1,21, nun liegt er bei 1,73, einem Aufstiegsschnitt. „Niemand hätte uns das zugetraut. Jetzt haben wir noch die Chance, vorne reinzukommen.“

    Aber für ihn sei auch entscheidend, dass sich junge Spieler wie Dennis Dressel, Fabian Greilinger, Noel Niemann oder Tom Kretzschmar weiterentwickelt haben. „Damit haben wir Werte und Perspektiven für die Zukunft geschaffen.“ Der eigentliche Gewinner der Saison sei aber die Mannschaft als gesamtes. „Sie hat es immer wieder geschafft, zurückzukommen.“ Als Beleg dafür zählte er die Spiele gegen Chemnitz, Duisburg oder zuletzt gegen Großaspach auf. „Die Jungs haben sich immer auf 1860 München konzentriert.“

    Genau das erwartet er auch gegen Ingolstadt. „Wir sind dankbar um das Spiel, haben konzentriert trainiert und uns gut vorbereitet.“ Dass es die Löwen nicht alleine aus eigener Kraft schaffen können, stört Köllner nicht. „Ich bin mir sicher, dass unser Nachbarverein alles unternimmt, um sich ordentlich aus der Saison zu verabschieden.“ Er verwies auf die letzte Partie der SpVgg Unterhaching gegen Jena, als sie in der Schlussphase nach einem 0:2-Rückstand noch zum 2:2 ausglich. „Auch Großaspach hat uns ein schweres Auswärtsspiel bereitet. Das wird am letzten Spieltag nicht anders sein. Es spricht für die sportliche Fairness in der 3. Liga.“

    Der Druck liege ohnehin beim Gegner, der sein letztes Heimspiel mit 0:2 gegen Magdeburg verlor. „Ingolstadt hat seinen Matchball nicht verwandelt, obwohl sie die acht Spiele vorher ungeschlagen blieben.“ Für ihn gehe es in diesem Endspiel nicht darum, den Schanzern den Aufstieg zu vermasseln. „Das ist sicher nicht unsere Motivation. So eine Herangehensweise mag ich nicht.“ Denn Köllner ist ein durchweg positiver Mensch. „Wir wollen unser Ding machen, unser Spiel auf den Platz bringen. Mit den Zielen von anderen beschäftige ich mich nicht. Vielleicht gibt es ja noch eine Overtime“, sagt er mit einem Augenzwinkern.

    Selbst wenn es mit der Relegation nichts werden sollte, wäre auch die direkte Qualifikation für den DFB-Pokal ein großer Erfolg. Platz fünf würde dank der kleinen Bayern dazu reichen. Würzburg, der schärfste Gegner der Löwen im Toto-Pokal, wo es auch einen Platz für den nationalen Cup-Wettbewerb gibt, „wird hochgehen“, ist sich Köllner sicher. „Wenn wir es auch direkt schaffen würden, wäre es eine Riesensache für die Regionalligisten Memmingen und Aschaffenburg.“ Denn dann wären die Halbfinalspiele obsolet, könnten die beiden Regionalligisten gleich den Qualifikanten direkt ausspielen.

    Die Ausgangslage für das Duell mit den zwei Punkten besser platzierten Ingolstädter ist klar. Ein Unentschieden reicht den Löwen nicht für den Relegationsrang. Aber auch die Schanzer könnten bei einem Remis am Ende mit leeren Händen dastehen. „Wir brauchen uns nicht auf andere zu verlassen“, so Köllner, der sein Team auf „Augenhöhe“ sieht, auch wenn er dem Gegner ein „Riesenkader mit tollen Spielern“ attestiert. „Wir müssen unsere Leidenschaft entgegensetzen uns ins Spiel reinarbeiten.“ Ingolstadt halte sich wenig mit Ballbesitz auf. „So haben sie schon in der Zweiten Liga gespielt.“

    Einen Kampf sieht der Oberpfälzer bereits klar für seien Farben entschieden. „Uns werden sicher mehr Fans die Daumen drücken als Ingolstadt.“ Köllner fordert alle Anhänger auf, sich das Spiel live im BR Fernsehen oder bei Magenta Sport anzusehen bzw. die Reportage im Löwen-Radio zu verfolgen. „Für uns als Sportler ist diese Präsenz und Reichweite wichtig. Wir freuen uns auf einen tollen Nachmittag!“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 17 Wein, 22 Berzel, 13 Erdmann, 36 Steinhart – 23 Rieder, 14 Dressel – 20 Bekiroglu,– 9 Mölders, 7 Lex.

    Ersatz: 39 Bonmann, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 2 Weeger, 3 Lang, 4 Weber, 5 Moll, 8 Seferings, 10 Gebhart , 11 Greilinger, 16 Kindsvater, 18 Karger, 19 Niemann, 21 Owusu, 24 Ziereis, 28 Paul, 33 Klassen, 34 Böhnlein.

    Nicht dabei: 27 Belkahia (muskuläre Probleme).

    FCI: 24 Buntic (Tor) – 17 Heinloth, 5 Antonitsch, 21 Schröck, 19 Gaus – 23 Krauße, 6 Thalhammer – 10 Beister, 14 Elva – 30 Kutschke, 7 Eckert Ayensa.

    Ersatz: 1 Knaller (Tor) – 2 Ananou, 8 Wolfram, 9 Kaya, 11 Diawusie, 16 Kurzweg, 20 Hawkins, 25 Kotzke, 27 Keller, 32 Weiß, 33 Butler, 35 Bilbija, 36 Pintidis, 37 Sussek.

    Nicht dabei: 4 Paulsen (5. Gelbe Karte), 38 Büch (Kreuzbandriss).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktue…QeyK6X2-u9w-xf0MpL6a680Lk


    Für den aus dem Amt scheidenden Michael Scharold wird Marc-Nicolai Pfeifer formal zum 1. Juli 2020 zum neuen kaufmännischen Geschäftsführer bestellt.


    Anfang Juni hatte sich der Beirat der TSV München von 1860 Geschäftsführungs­GmbH bestehend aus dem Präsident Robert Reisinger und Verwaltungsrat Robert von Bennigsen für den TSV München von 1860 e.V. sowie Saki Stimoniaris und Andrew Livingston für die HAM International Limited einstimmig auf Marc-Nicolai Pfeifer geeinigt.

    Der gebürtige Ludwigsburger war seit Juni 2016 kaufmännischer Leiter und seit September 2017 Geschäftsführer der Stuttgarter Kickers. Dort hatte er das Präsidium um die Auflösung seines Vertrages gebeten, um die neue Aufgabe beim TSV 1860 München antreten zu können.

    Sein Vorgänger Michael Scharold blickt auf seine eigene Amtszeit zurück und wünscht seinem Nachfolger alles Gute: 19 Niemann, Die letzten zweieinhalb Jahre waren eine sehr intensive Zeit mit vielen Herausforderungen und auch vielen außergewöhnlichen Momenten, auf die ich mit viel Dankbarkeit zurückblicke.“ An erster Stelle steht für den 39-Jährigen der Drittliga-Aufstieg in der Relegation gegen den 1. FC Saarbrücken.

    „Für die große Unterstützung und das Vertrauen in dieser Zeit will ich mich bei meinen Kollegen in der Geschäftsstelle, den vielen Partnern des TSV, den Gesellschaftern und der großen Löwengemeinde bedanken.“ Seinem Nachfolger Marc-Nicolai Pfeifer wünscht er „alles Gute für die nicht zuletzt aufgrund Covid-19 sicherlich sehr herausfordernde Aufgabe als Geschäftsführer der Münchner Löwen. Ich werde ihm natürlich gern mit Rat zur Seite stehen. Für uns alle wünsche ich mir eine erfolgreiche Zukunft unseres TSV.“

    Marc-Nicolai Pfeifer, der München noch aus seiner Tätigkeit für den Sportartikelhersteller Nike gut kennt, freut sich auf die neue Aufgabe in der bayerischen Landeshauptstadt: „Auf diesem Wege möchte ich mich zunächst für das in mich gesetzte Vertrauen bedanken. Ich freue mich auf die neue Herausforderung und darauf, mit allen im Verein im Team erfolgreich zusammen zu arbeiten. Jetzt möchte ich schnellstmöglich ankommen und mich an die Arbeit machen, denn insbesondere zwischen Juni und September ist erfahrungsgemäß in der Fußballbranche eine sehr intensive Phase.“


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5156.htm


    Seit langer Zeit gab’s mal wieder eine Löwenrunde mit physischer Anwesenheit aller Protagonisten – natürlich unter Wahrung der Abstandsregeln im Freien. Der neue kaufmännische Geschäftsführer des TSV 1860 München, Marc-Nicolai Pfeifer, wurde im Biergarten des Löwenstüberls am, 1. Juli 2020, seinem ersten Arbeitstag, den Medien offiziell vorgestellt, nachdem die Mannschaft das Gelände bereits in Richtung Aspach zum letzten Auswärtsspiel der Saison verlassen hatte.


    Der 39-jährige Marc-Nicolai Pfeifer stellte sich selbst vor, begrüßte die Anwesenden mit „Habe die Ehre“ und „Servus“ und erzählte, dass er bereits vor zehn Jahren in München gelebt habe. „Ich habe mich hier sofort wieder heimisch gefühlt.“

    Pfeifer bedankte sich bei den Gesellschaftern, beim Verwaltungsrat und beim Beirat „für das in mich gesetzte Vertrauen“. Er berichtet von positiven und professionellen Gesprächen. „Mich freut, dass alle Gremien sich einheitlich für die Zusammenarbeit mit mir ausgesprochen haben.“


    VIDEO VON DER PK >>


    Auch sein Geschäftsführer-Kollege Günther Gorenzel habe ihn sehr offen empfangen, ihm eine situative Einschätzung gegeben, aber ihm auch geraten, sich ein eigenes Bild zu machen. „Gleichzeitig gilt mein Dank allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Verein, die das gute Gefühl des Ankommens vom ersten Moment an sichergestellt haben. Sie sind mir mit einer Sympathie, Wärme und Offenheit begegnet, die nicht selbstverständlich sind.“

    Nicht unvergessen wollte Pfeifer seinen Vorgänger Michael Scharold lassen. „Er hat bis gestern Abend – die letzte Nachricht kam kurz vor Mitternacht – alles dafür getan, mir sehr geordnete Verhältnisse zu hinterlassen und eine gute und professionelle Übergabe vorbereitet.“

    Der neue Geschäftsführer konnte seinen ersten offiziellen Arbeitstag gleich mit einer frohen Botschaft, wie er selbst sagt, beginnen. „Ich darf ihnen von der Aufsichtsratssitzung gestern Abend berichten, dass die finanzielle Basis für die kommende Spielzeit gesichert ist.“ Es sei ein „nachhaltiges Finanzpaket“ verabredet worden, das einstimmig genehmigt wurde. „Das beschert uns die so wichtige Planungssicherheit für die neue Spielzeit und funktioniert ligaunabhängig. Das ist das Ergebnis der Bemühungen aller“, hob Pfeifer hervor. Er habe einen ersten Eindruck bekommen, was mit der vielzitierten „Löwenfamilie“ gemeint sei. „Alle haben zusammengestanden und jeder seinen eigenen, großen Beitrag geleistet. Deswegen an dieser Stelle meinen besonderen Dank den beiden Gesellschaftern.“

    Hasan Ismaik habe sich nochmals finanziell „bedeutend“ engagiert, der e.V. würde sich sehr stark im NLZ der Förderung der Junglöwen widmen. „An der Stelle möchte ich auch die Partner und Sponsoren hervorheben, die mit Blick auf die neue Spielzeit schon ihre Verträge geschlossen haben.“ Ebenso ließ er die Fans und Dauerkartenbesitzer nicht unerwähnt, die im Rahmen der Aktion „Macht das Sechzger voll“ einen nicht unwesentlichen Beitrag geleistet haben. Er finde es beeindruckend, wie die Löwenfamilie in den herausfordernden Corona-Zeiten an einem Strang ziehe. Auch deshalb freue er sich auf die neue Aufgabe: „Wir haben eine sehr, sehr gute Basis, auf der wir aufbauen können.“


    BILDERGALERIE >>


    Zuletzt war Pfeifer bei den Stuttgarter Kickers Geschäftsführer. In der baden-württembergischen Landeshauptstadt liegen seine familiäre Wurzeln. Im Nachwuchs des VfB Stuttgart lernte er das Fußball spielen. Später absolvierte er ein duales Sportmanagement Studium, arbeitete für Nike in München und für Hummel in Hamburg. Obwohl er seine Zukunft immer im Management-Bereich sah, absolvierte er bei Hermann Gerland eine Hospitanz. „Über familiäre Kontakte hatte ich die Möglichkeit dazu. Ich wollte einfach verstehen, was auf dem Platz passiert“, begründete er seine Motivation.

    Die vier Jahre bei den Stuttgarter Kickers, zu denen er nach dem Drittliga-Abstieg wechselte, seien für ihn „sehr emotional und prägend“ gewesen. Er sei kein Fan eines Vereins im klassischen Sinn. „Man lebt immer die Aufgabe. In der Zeit bei den Kickers ist eine enge Verbindung und Emotion gewachsen.“

    Aus dem blauen Stuttgarter Umfeld kam einerseits bedauern, gleichzeitig „Glückwünsche und Bestärkungen“ für die neue Aufgabe bei den Löwen. Pfeifer sieht Parallelen zwischen den beiden Klubs. „Als ich damals bei den Kickers eingestiegen bin, wurde mir gesagt: Wenn du das erfolgreich überstehst, dann kann nichts mehr kommen.“ Diese Anekdote erzählte der 39-Jährige mit einem Augenzwinkern, wohlwissend, dass im Sechzger-Umfeld ähnliche Aussagen gegenüber Neuankömmlingen getroffen werden.

    In der jüngeren Vergangenheit verfolgte Pfeifer zwei emotionale Löwen-Spiele live im Stadion, eins mit negativem, das andere mit positivem Ausgang. Die Relegation gegen Jahn Regensburg, an deren Ende sich die Löwen in der Regionalliga wiederfanden. Das andere war das Aufstiegsspiel im Grünwalder Stadion gegen den 1. FC Saarbrücken. Da habe er gespürt, welche „wahnsinnige Kraft und Energie“ in dem Klub stecke. Deshalb sei er für die Idee begeistert gewesen, als „eine dem Verein sehr nahe stehende Person ein informelles Gespräch mit mir führte“. Es folgte eine traditionelle Bewerbung. Das Auswahlverfahren zog sich dann über Wochen. Vor Ausbruch der Corona-Pandemie gab es erste persönliche Kontakte, dann über Zoom und zuletzt wieder persönliche Gespräche, bei denen alle Gesellschafter involviert waren. Zu seinem Bedauern konnte Pfeifer wegen des Reiseverbots Hasan Ismaik noch keinen Besuch abstatten.

    Der neue Geschäftsführer fühlt sich beim TSV 1860 gut aufgehoben und freut sich auf die Herausforderung. „Ich selbst lebe Emotionen, bin ein positiver Mensch, möchte Dinge anschieben. Hier sehe ich ein großes Potential und habe das Zutrauen, mich einbringen zu können und den Klub fortzuentwickeln“, beschreibt er seine Maxime.


    Bildergalerie:


    http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2390.htm


    Der Aufsichtsrat der TSV 1860 München GmbH & Co. KGaA mit Saki Stimoniaris, Karl-Christian Bay, Yahya Ismaik, Andrew Livingston, Thomas Heigl und Sebastian Seeböck gibt folgende Erklärung ab:

    „Wir freuen uns, bekannt geben zu können, dass die finanzielle Basis für die kommende Saison gesichert ist. Die Gesellschafter und die Geschäftsführung hatten in den letzten Tagen sehr produktive Gespräche. Es wurde ein nachhaltiges Finanzpaket vereinbart, welches der Aufsichtsrat gestern genehmigt hat und das uns Planungssicherheit gibt.

    Dies ist das wirklich wichtige und gute Ergebnis der Bemühungen der gesamten Löwen-Familie – jeder hat seinen Beitrag geleistet. Unser besonderer Dank gilt beiden Gesellschaftern:

    • Hasan Ismaik, der sich erneut zu einer großen finanziellen Unterstützung verpflichtet hat und
    • dem eingetragenen Verein, der sich in erheblichem Umfang an der Ausbildung unserer Junglöwen im Nachwuchsleistungszentrum engagiert.

    Gleichzeitig möchten wir uns in diesem Zusammenhang ebenso bei allen Sponsoren und Partnern sowie allen Dauerkarten-Besitzern und Fans, die sich im Rahmen der Aktion „Macht das Sechzger voll“ engagiert haben, bedanken. Wir wissen, dass wir in herausfordernden Zeiten leben und dass diese Krise noch nicht vorbei ist. Wir sind überzeugt, dass wir Erfolg haben werden, wenn wir weiterhin diese Art von Zusammenhalt zeigen.“


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5159.htm

    Die Löwen sind noch im Saisonfinish dabei durch den 4:2-Erfolg bei der SG Sonnenhof Großaspach. Daniel Wein eröffnete den Torreigen (11.), Kai Brünker drehte mit einem Doppelpack die Partie (17. und 30.). Tim Rieder gelang für die Sechziger noch vor der Pause der Ausgleich (37.). Der eingewechselte Efkan Bekiroglu machte mit einem Doppelpack innerhalb von vier Minuten alles klar (76. und 80).


    Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im letzten Auswärtsspiel der Saison in Aspach verletzungsbedingt auf Timo Gebhart und Semi Belkahia (beide muskuläre Probleme) verzichten. Aaron Berzel fehlte wegen seiner 10. Gelben Karte. Nicht im 18er-Kader standen Eric Weeger, Niklas Lang, Quirin Moll, Simon Seferings, Nico Karger, Noel Niemann, Markus Ziereis und Torwart Tom Kretzschmar. Es gab nur eine Änderung in der Startelf im Vergleich zum Unterhaching-Spiel: Felix Weber rückte für den gesperrten Berzel ins Team.


    Die Tabelle nach dem 37. Spieltag >>


    Spielverlauf: Die Löwen attackierten den Gegner früh. Die erste Strafraumszene hatten die Sechzger in der 6. Minute. Ein Freistoß von Daniel Wein aus dem rechten Halbfeld ging durch die Aspacher Abwehrreihe, das Spielgerät kam zu Tim Rieder, der aber zu überrascht war, um gezielt abzuschließen. Zwei Minuten später tankte sich Dominik Martinovic halbrechts durch die 1860-Defensive, Marco Hiller kam ihm entgegen, verkürzte den Winkel und parierte den Schuss des Aspachers (8.). Das Tor machten drei Minuten später die Löwen. Sascha Mölders legte im Strafraum die Kugel über Dennis Slamar hinweg, passte dann mit viel Übersicht zurück auf Daniel Wein, dessen 15-Meter-Schuss landete leicht abgefälscht zum 1:0 im linken unteren Eck (11.). Kurz danach flankte Fabian Greilinger von der linken Seite ins Zentrum, wo Stefan Lex zum Abschluss kam, dessen Schuss ging aber über den Querbalken (12.) Nach einer Ablage von Greilinger auf Dennis Dressel kam der dreifache Torschütze vom letzten Spiel an der Strafraumkante zum Schuss, doch Constantin Frommann tauchte ins kurze Eck ab, klärte den Ball (13.). Eine Hereingabe von Lex wollte in der 14. Minute Greilinger im Zentrum am Torhüter vorbeilegen, doch der brachte die Fingerspitzen an den Ball, verhinderte das 2:0. Eine Linksflanke von Lex verlängerte Wein mit dem Kopf auf Greilinger, der im Zentrum aus elf Metern zum Abschluss kam, aber an Frommann scheiterte (16.). Trotz der Vielzahl an Möglichkeiten der Sechzger gelang Großaspach in der 17. Minute der überraschende Ausgleich. Eine Linksflanke von Joel Gerezgiher erreichte Kai Brünker am zweiten Pfosten im Rücken von Dennis Erdmann. Der Stürmer köpfte aus sieben Metern zum 1:1 ins 1860-Tor. Der Treffer zeigte Wirkung. Nach einer halben Stunde schockte Brünker die Sechzger erneut. Erst hatte er gegen Phillipp Steinhart an der Mittellinie den Ball erobert, Martinovic schickte ihn halbrechts steil, sein Schuss im Strafraum aus halbrechter Position schlug für Hiller unhaltbar zum 2:1 im langen Eck ein (30.). Zwei Minuten später verhinderte Hiller gegen Brünker das 3:1. Nach Zuspiel von Jonas Behounek war er frei vorm Löwen-Keeper aufgetaucht, scheiterte aber aus sechs Metern (32.). Eine Wein-Ecke köpfte Erdmann in der 32. Minute knapp übers Großaspacher Tor. In der 37. Minute der wichtige Ausgleich. Mölders erlief auf der linken Seite einen Pass von Lex in die Tiefe, legte an der Strafraumkante quer auf Tim Rieder, der die Kugel gegen die Laufrichtung von Frommann links unten einschob. Ein Schuss von Dressel aus dem Rückraum konnte der SGA-Keeper in der 41. Minute gerade noch um den rechten Pfosten lenken. So blieb es zur Pause beim 2:2.

    Glück für die Löwen zu Beginn der 2. Halbzeit. Eine scharfe Hereingabe durch Martinovic fast an der rechten Grundlinie verpasste Jüllich am zweiten Pfosten per Grätsche (50.). In der 55. Minute hätten die Gastgeber beinahe die Sechzger ausgekontert. Martinovic bediente Gerezgiher in der Mitte, der kam an der Strafraumkante zum Abschluss, traf den Ball aber nicht voll, so dass Hiller ins linke Eck abtauchte, das Spielgerät herausfischte. Eine Linksflanke von Leon Klassen, auf den ebenfalls kurz zuvor eingewechselten Efkan Bekiroglu brachte dieser per Kopf aus sechs Metern aufs Tor, aber Frommann klärte erneut mit einem Reflex (59.). Eine Rechtsflanke von Martinovic rutschte ihm über den Schlappen, senkte sich gefährlich hinter Hiller herunter und landete auf der Latte (65.). Was für eine Riesenchance für Lex in der 66. Minute. Der Stürmer war nach einer Kontersituation frei im Zentrum vor Frommann, aber anstatt selbst abzuschließen wollte er Mölders anspielen, was völlig misslang. In der 76. Minute eroberte Rieder auf der rechten Seite den Ball, spielte steil auf Bekiroglu, der lief seinem Gegenspieler davon, drang in den Strafraum ein, täuschte den Schuss an, zog aber nach innen und traf zum 3:2 ins leere Tor. Vier Minuten später sogar das 4:2 durch Bekiroglu. Lex erkämpfte den Ball an der Mittellinie, Mölders passte sofort in den Raum, wo Bekiroglu frei auf Frommann zulief und ihn aus 20 Metern mit einem sehenswerten Heber überlupfte (80.).Eine Rechtsflanke von Behounek verpasste auf Aspacher Seite der eingewechselte Vicent Sadler am Fünfmeterraum (89.). Damit blieb es beim 4:2-Sieg. Die Löwen haben dadurch immer noch eine Minimalchance auf den Relegationsplatz.


    STENOGRAMM, 37. Spieltag, 01.07.2020, 18.60 Uhr


    SG Sonnenhof Großaspach – TSV 1860 München 2:4 (2:2)


    SGA: 29 Frommann (Tor) – 2 Sommer, 15 Slamar, 25 Gehring, 21 Behounek – 11 McKinze Gaines II, 34 Jüllich, 14 Krasniqi, 10 Gerezgiher – 22 Martinovic, 13 Brünker.

    Ersatz: 35 Nreca-Bisinger (Tor) – 5 Leist, 8 Ünlücifi, 17 Meiser, 36 Sadler, 37 Santoro.


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 4 Weber, 13 Erdmann, 36 Steinhart – 23 Rieder – 17 Wein, 14 Dressel – 7 Lex – 9 Mölders, 11 Greilinger.

    Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 16 Kindsvater, 20 Bekiroglu, 21 Owusu, 28 Paul, 33 Klassen, 34 Böhnlein.


    Wechsel: Ünlücifi für Gerezgiher (68.), Santoro für Brünker (79.), Meiser für McKinze Gaines II (79.), Sadler für Gehring (84.), Leist für Jüllich (84.) – Paul für Willsch (40.), Klassen für Steinhart (59.), Bekiroglu für Greilinger (59.), Owusu für Mölders (86.), Kindsvater für Wein (86.).

    Tore: 0:1 Wein (11.), 1:1 Brünker (17.), 2:1 Brünker (30.), 2:2 Rieder (37.), 2:3 Bekiroglu (76.), 2:4 Bekiroglu (80.).

    Gelbe Karten: Jüllich, Martinovic – Bonmann, Klassen.

    Zuschauer: 0 in der WIRmachenDRUCK Arena (Geisterspiel).

    Schiedsrichter: Jonas Weickenmeier (Frankfurt/Main); Assistenten: Timo Wlodarczak (Bebra-Weiterode), Dennis Meinhardt (Fulda).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5162.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.abendzeitung-muenc…90-b880-22140af04c54.html


    https://www.abendzeitung-muenc…15-b743-5218aacf60dd.html


    Nächstes Spiel:


    4.7.2020, 14 Uhr, zu Hause gegen Ingolstadt

    Es war der Tag des Dennis Dressel, der die SpVgg Unterhaching im S-Bahn-Derby beim 3:0-Erfolg der Löwen fast im Alleingang abfertigte. Dem 1:0 vor der Pause per Kopf (39.) ließ er im zweiten Durchgang in Überzahl – Alexander Winkler hatte bei den Vorstädtern Gelb-Rot gesehen (47.) – Tor Nummer zwei (57.) und drei (73.) folgen. Damit haben die Sechzger die theoretische Chance auf den Relegationsrang gewahrt.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Heimspiel im S-Bahn-Derby gegen Unterhaching verletzungsbedingt lediglich auf Semi Belkahia (muskuläre Probleme) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Eric Weeger, Niklas Lang, Simon Seferings, Benjamin Kindsvater, Nico Karger, Noel Niemann, Markus Ziereis, Leon Klassen, Kristian Böhnlein und Torwart Tom Kretzschmar. Drei Änderungen gab es im Vergleich zur Stadtderby. Für herbert Paul verteidigte Marius Willsch, für Efkan Bekiroglu kam Daniel Wein ins Team und für Timo Gebhart stürmte Fabian Greilinger.

    Spielverlauf: Erstmals wurde es in der 4. Minute gefährlich vorm 1860-Tor. Einen Freistoß hatte Alexander Winkler von der Mittellinie vors Tor geschlagen, Dominik Stroh-Engel verlängerte per Kopf auf Christoph Greger, doch der Ex-Löwe stand im Abseits. Die erste Möglichkeit für die Sechzger gab’s in der 10. Minute. Markus Schwabl hatte Fabian Greilinger fünf Meter vor dem Strafraum gefoult. Von halblinks zielte Daniel Wein aufs rechte untere Eck, bereitete Nico Mantl mit dem Schuss aber keine großen Probleme. Nur Standards brachten in der Anfangsviertelstunde Gefahr, weil beide Teams die Räume vor dem Tor geschickt zustellten. Im Anschluss an einen Konter fand Greilinger mit seiner ungenauen Hereingabe von links keinen Abnehmer. Sascha Mölders hatte am Elfmeterpunkt gelauert (18.). Im Gegenzug setzte sich Jim-Patrick Müller auf der rechten Seite durch. Seine Hereingabe von der Grundlinie wurde abgeblockt, Stroh-Engel kam vollkommen frei aus zwölf Metern zum Abschluss, aber Wein brachte noch die Fußspitze dazwischen, lenkte den Schuss neben den rechten Pfosten (19.). Einen Eckball von rechts durch Wein erreichte Aaron Berzel am ersten Pfosten, köpfte die Kugel aber knapp über die Querlatte (25.). Maximilian Krauß vergab in der 29. Minute die Riesen-Führungschance für die Gäste. Jim-Patrick Müller hatte ihn steil angespielt. An der rechten Grundlinie zog er nach innen, am verdutzten Phillipp Steinhart vorbei, schloss dann aus acht Metern mit rechts ab – knapp über die Latte. Das Tor machten die Löwen. Nach einer tollen Kombination am Strafraum schlenzte Wein die Kugel von rechts vors Tor, Dennis Dressel war mit dem Kopf zur Stelle, traf aus sechs Metern zum 1:0 ins lange Eck (39.). Einen weiten Ball von Steinhart verlängerte Winkler vor dem hinter ihm lauernden Stefan Lex aufs eigene Tor, doch Keeper Mantl hatte aufgepasst, pflückte die Kugel herunter (44.). Auf der anderen Seite konnten die Löwen ein Krauß-Flanke nicht klären, Jim-Patrick Müller drehte sich um die eigene Achse, zielte aber aus zwölf Metern übers 1860-Tor (45.). Unterm Strich eine glückliche Halbzeit-Führung für die Sechzger.

    Den ersten Aufreger gab’s kurz nach Wiederanpfiff. Hachings Kapitän Winkler, der schon Gelb gesehen hatte, wollte eine schnelle Ausführung eines Löwen-Einwurfs verhindern, kickte den Ersatzball ins Spielfeld. Schiedsrichter Florian Badstübner blieb keine andere Wahl, als im für dieses Vergehen die zweite Gelbe Karte zu zeigen und ihm zum Duschen zu schicken. Bitter: Winkler beendet nach dieser Saison seine Karriere (47.). In der 51. Minute schickte Dennis Erdmann mit einem Freistoß aus dem Halbfeld Greilinger auf der linken Seite auf die Reise. Der 19-Jährige zog im Strafraum ab, traf aber nur den Pfosten des kurzen Ecks. Ein 32-Meter-Schuss von Schwabl ging nur knapp links am 1860-Tor vorbei (55.). Zwei Minuten später schnürte Dressel seinen ersten Doppelpack für die Löwen-Profis. Nach einem Konter in Überzahl passte Steinhart nicht nach außen zu Greilinger, sondern auf Dressel im Zentrum. Der 21-Jährige zog von der Strafraumkante ab, traf unhaltbar für Mantl ins linke untere Eck zum 2:0 (57.). Wenig später kam Greilinger im Strafraum zum Abschluss, aber anstatt mit rechts zu schießen, legte er sich den Ball nochmals auf den linken Fuß, Mantl hatte dadurch die Ecke zugemacht, ließ sich nicht überwinden (60.). In der 70. Minute tauchte Lex nach Mölders-Zuspiel alleine vor Mantl auf, wollte den Hachinger Keeper überlupfen, doch der brachte reflexartig die Hand nach oben, verhinderte so das 3:0. Drei Minuten später war es Dressel, der bei einem Konter das Zuspiel des eingewechselten Efkan Bekiroglu zum 3:0 verwertete (73.). Was für ein Tag für den Youngster! Es war übrigens sein 7. Saisontreffer. Die Sechzger schraubten in der Schlussphase einen Gang zurück und spielten die Kontersituationen nicht konzentriert zu Ende, sonst hätte es ein Debakel für die Hachinger geben können. Mit dem Erfolg im S-Bahn-Derby sind die theoretischen Chancen auf den Relegationsplatz weiterhin intakt.


    STENOGRAMM, 36. Spieltag, 27.06.2020, 14 Uhr


    TSV 1860 München – SpVgg Unterhaching 3:0 (1:0)


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 13 Erdmann, 22 Berzel, 36 Steinhart – 23 Rieder – 17 Wein, 14 Dressel – 7 Lex – 9 Mölders, 11 Greilinger.

    Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 4 Weber, 5 Moll, 10 Gebhart, 20 Bekiroglu, 21 Owusu, 28 Paul.


    UHG: 1 Mantl (Tor) – 23 Schwabl, 4 Winkler, 15 Greger, 8 Dombrowka – 35 Fuchs, 27 Heinrich, 19 Krauß, 13 J.-P. Müller 7 Stroh-Engel,29 Schröter.
    Ersatz: 22 Kroll (Tor) – 10 Hufnagel, 11 Dietz, 25 Grauschopf, 26 Stierlin, 28 Turtschan, 31 F. Müller.

    Wechsel: Bekiroglu für Greilinger (62.), Weber für Erdmann (62.), Gebhart für Wein (75.), Owusu für Lex (75.), Paul für Willsch (82.) – Stierlin für Krauß (53.), Müller für Stroh-Engl (71.), Dietz für Heinrich (71.), Hufnagl für Schröter (84.).

    Tore: 1:0 Dressel (39.), 2:0 Dressel (57.), 3:0 Dressel (73.).

    Gelbe Karten: Berzel, Mölders – Krauß.

    Gelb-Rote Karte: Winkler (47.).

    Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion (Geisterspiel).

    Schiedsrichter: Florian Badstübner (Windsbach); Assistenten: Jochen Gschwendtner (Eggenfelden), Markus Huber (Wurmannsquick).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5152.htm


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    https://www.abendzeitung-muenc…51-a402-ac453a2f0c85.html


    https://www.abendzeitung-muenc…c3-a5cc-1f4a0f35b998.html


    Bildergalerie:


    http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2389.htm




    Nächstes Spiel:


    1.7.2020, 18 Uhr 60, bei Sonnenhof

    Am Ende waren es die verpassten Chancen, weswegen die Löwen im Derby dem FC Bayern II mit 1:2 unterlagen. Dabei fing es gut an. Sascha Mölders brachte sein Team in Führung (34.), aber mit dem Halbzeitpfiff konnte Okyere Wriedt eine Nachlässigkeit in der 1860-Abwehr nutzen (45.+1). Den Siegtreffer erzielten die Roten nach einem Konter durch den eingewechselten Malik Tillmann (79.).


    Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Auswärtsspiel im Grünwalder Stadion gegen Bayern II verletzungsbedingt auf Eric Weeger (Sprunggelnksverletzung) und Semi Belkahia (muskuläre Probleme) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Niklas Lang, Felix Weber, Simon Seferings, Fabian Greilinger, Benjamin Kindsvater, Markus Ziereis, Marius Willsch, Kristian Böhnlein und Torwart Tom Kretzschmar. Zwei Änderungen gab es im Vergleich zur Startelf gegen Halle. Für Daniel Wein rückte Dennis Erdmann in die Innenverteidigung, Timo Gebhart nahm den Platz von Noel Niemann ein.

    Spielverlauf: Nach 15 Sekunden hatte Okyere Wriedt die erste Chance des Spiels, köpfte die Kugel nach einer Flanke von Nicolas-Gerrit Kühn aber übers linke Kreuzeck des Löwen-Tores (1.). Fast im Gegenzug die erste Möglichkeit für die Sechzger. Efkan Bekiroglu bekam eine Kopfballverlängerung in den Lauf, aber FCB-Keeper Ron-Thorben Hoffmannn war vor ihm am Spielgerät, klärte die Situation (2.). In der 6. Minute erlief Sascha Mölders rechts im Strafraum einen weiten Ball von Dennis Dressel, versuchte von rechts im Strafraum in den Rückraum zu passen, doch die Bayern hatten das Zentrum zugestellt. Riesenchance für Stefan Lex kurz danach. Nach einem Zuspiel von Bekiroglu zögerte er aber etwas zu lange mit dem Abschluss an der Strafraumkante, Keeper Hoffmann und Angelo Stiller konnten den Schuss blocken (7.). Die Anfangsviertelstunde gehörte den Löwen. Auch in der Folge hatten sie die besseren Möglichkeiten. Ein genialer Pass von Mölders brachte Lex im Strafraum nicht unter Kontrolle, Derrick Köhn blockte die Kugel zum eigenen Torhüter (21.). In der 23. Minute überlief Wooyeong Jeong im Strafraum an der linken Grundlinie Herbert Paul, fand aber keinen Adressaten im Zentrum. Kurz danach hob Kühn im Strafraum ab, doch Schiedsrichter Christian Dingert ließ weiterlaufen (24.). Einen Lupfer von Stiller in den Strafraum verpasste Wriedt, aber Jeong halblinks kam mit der Fußspitze an den Ball, scheiterte aber aus neun Metern an Marco Hiller (32.). In der 34. Minute eroberte Dennis Dressel an der Mittellinie den Ball, passte auf den gestarteten Mölders, der pflückte den Ball mit seiner ganzen Routine aus der Luft, schloss nach wenigen Schritten aus 15 Metern ab und traf zum 1:0 ins rechte untere Eck (34.). Mit der letzten Aktion der 1. Halbzeit kamen die Bayern zum glücklichen Ausgleich. Dennis Erdmann verlor ein Laufduell gegen Jeong nach Kühn-Pass in die Tiefe, dessen Hereingabe von der linken Grundlinie nahm Wriedt am Fünfmeterraum direkt, traf zum 1:1 (45.+1). Danach war Pause.

    Glück hatten die Löwen in der 50. Minute, als Kühn nach Wriedt-Zuspiel alleine auf Hiller zusteuerte, Linienrichter Tobias Christ spät die Fahne wegen Abseits hob. Eine ganz knappe Entscheidung! Einen Jeong-Schuss halblinks aus 19 Meter aufs rechte Eck wehrte Hiller zur Seite ab (54.). Eine Minute später grätschte Richards im letzten Moment ein Zuspiel von Lex auf Mölders im Strafraum ab (55.). Kurz danach vertändelte Mert Yilmaz gegen Timo Gebhart den Ball, der Pass des Löwen ins Zentrum fand aber keinen Abnehmer (56.). Eine scharfe Hereingabe von rechts durch Gebhart verpasste Lex am vorderen Fünfmeterraum-Eck (63.). Für Gebhart und Lex brachte Trainer Michael Köllner in der 67. Minute mit Noel Niemann und Nico Karger zwei frische Offensivkräfte bei dem mörderisch hohen Tempo. Nach einem Doppelpass mit Phillipp Steinhart passte Dressel von der linken Grundlinie zurück auf Niemann, der nahm die Kugel aus zwölf Metern direkt, schoss aber genau in die Arme von Hoffmann (72.). In einer 4:2-Überzahl grätschte Richards in den Pass von Niemann den Pass auf den links vollkommen freistehenden Bekiroglu, verhinderte so die Riesenchance zur erneuten Führung (75.). In der 79. Minute liefen die Löwen in einen Konter. Jeong hatte von links die Innenverteidigung überflankt, der eingewechselte Malik Tillmann köpfte aus kurzer Distanz am zweiten Pfosten zum 2:1 ein. Wieder hat sich die alte Fußball-Weisheit bewahrheitet: Wenn man vorne die Tore nicht macht, fängt man sie sich hinten ein. Schade, denn die Löwen hatten bis dahin eine Top-Leistung geboten. Die Sechzger versuchten zwar alles in der Schlussphase, fanden aber keine Lücke in der FCB-Abwehr, die nach der Führung die Defensive verstärkt hatten.


    STENOGRAMM, 35. Spieltag, 24.06.2020, 20.30 Uhr


    FC Bayern München II – TSV 1860 München 2:1 (1:1)


    FCB II: 1 Hoffmann (Tor) – 2 Yilmaz, 5 Feldhahn, 28 Richards, 27 Köhn – 19 Welzmüller – 38 Stiller, 37 Musiala – 21 Jeong, 10 Wriedt, 11 Kühn.

    Ersatz: 12 Wagner (Tor) –4 Stanisic, 6 Will, 7 Dajaku, 17 Tillman, 18 Zaiser, 29 Kern.

    1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 22 Berzel, 13 Erdmann, 36 Steinhart – 23 Rieder, 14 Dressel – 20 Bekiroglu, 10 Gebhart, – 9 Mölders, 7 Lex.

    Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 5 Moll, 17 Wein, 18 Karger, 19 Niemann, 21 Owusu, 33 Klassen.

    Wechsel: Dajaku für Kühn (62.), Tillmann für Musiala (65.), Stanisic für Köhn (81.), Kern für Welzmüller (81.) – Niemann für Gebhart (67.), Karger für Lex (67.), Wein für Berzel (84.), Klassen für Steinhart (84.), Owusu für Dressel (84.).

    Tore: 0:1 Mölders (34.), 1:1 Wriedt (45.+1), 2:1 Tillmann (79.).

    Gelbe Karten: Welzmüller – Berzel, Erdmann

    Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion (Geisterspiel).

    Schiedsrichter: Christian Dingert (Lebecksmühle); Assistenten: Tobias Christ (Münchweiler an der Rodalb), Arno Blos (Deizisau).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5146.htm

    Für Michael Köllner schließt sich ein Kreis. Sein erstes Spiel als Löwen-Trainer bestritt er gegen den FC Bayern München II (1:1). Nun steht am Mittwoch, 24. Juni 2020, Anpfiff 20.30 Uhr, das Rückspiel im Grünwalder Stadion an. Magenta Sport überträgt das Derby live.


    Der 50-jährige Köllner will sich nicht lange mit Diskussionen aufhalten, ob es gegen die zweite Mannschaft des FC Bayern überhaupt ein richtiges Derby sei. „Ich werde das im Leben nicht vergessen“, sagt er über seine Premiere als Löwen-Coach am 24. November 2019, als sein Team nach 0:1-Rückstand nach der Pause aufdrehte und durch Dennis Dressel noch zum hochverdienten Ausgleich kam. „Realität ist: Wir spielen gegen eine Mannschaft, die eigentlich für die 3. Liga überqualifiziert ist. Es ist eine brisante Partie, bei der viel auf dem Spiel steht“, charakterisiert der Oberpfälzer das neuerliche Duell. „Bayern will vorne bleiben und wir werden versuchen, mit einem Derbysieg nochmals vorne ranzukommen.“

    Die kleinen Bayern konnten sich im Verlauf der Saison steigern, haben in den letzten 15 Spielen nur einmal verloren und führen souverän die Rückrundentabelle an. Auch im Gesamttableau nehmen sie die Pole-Position ein. Diese Steigerung empfindet Köllner als normal. „Das ist immer so bei einer zweiten Mannschaft.“ Kontinuierlich habe sich das Team weiterentwickelt, mehr Tiefe ins Spiel bekommen. „Es ist die stärkste Mannschaft der Liga. Uns erwartet ein extrem schweres Spiel, bei dem wir alles in die Waagschale werfen müssen.“

    Köllner sieht durch die Geisterspiele nach dem Re-Start einen Vorteil bei der Bayern-Reserve. „Dass die Fans weg sind, ist sicher kein Nachteil. Dadurch haben sie keine äußeren Widerstände mehr. Für eine junge, technisch beschlagene Mannschaft ist es einfacher.“ Ein Blick auf die Statistik gibt ihm Recht. Seit Wiederaufnahme des Spielbetriebs nach dem Lockdown gab es für die kleinen Bayern keine Niederlage mehr bei fünf Siegen und zwei Remis. Dazu kam dem Team von Trainer Sebastian Hoeneß entgegen, dass in der U19-Bundesliga die Saison abgebrochen wurde, er dadurch aus einem Kader von rund 40 Spielern schöpfen kann.

    „Jedes Spiel bisher war wichtig“, will Köllner das Derby nicht zu sehr hervorheben. „Es hat sicher einen anderen Charakter als das gegen Halle.“ Trotzdem kann die „Leidenschaft und Willensstärke“, die sein Team gegen die Saalestädter an den Tag gelegt hat, auch gegen den FCB der Schlüssel zum Erfolg sein. Von der Spielanlage, der Individualität und dem taktischen Repertoir sieht Köllner den Gegner überlegen. „Wir müssen in jedem Zweikampf präsenz zeigen. Es gewinnt nicht immer die fußballerisch bessere Mannschaft.“

    Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel konnte vor dem Saisonfinale eine gute Nachricht verkünden. „In der ersten Juli-Woche steht uns der komplette Kader zur Verfügung. Das ist nicht selbstverständlich. Das spricht für den Charakter der Mannschaft.“ Schließlich hätten die Spieler, die nur auf Leihbasis bei den Löwen sind oder in der kommenden Saison für einen anderen Klub spielen werden, nicht mehr nach dem 30. Juni auflaufen müssen. Dabei stehen noch die Partien bei der SG Sonnenhof Großaspach (1. Juli) und zu Hause gegen den FC Ingolstadt (4. Juli) auf dem Programm.

    Gorenzel nahm die Gelegenheit wahr, sich bei „45.000 Fans“ zu bedanken, die bisher „Geistertickets“ gekauft oder ihre Dauerkarten gewandelt haben. „Das ist eine Hausnummer. Ein Traum wäre, wenn wir das Stadion auch noch in den letzten beiden Heimspielen virtuell füllen könnten.“

    Ohnehin lobte der 48-Jährige die Fans, die sich bei Heimspielen bisher sehr diszipliniert verhalten hätten. „Bitte bleibt auch beim Derby zu Hause, kommt nicht ans Grünwalder Stadion und verfolgt das packende Spiel am Fernsehen“, so der Appell des Österreichers. Damit könne man der Mannschaft und dem Klub am meisten helfen.

    Für das Derby stehen bis auf Semi Belkahia und Eric Weeger, der sich im Training am Sprunggelenk verletzt hat, alle Spieler zur Verfügung. Zwar klagen einige aus dem Kader über diverse Wehwehchen. Das sei bei den vielen Englischen Wochen aber normal, findet Köllner. „Aber wenn es ans Eingemachte geht, sind sie dabei.“

    Die Konzentration liegt auf der eigenen Mannschaft und den eigenen Stärken. „Wir müssen auf uns schauen, denn es ist unerheblich, wer bei Bayern auf dem Platz steht.“ Bisher kamen bereits 36 Spieler zum Einsatz, darunter so Hochkaräter wie Alphonso Davies, Michael Cuisance, Fiete Arp oder Joshua Zirkzee, die einzeln einen höheren Marktwert als die komplette Löwen-Mannschaft haben. Um gegen eine solche Ansammlung an Talenten bestehen zu können, „muss jeder sein Potential ausschöpfen“, sagt Köllner, egal ob einer wie Sascha Mölders als „Alphatier“ vorangeht oder ein anderer mit einer „Laufarbeit und Schnelligkeit“ Lücken reißt. „Jeder muss sich mit seinen Stärken einbringen, einer muss für den anderen kämpfen. Nur dann haben wir eine realistische Chance.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    FCB II: 1 Hoffmann (Tor) – 2 Yilmaz, 5 Feldhahn, 28 Richards, 27 Köhn – 29 Kern – 38 Stiller, 31 Singh – 21 Jeong, 10 Wriedt, 25 Batista Meier.

    Ersatz: 12 Wagner, 22 Netolitzky (beide Tor) – 3 Mayer, 4 Stanisic, 6 Will, 7 Dajaku, 8 Rochelt, 11 Kühn, 13 Senkbeil, 14 Scott, 17 Tillman, 18 Zaiser, 19 Welzmüller, 24 Nollenberger, 30 Rhein, 33 Zylla, 37 Musiala, 42 Booth, 43 Daniliuc, 44 Waidner.

    Nicht dabei: 9 Arp (angeschlagen), 15 Mai, 32 Zirkzee, 36 Früchtl (alle Profis).


    1860: 1 Hiller (Tor) – 22 Berzel, 17 Wein, 13 Erdmann – 25 Willsch, 23 Rieder, 14 Dressel, 36 Steinhart – 20 Bekiroglu – 9 Mölders, 7 Lex.

    Ersatz: 39 Bonmann, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 3 Lang, 4 Weber, 5 Moll, 8 Seferings, 10 Gebhart, 11 Greilinger, 16 Kindsvater, 18 Karger, 19 Niemann, 21 Owusu, 24 Ziereis, 28 Paul, 33 Klassen, 34 Böhnlein.

    Nicht dabei: 2 Weeger (Sprunggelenksverletzung), 27 Belkahia (muskuläre Probleme).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktue…2fynaS0ou6AxRvboVX9KIa3vA


    Die Löwen mussten bis zur letzten Sekunde gegen den Hallescher FC zittern, bis der 2:1-Sieg unter Dach und Fach war. Stefan Lex hatte sein Team früh in Führung gebracht (8.), doch Anthony Syhre glich nach einem Standard aus (33.). Mit seinem ersten Treffer nach dem Re-Start sorgte Sascha Mölders in der 50. Minute für den Dreier.

    Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen Halle verletzungsbedingt lediglich auf Semi Belkahia (muskuläre Probleme) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Eric Weeger, Niklas Lang, Felix Weber, Simon Seferings, Fabian Greilinger, Benjamin Kindsvater, Markus Ziereis, Leon Klassen, Kristian Böhnlein und Torwart Toim Kretzschmar. Vier Änderungen gab es im Vergleich zur Startelf bei Viktoria Köln. Für Dennis Erdmann rückte Aaron Berzel in die Innenverteidigung, Herbert Paul kam für Marius Willsch auf der rechten Abwehrseite, für Kristian Böhnlein kehrte Dennis Dressel ins Mittelfeld zurück und Noel Niemann ersetzte Prince Owusu im Angriff.


    STIMMEN Köllner: „Heute war Kampf pur angesagt!“


    Spielverlauf: Den ersten Abschluss des Spiels hatten die Löwen. Stefan Lex konnte sich auf der linken Seite durchsetzen, seine Hereingabe von der Grundlinie erreichte am vorderen Fünfmetereck Sascha Mölders vor seinem Gegenspieler, der Torjäger zielte aber neben das Tor (3.). Fünf Minuten später die Führung. Ein langer Ball von Phillipp Steinhart aus der eigenen Hälfte ließ Sascha Mölders passieren, irritierte damit die HFC-Abwehr, dadurch war Lex frei, steuerte alleine auf Torhüter Kai Eisele zu und traf von der Strafraumkante zum 1:0 ins rechte untere Eck (8.). In der 14. Minute reagierte Marco Hiller nach Freistoßflanke aus dem rechten Halbfeld und anschließendem Kopfball von Jonas Nietfeld aus kurzer Distanz super, aber es wäre ohnehin Abseits gewesen. Fünf Minuten später musste Hiller gegen Mathias Fetsch Kopf und Kragen riskieren, als er ein Zuspiel am Torraum dem Stürmer per Hechtsprung vom Fuß spitzelte. Der Ex-Löwe kam dabei zu Fall und forderte wie seine Kollegen vehement Elfmeter. Doch Schiedsrichter Patrick Alt, der glänzend stand, gab nur Ecke (19.). Ein 18-Meter-Schuss von Marcel Hilßner aus halbrechter Position ging etwa einen Meter über die Querlatte (22.). Halle dominierte in dieser Phase die Partie. Eine weite Flanke von rechts durch Hilßner konnte Herbert Paul am zweiten Pfosten gerade noch per Kopf vor dem hinter ihm lauernden Fetsch klären (27.). In der 33. Minute war es dann passiert. Eine Ecke durch Julian Guttau von links verlängerte Jannes Vollert am zweiten Pfosten in die Mitte, Innenverteidiger Anthony Syhre kam im Torraum frei zum Kopfball, nickte aus kurzer Distanz zum 1:1 ein. Dieser Treffer hatte sich angedeutet! Einen langen Ball auf Lex wehrte Syhre per Kopf am Strafraum ab, die Kugel kam zu Mölders, der im Zentrum aus 24 Metern abzog, aber knapp neben den linken Pfosten zielte (39.). Mit 1:1 ging’s auch in die Kabine – ein leistungsgerechtes Ergebnis nach den ersten 45 Minuten.

    Die erste Möglichkeit nach Wiederanpfiff hatten die Gäste. Erneut war ein Eckball von Guttau der Ausgangspunkt. Doch diesmal köpfte Torschütze Syhre die Kugel aus sechs Metern übers 1860-Tor (47.). Drei Minuten später die erneute Führung für die Löwen. Mölders hatte die Kugel im Luftduell im Halbfeld festgemacht, leitete sie weiter auf Noel Niemann, der spielte den Löwen-Torjäger an der Strafraumkante halblinks in der Box an. Mölders traf aus zehn Metern ins kurze Ecke des HFC-Tors zum 2:1 (50.). Ein 21-Meter-Schuß von Lex aus halbrechter Position ging – leicht abgefälscht – in der 54. Minute nur knapp am linken Pfosten vorbei. Kurz danach konterten die Saalestädter. Hilßner legte von der rechten Strafraumseite zurück auf den Elfmeterpunkt auf Fetsch, doch der war gestolpert, brachte die Kugel deshalb nicht aufs 1860-Tor (55.). Riesendusel hatten die Sechzger in der 89. Minute. Nach Zuspiel von Dennis Mast verpasste zunächst Bentley Baxter Bahn, doch Fetsch kam am Torraum an die Kugel, grätschte sie aber genau in die Arme von Hiller (59.). Ein 16-Meter-Schuss von Tim Rieder blockte Syhre zur Ecke (63.). Der Sekunden zuvor eingewechselte Dennis Erdmann kam nach einer Steinhart-Ecke in der 65. Minute zum Kopfball, setzte die Kugel aber aus acht Metern neben das HFC-Tor. Eine Freistoßflanke von Toni Lindenhahn aus dem rechten Halbfeld erreichte Terrence Boyd aus einer Spielertraube heraus, aber sein Kopfball aus acht Metern kam zentral auf Hiller, der damit keine Probleme hatte (72.). In der 74. Minute stieg Lindenhahn im Sechzehnmeterraum Mölders in die Hacken. Auch hier forderten die Löwen vehement Elfmeter, aber Alt winkte ab. Kurz danach kam Mölders an eine scharfe Hereingabe von Steinhart, setzte die Kugel aber aus kurzer Distanz neben den linken Pfosten (76.). Eine Minute später passte Marius Willsch auf Erdmann, dessen Flanke erreichte in der Mitte Mölders, doch dessen Kopfball klatschte an die Latte (77.). In der 79. Minute scheiterte der 1860-Torjäger halbrechts aus neun Metern an HFC-Keeper Eisele. Der Torhüter blieb auch im gleichen Duell in der 82. Minute Sieger, als er einen 20-Meter-Schuss von Mölders um den linken Pfosten lenkte. Boyd grätschte am Torraum in eine Rechtsflanke von Antonios Papadopoulos, doch erneut landete der Ball in hillers Armen (86.). Eine Hereingabe von rechts durch Florian Hansch nahm Boyd aus sieben Metern mit dem Rücken zum Tor per Hacke, aber Erdmann blockte den Abschluss (89.). Ein abgefälschter Schuss von Florian Drinkuth ging in der 4. Minute der Nachspielzeit knapp übers Löwen-Tor. Damit war der hartumkämpfte Dreier für die Sechzger unter Dach und Fach.


    STENOGRAMM, 34. Spieltag, 21.06.2020, 14 Uhr


    TSV 1860 München – Hallescher FC 2:1 (1:1)


    1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 17 Wein, 22 Berzel, 36 Steinhart – 23 Rieder, 14 Dressel,– 19 20 Bekiroglu, Niemann, 9 Mölders, 7 Lex.

    Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 5 Moll, 10 Gebhart, 13 Erdmann, 18 Karger, 21 Owusu, 25 Willsch.

    HFC: 1 Eisele (Tor) – 20 Hansch, 4 Syhre, 5 Vollert, 31 Landgraf – 24 Guttau, 33 Nietfeld, 23 Hilßner, 16 Mast –7 Bahn, 10 Fetsch.

    Ersatz: 32 Müller (Tor) – 6 Lindenhahn,8 Papadopoulos, 9 Sohm, 13 Boyd, 18 Drinkuth, 22 Sternberg.

    Wechsel: Willsch für Paul (46.), Erdmann für Niemann (65.), Karger für Lex (69.), Moll für Dressel (87.) – Lindenhahn für Nietfeld (58.), Sohm für Fetsch (61.), Boyd für Guttau (61.), Drinkuth für Mast (84.), Papadopoulos für Hilßner (84.).

    Tore: 1:0 Lex (8.), 1:1 Syhre (33.), 2:1 Mölders (50.).

    Gelbe Karten: Berzel – Papadopoulos.

    Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion (Geisterspiel).

    Schiedsrichter: Patrick Alt (Illingen); Assistenten: Manuel Bergmann (Erbach), Marc Philip Eckermann (Winnenden).


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    https://www.tz.de/sport/1860-m…lner-loewen-13805987.html


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    Nächstes Spiel:


    24.6.2020, 20 Uhr 30, zu Hause gegen den FC Bäääää II