TSV 1860 München

  • Die Löwen müssen am Samstag, 5. Dezember 2020, bei Viktoria Köln ran. Im Sportpark Höhenberg treffen ab 14 Uhr zwei Teams aus der oberen Tabellenhälfte aufeinander, die beide seit vier Spielen nicht mehr gewonnen haben. Live kann die Partie bei MAGENTA SPORT und im Löwen-Radio unter www.tsv1860.de/loewenradio verfolgt werden.


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    Zunächst ergriff Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel das Wort. Der 48-Jährige zeigte sich zufrieden mit der Reaktion im letzten Heimspiel. „Die wesentlichen Punkte, die wir angesprochen haben, hat die Mannschaft im Spiel gegen Türkgücü besser umgesetzt.“ Als Beispiel führte er die Entstehung der beiden Tore auf, das Gegenpressing, das konsequente Nachschieben und das Nutzen der Überzahl-Situation. „Wir müssen uns Schritt für Schritt wieder die Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit, die uns zu Saisonbeginn ausgezeichnet hat, erarbeiten“, so die Forderung des Österreichers, der im Münchner Stadtduell die „eine oder andere unglückliche Entscheidung des Unparteiischen“ monierte. „Aber in erster Linie müssen wir uns auf die Dinge konzentrieren, die wir selbst beeinflussen können.“

    Fehlen wird in Köln Martin Pusic, der nach seinem Mittelhandbruch und anschließender Operation wieder hätte spielen können. „Es hat einen Vorfall in seinem Privatleben gegeben“, erklärte Gorenzel, „Martin wird uns weiter nicht zur Verfügung stehen. Ansonsten geben wir dazu keinen Kommentar ab.“

    Damit haben sich die Möglichkeiten für Löwen-Trainer Michael Köllner weiter eingeschränkt, der bis auf Tim Linsbichler die Woche über alle Spieler im Training hatte. „Die Jungs sind in einer guten Verfassung“, so sein Eindruck. Neben den beiden Österreichern Pusic und Linsbichler muss der Coach auch den rotgesperrten Dennis Dressel ersetzen. Dazu hat der Oberpfälzer einige Optionen in Fabian Greilinger, Erik Tallig und Leon Klassen, denen er allesamt gegen Türkgücü eine gute Leistung attestierte. Greilinger erzielte sogar die 1:0 Führung.

    Das Hauptaugenmerk von Köllner in Köln liegt auf Stabilität. „Die Viktoria ist eine extrem spielstarke Mannschaft, die taktisch von uns viel abfordern wird. Sie spielen sehr ballorientiert, haben ein gutes Flügelspiel und eine hohe individuelle Klasse. Da brauchen wir gute Lösungen.“ Mit individueller Klasse meint der Löwen-Coach Spieler wie Albert Bunjaku, Marcel Risse oder Mike Wunderlich, die nicht nur einen klangvollen Namen haben, sondern auch überdurchschnittliche Spieler in der 3. Liga sind. Trotzdem weiß der 50-Jährige, dass es mit guter Defensivarbeit alleine nicht getan ist. „Wir müssen nicht nur stabil dagegenhalten, sondern selbst Akzente setzen. Keinesfalls dürfen wir uns hinten reindrücken lassen.“

    Für Köllner ist es nicht nur wegen der zuvor angeführten Gründe ein „extrem schweres Spiel“, sondern auch weil die Viktoria „gefühlt seit Wochen kein Spiel mehr gewonnen hat“. Teilweise hätten sie die Partien kontrolliert, um dann in der Schlussphase die Gegentore zu kassieren. „Gegen einen angezählten Gegner ist es immer schwer!“

    Die Löwen selbst sind, wie die Viktoria, seit vier Partien ohne Sieg, haben aber die letzten drei Spiele nicht verloren. „Wir können an guten Tagen jede Mannschaft schlagen. Bisher hatten wir in jedem Spiel die Möglichkeit, drei Punkte zu holen“, sagt Köllner, der seinem Team trotz der Negativserie eine intakte „Gemütslage“ attestiert. „Das liegt daran, weil wir mit einer anderen Erwartungshaltung in die Saison gegangen sind. Wir wissen, was wir können, wissen aber auch, wir schwer es ist, das Woche für Woche umzusetzen.“ Trotz der vier sieglosen Partien sei der Anschluss nach vorne nicht abgerissen. „Wir haben immer noch alles in der eigenen Hand und wollen uns im vorderen Drittel behaupten“, lautet die Marschroute. Die Mannschaft habe sich zuletzt zurückgekämpft und ein gutes Gesicht gezeigt. „Das Spiel gegen Türkgücü war für die Moral wichtig. Wir müssen schauen, dass wir erneut eine gute Leistung auf den Platz bringen, dann ist die Chance groß, dass wir gewinnen!“

    Sommer-Zugang Stephan Salger, der bei Viktorias Stadtrivale FC ausgebildet wurde, kann die Sichtweise des Trainers nur bestätigen. „Die Gier, die Punkte zu holen, war in den letzten Spielen drei Spielen vorhanden.“ Zweimal – gegen Uerdingen und Türkgücü – beendete man die Partie in Unterzahl. „Das hat uns zurückgeworfen“ so der Innenverteidiger. „In Verl hatten wir die letzten zehn Minuten richtig Dampf auf dem Kessel. Wir wollen immer gewinnen, am besten schon gegen Viktoria Köln.“

    Der 30-Jährige, der seit seinem Wechsel nach München noch nie vor Zuschauern im Grünwalder Stadion gespielt hat, vermisst das ganze Drumherum. „Durch die Corona-Geschichte ist alles im Umfeld sehr isoliert. Mir fehlt die Kommunikation mit den Fans, die Strahlkraft, die Sechzig dadurch hat.“ Trotzdem geht Salger bisher sehr professionell seiner Arbeit nach. „Ich bin als gestandener Spieler hierhergekommen, will den Jungen eine Säule sein und nehme ihnen gerne den Druck ab“, beschreibt der Rheinländer seine Aufgabe bei den Löwen, die er bisher unaufgeregt erledigt hat.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    VIK: 1 Mielitz (Tor) – 22 Gottschling, 3 Rossmann, 5 Hajrovic, 7 Handle – 18 Klefisch, 4 Lorch – 19 Holzweiler, 8 Wunderlich, 11 Cueto – 12 Bunjaku.

    Ersatz: 25 Bangsow, 33 Weis (Tor) – 6 Holthaus, 9 Seaton, 10 Dej, 17 Klingenburg, 20 Kyere, 21 de Vita, 23 Fritz, 26 Stellwagen, 27 Tubluk, 28 Koronkiewicz, 29 Lewerenz, 31 Risse, 36 Lanius, 39 Thiele.

    Nicht dabei: 2 Höck (Kreuzbandriss).


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 5 Moll, 6 Salger, 36 Steinhart – 17 Wein, 8 Tallig – 31 Neudecker, 7 Lex, 11 Greilinger – 9 Mölders,

    Ersatz: 12 Szekely, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 13 Erdmann, 20 Agbowo, 21 Ngounou Djayo, 26 Durrans, 27 Belkahia, 28 Mannhardt, 30 Cocic, 32 Gresler, 33 Klassen.

    Nicht dabei: 3 Lang (Aufbautraining), 14 Dressel (Rot-Sperre), 19 Pusic (private Gründe), 22 Linsbichler (Aufbautraining).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5421.htm


  • Die Löwen sind nach der 1:2-Niederlage bei Viktoria Köln zum fünften Mal in Folge ohne Sieg. Dabei begann die Partie fast perfekt. Richard Neudecker erzielte mit einem Traumtor die Führung (16.), die Patrick Koronkiewicz noch vor der Pause egalisierte (40.). Marcel Risse gelang für die Rheinländer in der 88. Minute der Lucky Punch.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste in Köln auf Niklas Lang (Aufbautraining), Dennis Dressel (Rot-Sperre), Martin Pusic (private Gründe) und Tim Linsbichler (Aufbautraining) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Ahanna Agbowo, Marco Mannhardt und Milos Cocic. Es gab eine Veränderung in der Startelf gegenüber dem Heimspiel gegen Türkgücü: Für den rotgesperrten Dennis Dressel begann Erik Tallig.


    STIMMEN Köllner: „Viktoria Köln hat uns gnadenlos bestraft!“


    Spielverlauf: Die Gastgeber versuchten von Anpfiff weg, die Löwen unter Druck zu setzen. Die erste gute Möglichkeit hatten aber die Sechzger. In der 6. Minute passte Fabian Greilinger von der linken Seite in den Rückraum auf Sascha Mölders, der nahm das Zuspiel aus 15 Metern direkt, hatte aber zu viel Rücklage und zielte weit übers Tor. Kurz danach bekam Stefan Lex einen Ball in den Lauf gespielt, er zog von halblinks nach innen, schloss dann im Strafraum gegen die Laufrichtung von Sebastian Mielitz ab, doch sein Schuss wurde von einem Viktoria-Verteidiger noch abgefälscht, ging links einen halben Meter am Tor vorbei (6.). Im Anschluss an den zunächst abgewehrten Eckball spielte Marius Willsch Lex halbrechts im Strafraum frei. Der legte zurück auf Mölders, der aber aus sieben Metern den Ball nicht richtig traf und rechts am Tor vorbeizielte (7.). Nach einem Rückraumschuss der Löwen im Anschluss an eine Ecke kam Mölders nach einem Gestochere an den Ball, stand plötzlich frei vor Mielitz, wurde aber von Maximilian Rossmann von hinten umgesenst. Vehement und berechtigt forderte der 35-Jährige Elfmeter, Schiedsrichter Harm Osmers winkte jedoch ab (13.). In der 16. Minute die hochverdiente Führung. Quirin Moll eroberte in der Kölner Hälfte den Ball, legte zu Richard Neudecker ab. Der Mittelfeldspieler fackelte nicht lange, zog halblinks aus knapp 30 Metern ab. Die Kugel schlug wie ein Strich hoch im rechten Eck zum 1:0 ein. Auf der anderen Seite kam Mike Wunderlich nach einer Kopfballabwehr aus dem Rückraum zum Abschluss, doch Marco Hiller, der schon in die andere Ecke unterwegs war, wehrte den abgefälschten Schuss mit dem Fuß ab (18.). Einen Freistoß von halbrechts zog Wunderlich direkt auf den kurzen Pfosten, Hiller war erneut zur Stelle, faustete die Kugel weg (23.). In der 32. Minute konnten die Sechzger vor der Box den Ball nicht klären, Marcel Risse hielt einfach aus 20 Metern drauf, nur knapp ging sein Schuss über den Querbalken. Drei Minuten später fast die gleiche Szene wie in der 7. Minute. Erneut setzte sich Lex auf der rechten Seite in Szene, seine Hereingabe von der Grundlinie setzte Mölders erneut aus knapp sechs Metern neben den rechten Pfosten. Wieder hatte der Torjäger den Ball nicht richtig getroffen (35.)! Das Tor fiel auf der anderen Seite. Kai Klefisch schlug den Ball aus der eigenen Hälfte nach vorne, Patrick Koronkiewicz konnte die Kugel mit der Brust mitnehmen, schloss anschließend bedrängt von Stephan Salger aus der Drehung ab und traf zum 1:1 ins rechte untere Eck (40.). Kurz danach parierte Hiller einen 20-Meter-Schuss von Risse, wischte die Kugel über die Querlatte (41.). Kurz vor der Pause kassierte Daniel Wein seine 5. Gelbe Karte, wird den Löwen somit im Heimspiel gegen Waldhof Mannheim fehlen (43.). Mit 1:1 ging es auch in die Kabine.

    Zunächst passierte wenig vor den beiden Toren. Nach einem Foul von Quirin Moll an Risse, der dafür die Gelbe Karte sah, gab’s 20 Meter vor dem Löwen-Tor einen Freistoß (53.). Wunderlich zielte aufs linke Kreuzeck, Hiller machte sich lang, lenkte die Kugel mit einer Wahnsinnsparade um den Pfosten (54.). Ein Distanzschuss von Kevin Holzweiler nach einem verunglückten Pass von Moll ging knapp über die Querlatte (59.). Ein Diagonalball von Marius Willsch von rechts landete in der 65. Minute genau auf dem Kopf von Mölders, doch dessen Abschluss fehlte aus acht Metern die Präzision, sodass Mielitz zupacken konnte. Kurz danach flankt Neudecker von links, Moll kam zum Kopfball, setzte die Kugel aber deutlich übers Tor (67.). In der 75. Minute setzte sich Greilinger links gegen Koronkiewicz durch, seine Flanke an den zweiten Pfosten fand aber keinen Abnehmer. In vielen Aktionen fehlte auf beiden Seiten die Genauigkeit, um zu Chancen zu kommen. Einen Freistoß aus dem Halbfeld von Moll erreichte Salger in der Mitte, sein Kopfball aus neun Metern ging aber deutlich rechts am Tor vorbei (86.). Dann doch noch die Niederlage, es passierte in der 88. Minute. Koronkiewicz kam auf der rechten Seite gegen Phillipp Steinhart zum Flanken, der Ball ging quer durch den Strafraum, landete bei Risse, der halblinks einfach abzog und zum 2:1 ins kurze Eck traf. Das war der späte Lucky Punch für die Hausherren, den die Sechzger nicht mehr kontern konnten.


    STENOGRAMM, 14. Spieltag, 05.12.2020, 14 Uhr


    FC Viktoria Köln – 1860 München 2:1 (1:1)


    VIK: 1 Mielitz (Tor) – 28 Koronkiewicz, 3 Rossmann, 5 Hajrovic, 7 Handle – 18 Klefisch, 4 Lorch – 19 Holzweiler, 8 Wunderlich, 31 Risse – 39 Thiele.

    Ersatz: 25 Bangsow (Tor) – 9 Seaton, 17 Klingenburg, 20 Kyere, 23 Fritz, 26 Stellwagen, 27 Tubluk.

    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 5 Moll, 6 Salger, 36 Steinhart – 17 Wein, 8 Tallig – 31 Neudecker, 7 Lex, 11 Greilinger – 9 Mölders,

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 13 Erdmann, 21 Ngounou Djayo, 26 Durrans, 27 Belkahia, 32 Gresler, 33 Klassen.

    Wechsel: Fritz für Lorch (72.), Seaton für Thiele (77.), Tubluk für Holzweiler (82.) – Klassen für Greilinger (77.), Erdmann für Tallig (90.).

    Tore: 0:1 Neudecker (16.), 1:1 Koronkiewicz (40.), 2:1 Risse (88.).

    Gelbe Karten: Wunderlich, Koronkiewicz, Fritz, Klefisch – Greilinger, Wein, Moll, Willsch, Mölders.

    Zuschauer: 0 im Sportpark Höhenberg.

    Schiedsrichter: Harm Osmers (Hannover); Assistenten: Timo Daniel (Vechta), Patrick Holz (Münster).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktu…GofoEhDr5lhGOUpUlOIykFIGQ


    Bildergalerie:


    https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2430.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…er-moelders-13941771.html


    https://www.abendzeitung-muenc…ieglose-loewen-art-689106


    https://www.abendzeitung-muenc…g-ergebnis-spielstand-64/



    Zusammenfassung:


    https://www.br.de/mediathek/vi…:5fcbb97f9d549b001323b91d


    Nächstes Spiel:


    12.12.2020, 14 Uhr, zu Hause gegen Waldhof Mannheim

  • Zum Jahresabschluss gibt es in der 3. Liga nochmals eine Englische Woche. Für die Löwen beginnt diese am Samstag, 12. Dezember 2020, mit dem Heimspiel gegen Waldhof Mannheim. Anpfiff ist um 14.03 Uhr. Live kann die Partie bei MAGENTA SPORT und im BR Fernsehen sowie im Löwen-Radio unter www.tsv1860.de/loewenradio verfolgt werden.


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    Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel ging in der Spieltagspressekonferenz zunächst nochmals auf Martin Pusic ein, rechtfertigte seine Vorgehensweise, die letztlich Anfang dieser Woche zur Vertragsauflösung mit dem Österreicher geführt hatte. „Wir sind sehr sensibel mit diesem Thema umgegangen, nachdem sich Martin vertraulich an uns gewandt hatte, weil wir weder Depressionen noch andere private Dinge ausschließen konnten.“ An Gerüchten, so der 48-Jährige, werde er sich nicht beteiligen. „Es ist für ihn eine sehr belastende private Situation. Wir wünschen, dass er diese als Mensch gut meistert.“

    Die freiwerdenden Mittel durch die Vertragsauflösung werde man in der Wintertransferperiode nutzen, um eine „Ersatzlösung“ zu finden. Es gebe eine Spielerliste, die es nun abzuarbeiten gilt. In diesem Zusammenhang verwies Gorenzel nochmals darauf, dass ansonsten keine Nachverpflichtungen im Etat vorgesehen sind. „Der Spieleretat ist exakt der gleiche wie letzte Saison. Ich ordne ihn im Mitteldrittel der 3. Liga ein.“

    Cheftrainer Michael Köllner schaut ebenfalls nach vorne. „Es ist alles gesagt. Martin war ein Spieler von mir, deshalb fühle ich besonders mit und wünsche ihm, dass sich privat alles zum Positiven fügt.“ Durch das Fehlen des Angreifers hat der Trainer bis zur Winterpause eine Option weniger. Zudem musste er unter der Woche zwei zusätzliche Ausfälle beklagen. Johann Ngounou Dyajo verletzte sich an der Hüfte, Ahanna Agbowo am Sprunggelenk. Für beide dürfte das Spieljahr beendet sein. Dazu fehlen Dennis Dressel und Daniel Wein gegen Mannheim aufgrund ihrer Sperren.


    Löwen-Spiel gegen Waldhof live im BR Fernsehen.


    Überraschend klar positionierte sich der Löwen-Coach bereits einen Tag vor dem Spiel, wer Wein ersetzt. Es wird Dennis Erdmann sein. „Wir werden gegen Waldhof eine ganz junge Bank haben“, so Köllner, jedoch ohne Niklas Lang: „Es reicht noch nicht ganz!“ Zwar sei er wieder voll im Wettkampftraining, „aber er braucht noch Sicherheit in den Abläufen“.

    Noch immer ist der 50-jährige Fußball-Lehrer von der 1:2-Niederlage bei Viktoria Köln genervt, „weil wir hätten gewinnen müssen, so wie wir die ersten 30 Minuten gespielt haben“. Nicht nur er, die gesamte Mannschaft sei unzufrieden gewesen. „Wir haben im gegnerischen Strafraum einfach zu viel liegengelassen.“ Die Viktoria ihrerseits habe nur eine Chance vor der Pause gehabt, die gleich zum 1:1 führte. „Dadurch haben wir den Gegner zurück ins Spiel geholt. Im Moment ist unsere Statik nicht ausgewogen, wir sind nach Führungen zu hektisch.“

    Genau das wurde unter der Woche thematisiert. Denn zuletzt viel nach Führungen zu schnell der Ausgleich. „Wir dürfen nicht nur verwalten, sondern müssen die Chancen nutzen, um die Führung auszubauen.“ Trotz der Negativserie von fünf Spielen ohne Sieg sieht Köllner keine Zerfallserscheinungen. „Klar waren die letzten Wochen ärgerlich und enttäuschend. Trotzdem ist es wichtig, dass du die Dinge unter der Woche gut erledigst. Arbeit führt zu Entwicklung, Entwicklung zu Leistung und irgendwann dann auch zu den entsprechenden Ergebnissen.“ Deshalb mache es für ihn keinen Sinn, nach hinten zu blicken und jedes Spiel auf dem Seziertisch auseinanderzunehmen. „Wir haben gut trainiert, die Jungs haben Gas gegeben und sind für die Englische Woche gut gerüstet. Gegen Mannheim bedarf es wieder einer Topleistung – nicht nur über 30 Minuten.“


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    Den letztjährigen Aufsteiger bezeichnet Köllner als „richtig starke Mannschaft“, der verletzungstechnisch einige Rückschläge zu verkraften habe. Dazu käme noch die Belastung des Nachholspiels am Dienstagabend in Meppen, bei dem sich Innenverteidiger Jesper Verlaat verletzt und Arianit Ferati (Köllner: „Ein wichtiger Spieler für den Übergang ins letzte Drittel“) die fünfte Gelbe Karte eingehandelt hatte. „Das ist eine bittere Pille für Mannheim.“ Aber sein Team müsse ebenfalls einige Ausfällte kompensieren. „In Köln haben wir leichtfertig die Punkte hergegeben. Diesmal müssen wir bis zum Schluss dranbleiben.“ Egal, in welcher Verfassung und Systematik die Kurpfälzer in München antreten, die Zielsetzung ist klar: „Wir wollen das Spiel zu gewinnen!“

    Dabei genüge es nicht, nur einen guten Fußball zu spielen. Köllner mahnt eine „starke Ergebnisorientierung“ an. „Das ist der nächste Schritt, den wir gehen müssen: Vorne die Chancen nutzen, hinten die Fehlerquote minimieren und insgesamt resoluter werden.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 5 Moll, 6 Salger, 36 Steinhart – 13 Erdmann – 8 Tallig, 31 Neudecker, 11 Greilinger – 9 Mölders, 7 Lex.

    Ersatz: 12 Szekely, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 18 Knöferl, 26 Durrans, 27 Belkahia, 28 Mannhardt, 30 Cocic, 32 Gresler, 33 Klassen.

    Nicht dabei: 3 Lang (Aufbautraining), 14 Dressel (Rot-Sperre), 17 Wein (5. Gelbe Karte), 20 Agbowo (Sprunggelenksverletzung), 21 Ngounou Djayo (Hüftprobleme), 22 Linsbichler (Aufbautraining).


    SVW: 23 Bartels (Tor) – 27 Gohlke, 5 Seegert, 22 Just – 17 Costly, 35 Saghiri, 7 Ünlücifci, 19 Donkor – 16 Garcia, 9 Boyamba – 11 Martinovic.

    Ersatz: 1 Königsmann (Tor) – 3 Kouadio, 18 Gouaida, 20 Osei Kwadwo, 21 dos Santos, 29 Jurcher, 31 Hofrath.

    Nicht dabei: 4 Verlaat (Muskelfaserriss), 6 Schuster (Leistenbruch), 8 Diring (Knorpelschaden), 10 Ferati (5. Gelbe Karte), 13 Christiansen (Einblutung im Oberschenkel), 14 Roczen (Innenbandriss im Knie), 26 Marx (Entzündung der Patellasehne).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5434.htm


  • Endlich hat es mal wieder mit einem Löwen-Sieg gegen Waldhof Mannheim geklappt. Der letzte datierte aus dem Jahr 1993. Dazu fiel er mit 5:0 recht deutlich aus. Sascha Mölders mit einem lupenreinen Hattrick (3., 24. und 27.) hatte in der ersten halben Stunde die Weichen dazu gestellt, Phillipp Steinhart erhöhte per Handelfmeter auf 4:0 (54.) und setzte in der 71. Minute mit seinem zweiten Treffer den Schlusspunkt unter eine einseitige Partie.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen Waldhof auf Niklas Lang (Aufbautraining nach Sprunggelenksverletzung), Dennis Dressel (Rot-Sperre), Daniel Wein (5. Gelbe Karte), Ahanna Agbowo (Sprunggelenksverletzung), Johann Ngounou Djayo (Hüftprobleme) und Tim Linsbichler (Aufbautraining) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, und Milos Cocic. Erstmals auf der Bank nahm der 17-jährige Nachwuchsstürmer Lorenz Knöferl Platz. Eine Veränderung gab es gegenüber dem Spiel bei Viktoria Köln: Für den gelbgesperrten Wein stand Dennis Erdmann in der Startelf.

    Spielverlauf: Es dauerte keine 60 Sekunden, da kamen die Löwen erstmals gefährlich vors Gästetor. Stefan Lex hatte für Marius Willsch aufgelegt, doch der war zu zögerlich, sein Abschluss war ein Zwischending zwischen Pass und Torschuss und ging weit links am Pfosten vorbei (1.). Besser machte es Sascha Mölders wenig später. Phillipp Steinhart hatte an der linken Außenlinie auf Höhe der Mittellinie die Kugel in die Mitte geflankt, Mölders nahm sie mit der Brust mit, tauchte frei vor Jan-Christoph Bartels auf, und traf aus zwölf Metern zum 1:0 ins rechte untere Eck (3.). In der 12. Minute dribbelte Lex mit Tempo in den Strafraum, sein Gegenspieler Marcel Hofrath hatte Mühe, ihm zu folgen, stellte den Körper dazwischen, brachte den Löwen-Stürmer zu Fall, doch Schiedsrichter Mitja Stegemann ließ weiterspielen. Aber auch die Gäste hatten ihre Chance. Joseph Boyamba startete auf rechts durch, passte von der Grundlinie in die Mitte, wo Dennis Erdmann per Grätsche den Ball in höchster Not zur Eck klärte (18.). Diese brachte Hofrath nach innen, hoch auf den kurzen Pfosten, Marco Hiller hatte etwas die Orientierung verloren, der Ball lag kurz im Torraum frei, bevor ihn der Keeper über die Tor-Auslinie zur erneuten Ecke bugsierte (19.). In der 24. Minute machte Mölders seinen Doppelpack perfekt. Kurz vorm linken Strafraumeck gab es einen Freistoß, den Quirin Moll mit viel Schnitt aufs Tor zog, der 1860-Kapitän war eingelaufen, verlängerte per Kopf die Kugel zum 2:0 ins lange Eck. Vom Anstoß weg fast das 3:0, doch Keeper Bartels konnte Richard Neudeckers Linksschuss von der Strafraumgrenze zur Seite abwehren. Dort stand zwar wieder Mölders, doch der bekam diesmal keinen kontrollierten Abschluss zustande. Keine drei Minuten später war der Hattrick von Mölders aber perfekt. Neudecker schaltete schnell um und lupfte den Ball in den Lauf des Stürmers, der keine große Mühe hatte, die Kugel über Bartels hinweg ins Tor zu heben (27.). Eine Direktabnahme aus der Drehung von Lex im Strafraum nach Rechtsflanke parierte Bartels in der 37. Minute mit einem Reflex, verhinderte den vierten Löwen-Treffer. Kurz vor der Pause nochmals eine Riesenchance. Lex hatte im Strafraum bereits Waldhof-Kapitän Marcel Seegert ausgespielt, aber anstatt aus zwölf Metern selbst abzuschließen, wollte er für Fabian Greilinger auflegen, doch Gerrit Gohlke hatte den Braten gerochen, ging dazwischen und konnte die Situation bereinigen (44.). So blieb es beim 3:0 zur Pause.

    Die Mannheimer wechselten zur Pause gleich zwei Mal, versuchten nochmals den Anschluss herzustellen. Nach einem Eckball von links durch Garcia hatten die Sechzger Glück, dass Marcel Costly die Kugel genau auf Hiller köpfte (52.). Im Gegenzug kam Mölders im Strafraum zum Schuss, der zurückgeeilte Costly klärte mit dem Arm (53.). Den fälligen Strafstoß verwandelte Phillipp Steinhart , der Bartels in die falsche Ecke schickte, sicher zum 4:0 (54.). Die Löwen hatten noch weitere Chancen. Nach Hereingabe von rechts durch Neudecker kam Marius Willsch im Zentrum frei aus neun Metern zum Abschluss, hatte aber zu viel Rücklage und schoss weit übers Tor (59.). Nach einem Freistoß von Rafael Garcia kam Seegert am langen Pfosten zum Kopfball, Hiller streckte sich, wischte die Kugel über den Querbalken (68.). In der 71. Minute das 5:0. Einen Moll-Freistoß wehrte Gohlke zu kurz ab, der Ball kam zu Steinhart am linken Pfosten. Aus spitzem Winkel netzte der Verteidiger aus kurzer Distanz ein (71.). Eine Linksflanke von Greilinger ließ Neudecker passieren, Mölders kam aus 13 Metern aus der Drehung zum Abschluss, aber Bartels war abgetaucht, fischte die Kugel aus dem linken unteren Eck (74.). Garcia setzte in der 81. Minute einen Freistoß vom rechten Strafraumeck mit links knapp am kurzen Pfosten vorbei. Beinahe hätten die Debütanten Lorenz Knöferl und Matt Durrans ihren ersten Drittliga-Einsatz mit einem Tor gekrönt. Eric Tallig hatte von der Grundlinie nach innen gepasst, beide kamen aber im Zentrum freistehend nicht an die Hereingabe (85.). Am Ende verpassten die Löwen trotz vieler Einschussmöglichkeiten einen neuen Rekorderfolg in der 3. Liga, den sie beim letzten Dreier gegen Halle mit 6:1 aufgestellt hatten. Wenigstens konnten sie die Negativserie von fünf Partien ohne Sieg beenden.


    STENOGRAMM, 15. Spieltag, 12.12.2020, 14.03 Uhr


    1860 München – SV Waldhof Mannheim 5:0 (3:0)


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 13 Erdmann, 6 Salger, 36 Steinhart – 5 Moll – 8 Tallig, 31 Neudecker, 11 Greilinger – 9 Mölders, 7 Lex.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 18 Knöferl, 26 Durrans, 27 Belkahia, 28 Mannhardt, 32 Gresler, 33 Klassen.

    SVW: 23 Bartels (Tor) – 27 Gohlke, 5 Seegert, 31 Hofrath – 17 Costly, 35 Saghiri, 7 Ünlücifci, 19 Donkor – 16 Garcia, 9 Boyamba – 11 Martinovic.

    Ersatz: 25 Scholz (Tor) – 3 Kouadio, 20 Osei Kwadwo, 21 dos Santos, 22 Just, 29 Jurcher, 38 Mikonka.

    Wechsel: Belkahia für Salger (54.), Knöferl für Lex (72.), Durrans für Mölders (83.) – Osei Kwadwo für Boyamba (46.), Jurcher für Saghiri (46.), Just für Costly (77.).

    Tore: 1:0 Mölders (3.), 2:0 Mölders (24.), 3:0 Mölders (27.), 4:0 Steinhart (54., Handelfmeter), 5:0 Steinhart (71.).

    Gelbe Karten: Steinhart, Neudecker – Costly, Garcia.

    Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion.

    Schiedsrichter: Mitja Stegemann (Bonn); Assistenten: Niklas Dardenne (Nettersheim), Nico Fuchs (Odenthal).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5436.htm


    Bildergalerie:


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    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…aufstellung-13943974.html


    https://www.abendzeitung-muenc…lders-endergebnis-5-0-67/


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    Nächstes Spiel:


    15.12.2020, 19 Uhr, bei Lautern

  • Zum letzten Auswärtsspiel des Jahres reisen die Löwen zum 1. FC Kaiserslautern. Anpfiff im Fritz-Walter-Stadion ist am Dienstag, 15. Dezember 2020, um 18.60 Uhr. MAGENTA SPORT zeigt die Partie der beiden Bundesliga-Gründungsmitglieder live und kostenlos.


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    Ausgeschlafen präsentierte sich Löwen-Cheftrainer Michael Köllner in der Spieltagspressekonferenz am Montagmorgen um 9 Uhr. „Morgenstund‘ hat Gold im Mund oder der frühe Vogel fängt den Wurm“, begrüßte er die Journalisten via Zoom bestens gelaunt nach dem 5:0-Kantersieg über Waldhof Mannheim. Der frühe Termin war nötig, weil die Mannschaft am gleichen Tag bereits nach der Trainingseinheit gegen Mittag Richtung Westpfalz aufbrach.

    „Das wird ein schweres Spiel. Vom Kader her hat Kaiserslautern eine Top-Mannschaft“, findet der 50-jährige Coach und bezeichnet den Gegner als „hartes Brett“. Auch wenn die Pfälzer derzeit auf einem Abstiegsplatz rangieren, haben sie erst vier Spiele verloren bei zwei Siegen und neun Unentschieden. Die letzte Niederlage datiert vom Freitag bei der SpVgg Unterhaching. Davor blieben die Roten Teufel sieben Partien ungeschlagen. Um etwas am berühmt-berüchtigten Betzenberg zu holen, so Köllner, müsste sein Team ans Waldhof-Spiel in puncto Zweikampfstärke und Pressing anknüpfen.

    Magenta Sport zeigt kostenlos Löwen-Spiel beim 1. FC Kaiserslautern.

    Personell hat der Löwen-Coach wieder mehr Alternativen. Nach verbüßter Sperre kehren Dennis Dressel und Daniel Wein zurück. „Ob es für die Startelf reicht, wird man nach dem Training am Montag sehen. Am Sonntag hatten wir nur regenerativ trainiert“, wollte sich der Oberpfälzer noch nicht festlegen. Zwei Spieler hatten am Sonntag pausiert: Hattricker Sascha Mölders durfte im Kraftraum beim Radeln regenerieren, Stephan Salger setzte aufgrund seiner Wadenverletzung, die er sich bereits im Spiel bei Viktoria Köln zugezogen hatte, aus. Köllner ist optimistisch, dass es für den 30-Jährigen für Kaiserslautern reicht. „Es ist durch den Tag Pause schon besser geworden. Stephan wird aber nur spielen, wenn er hundertprozentig fit ist. Ansonsten bleibt er zuhause. Das wird kein Touristenausflug, sondern ein hartes Spiel.“

    Ansonsten stünde Dennis Erdmann bereit, der die Aufgabe in der Innenverteidigung gegen Waldhof zur großen Zufriedenheit des Trainers gelöst hatte. Das hatte Köllner nicht anders erwartet. „Wir haben eine homogene Truppe mit Spielern für verschiedene Positionen, die sofort auf 100 Prozent sind, wenn sie spielen.“ Ihn habe es für Dennis Erdmann gefreut, „dass wir zu Null gespielt haben, nach dem Umbau der Innenverteidigung. Natürlich auch für Marco Hiller, der schon in Köln super gehalten hatte.“ Definitiv fehlen werden auf dem Betzenberg nur die verletzten Youngsters Ahanna Agbowo, Johann Ngounou Djayo und Tim Linsbichler.


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    Köllner hofft aus das Momentum nach dem klaren Erfolg über Mannheim und auf „großen Rückenwind. Es war gut für die Psyche, auch für unsere Fans, die nicht immer gute Erfahrungen mit Waldhof gemacht hatten. Alle sind erleichtert, dass wir in die Siegesspur zurückgefunden haben. Das ist ein Parameter, der zählt. Dadurch weiß die Mannschaft, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist.“

    Sein Team sei zuletzt „klarer und konstanter“ im Spiel aufgetreten. „Für uns ist die Balance zwischen Offensive und Defensive wichtig. Grundsätzlich haben wir zuletzt gut verteidigt, hatten aber dabei immer ein, zwei Aussetzer.“ Das sei gegen Waldhof nicht der Fall gewesen. „Wir wissen aber auch, dass Mannheim an dem Tag keine Top-Verfassung hatte.“

    Trotzdem gelte es, den Schwung ins FCK-Spiel mitzunehmen. „Kaiserslautern will sich sicherlich für die Niederlage in Unterhaching revanchieren und wird versuchen, Fahrt aufzunehmen.“ Wieso es trotz dem exzellent besetzten Kader bei den Pfälzern bisher nicht zu einer Spitzenplatzierung reichte, wollte Köllner nicht bewerten. „Das ist nicht meine Aufgabe. Aber es ist schwierig, wenn du einen Trainerwechsel vollziehst und dann trotzdem kaum Spiele gewinnst. Letztlich helfen nur Siege, um in die Spur zu kommen und Selbstbewusstsein zu tanken.“ Die Roten Teufel stuft der Löwen-Coach aufgrund ihrer „hohen individuellen Qualität“ immer als „gefährlichen Gegner“ ein. „Ich hoffe, dass sie nicht ausgerechnet gegen uns diese auf den Platz bringen.“

    Im Fritz-Walter-Stadion kommt es zu einem Wiedersehen mit Tim Rieder. „Ich hatte mich stark eingesetzt, dass wir mit Tim verlängern. Das hat leider nicht geklappt“, erzählt Köllner, der dem Defensivspezialist eine hohe Wertschätzung entgegenbringt. Er habe öfters mit ihm telefoniert, zuletzt aber nicht. „Tim ist Spieler von Kaiserslautern, ich Trainer von Sechzig. Wir werden uns vor und nach dem Spiel freundschaftlich begegnen, dazwischen wird es ein harter Kampf!“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    FCK: 1 Spahic (Tor) – 22 Kleinsorge, 5 Kraus, 26 Bachmann, 14 Hlousek – 17 Rieder, 25 Sickinger – 21 Zuck, 6 Ciftci, 11 Redondo – 9 Pourié.

    Ersatz: 40 Raab (Tor) – 4 Winkler, 18 Röser, 19 Hanslik, 23 Hercher, 27 Morabet, 30 Hotopp, 32 Huth, 35 Hinault, 37 Scholz, 38 Fladung, 39 Gözütok,

    Nicht dabei: 7 Ritter (Wadenprobleme), 8 Sessa (Muskelfaserriss), 10 Skarlatidis (Leistenoperation), 20 Schad (Wadenbeinbruch), 28 Gottwalt (Verrenkungsbruch des Sprunggelenks), 33 Spalvis (Knorpelschaden), 34 Esmel (unbekannte Verletzung), 36 Bakhat (Syndesmosebandriss).

    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 5 Moll, 6 Salger, 36 Steinhart – 17 Wein, 14 Dressel – 31 Neudecker, 7 Lex, 8 Tallig – 9 Mölders.

    Ersatz: 12 Szekely, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 3 Lang, 11 Greilinger, 13 Erdmann, 18 Knöferl, 26 Durrans, 27 Belkahia, 28 Mannhardt, 30 Cocic, 32 Gresler, 33 Klassen.

    Nicht dabei: 20 Agbowo (Sprunggelenksverletzung), 21 Ngounou Djayo (Hüftprobleme), 22 Linsbichler (Aufbautraining).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5439.htm


  • Die Löwen sind in der „Elf des Tages“ am 15. Spieltag beim kicker-Sportmagazin gleich vier Mal vertreten. Zudem stellen sie mit Sascha Mölders den „Spieler des Tages“.


    Das 5:0 der Löwen im Heimspiel gegen Waldhof Mannheim war eine Befreiung nach fünf Spielen ohne Sieg. Mit Sascha Mölders, dem in der 1. Halbzeit ein Hattrick gelang, und Doppeltorschütze Phillipp Steinhart sowie Dennis Erdmann und Quirin Moll schafften vier aktuelle 1860-Spieler den Sprung in die „Elf des Tages“. Dazu kamen nochmals drei Ex-Löwen: Markus Schwabl (Unterhaching), Yannick Stark (Dresden) und Moritz Stoppelkamp (Duisburg).

    Torjäger Mölders, der im kicker die Note 1 erhielt, wurde zudem zum „Spieler des Tages“ gewählt. Das Fachblatt schreibt dazu:

    Das hat er jetzt davon. Einen Hattrick schießt keiner bei 1860 ohne Folgen - also hat Sascha Mölders ab sofort eine Debatte am Hals. Ausgerechnet sein Trainer brachte sie ins Rollen, als er nach der Mölders-Show gegen Mannheim (5:0) schwärmte, der Löwen-Kapitän sei richtig gut drauf - "in seinem letzten oder vorletzten Jahr". Die Frage, die Michael Köllner andeutete: Darf einer, der so gut in Form ist, seine Karriere beenden? Dagegen spricht, dass Mölders auch mit bald 36 zu den Besten der Liga gehört.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5440.htm

  • Die Löwen knüpften auf dem Betzenberg nahtlos ans Spiel gegen Waldhof Mannheim an, bezwangen den 1. FC Kaiserslautern mit 3:0. Richard Neudecker erzielte bereits in der 6. Minute per Freistoß die Führung, Sascha Mölders machte mit seinem 10. und 11. Saisontreffer alles klar (36. und 80.). Damit besteht die Chance im letzten Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden, die Weihnachtsfeiertage auf einem Aufstiegsplatz zu verbringen.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste auf dem Betzenberg auf Stephan Salger (Wadenprobleme), Ahanna Agbowo (Sprunggelenksverletzung), Johann Ngounou Djayo (Hüftprobleme) und Tim Linsbichler (Aufbautraining) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Marco Mannhardt, Milos Cocic und Maxim Gresler. Im Vergleich zum 5:0-Heimsieg über Waldhof Mannheim gab es nur eine Veränderung in der Startformation: Für den verletzten Salger rückte Semi Belkahia in die Innenverteidigung. Die zuletzt gesperrten Dennis Dressel und Daniel Wein nahmen auf der Bank Platz.

    Spielverlauf: Aufregung gab’s in der 5. Minute, nachdem Sascha Mölders den Ball auf Fabian Greilinger gehoben hatte. Der 20-Jährige wurde im Laufduell mit Marius Kleinsorge von den Beinen geholt, sah als letzter Spieler aber von Schiedsrichter Jonas Weickenmeier nur die Gelbe Karte. Richard Neudecker führte den Freistoß zwei Meter vor der Strafraumkante aus leicht nach links versetzt aus, zwirbelte die Kugel über die Mauer zum 1:0 ins linke Kreuzeck. Ein Diagonalpass von Greilinger erreichte in der 16. Minute rechts im Strafraum Stefan Lex, dessen Direktabnahme aus elf Metern konnte Avdo Spahic im kurzen Eck abwehren. Erneut gab es in der 24. Minute einen Freistoß für die Löwen am Sechzehnmeterraum, diesmal aber nach rechts versetzt. Neudecker und Quirin Moll standen bereit, Moll führte mit rechts aus, rutschte aber beim Schuss auf dem nassen Rasen weg, der noch leicht von der Mauer abgefälschte Ball landete am Außennetz des kurzen Pfostens. Glück hatten die Lauterer nach einer halben Stunde, als Lex von der rechten Seite in die Mitte geflankt hatte, der heransprintende Greilinger aber freistehend wegrutschte und so nicht an den Ball kam (30.). Eine Freistoßflanke von Redondo faustete Marco Hiller weg, Hendrick Zuck kam an die Kugel, sein Schuss aus 19 Metern ging aber weit am Tor vorbei (32.). Was für ein Tor in der 36. Minute. Nach einem schlechten Zuspiel setzte Lex mit dem Rücken zum Tor nach, legte zurück auf Greilinger, der halblinks abschloss. Der Ball rutschte ihm jedoch über den Schlappen, Mölders hielt den Kopf aus sieben Metern rein, vom linken Innenpfosten trudelte die Kugel zum 2:0 über die Linie (36.). Es war bereits der 10. Saisontreffer des 35-jährigen Stürmers. Kurz vor der Pause kam Jannik Bachmann gegen Marius Willsch an der Mittellinie etwas zu spät, traf ihn am Knöchel. Nach Beratung mit seinem Linienrichter zeigte Schiedsrichter Weickenmeier glatt Rot (45.). Kurz danach war die 1. Halbzeit beendet.

    Die erste Chance im zweiten Durchgang hatten die Pfälzer, doch Hiller hatte aufgepasst. Nach einem Flugball auf Zuck kam der Keeper aus seinem Strafraum, grätschte die Kugel im Halbfeld vor dem FCK-Spieler weg (50.). Im Anschluss an einen Freistoß von rechts durch Philipp Hercher köpfte Elias Huth aus acht Metern die Kugel knapp übers Löwen-Tor (52.). Auf der anderen Seite vergab Neudecker die Riesenchance zum 3:0. Der eingewechselte Dennis Dressel hatte fast von der linken Grundlinie die Kugel zurückgelegt, Neudecker nahm den Ball aus acht Metern direkt, zielte aber übers Tor (54.). Marvin Pourie kam in der 59. Minute nach Hercher-Flanke von rechts aus zehn Metern im Strafraum zum Abschluss, Semi Belkahia stellte den Körper dazwischen, lenkte den Schuss am Tor vorbei. Ein Huth-Kopfball landete drei Minuten später auf dem Dach des 1860-Gehäuses (62.). Nach einer Redondo-Freistoßflanke von rechts konnte Hiller den Ball in einer Spielertraube nur abklatschen, bekam ihn aber gegen Kevin Kraus im Nachfassen unter Kontrolle (64.). In dieser Phase ließen die Sechzger den dezimierten Gastgebern zu viele Räume. Trainer Michael Köllner reagierte, brachte Daniel Wein für Neudecker (71.). Ein Distanzschuss von Erik Tallig unter Bedrängnis ging deutlich über den Querbalken (75.). Die Löwen attackierten nun wieder früher, hielten die Roten Teufel damit vom eigenen Tor weg. Mölders krönte seine Leistung in der 80. Minute mit seinem zweiten Treffer. Nach Doppelpass mit Daniel Wein sprintete Marius Willsch zur Grundlinie, legte die Kugel zurück auf den Löwen-Torjäger, der per Flugkopfball zum 3:0 ins lange Eck einnetzte. In der Schlussphase durfte wieder der 17-jährige Lorenz Knöferl ran. Ansonsten brachten die Sechzger die Führung kräfteschonend über die Zeit.


    STENOGRAMM, 16. Spieltag, 15.12.2020, 18.60 Uhr


    1. FC Kaiserslautern – 1860 München 0:3 (0:2)


    FCK: 1 Spahic (Tor) – 22 Kleinsorge, 4 Winkler, 26 Bachmann, 14 Hlousek – 17 Rieder, 25 Sickinger – 21 Zuck, 11 Redondo – 9 Pourié, 32 Huth.

    Ersatz: 40 Raab (Tor) – 5 Kraus, 7 Ritter, 18 Röser, 23 Hercher, 27 Morabet, 39 Gözütok,

    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 13 Erdmann, 27 Belkahia, 36 Steinhart – 5 Moll – 8 Tallig, 31 Neudecker, 11 Greilinger – 9 Mölders, 7 Lex.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 14 Dressel 17 Wein, 18 Knöferl, 26 Durrans, 33 Klassen.

    Wechsel: Kraus für Sickinger (46.), Hercher für Kleinsorge (46.), Röser für Huth (72.) – Dressel für Lex (46.), Wein für Neudecker (71.), Knöferl für Greilinger (83.).

    Tore: 0:1 Neudecker (6.), 0:2 Mölders (36.), 0:3 Mölders (80.).

    Gelbe Karten: Kleinsorge, Sickinger, Redondo, Rieder, Zuck– Greilinger, Wein.

    Rote Karte: Bachmann (45.).

    Zuschauer: 0 im Fritz-Walter-Stadion.

    Schiedsrichter: Jonas Weickenmeier (Frankfurt/Main); Assistenten: Timo Wlodarczak (Bebra-Weiterode), Christian Ballweg (Mannheim).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5442.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…el-koellner-13944898.html


    https://www.abendzeitung-muenc…lders-endergebnis-3-0-70/


    https://www.abendzeitung-muenc…lders-endergebnis-3-0-70/




    Nächstes Spiel:


    18.12.2020, 19 Uhr, zu Hause gegen Wehen Wiesbaden

  • Zum Abschluss des Jahres empfangen die Löwen am Freitag, 18. Dezember 2020, den SV Wehen Wiesbaden im Grünwalder Stadion. Anpfiff gegen den Zweitliga-Absteiger ist um 18.60 Uhr. MAGENTA SPORT überträgt die Partie live.


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    Zunächst nahm Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel in der Spieltags-Pressekonferenz die Möglichkeit vor dem Jahreswechsel wahr, Danke zu sagen: den Fans, „die ihre extreme Verbundenheit in einer herausfordernden Zeit durch den Dauerkarten-Kauf bewiesen haben“, bei den Gesellschaftern für die „vertrauensvolle Zusammenarbeit“, bei Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik, der für Planungssicherheit gesorgt habe, bei allen Sponsoren, „die uns die Treue gehalten haben oder die neu dazugekommen sind“. Besonders strich Gorenzel den Hauptsponsor die Bayerische heraus, als „stärksten Partner der 3. Liga“. Schlussendlich bedankte sich der Österreicher bei allen Mitarbeitern in der Verwaltung und im Nachwuchsleistungszentrum sowie bei den Medien „für die konstruktive Zusammenarbeit“.

    Anschließend ging der 48-Jährige auf die sportliche Situation ein. „Vor einer Woche wurde noch die erste Krise unter Trainer Michael Köllner thematisiert. Nun wird von der besten Löwen-Mannschaft gesprochen.“ Solche extremen Schwankungen in der Wahrnehmung lassen Gorenzel kalt. „Wir können das alles einordnen.“ Er habe das Gefühl, dass die Mannschaft aus den letzten Wochen ihre Lehren gezogen hat, „vor allem aus dem 6:1 gegen Halle. Das hat uns nicht gutgetan, weil uns in den Spielen danach die Konsequenz gefehlt hat.“ Diese sei in den letzten beiden Partien mit dem 5:0 über Waldhof Mannheim und dem 3:0 beim 1. FC Kaiserslautern wieder dagewesen. „Die wird auch gegen Wehen Wiesbaden nötig sein!“

    Ansonsten stellte Gorenzel klar, dass er nicht fortlaufend Personalien in der Öffentlichkeit kommentieren wird. „Alle zwei Wochen steht ein anderer Spieler im Fokus, dessen Vertrag verlängert werden soll. Erst mal geht es darum, kontinuierlich Leistung zu bringen und sich auf das nächste Spiel zu konzentrieren“, mahnte er an. „Entscheidend ist die aktuelle Entwicklung der Spieler und der Mannschaft sowie die zukünftige Perspektive. Auch die finanzielle Komponente spielt eine Rolle. Wir müssen uns an unseren Rahmenbedingungen orientieren und daraus das bestmögliche machen.“

    Diesen Ausführungen schloss sich auch Trainer Michael Köllner an, der schnell die Konzentration auf das letzte Spiel des Jahres lenkte. „Es geht um wichtige drei Punkte. Wir wollen die Englische Woche gut abschließen.“ Aber, so stellte der 50-Jährige auch klar: Egal, wie das Spiel ausgehe, er sei mit dem Jahr zufrieden. „Aber mit einem Sieg gegen Wehen Wiesbaden können wir es toppen!“

    Die Hessen schätzt Köllner stärker ein als Mannheim oder Kaiserslautern. „Sie können jede Mannschaft in der Liga schlagen, haben ein extrem starkes Umschaltspiel, sind brandgefährlich. Da brauchen wir eine gute Kontersicherung bei eigenem Ballbesitz.“ Aber wenn jeder sein Aufgaben gewissenhaft erledige, sei er guter Dinge, „dass wir das Spiel gewinnen, auch wenn es ein hartes Brett wird“. Schließlich steht der SVWW in der Tabelle gerade mal einen Punkt hinter den Löwen, würde sicherlich auch gerne auf einem Aufstiegsplatz in die Weihnachtspause gehen.


    SECHZIG - Das Löwenmagazin gegen Wehen Wiesbaden ist online.


    Für die Löwen ist das Spiel am Freitag die dritte Partie in sechs Tagen. Als „sehr herausfordernd“ bezeichnet das der Löwen-Coach, der nach dem Kaiserslautern-Spiel auf dem tiefen Boden einen zusätzlichen Ausfall zu beklagen hat. Stefan Lex, zur Halbzeit ausgewechselt, wird auch gegen Wiesbaden wegen muskulärer Probleme fehlen. Ebenso Innenverteidiger Stephan Salger. „Er hat keine hundertprozentige Fitness“, so seine Begründung nach der Wadenverletzung, die er sich bereits im Spiel bei Viktoria Köln zugezogen hatte. „Wir haben genug andere im Kader, die ihre Leistungsfähigkeit nachgewiesen haben. Da müssen wir keine Experimente machen.“

    Gegen den Zweitliga-Absteiger benötige sein Team „Frische und einen guten Plan. Beide Mannschaften befinden sich auf Augenhöhe.“ Köllner fordert von seinen Jungs, dass sie genauso engagiert und entschlossen zu Werke gehen wie zuletzt. „Es ist eine kompakte Mannschaft erkennbar. Wir sind keine One-Man-Show, auch wenn immer mal wieder ein anderer Spieler im Fokus steht.“ Selbst in der Phase, in der fünf Spiele nicht gewonnen werden konnten, „sind wir bei uns geblieben und haben nach vorne geschaut“. Dabei, so erzählt der Trainer, habe man „im Innenleben“ deutlich kritischere Worte als die Medien gefunden. „Das ist ein wichtiger Parameter für uns.“

    Der Star sei deshalb für ihn die Mannschaft, „in der sich der eine für den anderen den Arsch aufreißt“. Am Ende gehe es darum, Ausfälle wie die von Lex und Salger oder zuvor von Dennis Dressel und Daniel Wein, als Kollektiv zu kompensieren. „Die hintendran sind darauf vorbereitet. Die Jungen kommen langsam, haben sich gut entwickelt und brennen auf ihren Einsatz.“ Letztlich sei dann der Kopf entscheidend. Er habe Vertrauen in alle seine Spieler, schließlich „haben wir eine Mannschaft zusammengestellt, die sich über Charakterstärke, Teamgeist und Geschlossenheit definiert“.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 13 Erdmann, 27 Belkahia, 36 Steinhart – 5 Moll – 8 Tallig, 31 Neudecker, 14 Dressel – 9 Mölders, 11 Greilinger.

    Ersatz: 12 Szekely, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 3 Lang, 17 Wein, 18 Knöferl, 26 Durrans, 28 Mannhardt, 30 Cocic, 32 Gresler, 33 Klassen.

    Nicht dabei: 6 Salger (Wadenverletzung), 7 Lex (muskuläre Probleme), 20 Agbowo (Sprunggelenksverletzung), 21 Ngounou Djayo (Hüftprobleme), 22 Linsbichler (Aufbautraining).

    SVWW: 1 Boss (Tor) – 22 Ajani, 4 Mockenhaupt, 3 Gürleyen, 25 Kempe – 13 Medic, 18 Lais – 24 Prokop, 7 Korte, 11 Malone – 9 Tietz.

    Ersatz: 26 Hamrol (Tor) – 6 Schwede, 19 Niemeyer, 20 Kuhn, 21 Hollerbach, 27 Guthörl, 37 Bischof.

    Nicht dabei: 5 Röcker (Knorpelschaden), 8 Wurtz (Sehnenverletzung am Sprunggelenk), 10 Mrowca (Knie-OP), 15 Chato (Muskelfaserriss), 16 Walbrecht (Muskelverletzung im rechten Oberschenkel), 17 Carstens (Muskelfaserriss), 32 Aigner (Trainingsrückstand).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5446.htm


  • Die Löwen verabschieden sich in die kurze Weihnachtspause mit einem 2:2 gegen den SV Wehen Wiesbaden. Dabei lagen sie durch Tor von Ahmet Gürleyen (17.) und Dominik Prokop (52.) bereits mit 0:2 zurück. In einer furiosen Schlussphase sorgten Sascha Mölders (74.) und der 17-jährige Lornez Knöferl noch für den Ausgleich (84.).


    Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen Wiesbaden auf Stephan Salger (Wadenverletzung), Stefan Lex (muskuläre Probleme), Ahanna Agbowo (Sprunggelenksverletzung), Johann Ngounou Djayo (Hüftprobleme) und Tim Linsbichler (Aufbautraining) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Marco Mannhardt und Milos Cocic. Eine Veränderung gab es gegenüber dem Spiel beim 1. FC Kaiserslautern: Für Lex stand Dennis Dressel in der Startelf.

    Spielverlauf: Von Anpfiff weg war es ein umkämpftes Spiel. Beide Teams machten die Räume eng. Erstmals wurde es in der 9. Minute vorm Löwen-Tor gefährlich, doch Phillipp Steinhart blockte den 14-Meter-Schuss von Maurice Malone. Drei Minuten später war es Gianluca Korte, der nach Zuspiel von Malone an der Strafraumkante zum Abschluss kam, sein Schuss ging aber deutlich links am Tor vorbei (12.). Nach einem Pass von Steinhart in die Tiefe kam Fabian Greilinger fast an der Grundlinie zum Flanken, seine Hereingabe in den Rückraum verpasste Sascha Mölders in der Mitte knapp (13.). Die zweite Ecke der Hessen führte zur Führung. Marvin Ajani hatte von links geflankt, Ahmet Gürleyen kam am Fünfmeterraum frei zum Kopfball, traf zum 1:0 (17.). Danach wurden die Sechzger stärker. Im Anschluss an einen Freistoß kam Dennis Dressel an den Abpraller, sein 18-Meter-Schuss war aber zu zentral, um Tim Boss vor Probleme zu stellen (22.). Im Gegenzug musste sich Marco Hiller auszeichnen , als er einen Schuss von Malone aus dem Zentrum zur Seite abwehrte (23.). Was für eine Chance in der 28. Minute für die Sechzger! Dressel hatte einen Konter genau halbrechts in den Lauf von Mölders gespielt, der kam im Strafraum frei vor Boss zum Abschluss, setzte die Kugel aber links am Tor vorbei. Zwei Minuten später faustete Boss einen Freistoß von Richy Neudecker nicht weit genug weg, der Ball sprang nach einer Steinhart-Hereingabe wie eine Billardkugel durch den Strafraum, ehe Dennis Erdmann zum Abschluss kam, aber aus 17 Metern das Spielgerät neben den linken Pfosten setzte (31.). Ein Volley-Schuss von Dressel aus 18 Metern ging deutlich über den Querbalken (33.). Auf der anderen Seite nahm Korte im Zentrum eine Hereingabe von rechts durch Ajani direkt, zielte aber aus acht Metern übers 1860-Tor (34.). Ein Dropkick von Steinhart aus 14 Metern nach Zuspiel von Neudecker ging knapp über die Querstange (44.). Kurz danach war Pause in einer ausgeglichenen Partie, bei der die Gäste nach einem Standard die Führung erzielt hatten.

    Die Löwen kamen druckvoll auf der Kabine. Eine scharfe Hereingabe von halblinks durch Dressel grätschte Gürleyen gerade noch vor Mölders weg (48.). Die Löwen verloren im Spielaufbau den Ball, Wiesbaden schaltete schnell um, Malone hatte auf dem linken Flügel viel Platz, bediente Dominik Prokop in der Mitte, der frei vor Hiller nur noch zum 2:0 einschieben musste (52.). Auf der anderen Seite kam Neudecker links im Strafraum aus 14 Metern zum Abschluss, sein Schuss aufs lange Eck lenkte Boss mit einem Reflex um den Pfosten (56.). Die Gäste verlegten sich aufs Kontern, waren immer wieder gegen die aufgerückten Löwen gefährlich. In der 70. Minute holte Hiller einen Schlenzer von Prokop aus dem rechten unteren Eck. Vorne fehlten die Ideen, die hohen Bälle wurden immer wieder Beute der physisch starken Abwehrspieler. In der 74. Minute der Anschlusstreffer. Einen Freistoß von Neudecker aus dem Halbfeld verlängerte Quirin Moll mit dem Kopf, Mölders hielt den Fuß rein, traf zum 1:2. Nach einem Eckball von rechts durch Ajani herrschte Verwirrung, aber Dennis Kempe am langen Pfosten kam nicht an die Kugel (77.). Kurz danach die nächste Chance für die Hessen. Tietz kam im Strafraum zum Abschluss, traf aber nur den rechten Pfosten (79.). Das Tor fiel auf der anderen Seite. Nach einer Freistoß-Hereingabe von Neudecker brachten die Gäste den Ball nicht weg. Semi Belkahia legte die Kugel mit dem Rücken zum Tor für den kurz zuvor eingewechselten Lorenz Knöferl ab, dessen Schuss von Ajani noch unglücklich abgefälscht an den linken Pfosten prallte und von dort den Weg zum 2:2 ins Tor fand (84.). Für den 17-Jährigen war es im dritten Einsatz das erste Tor. Beide Team versuchten noch, den Lucky Punch zu setzen. Am Ende blieb es bei der Punkteteilung.


    STENOGRAMM, 17. Spieltag, 18.12.2020, 18.60 Uhr


    1860 München – SV Wehen Wiesbaden 2:2 (0:1)


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 13 Erdmann, 27 Belkahia, 36 Steinhart – 5 Moll – 8 Tallig, 31 Neudecker, 14 Dressel – 9 Mölders, 11 Greilinger.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 17 Wein, 18 Knöferl, 26 Durrans, 32 Gresler, 33 Klassen.

    SVWW: 1 Boss (Tor) – 22 Ajani, 4 Mockenhaupt, 3 Gürleyen, 25 Kempe – 13 Medic, 18 Lais – 24 Prokop, 7 Korte, 11 Malone – 9 Tietz.

    Ersatz: 26 Hamrol (Tor) – 6 Schwede, 19 Niemeyer, 20 Kuhn, 21 Hollerbach, 27 Guthörl, 37 Bischof.

    Wechsel: Wein für Tallig (46.), Klassen für Greilinger (68.), Knöferl für Dressel (82.) – Guthörl für Malone (75.), Niemeyer für Korte (84.).

    Tore: 0:1 Gürleyen (17.), 0:2 Prokop (52.), 1:2 Mölders (74.), 2:2 Knöferl (84.).

    Gelbe Karten: Erdmann, Willsch, Mölders – Tietz, Gürleyen, Lais.

    Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion.

    Schiedsrichter: Lars Erbst (Gerlingen); Assistenten: Mario Hildenbrand (Wertheim), Timo Lämmle (Kernen).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5448.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…er-moelders-90146163.html


    https://www.abendzeitung-muenc…baden-endergebnis-2-2-73/


    https://www.abendzeitung-muenc…egen-wiesbaden-art-692947


    https://www.abendzeitung-muenc…baden-endergebnis-2-2-73/


    Nächstes Spiel:


    9.1.2021, 19 Uhr, zu Hause gegen FCB II

  • Die Winterpause war kurz und gleich im ersten Spiel des Jahres geht es gegen den FC Bayern München II, immerhin Drittliga-Meister der Vorsaison. Anpfiff der Auswärtspartie im Grünwalder Stadion ist am Samstag, 9. Januar 2021, um 14.03 Uhr. Neben Magenta Sport zeigt auch das BR Fernsehen das Derby live im Free-TV.


    PK IM LÖWEN-TV >>


    Löwen-Trainer Michael Köllner wollte sich nicht lange mit der Diskussion aufhalten, ob es gegen die Bayern-Reserve überhaupt ein richtiges Derby sei. „Das ist eine Interpretationssache. Für die älteren Löwenfans ist es wahrscheinlich keins, für die jüngeren schon. Ich tue mir schwer, in solchen Sphären zu denken. Auf alle Fälle ist es ein besonderes Spiel.“ Schließlich sind die kleinen Bayern amtierender Drittliga-Meister, besitzen den „werthaltigsten Kader“. Außerdem ärgert den Löwen-Coach immer noch die 1:2-Niederlage zum Ende der Vorsaison. „Da hätten wir nach 1:0-Führung bis zur Pause alles klarmachen können.“

    Der FCB II steht derzeit nur knapp vor einem Abstiegsplatz. Köllner lässt sich davon aber nicht täuschen, schließlich tat sich das Team auch im Vorjahr zunächst schwer, legte dann aber einen fulminanten Endspurt hin. „Auch wenn sie noch an ihrem Kader feilen, werden sie gegen uns alles reinwerfen“, ist sich der 51-Jährige sicher. Zuletzt sei die Bayern-Reserve in ihrem 3-5-2-System sehr erfolgreich gewesen. „Ein Stück weit werden wir uns am Gegner orientieren, aber sicher nicht unsere Taktik komplett umstellen. Wir wollen versuchen, unser eigenes Spiel auf den Platz zu bringen.“

    Das sei auch eine mentale Sache, zumal das Team von Holger Seitz die Löwen aggressiv attackieren wird. „Bayern kommt mit zwei Stürmern, die stark pressen. Auch die Außenbahnspieler in der Fünferkette stehen sehr hoch. Die müssen wir über- und ausspielen, uns mit wenigen Ballkontakten befreien. Dafür ist es wichtig, dass unser Positionsspiel stimmt.“ Obwohl sein Team „einen guten Ball“ spielt, die beste Offensive der Liga stellt, gab es immer wieder Spiele und Phasen, wo seine Jungs im Aufbauspiel Probleme offenbarten.


    Löwen-Spiel bei den kleinen Bayern live im BR Fernsehen.


    An diesem Thema habe man nach einer Woche Pause, in der „wir die Füße hochgelegt haben“, gezielt gearbeitet. „Im Gegenpressing und Anlaufen haben wir einige Dinge präzisiert“, ebenso beim Umschalten bei eigenem Ballbesitz. „Das kommt viel zu kurz, dass man mal ohne Wettkampfstress trainieren kann“, hadert Köllner mit der Corona bedingten Terminhatz. Dabei konnte das Team in der zweiten Woche der Winterpause „körperlich und mental“ durchschnaufen. „In dieser Woche haben wir das Training dann wieder hochgefahren, um am Samstag auf 100 Prozent zu kommen.“

    Verzichten muss er verletzungsbedingt im Derby auf Stefan Lex, der aber bereits wieder mit der Mannschaft auf dem Platz steht, und Tim Linsbichler. Fehlen wird wegen einer Gelb-Sperre auch Dennis Erdmann. Unabhängig davon wäre sein Einsatz wegen Hüftproblemen ohnehin „knapp geworden“, wie Köllner erklärte. „Ansonsten geht’s mit voller Kapelle gegen Bayern!“

    Gegen seine Gepflogenheiten gab der Löwen-Coach bekannt, dass Winter-Neuzugang Merveille Biankadi gegen seinen Ex-Klub in der Startelf stehen wird. „Er hat sich gut eingelebt, genießt einen Vertrauensvorschuss. Für mich ist er bei guten Trainingsleistungen immer ein Startelf-Spieler.“ Die Spielberechtigung des Verbandes für Biankadi war erst am Freitag bei den Löwen eingegangen.

    Der 25-Jährige wird der einzige Winter-Neuzugang bleiben, sollte nicht etwas unvorhergesehenes passieren. „Wir wollen Strukturen und eine Mannschaft aufbauen, die den maximalen Erfolg ermöglicht“, erklärte Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel, „aber im laufenden Etat stehen dafür keine zusätzlichen Mittel mehr zur Verfügung.“

    Das weiß auch der Trainer, der deshalb selbst für eine größere Breite im Kader sorgt. Zum Vorbereitungsauftakt durften vier Nachwuchsspieler mittrainieren. „Ich wollte mir einen Überblick über unsere Top-Talente verschaffen“, so die Intention. Dabei ist Köllner erneut fündig geworden. „Ich habe ein paar Spieler gesehen, die bei guter Entwicklung ein Thema für die Profi-Mannschaft werden können.“

    Noch im alten Jahr hatten sich mit Semi Belkahia und Lorenz Knöferl zwei Youngsters aufgedrängt, die nur wenige auf der Rechnung hatten. Belkahia durfte nach seiner Einwechslung gegen Waldhof in den beiden abschließenden Partien in Kaiserslautern und zu Hause gegen Wehen Wiesbaden von Beginn an in der Innenverteidigung ran. „Er hat seinen Mann gestanden“, bescheinigte ihm der Trainer. Und der erst 17-jährige Knöferl rettete mit seinem Tor gegen Wehen Wiesbaden einen Punkt und den versöhnlichen Jahresabschluss.

    „Wir orientieren uns an den wirtschaftlichen Bedingungen und arbeiten daran, den Kader breiter zu machen“, lautet Köllners Credo. Die Möglichkeiten dazu seien beim TSV 1860 München gegeben. „Auch wenn unser Etat mittelmäßig ist, so haben wir doch das Maximale aus den letzten 17 Spielen herausgeholt.“ Außerdem, so der Fußball-lehrer, „haben wir den Pusic-Ausfall mit Biankadi mehr als kompensiert“.

    Aufgrund seiner Flexibilität sei der Angreifer ein Wunschspieler gewesen. „Merv deckt verschiedene Themen ab, kann sowohl auf dem Flügel als auch im Zentrum spielen. Bei eigenem Ballbesitz verschafft er uns Zeit, hat Tempo und ist gut im Torabschluss.“ Eins soll er aber nicht sein: Ein Mölders-Ersatz. „Ich hoffe nicht, dass wir ihn ersetzen müssen“, ist der Torjäger eine feste Größe in Köllners Plan.

    Der Löwen-Coach, der einst im Drittliga-Derby seinen Einstand bei den Sechzgern gab, bedauert, dass aufgrund der Pandemie keine Zuschauer zugelassen sind. „Schade, solche Spiele sind ein Highlight. Bei meinem ersten Spiel habe ich gesehen, welche Kraft unsere Fans entwickeln können. Mit Zuschauern wäre es sicher ein ganz anderes Spiel.“ Trotzdem wünscht sich Köllner ein „emotionales Derby“, natürlich in einem fairen Rahmen. „Wir wollen unsere Aufgaben so gut erledigen, dass wir am Ende den Platz als Sieger verlassen werden.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    FCB II: 39 Hoffmann (Tor) – 4 Stanisic, 40 Lawrence, 5 Feldhahn, 26 Arrey-Mbi, 2 Vita – 38 Stiller, 19 Welzmüller – 24 Scott, 10 Kern – 9 Arp.

    Ersatz: 23 Schneller (Tor) – 3 Mayer, 6 Tiago Dantas, 7 Dajaku, 8 Rochelt, 11 Kühn, 13 Senkbeil, 14 Jastremski, 15 Lungwitz, 18 Zaiser, 20 Karatas, 21 Borges, 22 Booth, 30 Ontuzans, 32 Musiala, 35 Zirkzee, 42 Brückner.

    Nicht dabei: 17 Tillman (Kreuzbandriss), 44 Waidner (Schulterverletzung).


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 6 Salger, 27 Belkahia, 36 Steinhart – 5 Moll – 8 Tallig, 31 Neudecker, 14 Dressel – 9 Mölders, 19 Biankadi.

    Ersatz: 12 Szekely, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 3 Lang, 11 Greilinger, 17 Wein, 18 Knöferl, 20 Agbowo, 21 Ngounou Djayo, 26 Durrans, 28 Mannhardt, 30 Cocic, 32 Gresler, 33 Klassen.

    Nicht dabei: 7 Lex (Trainingsrückstand), 13 Erdmann (5. Gelbe Karte), 22 Linsbichler (Aufbautraining nach Schambeinentzündung).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5459.htm



    Das Fußball-Jahr der Löwen startet gleich mit einem richtigen Kracher: Die Sechzger gastieren am Samstag, 9. Januar 2021, bei den kleinen Bayern.Aufgrund der Corona-Bestimmungen sind keine Zuschauer zugelassen. Verzichten müssen die Fans aber nicht auf die Partie. Einmal mehr überträgt neben MAGENTA SPORT das BR Fernsehen im Free-TV ab 14 Uhr live aus dem Grünwalder Stadion.


    Anpfiff ist um 14.03 Uhr. Moderiert wird die Übertragung von Markus Othmer, Kommentator ist Florian Eckl. Als Studiogast und Experte fungiert Manfred „Manni“ Bender. Das Derby ist aber nicht nur im Fernsehen zu sehen, sondern wird auch unter www.br.de/mediathek/live im Internet gestreamt.

    Außerdem gibt‘s immer samstags ab 17.15 Uhr in „Blickpunkt Sport“ eine halbstündige Zusammenfassung der Drittliga-Partien mit bayerischer Beteiligung.

    Ebenfalls mittendrin sind Fußball-Fans im Drittliga-Geschehen mit den Netz- und Digitalangeboten des Bayerischen Rundfunks. Sowohl unter BR24sport.de als auch in der Nachrichten-App BR24 und den Social-Media-Kanälen der BR-Sportredaktion gibt es alle Tore der bayerischen Drittligisten sowie aktuelle Informationen.

    Im Hörfunk ist der Bayern 1-Klassiker „Heute im Stadion“ mit über einer Million Hörerinnen und Hörern die erste Adresse: Die Bundesliga-Sendung (samstags 15.05 bis 18.00 Uhr) berichtet immer auch über die aktuellen Drittliga-Spiele mit bayerischer Beteiligung. Zudem ist die 3. Liga fester Bestandteil des Fußballsamstags im Inforadio B5 aktuell.

    Natürlich können alle Begegnungen der 3. Liga über ein Abo bei Magenta Sport verfolgt werden. Das Unternehmen der Telekom überträgt seit der Saison 2017/2018 alle Drittliga-Spiele live. Dazu findet samstags, dienstags und mittwochs in Englischen Wochen zudem eine Live-Konferenz zu den laufenden Partien statt.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5458.htm

  • Die Löwen beendeten den Derby-Fluch und bezwangen den FC Bayern München II mit 2:0. Nach dem Platzverweis für Joshua Zirkzee war es ein Eigentor von Timo Kern, das die Sechzger in Führung brachten. In der Nachspielzeit war es Winterneuzugang Merveille Biankadi, der endgültig alles klar machte (90.+2). Die Löwen sind damit seit vier Spielen ungeschlagen.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Derby auf Stefan Lex (Trainingsrückstand), Dennis Erdmann (5. Gelbe Karte) und Tim Linsbichler (Aufbautraining nach Schambeinentzündung) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Ahanna Agbowo, Johann Ngounou Djayo, Matthew Durrans, Marco Mannhardt und Milos Cocic. Im Vergleich 2:2 vor Weihnachten gegen Wehen Wiesbaden gab es nur zwei Veränderungen in der Startformation: Stephan Salger rückte für den gesperrten Erdmann in die Innenverteidigung. Winterneuzugang Merveille Biakadi begann für Dennis Dressel.

    Spielverlauf: Die Bayern nahmen das Derby ernst, hatten mit Ron-Thorben Hoffmann, Joshua Zirkzee, Fiete Arp und Chris Richards gleich vier Profis aufgeboten. Trotzdem hatten die Löwen bereits nach wenigen Sekunden die erst Chance. Nach einer Flanke von Phillipp Steinhart aus dem linken Halbfeld kam Sascha Mölders zum Kopfball, köpfte aber aus acht Metern genau in die Arme von Hoffmann (1.). In der 5. Minute wurde es vor dem 1860-Tor erstmals gefährlich. Zum Glück übersah Timo Kern dabei den besser postierten Arp. Sein 15-Meter-Schuss wurde geblockt. Im Gegenzug konnte Richards nur mit einer Grätsche im Strafraum gegen Erik Tallig schlimmeres verhindern (6.). Zunächst dachten die Zuschauer, dass Schiedsrichter Martin Petersen Elfmeter gibt, weil seine Geste etwas zweideutig war. Es ging aber mit Abstoß weiter. Nach Steinhart-Zuspiel in den Rücken der Abwehr tauchte Fabian Greilinger halblinks vor Hoffmann auf. Der FCB-Keeper wehrte den Schuss des Angreifers mit dem Fuß ab, Mölders nahm den Abpraller aus 14 Metern artistisch per Seitfallzieher, scheiterte aber ebenfalls am Torhüter (9.). Marius Willsch legte in der 12. Minute von rechts in den Rückraum, Tallig an der Strafraumkante zögerte aber zu lange mit dem Abschluss, wodurch die Chance verpuffte. Im Anschluss an einen Zweikampf zwischen Stephan Salger und Timo Kern hatte der Linienrichter Einwurf für die Löwen angezeigt, der Schiedsrichter gab aber Freistoß. Angelo Stiller brachte von rechts den Ball in die Mitte, wo Kern am ersten Pfosten frei zum Kopfball kam, aber Marco Hiller abtauchte, die Kugel aus dem rechten unteren Eck kratzte (19.). Eine Freistoßflanke von Quirin Moll aus dem rechten Halbfeld rutschte Zirkzee über den Kopf, Tallig dahinter nahm die Kugel direkt, zielte aber knapp am rechten Pfosten vorbei. (24.). Auf der anderen Seite ging Zirkzee, der in dieser Szene keine Chance hatte, den Ball zu spielen, gegen Löwen-Keeper Hiller mit dem gestrecktem Bein voraus rein (25.). Minutenlang musste Hiller, der am Kopf blutete, behandelt und die Wunde geklammert werden. Nach zwei Minuten zeigte Schiedsrichter Petersen dem Bayern-Spieler, der sich beim 1860-Keeper für sein Einsteigen fair entschuldigte, die Rote Karte. Hiller musste das verblutete Trikot wechseln, bevor es nach fünfminütiger Unterbrechung weiter ging. Kurz danach die Riesenchance für die Löwen. Neudecker hatte rechts in die Tiefe auf Greilinger gepasst, dessen Hereingabe traf Mölders nicht voll, doch die Kugel landete bei Steinhart am langen Pfosten. Dessen Schuss aufs lange Eck klärte Jamie Lawrence für seinen geschlagenen Keeper auf der Linie (32.). Danach wurde es wieder etwas ruhiger auf dem Spielfeld. Beide Teams versuchten, sich auf die neue Situation einzustellen. Ein Steinhart-Schuss aus 21 Metern fälschte Angelo Stiller zur Ecke ab (42.). Zwei Minuten später lag die Kugel dann doch im Bayern-Tor. Nach Foul an Tallig gab es einen Freistoß im linken Halbfeld. Neudecker brachte den Ball scharf in die Mitte, Kern wollte am #Elfmeterpunkt klären, grätschte in die Hereingabe. Vom rechten Innenpfosten fand die Kugel anschließend den Weg zum 1:0 ins Tor (44.). Eine verdiente Führung für die Sechzger! In der Nachspielzeit versuchte es Tiago Dantas noch mit einem Distanzschuss, zielte aber zwei Meter am linken Pfosten vorbei (45.+3). Nach fünf Minuten Nachspielzeit schickte der Unparteiische beide Teams zur Pause in die Kabine.

    Eine Hereingabe von Tallig legte Merveille Biankadi am kurzen Pfosten mit dem Rücken zum Tor auf Marius Willsch ab, der schoss sofort auf spitzem Winkel, doch Hoffmann war zur Stelle, wehrte mit dem Fuß ab (49.). Einen Freistoß an der linken Strafraumseite zog Arp in der 54. Minute mit rechts direkt aufs Tor, doch der Schuss ging knapp über die Querlatte. Der eingewechselte Dennis Dressel setzte sich links durch, passte von der Grundlinie scharf auf Mölders am ersten Pfosten, der traf aber die Hereingabe am Fünfmeterraum nicht voll (59.). Kurz danach passte Willsch rechts in die Tiefe auf Mölders, der lief in den Strafraum, ließ Thiago Dantas aussteigen, sein Schuss mit links wurde aber von Lawrence zur Ecke geblockt (61.). In der 66. Minute warf sich Hiller nach einem FCB-Konter vor die Beine von Arp, der nach Pass von Kern freie Bahn hatte. Doch der Löwen-Keeper griff sich sicher die Kugel sicher. Einen Lupfer von Neudecker konnte Richards im Strafraum gerade noch vor dem hinter ihm lauernden Mölders klären (71.). Nach einem abgewehrten Freistoß kam der Ball zurück in die Mitte, wo Lawrence unbedrängt zum Schuss kam, doch Moll brachte das Bein dazwischen, wehrte den Abschluss zur Ecke ab (76.). In dieser Phase wirkten die Löwen verunsichert, schafften kaum Entlastung und handelten sich viele Standards in Tornähe ein. Kurz danach war es Kern, der nach Rechtsflanke am Elfmeterpunkt an die Kugel kam, sein Seitfallzieher ging aber deutlich am rechten Pfosten vorbei (78.). Nach einer Stiller-Ecke brachte Feldhahn per Kopf die Kugel aufs Tor, doch Hiller war zur Stelle, fing das Spielgerät ab (85.). In der Nachspielzeit passte Moll auf Biankadi, der setzte sich gegen Richards durch, schloss aus acht Metern ab und traf zum 2:0 (90.+2). Damit war die Partie endgültig entschieden. Talent Maxim Gresler durfte noch für den Torschützen debütieren.


    STENOGRAMM, 18. Spieltag, 09.01.2021, 14.03 Uhr


    FC Bayern München II – 1860 München 0:2 (0:1)


    FCB II: 1Hoffmann (Tor) – 40 Lawrence, 5 Feldhahn, 28 Richards – 4 Stanisic, 2 Vita, 6 Tiago Dantas, 38 Stiller, 10 Kern – 9 Arp, 35 Zirkzee.

    Ersatz: 12 Wagner (Tor) – 7 Dajaku, 14 Jastremski, 15 Lungwitz, 18 Zaiser, 24 Scott, 26 Arrey-Mbi.

    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 6 Salger, 27 Belkahia, 36 Steinhart – 5 Moll – 19 Biankadi, 31 Neudecker, 8 Tallig, 11 Greilinger – 9 Mölders.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 14 Dressel, 17 Wein, 18 Knöferl, 32 Gresler, 33 Klassen.

    Wechsel: Dajaku für Arp (68.), Scott für Tiago Dantas (68.), Jastremski für Lawrence (82.) – Dressel für Greilinger (46.), Wein für Belkahia (73.), Gresler für Biankadi (90.+3).

    Tore: 0:1 Kern (44., Eigentor), 0:2 Biankadi (90.+2).

    Gelbe Karten: Stiller, Stanisic – Belkahia, Greilinger, Biankadi.

    Rote Karte: Zirkzee (27., gefährliches Spiel).

    Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion.

    Schiedsrichter: Martin Petersen (Stuttgart); Assistenten: Marc Philip Eckermann (Winnenden), Gaetano Falcicchio (Konstanz).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5461.htm


    Bildergalerie:


    https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2435.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…hua-zirkzee-13952029.html


    https://www.abendzeitung-muenc…t-traum-debuet-art-697196


    https://www.abendzeitung-muenc…is-spielstand-zirkzee-76/


    https://www.abendzeitung-muenc…is-spielstand-zirkzee-76/




    Spiel in voller Länge (Video):


    https://www.br.de/mediathek/vi…:5ff9d0ba2667c5001a049988


    Nächstes Spiel:


    18.1.2021, 19 Uhr, zu Hause gegen Ingolstadt

  • Die Löwen beenden am Montagabend, 18. Januar 2021, gegen den FC Ingolstadt nicht nur den 19. Spieltag, sondern auch die Vorrunde. Im Grünwalder Stadion empfängt um 18.60 Uhr zum Spitzenspiel der Tabellendritte den -zweiten. Die Partie ist nur bei MAGENTA SPORT zu sehen. Das Löwen-Radio sendet unter www.tsv1860.de/loewenradio/ ab 18.45 Uhr live.


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    1860-Cheftfrainer Michael Köllner gratulierte auf der Pressekonferenz am Freitag zuerst Robert Reisinger zum 57. Geburtstag, wünschte ihm alles, „was er sich selbst vorstellt“. Anschließend wurde er sehr persönlich. Sein Vater war vergangene Woche noch vor dem Derby überraschend verstorben. Für die große Anteilnahme bedankte sich der Löwen-Coach. „Besonders bei Hasan Ismaik, bei unserem Präsidium, beim Verwaltungs- und Aufsichtsrat, den Unternehmern für Sechzig, den Meisterlöwen, der U21, der ARGE-Vorstandschaft, bei der Löwen-Geschäftsstelle und stellvertretend für alle Fanclubs bei den Naabtal Löwen Schwandorf sowie bei den mega-vielen Anhängern unseres Vereins. Viele haben mir auf unterschiedlichen Wegen ihr Beileid ausgedrückt. Das hat meiner Familie und mir sehr gut getan.“

    Danach lenkte er den Fokus aufs Sportliche, blickte nochmals auf das Derby gegen den FC Bayern II zurück. „Es war wichtig, dass wir gewonnen haben!“ In der 1. Halbzeit habe sein Team ein gutes Spiel gezeigt, nach dem Seitenwechsel sei es „unrund“ gelaufen. „Das lag auch an mir.“ Er habe Fabian Greilinger zur Pause rausgenommen, weil er Gelb vorbelastet war. „Gerade junge Spieler neigen zu Unkonzentriertheit. Ich wollte verhindern, dass wir Zehn gegen Zehn zu Ende spielen.“ Trotzdem hätte seine Mannschaft aus dem Spiel heraus im zweiten Durchgang nichts zugelassen. „Der Gegner war nur bei Standards gefährlich. Und da war dann Marco Hiller da.“

    Seinen Schlussmann bezeichnete Köllner als „Krieger“. Gefühlt habe sich der 23-Jährige unsterblich gemacht, als er trotz Kopfverletzung weiterspielte. „Marco war der Held des Tages. Er hat für den Mannschaftserfolg extrem zurückgesteckt, wollte unbedingt dem Team helfen.“ Deswegen freut es den 51-Jährigen besonders, dass sein Keeper fürs FIFA21-Team von EA Sports nominiert wurde. „Das ist eine schöne Erinnerung. Für einen Drittligaspieler ist das was außergewöhnliches. Es war nach Marius Willsch, zwei Mal Dennis Dressel und Sascha Mölders bereits die fünfte Nominierung eines Löwen in dieser Saison.“

    Die lange Pause bis zum Spiel am Montag begrüßte der Trainer. „Ich bin froh, dass wir eine lange Woche haben, weil es nach einem emotionalen Derby schwierig ist, sofort wieder in den normalen Spielmodus umzuschalten.“ Zumal mit den Schanzern erneut eine Herkulesaufgabe auf sein Team wartet. Ähnlich wie gegen den FC Bayern II hatte man in der Vorsaison aus zwei Spielen nur ein Pünktchen geholt. „Das ärgert uns“, macht der Oberpfälzer keinen Hehl daraus.

    Die Ingolstädter Mannschaft, die den Zweitliga-Aufstieg durch ein Gegentor in der 96. Minute im Relegationsrückspiel gegen den 1. FC Nürnberg nur knapp verpasste, hat sich kaum verändert. „Für Maximilian Thalhammer ist Marc Stendera gekommen.“ Das sei die einzige Veränderung, erklärte der Coach ohne Wertung. „Ingolstadt spielt nicht schön, aber geduldig. Sie wissen, wie man Spiele gewinnt“, sagt Köllner. Zuletzt habe Peter Jackwerth, der Vorstandsvorsitzende der Schanzer, nochmals verbal die Aufstiegsambitionen unterstrichen. Dazu wurde der bundesligaerfahrene Brasilianer Caiuby verpflichtet. „Daran sieht man, dass bei Ingolstadt die Transferaktivitäten noch nicht beendet sind.“

    Köllner erwartet einen Gegner, der unbedingt gewinnen will. Denn durch die Corona bedingte Spielabsage von Tabellenführer Dresden hat der FCI die Möglichkeit, die Sachsen zu überflügeln. „Aber wir können auch solche Spiele gewinnen. Wir wissen, dass wir nicht alleine im Stadion sind, dass Tausende uns zu Hause die Daumen drücken.“ Deswegen fand der Trainer auch die Aktion von Sascha Mölders und der Mannschaft gut, den Derbysieg vor der Westkurve mit einer Videobotschaft an die Fans zu feiern. „Wir werden auch diesmal alles tun, um zu gewinnen“, verspricht er.

    Gegen den derzeitigen Tabellenzweiten muss Köllner auf den gelbgesperrten Fabian Greilinger verzichten sowie auf Tim Linsbichler, der aber mittlerweile wieder ins Lauftraining eingestiegen ist. „Er hat eine harte Zeit hinter sich“, äußert der Coach Mitgefühl mit dem Österreicher, „aber es geht Schritt für Schritt voran.“

    Auch Hiller, bei dem am Samstag die Fäden gezogen werden, und Stefan Lex sind mit von der Partie. „Er muss sich zeigen, ob er fit für 90 Minuten ist“, sagt Köllner über den Stürmer, der schon vor der kurzen Winterpause ausgefallen war. Dazu bleiben ihm noch einige Trainingseinheiten. Zur Not hätte es bei Lex schon gegen die kleinen Bayern für einen Kurzeinsatz gereicht. „Aber wir wollten nichts übers Knie brechen. Gerade bei dem Wetter sind muskuläre Probleme gefährlich. Wir wollen ihn kontinuierlich an die Belastung gewöhnen, um zu sehen, für was es am Ende reicht.“

    Köllner hat die Qual der Wahl. Obwohl bei der letzten Partie Dennis Erdmann gesperrt fehlte, saßen Daniel Wein und Dennis Dressel auf der Bank. „Gerade für Vino tut mir das unendlich leid. Er ist ein Lieblingsspieler von mir.“ Ähnlich sei es bei Dressel gelagert. Doch auf der Sechser-Position hat sich Quirin Moll zuletzt festgespielt, auch weil mit Semi Belkahia ein zusätzlicher Innenverteidiger zur Verfügung steht. „Quirin macht einen richtig guten Job auf der Sechs. Es war am Anfang der Saison nicht zu erwarten, dass er bei mir gesetzt sein wird. Er ist ein absoluter Leistungsträger“, so der Trainer über den Dachauer. Auch Belkahia konnte seit seiner Rückkehr nach langer Verletzungszeit überzeugen. „Jeder erfüllt seinen Job zu 1.860 Prozent“, lobt Köllnerseine Truppe.

    Das wird auch gegen die Schanzer vonnöten sein, denen der Löwen-Coach eine geduldige und konzentrierte Spielweise attestiert. „Defensiv sind sie richtig gut, lassen wenig zu. Zwickau hatte im Heimspiel nur eine Chance.“ Um sich eigene Möglichkeiten herauszuspielen, müsse sein Team ein gutes Übergangsspiel zeigen. „Aber meine Mannschaft kann das, ist offensiv ein richtiges Pfund in der 3. Liga.“ Doch auch defensiv müsse man auf der Hut sein. „Ingolstadt hat eine gute, individuelle Qualität in der Offensive. Wir brauchen eine richtig starke Leistung, um einer Mannschaft, die vom Etat weit vor uns liegt, Paroli zu bieten.“

    Köllner hofft, dass der 2:0-Erfolg gegen den FC Bayern II sein Team „richtig in Schwung“ gebracht hat. „Wir waren im Derby aggressiv und frisch. Diese Stärke und Wucht müssen wir auch gegen Ingolstadt wieder zur Geltung bringen.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 6 Salger, 27 Belkahia, 36 Steinhart – 5 Moll – 8 Tallig, 31 Neudecker, 14 Dressel – 9 Mölders, 19 Biankadi.

    Ersatz: 12 Szekely, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 3 Lang, 7 Lex, 17 Wein, 18 Knöferl, 20 Agbowo, 21 Ngounou Djayo, 26 Durrans, 28 Mannhardt, 30 Cocic, 32 Gresler, 33 Klassen.

    Nicht dabei: 11 Greilinger (5. Gelbe Karte), 22 Linsbichler (Aufbautraining nach Schambeinentzündung).


    FCI: 24 Buntic (Tor) – 17 Heinloth, 4 Paulsen, 27 Keller, 19 Gaus – 34 Röhl, 10 Stendera, 25 Kotzke, 35 Bilbija – 7 Eckert Ayensa, 30 Kutschke.

    Ersatz: 1 Jendrusch (Tor) – 5 Antonitsch, 9 Kaya, 11 Beister, 14 Elva, 16 Kurzweg, 18 Büch, 20 Hawkins, 22 Niskanen, 23 Krauße, 31 Butler, 37 Sussek.

    Nicht dabei: 3 Franke (Sprunggelenksverletzung), 6 Preißinger (Trainingsrückstand nach Schulterverletzung), 21 Schröck (Aufbautraining), Caiuby (muskuläre Probleme).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5471.htm


  • Das dürfte ein ganz knappes Spiel werden, auch bei den Buchmachern sind die Wettquoten fast ausgeglichen. Ich hoffe dass 1860 von Anfang an Gas gibt und den Gegner unter Druck setzt, bloß nicht in die Passivität drängen lassen, denn dann kann Ingolstadt seine individuelle Offensivstärke voll ausspielen. Ich tippe auf ein 2:2 und hoffe, dass es reicht um erstmal auf Platz 3 zu bleiben.