TSV 1860 München

  • Die Löwen bleiben auch im elften Spiel in Folge ungeschlagen. Beim 1:1 beim SV Meppen reichte es aber nur zu einem Punkt, weil das Team von Michael Köllner die Anfangsphase verschlief. Deniz Undav gelang bereits in der 4. Minute die Führung für die Gastgeber, die Noel Niemann kurz nach der Pause zum Endstand ausglich (50.).


    Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Auswärtsspiel in Meppen auf Niklas Lang, Benjamin Kindsvater, und Semi Belkahia wegen Trainingsrückstands nach Verletzung verzichten. Eric Weeger, Simon Seferings, Fabian Greilinger, Nico Karger, Markus Ziereis, Herbert Paul, Kristian Böhnlein und Tom Kretzschmar standen nicht im 18er-Kader. Im Vergleich zum Waldhof-Spiel gab es nur eine Veränderung in der Startelf: Phillipp Steinhart kehrte nach Gelb-Sperre für Leon Klassen zurück. Erstmals nach seiner Verletzung nahm Tim Rieder wieder auf der Bank Platz.


    STIMMEN Köllner: „Das Tor von Noel ist Extraklasse!“


    Spielverlauf: Der zweite Eckball durch Hassan Amin brachte bereits die Gastgeber in Front. Von links hatte er den Ball an den kurzen Pfosten gedreht, Markus Ballmert verpasste, Deniz Undav hinten dran war vollkommen frei, nickte mit seinem 14. Saisontreffer zum 1:0 für Meppen ein (4.). Es dauerte zehn Minuten, bis die Sechzger besser im Spiel waren. So hatte Sascha Mölders in der 12. Minute die Riesenchance zum Ausgleich. Nach einer Flanke aus dem linken Halbfeld von Phillipp Steinhart kam er halbrechts unbedrängt aus acht Metern an die Kugel, sein Kopfball war aber nicht platziert genug, so dass Eric Domaschke im Tor der Emsländer abwehren konnte (12.). Einen Freistoß aus halbrechter Position zog Steinhart mit Schnitt aufs kurze Eck, Undaz klärte zur Ecke (19.). Im Anschluss an diese flankte Noel Niemann von links an den zweiten Pfosten, Dennis Erdmann kam mit dem Fuß an die Kugel, schoss aus sechs Meter aber genau auf Domascke, der im Nachfassen gegen Phillipp Steinhart den Ball unter Kontrolle brachte (20.). Die nächste Chance der Löwen resultierte wieder aus einem Freistoß, diesmal aus dem Zentrum. Steinhart hatte nach außen geflankt, Dennis Dressel nahm den Ball zwei Meter vor der linken Außenlinie volley, schoss aber knapp am langen Eck vorbei (32.). In der 36. Minute spielte Marius Willsch Doppelpass mit Stefan Lex, traf den Ball bei seinem Abschluss aus 21 Metern nicht richtig, der weit links am Tor vorbei ging. Eine verunglückte Rechtsflanke von Aaron Berzel senkte sich in der 44. Minute gefährlich Richtung rechtes Kreuzeck, doch Damaschke hatte aufgepasst, boxte die Kugel zur Ecke. Nach verschlafenem Beginn bekamen die Sechzger immer mehr Kontrolle über das Spiel, hatten auch die eine oder andere Chance. Trotzdem nahmen sie den Rückstand mit in die Pause.

    Zur 2. Halbzeit kam Tim Rieder für Dressel ins Spiel. Und diesmal erwischten die Löwen einen Blitzstart. In der 50. Minute wehrte Erdmann in der eigenen Hälfte einen Ball ab. Dieser wurde zum Pass in die Tiefe für Noel Niemann, der halblinks frei auf Domaschke zulief, die Kugel aus 16 Metern ins obere rechte Eck zum 1:1 hämmerte. Einen Schuss von Steffen Puttkammer halblinks im Strafraum wehrte der geschickt den Winkel verkürzende Marco Hiller ab (57.). Nach einem schnellen Umschltspiel legte Niemann den Ball in den Lauf von Lex, Domaschke kam ihm entgegen, wehrte den Schuss aus fünf Metern ab (61.). Im Gegenzug kam Ex-Löwe Nicolas Andermatt nach Zuspiel von Valdet Rama aus der Distanz zum Abschluss, Hiller, der weit vor seinem Tor stand, lenkte den Schuss über die Querlatte (62.). In der 66. Minute flankte Ballmert von der rechten Seite, Andermatt in der Mitte setzte sich aber mit unfairen Mitteln gegen Erdmann ein, wurde deshalb von Schiedsrichter Robin Braun zurückgepfiffen. Glück hatten die Löwen in der 82. Minute. Der eingewechselte Rene Guder setzte sich auf der rechten Seite durch, passte in die Mitte auf den ebenfalls eingewechselten Hilal El-Helwe, der aus acht Metern genau auf Hiller zielte. Kurz danach sah Willsch die 5. Gelbe Karte, fehlt damit im nächsten Heimspiel gegen Magdeburg. Eine Hereingabe von rechts durch Guder wehrte Erdmann am Torraum vor dem hinter ihm lauernden Julius Düker zur Ecke ab (85.). Beide Mannschaften versuchten bis zum Ende, die Entscheidung herbeizuführen, doch es fehlte in vielen Aktionen die Präzision, um sich Chancen herauszuspielen. So blieb es beim 1:1. Die Löwen sind damit seit elf Spielen ungeschlagen.


    STENOGRAMM, 24. Spieltag, 15.02.2020, 14 Uhr


    SV Meppen – TSV 1860 München 1:1 (1:0)


    SVM: 32 Domaschke (Tor) – 15 Ballmert, 4 Osee, 22 Puttkammer, 7 Amin – 16 Egerer, 8 Leugers – 25 Andermatt, 10 Tankulic, 19 Rama – 9 Undav.
    Ersatz: 12 Harsman (Tor) – 3 Jesgarzewski, 17 Kremer, 18 Guder, 21 Bredol, 26 Düker, 29 El-Helwe.


    1860: 1 Hiller (Tor) – 22 Berzel, 17 Wein, 13 Erdmann – 25 Willsch, 20 Bekiroglu, 14 Dressel, 36 Steinhart – 7 Lex – 9 Mölders, 19 Niemann.

    Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 4 Weber, 5 Moll, 10 Gebhart, 21 Owusu, 23 Rieder, 33 Klassen.


    Wechsel: Guder für Leugers (65.), El-Helwe für Tankulic (65.), Dücker für Rama (81.)– Rieder für Dressel (46.), Owusu für Niemann (77.), Klassen für Bekiroglu (85.).

    Tore: 1:0 Undav (4.), 1:1 Niemann (50.).

    Gelbe Karten: Osee, Leugers, Undav – Lex, Steinhart, Rieder, Willsch.

    Zuschauer: 8.200 in der Hänsch Arena.

    Schiedsrichter: Robin Braun (Wuppertal); Assistenten: Kevin Domnick (Mülheim a.d. Ruhr), Florian Visse (Ibbenbüren).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktue…VlA1kDViXQKzX6Bsxmp4cpTJ0



    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…el-koellner-13539861.html


    https://www.abendzeitung-muenc…3b-aca4-f7a1a8ddacf4.html


    https://www.abendzeitung-muenc…b9-9575-571a9ea6d847.html


    https://www.abendzeitung-muenc…76-b99f-f893dbe2915b.html


    Bildergalerie:


    http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2323.htm


    Videos vom Spiel BR


    https://www.br.de/nachrichten/…uUxuxxvBQ63s_wier-7dVFvDc



    Nächstes Spiel:


    23.2.2020, 13 Uhr, zu Hause gegen den 1.FC Magdeburg

  • Beim Test gegen den Bayernligisten TSV 1865 Dachau kamen alle Feldspieler aus dem Profi-Kader zum Einsatz, die tags zuvor bei der Drittliga-Partie beim SV Meppen nicht gespielt hatten. Standesgemäß gewannen die Löwen mit 5:0. Die Tore erzielten zweimal Markus Ziereis (12 und 18.), zweimal Nico Karger (41. und 47.) sowie Timo Gebhart (13.).


    Die Löwen machten von Beginn an mächtig Dampf. In der 11. Minute wurde Timo Gebhart bei einem Schussversuch im Strafraum entscheidend behindert, Schiedsrichter Julian Kreye zeigte sofort auf den Punkt. Markus Ziereis ließ sich die Chance nicht entgehen, traf vom Punkt zum 1:0 (12.). Den verpassten Treffer holte Gebhart eine Minute später da. Aus der Distanz überwand er Dachaus Keeper Marco Jakob zum 2:0 (13.). Mit einem Drehschuss aus 20 Metern erhöhte Ziereis zum 3:0 (18.). Für Doppeltorschütze Ziereis, der zudem zwei Mal den Pfosten traf, war verletzungsbedingt in der 32. Minute Schluss. Für ihn kam Fabian Greilinger. Nach einigen erfolglosen Versuchen des agilen Nico Kargers gelang dem 27-jährigen Stürmer in der 41. Minute das 4:0. Zuvor hatte sich Gebhart durch die Abwehr der Dachauer gedribbelt und anschließend seinen Kollegen mustergültig bedient. Mit diesem Ergebnis ging’s in die Pause.

    Keine zwei Minuten nach Anpfiff lag der Ball erneut im gegnerischen Tor. Erneut war es der fleißige Karger, den die Dachauer Defensive nicht in den Griff bekam (47.). Nach knapp einer Stunde ließ die Dominanz nach, die Löwen spielten ihre Angriffe nicht mehr sauber zu Ende. Vielleicht war das auch dem Umstand geschuldet, dass vielen 1860-Spielern nach Verletzungen noch die Wettkampfhärte fehlt. Aber genau dafür war dieser Test gedacht! Kurz vor Schluss hatte der eingewechselte Benjamin Kindsvater die Möglichkeit, das halbe Dutzend voll zu machen. Er selbst war zuvor im Strafraum gefoult worden, den fälligen Elfmeter führte er selbst aus, scheiterte aber an Dachaus Keeper Maximilian Mayer.

    Trainer Michael Köllner zeigte sich zufrieden. „Wir haben gut gespielt, uns gut bewegt.“ Der 50-Jährige bedankte sich beim TSV 1865 Dachau, dass sich das Team für diesen kurzfristigen Test überhaupt bereit erklärt hatte. „Im Sommer mussten wir noch ins Elfmeterschießen“, sprach Köllner das Toto-Pokal-Spiel gegen den Bayernligisten an. „Jetzt haben wir hoch gewonnen und jeder konnte nochmals in eigener Sache Werbung für sich betreiben und Spielrhythmus bekommen.“ Positiv fand Köllner die hohe Zahl an herausgespielten Torchancen. „Auf der anderen Seite kann man die Verwertung kritisieren. Wir haben viel Druck gemacht. Was wir in der 3. Liga zeigen wollen, muss auch in einem Testspiel funktionieren: Hohes Pressing, intensives Spiel und Torchancen. Das hat auch die heutige Mannschaft umgesetzt“, so sein Fazit. Der Löwen-Cheftrainer freute sich besonders, dass mit Quirin Moll, Nico Karger und Benjamin Kindsvater drei Langzeitverletzte gute Ansätze gezeigt hatten, dämpfte jedoch den Erwartungsdruck: „In der Drittliga-Stammelf sieht es aber etwas anders aus.“


    STENOGRAMM, Testspiel, 16.02.2020, 11.30 Uhr


    TSV 1860 München – TSV 1865 Dachau 5:0 (4:0)


    1860: 39 Bonmann (Tor) – 2 Weeger, 3 Lang, 4 Weber, 33 Klassen – 5 Moll, 34 Böhnlein – 8 Seferings, 10 Gebhart, 18 Karger – 24 Ziereis.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 11 Greilinger, 16 Kindsvater, 28 Paul.


    1865: 24 Jakob (Tor) – 5 Lamotte, 8 Höckendorff, 23 Sinani – 3 Ettenberger, 17 Vötter, 22 Ceker, 27 Kikuchi, 9 Ricter – 21 Doll, 14 Volland

    Ersatz: 1 Mayer (Tor) – 2 Breuer, 4 Kosuch, 11 Awoudja, 16 Gudaci, 20 Maric, 28 Grotz, 29 Peti.


    Wechsel: Greilinger für Ziereis (32.), Paul für Seferings (46.), Kindsvater für Karger (69.) – Mayer für Jakob (46.), Breuer für Doll (46.), Kosuch für Volland (46.), Gudaci für Vötter (46.), Maric für Sinani (46.), Grotz für Breuer (57.), Awoudja für Kikuchi (78.), Peti für Lamotte (78.).

    Tore: 1:0 Ziereis (12., Foulelfmeter), 2:0 Gebhart (13.), 3:0 Ziereis (18.), 4:0 Karger (41.), 5:0 Karger (47.).

    Gelbe Karten: – Kosuch.

    Zuschauer: 200 in der Sportschule Oberhaching.

    Schiedsrichter: Julian Kreye; Assistenten: Michael Krug, Kevin Kassel.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktue…FRonhieOQm3NjwBa_j4QYRhiU


  • Für Michael Scharold ist im Sommer bei den Löwen Schluss. Dem scheidenden 1860-Geschäftsführer war bei einem Mediengespräch anzumerken, wie schwer ihm dieser Entschluss gefallen ist. Gerade als er nach den Gründen gefragt wurde, musste der 39-Jährige schlucken, bevor er antworten konnte.

    Für ihn sei es schließlich kein normaler Job, kaufmännischer Geschäftsführer bei den Löwen zu sein. „Sechzig ist mein Herzensverein. Aber ich habe im Herbst in mich reingehört und dabei gemerkt, dass ich die Batterie nicht mehr voll aufladen kann und mir die Energie fehlt, um die anstehenden Aufgaben mit den benötigten 120% voranzutreiben.“ Deshalb sei der Entschluss gereift, für jemand den Weg freizumachen, der frisch und unverbraucht ist.

    Scharold ließ die Zeit, seit er bei Sechzig ist, Revue passieren und zog Bilanz. „Es sind drei Jahre gewesen, die durch verschiedene Aspekte geprägt waren.“ Als „Überlebensjahr“ bezeichnete er den ersten Abschnitt. „Nach dem Abstieg ging es darum, die operativen, organisatorischen und insolvenzrechtlichen Themen zu klären, zu schauen, dass Sechzig am Leben bleibt.“ Das erste Jahr endete sportlich erfolgreich mit dem Aufstieg. „Wirtschaftlich war es aber ein Überlebenskampf.“

    Die nachhaltige Entwicklung hätte dann mit dem zweiten Jahr begonnen. „Unser Gesellschafter Hasan Ismaik hat uns die Möglichkeit gegeben, durch eine zusätzliche Finanzierung von zwei Millionen Euro zu investieren und eine schlagkräftige Mannschaft zu formen.“ Im Nachhinein sei das eine „super Entscheidung“ gewesen, „weil wir heute davon die Früchte ernten können“.

    Kontinuierlich wurden dadurch die Erlöse gesteigert. „Jetzt im dritten Jahr konnten wir gezielt an der wirtschaftlichen Stärkung des Klubs arbeiten“, sagt Scharold. „Das hat die Entwicklung von Sechzig geprägt. Wir haben das Vertrauen unserer Partner zurückgewonnen.“ Im sportlichen Bereich habe man sich auf das Wesentliche fokussiert. „Wir wollen mit der ersten Mannschaft schnellstmöglich zurück in die Bundesliga. Dafür haben wir jeden Stein zweimal umgedreht.“ So konnte die Effizienz weiter gesteigert werden, z.B. durch Einsparungen im Reisekostenmanagement oder beim Nachwuchsleistungszentrum.

    Die bisherigen drei Phasen untermauerte der Kaufmännische Geschäftsführer mit Zahlen. Im ersten Jahr nach dem Abstieg waren das „trotz vieler treuer Partner, vorweg die Bayerische“ nur sieben Millionen Euro Einnahmen im Wesentlichen aus Sponsoring, Ticketverkauf und medialer Verwertung. Die Kosten, die bis heute gleich geblieben sind, betrugen sechs Millionen Euro.“ Im zweiten Jahr waren es dann schon neuneinhalb Millionen Euro und in der aktuellen Saison liegt die Einnahmenseite bei zehneinhalb Millionen Euro.

    „Es ist schon eine riesengroße Entwicklungen“, findet Scharold. „Angefangen von einer Million Euro, die wir nach Abzug der Kosten im ersten Jahr aus dem wiederkehrenden Einnahmen und Ausgaben für den Sport erwirtschaftet haben, über dreieinhalb Millionen Euro im zweiten Jahr, sind wir jetzt bei viereinhalb Millionen Euro angekommen. Das ist eine gute Entwicklung, aber wir sind noch nicht da, wo wir stehen wollen.“

    Sechs Millionen Euro Gesamtbudget aus eigener Wirtschaftskraft für den Sport (inklusive Staff, medizinischer Versorgung, Reisekosten, NLZ) sei das Ziel des „Gesundungskurses“. „Wir müssen den Weg konsequent weitergehen. Aktuell haben wir noch ein Defizit von eineinhalb Millionen Euro“, rechnet Scharold vor. Diese Lücke müsse aktuell noch durch Sondereffekte wie Transfereinnahmen oder Finanzierungs-/Kapitalmaßnahmen geschlossen werden. „Mit der positiven Entwicklung, können wir in zwei, drei Jahren unser Ziel erreichen, diese Lücke ohne Sondereffekte zu schließen.“

    Die aufgezeigte Entwicklung bezeichnet Scharold als gut. „Aber wir wissen, dass wir erst bei 75% des Weges angelangt sind. Aber wie jeder Bergsteiger weiß, sind die letzten 25% die schwierigsten.“ Die Basis dafür sei der sportliche Erfolg. Umso wichtiger sei die Planungssicherheit in den nächsten zwei bis drei Jahren. „Wir sind in regem und konstruktivem Austausch wegen einer Kapitalmaßnahme“, verrät der Noch-Geschäftsführer.

    Scharold geht davon aus, dass er seinen Vertrag bis zum Ende erfüllen und seinen Nachfolger bei der Einarbeitung unterstützen wird. „Wir haben echt viel erreicht. Ich kann mit Stolz hier rausgehen“, sagt er. „Die Basis für eine weitere Entwicklung ist geschaffen. Sechzig befindet sich wieder auf einem guten Weg.“


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4865.htm

  • Die Löwen können auch in Zukunft mit Marius Willsch planen. Der gebürtige Passauer hat seinen Vertrag beim TSV 1860 München verlängert.


    Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel: „Marius hat sich in den letzten Monaten zu einer absoluten Stütze in unserem Spiel entwickelt und identifiziert sich zu 100% mit dem vorgegebenen und eingeschlagenen Weg bei 1860. Daher war es nur logisch, die Zusammenarbeit mit Marius langfristig zu verlängern, da er gerade auf der Position des Außenverteidigers sicher auch noch Entwicklungspotential mitbringt.“

    Marius Willsch spielte bereits in der Jugend für 1860 und wechselte 2012 von der Löwen-Reserve zunächst zur SpVgg Unterhaching. Über die Stationen 1. FC Saarbrücken und 1. FC Schweinfurt 05 fand der 28-jährige im Sommer 2018 den Weg zurück an die Grünwalder Straße. Seither absolvierte er 50 Spiele für den TSV 1860 München.

    „Ich bin glücklich, dass ich meinen Vertrag hier verlängert habe, weil ich mich bei den Löwen sehr wohl fühle“, sagt Marius Willsch. „Ich werde alles daran setzen, um das mir entgegengebrachte Vertrauen mit guten Leistungen zurückzuzahlen.“


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4858.htm


    Stefan Lex bleibt ein Löwe. Der TSV 1860 München hat den Vertrag mit dem 30-jährigen Stürmer über den Sommer hinaus verlängert.


    Günther Gorenzel, Geschäftsführer Sport, kann mit dem gebürtigen Erdinger für die kommenden Spielzeiten planen. „Stefan hat sich gerade in den letzten Wochen in seiner neuen Rolle zu einem absoluten Leistungsträger in unserem Spiel entwickelt. Darüber hinaus übernimmt er auch abseits des Platzes für die Gruppe viel Verantwortung und identifiziert sich hundertprozentig mit dem vorgegebenen und eingeschlagenen Weg des TSV 1860 München. Daher freut es mich, dass wir Stefan mittelfristig für diesen Weg gewinnen konnten.“

    Stefan Lex, dessen Herz seit Kindertagen für die Sechzger schlägt, zeigte sich glücklich, „dass es mit der Vertragsverlängerung geklappt hat, weil ich sehr gerne für die Löwen spiele. Zudem bin ich überzeugt, dass wir mit der Mannschaft auf einem guten Weg sind und freue mich, weiter ein Teil dieser Entwicklung sein zu dürfen.“

    Am 27. November 1989 wurde Stefan Lex in Erding geboren, spielte in der Jugend für seinen Heimatverein FC Eitting und SC Eintracht Freising. Über den TSV Buchbach (2009-2013) und die SpVgg Greuther Fürth (2013/2014) kam der schnelle Angreifer 2014 zum FC Ingolstadt 04. Bei den Schanzern schaffte Lex den Sprung zu den Profis, absolvierte 34 Bundesligaspiele (2 Tore), 43 Zweitligapartien (9) und sieben Spiele im DFB-Pokal (1). Nebenher machte er seinen Bachelor-Abschluss in Sportmanagement.

    Im Sommer 2018 wechselte Stefan Lex in die 3. Liga zu den Löwen. Bisher kam er 45 Mal für die Sechzger in Punktspielen zum Einsatz, erzielte sechs Treffer und bereitete neun weitere vor. Im Toto-Pokal spielte er neun Mal (4 Tore, 3 Assists).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4825.htm


    Abwehrspieler Marco Raimondo-Metzger und der TSV 1860 München haben sich in gegenseitigem Einvernehmen auf eine Auflösung des Vertrags geeinigt.


    Raimondo-Metzger bestritt für die U21 der Löwen in den Spielzeiten 2018/19 und 2019/20 insgesamt 22 Spiele und erzielte dabei in der Bayernliga sechs Tore.Bei den Profis trainierte Marco Raimondo-Metzger mit der Nummer 6 und kam in einigen Testspielen zum Einsatz.

    Geschäftsführer Sport Günther Gorenzel: ,,Wir bedanken uns bei Marco, dass er sich in einer schwierigen Situation im Sommer bereit erklärt hat, die Mannschaft zu unterstützen und wünschen ihm auf seinem weiteren sportlichen Weg alles Gute. Ihm und seiner Familie für die Zukunft viel Gesundheit und Glück."


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4827.htm

  • Es ist eine Premiere: Erstmals gastiert der 1. FC Magdeburg bei den Löwen. Anpfiff der Partie im Grünwalder Stadion ist am Sonntag, 23. Februar 2020, um 13 Uhr. Magenta Sport überträgt die Partie live.


    Keine guten Erinnerungen haben die Löwen ans Hinspiel in Magdeburg. Mit 1:5 gab es die höchste Niederlage. Erst in der Schlussminute fiel das Ehrentor. Für Michael Kölner ein „kosmetischer Treffer“. Die gesamte Partie bezeichnet der 50-Jährige als „kollektives Versagen“. „Diese Niederlage steckt den Spielern noch in den Knochen.“


    Hinweise zum Heimspiel gegen 1. FC Magdeburg.


    Die Vorzeichen sind diesmal andere. Während der Zweitliga-Absteiger seit sieben Spielen nicht mehr gewonnen hat, sind die Sechzger seit elf Begegnungen ungeschlagen. Rein von der Statistik her ein Selbstläufer. Dem widerspricht Trainer Köllner aber vehement. „Gerade weil Magdeburg keinen positiven Lauf hat, werden sie alles tun, um bei uns zu punkten.“ Die Qualität sei bei den Elbstädtern vorhanden, findet der Löwen-Chefcoach. „Sie haben einen Riesenkader, sind sehr erfahren, hatten eigentlich die Ambition, gleich wieder aufzusteigen. Es wird ein schweres Spiel!“

    Der positive Effekt beim Europapokalsieger von 1974 durch den Trainerwechsel kurz vor Weihnachten von Stefan Krämer zu Dieter „Pelé“ Wollitz blieb bisher aus. Aus vier Spielen als Chefcoach holte der frühere Profi, der zuletzt Energie Cottbus trainierte, nur zwei Punkte. Magdeburgs Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, den Viktoria Köln als Siebzehnter einnimmt, ist auf drei Punkte zusammengeschrumpft. „Deshalb werden sie alles dafür tun, um den freien Fall zu stoppen“, ist sich Köllner sicher.

    Trotz der durchwachsenen Saison des ostdeutschen Traditionsvereins ist es schwer, Magdeburg auswärts zu besiegen. Erst zwei Mal verließ der Klub aus der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt in fremden Stadien den Platz als Verlierer bei zwei Siegen und acht Unentschieden. „Wir müssen uns auf verschiedene Varianten und Systematiken einstellen. Trotzdem wollen wir natürlich gewinnen und unsere Serie ausbauen.“


    SECHZIG - Das Löwenmagazin gegen den 1. FC Magdeburg.


    Zuletzt, so Köllner, habe er den Unmut über die vielen Remis im Löwen-Umfeld gespürt. „Die sind dem einen oder anderen sauer aufgestoßen.“ Ganz kann er das nicht nachvollziehen. Gerade gegen Waldhof Mannheim hätte sein Team ein „Riesenspiel“ gemacht, auch in Meppen. „Wir tun gut daran, das Ganze realistisch einzustufen und die Qualität des Gegners mit einzubeziehen“, erinnert der Oberpfälzer daran, dass sowohl Waldhof als auch Meppen in der Tabelle vor seinem Team stehen. „Platz drei, zwei und eins sind Träumereien, Platz 17 ist die Realität. Darauf wollen wir den Abstand vergrößern“, geht sein Blick immer noch zuerst nach unten.

    Punktetechnisch sei es natürlich besser, von drei Spielen zwei zu gewinnen und eine Partie zu verlieren als drei Mal unentschieden zu spielen. Nicht aber fürs Selbstvertrauen. „Die Serie gibt Rückenwind. Das hat die Körpersprache in Meppen gezeigt. Da kannst du dann auch einen Rückstand wegstecken.“ Köllner appelliert an die Fans, an deren „gutes Gespür. Wir brauchen die maximale Unterstützung. Ich wünsche mir, dass alle sensibilisiert sind und uns pushen, gerade, wenn mal etwas schief geht.“


    Rote Karte dem Rassismus - 3. Liga setzt ein gemeinsames Zeichen.


    Das gestiegene Anspruchsdenken bezeichnet der 50-Jährige als „Fluch der guten Tat“. „Wir dürfen nicht zu gierig werden, sondern müssen Schritt für Schritt für Schritt gehen. Das müssen auch die Fans verstehen“, fordert er mehr Demut. „Du bekommst nichts geschenkt, musst Woche für Woche in dieser ausgeglichenen Liga an deine Grenzen gehen.“ Wo die Reise in dieser Spielzeit noch hingeht, könne er erst in ein paar Wochen beantworten. „Deswegen ist es wichtig, so schnell wie möglich Platz 17 abzuhaken!“

    Mit der Entwicklung seit November ist er zufrieden, der Mannschaft bescheinigt Köllner eine „Riesenmentalität“, eine „gute Spielstruktur“ und eine „griffige Systematik“. Teilweise erspiele sich das Team aus dominanten Phasen aber noch zu wenige Möglichkeiten. Außerdem sei die Chancenverwertung, die Effizienz, noch ausbaufähig. „Wir müssen über 90 Minuten stabil Fußball spielen“, fordert er.


    Christian Beck: Der »Leader« beim 1. FC Magdeburg.


    Personell sieht es gut im Löwen-Kader aus, wenngleich der Test gegen den TSV 1865 Dachau (5:0) Tribut forderte. Sowohl Markus Ziereis als auch Simon Seferings zogen sich Oberschenkelverletzungen zu, Timo Gebhart macht die Achillessehne zu schaffen, wird erst wieder nächste Woche ins Mannschaftstraining zurückkehren.

    Vom derzeitigen Stammpersonal fehlt Marius Willsch wegen seiner fünften Gelben Karte. „Ich überlege mir, ob ich ihn Eins-zu-Eins durch Herbert Paul ersetze.“ Ob Tim Rieder, der in Meppen nach der Pause sein Comeback feierte, schon ein Kandidat für die Startelf ist, ließ Köllner offen. „Er hat 45 Minuten ein gutes Spiel gemacht. 90 Minuten ist aber eine andere Sache nach der langen Verletzung. Ich werde am Sonntag die Spieler auf den Platz bringen, die von Beginn an stabil sind“, kündigt der Trainer an. Zumal er einen harten Fight erwartet. „Wir brauchen einen Riesengrip im Spiel, müssen zweikampfpäsent und über 90 Minuten griffig sein, wenn wir gewinnen wollen. Magdeburg wird alles tun, um den Bock umzustoßen.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN

    1860: 1 Hiller (Tor) – 22 Berzel, 17 Wein, 13 Erdmann – 20 Bekiroglu, 23 Rieder, 14 Dressel, 36 Steinhart – 7 Lex – 9 Mölders, 19 Niemann.

    Ersatz: 39 Bonmann, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 2 Weeger, 3 Lang, 4 Weber, 5 Moll, 11 Greilinger, 16 Kindsvater, 18 Karger, 21 Owusu, 28 Paul, 33 Klassen, 34 Böhnlein.

    Nicht dabei: 8 Seferings (Muskelverletzung), 10 Gebhart (Achillessehnenprobleme), 24 Ziereis (Muskelverletzung), 25 Willsch (Gelb-Sperre), 27 Belkahia (Trainingsrückstand).


    FCM: 12 Behrens (Tor) – 24 Chahed, 5 Müller, 4 Koglin, 29 Perthel – 10 Gjasula – 6 Rother, 8 Jacobsen – 27 Möschl – 20 Bertram, 7 Roczen.
    Ersatz: 1 Brunst (Tor) – 3 Bomheuer, 9 Costly, 11 Beck, 13 Steininger, 16 Kvesic, 17 Conteh, 19 Bell Bell, 21 Preißinger, 22 Osei Kwadwo, 23 Laprevotte, 25 Harant.

    Nicht dabei: 2 Ernst (grippaler Infekt).


    Schiedsrichter: Tobias Fritsch (Mainz); Assistenten: Jonas Brombacher (Wittlingen), Marc-Philipp Eckermann (Winnenden).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktue…0ICAEedexU_WwgOvfgG3KZLYI


  • Die Löwen setzten ihre Ungeschlagen-Serie auch im zwölften Spiel fort, mussten aber beim 1:1 gegen den 1. FC Magdeburg am Ende um den Punkt zittern. Aaron Berzel hatte vor der Pause die Führung erzielt (32.), Jürgen Gjasula glich per Foulelfmeter nach einer Stunde aus (60.). In der Schlussphase spielten beide Teams mit offenem Visier, den Lucky Punch konnte aber keines erzielen.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen Magdeburg verletzungsbedingt auf Simon Seferings (Muskelverletzung), Timo Gebhart (Achillessehnenprobleme), Daniel Wein (Muskelverletzung), Markus Ziereis (Oberschenkelverletzung) und Semi Belkahia (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) verzichten. Marius Willsch fehlte wegen seiner 5. Gelben Karte. Erik Weeger, Niklas Lang, Fabian Greilinger und Tom Kretzschmar sammelten Spielpraxis in der U21. Benjamin Kindsvater, der nach seiner Verletzung noch Trainingsrückstand hat, stand nicht im 18er-Kader. Im Vergleich zum Auswärtsspiel in Meppen gab es zwei Veränderungen: Für den gesperrten Willsch kam Herbert Paul ins Team, für den verletzten Wein spielte Tim Rieder von Beginn an.


    STIMMEN Köllner: „Wir haben das Minimalziel erreicht!“


    Spielverlauf: Erstmals gefährlich wurde es in der 3. Minute nach einem Querschläger von Jürgen Gjasula als letzter Mann. Doch der Magdeburger Mittelfeldspieler konnte gegen Sascha Mölders, der freie Bahn hatte, die Situation selbst bereinigen. Eine Flanke von Phillipp Steinhart aus dem linken Halbfeld verpasste Mölders am langen Eck nur knapp (7.). Noch besser die Möglichkeit in der 14. Minute. Nach einem Pass in die Tiefe von Herbert Paul kam Mölders im Strafraum zum Abschluss, strauchelte aber bei seinem Schuss durch Gegnereinwirkung und brachte so keinen Druck auf den Ball. Der Löwen-Routinier forderte zwar Elfmeter, doch Schiedsrichter Tobias Fritsch ließ weiterlaufen. Einen 20-Meter-Freistoß setzte Gjasula in der 16. Minute in die Mauer und auch der Nachschuss von Rico Preißinger wurde von der 1860-Defensive geblockt (16.). Nur selten ließen die Magdeburger den Löwen Platz für ihr schnelles Umschaltspiel. Ein hohes Zuspiel von Dennis Dressel in die Tiefe verpasste der gestartete Stefan Lex im Strafraum per Kopf nur knapp (24.). Aber mehr als Halbchancen sprangen nicht heraus. So auch in der 32. Minute, als Mölders Efkan Bekiroglu in der Mitte bediente, Brian Koglin die brenzlige Situation auf Kosten einer Ecke bereinigen konnte. Diese trat Lex von rechts, Dennis Erdmann kam am zweiten Pfosten zum Kopfball, Aaron Berzel lenkte dann die Kugel, ebenfalls per Kopf, zum 1:0 ins Magdeburger Tor ab (32.). Wenn aus dem Spiel heraus nicht viel geht, ist ein Standard immer ein probates Mittel! In der 40. Minute tauchte plötzlich Sören Bertram halbrechts im Löwen-Strafraum im Vollsprint auf, Erdmann konnte ihn abdrängen, Marco Hiller verkürzte den Winkel, wehrte den Sechs-Meter-Schuss ab. In der Nachspielzeit gab’s für die Gäste fünf Meter vorm rechten Strafraumeck nochmals einen Freistoß. Bertram schoss direkt, der Ball ging aber einen halben Meter übers rechte Kreuzeck (45.+1). Danach war Pause.

    FCM-Coach Claus-Dieter Wollitz brachte mit Sirlord Conteh und Christian Beck zwei frische Stürmer. Die erste Chance des zweiten Durchgangs hatten aber trotzdem die Löwen. Lex kam rechts bis zur Grundlinie, legte in den Rückraum auf Tim Rieder, dessen Schuss aus 15 Metern aufs kurze Eck fehlte aber die Wucht, um Morten Behrens ernsthaft in Bedrängnis zu bringen (48.). Glück hatten die Sechzger drei Minuten später, als ein Freistoß aus dem linken Halbfeld von Bertram alle im Zentrum verpassten, der Ball nur knapp am langen Pfosten vorbeiging (51.). In der 56. Minute konterten die Löwen in Überzahl, Mölders traf auch, doch Assistent Marc-Philipp Eckermann hatte die Fahne gehoben. Abseits! Kurz danach kam Hiller nach einem weiten Ball auf Bertram aus seinem Tor, verpasste die Kugel, der Magdeburger Stürmer ging dabei zu Boden und Schiedsrichter Tobias Fritsch zeigte zum Entsetzen der Löwen auf den Elfmeterpunkt (59.). Gjasula lief an, verlud Hiller und traf zum 1:1 aus (60.). Nach einem Konter gegen die aufgerückte 1860-Abwehr kam Conteh aus 21 Metern zum Schuss, setzte die Kugel aber neben den rechten Pfosten (64.). In der 66. Minute lief Beck nach einer misslungenen Verteidigungsaktion von Dennis Erdmann gegen Conteh alleine auf Hiller zu, lupfte den Ball am Keeper vorbei, aber auch am Tor. Auf der anderen Seite zielte Lex aus halbrechter Position mit seinem 14-Meter-Schuss knapp am rechten Pfosten vorbei (67.). Beide Teams hatten nun das Visier hochgeklappt, drängten auf die Entscheidung. In der 69. Minute entschied der Unparteiische auf Handspiel, Steinhart legte sich den Ball zurecht, Fritsch sprach dann aber nochmals mit seinem Assistenten Eckermann und nahm die Entscheidung zurück. Die Diskussionen gingen aber weiter. Erst nach drei Minuten wurde die Partie mit Schiedsrichterball fortgesetzt. In der 73. Minute verlängerte Bekiroglu eine Hereingabe von Steinhart aus 13 Metern aufs Tor, ein Magdeburger grätschte dazwischen, die Kugel trudelte um Haaresbreite am linken Pfosten vorbei. Eine Hereingabe von rechts durch Mölders klärte Koglin vor Prince Owusu zur Ecke (75.). Die anschließende Hereingabe köpfte Berzel übers Tor (76.). Auf der Gegenseite sprang Marcel Costly an einer Flanke von rechts durch Tarek Chahed vollkommen am langen Pfosten vorbei (77.). Einen 21-Meter-Freistoß von rechts mit links durch Steinhart getreten, lenkte Behrens übers rechte Kreuzeck. Im Anschluss an die Ecke flankte Lex von rechts ins Zentrum, Felix Weber kam zum Kopfball, setzte die Kugel aber links neben das Tor (79.). Nach einem weiten Ball auf Conteh hatten sowohl Weber als auch Bertzel die Orientierung verloren, doch Hiller war im Eins-gegen-Eins zur Stelle, klärte zur Ecke (83.). Kurz darauf lief Conteh nach einem Abstimmungsfehler in der Hintermannschaft erneut alleine auf Hiller zu, der blieb lange stehen, lenkte den Schuss des Magdeburgers aus sechs Metern irgendwie über die Latte (84.). In der Schlussphase passierte nicht mehr viel. Die Löwen blieben damit im zwölften Spiel in Folge ungeschlagen.


    STENOGRAMM, 25. Spieltag, 23.02.2020, 13 Uhr


    TSV 1860 München – 1. FC Magdeburg 1:1 (1:0)


    1860: 1 Hiller (Tor) – 22 Berzel, 23 Rieder, 13 Erdmann – 28 Paul, 20 Bekiroglu, 14 Dressel, 36 Steinhart – 7 Lex – 9 Mölders, 19 Niemann.

    Ersatz: 39 Bonmann, (Tor) – 4 Weber, 5 Moll, 18 Karger, 21 Owusu, 33 Klassen, 34 Böhnlein.

    FCM: 12 Behrens (Tor) – 5 Müller, 10 Gjasula 4 Koglin– 24 Chahed, 8 Jacobsen, 6 Rother, 21 Preißinger, 9 Costly – 20 Bertram, 7 Roczen.

    Ersatz: 1 Brunst (Tor) – 11 Beck, 17 Conteh, 19 Bell Bell, 22 Osei Kwadwo, 23 Laprevotte, 27 Möschl, 29 Perthel.


    Wechsel: Owusu für Niemann (65.), Weber für Erdmann (74.), Moll für Bekiroglu (86.) – Conteh für Rother (46.), Beck für Roczen (46.), Möschl für Bertram (86.).

    Tore: 1:0 Berzel (32.), 1:1 Gjasula (60., Foulelfmeter).

    Gelbe Karten: Rieder, Bekiroglu, Hiller, Erdmann, Mölders – Jacobsen, Wollitz, Costly, Rother, Conteh, Gjasula, Koglin, Müller.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Tobias Fritsch (Mainz); Assistenten: Jonas Brombacher (Wittlingen), Marc-Philipp Eckermann (Winnenden).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktue…_ck1cMF-qK6KxPymH4lGoSNlM



    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…r-3-liga-zr-13551046.html


    https://www.abendzeitung-muenc…26-8ff3-5a467abcc1ed.html


    https://www.abendzeitung-muenc…d6-b148-d5b7a29d55be.html


    https://www.abendzeitung-muenc…65-8fcc-98946b45a03c.html


    Bildergalerie:


    http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2324.htm



    Nächstes Spiel:


    29.2.2020, 14 Uhr, zu Hause gegen den Chemnitzer FC