TSV 1860 München

  • Der TSV 1860 München hat dem Wechselwunsch von Adriano Grimaldi entsprochen und sich nach intensiven Verhandlungen mit dem KFC Uerdingen auf einen Transfer geeinigt.


    „Die Freigabe für Adriano Grimaldi ist uns sehr schwer gefallen, da wir über die Qualitäten des Spielers wissen“, so 1860-Geschäftsführer Michael Scharold. „Nachdem Uerdingen auch nach der Verletzung von Adriano Grimaldi in der letzten Woche weiter mit Nachdruck auf den Wechsel hingewirkt hat, haben wir diesem zugestimmt. Am Ende sind wir zu einem Ergebnis gekommen, das für alle Seiten zufriedenstellend ist.“


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4160.htm

  • Die Löwen eröffnen bei den Sportfreunden Lotte am Freitag, 25. Januar, die Punktspielrunde in der 3. Liga 2019. Anpfiff im FRIMO Stadion ist um 19 Uhr. Magenta Sport überträgt die Partie live.


    Die Erinnerungen an das Team aus dem Münsterland sind bei den Löwen geteilt: Am 8. Februar 2017, damals noch als Zweitligist, verlor der TSV 1860 unter teilweise irregulären Bedingungen im DFB-Pokal-Achtelfinale in Lotte mit 0:2. Am 2. Spieltag der aktuellen Runde feierte das Team von Daniel Bierofka im Grünwalder Stadion dagegen mit 5:1 gegen die Sportfreunde den höchsten Saisonsieg.

    Sechzig auswärts am Autobahnkreuz.

    „Wichtig ist, dass es jetzt nach einem Monat Spielpause wieder losgeht“, findet Günther Gorenzel. „Drei Wochen Wintervorbereitung waren relativ kurz. Jeder ist heiß auf das Spiel, auf die erste Standortbestimmung.“

    Der Sportliche Leiter vertrat Daniel Bierofka diese Woche an der Grünwalder Straße 114. Cheftrainer Bierofka reiste direkt vom Fußballlehrer-Lehrgang in Hennef am Donnerstag nach Lotte, leitete dort das Abschlusstraining der Mannschaft.

    Zuletzt, so der Österreicher, habe man gemeinsam versucht, die Erkenntnisse aus dem Trainingslager umzusetzen. „Wir haben einen klaren Plan. Die Telefone zwischen Daniel und mir haben geglüht.“ Dabei wurde die Ausrichtung gegen Lotte festgelegt. „Die finalen Entscheidungen wird dann der Trainer nach dem Abschlusstraining treffen.“ Das Hinspiel sei kein Maßstab. „Das ist lange her“, so der 47-Jährige, der eine sehr fokussierte Löwen-Mannschaft erwartet. „Das ist normal beim ersten Spiel nach einer Pause.“

    Nach wie vor schauen sich die Sechzger nach dem Abgang von Adriano Grimaldi nach einer Verstärkung für die Offensive um. Dass hier Bedarf besteht, hatten die Löwen nach der mageren Torausbeute bei den Vorbereitungsspielen zuvor bereits analysiert. „Wir sondieren den Markt, ob es etwas Interessantes, das umsetzbar ist, für uns gibt. Aber bis zum Lotte-Spiel passiert da nichts“, erklärte der Sportliche Leiter. „Es gibt einen finanziellen Spielraum. Den werden wir sicher ausnutzen.“

    Außerdem kehrt mit Markus Ziereis ein Spieler zurück, dessen Abschlussqualitäten unbestritten sind. Doch Gorenzel gibt zu bedenken, dass der Oberpfälzer lange verletzt war. „Markus hat am Anfang körperliche Probleme gehabt, die Intensität und das Volumen im Training zu verkraften. Das hat man gemerkt.“ Zuletzt sei es besser geworden. „Er wirkt langsam frischer. Wir wissen, was er kann. Seine Stärken kommen jetzt wieder zum Tragen.“

    Ein guter Start in Lotte sei für die Restrunde sehr wichtig. „Wir haben Rückschlüsse aus dem Training und den Testspielen. Aber letztlich zählt, die Dinge in den Wettbewerbsspielen auf den Punkt zu bringen. Wir müssen effektiver und klarer werden“, so Gorenzels Forderung. Die Leistungen hätten im Herbst und auch in der Vorbereitung gestimmt, die Ergebnisse meistens nicht. „Wir haben uns oft selbst um den Lohn unserer Arbeit gebracht, weil wir in den entscheidenden Momenten nicht präsent genug waren, sie nicht auf unsere Seite ziehen konnten. Das ist der nächste Schritt, den einzelne Spieler und die gesamte Mannschaft gehen müssen. Daran arbeiten wir, das zu entwickeln.“

    Das Ziel sei es, möglichst schnell „sportlich Planungssicherheit“ für die kommende Saison zu bekommen. „Es geht darum, schnell viele Punkte zu sammeln. Das ist unsere primäre Aufgabe.“ Im Hinblick auf die kommende Saison wäre eine baldige Festsetzung des Budgets hilfreich. „Umso leichter tun wir uns auf dem Markt. Wenn die genaue Zahl da ist, können wir mit den konkreten Planungen beginnen.“

    Diese Aufgabe will Gorenzel auch zukünftig bei den Löwen ausüben, wenngleich er bestätigte, dass über seinen Berater der russische Top-Klub Rubin Kazan, bei dem er bereits von 2009 bis 2011 unter Vertrag stand, wegen eines Engagements nachgefragt habe. „Es ist normal, wenn der Markt mitbekommt, dass bei mir nicht alles unter Dach und Fach ist.“ Das sei nichts Außergewöhnliches. „Aber ich konzentriere mich auf meine Aufgabe, habe hier eine große Verantwortung dem Verein, dem Trainer und auch gegenüber der Mannschaft“, ließ er keinen Zweifel, wo er seine Zukunft sieht.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    SFL: 1 Kroll (Tor) – 23 Langlitz, 5 Rahn, 16 Straith, 25 Al-Hazaimeh – 19 Karweina, 3 Wendel, 2 Schulze, 10 Oesterhelweg – 9 Jovic, 13 Wegkamp.

    Ersatz: 30 Quindt (Tor) – 6 Hofmann, 7 Piossek, 8 Reimerink, 15 Chato, 18 Aygün, 20 Plume, 21 Ebot-Etchi, 24 Lindner, 26 Awassi, 28 Putze, 37 Rosin.

    Nicht dabei: 14 Schmidt (Knieprellung), 22 Dietz (Syndesmoseriss).


    1860: 1 Hiller (Tor) – 4 Weber, 22 Berzel, 32 Lorenz – 28 Paul, 17 Wein, 20 Bekiroglu, 36 Steinhart – 19 Abruscia, 9 Mölders, 18 Karger.

    Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 2 Weeger, 6 Mauersberger 7 Lex, 11 Köppel, 14 Dressel, 24 Ziereis, 25 Willsch, 27 Belkahia, 31 Koussou, 34 Böhnlein, 38 Lacazette, 44 Klassen.

    Nicht dabei: 5 Moll (Fasserriss), 8 Seferings (Muskelverletzung), 16 Kindsvater (Adduktorenprobleme), 23 Helmbrecht (Aufbau nach Patellasehnenspitzensyndrom), 35 Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss).


    Schiedsrichter: Dr. Riem Hussein (Bad Harzburg); Assistenten: Markus Büsing (Osnabrück), Axel Martin (Nordholz).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4162.htm



  • Die Löwen starteten mit einem 1:1 bei den Sportfreunden Lotte in das Punktspieljahr 2019. Nico Karger nutzte bereits in der 6. Minute einen Fehler der Gastgeber auf dem schneebedeckten Rasen zur Führung, Paterson Chato glich kurz nach der Pause in dem chancenarmen Spiel zum Endstand aus (50.).


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Auftaktspiel 2019 in Lotte verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Fasserriss), Simon Seferings (Muskelverletzung), Benjamin Kindsvater (Adduktorenprobleme), Nicholas Helmbrecht (Aufbau nach Patellasehnenspitzensyndrom), Marius Willsch (Muskelverletzung) und Noel Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen diesmal Jan Mauersberger, Dennis Dressel, Semi Belkahia, Kristian Böhnlein und Leon Klassen. Im Vergleich zum letzten Ligaspiel gegen Kaiserslautern gab es zwei Veränderungen in der Startelf: Herbert Paul und Felix Weber kamen für Moll und Stefan Lex ins Team. Den Vorzug im Tor erhielt Marco Hiller.


    Spielverlauf: Beide Teams mussten sich erst an den schneebedeckten Untergrund gewöhnen. Gepflegtes Passspiel ließ der Platz nicht zu. Etwas glücklich gingen die Löwen in der 6. Minute durch einen Fehler von Lottes Verteidiger Matthias Rahn in Führung. Sein Rückpass auf Torhüter Steve Kroll geriet im Schnee zu kurz, Nico Karger setzte nach, tauchte frei vor dem Keeper auf und traf aus 17 Metern zum 1:0 ins linke untere Eck. Ansonsten war vor allem Kick and Rush Trumpf. Einen 19-Meter-Schuss von Sascha Mölders kam in der 23. Minute zu unplatziert, so dass Kroll parieren konnte. Erstmals gefährlich wurde es vorm Löwen-Tor nach einer halben Stunde. Maximilian Oesterhelweg hatte einen Freistoß am Sechzehnmeterraum fast von der linken Grundlinie scharf und flach nach innen gespielt, die Kugel ging durch den Torraum, Toni Jovic kam aus fünf Metern am langen Eck zum Abschluss, setzte den Ball aber aus vier Metern neben den rechten Pfosten (30.). Vier Minuten später gab’s wieder einen Freistoß für Lotte, diesmal am vorderen rechten Strafraumeck. Die Hereingabe von Oesterhelweg ging jedoch knapp über die Querlatte (34.). Ein 24-Meter-Freistoß von Efkan Bekiroglu strich in der 36. Minute als Aufsetzer knapp am rechten Pfosten vorbei. Wenig später erreichte Simon Lorenz halbrechts eine Hereingabe von Aaron Berzel aus dem Halbfeld, den Kopfball aus acht Metern pflückte Kroll aber problemlos aus dem linken oberen Eck (40.). Kurz vor der Halbzeit nochmals eine Chance für die Gastgeber. Alexander Langlitz kam aus 17 Metern frei zum Schuss, verzog jedoch (45.). Wenig später pfiff Schiedsrichterin Dr. Riem Hussein zur Pause.

    Gleich mit der ersten Möglichkeit in der 2. Halbzeit gelang Lotte der Ausgleich. Eine Flanke von rechts durch Oesterhelweg wehrte Berzel mit dem Kopf in die Mitte ab, Paterson Chato fackelte nicht lange, zog aus 17 Metern in zentraler Position ab, Hiller streckte sich, kam aber nicht an den Schuss, der oben rechts zum 1:1 einschlug (50.). Fünf Minuten später brachten die Löwen die Kugel nicht aus der Gefahrenzone, Adam Straith hielt in der Mitte aus 18 Metern drauf, der Ball ging nur knapp über den Querbalken (55.). In der 67. Minute musste Herbert Paul gegen Jovic im Strafraum Kopf und Kragen riskieren, um mit einem Tackling die brenzlige Situation zu klären. Eine Viertelstunde später konnte Straith den eingewechselten Stefan Lex am rechten Strafraumeck nur durch ein Foul stoppen. Der anschließende 17-Meter-Freistoß von Phillipp Steinhart mit links landete jedoch in der Mauer (82.). Ein abgewehrter Freistoß aus dem Halbfeld landete vor den Füßen von Chato, dessen Schuss aus 15 Meter bekam Steinhart in die Bauchgegend, der so klärte (86.). Beide Mannschaften spielten bis zum Ende auf den Siegtreffer, aber klare Möglichkeiten gab es keine mehr.


    STENOGRAMM, 21. Spieltag, 25.01.2019, 19 Uhr


    Sportfreunde Lotte – 1860 München 1:1 (0:1)


    SFL: 1 Kroll (Tor) – 23 Langlitz, 5 Rahn, 16 Straith, 25 Al-Hazaimeh – 3 Wendel, 15 Chato – 10 Oesterhelweg, 6 Hofmann – 9 Jovic, 13 Wegkamp.

    Ersatz: 30 Quindt (Tor) – 2 Schulze, 19 Karweina, 24 Lindner, 26 Awassi, 27 Härtel, 29 Drinkuth.


    1860: 1 Hiller (Tor) – 4 Weber, 22 Berzel, 32 Lorenz – 2 Weeger, 17 Wein, 20 Bekiroglu, 28 Paul – 36 Steinhart, 9 Mölders, 18 Karger.

    Ersatz: 39 Bonmann (Tor) –7 Lex, 11 Köppel, 19 Abruscia, 24 Ziereis, 31 Koussou, 38 Lacazette.


    Wechsel: Härtel für Hofmann (70.), Drinkuth für Oesterhelweg (85.), Schulze für Wendel (90.) – Lex für Weeger (70.), Lacazette für Bekiroglu (70.).


    Tore: 0:1 Karger (6.), 1:1 Chato (50.).


    Gelbe Karten: Chato, Langlitz, Al-Hazaimeh, Straith, Wegkamp – Weeger.


    Zuschauer: 2.400 im FRIMO Stadion.


    Schiedsrichter: Dr. Riem Hussein (Bad Harzburg); Assistenten: Markus Büsing (Osnabrück), Axel Martin (Nordholz).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4163.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…21-spieltag-11469321.html


    https://www.abendzeitung-muenc…56-ab40-d5072c08557e.html


    https://www.abendzeitung-muenc…10-9a74-c1fe83dc7de0.html


    Nächstes Spiel:


    2.2.2019, 14 Uhr, zu Hause gegen Osnabrück

  • Der TSV 1860 München leiht Prince Osei Owusu bis zum Saisonsende von DSC Arminia Bielefeld aus. Der 22-jährige Angreifer soll nach dem Weggang von Adriano Grimaldi die Offensive der Löwen verstärken. Er erhält die Rückennummer 13


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4165.htm


    Der TSV 1860 München leiht Simon Seferings bis zum Saisonende an Regionalligist VfR Garching aus, Nicholas Helmbrecht wechselt, ebenfalls in die Vierte Liga, zum FC Memmingen.


    Der 24-jährige Stürmer Nicholas Helmbrecht, der aufgrund von Verletzungen in der aktuellen Saison nicht zum Einsatz gekommen ist, löste seinen laufenden Vertrag bei den Löwen auf und unterschrieb beim FC Memmingen.

    Simon Seferings, im Relegationsrückspiel gegen den 1. FC Saarbrücken Torschütze zum 2:2-Endstand, stand aufgrund von Verletzungen in der aktuellen Spielzeit nicht im Kader der ersten Mannschaft, absolvierte lediglich drei Partien in der Bayernliga-Reserve (2 Tore). Der 23-jährige Mittelfeldspieler wird deshalb bis zum Sommer zum VfR Garching ausgeliehen, um dort Spielpraxis zu sammeln.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4169.htm

  • Zum Heimspielauftakt der Löwen 2019 kommt am Samstag, 2. Februar, mit dem VfL Osnabrück der Tabellenführer ins Grünwalder Stadion. Anpfiff ist um 14 Uhr. Magenta Sport überträgt die Partie live.


    Seit 14 Spielen ist der VfL ungeschlagen, kommt mit breiter Brust nach Giesing. „Wir wollen zeigen, dass wir auch gegen eine Spitzenmannschaft bestehen können“, sagt Cheftrainer Daniel Bierofka. „Wir dürfen kein Respekt zeigen und müssen daran glauben, dass wir auch gegen Osnabrück etwas holen können“, lautet die Forderung des 39-Jährigen an sein Team. Optimistisch stimmt den Coach die Heimtabelle, in der seine Mannschaft Platz drei einnimmt. „Das zeigt, dass wir zu Hause nicht leicht zu schlagen sind!“

    Das Tableau zeigt aber auch, wo der Gegner seine Stärken hat. Wie die Löwen haben die Niedersachsen bisher 31 Treffer erzielt, aber mit 15 gleich neun weniger als die Sechzger kassiert. Das ist Ligabestwert. „Osnabrück zeichnet eine brutal starke Defensive aus. Da müssen wir schon einen guten Tag erwischen, wenn wir was holen wollen.“


    SECHZIG - Das Löwenmagazin gegen den VfL Osnabrück.


    Im Hinspiel war das so, zumindest bis zur 77. Minute. Die Löwen führten durch Treffer von Adriano Grimaldi (35.) und Simon Lorenz (47.) bereits 2:0. Doch in der Schlussviertelstunde glichen Manuel Farrona Pulido (77.) und Marcos Alvarez (90.+4) zum 2:2 aus. Wenigstens Alvarez, mit neun Treffern bester Torschütze der Lila-Weißen, kann den Sechzgern diesmal nicht gefährlich werden. Aufgrund der 5. Gelben Karte ist er gesperrt. „Er ist ein überragender Spieler in der 3. Liga“, so Bierofka über den 27-Jährigen. „Aber mit Benjamin Girth hat Osnabrück in der Winterpause einen Spieler geholt, der weiß, wo die Kiste steht.“ Das hat der von Holstein Kiel ausgeliehene Angreifer gleich in seinem ersten Punktspieleinsatz unter Beweis gestellt. So markierte er gegen Meppen das spielentscheidende 1:0. „Ihn dürfen wir keine Sekunde aus dem Auge lassen. Wenn er die Möglichkeit hat, haut er die Dinger rein! Vergangene Saison hat er in der 3. Liga 19 Treffer erzielt.“

    Einen solchen Einstand würden sich die Löwen auch von Price Osei Owusu wünschen. Der 22-jährige Angreifer wurde bis Saisonende von Arminia Bielefeld ausgeliehen. Bierofka selbst konnte bisher nicht allzu viele Trainingseindrücke von dem in Wertheim geborenen Schwaben sammeln, weil er bis Mittwoch beim Fußballlehrer-Lehrgang in Hennef weilte. „Ich muss mich da auf meine Kollegen verlassen. Aber von der Statur, seiner Leichtfüßigkeit und wie er anläuft, sieht es schon sehr gut aus.“

    Einen Startelfeinsatz schließt Bierofka eher aus. „Um ihn zu integrieren, ist er zu kurz da“, findet der Coach, lobt jedoch seine „sehr guten Laktatwert. Er ist topfit.“ In Bielefeld kam der beim VfB Stuttgart ausgebildete Owusu meist als zweite Spitze zum Einsatz. „Er kann aber auch außen spielen. Mit ihm sind wir variabler“, so der Coach, der den Charakter des Neuzugangs lobt: „Ein netter, offener Junge, der auf seine Kollegen zugeht. Absolut bodenständig. Mit seinen 22 Jahren kann er sich noch entwickeln.“


    Marc Heider: Der »Leader« beim VfL Osnabrück.


    Im Vergleich zum Lotte-Spiel hat Bierofka neben Owusu eine weitere Alternative. Quirin Moll ist „wieder hergestellt“. Der Mittelfeldspieler hatte sich nach einem langen Schritt im Test gegen Arminia Bielefeld einen Faserriss zugezogen, fiel im ersten Punktspiel 2019 aus. Das hatte Stefan Lex als Einwechselspieler bereits mitgemacht, obwohl er ein Großteil der Vorbereitung versäumt hatte. Mittlerweile ist der Erdinger wieder vollkommen fit. „Er hat viel individuell gearbeitet und in Lotte gezeigt, dass er uns mit seiner Geschwindigkeit gut tut“, so der Trainer.

    Ein anderer, der der Mannschaft helfen könnte, wäre Romuald Lacazette. Doch bisher konnte der Franzose noch nicht das abrufen, was ihn vor seinem Wechsel nach Darmstadt bei den Löwen ausgezeichnet hatte. „Ich rede viel mit Laca“, sagt Bierofka, der hofft, dass er wieder „die Aggressivität und den Drive findet, der ihn früher ausgezeichnet hat. Es liegt an ihm!“

    Dass die Transferbilanz der Löwen im Winter negativ ausfiel – einem Zugang stehen drei Abgänge gegenüber – ist für Bierofka kein Problem. „Es war finanziell nicht mehr drin. Wir müssen den Kader abspecken.“ Dieser war nach dem Aufstieg relativ groß, „weil wir zweigleisig planen mussten“. So habe man bei Nicholas Helmbrecht dem Wechselwunsch des Spielers entsprochen. „Helmes war eineinhalb Jahre verletzt, sein Vertrag wäre im Sommer ausgelaufen. Er will jetzt in Memmingen ein halbes Jahr Spielpraxis sammeln und sich danach umschauen.“ Auch bei der Leihe von Simon Seferings zum VfR Garching war das der Grund. „Spiele kannst du nicht durch Training ersetzen und Regionalliga ist etwas anderes als Bayernliga.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 1 Hiller (Tor) – 4 Weber, 22 Berzel, 32 Lorenz – 2 Weeger, 17 Wein, 20 Bekiroglu, 28 Paul – 36 Steinhart, 9 Mölders, 18 Karger.

    Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 5 Moll, 6 Mauersberger 7 Lex, 11 Köppel, 13 Owusu, 14 Dressel, 19 Abruscia, 24 Ziereis, 27 Belkahia, 31 Koussou, 34 Böhnlein, 38 Lacazette, 44 Klassen.

    Nicht dabei: 16 Kindsvater (Adduktorenprobleme), 25 Willsch (Muskelverletzung), 35 Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss).


    VfL: 1 Körber (Tor) – 7 Renneke, 17 Susac, 18 Trapp, 5 Engel – 23 Blacha, 8 Taffertshofer – 20 Heider, 26 Klaas, 10 Ouahim – 33 Girth.

    Ersatz: 22 Kühn (Tor) – 11 Pfeiffer, 2 Farrona Pulido, 13 Danneberg, 14 Amenyido, 16 Konrad, 19 Tigges, 27 Agu.

    Nicht dabei: 6 Dercho (Sprunggelenksporbleme), 9 Alvarez (5. Gelbe Karte), 28 Möller, 29 Krasniqi, 30 Riemann (nicht im Kader).


    Schiedsrichter: Patrick Alt (Illingen); Assistenten: Manuel Bergmann (Erbach), Benedikt Seyler (Merzig).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4171.htm



  • Die Löwen unterlagen dem VfL Osnabrück mit 1:2. Gleich in der Anfangsphase wurden die Hausherren kalt erwischt. Benjamin Girth brachte die Gäste in Führung (7.). Der Stürmer stand auch in der 57. Minute im Blickpunkt, als Aaron Berzel ihn umriss, dafür die Rote Karte sah. Sascha Mölders traf aber vier Minuten später in Unterzahl zum Ausgleich (61.). Doch erneut Girth sorgte für den glücklichen Sieg des Tabellenführers (80.).


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im ersten Heimspiel 2019 gegen Tabellenführer Osnabrück auf Benjamin Kindsvater (Adduktorenprobleme), Nicholas Helmbrecht (Aufbau nach Patellasehnenspitzensyndrom), Marius Willsch (Muskelverletzung) und Noel Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen diesmal Jan Mauersberger, Christian Köppel, Dennis Dressel, Alessandro Abruscia, Semi Belkahia, Kristian Böhnlein und Leon Klassen. Im Vergleich zum letzten Ligaspiel in Lotte gab es zwei Veränderungen in der Startelf: Quirin Moll und Stefan Lex begannen für Eric Weeger und Felix Weber. Erstmals saß bei den Löwen Leihspieler Prince Osei Owusu auf der Bank.


    STIMMEN Bierofka: „Wir haben Herz und Leidenschaft gezeigt!“


    Spielverlauf: Nach 90 Sekunden hatten die Löwen ihre erste Chance. Nico Karger erlief auf der linken Seite einen Diagonalball, zog nach innen an Konstantin Engel vorbei, sein Rechtsschuss aus 15 Meter ging knapp am langen Eck vorbei (2.). Zwei Minuten später die nächste Möglichkeit. Ein Zuspiel auf Stefan Lex ins Strafraumzentrum wurde geblockt, die Kugel kam zu Sascha Mölders, der fast an der linken Grundlinie zum Abschluss kam. Von Torwart Nils-Jonathan Körber prallte der Ball gegen den Fuß von Engel, doch im Hecht bekam der VfL-Keeper das Spielgerät vor der Torlinie zu fassen (4.). Das Tor fiel völlig überraschend in der 7. Minute auf der anderen Seite. Bashkin Renneke hatte fast von der rechten Torauslinie über die Abwehr geflankt, Benjamin Girth kam am zweiten Pfosten im Rücken von Aaron Berzel zum Kopfball, drückte die Kugel zum 1:0 der Gäste unter die Latte. Die Löwen waren danach etwas konstatiert. Anas Ouahim setzte sich auf der linken Seite durch, sein Schuss vom Strafraumeck konnte Marco Hiller gerade noch um den rechten Pfosten lenken (10.). Danach übernahmen die Sechzger wieder die Spielkontrolle, ohne jedoch im letzten Drittel richtig gefährlich zu werden. Osnabrück lauerte dagegen auf Kontermöglichkeiten. In der 30. Minute ging Lex mit Tempo in den Strafraum, kam zu Fall, doch Schiedsrichter Patrick Alt, der nur wenige Meter entfernt stand, ließ weiterspielen. Zwei Minuten später warf sich Quirin Moll in einen Elf-Meter-Schuss von Ouahim aus halblinker Position, lenkte den Ball über die Querlatte (32.). Im Anschluss an eine Ecke kam Engel im Rückraum an die Kugel, sein Schuss aus 15 Metern ging knapp übers 1860-Tor (40.). Trotz Feldvorteilen nahmen die Löwen den Rückstand mit in die Kabine.

    Ohne Wechsel ging’s zunächst in den zweiten Durchgang. In der 52. Minute ersetzte Prince Osei Osuwu den angeschlagenen Moll. Die erste Chance hatten die Gäste. Nach einem Querschläger kam Steffen Tigges im Strafraum ans Leder, zielte aber aus 13 Metern knapp am linken Pfosten vorbei (55.). Zwei Minuten später kam der gestartete Girth nach einem weiten Ball im Zweikampf mit Berzel zu Fall, Schiedsrichter Alt entschied auf Notbremse, zeigte dem Löwen die Rote Karte (57.). In Unterzahl erzielten die Löwen nur vier Minuten später den Ausgleich. Nach einem weiten Ball behauptete Osuwu gegen zwei Gegenspieler das Spielgerät, legte auf Sascha Mölders ab, der von der Strafraumgrenze zum 1:1 ins rechte untere Eck traf (61.). Nun waren die Vorzeichen umgekehrt. Osnabrück mit einem Mann mehr machte das Spiel, die Sechzger lauerten auf Kontermöglichkeiten Der kurz zuvor eingewechselte Luca Pfeiffer war in der 70. Minute nach einer Ouahim-Flanke mit dem Kopf zur Stelle, setzte die Kugel aber links neben den Kasten. Ausgerechnet nach einem Standard fiel das 2:1 für den Tabellenführer. Nach einem Eckball von links durch Quahim wurde der Ball unglücklich zu Girth verlängert, der am zweiten Pfosten die Kugel über die Linie drückte (80.). In der Schlussphase ließen die Niedersachsen nichts mehr anbrennen, brachten den Sieg mit sieben Minuten Nachspielzeit sicher über die Zeit.


    STENOGRAMM, 22. Spieltag, 02.02.2019, 14 Uhr


    1860 München – VfL Osnabrück 1:2 (0:1)


    1860: 1 Hiller (Tor) –22 Berzel, 17 Wein, 32 Lorenz – 28 Paul, 5 Moll, 20 Bekiroglu, 36 Steinhart – 7 Lex, 9 Mölders, 18 Karger.

    Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 13 Owusu, 24 Ziereis, 31 Koussou, 38 Lacazette.


    VfL: 1 Körber (Tor) – 7 Renneke, 17 Susac, 18 Trapp, 5 Engel – 23 Blacha, 8 Taffertshofer – 20 Heider, 19 Tigges, 10 Ouahim – 33 Girth.

    Ersatz: 22 Kühn (Tor) –2 Farrona Pulido, 11 Pfeiffer, 13 Danneberg, 14 Amenyido, 16 Konrad, 27 Agu.


    Wechsel: Owusu für Moll (52.), Weber für Lex (59.), Lacazette für Mölders (78.) – Danneberg für Blacha (53.), Pfeiffer für Tigges (69.).

    Tore: 0:1 Girth (7.), 1:1 Mölders (61.), 1:2 Girth (80.).

    Gelbe Karten: Lex, Bekiroglu, Owusu – Ouahim, Pfeiffer, Agu für Quahim (90.).

    Rote Karte: Berzel (57., Notbremse)

    Zuschauer: 15.000 Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Patrick Alt (Illingen); Assistenten: Manuel Bergmann (Erbach), Benedikt Seyler (Merzig).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4172.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…live-ticker-11651420.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…weimal-zwei-11676984.html


    https://www.abendzeitung-muenc…0d-8822-12aa4182c747.html


    https://www.abendzeitung-muenc…47-a41c-67b0317cad2b.html


    https://www.abendzeitung-muenc…c4-b8ac-fb4770aac994.html


    Nächstes Spiel:


    9.2.2019, 14 Uhr, in Uerdingen

  • Für die Löwen geht’s am 23. Spieltag nach Duisburg. Dort treffen Felix Weber & Kollegen am Samstag, 9. Februar 2019, auf den KFC Uerdingen 05. Anpfiff in der Schauinsland-Reisen-Arena ist um 14 Uhr. Das BR Fernsehen und Magenta Sport übertragen die Partie live.


    Zu den Gratulanten von Trainer Daniel Bierofka, der zwei Tage vor dem Auswärtsspiel am 7. Februar 2019 seinen 40. Geburtstag feierte, gehörte KFC-Stürmer Stefan Aigner. Beide verbindet seit gemeinsamen Sechzger-Zeiten eine enge Verbundenheit. „Ich wünsche Aiges auch alles Gute – aber nicht gegen uns“, so der Löwen-Coach, der seine Jungs vor dem ehemaligen Mitspieler warnt: „Er hat seine Qualität, wenn es Richtung Tor geht. Aber er ist nicht der Einzige im Uerdinger Team, auf den wir aufpassen müssen.“


    Daniel Bierofka wird 40. Happy Birthday!


    Lange lief es bei den Krefeldern nach Plan. Die Vorrunde beendete der Aufsteiger auf Rang drei, nur jeweils ein Punkt hinter dem Karlsruher SC und dem VfL Osnabrück. Doch schon im letzten Spiel vor der Winterpause gab es ein 0:4 in Unterhaching. Auch im neuen Jahr setzte sich der Negativtrend fort. Im Anschluss an das 0:3 zu Hause gegen Würzburg war die Zeit von Stefan Krämer als Trainer der Uerdinger beendet. Auch Ex-Löwe Stefan Reisinger konnte als Interimscoach den Abwärtstrend nicht stoppen. Trotz einer 2:0-Führung bis zur 84. Minute unterlag das Team in Meppen mit 2:3.

    Nun soll es Norbert Meier richten. Der 60-Jährige unterschrieb beim KFC einen Vertrag bis 2020, um die Aufstiegsambitionen von Präsident und Mäzen Mikhail Ponomarev am Leben zu halten. Zuletzt trainierte Meier den 1. FC Kaiserslautern (Januar bis September 2017), Darmstadt 98 (Juli bis Dezember 2016), Arminia Bielefeld (Februar 2014 bis Juni 2016) und Fortuna Düsseldorf (Januar 2008 bis Mai 2013). Mit den Rheinländern war er sogar in die Bundesliga aufgestiegen.


    Sechzig auswärts in Duisburg gegen Uerdingen.


    „Uerdingen ist angeschlagen“, weiß Bierofka, fügt aber gleich an: „Wir auch!“ 2019 wartet seine Mannschaft ebenfalls noch auf einen Dreier. Dazu kommt die schwere Verletzung von Quirin Moll (Kreuzbandriss) und die Rote Karte von Aaron Berzel. „Wir dürfen aber nicht in den Jammermodus verfallen, sondern müssen die Situation so annehmen, wie sie ist.“ Der 40-jährige Trainer fordert ein enges Zusammenrücken von allen im Verein und bedingungslose Unterstützung des Teams. „Die Jungs müssen sich zerreißen und Siegeswillen zeigen!“

    Optimistisch stimmt den Trainer, dass die Mannschaft gegen Osnabrück Moral bewiesen hatte, in Unterzahl zurückkam und den Ausgleich schaffte. Ärgerlich sei dann das 1:2 nach einem Standard gewesen. „In vielen Situationen machen wir es gut“, findet Bierofka, „aber im Moment werden wir für jeden Fehler knallhart bestraft. Oft sind es nur Kleinigkeiten. Du darfst keine Sekunde unaufmerksam sein.“

    Bierofka wird in der Aufstellung für Samstag nicht nur „sachliche“ Argumente einfließen lassen. „Ich höre auch auf mein Bauchgefühl.“ Einer, dem er aufgrund seiner Erfahrung gerne das Vertrauen ausgesprochen hätte, ist Jan Mauersberger. Doch nach überwundener Gesichtsverletzung zwickt den Innenverteidiger nun der Rücken. „Ich habe Hoffnung, dass er am Freitag trainieren kann, auch wenn die Rückmeldungen der medizinischen Abteilung nicht gut sind.“ Eine weitere Option wäre der junge Semi Belkahia, bisher noch ohne Punktspieleinsatz. „Ihn da reinzuschmeißen, das müssen wir uns genau überlegen“, äußert sich der Trainer eher skeptisch.

    Erneut fehlt den Löwen die „Blaupause“ für den Gegner. Wie Meier die Krefelder bei siner ersten Partie als Coach genau einstellt, ist „schwer einzuschätzen. Für uns ist das eine Wundertüte. Deshalb müssen wir in erster Linie auf uns schauen und auf alles vorbereitet sein. Wir kennen ja die Situation bereits!“ Schon einige Male in dieser Saison trafen die Löwen auf Mannschaften, deren Trainer gegen sie ihre Premiere feierten.

    An der Qualität des KFC-Kaders gibt es trotz der drei Niederlagen in Serie keine Zweifel. Namen wir Aigner, Weltmeister Kevin Großkreutz, Maximilian Beister oder Innenverteidiger Dominic Maroh verfügen allesamt über Erstliga-Erfahrung. Dazu wurde der Kader im Winter – unter anderem mit Adriano Grimaldi vom TSV 1860 – nochmals kräftig verstärkt. „Aber auch für Uerdingen ist die 3. Liga kein Zuckerschlecken. Du musst die PS erst mal auf die Straße bringen“, weiß Bierofka, der seinen Jungs empfiehlt, ohne Angst in Duisburg aufzutreten. „Wir müssen wieder dahin kommen, um mit dem Selbstvertrauen zu Auswärtsspielen zu fahren, dass wir gewinnen können.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    KFC: 1 Vollath (Tor) – 6 Großkreutz, 32 Maroh, 25 Erb, 7 Dorda – 28 Konrad, 5 Krempicki – 9 Beister, 13 Aigner, 11 Rodriguez – 35 Osawe.

    Ersatz: 36 Benz (Tor) – 4 Schorch, 8 Litka, 10 Pflücke, 14 Khalil Mohammad, 16 Dörfler, 17 Holldack, 21 Yesil,23 Chessa, 38 Kefkir, 33 Lukimya.

    Nicht dabei: 15 Bittroff (Syndesmoseriss), 20 Ibrahimaj (Sehnenabriss im Oberschenkel), 27 Udegbe (Schulteroperation), 30 Daube (Probleme an der Patellasehne), Grimaldi (Verletzung am Sprunggelenk).


    1860: 1 Hiller (Tor) – 4 Weber, 17 Wein, 32 Lorenz –28 Paul, 38 Lacazette, 20 Bekiroglu, 36 Steinhart – 7 Lex, 9 Mölders, 18 Karger.

    Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 2 Weeger, 11 Köppel, 13 Owusu, 14 Dressel, 19 Abruscia, 24 Ziereis, 27 Belkahia, 31 Koussou, 34 Böhnlein, 44 Klassen.

    Fraglich: 6 Mauersberger (Rückenprobleme).

    Nicht dabei: 5 Moll (Kreuzbandriss), 16 Kindsvater (Adduktorenprobleme), 22 Berzel (Rotsperre), 35 Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss).

    Schiedsrichter: Benedikt Kempkes (Thür); Assistenten: Thorsten Braun (Saarbrücken), Niklas Dardenne (Nettersheim).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4180.htm



  • Die Löwen müssen erst zum Abschluss des 23. Spieltags am Montagabend, 17. Februar 2019, zu Hause gegen den VfR Aalen ran. Um im Rhythmus zu bleiben, testet das Drittliga-Team am Mittwoch, 13. Februar, gegen Südwest-Regionalligist SSV Ulm 1846. Anpfiff auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 ist um 14 Uhr.


    Restkarten für das Heimspiel gegen den VfR Aalen.


    Die Ulmer Spatzen sind momentan Fünfter der Regionalliga Südwest und starten am 23. Februar in die Restrunde bei Kickers Offenbach. Trainer der Schwaben ist Holger Bachthaler, früher Trainer beim FV Illertissen.

    Der Eintritt für das Testspiel kostet 5 Euro, ermäßigt 4 Euro. Kinder bis einschließlich 13 Jahren sind frei. Für Verpflegung ist gesorgt, es wird Glühwein, Bier, Kaffee, Wasser und Semmeln geben. Wichtig: Auf dem Trainingsgelände herrscht absolutes Rauchverbot!

    Aufgrund der Parksituation am Trainingsgelände wird empfohlen, zur Anreise die Straßenbahn (Tram 15 oder 25; Station Südtiroler Straße) zu nutzen.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4181.htm

  • Trotz fast halbstündiger Unterzahl erkämpften sich die Löwen beim KFC Uerdingen einen Punkt. Roberto Rodriguez hatte die Gastgeber in Führung gebracht (49.). Vier Minuten später glich Felix Weber aus (53.). Herbert Paul sah in der 65. Minute nach einem überflüssigen Foul Gelb-Rot. Danach hatten die Gastgeber zwar Übergewicht, Sechzig in der 73. Minute aber die beste Chance. Es blieb beim 1:1.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Spiel gegen Uerdingen verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Kreuzbandriss), jan Mauersberger (Rückenprobleme), Benjamin Kindsvater (Adduktorenprobleme), Marius Willsch (Muskelverletzung) und Noel Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss) verzichten. Aaron Berzel fehlte wegen einer Rotsperre. Nicht im 18er-Kader standen diesmal Christian Köppel, Dennis Dressel, Kristian Böhnlein und Leon Klassen. Im Vergleich zum letzten Ligaspiel gegen Osnabrück gab es zwei Veränderungen in der Startelf: Felix Weber und Prince Owusu ersetzten Berzel und Moll. Erstmals saß bei den Löwen Semi Belkahia in einem Punktspiel auf der Bank.

    Spielverlauf: Nach verhaltenem Beginn bekamen die Löwen in der 4. Minute im Halbfeld der Uerdinger Hälfte einen Freistoß. Nico Karger sah, dass René Vollath weit vor seinem Tor stand, versuchte es aus 35 Metern mit einer schnellen Ausführung. Sein Schuss ging aber deutlich am KFC- Kasten vorbei (4.). Kurz danach der nächste Aufreger. Nico Karger und Manuel Konrad rasselten bei einem Zweikampf gegeneinander, der Löwen-Stürmer griff sich gleich ans Knie, verlies humpelnd das Spielfeld, machte dann aber weiter, obwohl Nono Koussou bereits zur Auswechslung bereit stand (5.). In der 12. Minute chipte Phillipp Steinhart den Ball auf Karger, der kam an der linken Grundlinie zum Flanken, seine flache Hereingabe nahm Sascha Mölders aus acht Metern direkt, aber Mario Erb blockte den Schuss (12.). In der 18. Minute ging Stefan Lex mit Tempo Richtung Strafraum, doch Dominic Maroh grätschte ihn 21 Meter vor dem Tor um, sah dafür Gelb. Der anschließende Freistoß von Steinhart schoss der Verteidiger unter der Mauer hindurch, doch die Kugel kam zu zentral auf Vollath, der damit keine Mühe hatte (19.). Eine Ecke von rechts durch Roberto Rodriguez konnte Marco Hiller nur in die Mitte abwehren, aber Karger störte Christian Dorda bei seinem Schuss von der Strafraumgrenze entscheidend (21.). In der 37. Minute schloss Efkan Bekiroglu bei einem Konter etwas zu überhastet ab. Sein Abschluss aus 22 Metern wurde dabei noch entscheidend abgefälscht, wodurch der einige Meter vor seinem Tor stehende Vollath keine allzu großen Probleme mit dem Schuss hatte. Eine scharfe Rechtsflanke von Herbert Paul konnte Maroh am Torraum vor Prince Osuwu gerade noch klären (42.). In einem temporeichen Spiel mit leichten Vorteilen für Sechzig ging es Rodrigue trotzdem torlos in die Kabine.

    Kurz nach Wiederanpfiff wurden die Löwen klassisch ausgekontert. Kevin Großkreutz hatte in den Rücken der Abwehr gepasst, Rodriguez kam aus 15 Metern zum Abschluss, Paul lenkte den Schuss unhaltbar für Hiller ins eigene Tor zum 0:1 ab (49.). Vier Minuten später der Ausgleich. Einen Freistoß von der linken Strafraumseite schoss Daniel Wein direkt aufs Tor, Vollath ließ die Kugel über die Hände gleiten, Felix Weber war zur Stelle, drückte am zweiten Pfosten den Ball mit dem Kopf über die Linie (53.). Auf der anderen Seite bekam Maximilian Beister eine Linksflanke von Ex-Löwe Stefan Aigner auf den Kopf, doch Steinhart lenkte die Kugel übers eigene Tor (64.). Kurz danach zupfte Herbert Paul am eigenen Strafraum Osayamen Osawa am Trikot. Da der 1860-Verteidiger bereits Gelb gesehen hatte, schickte ihn Schiedsrichter Benedikt Kempkes mit Gelb-Rot vorzeitig zum Duschen (65.). Erneut mussten die Sechzger fast eine halbe Stunde in Unterzahl bestreiten. In der 71. Minute konnten Weber und Hiller nur mit vereinten Kräften Osawe stoppen, der mit Tempo am linken Strafraumeck zum Abschluss gekommen war. Zwei Minuten eine Riesenkonterchance für die Löwen. Karger hatte steil auf Lex gepasst, der flankte in die Mitte auf Bekiroglu, der etwas zu viel Rücklage bei seiner Ballabnahme aus zehn Metern hatte, so das Spielgerät knapp über die Latte setzte (73.). In der 78. Minute verhinderte Hiller das 2:1, als eine Hereingabe durch Aigner, der sich auf der rechten Seite durchgesetzt hatte, im Hechtflug vor dem hinter ihm lauernden Beister im Fünfmeterraum abwehrte. In der 1. Minute der Nachspielzeit brachte Dorda Lex im Strafraum zu Fall, doch Schiedsrichter Kempkes verweigerte den Elfmeter. Mölders drang auch nochmals in den Strafraum ein, kam aber nicht zum Abschluss (90.+4). So blieb es beim hochverdienten 1:1 aus Löwen-Sicht.


    STENOGRAMM, 23. Spieltag, 09.02.2019, 14 Uhr


    KFC Uerdingen 05 – 1860 München 1:1 (0:0)


    KFC: 1 Vollath (Tor) – 6 Großkreutz, 32 Maroh, 25 Erb, 7 Dorda – 28 Konrad, 31 Matuschyk – 9 Beister, 13 Aigner, 11 Rodriguez – 35 Osawe.

    Ersatz: 36 Benz (Tor) –5 Krempicki, 10 Pflücke, 16 Dörfler, 17 Holldack, 23 Chessa, 38 Kefkir.


    1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 32 Lorenz, 36 Steinhart – 17 Wein, 20 Bekiroglu,– 7 Lex, 13 Owusu, 18 Karger – 9 Mölders. Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 2 Weeger, 19 Abruscia, 24 Ziereis, 27 Belkahia, 31 Koussou, 38 Lacazette.

    Wechsel: Kefkir für Rodriguez (75.), Dörfler für Maroh (85.) – Weeger für Osuwu (67.), Lacazette für Bekiroglu (80.), Koussou für Karger (86.).


    Tore: 1:0 Rordriguez (49.), 1:1 Weber (53.).

    Gelbe Karten: Maroh, Matuschyk, Erb – Wein.

    Gelb-Rote Karte: Paul (65., wiederholtes Foulspiel).
    Zuschauer:
    4.000 in der Schauinsland-Reisen-Arena Duisburg.

    Schiedsrichter: Benedikt Kempkes (Thür); Assistenten: Thorsten Braun (Saarbrücken), Niklas Dardenne (Nettersheim).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4183.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…live-ticker-11747157.html


    https://www.abendzeitung-muenc…76-be41-c77978198c44.html


    https://www.abendzeitung-muenc…b8-9cea-7bc5b1d2d58b.html


    Nächstes Spiel:


    18.2.2019, 19 Uhr, zu Hause gegen Aalen

  • Die Löwen nutzen die freie Zeit zwischen dem Spiel beim KFC Uerdingen und dem Montagabend-Spiel gegen den VfR Aalen für ein Testspiel gegen den Süd-West-Regionalligisten SSV Ulm 1846. Auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 gewannen die Münchner durch einen Treffer von Alessandro Abruscia mit 1:0.


    Personal: Günther Gorenzel, der Daniel Bierofka aufgrund dessen Trainer-Lehrgangs an der Seitenlinie vertrat, musste im Spiel gegen Ulm verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Kreuzbandriss), Marius Willsch (Muskelverletzung) und Noel Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss) verzichten. Einige Spieler wie Felix Weber oder Efkan Bekiroglu erhielten eine Pause.


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    Spielverlauf: Die Löwen starteten gut in die Partie und zwangen David Hundertmark gleich in der zweiten Spielminute zu einer ersten Parade. Absender des Torschusses war jedoch kein Löwe, sondern der Ulmer Lukas Hoffmann, der unter Bedrängung einen gefährlichen Rückpass spielte, mit dem sein Keeper arge Probleme hatte.

    In der Folge sahen die Zuschauer, die auf Platz 1 des Löwen-Trainingsgeländes die wärmende Sonne im Rücken hatten, einige Fernschüsse der Gäste, die ihr Ziel jedoch allesamt deutlich verfehlten.

    Nach 14 Minute schickte Eric Weeger seinen Kollegen Kodjovi Koussou auf die Reise, dessen Versuch auf das Tor zu ziehen wurde vereitelt, führte aber zur ersten Ecke für die Gastgeber. Diese flankte Alessandro Abruscia in die Mitte, wo sie von der vielbeinigen Abwehr der in giftgrün angetretenen Gäste geklärt wurde. Gefährlicher wurden die Gäste in der 18. Spielminute, als Nicolas Jann einen Fernschuss auf das Löwen-Tor setzte. Dort fand er seinen Meister in Hendrik Bonmann, der den Ball mit einem einhändigen Reflex über die Querlatte lenkte.

    Sechs Minuten später zappelte das Spielgerät im Ulmer Netz. Alessandro Abruscia zog nach einer schönen Einzelleistung aus gut 20 Metern ab. Sein Schuss wurde im Strafraum von einem Spieler der Gäste abgefälscht und schlug so unhaltbar hinter Hundertmark ein.

    Nach einer Phase, in der Ulm etwas die Ordnung verloren hatte, kamen sie in der 30. Minuten zum nächsten Torschuss. Luigi Campagna schickte Vitalij Lux auf die Reise, der hastig abzog und mit seinem Schuss Hendrik Bonmann erneut zu einer Parade zwang. Fünf Minuten später waren es wieder die Gäste, die vor das Tor der Löwen kamen. Diesmal nach einem Foul von Semi Belkahia sogar mit einem ruhenden Ball aus Mittelstürmer-Position, knapp vor dem Strafraum der Münchner. Nicolas Jann versuchte sich am Torschuss, doch erneut blieb Hendrik Bonmann mit einer schönen Flugeinlage der Sieger.

    Kurz vor der Pause noch einmal der TSV 1860 München. Romuald Lacazette bediente Markus Ziereis, der wiederum eine mustergültige Flanke auf Prince Owusu zog, doch dessen Schussversuch wurde von den Gästen geblockt. Eine der größten Chancen der Partie hatten die Löwen in der Nachspielzeit der ersten Hälfte. Alessandro Abruscia gab einen Freistoß in den Strafraum, Prince Owusu kam zum Kopfball. Dieser landete abgefälscht nahe des Pfostens bei Semi Belkahia, der aus spitzem Winkel und kurzer Distanz nur das Außennetz traf. So ging es mit der knappen Führung in die Pause.

    Holger Bachthaler, der Trainer des SSV Ulm, brachte zur Pause bis auf den U19-Akteur Valentin Hafner alle seine Ersatzspieler während die Löwen bis zur 60. Spielminute mit unveränderten Personal agierten. Den ersten guten Versuch gaben diesmal die Gäste ab, David Kammerbauer schoss aus der Distanz an den Querbalken des Löwen-Tores. Im direkten Gegenzug scheiterte Prince Owusu in der Kontersituation am langen Bein des Ulmer Ersatzkeepers Jerome Weisheit, auch er war zur Pause eingewechselt worden. Die nächste Chance sahen die Zuschauer nach 55 Minuten. Alessandro Abruscia bediente Markus Ziereis, der verfehlte das Tor aus sechs Metern knapp. Die letzte Aktion der Löwen-Startelf hatte Aaron Berzel, der nach einem Köppel-Freistoß ebenfalls aus kurzer Distanz das Tor verfehlte, sein Schuss ging über die Querlatte.

    Danach wechselte Günther Gorenzel alle 10 Feldspieler aus, lediglich Hendrik Bonmann blieb auf seinem Posten. Sofort waren die Neuen gefährlich, Nico Karger flankte auf Sascha Mölders, doch der SSV Ulm klärte in höchster Not. Bei höherem Tempo als zu Beginn der zweiten Halbzeit waren fortan allerdings weniger Torchancen zu verzeichnen. Die einzige größere Gelegenheit der Schlussphase hatte Ulm nach 76 Minuten, als Felix Higl aus 11 Metern bedrängt rechts am Tor vorbeischoss.

    Günter Gorenzel lobte nach der Partie das Engagement seiner Mannschaft, die das Pressing der Ulmer Spatzen immer wieder gut umspielt hat. Auch die Körpersprache und die Kommunikation lobte der Geschäftsführer Sport. Natürlich sah er aber auch die Baustellen. Insbesondere vorne möchte Günther Gorenzel noch etwas mehr sehen: “Ich habe einige Ansätze gesehen, aber klar ist auch: Wir müssen uns vorne noch besser durchsetzen.”


    STENOGRAMM, Testspiel, 13.02.2019, 14 Uhr


    1860 München – SSV Ulm 1846 1:0 (1:0)


    1860: 39 Bonmann (Tor) - 2 Weeger, 27 Belkahia, 22 Berzel, 11 Köppel - 31 Koussou, 14 Dressel, 38 Lacazette, 19 Abruscia - 13 Owusu, 24 Ziereis.

    Ersatz: 1 Hiller, 6 Mauersberger, 7 Lex, 9 Mölders, 16 Kindsvater, 17 Wein, 18 Karger, 28 Paul, 32 Lorenz, 34 Böhnlein, 36 Steinhart.

    Ulm: 1 Hundertmark (Tor) - 16 Stoll, 4 Krebs, 25 Hoffmann, 15 Schmidts - 5 Reichert, 6 Campagna, 21 Jann - 7 Gashi , 22 Sapina, 29 Lux.

    Ersatz: 12 Weisheit, 2 Bradara, 3 Schindele, 9 Rathgeber, 11 Braig, 13 Nierichlo, 24 Higl, 30 Kammerbauer, 32 Hafner.


    Wechsel TSV 1860: Steinhart für Köppel, Mauersberger für Berzel, Lorenz für Belkahia, Paul für Weeger, Wein für Lacazette, Böhnlein für Dressel, Karger für Abruscia, Kindsvater für Koussou, Mölders für Ziereis, Lex für Owusu (alle 60.)


    Tore: 1:0 Abruscia (24.)


    Zuschauer: 186 am Trainingsgelände Grünwalder Straße 114, Platz 1.

    Schiedsrichter: Tobias Wittmann (Wendelskirchen); Assistenten: Stefan Dorfner (Frankenfels), Florian Garr (Wendelskirchen)


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4189.htm


    Bildergalerie:


    http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2228.htm

  • Daniel Bierofka fühlt sich vor dem Heimspiel am Montagabend, 18. Februar 2018, Anpfiff 18.60 Uhr, gegen den VfR Aalen an den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ erinnert. Bereits zum fünften Mal in dieser Saison geht es gegen ein Team, das seinen Trainer gerade gewechselt hat.


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    „Langsam bin das gewohnt“, sagt der 40-Jährige routiniert. Die Häufigkeit sei schon außergewöhnlich. „Das habe ich weder als Spieler und schon gar nicht als Trainer erlebt.“ Mit jedem neuen Coach gehe auch eine andere Philosophie einher, die Mechanismen sind andere. „Zudem sind die Spieler neu motiviert.“ Sein Team müsse darauf mit Engagement und Leidenschaft reagieren, das auf den Platz bringen und nicht auf den Gegner schauen: „Wir können uns nicht groß vorbereiten, müssen auf alles gefasst sein.“ Vor allem jedoch auf eine Mannschaft „die brennen wird“.

    Bierofka wehrt sich dagegen, die Partie gegen das Schlusslicht Aalen als Endspiel auszurufen. „Wir wissen um die Wichtigkeit. Aber für beide Teams gibt es noch genügend Möglichkeiten, um zu punkten.“ Ohnehin verweist Bierofka auf die extreme Leistungsdichte in der 3. Liga. „Jede Mannschaft kann zwölf, 13 Spieler auf den Platz bringen, die dazu in der Lage sind, Spiele zu gewinnen. Deshalb wird es bis zum letzten Spieltag spannend bleiben.“ Sein Rezept sind Lösungen zu finden, „wie wir den Gegner überraschen können“.

    Aus diesem Grund sieht der Löwen-Coach die Favoritenrolle nicht eindeutig bei den Löwen. „Das mag von der Tabellensituation stimmen. Aber Aalen hat im Winter nachgelegt!“ Selbst das Hinspiel – übrigens bis dato der einzige Auswärtssieg der Sechzger – sei nicht so klar gewesen, wie es das Ergebnis von 4:1 suggeriere. „Es war ein relativ enges Spiel, in dem wir die entscheidenden Momente für uns nutzen konnten.“


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    Einer hatte in dieser Partie besonders groß aufgespielt: Alessandro Abruscia. Ihm gelangen zwei Tore gegen die Ostälbler – die einzigen in bisher zehn Einsätzen und 351 Spielminuten für den TSV 1860. „Sandro ist nah dran an der Startelf. Er hat auch im Test am Mittwoch gegen Ulm den 1:0-Siegtreffer erzielt“, so Bierofka über den Mittelfeldspieler. „Natürlich ist er ein Thema für Montag!“

    Kein Thema sind dagegen Hendrik Bonmann, Benjamin Kindsvater sowie Marius Willsch. „Henne ist in den Boden getreten. Es ist aber nicht so schlimm“, rechnet der Trainer mit dem Keeper bereits wieder für das Auswärtsspiel in Cottbus. Kindsvater trainiert wieder schmerzfrei mit, ist aber noch nicht bei 100 Prozent seiner Leistungsfähigkeit. „Mit seiner Quirligkeit und seinem Biss fehlt er uns“, sehnt Bierofka die baldige Rückkehr des Außenstürmers herbei. Bei Willsch, der ebenfalls wieder mittrainiert, rechnet er damit, dass der 27-Jährige in zwei, drei Wochen seine volle Leistungsstärke erreicht.

    Dagegen wird gegen Aalen Jan Mauersberger zurückkehren. Nach seiner Gesichtsfraktur hinderten ihn zuletzt Rückenprobleme am Comeback, am Montag steht er auf alle Fälle im 18er-Kader, wie Bierofka bestätigte. Etwas Geduld fordert er bei Prince Osuwu, der erst kurz vor Transferschluss verpflichtet wurde. Gegen Osnabrück habe die Bielefeld-Leihgabe ordentlich gespielt, „in Uerdingen war er nicht so im Spiel. Ossi muss sich noch an unser System gewöhnen, ich bin mir aber sicher, dass er uns weiterhelfen wird.“


    Matthias Morys: Der »Leader« beim VfR Aalen.


    Für den Trainer ist der Montag ein ganz besonderer Tag. Denn bevor die Mannschaft gegen Aalen spielt, legt Bierofka den ersten Teil seiner schriftlichen Prüfung zum Fußballlehrer ab. „Das ist doppelte Anspannung“, beschreibt er seine persönliche Gemütslage. „Das Adrenalin kommt mir wahrscheinlich aus den Ohren heraus.“ Doch der Löwen-Coach hat diesen Weg bewusst gewählt. „Ich habe alles so gelegt, damit ich mit den Prüfungen schnell fertig bin. Das ist zwar mehr Stress für mich, aber dann ist alles schneller vorbei.“

    Zwar hätten Günther Gorenzel und das Trainerteam ihn während seiner Abwesenheit gut vertreten, „aber es ist was anderes, wenn du jeden Tag hier bist. Der Einfluss ist einfach größer.“

    Aufgrund der Doppelbelastung sei die Prüfungsvorbereitung nicht einfach gewesen. Am Montag stehe in München „Fußballlehre“ auf dem Plan. „Ich denke, dass ich bei dem Thema was aufs Blatt zaubern kann“, ist Bierofka optimistisch. Danach folgen weitere schriftliche Prüfungen und der praktische Teil. Durchfallen ist für den Ex-Profi dagegen keine Option. „Dann muss ich etwas anderes machen“, sagt der Löwen-Trainer mit einem breiten Grinsen.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 1 Hiller (Tor) – 4 Weber, 22 Berzel 32 Lorenz – 2 Weeger, 17 Wein, 20 Bekiroglu, 36 Steinhart – 7 Lex, 9 Mölders, 18 Karger.

    Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 6 Mauersberger 11 Köppel, 13 Owusu, 14 Dressel, 19 Abruscia, 24 Ziereis, 27 Belkahia, 31 Koussou, 34 Böhnlein, 38 Lacazette, 44 Klassen.

    Nicht dabei: 5 Moll (Kreuzbandriss), 16 Kindsvater, 25 Willsch (beide Trainingsrückstand), 28 Paul (Gelb-Rot-Sperre), 35 Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss), 39 Bonmann (Fußverletztung).

    VfR: 1 Bernhardt (Tor) – 13 Traut, 13 Schoppenhauer, 33 Rehfeldt, 16 Geyer – 8 Lämmel, 6 Fennell – 37 Andrist, 11 Sessa, 10 Morys – 25 Sliskovic.

    Ersatz: 22 Husic (Tor) – 2 Ristl, 4 Letard, 5 Saar, 7 Trianni, 14 Büyüksakarya, 18 Funk, 19 Amelhaf, 20 Bühler, 23 Schorr, 24 Schnellbacher.

    Nicht dabei: 28 Layer (Sehnenreizung).


    Schiedsrichter: Tim Skorczyk (Salzgitter); Assistenten: Fabian Porsch (Hamburg), André Schönheit (Kirchgellersen).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4196.htm

  • Die Löwen besiegen den VfR Aalen und holen drei wichtige Punkte im Abstiegskampf. Bis zur 84. Minute lagen die Sechzger durch den Treffer von Luca Schnellbacher mit 0:1 zurück (48.). Dann trafen in einer begesterten Schlussphase Daniel Wein (84.) und Prince Osuwu (88.) zum Sieg.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Heimspiel gegen Aalen verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Kreuzbandriss), Benjamin Kindsvater, Marius Willsch (beide Trainingsrückstand), Noel Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss) und Hendrik Bonmann (Fußverletztung) verzichten. Herbert Paul fehlt aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre. Nicht im 18er-Kader standen diesmal Christian Köppel, Semi Belkahia, Kristian Böhnlein, Romuald Lacazette und Leon Klassen. Im Vergleich zum letzten Ligaspiel gegen Uerdingen gab es zwei Veränderungen in der Startelf: Eric Weeger ersetzte den gesperrten Paul, Markus Ziereis stürmte an Stelle von Prince Owusu.

    Spielverlauf: Die Löwen machten gleich vom Anpfiff weg Druck und nach einer Kopfballverlängerung von Sascha Mölders hatten sie die erste Chance. Markus Ziereis köpfte aus sieben Metern aufs Tor, Daniel Bernhardt wischte die Kugel über die Latte (2.). Mölders war es, der die anschließende Ecke durch Phillipp Steinhart per Kopf über den Querbalken beförderte (3.). Nach einer Steinhart-Ecke von links kam Efkan Bekiroglu im Rückraum aus 20 Meter zum Abschluss, die schwer zu verarbeitende Direktabnahme ging aber deutlich links am Tor vorbei (4.). Drei Minuten später konnte sich Stefan Lex auf der rechten Seite durchsetzen, seine Hereingabe von der Grundlinie fand aber keinen Abnehmer im Zentrum (7.). Ein Drehschuss aus 16 Metern von Mölders wurde in der 12. Minute sichere Beute von Bernhardt im VfR-Kasten. Fast eine Viertelstunde dauerte es, bis Aalen erstmals gefährlich vorm 1860-Tor auftauchte. Der Schuss von Patrick Funk aus 21 Metern landete aber deutlich neben dem rechten Pfosten im Aus (14.). In der 23. Minute überflankte Sascha Traut von rechts die Löwen-Abwehr, Luca Schnellbacher nahm die Kugel im Rücken von Eric Weeger aus spitzem Winkel direkt, zielte nur knapp über die Latte. Auch die nächste gute Möglichkeit gehörte den Gästen. Petar Sliskovic kam nach einer Flanke von Schnellbacher zum Abschluss, scheiterte mit der Direktabnahme aus zehn Metern am glänzend reagierenden Marco Hiller (34.). Zwei Minuten später zog Stephan Andrist halbrechts im Strafraum ab, doch der Schuss des Schweizers kam zu zentral auf Hiller, der parierte (37.). Auf der anderen Seite war es Lex, der aus einem Gewühl heraus halbrechts aus neun Metern zum Abschluss kam, Bernhardt lenkte jedoch die Kugel mit einem Reflex über den Querbalken (39.). Die anschließende Ecke verlängerte Simon Lorenz am ersten Pfosten mit dem Kopf aufs Tor, wieder war der VfR-Keeper zur Stelle, kratzte den Ball von der Linie (40.). So blieb es torlos zur Pause.

    Keine zweieinhalb Minuten waren in der 2. Halbzeit gespielt, da lag der Ball im Löwen-Tor. Marvin Büyüksakarya hatte aus dem linken Halbfeld an den rechten Pfosten geflankt, wo Schnellbacher sträflich frei stand und aus sieben Metern die Kugel zur Gästeführung unter die Latte hämmerte (48.). Ein Schlenzer von Efkan Bekiroglu aus 15 Metern machte in der 53. Minute Bernhardt mit einer tollen Flugeinlage zu Nichte. Eine Ecke von rechts durch Daniel Wein köpfte der heranstürmende Lorenz aus acht Metern übers lange Eck (57.). Wenig später schob Mölders nach einer geschickten Körperdrehung eine Hereingabe von Karger aus elf Metern am rechten Pfosten vorbei (58.). In der 69. Minute lag der Ball im Aalener Tor. Karger hatte den Pfosten getroffen, Mölders netzte den Abpraller ein, doch der Löwen-Torjäger stand zuvor im Abseits. Kein Treffer! Die Gäste verteidigten zeitweise mit einer Siebener-Kette, standen wie eine Handball-Mannschaft vorm Strafraum. Eine Hereingabe von links durch Steinhart schoss Lex am kurzen Eck vorbei (80.). Vier Minuten später der Ausgleich. Karger hatte von links geflankt, Bernhardt faustete die Kugel weg, Wein nahm sie an der Strafraumgrenze direkt. Torben Rehfeldt lenkte den Schuss unhaltbar für Bernhardt zum 1:1 ab. Vier Minuten später sogar der Siegtreffer. Mölders legte auf Prince Osuwu ab, die Aalener spielten auf Abseits. Doch es war maximal gleiche Höhe. Die Leihgabe aus Bielefeld wuchtete die Kugel aus kurzer Distanz zum 2:1 in die Maschen. Kurz vor dem Abpfiff hatte Fennell nochmals eine Chance, doch sein Schuss strich knapp am langen Pfosten vorbei. Kurz danach pfiff Schiedsrichter Tim Skorczyk die Partie ab.


    STENOGRAMM, 24. Spieltag, 18.02.2019, 19 Uhr


    1860 München – VfR Aalen 2:1 (0:0)


    1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 32 Lorenz, 36 Steinhart –17 Wein, 20 Bekiroglu – 7 Lex, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.

    Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 6 Mauersberger, 13 Owusu, 14 Dressel, 19 Abruscia, 22 Berzel, 31 Koussou.


    VfR: 1 Bernhardt (Tor) – 13 Schoppenhauer, 16 Geyer, 33 Rehfeldt – 17 Traut, 18 Funk, 6 Fennell, 14 Büyüksakarya – 37 Andrist, 25 Sliskovic, 24 Schnellbacher.

    Ersatz: 22 Husic (Tor) – 2 Ristl, 4 Letard, 7 Trianni, 8 Lämmel, 10 Morys, 29 Papadopoulos.

    Wechsel: Osuwu für Ziereis (63.), Berzel für Weeger (63.), Mauersberger für Bekiroglu (83.) – Morys für Andrist (71.), Ristl für Schnellbacher (81.).

    Tore: 0:1 Schnellbacher (48.), 1:1 Wein (84.), 2:1 Osuwu (88.).

    Gelbe Karten: Wein, Mölders –.

    Zuschauer: 14.100 im Grünwalder Stadion.

    Schiedsrichter: Tim Skorczyk (Salzgitter); Assistenten: Fabian Porsch (Hamburg), André Schönheit (Kirchgellersen).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4198.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…montagabend-11773545.html


    https://www.abendzeitung-muenc…e9-ba2d-e801d6353c0e.html


    Nächstes Spiel:


    23.2.2019, 14 Uhr, in Cottbus