TSV 1860 München

  • Die Löwen gewannen beim TSV 1880 Wasserburg am Tag des WM-Aus‘ der DFB-Auswahl mit 4:1 (3:0). Efkan Bekiroglu brachte die Sechzger in Führung (37.). Sascha Mölders erhöhte per Doppelpack zum Halbzeitstand (38. und 41.). Nach dem Ehrentreffer von Christoph Scheitzeneder (53.) traf Markus Ziereis zum Endstand (78.).


    Günther Gorenzel musste in Vertretung von Daniel Bierofka im dritten Vorbereitungsspiel auf die verletzten Nono Koussou, Nicholas Helmbrecht und Noel Niemann verzichten. Nicht im Kader standen Torwart Johann Hipper, Dennis Dressel und Ugur Türk, Kristian Böhnlein pausierte.

    Die Sechzger mit der ersten Chance. Quirin Moll spielte in die Spitze auf Efkan Bekiroglu, der nahm den Ball aus der Luft, kam aber nicht zum Abschluss. Mit dem Nachschuss scheiterte Sascha Mölders an Torhüter Georg Haas (6.). Riesenchance drei Minuten später. Außerhalb des Strafraums luchste Mölders Keeper Georg Haas die Kugel ab, passte von der linken Strafraumgrenze in die Mitte auf Bekiroglu, der aus fünf Metern den auf der Linie stehenden Johannes Linder anschoss. Nach einem weiten Ball an den Löwen-Strafraum rutschte Torhüter Marco Hiller aus, aber Wasserburgs Stürmer Hamit Sengül konnte kein Kapital daraus schlagen (20.). In der 26. Minute kam Mölders nach Kopfballablage von Eric Weeger im Strafraum aus 14 Metern zum Schuss, doch Johannes Hain konnte gerade noch blocken (26.). Ein Pass in die Tiefe von Phillipp Steinhart erlief sich Bekiroglu, schob die Kugel dann aber frei vor Georg Haas aus elf Metern am langen Eck vorbei (28.). Nach einer Flanke von Marius Willsch war Bekiroglu am zweiten Pfosten mit dem Kopf zur Stelle, traf endlich zur Führung (37.). Kurz nach dem Anstoß kam die Kugel zu Mölders, der fackelte nicht lange traf zum 2:0 ins linke untere Eck (38.). Zwei Minuten später hatte Benjamin Kindsvater bereits nach Pass von Quirin Moll über 40 Meter den Torhüter ausgespielt, schob aber anschließend die Kugel am leeren Tor vorbei (40.). Kurz danach war Mölders seinem Gegenspieler entwischt, ließ dem Wasserburger Keeper anschließend keine Chance und vollendete zum 3:0 (41.). Mit diesem Ergebnis ging’s auch in die Pause.

    Die erste gelungene Torszene nach Wiederanpfiff hatten die Sechzger. Alessandro Abruscia hatte in den Lauf von Adriano Grimaldi gepasst, der wurde mit unfairen Mitteln am Abschluss gehindert, aber Schiedsrichter Matthias Zacher verweigerte jedoch einen Elfmeter (51.). Das Tor fiel wie aus heiterem Himmel auf der anderen Seite. Der kurz zuvor eingewechselte Christoph Scheitzeneder kam frei im Strafraum zum Abschluss, überwand Hendrik Bonmann zum 1:3 (53.). In der 78. Minute dann der erste Löwen-Treffer im zweiten Abschnitt. Herbert Paul hatte auf der rechten Seite steil auf Stefan Lex gepasst, der flankte nach innen, wo Markus Ziereis am kurzen Pfosten per Kopf zum 4:1 vollendete. Das war auch der Endstand in einer unterhaltsamen Partie, in der die Löwen in den zehn Minuten vor der Pause die Weichen für den Erfolg setzten.


    STENOGRAMM, Testspiel 27.06.2018, 18.30 Uhr

    TSV 1880 Wasserburg – 1860 München 1:4 (0:3)

    1860, 1. Halbzeit: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 17 Wein, 5 Moll – 25 Willsch, 20 Bekiroglu, 16 Kindsvater – 9 Mölders.

    1860, 2. Halbzeit: 39 Bonmann (Tor) – 28 Paul, 22 Berzel, 27 Belkahia, 11 Köppel – 19 Abruscia, 8 Seferings – 7 Lex, 24 Ziereis, 18 Karger – 10 Grimaldi.

    Tore: 0:1 Bekiroglu (37.), 0:2 Mölders (38.), 0:3 Mölders (41.), 1:3 Scheitzeneder (53.), 1:4 Ziereis (78.).

    Gelbe Karten: –.

    Zuschauer: 2.860 Badria-Stadion Wasserburg.

    Schiedsrichter: Matthias Zacher; Assistenten: Thomas Wagner, Dominik Kappelsberger.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3786.htm

  • Bereits zum dritten Mal seit 2015 treffen die Löwen in der Vorbereitung auf den Schweizer Top-Klub FC Basel. Gespielt wird beim TuS Geretsried. Anpfiff im Isaraustadion ist am Samstag um 17 Uhr. Zum Livestream:


    Während die Fans der Erst- und Zweitligisten den Spielplan für die Saison 2018/19 bereits kennen, müssen sich die Anhänger der Drittliga-Vereine noch gedulden. In Kürze hat das Warten aber ein Ende: Wie der DFB auf Anfrage von liga3-online.de mitteilte, soll der Spielplan für die kommende Saison am kommenden Donnerstag (5. Juli) veröffentlicht werden.


    Eröffnungsspiel am 27. Juli


    Kaiserslautern gegen Karlsruhe, 1860 München gegen Braunschweig und Rostock gegen Cottbus – das sind nur einige von diversen Topspielen, die in der neuen Saison anstehen. Und am kommenden Donnerstag wird grob feststehen, wann diese Partien stattfinden. Bereits jetzt ist klar: Nie zuvor war die 3. Liga stärker besetzt: 18 ehemalige Zweitligisten, 10 frühere Erstligisten und sechs einstige Meister sorgen für ein überaus attraktives Teilnehmerfeld.

    Eröffnet wird die neue Spielzeit am Wochenende vom 27. bis zum 30. Juli, nach dem 20. Spieltag (21. – 23. Dezember) ist eine fünfwöchige Winterpause angesetzt. Fortgesetzt wird die Saison am Wochenende vom 25. bis zum 28. Januar, der letzte Spieltag findet am 18. Mai statt. Anschließend steht die Relegation zur 2. Bundesliga an. Kernspieltag bleibt Samstag mit sechs Partien, zudem wird weiterhin eine Partie am Freitag um 19 Uhr und ein Spiel am Sonntag um 14 Uhr angepfiffen. Neu ist, dass sonntags künftig auch um 13 Uhr gespielt wird.


    Künftig auch Montagsspiele


    Außerdem finden mit Beginn der kommenden Saison regelmäßig Spiele am Montagabend um 19 Uhr statt. Generell sind an allen regulären Spieltagen Partien am Montagabend vorgesehen –nur vor den drei Englischen Wochen, an Heiligabend sowie an den letzten beiden Spieltagen, die geschlossen am Samstag stattfinden, nicht. Insgesamt finden in der anstehenden Serie somit bis zu 29 Spiele am Montagabend statt, wobei der DFB auf eine ausgewogene Verteilung der Ansetzungen unter den 20 Vereinen achten will.

    Die Telekom überträgt alle Spiele live, in den ARD-Sendern sind – jeweils am Samstag – insgesamt 86 Spiele im Free-TV zu sehen.


    https://www.liga3-online.de/ne…m-5-juli-veroeffentlicht/

  • Die Löwen schlugen sich gegen den Champions-League-Qualifikanten FC Basel ordentlich, ertrotzten den Schweizern ein 1:1 (1:1). Die Führung durch Raoul Petretta nach 70 Sekunden glich Sascha Mölders nach einem Torwartfehler in der 10. Minute aus.


    Im ersten richtigen Härtetest der Vorbereitung musste Daniel Bierofka auf die verletzten Nono Koussou, Nicholas Helmbrecht und Noel Niemann verzichten. Nicht im Kader standen Torwart Johann Hipper und Ugur Türk. Adriano Grimaldi und Sami Belkahia pausierten. Erstmals in dieser Saison waren Leon Klassen und Dennis Dressel bei den Profis dabei.

    Nach 70 Sekunden bereits die Führung für die Schweizer. Joseph Oberlin flankte von der rechten Grundlinie in den Rückraum, Stefan Lex konnte Raoul Petretta aus 14 Metern nicht entscheidend am Schuss hindern, der ins linke untere Eck zum 1:0 traf (2.). In der 5. Minute kam Nico Karger am linken Strafraumeck zum Abschluss, aber Jonas Omlin tauchte ab, hielt den Schuss. Gefährlicher noch war der Drehschuss aus 14 Metern von Sascha Mölders zwei Minuten später. Omlin lenkte mit einem tollen Reflex die Kugel um den rechten Pfosten (7.). Auf der Gegenseite tauchte Albian Ajeti frei vor Hendrik Bonmann auf, scheiterte aber mit seinem 18-Meter-Schuss am glänzend reagierenden Löwen-Keeper (9.). Ein Riesenbock des Schweizer Torhüters brachte den Ausgleich. Sein Pass landete genau in den Füßen von Mölders, der das Geschenk zum 1:1 danken annahm (10.). Nach der ereignisreichen Anfangsphase beruhigte sich das Spiel beider Teams etwas. An eine Hereingabe von rechts durch Markus Ziereis kam Mölders in der 25. Minute nicht ganz heran, sodass Torhüter Omlin die Kugel aufnehmen konnte. Nach einer Flanke von rechts durch Eric Weeger war Mölders erneut mit dem Kopf zur Stelle, doch der Ball kam aus zehn Metern zu zentral auf den Keeper, der ihn sicher aufnehmen konnte (28.). Beinahe wäre Karger an eine etwas kurze Rückgabe von Fabian Frei auf seinen Torhüter herangekommen, doch Omlin konnte gerade noch per Fuß vor dem Löwen-Angreifer klären (35.). So blieb es beim 1:1 der Löwen zur Pause gegen ein Team, das am 24. Juli in die 2. Runde der Champions-League-Qualifikation gegen PAOK Saloniki einsteigt.

    Frech führte sich Alessandro Abruscia in der 2. Halbzeit ein. Einen Freistoß an der linken Strafraumseite zirkelte er außen um die Mauer aufs kurze Eck, traf aber nur das Außennetz (49.). Simon Seferings schickte in der 55. Minute Marius Willsch auf rechts auf die Reise, seine Hereingabe konnte Efkan Bekiroglu aber nicht verwerten. Kurz danach zielte Benjamin Kindsvater von halblinks aus 14 Metern knapp am rechten Pfosten vorbei (55.). Ein Linksschuss von Abruscia aus 25 Metern landete in der 58. Minute am Außennetz. Ein weiter Ball von Aaron Berzel aus der eigenen Hälfte wollte Bekiroglu im Strafraum direkt aus der Luft aufs Tor weiterleiten, aber Omlin war ihm entgegengekommen, wehrte ihn mit den Fäusten ab (63.). Ein Abpraller am Löwen-Strafraum fiel Afimico Pululu vor die Füße, sein Schuss von der Strafraumkante ging aber knapp über den Querbalken (71.). Eine Freistoßflanke von Abruscia konnte Alessandro Stabile in der 73. Minute am langen Pfosten gerade noch vor dem hinter ihm lauernden Berzel zur Ecke köpfen. Kristian Böhnleins 50-Meter-Traumpass in die Tiefe verpasste Bekiroglu frei im Zentrum nur um Zentimeter (79.). Somit trennten sich beide Teams 1:1. Und die Löwen blieben auch im dritten Testspiel gegen Basel seit 2015 ungeschlagen.

    Löwen-Chefcoach Daniel Bierofka war zufrieden, auch wenn er einige Sachen gesehen hatte, „die mir nicht so gefallen haben. Aber wir waren wesentlich besser als in den drei Tests zuvor. Und das gegen eine international gute Mannschaft, die ungefähr auf dem gleichen Vorbereitungsstand wie wir ist.“ Gerade in der 1. Halbzeit habe sein Team viele Torchancen erspielt. „Aber der Torwart hat gut gehalten!“ Auch im zweiten Durchgang habe es seine Mannschaft „ordentlich gemacht. Aber vorne hat etwas die Durchschlagskraft gefehlt.“ Die wichtigste Erkenntnis des 39-Jährigen aus dem Spiel gegen Basel: „Wir haben mehr Alternativen. Es gibt einen harter Konkurrenzkampf. Es kann sich keiner ausruhen.“ Trotzdem sein die Stimmung „in der Truppe gut“. Bierofka lobte besonders Herbert Paul, der aufgrund von muskulären Problemen bei Sami Belkahia in der Innenverteidigung aushalf. „Er hat es gut gemacht, ich sehe ihn aber mehr auf den Außenbahnen.“ Man sei deshalb noch auf der Suche nach einem zentralen Abwehrspieler.


    STENOGRAMM, Testspiel 30.06.2018, 17 Uhr

    FC Basel 1893 – 1860 München 1:1 (1:1)

    FCB: 21 Omlin (Tor) – 27 Manzambi, 6 Frei, 23 Balanta, 28 Petretta – 8 Kuzmanovic, 10 Campo (18., 37 Pululu) – 19 Oberlin, 7 Zuffi, 14 Stocker – 22 Ajeti.

    Ersatz: 40 Signori (Tor) – 9 Van Wolfswinkel, 11 Okafpor, 15 Fransson, 17 Suchy, 25 Riveros Galeano, 29 Stabile, 31 Bislimi, 33 Bua, 37 Pululu, 43 Kaiser.

    1860, 1. Halbzeit: 39 Bonmann (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 5 Moll, 17 Wein – 7 Lex, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.

    1860, 2. Halbzeit: 1 Hiller (Tor) – 44 Klassen, 28 Paul, 22 Berzel, 11 Köppel – 8 Seferings, 34 Böhnlein (85., 14 Dressel) – 25 Willsch, 19 Abruscia, 16 Kindsvater – 20 Bekiroglu.

    Tore: 1:0 Petretta (2.), 1:1 Mölders (10.).

    Gelbe Karten: Pululu, Stabile – Paul.

    Zuschauer: 1.860 Isaraustadion in Geretsried.

    Schiedsrichter: Christian Dietz; Assistenten: Marco Achmüller, Andreas Hummel.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3793.htm

  • Beitrag von Loewe ()

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  • Die Löwen gewannen bei der 100-jahr-Feier des FC Dingolfing mit 5:0. In der 1. Halbzeit schlug sich der Bezirksligist wacker, ließ sich nur durch Adriano Grimaldi überwinden (11.). Nach der Pause machten die Sechzger Druck, kamen durch Christian Köppel (49.), Dennis Dressel (60.), Markus Ziereis (64.) und Alessandro Abruscia (71.) zu einem klaren Ergebnis.


    Ohne Trainer Daniel Bierofka, der noch beim Trainerlehrgang in Hennef weilte, und die Rekonvaleszenten Nono Koussou, Nicholas Helmbrecht und Noel Niemann ging es gegen den FC Dingolfing. Stefan Lex, Sascha Mölders und Nico Karger durften pausieren. Nicht im Kader standen Torwart Johann Hipper und Ugur Türk.

    Die erste Chance des Spiels hatten die Löwen nach einer Ecke von rechts durch Daniel Wein. Geburtstagskind Simon Seferings kam am ersten Pfosten zum Kopfball, aber Torhüter Thomas Obermeier reagierte glänzend, lenkte die Kugel mit einem tollen Reflex um den Pfosten (10.). Eine Minute später war der Ball im Tor. Nach einer Linksflanke von Phillipp Steinhart war Adriano Grimaldi mit dem Kopf zur Stelle, traf zum 1:0 (11.). Vier Minuten später war es Aaron Berzel, der eine Ecke von Steinhart als Kopfballaufsetzer über die Querlatte setzte (15.). In der 21. Minute kam Marius Willsch nach Steinhart-Flanke am langen Eck zum Kopfball, setzte die Kugel aber an den rechten Außenpfosten (22.). Einen Seferings-Schuss mit links von der Strafraumkante nach einer halben Stunde wurde sichere Beute von FCD-Keeper Obermeier (30.). Im Anschluss an einen weiten Einwurf von Aaron Berzel kam Grimaldi zum Kopfball, konnte das Spielgerät aus neun Metern jedoch nicht aufs Tor drücken, so dass er deutlich über den Querbalken ging (35.). Auf der anderen Seite prüfte Ralph Bischoff aus 18 Metern Marco Hiller, konnte den Löwen-Keeper aber nicht überraschen (36.). Eine Minute später kam Bischoff erneut halbrechts zum Abschluss, sein Schuss strich knapp am langen Pfosten vorbei (37.). So blieb es zur Pause bei der knappen 1:0-Führung für die Sechzger.

    Im zweiten Abschnitt brachte Interimscoach Günther Gorenzel eine komplett neue Elf aufs Spielfeld. Quirin Moll prüfte in der 49. Minute aus 17 Metern den zur Pause eingewechselten Bogdan Hodoroaba im Dingolfinger Tor. Wenig später war es Christian Köppel, der aus 13 Metern mit dem Rücken zum Tor per Drehschuss zum 2:0 ins lange Eck traf (49.). Alessandro Abruscia scheiterte mit einem Freistoß vom linken Strafraumeck an der Mauer (54.). Kurz danach lupfte Abruscia von links den Ball in die Mitte, Jan Mauersberger kam angerauscht, köpfte die Kugel aber aus kurzer Distanz über den Querbalken (55.). Dennis Dressel zog nach einem Zuspiel von Moll aus 23 Metern einfach ab, der aufsetzende Schuss schlug zum 3:0 im rechten unteren Eck ein (60.). Abruscia bediente in der 64. Minute Markus Ziereis. Der Stürmer kam am Strafraum halbrechts zum Abschluss, traf zum 4:0 ins lange Eck. Herbert Paul zielte mit einem 21-Meter-Schuss von der rechten Seite knapp über die Querlatte (67.). Per Freistoß gelang Abruscia mit einem sehenswerten Treffer das 5:0. Einen Freistoß aus 22 Metern setzte er unhaltbar für Hodoroaba links unter die Latte (71.). Kindsvater tauchte in der 75. Minute nach Abruscia-Pass frei vor dem FCD-Keeper auf, setzte die Kugel aber aus 14 Metern neben den rechten Pfosten. Kurz danach klärte Sebastian Sattler nach Zuspiel von Kindsvater gerade noch vor dem einschussbereiten Ziereis im Torraum (77.). Nach einer Freistoßflanke scheiterte Ziereis per Kopfball am linken Pfosten (78.). Im Anschluss an eine Abruscia-Ecke war Semi Belkahia mit dem Kopf zur Stelle, Hodoroaba wischte mit einem Reflex die Kugel über die Querlatte (79.). In der Schlussphase gab es keine klaren Chancen mehr für die Löwen. Damit blieb es beim 5:0.


    STENOGRAMM, Testspiel 05.07.2018, 18 Uhr

    FC Dingolfing – 1860 München 0:5 (0:1)

    1860, 1. Halbzeit: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 22 Berzel, 36 Steinhart – 8 Seferings, 17 Wein 34 Böhnlein – 25 Willsch, 10 Grimaldi, 20 Bekiroglu.

    1860, 2. Halbzeit: 39 Bonmann (Tor) – 28 Paul, 27 Belkahia, 6 Mauersberger, 11 Köppel – 19 Abruscia, 5 Moll, 14 Dressel – 44 Klassen, 24 Ziereis, 16 Kindsvater.

    Tore: 0:1 Grimaldi (11.), 0:2 Köppel (49.), 0:3 Dressel (60.), 0:4 Ziereis (64.), 0:5 Abruscia (71.).

    Gelbe Karten: Abraham –.

    Zuschauer: 2.500 im Isar-Wald-Stadion.

    Schiedsrichter: Tobias Wittmann; Assistenten: Alois Friedberger, Lukas Traegner.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3807.htm

  • Die Löwen besiegten zum Abschluss ihres Trainingslagers in Bodenmais den Regionalligisten VfB Eichstätt mit 2:0. Ausgerechnet der alte und neue Kapitän, Felix Weber, sorgte mit einem Doppelpack (3. und 38.) für den Erfolg. Gegner Eichstätt startet bereits am Donnerstag gegen den FC Bayern II in die Regionalliga-Saison.


    Ohne Trainer Daniel Bierofka, der bereits am Nachmittag über München zurück nach Hennef zum Trainerlehrgang reiste, sowie die Rekonvaleszenten Nono Koussou, Nicholas Helmbrecht und den im Aufbau befindlichen Noel Niemann ging es in Bodenmais gegen Regionalligist VfB Eichstätt. Nicht zum Einsatz kamen zum Abschluss des Trainingslagers Daniel Wein, Efkan Bekiroglu und Leon Klassen. Erstmals standen Sascha Mölders und Adriano Grimaldi gemeinsam in der Anfangsformation.

    Es begann optimal für die Löwen. Herbert Paul hinterlief Stefan Lex, bekam von dem Erdinger die Kugel in den Lauf gespielt, seine Flanke auf Sascha Mölders klärten die Eichstätter aber zur Ecke (2.). Diese flankte Phillipp Steinhart von rechts in die Mitte auf Felix Weber. Der Kapitän war mit dem Kopf zur Stelle, traf unhaltbar für VfB-Keeper Thomas Bauer zum 1:0 (3.). Erstmals gefährlich vorm Sechzger-Gehäuse wurde es in der 14. Minute. Ein Freistoß von Marcel Schelle aus 21 Metern ging zwar über die Mauer, aber auch kanpp am Tor vorbei. Danach stand zwei Mal Grimaldi im Fokus: Eine Freistoßflanke von Steinhart legte Aaron Berzel auf den Deutsch-Italiener ab, doch ein Eichstätter Abwehrspieler konnte gerade noch in höchster Not klären (19.). Nach einer Paul-Flanke von rechts verpasste Grimaldi zunächst per Kopf, kam aber kurz danach mit dem Fuß zum Abschluss, traf aber nur den Pfosten (21.). Wenig später glichen die Domstädter per Aluminiumtreffer aus. Ein 20-Meter-Freistoß von Jonas Fries aus halblinker Position klatschte an den rechten Pfosten (23.). In der 34. Minute machte Mölders ein Zuspiel fest, indem er den Ball per Brust annahm und auf Stefan Lex weiterleitet. Dieser zog aus 22 Meter gefährlich ab, jedoch wurde sein Schuss geblockt. Vier Minuten später dann das 2:0. Wie beim ersten Treffer war ein Standard von Steinhart der Ausgangspunkt. Einen Freistoß nach Foul an Paul servierte er auf den Kopf von Kapitän Weber, der erneut einnickte (38.). Mit der Zwei-Tore-Führung ging’s auch in die Kabine.

    Zur 2. Halbzeit wechselte Günther Gorenzel, der Daniel Bierofka an der Seitenlinie vertrat, komplett durch. Es dauerte, fast eine Viertelstunde, bis die Löwen ihre ersten guten Offensivszenen hatten. Kurz hintereinander kamen Markus Ziereis (57.) und Alessandro Abruscia (59.) hinter der Strafraumkante aus zentraler Position zum Schuss, verzogen aber beide knapp. Marius Willsch hatte in der 64. Minute die Riesenchance zum 3:0, als er nach einem Zuspiel aus der eigenen Hälfte frei vor Keeper Bauer auftauchte. Doch dieser hatte richtig spekuliert, entschärfte den Lupfer aufs Tor. In der Folge wurde Eichstätt etwas offensiver, ohne sich jedoch klare Chancen zu erspielen. Kurz vor Schluss war es erneut Willsch, der knapp scheiterte. Sein 20-Meter-Schuss prallte an den rechten Pfosten (90.). So war am Ende auch der Pausenstand das Endergebnis in einer unterhaltsamen Partie.

    „Zu Null ist ganz wichtig“, strich Günther Gorenzel die Defensivleistung seiner Löwen gegen Regionalligist Eichstätt hervor. „Mit der 1. Halbzeit waren wir zufrieden, zumal wir das erste Mal in dieser Konstellation gespielt haben - mit zwei Stoßstürmern vorne. Die Raumaufteilung hat gepasst!“ Dagegen war der österreicher mit dem Übergang vom Mitteldrittel ins finale Drittel nicht zufrieden. „Das werden wir ab Dienstag noch üben müssen.“ Nach der Pause agierte das Team in einer anderen Grundordnung, in einem 4-3-3-System. „Auch hier waren gute Ansätze zu erkennen. Leider haben wir dann wieder die Grundordnung, die Positionen verloren. Einige haben ihre Aufgaben, die sie mitbekommen haben, vergessen. Ohne die nötige Struktur wird es dann schwierig“, monierte der 46-Jährige. Besonders freute sich Gorenzel über die beiden Standardtore. „Die Standards werden auch in der kommenden Saison bei dem Spielerprofil, das wir haben, sehr wichtig sein. Sie sind generell wichtig im Fußball, insbesondere für uns. Aber wir können uns nicht ausschließlich darauf verlassen, sondern müssen im Positionsspiel noch klarer und besser werden.“ Unterm Strich zeigte sich Gorenzel mit dem Trainingslager zufrieden: „Das Umschaltspiel, unser Themenschwerpunkt diese Woche, konnten wir verbessern. Vom Impuls her hat man gute Fortschritte gesehen. Dazu sind die Jungs zusammengewachsen, haben sich auch von der Fitness her weiter verbessert. Es liegen aber immer noch drei Wochen harte Arbeit bis zum Saisonstart vor uns.“


    STENOGRAMM, Testspiel 08.07.2018, 14 Uhr

    1860 München – VfB Eichstätt 2:0 (2:0)

    1860, 1. Halbzeit: 39 Bonmann (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 22 Berzel, 36 Steinhart – 7 Lex, 5 Moll, 8 Seferings, 18 Karger – 9 Mölder, 10 Grimaldi.

    1860, 2. Halbzeit: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 27 Belkahia, 6 Mauersberger, 11 Köppel – 34 Böhnlein – 25 Willsch, 19 Abruscia, 14 Dressel, 16 Kindsvater –24 Ziereis.

    Tore: 1:0 Weber (3.), 2:0 Weber (38.).

    Gelbe Karten: Seferings –.

    Zuschauer: 1.860 im Glück-Auf-Stadion in Bodenmais.

    Schiedsrichter: Michael Freund; Assistenten: Martin Speckner, Andreas Egner.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3811.htm


    Bildergalerie:


    http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2161.htm

  • Der TSV 1860 München leiht Simon Lorenz vom VfL Bochum aus. Der 21-jährige Innenverteidiger bekommt die Rückennummer 32 und reist bereits am Dienstag mit der Mannschaft ins Trainingslager nach Kössen.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3812.htm


    Mit Sebastian Koch verlässt die Löwen ein weiterer Spieler. Der 21-Jährige kam in der abgelaufenen Saison überwiegend in der zweiten Mannschaft zum Einsatz (12 Spiele).


    Viele ehemalige Löwen in Garching


    Sein neuer Verein ist ein alter Bekannter: VfR Garching. Dort trifft er auf einige Ex-Löwen, Lucas Genkinger ist erst vor ein paar Wochen zum VfR gewechselt. Auch Maxi Engl (war im Sommer 2017 als Torwart Nummer 1 eingeplant) schloss sich erst kürzlich den Garchingern an. Zudem haben die Garchinger mit Lerim Kilmendi einen weiteren Spieler mit blaue Vergangenheit (ehemaliger Jugend- und U21 Spieler).


    Testspiel gegen Garching


    Eine Woche vor dem ersten Punktspiel treffen die Löwen auf den VfR Garching. Das Testspiel findet am 21. Juli 2018 (Anstoß 17 Uhr) statt.


    https://www.1860-news.de/aktue…och-verlaesst-die-loewen/

  • Der DFB hat den 1.-3. Spieltag zeitgenau terminiert. Die #Löwen starten samstags, 28.07.2018, 14 Uhr, beim 1. FC Kaiserslautern. Ebenfalls samstags (04.08.2018, 14 Uhr) kommt Sportfreunde Lotte ins Grünwalder Stadion. Am Mittwoch, 08.08.2018, 19 Uhr, geht’s zum VfL Osnabrück.


    Die ARD Sportschau zeigt die erste Partie der Löwen am 28. Juli 2018, Anpfiff 14 Uhr, live im Ersten. Das ist eine Besonderheit: Normalerweise werden die Spiele der 3. Liga nur in den Dritten Programmen gezeigt.

  • Die Löwen zogen sich gegen den Europa-League-Qualifikanten FK Ufa beachtlich aus der Affäre. Nach torloser erster Hälfte, in der die Russen zwei Mal Aluminium trafen, gelang nach der Pause Alessandro Abruscia der 1:0-Siegtreffer.


    Im Test gegen die Russen musste Daniel Bierofka auf die im Aufbau befindlichen Nono Koussou und Nicholas Helmbrecht verzichten. Nicht im Kader standen Semi Belkahia, Simon Seferings, Leon Klassen, Johann Hippe, Dennis Dressel und Marco Hiller.

    Die Löwen begannen dominant, hatten bereits nach 30 Sekunden den ersten Eckball. Die Hereingabe von rechts durch Daniel Wein erwischte Adriano Grimaldi zwar mit dem Kopf, die Kugel ging aber weit übers Tor (1.). Dann jedoch kamen die Russen besser ins Spiel. In der 5. Minute hatten die Sechzger Glück, dass sie bei einem Konter der Russen nicht in Rückstand gerieten. Ivan Obliakov flankte von rechts auf den völlig freistehenden Viacheslav Krotov, Herbert Paul kam von hinten angeeilt, konnte am Elfmeterpunkt gerade noch zur Ecke klären. Zwei Minuten später rutschte Krotov am langen Eck in einen Diagonalpass von Sylvester Igboun, traf aber aus kurzer Distanz nur die Querlatte (7.). Ein Kopfball von Bajan Jokic am Fünfmeterraum nach Rechtsflanke von Igboun ging knapp am linken Pfosten vorbei (9.). Nach Rechtsflanke von Marius Willsch versuchte es Sascha Mölders per Direktabnahme von der Strafraumgrenze, setzte die Kugel aber rechts neben das Tor (13.). Per Fußabwehr klärte Hendrik Bonmann in der 18. Minute gegen Obliakov, der nach Zuspiel von Krotov halblinks aus sechs Metern zum Abschluss gekommen war. Ein 16-Meter-Schuss von Mölders wurde in der 34. Minute zur Ecke geblockt. Nach der anschließenden Ecke kam Paul zum Kopfball, Giorgia Sheliya im Ufa-Tor pflückte den Ball aus dem rechten Kreuzeck (35.). In der 40. Minute lief Igboun frei auf Bonmann zu, scheiterte aber am 1860-Schlussmann (40.). Im Gegenzug kam Benjamin Kindsvater über links, konnte aber Sheliya aus kurzer Distanz nicht überwinden (41.). Kurz vor der Pause bewahrte erneut das Aluminium die Löwen vor dem Rückstand. Ivan Obliakovs Schuss landete am rechten Pfosten (44.).

    Zur 2. Halbzeit brachte Cheftrainer Daniel Bierofka bis auf Bonmann ein komplett neues Team aufs Spielfeld. In der 50. Minute tankte sich Alexander Sukhov halbrechts durch, kam frei vor Bonmann zum Abschluss, setzte die Kugel aber aus neun Metern über die Querlatte. Eric Weeger prüfte Sheliya aus der Distanz (53.). Ein Drehschuss von Stefan Lex verfehlte in der 55. Minute nur knapp das Ziel. Auch Ufa wechselte nach einer Stunde kräftig durch, brachte nacheinander sieben frische Kräfte. Bei einer Rechtsflanke des eingewechselten Dimitriy Zhivoglyadov verschätzte sich Bonmann, aber Igboun konnte kein Kapital daraus schlagen (71.). Aaron Berzel konnte in der 74. Minute gerade noch vor dem einschussbereiten Zhivoglyadov klären. Aleksey Nikitin stoppte Stefan Lex im Ufa-Strafraum nicht ganz fair, doch für Schiedsrichter Engin Isgören reichte es nicht für einen Elfmeterpfiff (77.). Vier Minuten später traf Alessandro Abruscia zur Löwen-Führung. Efkan Bekiroglu hatte in die Schnittstelle der Innenverteidigung gepasst, der Schwabe kam frei vor Sheliya aus 14 Metern zum Abschluss, traf zum 1:0 ins linke untere Eck (81.). Dieses Ergebnis brachten die Sechzger über die Zeit, konnten so einen Achtungserfolg gegen ein international renommiertes Team feiern.


    STENOGRAMM, Testspiel 12.07.2018, 18 Uhr

    1860 München – FK Ufa 1:0 (0:0)

    1860, 1. Halbzeit: 39 Bonmann (Tor) –28 Paul, 32 Lorenz, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 17 Wein, 5 Moll – 25 Willsch, 16 Kindsvater – 9 Mölders, 10 Grimaldi.

    1860, 2. Halbzeit: 39 Bonmann (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 22 Berzel, 11 Köppel – 19 Abruscia, 34 Böhnlein – 7 Lex, 20 Bekiroglu, 18 Karger – 24 Ziereis.

    Tor: 1:0 Abruscia (81.).

    Gelbe Karten: Mölders– Paurevic, Obliakov, Krugovoi.

    Zuschauer: 400 Sportplatz Angerberg.

    Schiedsrichter: Engin Isgören; Assistenten: Gregor Heimer, Savas Haktan.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3821.htm