TSV 1860 München II

  • Es geht für die kleinen Löwen wieder los. Nach einem halben Jahr Unterbrechung infolge der Corona-Pandemie wird die Saison mit dem 24. Spieltag in der Bayernliga Süd fortgesetzt. Zum Auftakt empfängt das Team von Trainer Frank Schmöller am Sonntag, 20. September 2020, Anpfiff 14 Uhr, den FC Ingolstadt II. Für die Partie auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 sind bis zu 200 Zuschauer erlaubt.


    Zulassung von Zuschauern dieses Wochenende bei der U15 & U21.


    „Es wäre schön, wenn der eine oder andere kommt, der nicht zur Ersten gehen kann“, hofft Trainer Frank Schmöller auf einige Zuseher. Die fortgesetzte Spielzeit firmiert deshalb als Saison 2019/2021. Eine nicht ganz einfache Situation für die zweite Löwen-Mannschaft, weil quasi in der laufenden Runde der Umbruch stattfindet. „Wir mussten mitten in der Saison die Mannschaft um- bzw. neu aufbauen. Die vielen jungen Spieler zu integrieren, war ein Husarenritt. Das haben auch die Testspiel-Ergebnisse gezeigt.

    Schmöller spricht von einer Herausforderung, die er gerne angenommen hat. „Die Mannschaft zieht super mit. Jetzt müssen wir sehen, dass wir am Sonntag das entsprechende Ergebnis erzielen. Die Jungs sind bereit.“ Trotzdem spricht der Ex-Profi von einer Wundertüte. „Die Bedingungen der Vorbereitung waren nicht gerade einfach. Die jungen Spieler müssen sich erst an den Herrenfußball gewöhnen und das in einer laufenden Saison – das ist sehr anspruchsvoll.“

    Dazu kam, dass Spieler wie Matthew Durrans oder Gyorgy Szekely zu den Profis hochgezogen wurden. „Deswegen haben wir auch selten mit einer eingespielten Mannschaft unsere Vorbereitungsspiele bestritten.“ Mit Gabriel Wanzeck (SpVgg Unterhaching), David Wörns (FC Augsburg), dem Sohn von Christian Wörns, und den Torhütern Niklas Löbel (TSV Neuried) sowie David Hundertmark (SSV Ulm 1846) kamen vier externe Neuzugänge. Besonders über Hundertmark freut sich Schmöller. „Das ist ein sehr qualifizierter Torwart für die Bayernliga. Damit haben wir jetzt mit David und György eine zwei 1A-Lösungen. Da sind wir sehr gut aufgestellt.“

    Bei der Schanzer-Reserve ist die Situation ähnlich wie bei den kleinen Löwen. „Sie haben zwei sehr erfahrene Spieler geholt und mit Thomas Karg einen neuen Trainer.“ Dadurch seien Überraschungen nicht ausgeschlossen. „Da muss man abwarten, wie sie unter dem neuen Coach spielen werden.“ Zumal es durch die Corona-Pandemie für Schmöller und seinen Co-Trainer Xhevat Muriqi keine Möglichkeit gab, den Gegner zu beobachten. „Aber wir wissen: Ingolstadt ist eine gefährliche Mannschaft. Das haben wir im Hinspiel erfahren. Da müssen wir Optionen und Lösungen finden – schnell finden, falls uns etwas Überraschendes erwartet.“

    Alle im Team seien heiß, dass es losgeht. „Endlich wieder die Anspannung zu spüren, den Wettbewerb zu haben“, beschreibt Schmöller die Gefühlslage bei den Spielern, „dass es endlich wieder um Punkte geht.“ Darauf würden alle hinfiebern. „Es geht darum, möglichst schnell wieder in den Wettkampfmodus zu kommen. Wir dürfen dabei aber nicht überdrehen“, warnt er.

    Derzeit steht die Löwen-Reserve in der Bayernliga Süd auf Platz sieben mit 33 Punkten nach 23 Spielen. Der FC Pippinsried ist mit 63 Zählern bereits enteilt. Auf den Aufstiegsrelegationsplatz zwei beträgt der Abstand neun Punkte, der Vorsprung auf Platz 14, den ersten Abstiegsrelegationsplatz beträgt ebenfalls neun Zähler.

    Am allgemeinen Ziel, der Weiterentwicklung von Talenten und die Heranführung an den Profibereich, hat sich auch durch die halbjährige Unterbrechung nichts geändert. Daneben gibt es aber auch ein spezielles Mannschaftsziel. „Wir wollen nie etwas mit der gefährlichen Zone zu tun haben“, beschreibt der Trainer. „Die Aufgabe wird herausfordernd genug, wenn ich sehe, was die Mannschaften hinter uns nachgerüstet haben.“ Besonders der TSV Landsberg und Türkspor Augsburg 1972 haben sich auf dem Transfermarkt hervorgetan. „Trotz Corona-Zeiten konnten sie sich extrem verstärken.“ Für Schmöller ist das grenzwertig. „Das ist aus sportlicher Fairness schon etwas fragwürdig. Aber so ist die Situation, damit müssen wir auch klarkommen.“


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5277.htm

  • Nach halbjähriger Pause aufgrund der Corona-Bestimmungen verlor die Löwen-Reserve bei der Saisonfortsetzung das Heimspiel des 24. Spieltags mit 0:2 gegen den FC Ingolstadt II. 1860-Trainer Frank Schmöller sprach von einer Partie, „die du nicht verlieren musst“.


    Einmal mehr hatte sich die alte Binsenweisheit bewahrheitet: „Wenn du kein Tor schießt, dann kannst du nicht gewinnen!“ Trotzdem fand der 54-Jährige, dass sein Team gerade in der 1. Halbzeit sehr gut gespielt habe. „Wir haben drei hundertprozentige Chancen, da musst du einfach einen davon machen.“ Das Gegentor durch Patrick Görtler in der 10. Minute bezeichnet der Ex-Profi als „doof“. Eine Flanke aus dem Halbfeld wurde von einem 1860-Spieler verlängert. Der Ball sprang auf, Görtler köpfte ihn ohne zu springen mit richtig viel Druck zum 1:0 unhaltbar für György Szekely ins lange Eck. „Das hat er richtig gut gemacht. Wir dagegen waren zu inkonsequent in der Chancenverwertung. Das bricht dir gegen eine gute Mannschaft wie Ingolstadt das Genick.“

    Ein ähnliches Bild bot sich auch in der 2. Halbzeit. Die Entscheidung fiel per Foulelfmeter für die Schanzer. Während Leon Klassen in der 68. Minute bei einem Foul im Strafraum Elfmeter forderte, gab diesen Schiedsrichter Julian Kreye acht Minuten später für die Schanzer. „Wir waren vorher schon am Ball“, ärgerte sich Schmöller über die Szene, „da haben wir wahnsinnig schlecht verteidigt.“ Deswegen wollte er Fabian Rother, der letztlich das Foul beging, nicht die alleinige Schuld geben. In seinen Augen war es ein Geschenk an den Gegner, das Mario Götzendörfer nutzte (77.). „Wir sind halt eine junge Mannschaft, müssen lernen und es beim nächsten Mal besser machen.“

    Letztlich habe man verloren, „weil wir zu inkonsequent und zu naiv waren“, so Schmöllers Resümee. Er sei keineswegs unzufrieden. Denn: „Phasenweise haben wir richtig gut gespielt. Das entscheidende sind halt die Tore. Die haben wir nicht gemacht.“

    Erstmals waren wieder Zuschauer zugelassen. Rund 100 verfolgten die Partie auf dem Trainingsgelände. „Das tut gut“, freut sich Schmöller darüber, „das ist das Prickelnde im Fußball, das gehört einfach dazu. Ich fand das gut. Alle Zuschauer waren sehr diszipliniert, haben die Abstände untereinander eingehalten. Es hat Spaß gemacht und ich glaube, das es die richtige Entscheidung war, wieder Zuschauer zuzulassen.“


    STENOGRAMM, 24. Spieltag, 20.09.2020, 14 Uhr


    TSV 1860 München II – FC Ingolstadt II 0:2 (0:1)


    1860: Szekely (Tor) – Stefanovic (81., Date), Siebdrat, Rother, Heigl – Spennesberger, Hingerl, Trograncic (74., Wörns) – Kovacevic (81., Neziri), Durrans (62., Kraljevic), Klassen.

    Tore: 0:1 Görtler (10.), 0:2 Götzendörfer (77., Foulelfmeter).

    Gelbe Karten: Durrans, Heigl, Rother, Siebdrat, Stefanovic, Spennesberger – Schröder, Trslic.

    Zuschauer: 100 Trainingsgelände Grünwalder Straße 114.

    Schiedsrichter: Julian Kreye; Assistenten: Farras Fathi, Gian-Luca Frino.


    Zur Tabelle der Bayernliga Süd Saison 2019/2021 >>


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5281.htm

  • Der Start nach der halbjährigen Corona-Unterbrechung ging für die U21 in der Bayernliga Süd punktetechnisch in die Hose. Nun steht für das Team von Trainer Frank Schmöller am Samstag, 3. Oktober, beim FC Deisenhofen die nächste Herausforderung auf dem Programm. Anpfiff auf der Sportanlage des Tabellenzweiten ( Am Sportplatz 22, 82041 Deisenhofen) ist um 15 Uhr.


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    Rein räumlich ist die Partie in Deisenhofen, einem Ortsteil von Oberhaching, ein Derby. Gerade einmal sieben Kilometer Luftlinie sind es vom Trainingsgelände der Löwen an der Grünwalder Straße dorthin. Der FC Deisenhofen hat in den letzten Jahren von der guten Nachwuchsarbeit ebenso profitiert, wie von der Tatsache, dass die SpVgg Unterhaching keine Reserve mehr unterhält. Viele der Jugendspieler, die der A-Jugend des Drittligisten entwachsen sind und keinen Profivertrag erhielten, wechselten in der Vergangenheit zum FCD.

    „Wir brauchen gegen Deisenhofen eine Steigerung und eine konzentrierte Leistung über 90 Minuten“, sagt Trainer Frank Schmöller. Bei der 0:2-Niederlage gegen den FC Ingolstadt war er mit der Spielweise seines Teams nicht unzufrieden. „Wir haben nur nicht die Tore gemacht und zwei billige Gegentore kassiert“, moniert er.

    Im Gegensatz zu vielen Teams der Liga, die ihre Runde nach der Corona bedingten Unterbrechung fortsetzt, musste die Löwen-U21 einen Umbruch verkraften. „Normalerweise wird unsere Mannschaft im zweiten Abschnitt der Saison stärker. Nun mussten wir mitten in der Spielzeit eine neue Mannschaft aufbauen, die sich erst an Tempo und Härte in der Bayernliga anpassen muss. Außerdem werden dort die kleinsten Fehler sofort bestraft.“

    Doch Schmöller ist ein alter Trainerfuchs, weiß, wie er seine Jungs auf die geänderten Anforderungen vorbereiten muss. „Wir sind die Woche ein Stück weitergekommen. Die Mannschaft befindet sich auf einem guten Weg, hat ordentliche Trainingsleistungen gezeigt. Wir müssen aber auch was Zählbares mitnehmen“, fordert Schmöller. „Aber: wir brauchen Geduld mit den Jungs, müssen ihnen Fehler zugestehen. Jedoch sollten sie schnell daraus lernen.“

    Matthew Durrans wird die kleinen Löwen gegen Deisenhofen verstärken. Der eine oder andere, der bei den Profis keine Berücksichtigung für den Kader in Zwickau findet, könnte noch dazukommen.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5304.htm

  • Die Löwen-U21 landete im zweiten Spiel nach dem Re-Start ihren ersten Sieg. Beim Tabellenzweiten FC Deisenhofen war es Semi Belkahia, der in der 39. Minute per Kopf den Treffer zum 1:0-Endstand erzielte.


    Es war über die kompletten 90 Minuten ein enges Spiel. Erst hatten die Löwen Glück, als Schiedsrichter Andreas Hartl bei einem Klärungsversuch von 1860-Torhüter David Hundertmark keinen Elfmeter pfiff. „In neun von zehn Fällen pfeift der Schiri das. Meiner Meinung nach hat sich der Angreifer aber in dieser Situation fallen lassen“, schildert Löwen-Trainer Frank Schmöller die Szene. So war es Semi Belkahia für die Blauen, der kurz vor der Pause per Kopf nach einer Flanke das Goldene Tor erzielte. Nicht nur deshalb lohnte sich seine Abstellung von den Profis. „Semi hat uns mit seiner Ruhe und körperlichen Präsenz in der Vierkette gutgetan“, erklärte Schmöller. „Dazu hat er ein schönes Kopfballtor gemacht. Das hat sich für ihn und uns gelohnt.“ Schließlich sei die U21 auch dafür da, Spielern aus dem Profikader Spielpraxis zu geben. Eigentlich hätte auch Matthew Durrans spielen sollen, doch der Angreifer musste verletzt passen.

    Nach der Pause agierten die kleinen Löwen mit der Führung im Rücken sehr diszipliniert und konzentriert in der Defensive. „Bis auf einen Torschuss haben wir nichts mehr zugelassen“, zeigte sich der 54-jährige Coach mit der Leistung zufrieden. „Wir müssen aber lernen, die Konter zum Abschluss zu bringen, damit wir nicht bis zum Schluss zittern müssen“, kritisierte er das Umschaltspiel.

    Die drei Punkte beim Tabellenzweiten bezeichnete der Ex-Profi als „ein sehr wichtiger Sieg für Moral und Selbstvertrauen“. Für den FC Deisenhofen war es erst die zweite Niederlage aus den letzten 14 Ligaspielen. Torhüter Hundertmark konnte sich in seinem ersten Spiel für die Sechzger gleich über eine weiße Weste freuen. „Wenn ein Torwart zu Null spielt, hat er alles richtig gemacht“, lobte Schmöller. „Das ist besonders erfreulich für ihn, weil er aus der Jugend von Deisenhofen stammt.“


    STENOGRAMM, 25. Spieltag, 03.10.2020, 15 Uhr


    FC Deisenhofen – TSV 1860 München II 0:1 (0:1)


    1860: Hundertmark (Tor) – Date (85., Stefanovic), Siebdrat, Belkahia, Heigl – Spennesberger, Hingerl, Schön (74., Wörns), Rother – Kovacevic (85., Kronthaler), Kocso (64., Neziri),

    Tor: 0:1 Belkahia (39.).

    Gelbe Karten: Mayer, Nickl – Siebdrat, Hingerl, Spennesberger, Neziri, Wörns.

    Zuschauer: 195 Sportanlage Deisenhofen.

    Schiedsrichter: Andreas Hartl; Assistenten: Johannes Scheidhammer, Andreas Kriegner.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5309.htm

  • TSV 1860 München II - SSV Jahn Regensburg II 0:1

    Die Löwen-Amas verloren heute Nachmittag ein Testspiel am heimischen Trainingsgelände gegen die Zweitvertretung des SSV Jahn Regensburg mit 0:1
    Torschütze für die Gäste war in der 50. Minute Benedikt Köppel.

  • Die Löwen-U21 empfängt am Samstag, 17. Oktober 2020, in der Bayernliga Süd die SpVgg Hankofen-Hailing auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114. Anpfiff ist um 15 Uhr. Unter Beachtung der Hygienevorschriften sind bis 200 Zuschauer zugelassen.


    Die Niederbayern haben sich unter der Woche von ihrem Trainer Gerry Huber getrennt, nachdem seine Mannschaft seit der Saisonfortsetzung aus den ersten drei Spielen nur einen Punkt geholt hatte und als Drittletzter mitten im Abstiegskampf steckt.

    „Die Geschichte des Spiels ist relativ schnell erzählt“, sagt 1860-Trainer Frank Schmöller. „Hankhofen hat kurzfristig den Trainer gewechselt, mal sehen, was der Neue bewirkt!“ Ohnehin müsse man in erster Linie auf sich selbst schauen. „Natürlich angepasst an den Gegner. Wir tun gut daran, wenn wir versuchen, unser Spiel durchzudrücken.“

    Schmöller erwartet eine andere Partie als zuletzt beim FC Deisenhofen. „Hankofen-Hailing ist ein unangenehmer Gegner. Sicher wollen sie uns nicht totspielen, sondern uns eher ihre bekannten kämpferischen Tugenden entgegensetzen und uns wehtun.“

    Verzichten muss Schmöller gegen die Niederbayern auf Tomislav Kraljevic (Knieprobleme), Dominik Schön (Bandscheibenvorfall) und Antonio Trograncic (Adduktorenprobleme). Von den Profis erwartet er keine Verstärkung, weil das Spiel auf Kunstrasen stattfindet.

    Trotzdem hofft der 54-jährige Ex-Profi auf einen Sieg. „Nach dem Überraschungscoup in Deisenhofen wäre es wichtig, den Auswärtsdreier zu vergolden. Deshalb gehen wir voll auf Sieg.“ Das Ziel für Schmöller in den verbleibenden neun Spielen ist klar: „Wir wollen so schnell wie möglich – auch rein rechnerisch – nichts mit dem Abstieg zu tun haben!“


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5334.htm

  • Die Löwen-U21 konnte im Heimspiel den Auswärtssieg beim FC Deisenhofen nicht vergolden, unterlag der abstiegsbedrohten SpVgg Hankofen-Hailing mit ihrem neuen Trainer Heribert Ketterl sang- und klanglos mit 0:2. Andreas Wagner (34.) vor der Pause und Tobias Richter (50.) nach Wiederbeginn erzielten die Treffer für die Niederbayern.


    Löwen-Trainer Frank Schmöller war restlos bedient nach den 90 Minuten. „Statt vergoldet haben wir den Auswärtssieg eher verblechert“, machte er in Galgenhumor. „Das war heute ein Offenbarungseid.“

    Dabei startete sein Team ganz vernünftig in die Partie, hatte in den ersten zehn Minuten zwei Halbchancen, die aber nicht konsequent zu Ende gespielt wurden. Danach verloren die kleinen Löwen aber immer mehr die vorgegebene Linie, ließen sich den Schneid von den robusten Gästen abkaufen. „Wir sind gegen eine körperlich kompakte Mannschaft in die Zweikämpfe gegangen“, ärgerte sich der 54-jährige Coach, „haben immer die falsche Entscheidung getroffen.“ Dem 0:1 durch Andreas Wagner in der 34. Minute ging ein einfacher Ballverlust im Spielaufbau voraus, anschließend wurde nicht konsequent verteidigt. Fast nach dem gleichen Schema fiel das 2:0 für die Gäste. Diesmal war Tobias Richter der Torschütze.

    „Ich kann mir das nicht erklären“, war Schmöller richtig sauer auf seine Jungs. Unerfahrenheit und Jugend wollte er nicht als Entschuldigung gelten lassen. „Das war vogelwild, ohne jede Inspiration“, beschrieb er den Auftritt. „Du kannst nicht mit hohen Bällen spielen, wenn beide Innenverteidiger gefühlt ein Gardemaß von 1,90 Meter haben“, grantelte er. „Folgerichtig haben wir 0:2 verloren.“ Er fühle sich von der Niederlage „persönlich getroffen. Daran werde ich ein, zwei Tage zu knabbern haben.“ Außerdem kündigte der Ex-Profi „gewaltig Redebedarf“ an. Das wird sicher keine angenehme Trainingswoche!


    STENOGRAMM, 26. Spieltag, 17.10.2020, 15 Uhr


    TSV 1860 München II – SpVgg Hankofen-Hailing 0:2 (0:1)


    1860: Szekely (Tor) –Spennesberger, Siebdrat, Stefanovic (67., Wanzeck), Heigl (46., Kocso) – Kovacevic (73., Wörns), Hingerl, Rother – Auburger, Durrans, Date (73., Neziri).

    Tor: 0:1 Wagner (34.), 0:2 Richter (50.).

    Gelbe Karten: Stefanovic, Rother, Hingerl, Kocso, Spennesberger, Wanzeck – Gänger, Lazar, Richter.

    Zuschauer: 60 Trainingsgelände Grünwalder Straße 114..

    Schiedsrichter: Jürgen Steckermeier; Assistenten: Julian Schaub, Stefan Berchtold.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5337.htm


    Nächstes Spiel:


    24.10.2020, 14 Uhr 30, auswärts bei TSV Kottern


    https://www.fupa.net/spielberi…860-muenchen-7640588.html