TSV 1860 München II

  • Kann die Löwen-U21 ihre Serie in der Bayernliga Süd fortsetzen? Nach zwei Heimsiegen geht es Freitagabend, 27. September 2019, zum Tabellenzweiten TSV 1880 Wasserburg. Anpfiff auf dem Sportplatz Landwehrstraße ist um 19.30 Uhr.


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    Als Aufsteiger sorgt der TSV 1880 Wasserburg bisher für Furore. Nach zwölf Spieltagen liegt das Team mit 28 Punkten auf dem Aufstiegsrelegationsplatz hinter dem haushohen Favoriten FC Pipinsried. Dabei steht der Name Haas für den Erfolg der Innstädter. Der frühere Profi Leonhard (FC Augsburg, SpVgg Greuther Fürth, FC Ingolstadt 04, Hansa Rostock), der in der Jugend auch zwei Jahre für den TSV 1860 München die Fußballschuhe schnürte, ist seit 2014 im Verein, erst als Spielertrainer, seit 2015 nur noch als Coach. Seine jüngeren Brüder Matthias (29) und Dominik (35) sind mittlerweile sein verlängerter Arm auf dem Platz. Dazu kommt Cousin Georg. Der gebürtige Wasserburger war bis letzte Saison Stammtorhüter des in den vergangenen fünf Jahren fünf Mal aufgestiegen Klubs. Folgt heuer der sechste Aufstieg?

    „Dass sie als Aufsteiger so gut dastehen, ist beachtlich und beeindruckend“, zollt auch Löwen-Trainer Frank Schmöller den Wasserburger Löwen Respekt. „Für uns ist es eine spannende Aufgabe. Meine Spieler können zeigen, dass sie aus den letzten Wochen gelernt und sich weiterentwickelt haben.“

    Nach sechs sieglosen Spielen gab es für die Löwen-U21 in den letzten beiden Partien zwei 1:0-Siege gegen Pullach und Kirchanschöring. „Wir stehen jetzt kompakter, haben die richtigen Rückschlüsse gezogen“, erklärt Schmöller. Auch in Wasserburg wird es seiner meinung nach nur über eine gute und konzentrierte Defensivarbeit gehen. „Aber wir wollen auch nach vorne Akzente setzen“, so das Ziel des 53-Jährigen.

    Ob und wer aus dem Profikader die kleinen Löwen verstärkt, weiß Schmöller noch nicht. „Wenn keine Spieler von oben kommen, dann müssen eben die Jungen zeigen, was sie können. Für die Jungs ist es eine tolle Prüfung auf dem engen Platz.“

    Zudem erwartet der Ex-Profi bei dem Gastspiel der Löwen-Reserve ein gutgefülltes Stadion. „In der Ecke gibt es viele Sechzger-Fans“, weiß Schmöller. Nicht dabei sein wird Innenverteidiger Niklas Lang, der am Mittwoch mit der U19 bei der SpVgg Unterhaching (2:2) auflief. „Er hat 90 Minuten gespielt. Das macht von der Belastungssteuerung keinen Sinn.“


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4607.htm

  • Im Löwen-Duell unterlag die Sechzger-Reserve beim Tabellenzweiten TSV 1880 Wasserburg vor mehr als 1.000 Zuschauern mit 0:2. Die Tore fielen bereits durch Ferreira Goncalves (16.) und Maximilian Höhensteiger (38.) vor der Pause. Im zweiten Durchgang sah erst 1860-Trainer Frank Schmöller glatt Rot, dann musste Tomislav Kraljevic mit der Ampelkarte den Platz verlassen.


    Die erste Torchance der Gastgeber brachte gleich die Führung. Einen langen Ball von Dominic Haas nahm Ferreira Goncalves an und versenkt Kugel cool zum 1:0 im langen Eck (16.). Es dauerte fast eine halbe Stunde, bis die Sechzger erstmal gefährlich vors Tor von Dominic Zmugg kamen. Nach einer Wasserburger Ecke konterten die kleinen Löwen, Dominik Schön lief alleine auf den Keeper der Innstädter zu, zielte aber um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (27.). Glück hatten die Weiß-Blauen fünf Minuten später, als ein harter Flachschuss von Maximilian Höhensteiger noch entscheidend abgefälscht wurde (32.). Noch besser die Chance in der 34. Minute. Die Kugel wurde Robin Ungerath in den Lauf gespielt, der frei vor György Szekely auftauchte. Mit einem tollen Reflex lenkte der Löwen-Keeper den Zehn-Meter-Schuss um den linken Pfosten. Doch vier Minuten später war auch der Ungar machtlos. Ein Schuss von der Strafraumkante wurde zunächst geklärt, die Wasserburger reklamierten Handspiel, doch ungeachtet dessen nahm Höhensteiger den Abpraller aus 18 Metern direkt, traf flach ins linke untere Eck zum 2:0 (38.). Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause.

    Die Sechzger machten nach Wiederanpfiff Druck und hätten beinahe durch Eric Weeger den Anschluss erzielt. Der nun weiter vorne spielende Verteidiger kam halbrechts im Strafraum zum Abschluss, sein Linksschuss aufs lange Eck wehrte ein Wasserburger Abwehrspieler im Fünfmeterraum für seinen Keeper, der wahrscheinlich nicht mehr drangekommen wäre, ab (50.). Fünf Minuten später sah 1860-Trainer Frank Schmöller von Schiedsrichter Fabian Klinger die Rote Karte. Nach einer falschen Einwurf-Entscheidung direkt vor der Trainerbank regte sich der 53-Jähghrige lautstark über den Linienrichter auf, was ihm den Verweis einbrachte (55.). Drei Minuten später kam Timo Spennesberger zu einer Doppelchance, scheiterte aber beide Male an Torhüter Zmugg (58.). Einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld, den Schön mit links vors Tor gedreht hatte, ging an Freund und Feind sowie am linken Torpfosten vorbei (78.). In der 84. Minute war auch das Spiel für Tomislav Kraljevic nach seiner zweiten Gelben Karte vorbei. So mussten die kleinen Löwen die Endphase mit einem Mann weniger bestreiten. Am Ergebnis änderte sich aber nichts mehr.

    Trainer Frank Schmöller fehlten die Worte ob seiner Roten Karte. „Angeblich habe ich den Linienrichter beleidigt. Das will der Schiedsrichter aus 30 Meter Entfernung gehört haben. Ich hab‘ lediglich gesagt: Was winkst du da?“ Er könne es auch nicht ändern. „Ich lebe draußen mit“, so der 53-Jährige. Seinem Team attestierte Schmöller ein gutes Spiel. „Leider hat es nicht gereicht, um Punkte mitzunehmen. Dazu wäre eine fehlerfreie Leistung nötig gewesen.“ Beim 0:1 hätte sein Team den langen Ball nicht gut verteidigt, beim 0:2 den vorhergehenden Standard nicht konsequent abgewehrt. „Wenn du vorne die Tore nicht machst und hinten nicht fehlerfrei bist, dann kannst du in Wasserburg nichts holen. So ist Fußball eben. Die Niederlage schmeißt uns nicht um. Hier haben schon andere Mannschaften verloren.“


    STENOGRAMM, 13. Spieltag, 27.09.2019, 19.30 Uhr


    TSV 1880 Wasserburg – TSV 1860 München II 2:0 (2:0)


    1860: Szekely (Tor) – Weeger (63., Nsimba), Metzger, Siebdrat, Satilmis – Schön, Hingerl (78., Ezekwem), Spennesberger – Stefanovic, Kraljevic, Durrans (46., Trograncic).

    Tore: 1:0 Goncalves (16.), 2:0 Höhensteiger (38.).

    Gelbe Karten: –.

    Gelb-Rote Karte: Kraljevic (84.).

    Rote Karte: Schmöller (55.).

    Zuschauer: 1.025 Stadion an der Landwehrstraße.

    Schiedsrichter: Fabian Kilger; Assistenten: Jakob Putz, Andreas Poxleitner.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4613.htm


    Nächstes Spiel:


    6.10., 16 Uhr, zu Hause (TG) gegen FC Ismaning

  • Die Löwen-U21 unterlag in der Bayernliga Süd zu Hause dem FC Ismaning mit 1:3. Peter Schädler traf vor der Pause zweimal für die Gäste (13. und 40.). Nach dem Anschlusstreffer von Marco Metzger (62.) wurde es nochmals spannend. Kurz vor Schluss machte Andreas Brandstetter für den FCI alles klar (88.).


    Frank Schmöller saß nicht auf der Bank bei den kleinen Löwen. Der Einspruch wegen der Zwei-Spiele-Sperre nach der Roten Karte in Wasserburg gegen den 1860-Coach war abgewiesen worden. An der Seitenlinie vertraten den 53-Jährigen NLZ-Leiter Manfred Paula und Co-Trainer Xhevat „Jacky“ Muriqi. Schmöller schaute sich die Partie aus dem Löwen-Internat an, war nicht zufrieden mit dem, was er da sah. „Es war schlecht“, so sein Kommentar. „Der Gegner wollte die drei Punkte mehr als wir. Wir waren nicht entschlossen genug, haben zu viele Fehler im Spielaufbau gemacht.“

    Ein solcher führte auch zum Rückstand in der 13. Minute. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld ging es sehr schnell. Den Pass in die Schnittstelle erlief Peter Schädler, der frei vor Tom Kretzschmar dem Löwen-Keeper keine Chance ließ. Auch beim zweiten Treffer war die 1860-Hintermannschaft nicht im Bilde. Eine Rechtsflanke konnte nicht geklärt werden, Schädler am langen Eck drückte die Kugel mit Hilfe des Innenpfostens zum 2:0 über die Linie (40.).

    Nach der Pause machten die Sechzger mehr Druck, kamen durch Marco Metzger zum Anschluss. Nach einer Flanke zog der Innenverteidiger von der Strafraumgrenze volley ab, traf zum 2:1 (62.). Danach hatten die Gastgeber einige Möglichkeiten, um zumindest einen Punkt zu retten. „Aber wir haben immer noch mal einen Schlenker gemacht, schlecht geflankt oder uns im Strafraum nicht gut bewegt“, fand Schmöller. Besser machten es die Ismaninger. Nach einer Rechtsflanke stand Andreas Brandstetter im Strafraum sträflich frei, drückte den Ball zum 3:1-Endstand über die Linie (88.).

    „Die Leistung macht mich nachdenklich. Damit habe ich nicht gerechnet“, lautete das Fazit des gesperrten Trainers, der dieses und nächstes Spiel noch „Innenraumverbot“ hat. „Ich verstehe nicht, wieso wir so schlafmützig auf dem Platz waren.“


    STENOGRAMM, 14. Spieltag, 06.10.2019, 16Uhr


    TSV 1860 München II – FC Ismaning 1:3 (0:2)


    1860: Kretzschmar (Tor) – Weeger, Metzger, Siebdrat (52., Trograncic), Satilmis – Böhnlein, Hingerl (68., Durrans), Spennesberger (52., Kovacevic) – Nsimba, Kraljevic, Niemann.

    Tore: 0:1 Schädler (13.), 0:2 Schädler (40.), 1:2 Metzger (62.), 1:3 Brandstetter (88.).

    Gelbe Karten: Siebdrat, Hingerl, Niemann – Mori, da Silva Lopes.

    Zuschauer: 120 Trainingsgelände Grünwalder Straße 114.

    Schiedsrichter: Christopher Knauer; Assistenten: Marcel Bargel, Ercan Gündüz.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4628.htm


    Nächstes Spiel:


    12.10., 15 Uhr 30, in Nördlingen


    https://www.fupa.net/spielberi…860-muenchen-7640477.html

  • Die kleinen Löwen müssen in der Bayernliga Süd am Samstag, 12. Oktober 2019, zu Schlusslicht TSV 1861 Nördlingen reisen. Anpfiff im Rieser Sportpark ist um 15.30 Uhr.


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    Der namhafteste Spieler der Schwaben ist Marco Haller, der mit dem VfR Aalen sogar 2. Bundesliga gespielt hat. Mittlerweile 35-jährig, ist der Mittelfeldspieler mit fünf Treffern bester Torschütze der Nördlinger, die insgesamt nur 15 Tore erzielt haben. Nur Hankofen-Hailing hat zwei Mal weniger getroffen.

    „Wir brauchen eine andere Mentalität als gegen Ismaning“, sagt 1860-Trainer Frank Schmöller vor dem richtungsweisenden Spiel, „Kerle, die auf dem Platz vorweggehen und bereit sind, jeden Zweikampf offensiv wie defensiv anzunehmen und eine hohe Laufbereitschaft an den Tag legen.“ Jeder könne die Tabelle lesen. „Wir haben wieder eine Chance, eine Mannschaft hinter uns zu lassen und uns abzusetzen. Nur sollten wir diese auch mal nutzen!“

    Den Gegner, so Schmöller, könne er schlecht beurteilen. „Nördlingen hatte immer gute und kampfstarke Mannschaften. Darauf stellen wir uns auch diesmal ein.“ Für die Schwaben als Tabellenletzter mit acht Punkten aus 14 Spielen geht es in dieser Partie auch darum, Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze zu halten. Die kleinen Löwen sind mit 16 Zählern das erste Team über dem Strich.

    Schmöller, der nach der 1:3-Heimniederlage gegen den FC Ismaning mit der Mentalität seines Teams haderte, versuchte die Woche über mit seinem Co-Trainer Xhevat „Jacky“ Muriqi genau das zu vermitteln: „Da, wo wir Schwächen durch unsere Unerfahrenheit haben, müssen wir dies mit Laufbereitschaft ausgleichen. Nur dann können wir unsere technischen Fähigkeiten in die Waagschale werfen.“

    Die Löwen-Reserve wird im schwäbischen Landkreis Donau-Ries ohne Abstellungen der Profis auskommen müssen. Denn diese spielen zum 100-jährigen Vereinsjubiläum des Namensvetters TSV 1860 Rosenheim am Samstag um 14 Uhr im dortigen Jahnstadion fast zeitgleich. Zudem fehlt mit Kevin Nsimba der erfolgreichste Torschütze wegen eines grippalen Infekts. „Wir fahren mit einem schlanken Kader nach Nördlingen“, sagt Schmöller. Vielleicht kann er noch den einen oder anderen Spieler von der U19 rekrutieren. Wegen Abstellungen zur BFV-Auswahl wurde deren Heimspiel gegen die SpVgg Landshut abgesagt.

    Übrigens: Löwen-Trainer Schmöller ist nach seiner Roten Karte in Wasserburg noch einmal gesperrt. Die Sperre untersagt ihm den Kontakt zur Mannschaft ab einer halben Stunde vor dem Spiel bis eine halbe Stunde nach Abpfiff. Trotzdem wird der Coach natürlich die Fahrt mit nach Schwaben antreten. „Ich werde mich kurz mit dem Schiedsrichter austauschen, wo ich mich im Stadion platzieren darf.“ Ansonsten wird sein verlängerter Arm Jacky Muriqi an der Seitenlinie das Kommando übernehmen. „Er ist dichter am Spielgeschehen. Jacky tickt wie ich, er weiß, was abgeht“, sieht er die Mannschaft bei seinem Co-Trainer in guten Händen.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4637.htm

  • Nach zwei Niederlagen in Folge konnten die kleinen Löwen bei Schlusslicht TSV 1861 Nördlingen wieder einen wichtigen Dreier verbuchen. Marco Haller hatte die Schwaben bereits in der 7. Minute in Führung gebracht. Nach dem Seitenwechsel drehte die Sechzger-Reserve durch Tore von Timo Spennesberger (57.) und Dominik Schön (76.) die Partie.


    Co-Trainer Xhevat „Jacky“ Muriqi vertrat zum letzten Mal den gesperrten Chefcoach Frank Schmöller an der Seitenlinie und musste zusehen, wie die Gastgeber den besseren Start erwischten. Bereits in der 7. Minute ging Nördlingen durch den ehemaligen Profi Marco Haller in Führung. Nach einem Doppelpass zog der 35-Jährige aus der Distanz ab, überwand Tom Kretzschmar im 1860-Tor zum 1:0. Dieses Ergebnis konnte das Tabellenschlusslicht auch mit in die Pause nehmen.

    Der Ausgleich für die kleinen Löwen fiel etwas glücklich nach einem Standard. Der quirlige Kazuki Date war kurz vorm linken Strafraumeck nur durch ein Foul zu bremsen. Timo Spennesberger brachte den Freistoß halbhoch in die Mitte. Der aufsetzende Ball ging an Freund und Feind vorbei, landete zum 1:1 im langen Eck (57.). Der Siegtreffer fiel in der 76. Minute nach einer feinen Aktion von Aleksandar Kovacevic. Der Außenverteidiger setzte sich auf der rechten Seite gegen seinen Gegenspieler durch, die anschließende Flanke an den zweiten Pfosten köpfte Dominik Schön zum vielumjubelten 2:1 in die Maschen des Nördlinger Netzes.

    Löwen-Trainer Frank Schmöller, der sich die Partie von der Tribüne aus ansehen musste, sprach von einem „Traumtor aus über 25 Metern. Das war aber der einzige Schuss, den Nördlingen in der 1. Halbzeit aufs Tor gebracht hat.“ Ansonsten habe sein Team die Partie dominiert, hatte mehr Ballbesitz, „aber leider hat der letzte Pass nach vorne gefehlt“. Der Unterschied in der 2. Halbzeit, so der 53-Jährige, seien die beiden Tore für sein Team gewesen. „Man hat gemerkt, dass viel auf dem Spiel stand. Umso glücklicher sind wir über den Sieg. Der war extrem wichtig!“ Bis auf Dominik Schön, der die 30 bereits überschritten hat, „haben wir eine Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von 18,5 Jahren auf dem Feld gehabt“, stellte Schmöller heraus. Seine Jungs hätten sich die mahnenden Worte nach dem Ismaning-Spiel zu Herzen genommen. „Es war ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Aber wir müssen noch viel arbeiten.“ Vor allem bemängelte der Ex-Profi das fehlende Tempo in den Aktionen. „Dadurch war es nicht einfach, weil der Gegner nach dem frühen Tor mit zehn Mann den Strafraum verteidigte.“


    STENOGRAMM, 15. Spieltag, 12.10.2019, 15.30 Uhr


    TSV 1861 Nördlingen – TSV 1860 München II 1:2 (1:0)


    1860: Kretzschmar (Tor) – Stefanovic, Satilmis Siebdrat, Kovacevic – Trograncic (46., Kraljevic), Hingerl (78., Mitsakos), Schön – Spennesberger, Durrans (89., Ezekwem), Date.

    Tore: 1:0 Haller (7.), 1:1 Spennesberger (57.), 1:2 Schön (76.).

    Gelbe Karten: Grimm, Haller, Michel, Holzmann – Trograncic, Kovacevic, Schön, Hingerl, Durrans.

    Zuschauer: 680 Rieser Sportpark.

    Schiedsrichter: Jürgen Steckermeier; Assistenten: Jonas Unterholzner, Stefan Spreitzer.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4641.htm


    Nächstes Spiel:


    20.10., 16 Uhr, zu Hause (TG) gegen die zwote von Jahn Regensburg


    https://www.fupa.net/spielberi…n-regensburg-7640488.html

  • Nach dem wichtigen Auswärtssieg der kleinen Löwen in Nördlingen kommt es am Sonntag, 20. Oktober 2019, in der Bayernliga Süd zum Duell mit der Reserve von Zweitligist SSV Jahn Regensburg. Anpfiff auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 ist um 16 Uhr.


    Nach verbüßter Sperre von zwei Spielen darf Löwen-Trainer Frank Schmöller wieder von der Seitenlinie coachen. „Für mich ist das erfreulich, ob es das für die Mannschaft auch ist, weiß ich nicht“, sagt der 53-Jährige mit dem ihm eigenen Humor. „Von oben zuschauen, das ist schon sehr anstrengend!“

    Da die Profis am Samstag zu Hause spielen, könnten einige Spieler am Sonntag bei der U21 zum Einsatz kommen. Dazu steht Niklas Lang wieder zur Verfügung. „Alles andere wird sich noch entscheiden. Die Jungs aus meinem Kader sind alle fit“, erklärt der Trainer.

    Einen Vorteil gegenüber dem Gegner sieht Schmöller darin nicht. „Die erste Regensburger Mannschaft ist identisch unterwegs.“ Das heißt, auch die Zweitliga-Kicker des Jahn spielen bereits am Samstag.

    Aber das ist nicht die einzige Gemeinsamkeit. Auch in der Tabelle haben beide Teams die gleiche Punktzahl, nur das Torverhältnis der kleinen Löwen ist etwas besser. „Beide Mannschaften spielen auf Augenhöhe. Kleinigkeiten werden entscheidend sein“, so Schmöller.

    Für die 1860-Reserve ist die Partie gegen die Oberpfälzer „wieder eine Chance, um uns nach vorne abzusetzen. Der Start einer Serie wäre eine tolle Sache, denn nur Siege bringen uns voran“, weiß Schmöller, der eine hohe Intensität und Laufbereitschaft von seiner Mannschaft fordert. „Dann hoffen wir, dass wir die drei Punkte hier behalten können.“


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4650.htm

  • TSV 1860 München U21 - SSV Jahn Regensburg II 3:2 (3:0)


    Durch Treffer von Kristian Böhnlein (24. Minute), Marco Metzger (27. Minute) und Noel Niemann (40. Minute) gewann die U21 der Löwen heute Nachmittag am heimischen Trainingsgelände gegen die Zweitvertretung des SSV Jahn Regensburg mit 3:2.

    Nach einer beruhigenden 3:0 Pausenführung wurde es durch zwei Gegentreffer in der zweiten Hälfte (65. und 75. Minute) aber nochmals richtig spannend.

    Durch diesen Sieg verbesserte sich die U21 mit 22 Punkten auf den neunten Tabellenplatz.


    (Groundhoppers 1860)

  • Zum Ende der Vorrunde gastieren die kleinen Löwen am Samstag, 26. Oktober 2019, in der Bayernliga Süd beim TSV 1882 Landsberg. Anpfiff im 3C-Sportpark (Emmy-Noether-Str. 1, 86899 Landsberg am Lech) ist um 14 Uhr.


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    Das Team aus der Lech-Stadt ist äußerst schlecht in die Saison gestartet. Nach sieben Spielen und nur einem Sieg lagen die Landsberger ziemlich am Ende der Tabelle. Dann übernahm Sven Kresin wieder das Kommando, der bereits von 2010 bis 2016 sehr erfolgreich für die Oberbayern gearbeitet hatte. Unter Kresin gab es seitdem nur eine Niederlage (gegen Spitzenreiter Pipinsried), aber sechs Siege und zwei Remis. Damit führte er den Klub bis auf Platz sieben in der Tabelle.

    Kresin, der von 1996 bis 2001 auch für die Löwen-Reserve spielte, habe den Knoten gelöst, findet 1860-Coach Frank Schmöller. „Das überrascht mich nicht, denn die Mannschaft wurde im Sommer sinnvoll verstärkt. Sie hat Qualität und jetzt wieder ihren alten Erfolgstrainer, den ich gut kenne“, so der 53-Jährige.

    Der „gute Lauf“ der Landsberger schreckt Schmöller jedoch nicht. „Wir haben auch eine positive Entwicklung“, verweist er auf die beiden Siege zuletzt beim TSV Nördlingen und gegen den SSV Jahn Regensburg II. „Diese Serie wollen wir fortsetzen.“

    Verstärkungen von den Profis, die parallel zur Reserve beim F.C. Hansa Rostock spielen, kann der Coach der kleinen Löwen nicht erwarten. „Die haben selbst personelle Probleme“, weiß er. „Wir müssen über läuferische Intensität kommen, mit viel Tempo spielen und hinten kompakt stehen“, beschreibt Schmöller die Ausrichtung. „Natürlich werden wir Landsberg nicht herspielen!“

    Die Null konnten die kleinen Löwen in den letzten vier Spielen nicht halten. Gegen die Regensburger Reserve wurde es sogar nach einer 3:0-Pausenführung am Ende nochmals eng. „Zum Glück haben wir in den letzten beiden Spielen immer ein Tor mehr als der Gegner geschossen. Aber ich bin schon ein Verfechter von der Devise, dass die Defensive die Spiele gewinnt. Hinten muss die disziplinierte Arbeit beginnen, die Offensive ist dann die Kür.“

    Mit dem Spiel in Landsberg beschließen die kleinen Löwen bereits die Halbserie. „Es geht zwar direkt weiter“, sagt Schmöller, „trotzdem wollen wir die Vorrunde mit einem positiven Ergebnis beenden.“ Das könne unter Umständen auch ein Punkt sein, gerade mit Blick auf die starke Serie des Gegners. „Aber wir werden nie auf Unentschieden spielen. Denn das geht immer in die Hose!“


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4661.htm

  • Die Löwen-U21 feierte in der Bayernliga Süd den dritten Sieg in Folge. Wie schon gegen die Regensburger Reserve führte das Schmöller-Team durch Treffer von Marco Metzger (15.), Kristian Böhnlein (40.) und Matthew Durrans (45.+1) zur Pause bereits mit 3:0. In der Schlussphase kamen die Gastgeber durch Sebastian Bonfert (85.) und Wolfgang Baumann (90.+2) nochmals auf 2:3 heran.


    Besser hätte die 1. Halbzeit kaum laufen können. Nach einer Ecke von links durch Kristian Böhnlein stieg Marco Metzger am zweiten Pfosten am höchsten, wuchtete die Kugel über Keeper Patrick Rösch hinweg zum 1:0 unter die Latte (15.). Ein Doppelschlag kurz vor der Pause brachte die kleinen Löwen endgültig auf die Siegerstraße. Eine Rechtsflanke von Simon Seferings wehrte ein Landsberger Abwehrspieler per Kopf in die Mitte ab, Böhnlein nahm aus 17 Metern die Kugel direkt, traf flach zum 2:0 ins rechte untere Eck (40.). In der Nachspielzeit der 1. Halbzeit war Kevin Nsimba an der rechten Strafraumseite nur durch ein Foul zu bremsen. Den fälligen Freistoß passte Böhnlein flach in die Mitte, der Ball wurde abgewehrt, landete erneut vor den Füßen des Mittelfeldspielers. Diesmal hob er ihn mit viel Gefühl hoch an den ersten Pfosten, wo Matthew Durrans mit dem Kopf zur Stelle war und das 3:0 erzielte (45.+1).

    Die kleinen Löwen standen auch im zweiten Durchgang kompakt, ließen wenig zu. Trotzdem kamen die Lechstädter in der Schlussphase noch zu zwei Treffern. In der 84. Minute foulte Erkut Satilmis seinen Gegenspieler im Strafraum, Schiedsrichter Joshua Roloff zeigte sofort auf den Punkt. Landsbergs Kapitän Sebastian Bonfert lief an, verlud György Szekely und traf zum 1:3 ins linke untere Eck (85.). Mit der letzten Szene des Spiels verkürzten die Gastgeber auf 2:3. Einen Distanzschuss wehrte Szekely ab, den Nachschuss von Wolfgang Baumann aus sieben Metern konnte er auch entschärfen, doch dann traf Baumann im zweiten Versuch fast von der linken Grundlinie am verdutzten Löwen-Keeper vorbei ins kurze Eck (90.+2). Direkt danach war Schluss.

    „Die letzten fünf bis zehn Minuten waren wild, da hab‘ ich nicht alles verstanden, was die Mannschaft gemacht hat“, resümierte Löwen-Coach Frank Schmöller, der sich mit dem restlichen Spiel sehr zufrieden zeigte. „Nicht nur, weil wir die drei Punkte geholt haben, sondern weil wir gegen einen Gegner gespielt haben, der einen Lauf hat. Letztlich ist Fußball auch Ergebnissport.“ Die 1. Halbzeit seiner Jungs sei „bockstark“ gewesen. „Wir hatten bis zur Schlussphase alles im Griff. Da müssen wir einfach besser verteidigen“, lautete sein Fazit. Die Mannschaft biete immer Spektakel, so der 53-Jährige. „Bei uns fallen viele Tore. Das ist in Ordnung, wenn du den dritten Sieg in Folge landest.“ Das gelang in dieser Saison zum ersten Mal.

    Mit dem Erfolg beim TSV 1882 Landsberg beendeten die kleinen Löwen die Hinserie mit 25 Punkten auf dem 7. Platz. „Wir waren uns einig, dass die Saison eine herausfordernde Aufgabe wird“, zog Schmöller Bilanz. „Wir sind auf einem guten Weg, besonders, weil wir die letzten drei Spiele gewonnen haben. Aber es ist erst Halbzeit. Wir haben noch eine komplette Rückrunde vor uns“, gibt er den Mahner.


    STENOGRAMM, 17. Spieltag, 26.10.2019, 14 Uhr


    TSV 1882 Landsberg – TSV 1860 München II 2:3 (0:3)


    1860: Szekely (Tor) – Weeger, Satilmis, Metzger, Siebdrat – Seferings, Hingerl (87., Schön), Böhnlein – Nsimba (75., Spennesberger), Durrans (79., Kraljevic), Niemann.

    Tore: 0:1 Metzger (15.), 0:2 Böhnlein (40.), 0:3 Durrans (45.+1), 1:3 Bonfert (85, Foulelfmeter), 2:3 Baumann (90.+2).

    Gelbe Karten: Birkner, Göttle, Bonfert – Seferings, Satilmis, Metzger.

    Zuschauer: 580 3C-Sportpark Landsberg.

    Schiedsrichter: Joshua Roloff; Assistenten: Andre Govorusic, Sebastian Nemetz.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4667.htm


    Nächstes Spiel:


    2.11., 14 Uhr, bei SV Donaustauf


    https://www.fupa.net/spielberi…860-muenchen-7640506.html

  • Zum Rückrunden-Auftakt geht’s für die kleinen Löwen in der Bayernliga Süd am Samstag, 2. November 2019, 14 Uhr, zum SV Donaustauf. Das Hinspiel in München gewannen die Oberpfälzer mit 2:1. Anpfiff im Sportzentrum Donaustauf ist um 14 Uhr.


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    „Wir waren nicht glücklich mit dem Hinspiel, weil die Niederlage aus unserer Sicht unverdient war“, lässt 1860-Trainer Frank Schmöller die Vorrunden-Partie nochmals Revue passieren. „Wir haben jetzt die Chance, uns die drei Punkte zurückzuholen.“ Und diese soll zur Revanche genutzt werden.

    Das Rezept dafür haben seine Jungs in den letzten drei Spielen entsprechend umgesetzt und drei Mal das Spiel als Sieger beendet. „Wir müssen immer 100 Prozent auf den Platz bringen, brauchen eine hohe Intensität und Laufbereitschaft“, erklärt der 53-jährige Coach. „Wenn wir das an den Tag legen, sind wir nur schwer zu schlagen.“ Dann schließt Schmöller nicht aus, dass die Siegesserie in der südlichen Oberpfalz ihre Fortsetzung findet. „Das wäre die logische Folge, wenn wir die angesprochenen Dinge alle umsetzen.“

    Der SV Donaustauf hat in der ersten Halbserie drei Punkte weniger (22) als die 1860-Reserve auf Platz sieben geholt. Trotzdem warnt Schmöller vor dem Gegner. „Ich sehe Donaustauf als gute Mannschaft mit vielen erfahrenen, abgezockten Spielern. Dazu haben sie einiges an individueller Klasse in ihren Reihen. Wir werden gegen diese Qualität versuchen, die entsprechenden Lösungen zu finden“, verspricht er.

    Wer von oben kommt, erfährt Schmöller kurzfristig. Da aber die Profis zeitgleich zu Hause gegen Viktoria Köln spielen, dürfte die Verstärkung eher gering ausfallen. Außerdem wird Leart Sulejmani den Rest der Saison fehlen. Der Mittelfeldspieler zog sich schon letzte Woche im Training einen Kreuzbandriss zu. Ansonsten sind alle Mann an Bord.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4675.htm

  • Die Löwen-U21 empfängt in der Bayernliga Süd zum ersten Heimspiel der Rückrunde am Sonntag, 10. November 2019, 16 Uhr, Aufsteiger Türkspor Augsburg 1972. Anpfiff auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 ist um 16 Uhr.


    Der Start in die Rückrunde misslang der Löwen-Reserve beim 1:2 in Donaustauf. Dabei war das Team von Frank Schmöller mit drei Siegen zum Abschluss der Hinrunde in die Oberpfalz gefahren. Im Heimspiel gegen Türkspor Augsburg will das Team wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. „Entscheidend wird sein, dass wir aus der Niederlage in Donaustauf gelernt haben und hundertprozentige Leidenschaft und Intensität auf den Platz bringen. Das ist für die Dynamik in unserem Spiel elementar“, so Schmöller.

    Türkspor Augsburg tat sich zu Beginn der Runde als Aufsteiger schwer. „Mittlerweile haben sie sich in der Liga zurecht gefunden“, weiß der 53-jährige Löwen-Coach. Mit 23 Punkten nach 18 Spielen rangieren sie nur zwei Zähler hinter der siebtplatzierten Sechzger-Reserve. „Das Hinspiel haben wir 3:2 gewonnen, dabei eine sehr gute 1. Halbzeit gespielt“, erinnert sich Schmöller. „Es ist eine Mannschaft mit individuell sehr guten Spielern.“ Und mit drei Akteuren, die bei den Sechzgern ausgebildet wurden: Torhüter Thomas Reichlmayr sowie die beiden Offensivspieler Dusan Jevtic und Mustafa Duman.

    Neben dem langzeitverletzten Leart Sulejmani (Kreuzbandriss) fällt auch Antonio Trograncic definitiv aus. Der Mittelfeldspieler laboriert an einer Knöchelverletzung. „Ob wir Unterstützung von oben bekommen, wird sich erst noch zeigen.“ Da aber das Spiel der Reserve erst einen Tag nach der Auswärtspartie der Profis in Halle ansteht, „hoffe ich, dass ich den einen oder anderen Spieler bekomme“, so Schmöller, der ein Etappenziel bis zur Winterpause ausgegeben hat: „Wir wollen in 2019 noch über die 30-Punkte-Marke kommen!“


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4691.htm

  • Die Löwen-U21 schrammte in der Bayernliga Süd knapp am ersten Rückrundensieg vorbei.. Zur Pause führte das Schmöller-Team durch die Treffer von Matthew Durrans (20.) und Innenverteidiger Marco Metzger (30.) bereits 2:0 gegen Türkspor Augsburg. Nach dem Anschlusstreffer durch Moustapha Salifou (73.) begann das Zittern und in der Nachspielzeit glich Patrick Wurmzum 2:2-Endstand aus.


    Spielbericht folgt!


    STENOGRAMM, 19. Spieltag, 10.11.2019, 16 Uhr

    TSV 1860 München II – Türkspor Augsburg 2:2 (2:0)

    1860: Szekely (Tor) – Nsimba, Siebdrat, Metzger, Stefanovic – Spennesberger, Hingerl, Schön – Date (81., Satilmis), Durrans (78., Kraljevic/86., Heigl), Niemann.

    Tore: 1:0 Durrans (20.), 2:0 Metzger (30.), 2:1 Salifou (73.), 2:2 Wurm (90.+3).

    Gelbe Karten: Date – Reichlmayr.

    Zuschauer: 100 Trainingsgelände Grünwalder Straße 114.

    Schiedsrichter: Thomas Sprinkart; Assistenten: Hendrik Hufnagel, Tobias Kinberger.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4700.htm


    Nächstes Spiel:


    16.10., 14 Uhr, bei Pipinsried


    https://www.fupa.net/spielberi…860-muenchen-7640524.html

  • Zur Pause führte das Schmöller-Team durch die Treffer von Matthew Durrans (20.) und Innenverteidiger Marco Metzger (30.) bereits 2:0 gegen Türkspor Augsburg. Nach dem Anschlusstreffer durch Moustapha Salifou (72.) begann das Zittern und in der Nachspielzeit glich Patrick Wurm zum 2:2-Endstand aus.


    „Das zieht sich wie ein roter Faden durch“, ärgerte sich Löwen-Trainer Frank Schmöller über den verpassten Sieg. „Wir haben eine starke 1. Halbzeit gespielt, sehr diszipliniert und aggressiv den Gegner angelaufen und nichts zugelassen.“ Und folgerichtig führte sein Team zur Pause mit 2:0. Nach einigen verpassten Chancen war es Matthew Durrans, der mit einem Lupfer über Thomas Reichelmayr in der 20. Minute zum 1:0 traf. Zehn Minuten später war Kazuki Date im Türkspor-Strafraum nur durch ein Foul zu bremsen, Marco Metzger verwandelte sicher zum 2:0 (30.).

    Nach Wiederanpfiff konnte die Löwen-Reserve nicht mehr an die ersten 45 Minuten anknüpfen. „Wir hatten keine Ballbesitzphasen mehr, keinen Mut, uns anspielen lassen“, kritisierte Schmöller. „Dazu haben wir unsere Kontermöglichkeiten nicht zu Ende gespielt.“ Der Anschlusstreffer von Moustapha Salifou in der 72. Minute war die logische Konsequenz. Der gute György Szekely im 1860-Tor war machtlos. Richtig in Rage brachte aber den 53-jährigen Löwen-Coach der Ausgleichstreffer in der 3. Minute der Nachspielzeit durch Patrick Wurm. „Erst hatten wir einen völlig unnötigen Ballverlust im Mittelfeld. Aber die Kirsche auf der Sahne war, dass wir dann auch noch in Unterzahl standen.“

    Für Schmöller unverständlich. „Klar, es ist eine junge Mannschaft, aber irgendwann muss man den Lernprozess abschließen. Es war bereits gefühlt das fünfte Mal, dass uns das passiert ist. Wenn nach 80 Minuten Schluss wäre, würden wir auf Rang drei stehen.“

    Trotzdem kann der Löwen-Coach mit dem 7. Tabellenrang leben. „Das ist echt toll, aber als Trainer ist man nie zufrieden, vor allem, weil mehr möglich gewesen wäre.“


    STENOGRAMM, 19. Spieltag, 10.11.2019, 16 Uhr

    TSV 1860 München II – Türkspor Augsburg 2:2 (2:0)

    1860: Szekely (Tor) – Nsimba, Siebdrat, Metzger, Stefanovic – Spennesberger, Hingerl, Schön – Date (81., Satilmis), Durrans (78., Kraljevic/86., Heigl), Niemann.

    Tore: 1:0 Durrans (20.), 2:0 Metzger (30., Foulelfmeter), 2:1 Salifou (72.), 2:2 Wurm (90.+3).

    Gelbe Karten: Date – Reichlmayr, Duman, Wurm, Katanic, Arik, Guilherme.

    Zuschauer: 80 Trainingsgelände Grünwalder Straße 114.

    Schiedsrichter: Thomas Sprinkart; Assistenten: Hendrik Hufnagel, Tobias Kinberger.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4700.htm

  • Die Löwen unterlagen Herbstmeister FC Pipinsried mit 1:3. Ein Doppelschlag des Teams aus dem Dachauer Hinterland durch Stephan Thee (24.) und Paolo Cipolla (25.) Mitte der ersten Hälfte brachte den Spitzenreiter innerhalb von einer Minute mit 2:0 in Front. Pablo Pigl erhöhte in der 52. Minute auf 3:0. Der Ehrentreffer gelang Timo Spennesberger per Foulelfmeter (71.).


    Die kleinen Löwen begannen frech, versteckten sich keineswegs vor dem großen Aufstiegsfavoriten. Doch zwei Unaufmerksamkeiten Mitte der 1. Halbzeit raubten dem Team von Frank Schmöller die Chance, etwas Zählbares aus dem 600 Einwohner-Dorf im Dachauer Hinterland mitzunehmen. In der 24. Minute setzte sich Paolo Cipolla auf der linken Seite durch, legte am Fünfmeterraum quer auf Stephan Thee, der aus sechs Metern György Szekely keine Chance ließ. Ähnlich die Entwicklung des zweiten FCP-Treffers eine Minute später. Wieder ging der Angriff über die linke Seite, doch diesmal war es der Cipolla selbst, der am Elfmeterpunkt freistehend den Ball bekam, von dort auf Szekely zulief und die Kugel am ungarischen Keeper der Löwen vorbei zum 2:0 ins Tor beförderte (25.). Mit diesem Ergebnis wurden auch die Seiten getauscht.

    Der dritte Treffer der Gastgeber fiel nach einer Ecke von der rechten Seite. Die Kugel kam zu Ex-Löwe Christoph Rech am zweiten Pfosten. Dessen Schrägschuss bugsierte Pablo Pigl am Fünfmeterraum zum 3:0 ins 1860-Tor (52.). Aber die kleinen Löwen zeigten Moral, ergaben sich nicht in die Niederlage und konnten zumindest noch Ergebniskosmetik betreiben. Nach einem Konter über die linke Seite lief Noel Niemann auf Johann Hipper im Pipinsrieder Tor zu, Rech holte ihn mit einer Grätsche von den Beinen und Schiedsrichter Alexander Schuster zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Timo Spennensberger lief an, Ex-Löwe Hipper hatte die Ecke geahnt, kam aber nicht an den platzierten Schuss heran. Der Treffer zum 1:3 in der 71. Minute war auch gleichzeitig der Endstand vor 810 Zuschauern.

    „Der Sieg für Pipinsried war verdient“, musste Löwen-Coach Frank Schmöller neidlos anerkennen. Als „ärgerlich“ empfand der 53-Jährige die beiden Gegentore innerhalb kürzester Zeit in der 1. Halbzeit. „Die Jungs haben es trotzdem gut gemacht, mutig nach vorne verteidigt, sind früh angelaufen und haben Gas gegeben. Klar hätte ich mir in der einen oder anderen Situation eine andere Entscheidung gewünscht. Aber die Punkte müssen wir nicht in Pipinsried holen. Da gibt es andere Spiele!“ In Anbetracht der schwierigen Trainingswoche, bei der Schmöller teilweise nur zehn Spieler bei den Einheiten hatte, sei es ein „gutes Bayernligaspiel auf hohem Niveau“ gewesen. „Trotz der Niederlage bin ich zufrieden, weil ich in erster Linie die Leistung und nicht das Ergebnis bewerte.“


    STENOGRAMM, 20. Spieltag, 16.11.2019, 14 Uhr

    FC Pipinsried – TSV 1860 München II 3:1 (2:0)

    1860: Szekely (Tor) – Lang, Satilmis (38., Nsimba), Siebdrat, Stefanovic (67., Heigl) – Spennesberger, Hingerl, Schön – Greilinger (74., Date), Durrans, Niemann.

    Tore: 1:0 Thee (24.), 2:0 Cipolla (25.), 3:0 Pigl (52.), 3:1 Spennesberger (71., Foulelfmeter).

    Gelbe Karten: Zischler, Rech, Müller –.

    Zuschauer: 810 Trainingsgelände Grünwalder Straße 114.

    Schiedsrichter: Alexander Schuster; Assistenten: Martin Schramm, Fabian Kirchberger.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4707.htm


    Nächstes Spiel:


    16.10., 14 Uhr, zu Hause (TG) gegen TSV 1865 Dachau


    https://www.fupa.net/spielberi…-1865-dachau-7640535.html