TSV 1860 München II

  • Für die kleinen Löwen geht es in der Bayernliga Süd zum Aufsteiger Türkspor Augsburg. Anpfiff auf der Bezirkssportanlage Haunstetten ist am Samstag, 20. Juli 2019 um 15.30 Uhr. An der Seitenlinie steht bei den Fuggerstädtern mit Manni Bender ein alter Bekannter.


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    „Ich kenne den Manni gut“, sagt Löwen-Trainer Frank Schmöller. Der frühere 1860-Profi war in der Wintervorbereitung bei den Augsburgern eingesprungen, nachdem Serdar Dayat kurzfristig als Jugendkoordinator zu Fenerbahce Istanbul gewechselt war. Mit dem 52-Jährigen schaffte Türkspor den Aufstieg.

    Aber Bender ist nicht der einzige bei den Augsburgern mit einer Sechzger-Vergangenheit. Dusan Jevtic, mittlerweile 27 Jahre jung, wurde im Junglöwen-Nachwuchs ausgebildet, lief danach sogar zwei Mal für den MSV Duisburg in der Zweiten Liga auf und war zuletzt für Pullach, Garching und Buchbach wieder in der Region aktiv.

    Beide Teams sind mit einer 1:2-Niederlage in die Saison gestartet, Türkspor auswärts beim TSV 1865 Dachau, die Löwen-Reserve zu Hause gegen den SV Donaustauf. „Vom Ergebnis war das nicht wunschgemäß“, räumt Schmöller ein. „Wir müssen an die Leistung der 2. Halbzeit gegen Donaustauf anknüpfen und die Intensität von der ersten Minute an den Tag legen.“

    Der 52-jährige 1860-Coach erwartet von seinen Jungs „den nächsten Schritt des Entwicklungsprozesses, dass sie die nächste Stufe erreichen und ein positives Ergebnis erzielen.“ Optimistisch stimmt Schmöller dabei, dass er zum Abschlusstraining erstmals seinen kompletten Kader auf dem Platz hatte. Das war vor dem Donaustauf-Spiel nicht der Fall gewesen.

    Dem Gegner attestiert der Löwen-Trainer eine „qualitativ gute Mannschaft mit erfahrenen und gut ausgebildeten Spielern“. Einige davon erhielten ihre Ausbildung beim FC Augsburg. „Es ist eine gut spielende Herrenmannschaft mit einigen abgezockten Spielern. Das wird eine hochspannende Aufgabe.“


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4468.htm

  • Die kleinen Löwen führten bei Türkspor Augsburg bereits 3:0 durch die Treffer von Kazuki Date (14.), Kevin Nsimba (24.) und Antoni Trograncic (43.). Trotzdem wurde es beim 3:2-Erfolg nochmals eng. Ex-Löwe Dusan Jevtic verkürzte kurz vor der Pause (45.), Connor Guilherme gelang in der 85. Minute aber nur noch der Anschlusstreffer.


    „Ich hätte mir für meinen Gemütszustand eine ruhigere 2. Halbzeit gewünscht“, bilanzierte Löwen-Trainer Frank Schmöller. „Am Ende haben wir die drei Punkte verdient geholt und darum geht es letztlich.“

    Kazuki Date hatte die Löwen-U21 in der 14. Minute in Führung gebracht. Nach einem Pass von Aleksandar Kovacevic halblinks auf Matthew Durrans klärte ein Augsburger Abwehrspiel das Zuspiel, die Kugel fiel Date vor die Füße. Der Japaner fackelte nicht lange, zog an der Strafraumkante ab und traf den Innenpfosten des kurzen Ecks, von wo der Ball den Weg zum 1:0 ins Tor fand. Zehn Minuten später das 2:0. Antonio Trograncic hatte in die Schnittstelle auf Kevin Nsimba gepasst, der lief zentral aufs Tor zu, querte an der Strafraumgrenze vor seinem Gegenspieler und schob dann aus acht Metern an Thomas Reichlmayr vorbei ins rechte untere Eck (24.). Kurz vor der Pause das 3:0. Rechtsverteidiger Peter Guinari spielte in den Lauf des gestarteten Nsimba. Der kam bis zur Grundlinie, passte dann zurück auf Trograncic. Der Mittelfeldspieler scheiterte mit seinem ersten Versuch an Keeper Reichlmayr, den zweiten setzte er aus neun Metern in die Maschen (43.). In der Nachspielzeit war es Ex-Löwe Dusan Jevtic, der für die Gastgeber traf. Nach einer Rechtsflanke von Mert Irmak kam er aus kurzer Distanz am zweiten Pfosten zum Kopfball, Tom Kretzschmar parierte, aber gegen Jevtics Nachschuss war der 1860-Torhüter machtlos.

    Schmöller sprach trotzdem von einer „sehr guten 1. Halbzeit. Wir haben den gewünschten Schritt gemacht, das war defensiv wie offensiv sehr ordentlich.“ Nicht zufrieden war der 52-Jährige mit dem zweiten Durchgang seines Teams. „Wir müssen mit einer solchen Situation anders umgehen, dürfen uns nicht so weit zurückziehen und müssen die langen Bälle des Gegners besser verteidigen. Das ist der nächste Schritt, den wir gehen müssen.“ Besonders monierte der Sechzger-Coach die vielen Standardsituationen gegen seine Mannschaft. Eine solche führte dann auch zum 3:2. Nach einer Ecke von rechts durch Emre Arik war Connor Guilherme mit dem Kopf zur Stelle, wuchtete die Kugel zum Anschlusstreffer unter die Latte (85.). Auch danach gab’s noch einige brenzlige Situationen nach langen, hohen Bällen in den Strafraum.

    Dabei sollte Schmöllers junge Mannschaft im zweiten Durchgang nicht viel anders als vor der Pause agieren: „Kompakt stehen, bei eigenem Ballbesitz schnell umschalten. Aber teilweise haben wir zu tief gestanden, hatten zu wenig Ballbesitzphasen, um den Druck rauszunehmen.“ Für den Löwen-Trainer ein Lernprozess. „Wir haben nicht die erfahrenen Spieler, die Ruhe reinbringen, die den Ball fordern.“ Letztlich zählen unterm Strich die drei Punkte. „Das war wichtig, hat uns alle sehr glücklich gemacht.“


    STENOGRAMM, 2. Spieltag, 20.07.2018, 15.30 Uhr


    Türkspor Augsburg 1972 – 1860 München II 2:3 (1:3)


    1860: Kretzschmar (Tor) – Guinari, Siebdrat, Lang, Kovacevic (46., Stefanovic) –Trograncic, Hingerl, Date (88., Koch) – Spennesberger, Nsimba (80., Sulejmani) – Durrans.

    Tore: 0:1 Date (14.), 0:2 Nsimba (24.), 0:3 Trograncic (43.), 1:3 Jevtic (45.), 2:3 Guilherme (85.)

    Gelbe Karten: Mitterhuber, Jevtic, Arik, Kurt, Irmak – Hingerl, Kretzschmar, Date, Koch, Spennesberger.

    Zuschauer: 240 Bezirkssportanlage Haunstetten

    Schiedsrichter: Stefan Dorfner; Assistenten: Markus Erndl, Thomas Achatz.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4472.htm


    Nächstes Spiel:


    24.7.2019, 18 Uhr 30, zu Hause (Trainingsgelände Grünwalder Straße 114 ) gegen FC Pipinsried


    https://www.fupa.net/spielberi…c-pipinsried-7640370.html

  • Für die Löwen-U21 geht’s in der ersten Englischen Woche in der Bayernliga Süd gegen Regionalliga-Absteiger FC Pipinsried. Das Team aus dem Dachauer Hinterland ist am Mittwoch, 24. Juli 2019, Gast auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114. Anpfiff ist um 18.30 Uhr.


    In den beiden Saisonspielen gab es für das junge Team von Löwen-Trainer Frank Schmöller eine Niederlage und einen Sieg. Dabei konnte die U21 nur jeweils eine Halbzeit überzeugen. Beim 1:2 im Heimspiel gegen Donaustauf war es der zweite Durchgang, beim 3:2-Erfolg bei Türkspor Augsburg die erste Hälfte. Doch von mangelnder Stabilität will Schmöller nichts wissen. „Am 10. Spieltag wäre das was anderes“, so der 52-Jährige.

    Im Team des FCP stehen einige Spieler mit 1860-Vergangenheit, allen voran Spielertrainer Fabian Hürzeler. Erst diesen Sommer ist Torhüter Johann Hipper von den Sechzgern zu den Gelb-Blauen gewechselt. Dazu kommen Christoph Rech, Alexander Langen, Daniel Leugner und Marcel-Pascal Ebeling. „Pipinsried hat sich wahnsinnig verstärkt mit vielen guten Spielern. Sie sind Topfavorit auf den Meistertitel in der Bayernliga“, erklärt Schmöller. „Für meine jungen Spieler ist das schon eine Herausforderung.“

    Dieser will sich die Löwen-Reserve stellen. „Wir wollen jedes Spiel gewinnen. In diesem Bewusstsein werden wir rausgehen. Weder die Mannschaft noch ich werden vorher die weiße Fahne schwenken“, sagt Schmöller selbstbewusst.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4478.htm

  • Die kleinen Löwen trotzten dem großen Meisterschaftsfavoriten der Bayernliga Süd, Regionalliga-Absteiger FC Pipinsried, beim 0:0 einen Punkt ab. Erstmals in dieser Saison blieb das Team von Trainer Frank Schmöller ohne Gegentor.


    Es war ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem vor allem die Defensivreihen beider Teams dominierten. Die beste Möglichkeit hatten die kleinen Löwen in der 27. Minute, als Antoni0 Trograncic mit seinem 24-Meter-Schuss am langen Eck vorbeizielte. Pipinsried hatte auch die eine oder andere Chance, aber keine klare.

    „Wir haben gegen eine sehr starke Mannschaft mit viel Leidenschaft und Willen einen Punkt erkämpft. Nach vorne hatten wir wenig Auftrag gegen die stabile Dreierkette des Gegners“, gestand Trainer Frank Schmöller freimütig ein. Der 52-Jährige sah einen wichtigen Entwicklungsschritt, „dass wir auch in solchen Spielen punkten können. Die Intensität, mit der die Jungs das Spiel bestritten haben, verdient höchsten Respekt!“


    STENOGRAMM, 3. Spieltag, 24.07.2018, 18.30 Uhr


    1860 München II – FC Pipinsried 0:0


    1860: Szekely (Tor) – Guinari, Siebdrat, Lang, Stefanovic –Trograncic, Hingerl (69., Schön), Date (73., Sulejmani) – Spennesberger, Nsimba – Durrans (90., Satilmis).

    Tore: –.

    Gelbe Karten: Siebdrat, Stefanovic, Durrans, Trograncic – Muslimovic, Cekic, Wargalla.

    Zuschauer: 245 Trainingsgelände Grünwalder Straße 114.

    Schiedsrichter: Andreas Hummel; Assistenten: Christian Erhart, Johannes Scheidhammer.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4481.htm

  • Für die kleinen Löwen geht es Schlag auf Schlag. Nach dem 0:0 am Mittwoch gegen Regionalliga-Absteiger FC Pipinsried tritt das Team von Frank Schmöller drei Tage später beim TSV 1865 Dachau an. Anpfiff auf der Sportanlage Jahnstraße ist – parallel zum Spiel der Profis in Braunschweig – am Samstag, 27. Juli 2019 um 14 Uhr.


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    „Seit Jahren hat Dachau eine gute Bayernliga-Mannschaft“, sagt Löwen-Trainer Frank Schmöller. Vergangene Saison war das Team von Ex-1860-Abwehrspieler Fabian Lamotte lange im Rennen um den Aufstiegsrelegationsplatz. „Das Team ist nahezu unverändert. Für uns ist das die nächste Herausforderung auf unserem Weg“, so Schmöller.

    Spielertrainer Lamotte hält die Defensive der Dachauer zusammen, in der normalerweise auch 1860-Co-Trainer Franz Hübl spielt. Der weilt jedoch mit den Profis in Braunschweig. Neben vielen erfahrenen Akteueren hat der TSV 1865 auch einige Talente in seinen Reihen. „Eine gute Mischung“, wie der 52-jährige Löwen-Coach findet, „mit erfahrenen, aber auch jungen und hungrigen Spielern“.

    Dachau ist gut in die Saison gestartet, hat noch keine Partie verloren. „Aber mit der richtigen Einstellung können wir auch dort was mitnehmen“, findet Schmöller. „Das Spiel wird über den Willen und die Leidenschaft entschieden. Bei der Hitze und der Englischen Woche ist es ein Charaktertest. Da zeigt sich, ob man bereit ist, entsprechend in die Partie zu gehen.“

    Davon, dass sein junges Team bei den tropischen Temperaturen vielleicht läuferische Vorteile besitzt, will Schmöller nichts wissen. „Ob junge oder alte Spieler bei der Hitze besser sind, das wissen wir erst nach dem Spiel“, sagt er süffisant.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4485.htm

  • Die kleinen Löwen drehten bei Schwaben Augsburg den Rückstand durch Maximilian Löw (17.) bis zur 34. Minute durch Timo Spennesberger (23.) und Oliver Stefanovic in eine 2:1-Führung. Löw konnte vor der Pause mit seinem zweiten Treffer ausgleichen (43.). Nach Wiederanpfiff war es Rasmus Fackler-Stamm, der die Gastgeber erneut in Führung brachte (54.). Den Schlusspunkt zum 4:2-Endstand setzte Stefan Simonovic (85.).


    „In meiner Trainerlaufbahn habe ich einige vermeidbare Niederlagen mitgemacht. Diese gehört mit Sicherheit dazu“, brachte Löwen-Trainer Frank Schmöller die 90 Minuten auf den Punkt.

    Denn es begann optimal für die Löwen. In der 3. Minute war Kevin Nsimba im gegnerischen Strafraum nur mit einem Foul zu bremsen, Schiedsrichter Dominik Fober entschied sofort auf Elfmeter. Oliver Stefanovic trat an, doch Fabio Zeche im Schwaben-Tor ahnte die Ecke, hielt den schwachen Schuss des Löwen-Kapitäns.

    Das Tor fiel eine Viertelstunde später auf der anderen Seite. Nach einem weiten Ball lief Maximilian Löw alleine auf György Szekely zu, überwand den 1860-Torhüter zum 1:0 (17.). In der 23. Minute glichen die kleinen Löwen aus. Nachdem sich Nsimba auf dem rechten Flügel durchgesetzt hatte, verwandelte Timo Spennesberger per Direktabnahme seine Flanke zum 1:1. Elf Minuten später sogar die Führung für das Schmöller-Team. Erneut war es Nsimba, der auf der rechten Seite seinen Gegenspieler abschüttelte. Sein Zuspiel verwertete Stefanovic zum 2:1 (34.). Leider konnten die Sechzger die Führung nicht mit in die Kabine nehmen, weil Löw einen 20-Meter-Freistoß nicht nur über die Maurer zirkelte, sondern auch direkt ins linke Eck zum 2:2-Pausenstand traf (43.).

    Knapp zehn Minuten nach Wiederanpfiff gelang den Schwaben sogar die Führung. Ein zu kurz abgewehrter Ball kam zu Rasmus Fackler-Stamm, der aus kurzer Distanz zum 3:2 traf (54.). Ab der 74. Minute wurde es für die kleinen Löwen richtig schwer. Routinier Dominik Schön sah innerhalb von drei Minuten zweimal Gelb, musste vorzeitig zum Duschen. Den Deckel drauf machten die Augsburger in der 85. Minute nach einem Konter. Stefan Simonovic lief alleine auf Szekely zu, überwand ihn zum 4:2-Endstand (85.).

    „Der verschossene Elfer hat uns etwas aus dem Tritt gebracht. Dadurch wurde der Gegner stärker“, so Schmöller über die Anfangsphase. „Aber wir sind gut zurückgekommen.“ Der 52-Jährige monierte jedoch, dass sein Team nach der 2:1-Führung in den Zweikämpfen „nicht mehr präsent“ war. „Wir haben zu kompliziert gespielt und abenteuerlich verteidigt. Das 2:2 kurz vor der Pause fiel durch einen hergeschenkten Freistoß“, so Schmöller. „Das war psychologisch sehr ungünstig. Danach ging nicht mehr viel!“

    Schmöller war zuvor schon klar, dass es für seine junge Mannschaft immer wieder Rückschläge geben wird. „Wir müssen daraus lernen und die richtigen Schlüsse ziehen. Dann kann die Niederlage auch einen positiven Effekt haben.“ Er sprach von einer „Leistungsdelle. Wir haben viel zu viele einfache Fehler gemacht. Deswegen war das 2:4 das richtige Ergebnis.“

    Erneut beendeten die kleinen Löwen das Spiel nur mit neun Feldspielern. „Es wäre schön, wenn wir mal wieder mit elf Mann eine Partie zu Ende spielen können“, so Schmöller, nachdem es in Dachau Lennert Siebdrat erwischt hatte. Dass es gerade Schön, seinen erfahrensten Spieler traf, fand er „menschlich“. Schließlich ging es für Schön gegen seinen Ex-Verein.


    STENOGRAMM, 5. Spieltag, 03.08.2018, 14 Uhr


    TSV Schwaben Augsburg– TSV 1860 München II 4:2 (2:2)


    1860: Szekely (Tor) – Guinari, Siebdrat, Lang, Stefanovic – Spennesberger, Schön, Kovacevic (46., Date) – Nsimba, Durrans, Trograncic (58., Kraljevic/ 76., Satilmis).

    Tore: 1:0 Löw (17.), 1:1 Spennesberger (23.), 1:2 Stefanovic (34.), 2:2 Löw (43.), 3:2 Fackler-Stamm (54.), 4:2 Simonovic (85.).

    Gelbe Karten: Abdulai, Glade, Fackler-Stamm – Nsimba, Siebdrat, Spennesberger.

    Gelb-Rote Karte: Schön (74., wiederholtes Foulspiel).

    Bes. Vorkommnis: Zeche hälft Elfmeter von Stefanovic (3.).

    Zuschauer: 250 Ernst-Lehner-Stadion.

    Schiedsrichter: Dominik Fober; Assistenten: Miriam Bloß, Niels Venus.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4501.htm


    Nächstes Spiel:


    11.8., 16 Uhr, zu Hause (TG) gegen TSV Schwabmünchen


    https://www.fupa.net/spielberi…hwabmuenchen-7640397.html

  • Für die Löwen-U21 geht es am Sonntag, 11. August 2019, auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 in der Bayernliga Süd gegen den TSV Schwabmünchen. Anpfiff ist um 16 Uhr.


    Das Team aus dem Landkreis Augsburg liegt nach fünf Spieltagen mit zehn Punkten auf Rang drei. „Die haben gerade mal drei Punkte mehr als wir“, sieht 1860-Coach Frank Schmöller die Favoritenrolle nicht unbedingt beim Gegener, die er als „gute Mannschaft mit einem guten Lauf“ bezeichnet.

    Seine Jungs hätten zuletzt eine ansprechende Trainingsleistung und -einstellung gezeigt. „Wichtig ist, dass wir aus den Fehlern, die wir bei Schwaben Augsburg gemacht haben, lernen und die richtige Reaktion zeigen.“ Dort habe sein Team irgendwann das Fußball spielen eingestellt, nicht konsequent agiert und die „Intensivität und Intensität“ vermissen lassen. „Dadurch hat uns der Zugriff gefehlt. Vier Gegentors sind nicht akzeptabel!“

    Trotzdem macht der 52-Jährige seine Spieler nicht einen Kopf kürzer. „Es ist normal, dass eine so jungen Mannschaft Einbrüche hat“, übt der Ex-Profi Verständnis, kündigt aber „die eine oder andere Umstellung“ an. „Aber ich werde nach einem schlechten Spiel nicht alles in die Tonne werfen.“ In den Partien zuvor war Schmöller mit der Leistung zufrieden. „Ich habe Vertrauen in die Jungs, aber sie müssen es besser machen als bei Schwaben Augsburg“, fordert er Wiedergutmachung.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4516.htm

  • Am Sonntagnachmittag empfing der TSV 1860 München II den drittplatzierten TSV Schwabmünchen. Vor 135 Zuschauern gerieten die kleinen Löwen durch das Tor von Thomas Rudolph in Rückstand, den Antonio Trograncic in der 91. Minute ausgleichen konnte.


    https://www.fupa.net/spielberi…hwabmuenchen-7640397.html


    Nächstes Spiel:


    17.8., 14 Uhr, bei der zwoten von Audistadt 04


    https://www.fupa.net/spielberi…860-muenchen-7640404.html

  • Für die kleinen Löwen geht’s in der Bayernliga Süd am Samstag, 17. August 2019, zum FC Ingolstadt II. Anpfiff auf der Bezirkssportanlage Süd-Ost (ehemaliges ESV-Stadion) ist um 14 Uhr, parallel zum Spiel der 1860-Profis.


    U21-Coach Frank Schmöller sieht beide Teams auf Augenhöhe, „sowohl vom Alter als auch von der Ausbildung. Deshalb erwarte ich ein knappes Spiel, bei dem Kleinigkeiten entscheiden.“ Natürlich hoffe er, dass dabei das Pendel auf die Seite seiner Löwen ausschlägt.

    Zuletzt war der 52-Jährige mit der Defensive beim 1:1 gegen den TSV Schwabmünchen zufrieden. Der gebürtige Hamburger bemängelte jedoch die Offensivleistung. „Da hat uns der Mut und die Entschlossenheit beim Umschaltspiel gefehlt. Genau das haben wir diese Woche in die Trainingsarbeit einfließen lassen. Ich würde mich freuen, wenn das an diesem Wochenende Früchte trägt.“

    Da die Profis zeitgleich spielen kann Schmöller keine Abstellung vom Bierofka-Team erwarten. Ein Handicap ist das nicht. „Die erste Mannschaft von Ingolstadt spielt ebenfalls am Samstag“, weiß Schmöller, der bis auf den angeschlagenen Kevin Nsimba (Fußprellung) aus dem Vollen schöpfen kann. „Wir werden auch diesmal – wie immer in dieser Saison – eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen.“


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4524.htm

  • Die kleinen Löwen wollen im vierten Heimspiel endlich den ersten Sieg landen. Am Sonntag, 25. August 2019 gastiert Aufsteiger FC Deisenhofen auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114. Anpfiff ist um 16 Uhr.


    Deisenhofen, ein Ortsteil von Oberhaching, ist gut in die Saison gestartet. Mit zehn Punkten aus sieben Spielen liegt der Klub zwei Zähler vor der Löwen-Reserve auf Platz sieben. „Die spielen direkt vor meiner Haustür. Das war mir klar“, sagt 1860-Trainer Frank Schmöller, der unter der Woche seinen 53. Geburtstag feierte. Spielerisch sei der FCD „sehr gut. Sie tun sich deshalb in der Bayernliga leichter als in der Landesliga“, weiß Schmöller.

    Bei allem Respekt will Schmöller sich trotzdem nicht am Gegner orientieren. „Wir müssen auf uns schauen, bereit sein, mehr als Deisenhofen zu investieren und unsere Qualität, die wir haben, auch aufs Spielfeld bringen.“

    Der 53-Jährige fordert von seinem Team, einfach zu spielen. „Wir müssen unser Tempo nutzen, um aus einer kompakten Defensive unser gefährliches Umschaltspiel nach vorne an den Tag zu legen.“ Zuletzt gegen die Schanzer-Reserve hat er das alles vermisst, ging anschließend recht hart mit seinen Jungs ins Gericht. „Klar werde ich etwas verändern“, kündigt Schmöller Änderungen an.

    Alle sind fit. Dazu kann der eine oder andere Spieler von den Profis dazukommen. „Ich habe eine große Auswahl, um eine schlagkräftige Truppe auf die Beine zu stellen“, erklärt Schmöller. Diese sollte in der Lage sein, „die drei Punkte hier zu behalten. Denn es wäre schön, wenn wir endlich zu Hause gewinnen und eine zweistellige Punktzahl nach dem Spieltag auf dem Konto haben.“


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4543.htm

  • Der erste Heimsieg für die kleinen Löwen schien gegen den FC Deisenhofen zum Greifen nahe. Bis zehn Minuten vor dem Ende führte das Team von Frank Schmöller mit 4:2. Doch dann schlugen die Gäste aus dem Oberhachinger Ortsteil noch zweimal zum 4:4-Endstand zu.


    Mit Kristian Böhnlein und Marco Raimondo-Metzger erhielt das Bayernliga-Team zusätzliche Verstärkung von den Profis. Und es begann nach Wunsch. In der 13. Minute brachte Matthew Durrans nach einer Ecke von Kevin Nsimba die Löwen-U21 in Führung. Die Freude währte aber nicht lange. Bereits zwei Minuten später glich Tobias Rembeck für die Gäste aus (15.). Nach dem Treffer von Kazuki Date (34.) ging’s mit einer 2:1-Führung der Gastgeber in die Kabine. Ein Pass in die Tiefe hatte Nsimba auf der rechten Seite erlaufen, die Hereingabe drückte der Japaner am zweiten Pfosten über die Linie.

    Doch kurz nach Wiederanpfiff glich Deisenhofen durch Marco Finster erneut aus. Diesmal gelang den Sechzgern der direkte Konter. Eine Minute später schnürte Durrans einen Doppelpack zum 3:2 (51.). Nachdem Böhnlein in der 63. Minute sogar erstmals auf einen zwei-Tore-Vorsprung gestellt hatte, schien der erste Heimsieg fast perfekt. Aber in der Schlussphase setzten die Gäste alles auf eine Karte und kamen durch Leon Müller-Wiesen zum Anschlusstreffer (83.). In der 2. Minute der Nachspielzeit gab es nach einem Foul des eingewechselten Timo Spennesberger einen Freistoß kurz vor der Strafraumgrenze der Löwen. Dieser wurde zunächst abgewehrt, der mitaufgerückte FCD-Torhüter Enrico Caruso legte für Florian Schmid auf, der in der letzten Aktion des Spiels zum 4:4-Ausgleich traf (90.+3). Direkt danach pfiff Schiedsrichter Stefan Treiber ab..

    Alles andere als zufrieden zeigte sich Löwen-Trainer Frank Schmöller mit dem Ergebnis. „Da braucht man nicht lange um den heißen Brei zu reden: Wenn du vier Tore zu Hause schießt und zehn Minuten vor Schluss mit 4:2 führst, dann musst du auch die drei Punkte mitnehmen!“ Sein Team sei zu naiv zu Werke gegangen, hätte in der Schlussphase zu viele Freistöße gegen sich gezogen und kaum für Entlastung gesorgt. „Das ist ein Lernprozess, den wir gehen sollten – aber möglichst schnell!“

    Der 53-Jährigen monierte vor allem die vielen Fouls, die seinem Team in der Druckphase von Deisenhofen zum Spielende hin in Strafraumnähe unterlaufen waren. „Das müssen wir einfach cleverer machen. Da sind wir noch zu naiv und grün hinter den Ohren. Wir haben förmlich um den Ausgleich gebettelt“, ärgerte sich der Ex-Profi. Trotzdem versuchte er gleichzeitig, seine Jungs wieder aufzubauen. „Wir dürfen jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken. Deisenhofen ist ein starker Aufsteiger, trotzdem hätten wir das Spiel nicht mehr aus den Händen geben dürfen. Daraus sollten wir möglichst schnell lernen!“


    STENOGRAMM, 8. Spieltag, 25.08.2018, 16 Uhr


    TSV 1860 München II – FC Deisenhofen 4:4 (2:1)


    1860: Kretzschmar (Tor) – Guinari, Lang, Metzger, Stefanovic – Trograncic (59., Spennesberger), Schön, Böhnlein – Nsimba, Durrans (61., Kraljevic), Date (89., Kovacevic).

    Tore: 1:0 Durrans (13.), 1:1 Rembeck (15.), 2:1 Date (34.), 2:2 Finster (50.), 3:2 Durrans (51.), 4:2 Böhnlein (63.), 4:3 Müller-Wiesen (83.), 4:4 Schmid (90.+3).

    Gelbe Karten: Stefanovic, Schön, Spennesberger – Vodermeier, Müller-Wiesen, Finster.

    Zuschauer: 235 Trainingsgelände, Grünwalder Straße 114.

    Schiedsrichter: Stefan Treiber; Assistenten: Marcel Riedl, Moritz Hägele.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4548.htm


    Nächstes Spiel:


    31.8., 16 Uhr, bei SpVgg Hankofen - Hailing

  • Die kleinen Löwen gastieren am 9. Spieltag in der Bayernliga Süd bei Schlusslicht SpVgg Hankofen-Hailing. Anpfiff im Maierhofer-Bau-Stadion in Leiblfing ist am Samstag, 31. August 2019 um 16 Uhr.


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    Für Löwen-Trainer Frank Schmöller ist es eine „spannende Aufgabe, weil wir wissen, welche Tugenden wir gegen Hankofen-Hailing brauchen: Viel Kampf, viel Einsatz, körperliche Präsenz und daneben unsere spielerischen Fähigkeiten. Wir werden uns der Herausforderung stellen!“

    Zuletzt war der 53-Jährige alles andere als zufrieden mit dem Auftritt seiner Elf. Der 2:3-Niederlage bei der Schanzer-Reserve, bei der die kleinen Löwen zur Pause bereits 0:3 zurücklagen, folgte ein 4:4 zu Hause gegen den FC Deisenhofen. Dabei führte sein Team bis zehn Minuten vor Schluss mit 4:2.

    Schmöllers Erkenntnis aus dieser Partie: „Wir müssen die Abwehr mehr stabilisieren. Vier Tore zu schießen ist super, aber vier Gegentore zu bekommen, das ist diskussionswürdig“, so der Ex-Profi, der noch auf der Suche nach der „richtigen Mischung zwischen Offensive und Defensive“ ist. Vor allem sei es wichtig, weiter weg vom Tor zu verteidigen, damit nicht mal ein Ball durchrutscht. „Und das auch konzentriert über 90 Minuten.“

    Da kann es helfen, dass erneut der erfahrene Marco Raimondo Metzger von den Profis die Reserve verstärkt. Er wird zusammen mit Youngster Niklas Lang, der nominell ebenfalls dem Profikader angehört, die Innenverteidigung bilden. „Das ist super“, sagt Schmöller, der sich auf die Atmosphäre in Niederbayern freut. „Wenn Sechzig kommt, sind dort immer viele Zuschauer. Das ist etwas Besonderes für die Jungs, da rührt sich was!“


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4553.htm

  • Erneut gab die Löwen-U21 einen sicher geglaubten Sieg beim 1:1 beim SV Hankofen-Hailing aus der Hand. Bis in die Nachspielzeit führte das Schmöller-Team durch den Treffer von Timo Spennesberger mit 1:0 (15.). Dann erzielte Mateusz Krawiec mit der letzten Spielaktion den Ausgleich (90.+6).


    Die kleinen Löwen erwischten einen optimalen Start. Gleich mit der ersten guten Chance gelang die Führung. Dominik Schön hatte eine Ecke im zweiten Versuch an den vorderen Torraum geschlagen, dort lief Lennert Siebdrat in den Ball und ließ Torwart Maier aus kurzer Entfernung keine Abwehrchance (15.). In der 26. Minute tankte sich Timo Spennesberger gegen zwei Gegenspieler durch und schloss aus 20 Metern ab. Sein Schlenzer konnte Torhüter Sebastian Maier parieren (26.). Im Anschluss an einen Eckball kam Erkut Satilmis am Fünfmeterraum zum Kopfball, aber Brian Wagner rettete am linken Pfosten für seinen geschlagenen Keeper auf der Linie (28.). Kurz vor dem Pausenpfiff nochmals eine Löwen-Chance, als der Ball Tomislav Kraljevic vor die Füße fiel. Dieser zog ansatzlos aus der Drehung ab, sein 24-Meter-Schuss zischte nur knapp über den Querbalken (45.).

    Auch im zweiten Durchgang hatten die Sechzger die erste gute Möglichkeit. Nachdem Keeper Maier eine Rückgabe von Michael Gröschl in die Hand nahm, gab es einen indirekten Freistoß aus elf Metern. Schön führte aus, brachte aber die Kugel nicht über die viel bevölkerte Linie (53.). In der Folge standen die Löwen tiefer, während die Niederbayern den Druck erhöhten. Doch erst in der hektischen Schlussphase gab es wieder möglichkeiten. In der 85. Minute landete eine Hereingabe von Tobias Beck abgefälscht bei Jonas Gmeinwieser, der aber schon zu nah bei György Szekely stand, dadurch die Kugel nicht am 1860-Torhüter vorbeibrachte (85.). Ein langer Abschlag von Szekely landete bei Matthew Durrans, der sich um seinen Gegenspieler drehte, aus 17 Metern abzog, aber knapp über die Querlatte zielte (90.). Kurz danach löste der Hankofener Timo Sokol ein Handgemenge vor der Löwen-Bank aus. Bereits verwarnt, zeigte ihm Schiedsrichter Elias Wörz die Gelb-Rote Karte (90.). Lange währte die Löwen-Überzahl nicht. Zwei Minuten später traf es auch Kevin Nsimba in der hektischen Schlussphase (90.+2). Mit der letzten Aktion des Spiels kassierten die Sechzger dann den Ausgleich. Eine Flanke von Daniel Hofer verlängerte Wagner am zweiten Pfosten mit dem Kopf in die Mitte, wo Mateusz Krawiec durchgelaufen war und die Kugel zum 1:1 einnickte (90.+6). Direkt danach pfiff der Unparteiische ab.

    Trainer Frank Schmöller war wegen des späten Gegentores verärgert. „Das war jetzt das zweite Mal in sechs Tagen. Einmal den Fehler zu machen, ist okay. Ein zweites Mal ist doof. Irgendwann muss der Lernprozess beendet sein.“ Er sei persönlich frustriert. Das lag daran, dass seine Mannschaft es versäumte, den Sack frühzeitig zuzumachen. „In den letzten 15 bis 20 Minuten hatten wir mehrere Mörder-Konterchancen“, so der 53-Jährige, „die wir nicht ausspielen, wo wir teilweise unnötigerweise ins Dribbling gehen. Vorm Spiel wäre ich mit dem Punkt zufrieden gewesen. Jetzt ist es sehr ärgerlich.“ Aber das Gute im Fußball sei, „dass es nächste Woche wieder bei Null losgeht und wir es besser machen können!“ Eigentlich hätten seine Jungs gar nicht schlecht gespielt. „Uns fehlt aber der Killerinstinkt. Wir müssen halt mal ein Konter erfolgreich zu Ende spielen.“


    STENOGRAMM, 9. Spieltag, 31.08.2018, 16 Uhr


    SV Hankofen-Hailing – TSV 1860 München II 1:1 (0:1)


    1860: Szekely (Tor) – Lang (73., Stefanovic), Metzger, Siebdrat, Satilmis – Spennesberger, Hingerl (77., Trograncic), Schön – Nsimba, Kraljevic (61., Durrans), Date.

    Tore: 0:1 Siebdrat (15.), 1:1 Krawiec (90.+6).

    Gelbe Karten: Gmeinwieser – Spennesberger, Lang, Hingerl, Metzger, Merz.

    Gelb-Rote Karten: Sokol (90.) – Nsimba (90.+2).

    Zuschauer: 580 im Maierhofer-Bau-Stadion.

    Schiedsrichter: Elias Wörz; Assistenten: Fabian Härle, Marco Blösch.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4558.htm


    Nächstes Spiel:


    8.9., 16 Uhr, zu Hause (TG) gegen TSV Kottern

  • Obwohl es in Strömen regnete, haben einige Zuschauer den Weg zum Trainingsgelände gefunden, um sich die Bayernliga-Partie des TSV 1860 München II gegen den TSV Kottern anzusehen. Auch diesmal kassierten die Junglöwen in der Schlussminute ein Tor, nachdem sie sich den Ausgleich hart erarbeitet haben.


    Kottern kontert die Löwen immer wieder aus


    Die Löwen gaben zu Beginn den Ton an und gestalten das Spiel, doch aus einem kleinen Fehler heraus kassierten sie das Gegentor: Ballverlust im Mittelfeld, Sezer Yazir schnappte sich die Kugel und rannte los. Er gewann das Laufduell gegen Satilmis, zog ab und traf ins linke Eck zur 1:0-Führung. Gäste wurden nun agiler und bekamen weitere Chancen. So auch in der 20. Minute. Zum Glück parierte Kretzschmar den ersten Schuss und boxte den Ball weg, Yazir bekam ihn vor die Füsse und schoss in der Hektik übers Tor.

    Was Kottern gut beherrschte, war hinten dicht zu machen und schnell zu kontern. Dies bereitete den Junglöwen große Schwierigkeiten. Man versuchte geordnet das Spiel aufzubauen und eine Lücke zu finden, was sich nicht einfach gestaltete, so ergaben sich auch wenige bis kaum Torchancen. Kurz vorm Pausenpfiff würde es noch spannend. Erst kam Yazir zum Schuss doch Kretzschmar leitete die Kugel übers Tor weiter. Zwei Ecken gab es hinterher für die Gäste, als dann endlich Nsimba an den Ball kam und sich gen Tor aufmachte. Obwohl er vor dem Strafraum gehindert und zur Fall gebracht wurde, gab es keinen Freistoß sondern einen Konter von Kottern. Der Schuss ging ebenfalls übers Tor. Kretzschmar streckte sich und obwohl er den Ball nicht berührte, gab es die nächste Ecke. Zum Glück wurde auch dies abgewehrt und man ging mit 0:1-Rückstand in die Pause.

    Ausgleich, Rückstand, Ausgleich, Niederlage

    Frank Schmöller musste sich für Teil zwei etwas ausdenken. Die Taktik ging gegen die konterfreudigen Gäste so nicht auf. Er ließ Stefanovic in der Kabine und brachte Kraljevic rein und endlich hatte es geklappt. Nach einer perfekten Flanke von Rechts von Kevin Nsimba in den Strafraum, kam Tomislav Kraljevic an den Ball und netzte ein (62.). Der Ausgleich lag bereits in der Luft, denn die Löwen druckten im zweiten Durchgang und waren in zahlreichen Angriffen brandgefehrlich vor dem Tor der Gäste. Der Ausgleich war mehr als verdient, da der Gegner bis dahin kaum aus ihrer Hälfte rauskam.

    Das Spiel wurde nach dem Ausgleich offener, denn ein Punkt reichte niemandem. Date kam für Trograncic ins Spiel (74.) und hatte gleich eine gute Chance. Leider ging sein Schuss knapp daneben. Kretzschmar wurde in der 80. Minute zum Helden und rettete den Punkt – vorerst: Nach einem Freistoß fiel nämlich im Gestochere im Strafraum ein Spieler von Kottern um und Schiri pfiff auf Elfer. Kretzschmar hielt. Sein linker Fuß erwischte noch den Ball. Die Freude dauerte jedoch nicht lange. Vier Minuten später jubelten die Gäste dann doch. Es gab erneut einen Freistoß für Kottern. Armin Rausch kam aus dem Nichts angerauscht, traf das Netz und die Löwen gerieten erneut in den Rückstand (84.).

    Dann würde es hektisch und es knallte wieder. Spennesberger war es, der sich links gegen zwei Gegner durchkämpfte, in den Strafraum passte und Tomislav Kraljevic bediente, der seinen Fuß hinhielt und auf 2:2 ausglich (89.). Kurz darauf griff Kottern an und holte erneut einen Freistoß heraus. Pechvogel war in der Szene Dominik Schön, der per Kopfball den Schhuss von Matthias Jocham ins Tor lenkte und damit für einen Eigentor sorgte (91.). Die letzte Aktion der Löwen änderte nichts mehr an dem Ergebnis und die sie gaben erneut Punkte in der letzten Minute ab.


    https://loewenmagazin.de/u21-l…3PuRZHyBRg-HpYPYReRVUC5BM


    Nächstes Spiel:


    13.9., 18 Uhr, zu Hause (TG) gegen SV Pullach

  • Den kleinen Löwen gelang beim 1:0 gegen den SV Pullach der erhoffte Befreiungsschlag nach sechs Spielen ohne Dreier. Außerdem war es der erste Heimsieg der Saison. Das „Tor des Abends“ erzielte Tomislav Kraljevic in der 32. Minute.


    „Die ganze Mannschaft hat in den letzten 20 Minuten gezittert“, erzählte Trainer Frank Schmöller. Sich selbst nahm er dabei nicht aus. Angst und Unsicherheit sei förmlich greifbar gewesen, nachdem das Team zuletzt immer in der Endphase entscheidende Gegentore kassierte. Diesmal blieb der K.o.-Schlag aus. „Heute zählt nur das Ergebnis. Mit dem Sieg ist der ganze Balast von der Mannschaft abgefallen.“

    Die Löwen-U21 war in der 1. Halbzeit das aktivere Team. „Wir sind zu Recht in Führung gegangen“, fand Schmöller. Nach einem Ballverlust der Raben 35 Meter vor dem Tor schaltete Kevin Nsimba sofort um, spielte halbrechts in den Lauf des gestarteten Tomislav Kraljevic, der alleine auf SVP-Keeper Marjan Krasnic zulief und die Kugel zum 1:0 aus kurzer Distanz versenkte (32.).

    Im zweiten Durchgang war die Partie ausgeglichen. „Wir hatten ‚Mörderkonter‘, die wir nicht zu Ende spielen“, ärgerte sich der 53-jährige 1860-Coach. So musste sein Team bis zum Abpfiff zittern. Auch der Platzverweis gegen Raben-Kapitän Alexander Jobst brachte keine Besserung (87.). „Man hat überhaupt nicht gemerkt, dass Pullach ein Spieler weniger auf dem Feld hatte“, so Schmöller, der aber bei der Analyse nicht weiter ins Detail gehen wollte. „Der Sieg und das zu Null war einfach wichtig. Wir wissen selbst, dass wir besser spielen können!“


    STENOGRAMM, 11. Spieltag, 13.09.2019, 18 Uhr


    TSV 1860 München II – SV Pullach 1:0 (1:0)


    1860: Szekely (Tor) – Lang, Metzger, Siebdrat, Satilmis – Seferings, Schön (46., Spennesberger), Böhnlein – Nsimba (80., Hingerl), Kraljevic (87., Durrans), Kovacevic, Niemann.


    Tor: 1:0 Kraljevic (32.).


    Gelbe Karten: Böhnlein, Metzger – Penic, Benede Aquayo.


    Rote Karte: Jobst (87., Notbremse)


    Zuschauer: 160 im Grünwalder Stadion 114.


    Schiedsrichter: Patrick Höpfler; Assistenten: Tobias Heuberger, Moritz Hägele.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4579.htm