TSV 1860 München II

  • Die Löwen-U21 empfängt am Samstag, 11. August 2018, zum Derby in der Bayernliga Süd den SV Pullach. Anpfiff auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 ist um 14 Uhr.


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    Das Team trifft auf den Bayernliga-Meister von 2017 mit einem 4:2-Sieg über den FC Unterföhring im Rücken, wobei die Raben natürlich ein anderes Kaliber darstellen. Pullach hat mit Christoph Dinkelbach, Daniel Leugner oder Dennis Vatany einige Ex-Löwen in seinen Reihen, verfügt über ein erfahrenes Team und mit Frank Schmöller über einen ausgebufften Trainer.

    „Für uns war es eine gute Trainingswoche“, sagt Sebastian Lubojanski. Zumindest Marcel Spitzer ist wieder voll einsatzfähig, während der 1860-Trainer weiter auf die im Aufbau befindlichen Marco Metzger und Okan Memetoglu verzichten muss.

    Der 36-jährige Coach konnte zuletzt im Bereich Athletik und Kompaktheit einen Fortschritt bei seinen Jungs feststellen. „Pullach ist ein starker Gegner, ähnlich wie Türkgücü-Ataspor beim letzten Heimspiel“, findet Lubojanski. „Wir wollen aus einer kompakten Aufstellung heraus spielen, bei den Torchancen einen Tick zulegen und reifer als vor eineinhalb Wochen gegen die Türken agieren.“ Damals hatte seine Mannschaft in der Anfangsphase durch Unkonzentriertheiten beim 0:1 ein besseres Ergebnis vergeben.

    „Jetzt müssen wir uns gegen eine Top-Mannschaft der Liga beweisen“, so die Forderung des Löwen-Coachs, der von seinem jungen Team – Lubujanski: „Bis auf Nico Helmbrecht war kein Spieler über 21 Jahre“ – einen weiteren Entwicklungsschritt erwartet. „Wir konnten zuletzt sportlich überzeugen, müssen das aber unabhängig von der Qualität des Gegners schaffen. Daran arbeiten wir.“

    Schnelleres und konsequenteres verteidigen sei dazu vonnöten, dazu das Durchsetzen des eigenen Spielaufbaus sowie das Herausspielen von Torchancen. „Das ist die Herausforderung für unsere junge Mannschaft. Wir wollen gegen Pullach wieder einen Step nach vorne machen.“


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3871.htm

  • Die Löwen-U21 unterlag dem SV Pullach mit 1:2. Dabei hatte das Team von Sebastian Lubojanski bis zur 68. Minute alles im Griff, führte durch das Tor von Dennis Dressel mit 1:0 (16.). Dann sah Ugur Türk, letzte Woche mit einem Hattrick noch Matchwinner, nach einem Revanche-Foul die Rote Karte. Die anschließende Überzahl nutzten die Raben durch Tore von Martin Bauer (80.) und Lukas Dotzler (88.) zum Sieg.


    Von den Profis sammelten in dieser Partie bei den kleinen Löwen Semi Belkahia, Leon Klassen, Ugur Türk, Dennis Dressel und Nicholas Helmbrecht Spielpraxis.

    Die erste Chance des Spiels hatten die kleinen Löwen in der 3. Minute. Nach schnellem Umschaltspiel passte Nicolas Helmbrecht von halbrechts auf Dennis Dressel, der wurde aber im Zentrum im letzten Moment am Abschluss gehindert. Drei Minuten später spielte Ugur Türk steil auf Helmbrecht, doch SVP-Keeper Marjan Krasnic hatte aufgepasst, warf sich dem Stürmer entgegen und hielt die Kugel fest (6.). Glück für die Sechzger in der 13. Minute. Nach einem Pass in die Schnittstelle lief Lukas Dotzler alleine auf Tom Kretzschmar zu, sein Abschluss war aber so schwach, so dass der Löwen-Keeper mit einer Fußabwehr parieren konnte. Wenig später der Treffer auf der anderen Seite. Über die linke Seite kam Dressel nach Doppelpass an den Ball, seine Hereingabe von der Grundlinie wurde abgefälscht. Damit erwischte er Torwart Krasnic auf dem falschen Fuß und die Kugel kullerte übers kurze Eck zum 1:0 ins Tor (16.). Einen Freistoß aus 30 Metern setzte Dotzler in der 26. Minute deutlich übers 1860-Tor. Dotzler war es auch, der wenig später per Doppelchance den Ausgleich vergab. Erst scheiterte er nach Linksflanke von Luis Marseiler per Kopf am zweiten Pfosten an Kretzschmar, den Abpraller hämmerte er dann über den Querbalken (27.). Eine Rechtsflanke von Alexander Spitzer erreichte Arif Ekin am langen Eck aus fünf Metern mit dem Kopf, setzte die Kugel jedoch über den Querbalken (33.). Kurz vor der Pause hatten die Gäste nochmals eine Freistoßchance, doch Ex-Löwe Christoph Dinkelbach setzte den Schuss aus 24 Metern in die Mauer (44.). So blieb es beim 1:0 zur Pause.

    Pullach machte mit Beginn der 2. Halbzeit Druck. In der 49. Minute kam Dotzler am Elfmeterpunkt zum Abschluss, scheiterte aber an Kretzschmar. Der anschließende Nachschuss wurde von der Löwen-Defensive geblockt. Die Sechzger hatten nun mehr Platz zum Kontern. Severin Buchta luchste Simon Rauscheder am Strafraum den Ball ab, lief über halblinks auf Krasnic zu, schob die Kugel an dem Keeper vorbei. Ein Pullacher klärte vor der Linie. Anschließend scheiterte zunächst Cottrell Ezekwem, dann Leon Klassen mit dem Nachschuss (54.). In der 68. Minute sah Ugur Türk die Rote Karte, nachdem er im Anschluss an ein Foulspiel von Alexander Benede Aquayo zu heftig auf den Übeltäter losging. Es war schon der zweite Platzverweis in der noch jungen Saison für den Deutsch-Türken. Einen Schuss von Daniel Leugner in zentraler Position von der Strafraumkante fälschte Ekin zur Ecke ab (73.). Kurz danach parierte Kretzschmar einen Schuss seines ehemaligen Mannschaftskollegen Felix Braun, der kurz zuvor bei Pullach eingewechselt worden war (75.). Auch bei einem 16-Meter-Schuss von Dotzler hatte der Löwen-Keeper die Finger am Ball, lenkte ihn über die Querlatte (77.). In der 80. Minute war es dann passiert. Michael Hutterer kam auf der rechten Seite zum Flanken, seine Hereingabe verwertete Martin Bauer am Torraum zum 1:1. Ein Standard brachte das 2:1 für Pullach. Marseilers Freistoß von der rechten Seite köpfte Dotzler am ersten Pfosten aus sieben Metern ins kurze Eck des Löwen-Tores (88.). In der Nachspielzeit hatte Dressel noch die Chance, wenigstens einen Punkt zu retten. Sein Kopfball nach Freistoßflanke von rechts durch Ekin ging aber über die Querlatte des Pullacher Tores. Damit war die Niederlage besiegelt.


    STENOGRAMM, 6. Spieltag, 11.08.2018, 14 Uhr

    1860 München II – SV Pullach 1:2 (1:0)

    1860: Kretzschmar (Tor) – A. Spitzer (84., Stefanovic), Belkahia, M. Spitzer, Klassen – Ekin, Dressel, Türk – Helmbrecht, Ekzewem (60., Ngounou), Buchta (78., Bilgen).

    Tore: 1:0 Dressel (16.), 1:1 Bauer (80.), 1:2 Dotzler (88.).

    Gelbe Karten: Dressel, Ezekwem – Benede Aquayo, Bauer.

    Rote Karte: Türk (68., Tätlichkeit).

    Zuschauer: 250 Trainingsgelände Grünwalder Straße 114.

    Schiedsrichter: Andreas Hummel; Assistenten: Hendrik Hufnagel, Quang Nguyen.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3873.htm


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    Am 16.8.2018, 16 Uhr in Kottern gegen den TSV

  • Für die Löwen-U21 geht’s am Samstag, 18. August 2018, ins Allgäu zum TSV Kottern. Anpfiff in der ABT-Arena in Kempten ist um 16 Uhr.


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    Kottern ist ein Kemptener Stadtteil mit etwa 2.500 Einwohnern. Die Fußballer des bereits 1874 gegründeten Turn- und Sportvereins sind das Aushängeschild. Derzeit liegt das Team von Trainer Esad Kahric, früher Chefcoach beim Regionalligisten FC Memmingen, auf Rang fünf, holte aber aus den letzten fünf Partien 13 Punkte (4 Siege, 1 Remis).

    „Der nächste gute Gegner“, sagt Löwen-Coach Sebastian Lubojanski. Er stellt die Allgäuer in eine Reihe mit dem SV Türkgücü-Ataspor und dem SV Pullach, die beiden letzten Heimkontrahenten der Löwen. Gegen die Türken gab’s ein 0:1, gegen Pullach ein 1:2. Dabei führten die Sechzger bis zur 80. Minute gegen das Team aus dem Isartal. Erst nach dem Platzverweis gegen Ugur Türk in der 67. Minute kippte das Spiel. Übrigens: Türk wurde für das Vergehen für drei Partien gesperrt.

    Bis dahin hatte Lubojanski von seiner Mannschaft „gute Ansätze“ gesehen. „Daran müssen wir anknüpfen. Gegen Pullach war absolut mehr drin“, ist der Ärger über die Niederlage auch fast eine Woche später nicht verraucht. „Vor allem war ich zufrieden, weil man eine Entwicklung gegenüber den beiden Heimspielen sehen konnte. Wir waren gut im Spiel, ließen uns nicht in die Enge drängen und hatten vor dem Platzverweis eine Doppelchance, um auf 2:0 zu erhöhen.“

    Seine Mannschaft hätte gegen Pullach nachgewiesen, dass sie das Spiel gestalten könne und sich dadurch mehr Möglichkeiten erspielt. Ein Grund dafür sieht der 36-Jährige „in der Verbesserung der Ballsicherheit“.

    Dazu stand ihm erstmals Seferin Buchta zur Verfügung. Der Neuzugang vom Karlsruher SC belebte die linke, offensive Außenbahn. „Er hat sich gut integriert“, findet Lubojanski. „Seferin ist ein super Spieler für die U21 mit sehr guten Eigenschaften – sportlich und persönlich. Ein absolut ambitionierter Spieler, der in sein drittes Herrenjahr geht.“ Er könne ihn auf allen Offensivpositionen einsetzen. „Seferin hat auch schon oben mittrainiert“, verrät Lubojanski.

    Eine weitere Alternative könnte bald Marco Raimondo-Metzger sein. Der 26-Jährige stieg diese Woche ins Mannschaftstraining ein, „ist aber noch nicht bei 100 Prozent“. Trotzdem könnte der Innenverteidiger, der von Südwest-Regionalligist Wormatia Worms zu den Sechzgern kam, bald die Verteidigung der kleinen Löwen stabilisieren.

    Fehlen wird gegen Kottern Lucas Cyriacus. Eine Oberschenkelzerrung macht einen Einsatz unmöglich. Dazu gab es einen Abgang im Team: Angreifer Randy Montie wechselte zurück in seine österreichische Heimat, schloss sich Austria Wien an.


    https://www.ama-lion.com/2018/08/17/u21-in-kottern/

  • Eine völlig unnötige 1:2-Niederlage kassierte die Löwen-U21 beim TSV 1874 Kottern. Kurz vor der Pause brachte Achim Speiser die Allgäuer in Führung (43.). David Mihajlovic erhöhte in der 51. Minute auf 2:0. Nach dem Anschlusstreffer von Dennis Dressel (65.) belagerte das Lubojanski-Team das Tor der Gastgeber – jedoch ohne Erfolg!


    Ohne große Verstärkung der Profis fuhren die kleinen Löwen ins Allgäu. Trotz eines Durchschnittsalters von unter 20 Jahren waren die Sechzger in der 1. Halbzeit das aktivere Team, konnten sich aber keine klaren Chancen erspielen. Erstmals wurde es in der 38. Minute gefährlich vorm Tor der Allgäuer, als Marin Culjak nach Doppelpass vor Tobias Heiland auftauchte, doch der Torhüter der Gastgeber vor dem Löwen am Ball war und klärte. Aus dem Nichts heraus fiel in der 43. Minute die Führung für Kottern. Die Gastgeber hatten nach Ballgewinn schnell umgeschaltet. Die Flanke von links durch Matthias Jocham kam zu Achim Speiser, der mit seinem vierten Saisontreffer zum 1:0 traf. Kurz danach beinahe das 2:0. Nach einem Pass in die Tiefe zögerte György Szekely mit dem Herauslaufen. Speiser halbrechts brachte zwar die Kugel aufs Tor, doch Alexander Spitzer klärte vor der Linie. Den Nachschuss setzte Roland Fichtl unbedrängt in die Wolken (44.). Bis auf die beiden Szenen direkt vor der Pause hatte das Team von Sebastian Lubojanski den Gegner gut im Griff. Umso ärgerlicher der Rückstand.

    Kottern erhöhte, ebenso unerwartet wie beim ersten Treffer, in der 51. Minute sogar auf 2:0. David Mihaijlovic kam gegen drei Löwen-Verteidiger an der Strafraumkante zum Schuss, erwischte Szekeley auf dem falschen Fuß, so dass der Ball ins rechte untere Eck kullerte. Doch das Lubojanski-Team gab nicht auf. Erst scheiterte Alex Spitzer mit einem Gewaltschuss aus 20 Metern an Keeper Tobias Heiland (56.), dann landete ein abgefälschter 16-Meter-Schuss von Dennis Dressel knapp neben dem linken Pfosten im Tor-Aus (57.). Auf der anderen Seite setzte Speiser eine Rechtsflanke am ersten Pfosten per Kopf knapp übers rechte Kreuzeck (60.). In der 65. Minute gelang den kleinen Löwen der Anschlusstreffer. Severin Buchta hatte quer gelegt, Dressel nahm das Zuspiel aus 23 Metern direkt, hämmerte die Kugel ins linke obere Eck zum 1:2 (65.). In der Folge verstärkten die Sechzger den Druck, griffen Kottern früh an. Ein Distanzschuss von Ekin verfehlte in der 77. Minute nur knapp das Ziel. Die Gastgeber kamen kaum aus ihrer Hälfte. Bis auf die 84. Minute. Nach einem Ballverlust von Leon Klassen konterten sie, aber Speiser fehlte nach einem langen Sprint zum Glück die Kraft beim Abschluss, setzte die Kugel aus 16 Metern weit übers 1860-Tor. Trotz Powerplays und gefühlt 90 Prozent Ballbesitz in der Schlussviertelstunde schaffte es die Löwen-U21 nicht, Chancen zu kreieren. So behielt Kottern die Punkte im Allgäu.


    STENOGRAMM, 8. Spieltag, 18.08.2018, 16 Uhr


    TSV 1874 Kottern – 1860 München II 2:1 (1:0)

    1860: Szekely (Tor) – Stefanovic (65., Sesisto), A. Spitzer (78., Siebdrat), M. Spitzer, Gebhart (68., Heigl) – Dressel – Klassen, Ekin, Culjak, Buchta – Ekzewem.

    Tore: 1:0 Speiser (43.), 2:0 Mihaijlovic (51.), 2:1 Dressel (65.).

    Gelbe Karten: – Ekin, Klassen.

    Zuschauer: 570 ABT-Arena Durach.

    Schiedsrichter: Michael Kögl; Assistenten: Julius Egen-Gödde, Vitus Waibel.


    https://www.ama-lion.com/2018/…niederlage-gegen-kottern/


    Nächstes Spiel:


    Am 26.8. um 16 Uhr empfängt man auf dem Traininsgelände Gründwalder Straße 114 den FC Ismaning

  • Die Löwen-U21 empfängt am Sonntag, 26. August 2018, den FC Ismaning. Anpfiff der Partie in der Bayernliga Süd auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 ist um 16 Uhr.


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    „Ismaning ist sicher besser, als es die Tabelle aussagt“, erklärt Löwen-Coach Sebastian Lubojanski. Das Team von Trainer Rainer Elfinger, bei dem mit Tobias Killer und Dennis Vatany zwei Ex-Sechzger im Kader stehen, hat in den bisherigen acht Spielen erst drei Punkte geholt, wartet immer noch auf den ersten Saisonsieg.

    Die Ausbeute der kleinen Löwen ist mit sieben Zählern zwar mehr als doppelt so hoch, doch hätten es schon einige Punkte mehr sein können. „Wir müssen den nächsten Schritt machen“, fordert deshalb der 36-jährige Lubojanski, „die Feldüberlegenheit der vergangenen Spiele müssen wir in mehr Torchancen und letztlich Tore ummünzen.“ Gerade bei der 1:2-Niederlage beim TSV Kottern spielte sich die letzte Viertelstunde in der Hälfte der Allgäuer ab – ohne nennenswerte Tormöglichkeit für die Weiß-Blauen.

    Entsprechend waren die Trainingsinhalte diese Woche angelegt, „damit wir in die torgefährliche Zone und auch zum Abschluss kommen“, erklärt der Löwen-Coach. „Das ist ein Prozess, den wir kontinuierlich weitergehen müssen. Gegen Kottern konnten wir deutlich sehen, dass es da noch Entwicklungsbedarf gibt.“

    Bis auf Okan Memetoglu und Lucas Cyriacus, die sich beide im Aufbau befinden, sowie den gesperrten Ugur Türk kann Lubojanski auf alle Spieler zurückgreifen. Auch der erfahrene Verteidiger Marco Metzger, der vom Südwest-Regionalligisten Wormatia Worms kam, „ist eine Option“, so der Löwen-Coach.

    Lubojanski bezeichnet die Partie gegen den FCI als „wichtige Standortbestimmung für beide Mannschaften“. Das Ergebnis wird zeigen, wohin die Richtung geht. „Wir wollen die drei Punkte, schließlich ist es für uns ein Heimspiel“, stellt der 1860-Trainer klar. „Mit drei Punkten würden wir einen gesicherten Mittelfeldplatz in der Tabelle einnehmen. Das wäre eine gute Ausgangsposition für den Herbst.“


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3894.htm

  • Die Löwen-U21 gewann gegen den FC Ismaning mit kräftiger Unterstützung der Profis mit 2:1. Die Führung durch Nicholas Helmbrecht (25.) glich Bastian Fischer noch vor der Pause per Foulelfmeter aus (42.). Der Siegtreffer gelang Marco Metzger, Neuzugang von Wormatia Worms, in seinem ersten Spiel für die Sechzger (78.).


    Kräftig Verstärkung bekam die Bayernliga-Mannschaft im Spiel gegen Ismaning von den Profis: Christian Köppel, Semi Belkahia, Aaron Berzel, Nicholas Helmbrecht, Kristian Böhnlein, Dennis Dressel und Leon Klassen liefen in der Reserve auf.

    Es waren gerade mal 100 Sekunden gespielt, da hatte Arif Ekin die Führung auf dem Fuß. Am Fünfmeterraum kam er zum Abschluss, hatte aber zu viel Rücklage, jagte die Kugel aus kurzer Distanz über den Querbalken (2.). Glück hatten die kleinen Löwen in der 15. Minute, als Bastian Fischer nach Linksflanke völlig frei an den Ball kam, aber bei seinem Schuss aus der Drehung keinen Druck erzeugen konnte. So hatte Johann Hipper im 1860-Tor damit keine Probleme. Zehn Minuten später die Löwen-Führung. Marco Metzger, der sein erstes Spiel im Löwen-Trikot bestritt, hatte mit einem langen Diagonalball Aaron Berzel auf der rechten Seite angespielt. Der ging bis zur Grundlinie, legte zurück auf Nicholas Helmbrecht, der sich noch um seinen Gegenspieler drehte und aus zehn Metern zum 1:0 vollendete (25.). Nach Zuspiel von Kristian Böhnlein tauchte Ekin frei vor Sebastian Fritz auf. Mit einem Lupfer wollte er den Torwart überwinden, doch der hatte aufgepasst, brachte die Arme rechtzeitig nach oben (28.). Eine Viertelstunde passierte so gut wie nichts, dann übersah Christian Köppel im eigenen Strafraum beim Klärungsversuch den Gegenspieler im Rücken, holte ihn von den Beinen. Matthias Zacher entschied sofort auf Elfmeter. Fischer lief an, schickte Hipper ins rechte Eck und schlenzte frech die Kugel zum 1:1 in die Mitte (42.). Mit diesem Ergebnis ging’s auch in die Kabine.

    Direkt nach Wiederanpfiff setzte sich Maximilian Siebald auf der rechten Seite durch, scheiterte aber mit seinem Schuss aus spitzem Winkel an Hipper (47.). Drei Minuten später konnte Fischers Hereingabe auf Manuel Ring gerade noch zur Ecke geklärt werden (50.). In der 53. Minute kam Ekin nach einer Balleroberung im Spielaufbau halblinks im Strafraum zum Abschluss, schoss aber deutlich übers Tor. Ein Schuss von Dressel halblinks von der Strafraumkante wehrte Fritz mit den Fäusten ab (62.). im Anschluss an eine Ecke spielte Ismanings Torwart den Ball sofort nach vorne, Hipper hatte aufgepasst, konnte gerade noch mit dem Fuß vor Angelo Hauck klären (64.). Riesenglück in der 65. Minute. Völlig freistehend semmelte der eingewechselte Taiki Fujita aus zehn Metern den Ball übers Löwen-Tor. FCI-Torhüter Fritz klärte nach einem langen Ball außerhalb seines Strafraums mit dem Kopf vor Helmbrecht (74.). Vier Minuten später die erneute 1860-Führung. Von rechts querte Dressel am Strafraum, lupfte die Kugel hoch nach links, Metzger stieg mit seinem Gegenspieler zum Kopfballduell hoch und der Ball flog zum 2:1 ins lange Eck (78.). Der eingewechselte Cottrell Ezekwem setzte sich in der 82. Minute auf der rechten Seite durch, brachte dann aber den Ball von der Grundlinie nicht auf den hinter ihm eingelaufenen Dressel. Kurz vor Schluss versuchte es Fischer mit einem Distanzschuss, setzte diesen aber etwas zu hoch an. So blieb es beim knappen Sieg der kleinen Löwen, die einen wichtigen Schritt in Richtung Mittelfeld machen konnten.

    Trainer Sebastian Lubojanski war mit den ersten 25 Minuten seines Teams zufrieden. „Wir konnten das umsetzen, was wir uns vorgenommen haben.“ Sehr druckvoll und klar hätte die Mannschaft nach vorne gespielt, verzeichnete zudem viele Balleroberungen. „Leider haben wir es verpasst, früher in Führung zu gehen.“ Nach dieser Dominanzphase stellte sich Ismaning besser auf die Löwen ein. „Wir waren auch nicht mehr so aggressiv im Anlaufverhalten“, monierte der 36-Jährige. „Dadurch haben wir dem Gegner die Möglichkeit gegeben, Luft zu schnappen.“ Lubojanski ärgerte sich über den Elfmeter kurz vor der Pause. „Das war unnötig, weil es vorhersehbar war. Wir haben uns mit einem Flugball überspielen lassen, dabei hätten wir die Situation schon vorher lösen können.“ Zu Beginn der 2. Halbzeit sah er sein Team nicht gut im Spiel. „Wir waren nicht griffig und wach genug, laufen in den einen oder anderen Konter.“ Von außen nahm er Korrekturen vor, die fruchteten. „Danach war es ein Spiel auf ein Tor. Aber wir müssen lernen, effektiver gegen Mannschaften zu spielen, die sich hinten einigeln.“ Das Tor zum 2:1 sei sehr schön herausgespielt gewesen. „Für Marco war es ein toller Einstand“, so der Trainer über den Debütanten. „Danach haben wir die Partie einigermaßen ruhig zu Ende gespielt.“ Ein Extralob hatte Lubojanski noch für seinen Torhüter Johann Hipper parat. „Er hat uns mit seiner Präsenz und Ruhe heute sehr geholfen.“


    STENOGRAMM, 9. Spieltag, 26.08.2018, 16 Uhr

    1860 München II – FC Ismaning II 2:1 (1:1)

    1860: Hipper (Tor) – Belkahia, Berzel, Metzger – Buchta (88., Gebhart), Böhnlein, Dressel, Köppel – Helmbrecht, Ekin (64., M. Spitzer), Klassen (75., Ezekwem).

    Tore: 1:0 Helmbrecht (25.), 1:1 Fischer (42., Foulelfmeter), 2:1 Metzger (78.).

    Gelbe Karten: Ekin, Belkahia, Berzel, Böhnlein – Neuber.

    Zuschauer: 200 Trainingsgelände Grünwalder Straße 114.

    Schiedsrichter: Matthias Zacher; Assistenten: Fridolin Hiefner, Felix Zimmermann.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3900.htm


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    2.9. um 17 Uhr in Dachau gegen den TSV 1865

  • Die Löwen-U21 gastiert in der Bayernliga Süd am Sonntag, 2. September 2018, beim TSV 1865 Dachau. Anpfiff auf dem Sportplatz Alte Römerstraße ist um 17 Uhr.


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    Dachau hatte zuletzt spielfrei. Zuvor spielte das Team aus dem Nordwesten von München gegen den FC Ismaning, der letzte Löwen-Gegner. Während die Sechzger zu Hause 2:1 gewannen, schaffte Dachau in der Woche zuvor auswärts einen 2:0-Erfolg. 1860-Trainer Sebastian Lubojanski hatte dabei eine gute Leistung des Kontrahenten gesehen. „Dachau ist eine Mannschaft, die sich im Laufe der Saison stabilisiert hat. Sie zählt offensiv und defensiv zu den stärksten Mannschaften der Liga.“

    Dabei hat sie einige erfahrene Haudegen in ihren Reihen. Allen voran Spielertrainer Fabian Lamotte. Der 35-Jährige spielte von 2005 bis 2007 für die Löwen in der Zweiten Liga. Auch sein spielender Assistent Christian Doll ist mit seinen 31 Jahren schon rumgekommen. Die beiden Trainer erzielten zudem bereits zusammen elf von 17 Toren.

    Die kleinen Löwen haben vor Dachau Respekt, aber keine Angst. „Wir haben im bisherigen Saisonverlauf gelernt, dass wir gegen jeden Gegner bestehen können“, sagt Lubojanski, weiß aber auch, dass im Umkehrschluss sein junges Team auch gegen jede Mannschaft verlieren kann. „Wenn Fehler passieren, werden die schnell bestraft“, so der 36-Jährige. Die Warnung gelte besonders für die Partie gegen Dachau. „Die stehen nicht zu Unrecht auf Platz vier.“

    Am Wochenende fallen weiterhin Lucas Cyriakus (Oberschenkelzerrung) und Noel Niemann (Aufbautraining) aus. Dazu kommt Leon Klassen. Der Linksverteidiger weilt derzeit mit der russischen U20-Nationalmannschaft bei einem Turnier in St. Petersburg.

    Dafür hat Marco Metzger im letzten Spiel gegen Ismaning sein Debüt im Löwen-Trikot gegeben und dabei gleich den entscheidenden Treffer erzielt. Für Lubojanski spielt der 26-jährige Pfälzer mit seiner Erfahrung eine wichtige Rolle im jungen Team, zumal er ihn sowohl in der Innenverteidigung als auch vor der Abwehr einsetzen kann. Wie die Rekonvaleszenten Okan Memetoglu und Moritz Heigl sieht der Löwen-Trainer aber auch Metzger noch nicht bei 100 Prozent. „Daran arbeiten wir!“


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3909.htm

  • Die Löwen-U21 unterlag in der Bayernliga Süd beim Spitzenteam TSV 1865 Dachau mit 0:2. Dabei kassierte das Team von Trainer Sebastian Lubojanski in jeder Hälfte einen Treffer. Christian Doll hatte die Gastgeber mit seinem 8. Saisontor in Führung gebracht (33.), Nickoy Ricter traf zum Endstand (64.).


    Auf dem durch den Regen aufgeweichten Platz tasteten sich beide Teams in der ersten Viertelstunde ab, ohne dass es richtig gefährlich vorm Tor wurde. Erstmals gefährlich wurde es in der 21. Minute durch einen Standard. Dennis Dressels 1865-Keeper Freistoß brachte Dachaus Keeper Maximilian Mayer erst im Nachfassen unter Kontrolle. Auf der anderen Seite war es Sebastian Brey, der György Szekely mit einem Schuss prüfte. Auch der Löwen-Torhüter konnte den Ball nur nach vorne abwehren, hatte Glück, dass Marko Todorovics Nachschuss über die Querlatte ging (31.). Zwei Minuten später lag die Kugel im 1860-Tor. Christian Doll machte es besser als zuvor Brey und Todorovic, überwand Szekely zum 1:0 (33.). Beinahe wäre den Löwen vor der Pause der Ausgleich gelungen, doch den Schuss von Okan Memetoglu konnte Mayer gerade noch um den Pfosten lenken (39.).

    In der ersten Viertelstunde nach Wiederanpfiff passierte nichts. Dann plötzlich hatten die Gastgeber in kurzer Zeit drei Großchancen. Halbrechts lief Doll alleine auf Szekely zu, der geschickt den Winkel verkürzte. Der Schuss des Angreifers landete am Pfosten (62.). Nur wenige Augenblicke später traf Stefan Vötter nur die Latte (63.). Aller guten Dinge waren für Dachau drei: Nach einem Doppelpass kam Nickoy Ricter an der Strafraumgrenze in halblinker Position zum Schuss, leicht abgefälscht landete die Kugel im kurzen Eck zum 2:0 (64.). Danach spielten die Gastgeber um ihren Spielertrainer und Ex-Löwen Fabian Lamotte die drei Punkte sicher nach Hause. Eine Bogenlampe von Arif Ekin (72.) und ein Linksschuss von Dressel (86.) waren nur Halbchancen, brachten das Dachauer Tor aber nicht richtig in Gefahr.


    STENOGRAMM, 10. Spieltag, 02.09.2018, 17 Uhr


    TSV 1865 Dachau – 1860 München II 2:0 (1:0)

    1860: Szekely (Tor) – Buchta, Stefanovic, M. Spitzer, Gebhart (69., Siebdrat) – Metzger – Culjak (80., Bilgen), Memetoglu (46., Sestito), Dressel, Ekin – Ekzewem.

    Tore: 1:0 Doll (33.), 2:0 Ricter (64.).

    Gelbe Karten: Brey, Schäffer, Todorovic – Metzger, Ekzewem, Gebhart.

    Zuschauer: 200 Sportanlage Jahnstraße.

    Schiedsrichterin: Angelika Söder; Assistenten: Rico Spyra, Johannes Scheidhammer.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3916.htm


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    16.9. um 16 Uhr empfängt man auf dem Traininsgelände Gründwalder Straße 114 den DJK Vilzing

  • Die U21 war am vergangenen Wochenende spielfrei. Am Sonntag, 16. September 2018, empfängt das Team von Trainer Sebastian Lubojanski die DJK Vilzing. Anpfiff auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 ist um 16 Uhr.


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    Die Pause nutzte Lubojanski zum gezielten Training. „Das spielfreie Wochenende hat uns gutgetan“, erklärte der 36-Jährige. Er und sein Trainerteam hatten festgestellt, dass die Mannschaft im Offensivspiel „oft nicht die richtige Entscheidung“ treffe. „Das haben wir speziell trainiert, auch wie wir gegen gut organisierte Gegner hinter die Abwehrlinie kommen und wie wir uns auf den Flügeln besser durchsetzen.“ Gleichzeitig wurde Wert auf eine gute Konterabsicherung gelegt.

    Auch ein Testspiel stand auf dem Programm. Dabei gab es gegen Al Hamriyah SC, einem Erstligisten aus den Arabischen Emiraten, ein 1:1. „Eine ordentliche Leistung nach der Niederlage in Dachau“, attestierte Lubojanski seinem Team. „Wir müssen aber weiterhin unser Offensivspiel verbessern.“ Damit meinte der Coach weniger den Spielaufbau, als vielmehr „das Herausspielen von Schussmöglichkeiten in der Nähe des gegnerischen Tores“.

    Mit Vilzing, einem Stadtteil von Cham, kommt eine Mannschaft, die im bisherigen Saisonverlauf hinter den Erwartungen blieb. In der Abschlusstabelle der beiden vorangegangenen Jahre lagen die Oberpfälzer auf Rang sechs und sieben. Momentan rangieren sie auf Rang 14, einem Relegationsplatz, zwei Punkte hinter den kleinen Löwen. Doch gerade am letzten Wochenende beim 3:0 gegen den TSV Dachau deutete das Team von Neu-Trainer Christian Stadler (zuletzt SpVgg Bayreuth) sein Potential an.

    „Fakt ist, dass Vilzing uns etwas voraus hat“, spricht Lubojanski die 0:2-Niederlage im letzten Punktspiel gegen Dachau an. „Vilzing hat eine gute Mannschaft. Es ist eine ähnliche Konstellation wie vor unserem Heimspiel gegen Ismaning.“ Ebenfalls ein angeschlagener Gegner, der kurz zuvor den Trainer gewechselt hatte. Das gewannen die kleinen Löwen mit 2:1.

    Verzichten muss Lubojanski nicht nur am Sonntag, sondern über den Jahreswechsel hinaus auf Okan Memetoglu. „Leider hat sich die erste Diagnose Kreuzbandriss bestätigt“, bedauerte er. Dabei war der 19-Jährige erst nach einer längeren Verletzung ins Team zurückgekehrt.

    Dafür sind Lucas Cyriakus (Oberschenkelzerrung) und Sebastian Gebhart (Außenbandanriss) wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Zudem könnte es gegen Vilzing einige Verstärkungen aus dem Profikader geben. Auch Ugur Türk ist nach verbüßter Rotsperre einsatzberechtigt.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3929.htm

  • Die Löwen-U21 landete beim TSV 1861 Nördlingen einen unerwarteten 8:0-Kantersieg. Dabei hatten die Gastgeber Glück, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel. Nach 3:0-Pausenführung trafen sie zwischen der 51. und 66. Minute fünf Mal ins Tor der Schwaben. Erfolgreichster Torschütze mit drei Treffern war Ugur Türk.


    Die Löwen waren ohne große Verstärkung im Rieser Sportpark angetreten. Lediglich Dennis Dressel und Ugur Türk aus dem Profikader liefen in Nördlingen auf. Die Gastgeber dominierten die Anfangsphase. Das änderte sich nach einer Viertelstunde, als Kapitän Dressel am rechten Torraumeck gefoult wurde, Schiedsrichter Florian Badstübner sofort auf Elfmeter entschied. Türk lief an, setzte die Kugel trocken und unhaltbar zur Führung ins linke untere Eck (15.). In der 26. Minute legten die kleinen Löwen nach. Marin Culjak steckte auf der linken Seite auf Dressel durch, der ihn hinterlaufen hatte. Von der Grundlinie passte der 19-Jährige den Ball zurück an den Elfmeterpunkt auf Türk, der ihn ins linke untere Eck zum 2:0 setzte. Vor der Pause fiel noch das 3:0. Culjaks Hereingabe von links schoss Felix Käser, der den Atem von Türk im Rücken spürte, ins eigene Netz (41.). Mit dem Drei-Tore-Vorsprung ging’s in die Kabine.

    Auch nach der Pause setzte das Lubojanski-Team den Torreigen fort. In der 51. Minute passte Sebastian Gebhart von rechts in die Spitze, Torwart Andre Behrens kam aus seinem Kasten, doch Dressel war vor ihm am Ball. Seinen Schuss aus 17 Metern konnte ein Nördlinger gerade noch vor der Linie klären, doch Culjak war zur Stelle, schob die Kugel ins verwaiste Tor. Fünf Minuten später das 5:0. Arif Ekin hatte auf Türk durchgesteckt, der behielt frei vor Behrens die Nerven (56.). Für Türk war es bereits der zweite Dreierpack in dieser Saison. Nach einer Stunde lupfte Alexander Spitzer von der rechten Außenbahn auf Höhe der Mittellinie den Ball in die Spitze, Dressel lief unbedrängt auf Behrens zu, schob von der Strafraumgrenze am Keeper vorbei das Spielgerät in die Maschen (60.). Damit war das halbe Dutzend voll, aber die kleinen Löwen hatten ihren Torhunger noch nicht gestillt. Zwei Minuten später setzte Türk gegen Behrens am Torraum nach, eroberte den Ball, wurde anschließend gefoult. Erneut entschied Badstübner auf Elfmeter. Diesmal ließ Türk seinem Kollegen Ekin den Vortritt, der sicher zum 7:0 verwandelte (62.). In der 66. Minute sogar das 8:0. Dressel war in einen zu kurz geratenen Rückpass auf Behrens gelaufen, traf am Keeper vorbei ins Tor. Nach den fünf Treffern in 15 Minuten war das schlimmste für die Nördlinger zu befürchten, doch die Sechzger zeigten sich gnädig, schalteten zwei Gänge zurück. So blieb es bis zum Ende bei dem Ergebnis, selbstredend der höchste Saisonsieg für das Lubojanski-Team.

    „Es war wirklich eine ausgezeichnete Leistung“, lobte Trainer Sebastian Lubojanski. „Wir sind alle sehr zufrieden.“ Seine Jungs hätten die „Wut im Bauch“ und die harten Trainingstage gerade in der 1. Halbzeit in eine „sehr disziplinierte Leistung umgewandelt“ und konzentriert die vorgegebenen Aufgaben erfüllt. „Wir haben den Gegner nicht ins Spiel kommen lassen, waren zudem vor dem Tor sehr effektiv.“ Aber am meisten freute den 36-Jährigen, dass seine Mannschaft in der 2. Halbzeit mit dem 3:0 im Rücken nicht nachgelassen habe. Im Gegenteil: „Wir haben spielerische Glanzpunkte gesetzt, den Gegner demoralisiert. Der Sieg geht deshalb auch in der Höhe in Ordnung. Nördlingen war nicht komplett daneben“, strich Lubojanski nochmals die Leistung seines Teams hervor. „Wir waren sehr griffig. Als der Knoten geplatzt war, haben wir spielerisch und individuell geglänzt und uns sehr schön frei vors Tor gespielt.“


    STENOGRAMM, 13. Spieltag, 23.09.2018, 16 Uhr


    TSV 1861 Nördlingen – 1860 München II 0:8 (0:3)


    1860: Kretzschmar (Tor) – Buchta, Metzger, Siebdrat, Stefanovic – Ekin (74., Sestito), A. Spitzer, Dressel – Gebhart (67., Bilgen), Türk, Culjak (67., Heigl).

    Tore: 0:1 Türk (15., Foulelfmeter), 0:2 Türk (25.), 0:3 Käser (41., Eigentor), 0:4 Culjak (51.), 0:5 Türk (56.), 0:6 Dressel (60.), 0:7 Ekin (62., Foulelfmeter), 0:8 Dressel (66.).

    Gelbe Karten: Schröter – Ekin, Siebdrat.

    Zuschauer: 850 Rieser Sportpark Nördlingen.

    Schiedsrichterin: Florian Badstübner; Assistenten: Dominik Fober, Jonas Lux.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3950.htm


    Nächstes Spiel:


    03.10. um 14 Uhr 30 empfängt man auf dem Trainingsgelände Grünwalder Straße 114 den TuS Holzkirchen

  • Für die Löwen-U21 geht’s nach dem spielfreien Wochenende am Samstag, 6. Oktober 2018, zum Tabellennachbar SV Kirchanschöring. Anpfiff auf der Sportanlage der Gemeinde am Ostufer des Waginger Sees ist um 14.30 Uhr.


    Livestream bei sporttotal.tv


    Trainer Sebastian Lubojanski hofft, dass der Knoten nach dem 8:0-Erfolg beim TSV Nördlingen bei seinem Team endgültig geplatzt ist. „Wir dürfen uns aber nicht zu viel auf den hohen Sieg einbilden. Den Auftrieb, den uns das Spiel gegeben hat, wollen wir natürlich mitnehmen.“ Erfreulich, so der 36-Jährige, dass sich die Mannschaft immer mehr finde. „Sie zeigt einen klaren Charakter, was das Löwen-Gen und die Mentalität auf dem Platz betrifft. Das ist die Basis für die nächsten Spielen.“

    Lubojanski wünscht sich von seiner Mannschaft, dass sie auch in Kirchanschöring zeigt, was sie sich in den letzten Wochen erarbeitet hat: Ein gepflegter Spielaufbau, aggressives attackieren und schnelles Umschalten nach der Balleroberung. Daneben sollen auch Spielwitz und das Freispielen in Tornähe ähnlich gut klappen, wie in Nördlingen.

    Aber nicht nur über die acht Tore freute sich der Löwen-Coach. „Genauso wichtig war, dass wir zu Null gespielt haben.“ Außerdem habe sich der körperliche Zustand der Jungs seit August sukzessive verbessert. Auch personell sieht es gut aus. Zuletzt sind keine neuen verletzten Spieler dazu gekommen. „Wir haben ein paar angeschlagene“, erzählt Lubojanski, „aber ich hoffe, dass wir die bis Samstag fit bekommen.“

    Auch Sebastian Gebhart und Moritz Heigl sind von ihrem Ausflug zum UEFA Regions Cup mit der BFV-Auswahl unbeschadet zurückgekehrt. Beim Zwischenrundenturnier in Bayern feierte das Team von Trainer Engin Yanova zwei Siege (6:0 gegen Malta und 2:0 gegen Serbien) bei einer Niederlage (1:2 gegen Israel). Damit lösten sie das Ticket für das Endturnier der besten acht Amateurteams aus Europa im kommenden Jahr. Heigl kam in allen drei Partien zum Einsatz, Gebhart zwei Mal. „Das war für die Jungs ein Erlebnis, international spielen zu dürfen“, so Lubojanski, der den Ausflug seiner Spieler absolut positiv bewertet. „Das ist ein wichtiges Puzzleteil zur persönlichen Entwicklung“, findet er. „Sie haben aus ihrer Nominierung was richtig Gutes gemacht. Das freut uns alle.“


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3971.htm

  • Trotz Rückstand konnten die kleinen Löwen beim SV Kirchanschöring einen 3:1-Auswärtssieg feiern. Dennis Dressel schnürte einen Doppelpack, Ugur Türk besorgte per Foulelfmeter den zwischenzeitlichen Ausgleich. Durch den Sieg klettert die U21 in der Tabelle weiter nach oben.


    https://www.ama-lion.com/2018/…r-auswaertssieg-in-folge/


    https://www.fupa.net/spielberi…860-muenchen-6365489.html


    Nächstes Spiel:


    10.10. um 18 Uhr 30 empfängt man den TuS Holzkirchen


    https://www.fupa.net/spielberi…-holzkirchen-6365477.html

  • Die Löwen-U21 hat ihren Aufwärtstrend durch den 2:0-Heimerfolg gegen den 1. FC Sonthofen eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Den vierten Sieg in Folge sicherten Kapitän Dennis Dressel (53.) und Ugur Türk (90.+2) durch ihre Tore im zweiten Durchgang.


    Ohne Abstellung aus der Profimannschaft mussten die kleinen Löwen gegen Sonthofen, das vier der letzten fünf Spiele gewonnen hatte, zu Recht kommen. Zudem fehlte der erfahrene Marco Metzger mit Verdacht auf Faserriss in der Wade. „Die Jungs haben das gut aufgefangen“, so Trainer Sebastian Lubojanski, der „eines der besten Spiele“ seiner Mannschaft gesehen hatte. „Wir haben mit dem Sieg eine perfekte Woche gekrönt.“

    Das 1:0 fiel in der 53. Minute. Ugur Türk hatte kurz hinter dem Mittelkreis auf Dennis Dressel gepasst. Der ging mit Tempo durch die Mitte, ließ seine Gegenspieler stehen und traf aus 15 Metern ins rechte untere Eck. Eine ähnliche Situation war auch Ausgangspunkt des zweiten Treffers. Wieder sprintete Dressel durchs Zentrum, legte diesmal nach links auf Moritz Heigl ab. Der ließ sich im Strafraum etwas weit von Burak Kesici abdrängen, wurde dann aber von ihm weggecheckt. Schiedsrichter Benjamin Mignon wertete das als Foulspiel, pfiff Elfmeter. Türk lief an, Torhüter Lucas Bundschuh flog zwar in die richtige Ecke, kam aber an den platzierten Schuss nicht ran. Kurz danach war Schluss.

    „Kompliment an die Mannschaft. Sie hat heute ihre Widerstandsfähigkeit unter Beweis gestellt“, lobte Lubojanski, der bei seinem Team eine gute Mischung aus „spielerischer Klasse und kämpferischer Einstellung“ gesehen hatte. „Auch bei den taktischen Veränderungen aus dem 4-3-3-System haben die Jungs reif und gut agiert.“ Ohnehin würden sie die taktischen Vorgaben immer besser umsetzen und in kritischen Situationen abgeklärter reagieren. „So, wie wir das 1:0 erzielt haben, das passt zu uns“, erklärte Lubojanski. „Wir hatten in dem Spiel vier, fünf solcher Szenen, deshalb war der Treffer kein Zufall.“ Außerdem hätte sein Team kaum Torschüsse des Gegners zugelassen. „Das waren vielleicht zwei, drei während des gesamten Spiels.“


    STENOGRAMM, 16. Spieltag, 14.10.2018, 16 Uhr


    1860 München II – 1. FC Sonthofen 2:0 (0:0)


    1860: Kretzschmar (Tor) – Buchta, Stefanovic, Siebdrat, Klassen (80., M. Spitzer) – Ekin, A. Spitzer, Dressel – Gebhart (73., Bilgen), Türk, Culjak (64., Heigl).

    Tore: 1:0 Dressel (53.), 2:0 Türk (90.+2, Foulelfmeter).

    Gelbe Karten: Ekin, Klassen, Gebhart, Heigl – Mori.

    Zuschauer: 150 Trainingsgelände Grünwalder Straße 114.

    Schiedsrichter: Benjamin Mignon; Assistenten: Moritz Fischer, Julian Roidl.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3987.htm


    Nächstes Spiel:


    20.10. um 14 Uhr bei Rain/ Lech


    https://www.fupa.net/spielberi…860-muenchen-6365504.html