TSV 1860 München II

  • U21: Punktspielstart 2018


    Wenig Verstärkung kann Trainer Christian Wörns in der Englischen Woche von oben erwarten. In der Bayernliga Süd geht es für sein Team gegen den direkten Tabellennachbarn TSV Schwabmünchen. Der Gegner liegt mit drei Spielen weniger als die Löwen gerade einmal einen Zähler hinter den Sechzgern auf dem 12. Platz.


    Samstag, 10. März, um 13.30 Uhr am Trainingsgelände in der Grünwalder Straße 114


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3578.htm

  • Die Löwen-U21 spielte beim 1:1 gegen den TSV Schwabmünchen bereits zum 12. Mal Unentschieden im 25. Spiel. Damit sind sie die absoluten Remiskönige der Bayernliga Süd. Den Führungstreffer durch Kapitän Lukas Aigner (36.) glich der kurz zuvor eingewechselte Adriano Schmidt zum 1:1-Endstand aus (57.).


    Trotz der Punkteteilung, bei der mit Alex Strobl, Lukas Aigner, Lennert Siebdrat, Lucas Genkinger, Tobias Steer, Dennis Dressel und Mohamad Awata sieben Spieler des Regionalligakaders Spielpraxis sammelten, zeigte sich Trainer Christian Wörns zufrieden. „Es war eine gute Leistung über 90 Minuten. Wir haben nur eine Torchance des Gegners zugelassen und die führte zum Ausgleich“, so der 46-Jährige.


    Aigner hatte die kleinen Löwen mit einem direkten Freistoß in Führung gebracht. Nach Foul an Dressel 24 Meter vor dem Tor lief der Kapitän an, hämmerte die Kugel ins rechte Eck (36.). Adriano Schmidt sorgte zwei Minuten nach seiner Einwechslung für das 1:1. Gabriel Merane hatte ihn von rechts per Freistoßflanke bedient, Schmidt war mit dem Kopf zur Stelle, überwand Strobl (57.). Mehr als ein Aluminiumtreffer sprang für die Sechzger in der Schlussphase nicht heraus. Im Anschluss an einen Eckball scheiterte Dressel mit seinem abgefälschten Schuss am rechten Pfosten (72.). Ein elfmeterreifes Foul an Awata wurde von Schiedsrichter Florian Fleischmann nicht geahndet (81.) und der eingewechselte Leander Lask zielte in der 90. Minute knapp übers Tor.


    „In der 2. Halbzeit hätten wir in zwei, drei Situationen das Spiel für uns entscheiden können. Schade, dass sich die Mannschaft für die wirklich gute Leistung nicht belohnt hat.“, so Wörns, der fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor dafür verantwortlich machte. „Wir sind gut hinter die Kette des Gegners gekommen, haben dann aber die falschen Entscheidungen getroffen.“


    STENOGRAMM, 27. Spieltag, 10.03.2018, 13.30 Uhr


    1860 München II – TSV Schwabmünchen 1:1 (1:0)


    1860: Strobl (Tor) – Gebhart, Aigner, Siebdrat, Klassen – Genkinger, Dressel – Steer (68., Montie), Memetoglou (90., Ezekwem), Kovacevic (86., Lask) – Awata.


    Tore: 1:0 Aigner (36.), 1:1 Schmidt (57.)
    Gelbe Karten: Aigner, Genkinger – Schmidt, Uhde, Merane.
    Zuschauer: 100 Kunstrasenpaltz Trainingsgelände Grünwalder Straße 114.
    Schiedsrichter: Florian Fleischmann; Assistenten: Florian Garr, Dominik Fischer.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3581.htm


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  • Die Löwen-U21 verliert 2018 ihr erstes Spiel. Beim 1. FC Sonthofen reichte die Führung von Marcel Spitzer nach etwas mehr als einer Viertelstunde nicht zu Punkten. Manuel Schäffler (39.) vor der Pause und Andreas Maier (48.) sowie Jannik Keller (67.) trafen zum 3:1-Sieg der Allgäuer.


    Bis auf Mohamad Awata konnte Trainer Christian Wörns auf keine Spieler des Regionalligakaders zurückgreifen. Zudem fehlten ihm einige U19-Spieler, so dass sogar drei A-Junioren aus dem jüngeren Jahrgang in der Startelf standen. Die Allgäuer bestimmten vom Anpfiff weg das Spiel. Bereits in der 7. Minute musste sich Tom Kretschmar im Löwen-Tor bei einem Schuss der Gastgeber auszeichnen. Umso überraschender die Führung der Sechzger. Einen Freistoß fälschte Marcel Spitzer im Strafraum zur Führung ab (16.). Nach einer Ecke von Aleksandar Kovacevic kam Sebastian Gebhart zum Kopfball, setzte die Kugel aber links neben das Tor (28.). Zehn Minuten später war es erneut Gebhart, der per Kopf mit seinem Versuch scheiterte. Im Gegenzug musste Kretzschmar gegen Andreas Maier abwehren (38.). Eine Minute später lag der Ball im Löwen-Tor. Manuel Schäffler, weder verwandt noch verschwägert mit dem früheren 1860-Spieler, traf nach Freistoßflanke per Kopf zum 1:1 (39.). Mit diesem Spielstand ging es in die Pause.


    Kurz nach Wiederanpfiff gelang den Gastgebern sogar die Führung. Maier verwandelte einen Freistoß zum 2:1 (48.). In der 54. Minute verpasste Armin Rausch das 3:1, als er in aussíchtsreicher Position den Ball neben den Pfosten setzte. Die endgültige Entscheidung fiel in der 67. Minute. Patrick Littig hatte mustergültig auf Jannik Keller abgelegt und der vollstreckte zum 3:1. Die Löwen gaben nicht auf, fanden aber kein adäquates Mittel, um die Defensive der Allgäuer zu überwinden. Im Gegenteil: Bei einem Schuss von Hiroki Fukuda, den Maximilian Bär abfälschte, hatten sie Glück, dass der Ball nur an den Pfosten klatschte (79.). In der Schlussminute scheiterte Marvin Zimmermann an der Sonthofener Abwehr, so dass es beim 1:3 blieb.


    „Die Jungs haben das in der 1. Halbzeit gut gemacht“, fand Trainer Christian Wörns. „Wir gehen nach einem Standard in Führung. Leider bekommen wir dann nach einer Ecke noch vor der Pause den Ausgleich.“ Im zweiten Durchgang sei dann sein junges Team an seine Grenzen gestoßen. „In allen Bereichen“, wie der 46-Jährige erkennen musste.


    STENOGRAMM, 28. Spieltag, 17.03.2018, 16 Uhr


    1. FC Sonthofen – 1860 München II 3:1 (1:1)


    1860: Kretzschmar (Tor) – Gebhart, Cyriacus (71., Montie), Siebdrat, Klassen (84., Greilinger) – Wallner, M. Spitzer, Hingerl – Zimmermann, Awata, Kovacevic (46., Heigl).


    Tore: 0:1 M. Spitzer (16.), 1:1 Schäffler (39.), 2:1 Maier (48.), 3:1 Keller (67.).
    Gelbe Karten: – M. Spitzer.
    Zuschauer: 250 in der Baumit Arena Platz 2.
    Schiedsrichter: Michael Kögel; Assistenten: Fridolin Angerer, Markus Schwenk.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3597.htm


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  • U21: Verstärkung von den Profis


    Eine schwere Aufgabe hat die U21 in der Bayernliga Süd vor der Brust. Am Sonntag kommt mit dem TSV 1874 Kottern der Tabellensechste an die Grünwalder Straße. Trainiert werden die Allgäuer von Frank Wiblishauser. Der namhafteste Spieler im Team ist Robin Volland, der jüngere Bruder von Ex-Löwe Kevin Volland.


    „Kottern ist kampfstark und spielt sehr körperbetont, aber auch Fußballerisch haben sie etwas in die Waagschale zu werfen“, sagt Wörns. Mit drei Punkten Rückstand auf Rang drei und einem Spiel weniger können sich die Kemptener berechtigte Hoffnungen auf den Relegationsplatz zur Regionalliga machen, da der auf Rang zwei platzierte SV Pullach aufgrund der Stadionsituation in den vergangenen Jahren immer auf einen Aufstieg verzichten musste. Ganz anders ist die Problematik bei der Löwen-U21 geartet: „Wir müssen schauen, dass wir nicht hinten reinrutschen, wenn wir die U21 in der kommenden Saison erhalten wollen“, so der 45-jährige Wörns. Es sei ein Spagat, „weil wir auch mit der U19 die Saison nicht herschenken wollen“. Zumindest sind Signale von der Regionalliga-Mannschaft gegeben, „dass wir für die U21 Unterstützung von den Profis bekommen“.


    Liveticker


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3607.htm

  • Die kleinen Löwen verloren heute ihr Heimspiel in der Bayernliga Süd gegen den TSV Kottern mit 1-3.


    Nach einer 1-0 Halbzeitführung für die Löwen durch Noel Niemann (36. Min) gelangen dem TSV Kottern in der zweiten Hälfte drei Treffer (62./65. und 81. Min).


    Die kleinen Löwen rutschen damit mit 30 Punkten aus 27 Spielen auf den 12. Tabellenplatz ab.


    Ticker


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  • Über 90 Minuten waren die kleinen Löwen mit den Gastgebern von Schwaben Augsburg nicht nur ebenbürtig, sie hatten mehr vom Spiel und das Chancenplus. Doch sie brachten den Ball nicht über die Torlinie. Das machten die Schwaben besser, nach einem individuellen Fehler der Löwen erzielten sie das Tor des Tages.


    Was war das für eine erste Spielhälfte der kleinen Löwen? Sie spielten offensiv, sie erarbeiteten sich vier große Chancen, sie drängten den Gastgeber aus Augsburg nahezu über die ganze Zeit ins die eigene Hälfte … die ersten 45 Minuten hatten nur einen Makel: An deren Ende gingen die Schwaben aus Augsburg mit einer 1:0-Führung in die Kabinen.


    Deren Stürmer Maximilian Löw profitierte nach 14 Minuten von einem Bock in der Löwen-Abwehr. Johann Hipper hatte einen Freistoß der Gastgeber abgefangen und nach vorne gespielt, der angespielte Löwen-Defensivmann Siebdrat verlor den Ball allerdings an Löw, der in den Strafraum eindrang und die Kugel an Hipper vorbei ins Netz schob.


    Danach spielte nur noch 1860 München II. Awata traf die Querlatte, Spitzer köpfte knapp drüber, Rother verfehlte das leere Tor aus zwei Metern Entfernung. Den mitgereisten Fans standen die Haare zu Berge, wie man solche Chancen vergeben kann. Dennoch, sie waren auch stolz auf eine überragende Leistung der kleinen Löwen in den ersten 45 Minuten und legten all ihre Hoffnung auf den zweiten Abschnitt.


    In diesem waren die kleinen Löwen auch wieder das Team, das die Partie bestimmte. Doch die Torchancen der ersten Hälfte konnten sie sich nicht mehr erspielen. Und als die Gastgeber mit einem Doppelwechsel die Taktik veränderten, wurde das Spiel ausgeglichener.


    In einer hektischen Schlussphase, in der die kleinen Löwen noch einmal alles nach vorne warfen und in der Augsburg nur noch an der Uhr drehte, sah Okan Memetoglou nach einer Tätlichkeit noch die rote Karte, so wurde das Spiel nicht nur aufgrund des Ergebnisses bitter.


    STATISTIK:
    Aufstellung TSV 1860: 1 Hipper, 2 Rother, 3 Heigl, 4 Spitzer, 5 Siebdrat, 6 Wallner, 7 Gebhart, 8 Braun, 9 Awata, 10 Memetoglou, 11 Zimmermann. Bank: 24 Kretzschmar, 12 Ezekwem, 13 Tiefenbrunner, 14 Klassen, 15 Mulas, 16 Greilinger, 17 Mathis.


    Aufstellung Augsburg: 1 Antoni, 3 Baier, 6 Plesner, 7 Gremes, 8 Woltmann, 9 Löw, 11 Fackler-Stamm, 15 Gutia, 18 Schmid, 20 Fiedler, 21 Wallner. Bank: 35 Scheurer, 5 Heiß, 16 Kefer, 22 Drechsler, 23 Stoll, 24 Boyer.


    Wechsel: Heiß für Braun (56.), Boyer für Fiedler (56.), Kefer für Fackler-Stamm (81.) – Mathis für Zimmermann (65.), Ezekwem für Braun (72.)


    Tore: 1:0 Löw (14.)


    bes. Vorkommnis: rote Karte gegen Okan Memetoglou (90./Tätlichkeit)


    Zuschauer: 200 im Ernst-Lehner-Stadion


    Schiedsrichter: Andreas Dinger (Regensburg)


    http://ama-lion.com/2018/03/30…ts-bei-schwaben-augsburg/


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  • Am Samstag spielt die U21 daheim in Giesing gegen das Tabellenschlusslicht aus Nürnberg-Kornburg. Zu diesem Spiel gibt es aufgrund der Terminüberschneidung mit dem Spiel der Profis in Schweinfurt ausnahmsweise keinen LIVE-Ticker. Informationen gibt es jedoch in der BFV-App und im Live-Angebot des BFV unter http://www.bfv.de.


    Seit elf Spielen wartet die Löwen-U21 auf einen Sieg, liegt in der Bayernliga Süd nur knapp über einem Relegationsplatz. Am Samstag, 7. April 2018, kommt mit dem TSV Kornburg der Tabellenletzte an die Grünwalder Straße 114. Anpfiff auf dem Trainingsgelände ist um 16 Uhr.

    Trainer Christian Wörns weiß um die Wichtigkeit des Spiels, fokussiert sich aber nicht nur auf diese eine Partie: „Wenn wir die Liga halten wollen, dann gibt es für uns nur noch Endspiele“, sagt er. „Wir tun gut daran, nicht auf die Gesamtsituation zu schauen, sondern immer nur von Spiel zu Spiel.“

    Natürlich weiß auch er, dass seine Mannschaft in der Favoritenrolle ist. Kornburg hat auf den Vorletzten bereits sieben Punkte Rückstand, auf die kleinen Löwen sogar elf. „Wir müssen alles in die Waagschale werfen“, fordert der 45-Jährige.

    Trotz der Negativserie will Wörns nicht alles über einen Kamm scheren. „Man muss jedes Spiel für sich bewerten. Oft haben wir mit der kompletten U19 gespielt.“ Zuletzt konnte er aber eine deutliche Leistungssteigerung ausmachen. „Teilweise haben wir sogar geführt, uns aber dann die Butter vom Brot nehmen lassen.“

    Besonders eklatant sei es in der letzten Partie beim Spitzenteam Schwaben Augsburg gewesen. „Da hatten wir sieben hochkarätige Chancen“, zählt Wörns auf, „ordentlich Fußball gespielt. Aber das zählt nicht. In unserer Situation ist einzig das Ergebnis entscheidend.“

    Eins darf der Löwen-U21 aber nicht passieren, dass sie den Gegner unterschätzt. Zwar hat das Team aus dem Süden von Nürnberg nur eins der letzten 14 Spiele gewonnen. Doch vor drei Wochen gelang ihm gegen den Tabellenzweiten SV Pullach ein torloses Remis. „Auch wenn wir Favorit sind: die Spiele müssen erst gespielt werden“, weiß Wörns.


    http://ama-lion.com/2018/04/04/heimspiel-ohne-liveticker/

  • 6:0 gewonnen


    https://www.fupa.net/spielberi…tsv-kornburg-5083340.html


    Lange mussten die kleinen Löwen auf einen Sieg warten, jetzt endlich klappte es … und wie: Die U21 schickte das Tabellenschlusslicht aus Kornburg mit einem halben Dutzend Gegentreffer nach Hause. Die Treffer erzielten Steer (2), Awata, Dressel, Aigner und Greilinger.


    STATISTIK:


    Aufstellung TSV 1860 II: 1 Hipper, 2 Gebhart, 3 Klassen, 4 Aigner, 5 Spitzer, 6 Genkinger, 7 Niemann, 8 Dressel, 9 Awata, 10 Görlitz, 11 Steer. Bank: 24 Kretzschmar, 12 Rother, 13 Heigl, 14 Wallner, 15 Cyriacus, 16 Braun, 17 Greilinger.


    Aufstellung Kornburg: 1 Ockert, 3 Uschold, 7 Betsi Mbetssi, 9 Kaya, 11 Schwarz, 12 Kowal, 13 Medjessiribi, 19 Roth, 21 Rohracker, 30 Burgutzidis, 99 Kljaic. Bank: 33 Kunze, 5 Karwath, 8 König, 15 Ab Latif, 16 Zinnbauer, 18 Terashvili.


    Wechsel: Greilinger für Niemann (44.), Braun für Gebhart (74.), Heigl für Klassen (84.) – Zinnbauer für Medjessiribi (46.), Terashvili für Roth (46.), König für Kaya (68.)

    Tore: 1:0 Awata (1.), 2:0 Steer (10.), 3:0 Steer (36.), 4:0 Dressel (39.), 5:0 Aigner (64.), 6:0 Greilinger (86.)

    Zuschauer: 60 am Trainingsgelände des TSV 1860, Platz 5

    Schiedsrichter: Florian Wildegger (Augsburg)


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  • Völlig unnötig verlor die Löwen-U21 mit1:2 beim ASV Neumarkt. Nach einem Auftakt nach Maß –Alexander Lang köpfte nach wenigen Sekunden die Kugel ins eigene Tor – erzielte Christian Schrödl nach der Pause den Ausgleich (58.). Als alle mit einem Remis rechneten, gelang Jonas Grunner der Siegtreffer für die Oberpfälzer (89.).


    Es begann optimal für die U21-Löwen. Nach dem Anstoß gab es gleich einen Angriff über die rechte Seite. Sebastian Gebhart flankte nach innen, der Neumarkter Verteidiger Alexander Lang wollte den aufspringenden Ball zurück zu seinem Keeper köpfen. Doch der war zu weit vor seinem Tor, so dass er ihn mit einer Bogenlampe überwand (1.). In der 7. Minute die nächste Riesenchance für die Sechzger. Die Gastgeber spekulierten auf Abseits, aber Fabian Greilinger war vor der Mittellinie gestartet, brachte aber den Ball nicht schnell genug unter Kontrolle, so dass der nachsetzende Ferdinand Buchner ihn stellen konnte, bevor er alleine aufs Tor zulief. Erstmals gefährlich vors 1860-Tor kamen die Oberpfälzer in der 21. Minute. Christian Schrödl tankte sich über die linke Seite in den Löwen-Strafraum, kam aber im Zweikampf mit Gebhart ins Straucheln. Im Fallen schoss er aufs Tor, jedoch ging die Kugel knapp am langen Eck vorbei. Nach einem Ballgewinn im Aufbau der Gastgeber passte Awata in die Tiefe, Greilinger tauchte halbrechts frei vor Kevin Schmidt auf, zielte aber aus neun Metern knapp am kurzen Eck vorbei (24.). In der 32. Minute war es erneut ASV-Stürmer Schrödl, der das Löwen-Tor in Gefahr brachte. Tom Kretschmar klärte einen weiten Ball außerhalb des Strafraums per Kopf Richtung Seiten-Aus, doch Schrödl kam noch an die Kugel, zielte sofort aufs Löwen-Tor. Im Zurücklaufen fing Kretzschmar den Schuss sicher ab. Auf der anderen Seite hätte Awata die Führung weiter ausbauen können. Nach Zuspiel von Leon Klassen überlupfte er halbrechts mit rechts seinen Gegenspieler, zog dann aus zehn Metern mit links ab, doch Keeper Schmidt brachte die Hand noch an den Ball, lenkte ihn um den rechten Pfosten (36.). Kurz vor der Pause schienen die Oberpfälzer den Ausgleich erzielt zu haben. Jonas Grunner passte am Strafraum auf den durchstartenden Markus Smarzoch, der Keeper Kretzschmar umkurvte und den Ball im Tor versenkte. Aber Schiedsrichter Maximilian Alkofer entschied auf Abseits (43.). So nahmen die kleinen Löwen die Führung mit in die Kabine.


    Das Spiel im Stream >>

    Beinahe wäre den Sechzgern kurz nach Wiederbeginn das 2:0 gelungen. Nach einer Balleroberung in der generischen Hälfte steckte Gebhart für Lucas Genkinger durch, der schob aber frei vor Schmidt aus acht Metern die Kugel am rechten Pfosten vorbei (49.). Kurz danach die nächste gute Gelegenheit durch Lucas Cyriacus, der sich durch die Abwehr gedribbelt hatte, aber auch um Millimeter die Kugel neben das Tor setzte (50.). In der 52. Minute lief Schrödl nach einem Stellungsfehler der 1860-Abwehr alleine auf Kretzschmar zu, Marcel Spitzer brachte an der Strafraumgrenze gerade noch die Fußspitze dazwischen, so dass der aus seinem Tor geeilte Löwen-Keeper klären konnte (52.). Sechs Minuten später fiel doch der Ausgleich. Einen Einwurf von der rechten Seite leitet Smarzoch per Brust weiter, Schrödl lief dadurch völlig unbedrängt auf Kretzschmar zu, traf aus sechs Metern zum 1:1 ins lange Eck (58.). In der 67. Minute hatten die Löwen eine Doppelchance, um erneut in Führung zu gehen. Aber erst scheiterte Awata aus kurzer Distanz frei an Schmidt. Der Abpraller kam am Fünf-Meter-Raum zu Greilinger, der aber einen Tick zu lange mit dem Abschluss zögerte, so dass Lang gerade noch den Fuß dazwischen bekam. Die Sechzger erhöhten gegen Ende die Schlagzahl. Die beste Chance hatte Marcel Spitzer, der nach einem abgewehrten Ball aus 23 Metern mit links abzog, Schmidt konnte den Schuss gerade noch über die Latte lenken (86.). Kurz vor Schluss fiel doch noch der Treffer – aber auf der falschen Seite. Die Löwen konnten die Kugel im Strafraum nicht klären. Eine Flanke von rechts stoppte Daniel Haunber mit der Brust, Grunner nahm den aufspringenden Ball an der Strafraumkante per Dropkick direkt, traf zwischen zwei 1860-Verteidiger hindurch unhaltbar für Kretzschmar zum 2:1 f flach ins linke Eck (89.). Damit war die völlig unnötige und unverdiente Niederlage besiegelt.

    Löwen-Trainer Christian Wörns sprach von einer bitteren Niederlage. „Nach der glücklichen Führung durch ein Eigentor hatten wir durch Genkinger und Awata vor der Pause zwei Großchancen, um auf 2:0 zu erhöhen. Ansonsten haben wir nicht viel zugelassen.“ Es sei schwierig gewesen, organisiert Fußball zu spielen. „Der Platz war eine Katastrophe. Ich hätte mir mehr Kontrolle gewünscht.“ Auch im zweiten Durchgang hatte sein Team durch Lucas Cyriacus und Mohamad Awata Möglichkeiten. „Uns hat das Spielglück gefehlt“, bilanzierte der 45-Jährige. „Wir kriegen solche Sachen einfach nicht geklärt“, beschrieb er die Szene, die zum 1:1 führte. „Trotzdem haben wir gefightet, in der letzten Viertelstunde auf den Ausgleich gedrängt. In der Periode bekommen wir dann das 1:2 – völlig unverdient!“ In gewissen Situationen sei sein Team nicht clever genug. „Ich kann aber der Mannschaft vom Einsatz und vom Willen keinen Vorwurf machen“, stellte er klar.


    STENOGRAMM, 26. Spieltag, 11.04.2018, 18 Uhr

    ASV Neumarkt – 1860 München II 2:1 (0:1)

    1860: Kretzschmar (Tor) – Gebhart, Rother (51., A. Spitzer), M. Spitzer, Heigl – Cyriakus, Genkinger, Dressel – Greilinger, Awata, Klassen (46., Kovacevic/71., Wallner).

    Tore: 0:1 Lang (1., Eigentor), 1:1 Schrödl (58.), 2:1 Grunner (89.).

    Gelbe Karten: Buchner – Rother, M. Spitzer.

    Zuschauer: 300 Sportanlage am Deininger Weg.

    Schiedsrichter: Maximilian Alkofer; Assistenten: Thomas Fischer, Tobias Szombati.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3639.htm


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  • Erneut wartete ein harter Brocken auf die kleinen Löwen. Am Mittwochabend traf die U21 auf den Tabellendritten vom TSV Rain am Lech. Die Gäste gingen durch Brandt in Führung, Felix Bachschmid sorgte 10 Minuten vor dem Ende für den Ausgleich und Kapitän Lukas Aigner sorgte mit seinem Treffer nach 89 Minuten für drei Punkte.


    Die kleinen Löwen gingen mit viel Unterstützung der ersten Mannschaft in die Partie, was gegen den Tabellendritten der Bayernliga Süd und damit voraussichtlich den Relegationsteilnehmer um den Aufstieg in die Regionalliga sicherlich auch nicht schlecht war. Vor dem Anpfiff mussten die Gastgeber jedoch noch einen Wechsel vornehmen. Der ursprünglich in der Startelf geplante Michael Görlitz durfte allerdings doch nicht spielen, aufgrund seines Einsatzes am Vortag in Ingolstadt war er nicht spielberechtigt. Für ihn kam Sebastian Gebhart ins Spiel.

    Die Partie bestimmte in den ersten Minuten der Gast, danach kamen die Löwen jedoch schnell besser ins Spiel. Allerdings erarbeitete sich kein der beiden Mannschaften in einer von Taktik bestimmten ersten Spielhälfte eine gute Torgelegenheit. So blieb die verletzungsbedingte Auswechslung von Tobias Steer und die Einwechslung von Mohamad Awata die einzige nennenswerte Szene in 45 Minuten. Entsprechend ging es torlos in die Pause.

    Nach der Halbzeitpause war es Rain am Lech, die den ersten Treffer erzielten, Brandt traf nach einer schönen Kombination gegen den chancenlosen Strobl im Löwen-Tor. Lange sah es nun nach einem sicheren Sieg für die Gäste aus, denn den Löwen fiel gegen eine sicher stehende Abwehr nur wenig ein.

    Bis in die 80. Minute in der Felix Bachschmid aus kurzer Distanz zum Ausgleich traf. Plötzlich war die Hoffnung bei den kleinen Löwen wieder da, die zuletzt im Auswärtsspiel gegen Neumarkt am Ende noch den Gegentreffer zur Niederlage kassierten. Sollten sie es diesmal schaffen, selbst ein Spiel zu drehen? Ja, sie schafften es … Lukas Aigner traf kurz vor Ende der regulären Spielzeit ins Netz und sicherte drei unfassbar wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

    STATISTIK:

    Aufstellung TSV 1860: 1 Strobl, 2 Genkinger, 3 Klassen, 4 Aigner, 5 Spitzer, 6 Dressel, 7 Helmbrecht, 8 Türk, 9 Bachschmid, 11 Steer, 14 Gebhart. Bank: 24 Kretzschmar, 10 Görlitz, 12 Rother, 13 Cyriacus, 15 Memetoglou, 16 Njoya Montie, 17 Awata.

    Aufstellung Rain: 33 Hartmann, 5 Triebel, 6 Cosic, 7 Müller S., 9 Käser, 17 Rothgang, 18 Götz, 19 Bauer, 23 Brandt, 24 Friedl, 27 Knötzinger. Bank: 12 Besel, 3 Schüler, 10 Müller J., 13 Krabler, 31 Talla.

    Wechsel: Awata für Steer (29.), Cyriacus für Helmbrecht (60.), Rother für Bachschmid (90.) – Müller J. für Knötzinger (60.), Talla für Friedl (72.), Krabler für Brandt

    Tore: 0:1 Brandt (51.), 1:1 Bachschmid (80.), 2:1 Aigner (89.)

    Zuschauer: 120 am Trainingsgelände des TSV 1860, Platz 5

    Schiedsrichter: Fabian Kilger (Mauth)


    http://ama-lion.com/2018/04/16…-trifft-auf-rain-am-lech/


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