TSV 1860 München II

  • Für die Löwen-U21 geht es am Samstag, 13. April 2019, in die Oberpfalz zur DJK Vilzing. Anstoß im Manfred-Zollner-Stadion ist um 15 Uhr.


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    Die DJK Vilzing war 13 Spiele in Folge ohne Niederlage, verlor dann am letzten Spieltag mit 0:1 beim TSV 1865 Dachau. Trotzdem sind die Chamer noch gut im Rennen um Platz zwei, der zu den Relegationsspielen zur Regionalliga berechtigt.

    Zuletzt waren die kleinen Löwen spielfrei, haben die Zeit genutzt, „um an unserer Cleverness zu arbeiten“, wie Trainer Sebastian Lubojanski erklärt. „Außerdem haben wir versucht, die individuelle Klasse zu verbessern.“

    Optimistisch stimmen den 33-jährigen Coach die Leistungen nach der Winterpause gegen die Spitzenteams Pullach, Kottern und Dachau. „Daran wollen wir anknüpfen“, gibt er als Ziel aus. Mit Ugur Türk steht ihm wieder sein bester Torschütze zur Verfügung. Auch Cottrell Ezekwem trainiert wieder voll mit der Mannschaft mit. Dafür fällt Routinier Marco Metzger mit einer Sehnenverletzung im Oberschenkel mindestens zwei Spiele aus.

    „Wir sehen schon die beeindruckende Performence, die Vilzing seit dem Herbst abliefert“, so Lubojanski mit Hochachtung vor den Oberpfälzern. „Der Gegner ist sehr kompakt, hat viele individuell gute Spieler und eine klare Spielphilosophie.“

    Nichtsdestotrotz sieht er sein Team nicht chancenlos. „Wir wollen ein ordentliches Spiel zeigen, dagegen halten und ein gutes Ergebnis in Vilzing erzielen.“ Man habe Respekt vor der Aufgabe, aber keine Angst. „Wir werden selbstbewusst auftreten und alles in die Waagschale werfen. Dann denke ich, dass wir auch in Vilzing etwas holen können.“

    Das Debüt von Dennis Dressel bei den Profis sieht Lubojanski als Erfolg dafür, „dass unsere Arbeit Früchte trägt. Wir wollen weiter die jungen Spieler fördern, entwickeln und im Herrenfußball etablieren.“


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4307.htm

  • Die Löwen-U21 vergab in der Nachspielzeit die Punkteteilung bei der DJK Vilzing. Bis in die 3. Minute der Nachspielzeit stand es 1:1, dann traf Andre Luge per Freistoß zum Sieg für die Oberpfälzer. Mattthew Durrans hatte die Sechzger in Führung gebracht (27.), Matthias Graf glich kurz nach der Pause aus (48.).


    Die Anfangsphase gehörte den kleinen Löwen. Folgerichtig ging das Team von Sebastian Lubojanski in Führung. Fabian Greilinger hatte von der linken Seite flach nach innen gepasst, der einlaufende Matthew Durrans verlängerte im Zentrum per Hacke die Hereingabe aus zehn Metern zum 1:0 ins lange Eck (27.). Nach dem Seitenwechsel drängten die Hausherren auf den Ausgleich. Der fiel schon in der 48. Minute nach einer Verkettung von unglücklichen Umständen. Ein langer Ball von David Romminger aus der eigenen Hälfte erreichte Andreas Kalteis, Marcel Spitzer griff nicht konsequent ein, György Szekely kam reichlich unmotiviert aus seinem Tor, Kalteis passte in die Mitte auf Matthias Graf, der von der Strafraumkante zum 1:1 ins verwaiste Löwen-Gehäuse traf. Zum allem Überfluss verletzte sich der 1860-Keeper in dieser Szene noch am Ellenbogen, musste ausgetauscht werden. Als sich alle schon auf eine Punkteteilung einrichteten, gab es für Vilzing halbrechts zwei Meter vor der Strafraumkante einen Freistoß. André Luge zielte mit einem Kunstschuss in die Torwartecke und mit Hilfe des Innenpfostens prallte der Ball zum 2:1 für die Oberpfälzer ins Netz (90.+3). Kurz danach war Schluss.

    Löwen-Trainer Sebastian Lubojanski sprach von zwei verschiedene Hälften. „Wir waren auf Augenhöhe. Die 1. Halbzeit war gut bis auf die Tatsache, dass wir die Konter nicht bis zu Ende gespielt haben. Vor der Pause haben wir uns taktisch gut verhalten, wenig zugelassen und die Wege nach vorne für Konter freigelassen.“ Anders im zweiten Durchgang. „Da waren wir defensiv nicht mehr so stabil, viel zu hektisch bei unseren Angriffen.“ Vor allem der Linksaußen der Gastgeber machte den Sechzgern zu schaffen. Zudem bemängelte Lubojanski nach den Ausfällen von Marco Metzger und Alexander Spitzer die fehlende individuelle Klasse. „Insgesamt haben wir es ordentlich gemacht, müssen normalerweise mit einem Punkt aus dem Spiel gehen. Am Ende hat die glücklichere Mannschaft gewonnen.“ Es sei mit zunehmender Spieldauer immer schwerer gefallen, die Kompaktheit herzustellen. „Da hätten wir größere Laufwege machen müssen. Das hat aber immer weniger geklappt“, moniert er. „Die Jungs haben es nach sehr ordentlicher Leistung in der 1. Halbzeit versäumt, sich mit einem Unentschieden zu belohnen.“


    STENOGRAMM, 29. Spieltag, 13.04.2019, 15 Uhr


    DJK Vilzing – 1860 München II 2:1 (0:1)


    1860: Szekely (51., Kretzschmar) – Buchta, Ezekwem, M. Spitzer, Klassen – Ekin, Cyriacus, Türk– Gebhart (69., Culjak), Durrans, Greilinger (82., Stefanovic).

    Tore: 0:1 Durrans (27.), 1:1 Graf (48.), 2:1 Luge (90. + 3).

    Gelbe Karten: Graf, Schwander, Trettenbach – Cyriacus, Ekin, Ezekwem, M. Spitzer.

    Zuschauer: 740 im Manfred-Zollner-Stadion.

    Schiedsrichter: Marco Öttl; Assistenten: Alexander Schuster, Roland Achatz.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4312.htm


    Nächstes Spiel:


    28.4., 15 Uhr bei TuS Holzkirchen


    https://www.fupa.net/spielberi…860-muenchen-6365613.html

  • urch die Verlegung des Nördlingen-Spiels hatte die Löwen-U21 14 Tage Pause in der Bayernliga Süd. Nun geht es am Sonntag, 28. April 2019, zum Tabellenschlusslicht TuS Holzkirchen. Anpfiff auf dem Sportplatz der Gemeinde im Landkreis Miesbach ist um 15 Uhr.


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    Der TuS Holzkirchen ist abgeschlagen Letzter, holte in 29 Spielen lediglich neun Punkte (2 Siege, 3 Remis, 24 Niederlagen). „Wir kennen die Ergebnisse von Holzkirchen“, sagt U21-Coach Sebastian Lubojanski und verweist auf die starken Heimauftritte zuletzt gegen Ismaning (0:1) und Tabellenführer Türkgücü-Ataspor München (3:2). „Wir wissen, dass es eine schwere Aufgabe wird“, sieht er die Partie keineswegs als Selbstläufer.

    „Wir wollen die unglückliche Niederlage gegen Vilzing, wo wir eigentlich eine gute Leistung gebracht haben, jetzt wettmachen und ein gutes Ergebnis mit nach Hause nehmen.“ Für den Löwen-Coach geht es gegen Holzkirchen darum, die gute Entwicklung seiner jungen Mannschaft zu untermauern. Ein weiteres Ziel ist es für ihn, den Abstand zu den Relegationsplätzen zu erhöhen, „damit wir ernsthaft, aber gelassen die kommenden Spieltag angehen können.“

    Fehlen wird Torwart György Szekely, der sich bei seiner unglücklichen Aktion gegen Vlzing, die zum 1:1 führte, schwerer am Ellenbogen verletzt hat als ursprünglich gedacht. Ansonsten hat sich die Personalsituation zum letzten Punktspiel vor zwei Wochen nicht verändert.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4337.htm

  • Die Löwen-U21 feierte nach drei Sieglosen Spielen beim Schlusslicht TuS Holzkirchen wieder einen Dreier. Das „Tor des Tages“ beim 1:0-Erfolg erzielte Arif Ekin in der 50. Minute per direkt verwandeltem Freistoß.


    Wie schon vorher befürchtet, waren die Platzverhältnisse nicht alles andere als optimal. So waren es die Gastgeber, die bereits als Absteiger aus der Bayernliga feststehen, die die gefährlicheren Szenen verzeichnen konnten. Abwehrspieler Lars Doppler scheiterte mit einem Distanzschuss an 1860-Keeper Tom Kretzschmar (11.). Nach einer Flanke kam Semir Ljumani frei zum Abschluss, köpfte aber Kretzschmar genau in die Arme (24.). In der 33. Minute zielte Sebastian Hahn nur knapp neben das Löwen-Tor. Erst gegen Ende der ersten Hälfte wurden die Sechzger stärker.

    Das setzte sich nach Wiederanpfiff fort. Ugur Türk war zwei Meter vor der Strafraumkante nur mit einem Foul zu bremsen. Arif Ekin zirkelte den fälligen Freistoß zum 1:0 ins Holzkirchner Tor (50.). Doch der Sieg geriet noch einmal in Gefahr, als Ljumani in der 75. Minute zum Abschluss kam, aber nur den Pfosten traf.

    „Wir haben nicht unser bestes Spiel gemacht und sind vor der Pause kaum gefährlich geworden“, resümierte Löwen-Coach Sebastian Lubojanski. Erst nach diversen Umstellungen änderte sich das Bild zu Beginn der 2. Halbzeit. „Im zweiten Durchgang waren wir deutlich besser im Spiel. Auch wenn Holzkirchen in der Schlussviertelstunde nochmal Druck gemacht hat, war es einer aus meiner Sicht ein verdienter Sieg.“


    STENOGRAMM, 31. Spieltag, 28.04.2019, 15 Uhr


    TuS Holzkirchen – 1860 München II 0:1 (0:0)


    1860: Kretzschmar – Buchta, Siebdrat, M. Spitzer, Klassen – Ekin, Gebhart, Türk– Niemann, Durrans, Greilinger.

    Tor: 0:1 Ekin (50.).

    Gelbe Karten: Doppler, Böttcher, Baumann – Ekin.

    Zuschauer: 165 Sportplatz Holzkirchen.

    Schiedsrichter: Florian Riepl; Assistenten: Nicolas Dolderer, Markus Steingruber.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4342.htm


    Nächstes Spiel:


    1.5., 14 Uhr auf den TG von 60 gegen TSV Nördlingen


    https://www.fupa.net/spielberi…-noerdlingen-6365603.html

  • Die Löwen-U21 empfängt am „Tag der Arbeit“ den TSV 1861 Nördlingen. Anpfiff auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 ist am Mittwoch, 1. Mai 2019, 14 Uhr.


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    Es ist ein Spiel auf Augenhöhe. Die kleinen Löwen stehen gerade mal einen Punkt vor dem Team aus dem schwäbischen Landkreis Donau-Ries, können durch einen Sieg sich nicht nur vom Gegner absetzen, sondern den Klassenerhalt vorzeitig perfekt machen.

    Dazu hat auch der 1:0-Sieg am vergangenen Sonntag beim TuS Holzkirchen beigetragen. „Wir freuen uns, dass wir die Aufgabe geschafft und unsere Widerstandsfähigkeit unter Beweis gestellt haben“, sagt Trainer Sebastian Lubojanski.

    Der Schwerpunkt im Training lag in den letzten Tagen auf Regeneration, weil die Pause zwischen den beiden Spielen relativ kurz war. „Wir hatten einen Tag weniger Zeit als der Gegner, deshalb haben wir sofort die Konzentration auf Nördlingen gelenkt.“

    Mit „frischen Kräften“, so der 36-Jährige Coach, erwartet er sein Team. „Natürlich haben wir noch das Hinspiel in Erinnerung, in dem wir mit einer konzentrierten Leistung die letzte Phase der Hinrunde eingeleitet haben und regelrecht explodiert sind.“ Mit 8:0 feierten die kleinen Löwen dabei den höchsten Saisonsieg – und das auswärts. „Wir wissen aber, dass das zwei verschiedene Spiele sind“, nimmt der Trainer den Erfolg des Hinspiels nicht als Maßstab.

    Lubojanski verweist auf die letzten Partien des Gegners, der seit fünf Spielen (1 Sieg, 4 Remis) ungeschlagen ist. „Die Stärken und Schwächen von Nördlingen sind hinlänglich bekannt. Dazu genügt ein Blick auf die Torschützenliste.“ Philipp Buser hat bereits 13 Mal getroffen, sein Sturmkollege Alexander Schröter elf Mal. „Wir wissen aber auch, dass wir in der Breite stark sind und eine Englische Woche verkraften können.“ Lubojanski mahnt die gleiche mannschaftliche Geschlossenheit und Ehrgeiz an, wie in den letzten Spielen.“

    Nach Verletzung kehrt Alexander Spitzer ins Team zurück. „Bis auf Marco Metzger können wir aus dem Vollen schöpfen“, hat Lubojanski die Qual der Wahl.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4350.htm

  • Der TSV 1861 Nördlingen revanchierte sich für die 0:8-Hinspielniederlage an den kleinen Löwen und entführte beim 2:1-Erfolg alle drei Punkte. Zweimal traf Daniel Dewein (27. und 75.). Noel Niemann hatte zwischenzeitlich zum 1:1 ausgeglichen (61.).


    Die Gäste gingen in der 27. Minute nicht unverdient in Führung. Daniel Dewein bekam zentral 30 Meter vor dem 1860-Tor den Ball, dribbelte zielstrebig durch die Mitte, wurde nicht gestört und ließ Tom Kretzschmar aus neun Metern keine Chance. Auch sonst dominierte eher Nördlingen. Berits zur Pause wechselte Trainer Sebastian Lubojanski aus. Für Leon Klassen und Leart Sulejmani brachte er Sebastian Gebhart und U19-Kapitän Kilian Fischer. In der 54. Minute vergab Severin Buchta die Riesenchance zum Ausgleich. Nach einem weiten Ball von Alexander Spitzer stand er halblinks in Strafraum völlig frei, traf aber die aufspringende Kugel nicht voll, so dass Nördlingens Keeper Daniel Martin den 14-Meter-Schuss aufs lange Eck parieren konnte. Besser machte es Noel Niemann. Nach einem Schlenzer von Alex Spitzer hatte sein Gegenspieler kurz die Orientierung verloren, der Stürmer schaltete sofort, zog von der Strafraumkante direkt ab und traf im Bogen über den Gästekeeper hinweg zum 1:1 ins rechte obere Eck (61.). Zum Glück wurde erst danach der Wechsel vollzogen, denn Fabian Greilinger stand schon einige Minute am Spielfeldrand, wartete auf die Einwechslung für Niemann. Aber Nördlingen kam zurück. Wieder war es Dewein, der für die Gäste traf. Nach einem Ballverlust der Sechzger in der gegnerischen Hälfte ging es schnell. Nach einem Diagonalball lief Dewein auf der rechten Seite in den Strafraum ein, dabei hatte er nur Begleitschutz, wurde von seinem Gegenspieler nicht attackiert. Sein Schrägschuss aus 14 Metern landete zum 2:1 im langen Eck (75.). In der Schlussviertelstunde drängten die kleinen Löwen auf den Ausgleich, hatten in der 84. Minute Pech, als ein Nördlinger Spieler eine Verlängerung von Ugur Türk – der Torhüter Martin war aus seinem Kasten geeilt – gerade noch von der Linie kratzte (83.). In der 85. Minute lenkte der Gästekeeper einen Buchta-Schuss aus 21 Meter um den rechten Pfosten. Die kleinen Löwen drückten mit Vehemenz auf das 2:2, hatten aber nicht das nötige Quäntchen Glück. Somit entführte Nördlingen die drei Punkte, zog in der Tabelle an der Löwen-U21 vorbei.


    STENOGRAMM, 30. Spieltag, 01.05.2019, 14 Uhr


    1860 München II – TSV 1861 Nördlingen 1:2 (0:1)


    1860: Kretzschmar – Buchta, Stefanovic, M. Spitzer, Klassen (46., Fischer) – Sulejmani (46., Gebhart), A. Spitzer, Ekin – Niemann (62., Greilinger), Türk, Culjak.

    Tore: 0:1 Dewein (27.), 1:1 Niemann (61.), 1:2 Dewein (75.).

    Gelbe Karten: Ekin, Culjak – Halbermeyer, Raab.

    Zuschauer: 100 Trainingsgelände Grünwalder Straße 114..

    Schiedsrichter: Maximilian Riedel; Assistenten: Matteo Heiß, Patrick Meixner.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4351.htm


    Nächstes Spiel:


    5.5., 16 Uhr auf den TG von 60 gegen Kirchanschöring


    https://www.fupa.net/spielberi…hanschoering-6365625.html

  • Für die Löwen-U21 geht’s in der Bayernliga Süd Schlag auf Schlag. Am Sonntag, 5. Mai 2019, empfängt die 1860-Reserve den SV Kirchanschöring. Anpfiff auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 ist um 16 Uhr.


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    Das Team aus dem Landkreis Traunstein hat mit 42 Punkten bereits den Klassenerhalt sicher. Eine Serie von neun ungeschlagenen Spielen über den Jahreswechsel ließ den Verein vom Ostufer des Waginger Sees sogar mit dem Aufstiegsrelegationsplatz liebäugeln, doch zuletzt setzte es zwei Niederlagen (Ismaning und Dachau) in Folge. So könnten die kleinen Löwen sogar mit einem Sieg am SV Kirchanschöring aufgrund des besseren Torverhältnisses in der Tabelle vorbeiziehen.

    1860-Trainer Sebastian Lubojanski ist sich sicher, dass sein Team den Gästen Paroli bieten kann, „auch wenn es bereits das dritte Spiel in dieser Woche ist. Wir bauen auf die 2. Halbzeit gegen Nördlingen auf.“

    Zwar verlor seine Mannschaft die Partie am „Tag der Arbeit“ mit 1:2, zeigte aber nach der Pause eine ansprechende Leistung. „Wir waren klar überlegen und hatten hochkarätige Chancen. Wir ärgern uns über die verpassten Möglichkeiten“, so der Löwen-Coach. Eine Einzelaktion des Gegners hätte nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich gereicht, um die drei Punkte zu entführen.

    „Gegen Kirchanschöring wollen wir kompakt stehen und uns über einen längeren Zeitraum klare Chancen herausspielen“, sagt Lubojanski, der wieder mit Matthew Durrans in vorderster Front planen kann. Der Stürmer musste zuletzt wegen einer Außenbandverletzung am linken Sprunggelenk passen.

    Dazu bekommt der 36-Jährige mit Kilian Fischer und Sammy Kittel Verstärkung aus der U19. Fischer bescheinigte er gegen Nördlingen in der 2. Halbzeit einen guten Einstand in der Löwen-Reserve. Kittel ist erstmals dabei. „Bis auf Marco Metzger sind alle Spieler einsatzfähig. Auch wenn Kirchanschöring eine gute Rückrunde gespielt hat, wollen wir es diesmal besser als gegen Nördlingen machen.“


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4356.htm

  • Die kleinen Löwen besiegten den SV Kirchanschöring mit 2:1 und machten zwei Spieltage vor Saisonende den Klassenerhalt perfekt. Ugur Türk hatte mit einem Doppelpack die Treffer für die Sechzger erzielt (34. und 69.). Lukas Pöllner gelang der zwischenzeitlichen Ausgleich (59.). Nach der Gelb-Roten Karte für Leon Klassen (71.) beendeten die Löwen die Partie nur zu Zehnt.


    Die Löwen-Reserve bekam durch Johann Hipper und Dennis Dressel Verstärkung von den Profis. Außerdem spielte U19-Kapitän Kilian Fischer im defensiven Mittelfeld. Beinahe wäre dem Team von Trainer Sebastian Lubojanski in der 12. Minute die Führung gelungen. Aber eine Direktabnahme von Arif Ekin aus 18 Metern knallte an die Unterkante der Latte und sprang von dort nach vorne weg. Im Anschluss an eine Ecke wurde Marcel Spitzer zwei Meter vor der Strafraumkante gefoult. Ugur Türk wollte den Freistoß unter der Mauer durchschieben, aber die Kirchanschöringer blieben einfach stehen, machten so die gute Möglichkeit zunichte (21.). In der 33. Minute scheiterte Ekin nach Zuspiel von Sebastian Gebhart von der Strafraumkante mit seinem Schuss an Torhüter Dominic Zmugg. Im Anschluss an die Ecke und Gestochere am linken Strafraumeck flankte Leon Klassen in die Mitte, Türk nahm die Kugel mit dem Rücken zum Tor am Fünfmeterraum an, drehte sich blitzschnell um seinen Gegenspieler, zog aus kürzester Distanz ab und traf am verdutzten Zmugg vorbei zum 1:0 (34.). Mit diesem Ergebnis ging’s auch in die Pause.

    Kurz nach Wiederanpfiff scheiterte Türk nach Zuspiel von Klassen halbrechts aus 15 Metern mit seinem Flachschuss am SVK-Keeper (47.). Bisweilen übertrieben es die Sechzger mit dem Ballgeschiebe vorm gegnerischen Strafraum. Mehrmals wurde in der 54. Minute der Abschluss verpasst, Fischer zog dann aus 18 Metern ab, setzte aber seinen Schuss etwas zu hoch an. Kurios und überraschend zugleich der Ausgleich für die Gäste vom Waginger See. Ein Löwen-Verteidiger wollte am Strafraum quer passen, Lukas Pöllner stellte den Fuß dazwischen, die Kugel flog am verdutzten Hipper vorbei in hohem Bogen zum 1:1 ins lange Eck (59.). Eine Minute später waren die kleinen Löwen im Glück, als der eingewechselte Tobias Schild halbrechts aus kurzer Distanz zum Abschluss kam, der Ball aber mit vereinten Kräften auf der Linie abgewehrt wurde. Erneut war es Türk, der die Weiß-Blauen wieder in Führung brachte. Ein Kopfball von ihm im Strafraum wurde genau vor seine Füße abgewehrt, die zweite Chance ließ er sich nicht entgehen, traf aus neun Metern zum 2:1 (69.). Zwei Minuten später war für Leon Klassen Schluss. Der Linksverteidiger sah nach einem Foul an Josef Urban seine zweite Gelbe Karte, musste vorzeitig zum Duschen (71.). Zu Zehnt standen die Sechzger tiefer, brachten mit Matthew Durrans einen Konterstürmer. Der hatte in der 85. Minute auch die Riesenchance zum 3:1, scheiterte aber mit seinem 14-Meter-Schuss am rechten Pfosten. Kirchanschöring drückte weiter, doch die Defensive der kleinen Löwen stand kompakt, rettete die knappe Führung über die Zeit.

    „Wir haben völlig zu Recht mit 2:1 gewonnen“, fand Löwen-Coach Sebastian Lubojanski. Besonders vor der Pause habe sein Team „gegen einen Gegner, der nicht in Bestbesetzung angetreten ist“, dominiert. Die Chancenverwertung sah er dabei bei seinem Team als größtes Manko. „Wir hätten schon nach der 1. Halbzeit mindestens 2:0 führen müssen“, so der 36-Jährige. Auch nach Wiederanpfiff habe man genügend Möglichkeiten gehabt, den zweiten oder dritten Treffer nachzulegen. „Ugur Türk hätte sein Torekonto heute noch deutlich höher schrauben können.“ Umso ärgerlicher der kuriose Ausgleich. „Gottseidank haben wir das Geschehen wieder durch das Tor durch Ugur in die richtige Richtung gelenkt.“ Nach der Gelb-Roten Karte gegen Leon Klassen musste Lubojanski erneut umstellen. „Trotzdem haben wir uns in Unterzahl klarste Möglichkeiten zum 3:1 herausgespielt.“ Deshalb monierte der Löwen-Coach vor allem das knappe Ergebnis. „Wir sind auf einen müden und nicht in Topform spielenden Gegner getroffen. Leider haben wir es versäumt, unsere Überlegenheit in einen klaren Sieg umzuwandeln. Mit der kämpferischen Leistung war ich zufrieden. Die Naivitäten und individuellen Fehler müssen wir aber abstellen.“


    STENOGRAMM, 32. Spieltag, 05.05.2019, 16 Uhr


    1860 München II – SV Kirchanschöring 2:1 (1:0)


    1860: Hipper – Buchta, Siebdrat, M. Spitzer, Klassen – Ekin, Fischer, Dressel (69., Durrans) – Gebhart (83., Greilinger), Türk, Niemann (77., Cyriacus).

    Tore: 1:0 Türk (34.), 1:1 Pöllner (59.), 2:1 Türk (64.).

    Gelbe Karten: Niemann, Cyriacus – Jung, Pöllner.

    Gelb-Rote Karte: Klassen (71., wiederholtes Foulspiel).

    Zuschauer: 100 Trainingsgelände Grünwalder Straße 114.

    Schiedsrichter: Vinzenz Pfister; Assistenten: Michael Schmid, Johannes Rotter.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4363.htm


    Nächstes Spiel:


    11.5., 14 Uhr in Sonthofen


    https://www.fupa.net/spielberi…860-muenchen-6365629.html

  • Für die Löwen-U21, die seit vergangenem Wochenende nicht mehr aus der Bayernliga Süd absteigen kann, geht es zum abstiegsbedrohten 1. FC Sonthofen. Anpfiff in der Baumit Arena ist am Samstag, 11. Mai 2019, um 14 Uhr.


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    Nach acht Spielen ohne Sieg (4 Remis, 4 Niederlagen) haben die Allgäuer ausgerechnet beim Spitzenteam TSV 1865 Dachau mit einem 1:0-Erfolg die Schwarze Serie beendet. Damit stehen sie als Vierzehnter zwar weiter unterm Strich, sind aber nur noch zwei Zähler vom direkten Klassenerhalt entfernt.

    Auch die Löwen-U21 feierte zuletzt ein Erfolgserlebnis. „Wir sind sehr selbstbewusst aus dem Kirchanschöring-Spiel gegangen“, sagt 1860-Coach Sebastian Lubojanski. Der Sieg fiel zwar mit 2:1 recht knapp aus, doch das lag in erster Linie an der schwachen Chancenverwertung und dem Platzverweis gegen Leon Klassen. „Das Ergebnis spiegelt überhaupt nicht die tatsächlichen Stärken und Schwächen wieder. Wir waren deutlich überlegen“, so der 36-Jährige.

    Nach der Englischen Woche war in den Übungseinheiten zuletzt Regeneration angesagt. „Wir müssen schauen, wie es bei Matthew Durrans, Marco Metzger und Severin Buchta weitergeht. Bei allen dreien ist der Einsatz fraglich.“

    Aber egal, mit welchem Personal die kleinen Löwen ins Allgäu reisen, die Zielsetzung ist klar. „Wir haben uns vorgenommen, aus den letzten beiden Partien die maximale Punktausbeute zu holen, auch wenn wir wissen, dass Sonthofen das letzte Heimspiel unbedingt erfolgreich bestreiten will.“

    Das Hinspiel in München gewannen die Sechzger nach hartem Kampf mit 2:0. Lubojanski hofft, nachdem der Klassenerhalt perfekt ist, dass seine Mannschaft unbeschwert in Sonthofen aufspielt. „Wir schauen nur auf uns, wollen spielerisch alles raushauen und dabei aber auch zielorientiert aufs Ergebnis schauen.“

    Dabei hofft der Trainer auf den Konkurrenzkampf im Team. „Es gibt einige Spieler, die nah an der Startelf dran sind und sich beweisen wollen. Wir schauen, ob wir dem einen oder anderen sogar eine Chance von Anfang an geben.“ Seiner Mannschaft bescheinigt er den nötigen Ehrgeiz. „Die Jungs wollen Sonthofen das Leben so schwer wie möglich machen und unsere gute Rückserie fortsetzen.“


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/4368.htm