TSV 1860 München

  • Die Löwen machten beim FC Pipinsried vor 7.000 Zuschauern die Meisterschaft in der Regionalliga Bayern endgültig perfekt. Daniel Wein (23.), Nico Karger (45.) und Sascha Mölders (88.) trafen zum 3:0-Endstand. Damit kann Trainer Daniel Bierofka sein Team endgültig auf die beiden Aufstiegsspiele gegen den 1. FC Saarbrücken am 24. Und 27. Mai vorbereiten.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste am vorletzten Spieltag in Pipinsried auf Felix Weber (Muskelverhärtung), Nicholas Helmbrecht (Muskelfaserriss im Knie), Markus Ziereis (Muskelverletzung) und Noel Niemann (Kreuzband- und Meniskusriss) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennert Siebdrat, Dennis Dressel, Tobias Steer, Ugur Türk und Lucas Genkinger. Im Vergleich zum Derby gab es drei Änderungen in der Anfangself: Für Nicolas Andermatt, Simon Seferings und Nono Koussou rückten Christian Köppel, Benjamin Kindsvater und Michael Görlitz ins Team. Für Görlitz war es der erste Startelfeinsatz für die Sechzger.


    Spielverlauf: In der Anfangsviertelstunde passierte wenig. Einziger Höhepunkt: Nach einem schnellen Konter der Gastgeber hielt Michael Görlitz den Ex-Löwen Christoph Burkhard im Mittelkreis fest, sah dafür die Gelbe Karte (5.). Ein 22-Meter-Freistoß halbrechts von Phillipp Steinhart mit links ausgeführt landete in der 18. Minute in der Mauer. Im Anschluss an einen Ballgewinn des FCP in der eigenen Hälfte startete Arbnor Segashi ein Solo über die linke Seite. Sein 20-Meter-Schuss ging aber weit übers Löwen-Tor (22.). In der 23. Minute die überraschende Löwen-Führung: Nach einem Gestochere im Pipinsrieder Strafraum kam die Kugel zu Daniel Wein, der nahm sie aus 20 Metern direkt per Dropkick, versenkte sie zum 1:0 im rechten Eck. Eine Rechtsflanke von Thomas Berger erreichte Eric Weeger fast auf der Linie am zweiten Pfosten gerade noch vor Atdhedon Lushi. Anschließend war Marco Hiller zur Stelle, konnte den Ball aufnehmen (33.). Ansonsten ließen die Löwen kaum Offensivaktionen des Gegners zu, spielten ruhig und abgeklärt, fanden aber selten eine Lücke in der Pipinsrieder Defensive, die mit einer Fünferkette agierte. Kurz vor der Pause nochmals ein Aufreger. Ein 25-Meter-Freistoß von Burkhard wurde gefährlich von der 1860-Mauer abgefälscht, ging knapp am linken Pfosten vorbei (45.). Aus der anschließenden Ecke entwickelte sich ein Konter für die Löwen. Weeger passte kurz vorm Strafraum in die Mitte auf Nico Karger, der ließ Manuel Müller stehen, traf anschließend aus 15 Metern ins rechte untere Eck zum 2:0 (45.).

    Kurz nach Wiederanpfiff scheiterte Benjamin Kindsvater mit einem Schuss aus spitzem Winkel an SCP-Keeper Thomas Reichlmayr, der den Ball zur Ecke abwehrte (47.). In der 60. Minute legte Karger von links zurück auf Sascha Mölders, der mit seinem Schuss aus zwölf Metern aber nur die Oberkante der Latte traf. Auf der anderen Seite kam Müller an der Strafraumgrenze zum Schuss, Hiller konnte nur nach vorne abwehren, doch Köppel hatte aufgepasst, schirmte die Kugel für seinen Keeper ab (62.). Eine Viertelstunde vor dem Ende kam Timo Gebhart für Köppel zum Einsatz. Akzente konnte er keine setzen, aber im Hinblick auf die Relegation weiter Spielpraxis sammeln. Kurz vor Schluss noch das 3:0. Nach einer Freistoßflanke von rechts war Mölders mit dem Kopf zur Stelle, überwand Reichlmayr im FCP-Tor (88.). Die Löwen brachten das 3:0 sicher über die Zeit und konnten danach die Meisterschaft mit ihren rund 6.000 Fans feiern, die sie nach Pipinsried begleitet hatten.


    STENOGRAMM, 34. Spieltag, 05.05.2018, 17 Uhr


    FC Pipinsried– 1860 München 0:3 (0:2)


    FCP: 1 Reichlmayr – 2 Berger, 22 Achatz, 3 Herzig, 20 Schuster, 5 Segashi – 8 Grahammer –27 Lushi, 14 Burkhard, 23 Müller – 11 Rabihic.

    Ersatz: 33 Hollenzer (Tor) – 6 Hürzeler, 10 Tosun, 13 Ettner, 17 Liebsch, 37 Dekorsy, 40 Diep.

    1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 22 Berzel, 6 Mauersberger, 11 Köppel – 17 Wein – 27 Görlitz, 36 Steinhart – 16 Kindsvater, 18 Karger – 9 Mölders.

    Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 5 Andermatt, 8 Seferings, 10 Gebhart, 19 Aigner, 31 Koussou, 33 Bachschmid.

    Wechsel: Tosun für Lushi (65.), Liebsch für Achatz (80.) – Koussou für Karger (64.), Seferings für Görlitz (64.), Gebhart für Köppel (76.).

    Tore: 0:1 Wein (23.), 0:2 Karger (45.), 0:3 Mölders (88.).

    Gelbe Karten: Grahammer, Müller – Görlitz, Köppel, Mölders, Gebhart.

    Zuschauer: 7.000 in der NAT-Arena.

    Schiedsrichter: Johannes Huber (Bogen); Assistent: Thomas Wagner (Freyung), Manuel Müller (St. Wolfgang).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3699.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-live-ticker-9840428.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…er-und-noten-9843969.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…c-pipinsried-9843975.html


    https://www.abendzeitung-muenc…f4-b4d8-617dee55cd6e.html


    https://www.abendzeitung-muenc…d0-a6b4-28a0e3502857.html

  • Die Löwen werden ohne Drei nach Oberfranken reisen, wo sie am letzten Spieltag der Saison am Samstag, 12. Mai 2018, auf die SpVgg Bayreuth treffen. Anpfiff im Hans-Walter-Wild-Stadion ist um 14.05 Uhr. Das BR Fernsehen überträgt die Partie live.


    Sechzig auswärts in Bayreuth, oida.


    Bei der Löwenrunde am Tag vor dem Auswärtsspiel stand Oliver Beer den verwunderten Medienvertretern Rede und Antwort. Der Co-Trainer erklärte: „Biero ist krank. Sein Kleiner hat ihn angesteckt. Er liegt flach und wird auch morgen nicht in Bayreuth sein. Ich werde an der Linie stehen “, so der 38-Jährige.

    Der Cheftrainer ist aber nicht der einzige, der in München bleibt. Sascha Mölders klagte zuletzt über Probleme am Knie und wird ebenso auf die Reise nach Bayreuth verzichten wie Timo Gebhart. „Er hat Probleme an der Achillessehne. Es ist, wie bei Sascha auch, eine Vorsichtsmaßnahme.“ Einen freien Tag haben Mölders und Gebhart trotzdem nicht. „Die, die nicht mitfahren, trainieren am Samstag mit unserem Athletiktrainer Ingo Seibert.“

    Gleichzeitig kündigte Interimscoach Beer an, dass „sich einige Jungs zeigen können, die bisher wenig spielten, aber immer Gas gegeben haben.“ Namentlich erwähnte er Lukas Aigner und Felix Bachschmid. „Beide werden von Beginn an spielen.“ Dazu rotiert Hendrik Bonmann zwischen die Pfosten, Alex Strobl nimmt auf der Bank Platz.

    Trotz der Wechsel in der Anfangsformation nehmen die Löwen die Begegnung ernst, fahren bereits am Freitag nach Nordbayern. „Wir bereiten uns professionell vor, wollen ein ordentliches Spiel bestreiten.“ Bayreuth spiele schließlich gegen den Abstieg. „Wir sind das Zünglein an der Waage“, stellt Beer die Verantwortung gegenüber den anderen Klubs, die sich im Abstiegskampf befinden, heraus. Zudem haben die Sechzger noch eine Rechnung offen, gab es doch für Spitzenreiter im Hans-Walter-Wild-Stadion im Totopokal-Viertelfinale eine 1:2-Niederlage.

    Die Löwen, die vor der Partie als Meister der Regionalliga Bayern geehrt werden, wollen außerdem mit einem Erfolgserlebnis in die Aufstiegsspiele gegen den 1. FC Saarbrücken (24. und 27. Mai 2018) gehen. „Siege sind immer wichtig“, stellt Beer klar, „entscheidend ist aber, dass sich keiner verletzt oder eine Rote oder Gelb-Rote Karte kassiert.“ Dann wäre er nämlich für die Relegation gesperrt.

    Ansonsten könnte es sein, dass die Sechzger die zwölf Tage bis zur Auftaktpartie in Völklingen gegen Saarbrücken mit einem Testspiel überbrücken. „Das ist eine Option“, ließ Beer wissen, „die wir uns überlegen. Es gilt aber, alle Vor- und Nachteile abzuwägen.“


    VORRAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN


    SpVgg: 1 Hempfling – 4 Dengler, 6 Kolbeck, 21 Weber – 20 Golla, 9 Schmitt, 14 Wolf, 17 Held – 36 Böhnlein – 7 Hobsch, 27 Knezevic.

    Ersatz: 30 Veigl , 35 Skowronek (beide Tor) – 2 Michaelis, 3 Schneider, 8 Bajrami, 10 Weimar, 11 Bruno, 13 Ulbricht, 15 Makarenko, 23 Renger, 25 Krahnert.

    Nicht dabei: –.

    1860: 39 Bonmann (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 19 Aigner, 36 Steinhart – 17 Wein – 22 Berzel, 8 Seferings – 31 Koussou, 24 Ziereis, 18 Karger – 33 Bachschmid.

    Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 6 Mauersberger, 5 Andermatt, 7 Awata, 14 Dressel, 16 Kindsvater, 20 Steer, 21 Türk, 25 Genkinger, 27 Görlitz, 44 Klassen.

    Nicht dabei: 1 Hiller (Pausiert), 9 Mölders (Knieprobleme), 10 Gebhart (Achillessehnenprobleme), 11 Köppel (Gelb-Sperre), 23 Helmbrecht (Muskelfaserriss im Knie), 35 Niemann (Kreuzband- und Meniskusriss).

    Schiedsrichter: Thomas Berg (Landshut); Assistenten: Jürgen Steckermeier (Altfraunhofen), Tobias Blay (Mitterteich).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3710.htm


    Meister sind die Löwen bereits, aber von lockerem Auslaufen beim Saisonfinale kann keine Rede sein: „Wir wollen unbedingt gewinnen, um mit einem positiven Erlebnis in die Relegation zu gehen“, sagt Mittelfeldspieler Timo Gebhart vor der Partie am Samstag, 12. Mai 2018, bei der SpVgg Oberfranken Bayreuth. Anpfiff ist um 14.05 Uhr.


    Das BR Fernsehen zeigt die Begegnung ab 14 Uhr. Vor dem Anpfiff werden die Löwen als Meister geehrt – auch hier ist der BR live dabei. „Wir werden Gas geben“, verspricht Gebhart, der die Partie als Formcheck für die Aufstiegsspiele gegen den 1. FC Saarbrücken sieht.

    Für die Gastgeber geht es noch um alles: Rettung in letzter Sekunde, Abstiegsrelegation oder im schlimmsten Fall sogar der Direktabstieg – das komplette Szenario ist möglich. Für Hochspannung ist also gesorgt. Zudem können die Löwenfans in diesem Spiel Kristian Böhnlein beobachten. Der Kronacher verstärkt in der kommenden Saison die Sechzger.

    Moderiert wird das Live-Spiel von Dominik Vischer, der in der Pause 1860-Präsident Robert Reisinger als Interview-Gast begrüßt. Kommentator ist Florian Eckl, die Redaktionsleitung liegt bei Christoph Netzel.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3708.htm

  • Die Löwen verabschieden sich mit einem 4:1-Erfolg bei der SpVgg Bayreuth aus der Saison. Dabei sah es lange nicht nach einem Sieg aus. Daniel Kolbeck hatte die Altstädter in Führung gebracht (21.). Nach dem Ausgleich von Markus Ziereis (66.) trafen Dennis Dressel (80.) sowie die eingewechselten Mohamad Awata (82.) und Benjamin Kindsvater (88.) zum Endstand.


    Personal: Löwen-Interimstrainer Oliver Beer – Chefcoach Daniel Bierofka beobachtete Relegationsgegner 1. FC Saarbrücken in Steinbach – musste am letzten Spieltag auf Sascha Mölders (Knieprobleme), Timo Gebhart (Achillessehnenprobleme), Christian Köppel (Gelb-Sperre), Tobias Steer (Muskelverletzung), Nicholas Helmbrecht (Muskelfaserriss im Knie) und Noel Niemann (Kreuzband- und Meniskusriss) verzichten. Pausieren durften Marco Hiller, Eric Weeger, Jan Mauersberger, Simon Seferings, Daniel Wein, Nono Koussou und Phillipp Steinhart. Bis auf Michael Görlitz, der in Pipinsried in der Startelf stand, hatten die Trainer komplett durchgewechselt. A-Junior Leon Klassen feierte sein Regionalliga-Debüt.


    STIMMEN Ziereis: „Jetzt wollen wir uns auch belohnen!“


    Spielverlauf: Die Löwen versuchten, von Beginn an die Initiative zu übernehmen und hatten in der Anfangsphase einige gute Szenen. Nur der entscheidende Pass kam nicht an. Den ersten Torschuss gab in der 11. Minute Dennis Dressel ab, der aber weit rechts neben dem Bayreuther Tor landete. Die größte Chance der Anfangsviertelstunde hatten aber die Gastgeber. Julian Kolbeck spielte aus der eigenen Hälfte einen Schnittstellenpass in den Lauf von Ivan Knezevic. Der Ex-Löwe lief alleine auf Hendrik Bonmann zu, sein Schuss von der Strafraumkante landete aber deutlich links neben dem Tor (14.). Nach einem kurz ausgeführten Freistoß von Nicolas Andermatt auf Michael Görlitz lief der Nürnberger Richtung Tor, zog aus 16 Metern ab, doch der Schuss war nicht hart genug, so dass Jonas Hempfling problemlos parieren konnte (20.). Im Gegenzug fiel das 1:0 für die Altstädter. Kristian Böhnlein, der nächste Saison für 1860 spielt, hatte einen Freistoß schnell auf Kolbeck gepasst. Der kam halbrechts gegen die ungeordnete Löwen-Defensive aus neun Metern zum Schuss, traf zum 1:0 ins lange Eck (21.). In der 37. Minute setzte sich Markus Ziereis gut von seinem Gegenspieler ab. Beim anschließenden Schuss aus 17 Metern rutschte ihm der Ball aber über den Spann. Weit flog das Spielgerät übers Tor (37.). Kurz vor der Pause hatte Knezevic die Chance, auf 2:0 zu erhöhen. Der erste Schuss im Strafraum wurde geblockt, den zweiten wehrte Bonmann zur Ecke ab (44.). Wenig später verhinderte Tom Krahnert den Abschluss von Dressel halblinks aus neun Metern durch eine beherzte Grätsche im letzten Moment (45.). Kurz danach war Pause.

    Die 2. Halbzeit begann ähnlich wie die ersten 45 Minuten. Bemühte Löwen, die versuchten, den Gegner unter Druck zu setzen. Der wartete ab, lauerte auf Konter und Standardsituationen. Die Möglichkeit ergab sich für Knezevic, der im Strafraum im Zweikampf mit Lukas Aigner auf den Ball stieg, den Löwen dadurch ins leere laufen ließ, aber dabei selbst acht Meter vor dem Tor wegrutschte (57.). Auf der Gegenseite passte Felix Bachschmid von links auf Dressel, der aber zu lange mit dem Abschluss zögerte. Die Kugel kam zu Görlitz, dessen Schuss aus neun Metern übers Tor ging (58.). Zwei Minuten später düpierte Ziereis am Torraum Kolbeck, legte sich den Ball von rechts auf den linken Fuß, doch sein Schuss aus sechs Metern wurde zur Ecke geblockt (60.).In der 66. Minute wurden die Löwen für ihren engagierten Auftritt belohnt. Leon Klassen hatte aus dem linken Halbfeld geflankt, Ziereis kam zwischen den beiden Innenverteidigern zum Kopfball, traf aus acht Metern zum 1:1. Zwei Minuten später zielte Bachschmid mit seinem Schrägschuss aus halblinker Position nur knapp am rechten Pfosten vorbei (68.). Eine Flanke von rechts erreichte Bonmann nur mit den Fingerspitzen, die Kugel kam zu Knezevic, der aber aus neun Metern weit übers Tor zielte (72.). Bachschmid setzte einen 25-Meter-Schuss nur knapp über die Latte (74.). Auf der anderen Seite ging ein Freistoß des kurz zuvor eingewechselten Anton Makarenko aus 23 Metern nur haarscharf übers Löwen-Tor (76.). Vier Minuten später gingen die Löwen in Führung. Der eingewechselte Mohamd Awata hatte Dressel im Strafraum angespielt, der zögerte mit seinem Abschluss, die Situation schien bereits bereinigt, doch irgendwie behielt der Mittelfeldspieler der Sechzger den Ball, traf aus sieben Metern ins Bayreuther Tor (80.). Zwei Minuten später gar das 3:1. Der ebenfalls eingewechselte Benjamin Kindsvater setzte sich auf der rechten Seite durch, passte in den Rückraum auf Awata, der aus acht Metern abschloss (82.). Die total verunsicherten Oberfranken halfen beim 4:1 kräftig mit. Torwart Hempfling lenkte den Ball auf die Seite ab. Awata passte nach innen auf den völlig freistehenden Kindsvater, der halbrechts aus neun Metern ins lange Eck traf (88.). Das war auch der Schlusspunkt unter ein unterhaltsames Spiel in der Endphase.


    STENOGRAMM, 38. Spieltag, 12.05.2018, 14.05 Uhr

    SpVgg Oberfranken Bayreuth – 1860 München 1:4 (1:0)

    SpVgg: 1 Hempfling – 4 Dengler, 6 Kolbeck, 21 Weber – 20 Golla, 9 Schmitt, 14 Wolf, 17 Held – 36 Böhnlein – 13 Ulbricht, 27 Knezevic.

    Ersatz: 30 Veigl (Tor) –7 Hobsch, 10 Weimar, 15 Makarenko, 16 Coleman, 23 Renger, 25 Krahnert.

    1860: 39 Bonmann (Tor) – 25 Genkinger, 4 Weber, 19 Aigner, 44 Klassen – 5 Andermatt – 27 Görlitz, 14 Dressel – 21 Türk, 33 Bachschmid – 24 Ziereis.

    Ersatz: 37 Strobl (Tor) –7 Awata, 16 Kindsvater, 18 Karger 22 Berzel.

    Wechsel: Krahnert für Golla (24.), Makarenko für Dengler (75.), Coleman für Wolf (84.) – Berzel für Weber (72.), Awata für Ziereis (72.), Kindsvater für Türk (81.).

    Tore: 1:0 Kolbeck (21.), 1:1 Ziereis (66.), 1:2 Dressel (80.), 1:3 Awata (82.), 1:4 Kindsvater (88.).

    Gelbe Karten: Böhnlein – Bachschmid.

    Zuschauer: 3.069 im Hans-Walter-Wild-Stadion.

    Schiedsrichter: Thomas Berg (Landshut); Assistenten: Jürgen Steckermeier (Altfraunhofen), Tobias Blay (Mitterteich).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3713.htm


    Bildergalerie:


    http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2144.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…egation-warm-9863118.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…ed-eine-zwei-9863098.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-live-ticker-9859033.html


    https://www.abendzeitung-muenc…6b-9daa-cc362379668b.html


    https://www.abendzeitung-muenc…ce-81a8-ee5128f1cc9d.html


    https://www.abendzeitung-muenc…e1-a1ad-aab38abcbcdf.html


    Nächstes Spiele:


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  • Die Löwen können in den Aufstiegsspielen gegen den 1. FC Saarbrücken eine überragende Saison krönen. Vor dem Hinspiel am Donnerstag, 24. Mai 2018, Anpfiff 17.30 Uhr, im Hermann-Neuberger-Stadion in Völklingen, stand 1860-Cheftrainer Daniel Bierofka n einem Saarbrücker Hotel den Medien Rede und Antwort.


    Das Video von der Löwenrunde.


    Der 39-jährige Bierofka bezeichnete die Stimmung als „relativ entspannt. Es ist ein guter Mix zwischen Fokussierung und Lockerheit. Am Nachmittag werden wir nochmals trainieren. Ich denke, dass die Anspannung am Spieltag kommen wird“, prophezeit der Ex-Profi. „Meine Aufgabe liegt darin, die Jungs maximal auf den Gegner vorzubereiten.“ Letztlich müsse es die Mannschaft selbst auf dem Platz regeln. „Als Trainer hast du kaum noch Möglichkeiten, während des Spiels einzugreifen.“

    Personell sind bis auf Nicholas Helmbrecht und Timo Gebhart alle fit. Bei den Abläufen schaut das Trainerteam auf Normalität. „Die Spieler müssen sich wohlfüllen.“ Experimente seien deswegen unangebracht. „Wir versuchen, den Jungs das nötige Selbstvertrauen zu vermitteln.“

    Der Löwen-Coach weiß um die schwere der Aufgabe gegen den 1. FC Saarbrücken. „Wir haben vor jedem Gegner Respekt, aber keine Angst.“ Optimistisch stimme ihn „die Überzeugung in den Augen der Spieler. Wir sind im Sommer aus dem Nichts gekommen, haben nun die Chance, die Saison zu krönen. Das ist positiver Druck. Wenn es nicht klappt, dann heißt es: Mund abputzen und nochmals angreifen!“

    Sechzig auswärts in Völklingen gegen Saarbrücken, oida.

    Saarbrücken habe viel Qualität in der Offensive. „Sie spielen gut den Ball, sind sehr variabel und haben gute Individualisten in ihren Reihen.“ Dazu komme eine außergewöhnliche Kaderbreite. „Fanol Perdedaj, ein gestandener Zweitligaspieler, hat keinen Stammplatz“, führt Bierofka den ehemaligen Löwen als Beleg an.

    Trotzdem lautet seine Devise: „Wir wollen das Spiel gestalten. Wir werden so auftreten wie die gesamte Saison. Das liegt in unserer DNA.“ Für den Sechzger-Trainer heißt das, „den Gegner in allen Bereichen fordern.“ Denn: „Wenn Saarbrücken Ruhe hat, dann besitzen sie die Qualität, das Spiel zu bestimmen.“ Und das gelte es, zu verhindern!


    Aufruf des TSV 1860 München: Plädoyer für den Sportgeist.


    Bierofka selbst weilt bereits seit Montag im Saarland, beobachtete den FCS im Endspiel um den Saarlandpokal gegen die SV Elversberg. Bei der 0:1-Niederlage kamen vorwiegend Spieler aus der zweiten Reihe zum Einsatz. „Wenn die erste Elf spielt, ist schon ein anderer Zug drin“, weiß der 39-Jährige. „Trotzdem war es wichtig, auch die Spieler zu sehen, die hinten dran stehen. Das kann vielleicht am Ende entscheidend sein.“

    Ansonsten strahlt Bierofka Optimismus aus: „Ich bin von meiner Mannschaft überzeugt und traue ihr in den beiden Spielen alles zu!“


    VORRAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN


    FCS: 1 Batz (Tor) – 19 Wenninger, 5 Zellner, 3 Oschkenat, 23 Müller – 14 Holz, 8 Zeitz – 25 Jänicke, 11 Mendler – 16 Behrens, 9 Schmidt.

    Ersatz: 26 Herbrand - 4 Mendy, 6 Krause, 7 Dausch, 10 Obernosterer, 13 Fenninger, 17 Perdedaj, 18 Studtrucker, 21 Rau, 24 Jacob, 29 Fassnacht, 32 Steiner, 33 Kehl-Gomez.

    Nicht dabei: 20 Cymer (Gesichtsverletzung).


    1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 6 Mauersberger, 36 Steinhart, 11 Köppel –– 22 Berzel, 17 Wein – 31 Koussou, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.

    Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 4 Weber, 5 Andermatt, 7 Awata, 8 Seferings, 13 Siebdrat, 14 Dressel, 16 Kindsvater, 19 Aigner, 20 Steer, 21 Türk, 25 Genkinger, 27 Görlitz, 33 Bachschmid.

    Nicht dabei: 10 Gebhart (Teileinrisse Achillessehnene), 23 Helmbrecht (Muskelfaserriss im Knie), 35 Niemann (Kreuzband- und Meniskusriss).

    Schiedsrichter: Guido Winkmann (Kerken); Assistenten: Mark Borsch (Mönchengladbach), Frederick Assmuth (Köln); Vierter Assistenten: Sven Waschitzki (Essen).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3728.htm



  • Eine gute Ausgangsposition haben sich die Löwen durch den 3:2-Erfolg im Relegationshinspiel beim 1. FC Saarbrücken geschaffen. Dabei überraschten sie die Saarländer mit zwei schnellen Toren in jeder Hälfte: Sascha Mölders traf in der 1., Nico Karger in der 47. Minute. Tobias Jänicke (44.) und Patrick Schmidt (75.) erzielten jeweils den Ausgleich. Den Siegtreffer markierte Mölders in der 84. Minute. Ab der 25. Minute spielten die Gastgeber mit einem Mann weniger. Kevin Behrens hatte nach grobem Foulspiel die Rote Karte gesehen.


    Personal: Löwen-Trainer Daniel Bierofka musste im Hinspiel der Relegation gegen den 1. FC Saarbrücken auf Timo Gebhart (Teileinrisse Achillessehne), Nicholas Helmbrecht (Muskelfaserriss im Knie) und Noel Niemann (Kreuzband- und Meniskusriss) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften Nicolas Andermatt, Mohamad Awata, Lennert Siebdrat, Dennis Dressel, Tobias Steer, Ugur Türk, Lucas Genkinger und Leon Klassen.

    Spielverlauf: Auftakt nach Maß: Gleich in der 1. Minute das 1:0 für die Löwen. Nach einer Ecke von Phillip Steinhart war Sascha Mölders am ersten Pfosten zur Stelle, drückte die Kugel zum 1:0 über die Linie. Auf der Gegenseite musste Marco Hiller bei einem Distanzschuss von Sebastian Jacob sein ganzes Können unter Beweis stellen, lenkte den Ball um den Pfosten (2.). Nach der anschließenden Ecke kam Marco Kehl-Gomez zum Kopfball, setzte die Kugel aber knapp über den Querbalken (3.). In der 5. Minute scheiterte Nono Koussou aus zehn Metern. Torhüter Daniel Batz und Innenverteidiger Kehl-Gomez hatten sich in den Schuss des kleinen Außenbahndribblers geworfen. Glück drei Minuten später für die Löwen: Mario Müller kam auf der linken Seite bis zur Grundlinie, legte in den Rückraum auf Marco Holz ab, dessen Schuss aus elf Metern ging knapp links am Pfosten vorbei (8.). Nach einem Missverständnis auf der linken Abwehrseite der Sechzger kam Tobias Jänicke frei vom rechten Strafraumeck zum Schuss, setzte die Kugel aber über die Querlatte (14.). Bei einer Ablage von Mölders hatte Markus Ziereis zu viel Rücklage. Sein Schuss aus 16 Metern ging deshalb deutlich übers Saarbrücker Tor (16.). Helle Aufregung in der 25. Minute. FCS-Top-Torjäger Kevin Behrens, der bis zu diesem Zeitpunkt nicht in Erscheinung getreten war, grätschte mit gestreckten Beinen an der Mittellinie Koussou um, sah vollkommen zu Recht von Schiedsrichter Guido Winkmann die Rote Karte (25.). Hiller hatte in der 31. Minute nach einem Ball in die Tiefe aufgepasst, eilte aus seinem Tor und klärte an der Strafraumkante vor dem heranstürmenden Markus Mendler (31.). Mölders spielte in der 36. Minute Doppelpass mit Eric Weeger, der lief von rechts in die Mitte, tauchte frei vor Batz auf, scheiterte aber aus zwölf Metern am Torhüter (36.). Überraschend fiel in der 44. Minute der Ausgleich. Sascha Wenninger hatte aus dem rechten Halbfeld geflankt, Jänicke nahm die Hereingabe halblinksaus elf Metern volley aus der Luft, versenkte den Ball im rechten Eck zum 1:1 (44.). Kurz danach kam der sehr agile Jänicke halblinks zum Abschluss, Hiller konnte die Kugel gerade noch mit den Fingerspitzen an die Oberkante der Latte lenken (45.). Somit ging es ausgeglichen in die Pause.

    Zur zweiten Hälfte kam bei den Saarländern Ex-Löwe Fanol Perdedaj. Fast genauso schnell wie in Durchgang eins trafen die Sechzger zum 2:1. Nach einem weiten Ball von Felix Weber lief Narger seinem Gegenspieler Wenninger davon, setzte die Kugel am herausstürzenden Batz vorbei zum 2:1 ins kurze Eck (47.). Fünf Minuten später versuchte Jänicke mit einem Schrägschuss aufs Torwarteck Hiller zu überraschen, doch der Löwen-Keeper war auf dem Posten, wehrte den Ball ab (52.). Nach einer Linksflanke von Karger kam Mölders am langen Eck zum Kopfball, traf trotz Klammergriff von Kehl-Gomez den rechten Pfosten (55.). Ziereis ließ in der 65. Minute ein Zuspiel für Mölders passieren, der kam aus 16 Metern zum Abschluss, sein Schuss wurde jedoch geblockt. Zwei Minuten später scheiterte Ziereis mit einem tückischen Aufsetzer aus 15 Metern an Batz (67.). Nach einem weiten Ball rutschte Weber am linken Strafraumeck weg, wodurch der kurz zuvor eingewechselte Patrick Schmidt freie Bahn hatte, alleine vor Hiller auftauchte und zum 2:2 ins lange Eck traf (75.). In der 84. Minute setzte sich Christian Köppel im Strafraum an der Grundlinie durch, passte zurück zu Mölders, der die Kugel aus sieben Metern zum 3:2 ins kurze Eck hämmerte (84.). Diesmal brachten die Löwen die Führung über die Zeit, schafften sich damit eine gute Ausgangsposition fürs Rückspiel.


    STENOGRAMM, Relegationshinspiel, 24.05.2018, 17.30 Uhr


    1. FC Saarbrücken – 1860 München 2:3 (1:1)


    FCS: 1 Batz (Tor) – 19 Wenninger, 5 Zellner, 33 Kehl-Gomez, 23 Müller – 14 Holz, 8 Zeitz – 25 Jänicke, 11 Mendler – 16 Behrens, 24 Jacob.

    Ersatz: 26 Herbrand (Tor) – 3 Oschkenat, 7 Dausch, 9 Schmidt, 13 Fenninger, 17 Perdedaj, 29 Fassnacht.

    1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart, – 22 Berzel, 17 Wein – 31 Koussou, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.

    Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 8 Seferings, 11 Köppel, 16 Kindsvater, 19 Aigner, 27 Görlitz, 33 Bachschmid.

    Wechsel: Perdedaj für Jacob (46.), Schmidt für Holz (67.) – Köppel für Berzel (58.), Kindsvater für Karger (70.), Görlitz für Koussou (90.).

    Tore: 0:1 Mölders (1.), 1:1 Jänicke (44.), 1:2 Karger (47.), 2:2 Schmidt (75.), 2:3 Mölders (84.).

    Gelbe Karten: Holz – Weber.

    Rote Karte: Behrens (25., grobes Foulspiel).

    Zuschauer: 6.800 im Hermann-Neuberger-Stadion Völklingen (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Guido Winkmann (Kerken); Assistenten: Mark Borsch (Mönchengladbach), Frederick Assmuth (Köln); Vierter Assistenten: Sven Waschitzki (Essen).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3731.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…ers-aufstieg-9897215.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-live-ticker-9891719.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…esten-bilder-9897218.html


    https://www.abendzeitung-muenc…15-9527-4a117f6d16fd.html


    https://www.abendzeitung-muenc…f2-8b1c-5e6555d5dd77.html

  • Teil eins der Mission Aufstieg gegen den 1. FC Saarbrücken ist für die Löwen erledigt. 3:2 gewann das Team von Trainer Daniel Bierofka das Hinspiel im Saarland. Am Sonntag, 27. Mai 2018, folgt der zweite Teil auf Giesings Höhen. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist um 14 Uhr.


    Nicht ganz reibungslos verlief der Rückflug aus Saarbrücken nach München auf Grund von Unwettern. Es war schon Freitag, als das Team am Trainingsgelände in der Grünwalder Straße ankam. „Die Spieler waren sehr müde. Ich denke, sie haben gut geschlafen“, erzählt Daniel Bierofka. Bei ihm habe es dagegen länger gedauert, bis er abschalten konnte. „Ich bin das Spiel nochmals in Gedanken durchgegangen.“


    FAST EINE MILLION ZUSCHAUER AN DEN TV-GERÄTEN.


    Ob er frustriert sei, dass es trotz mehr als einer Stunde Überzahl nur zu einem 3:2 gereicht hätte, wurde der 39-Jährige gefragt. „Garantiert nicht“, so sein Konter. „Das Ergebnis hätte ich vorher sofort unterschrieben. Ärgerlich war nur, dass wir die eine oder andere Möglichkeit, wie den Pfostenkopfball von Sascha Mölders, haben liegen lassen.“

    Bei seiner Mannschaft habe ihm gut gefallen, „dass die Jungs keine Angst hatten, mit offenem Visier gespielt haben und nach vorne marschiert sind. Ich hoffe, das ist am Sonntag genauso.“ Wie wichtig die Routiniers wie Jan Mauersberger und Sascha Mölders in solchen Spielen sind, hätten sie eindrucksvoll bewiesen. Besonders Mölders, der mit seinen beiden Treffern zum Matchwinner avancierte. „Er braucht den Endspielcharakter. Das kitzelt bei ihm nochmals ein paar Prozent heraus. Im Rückspiel brauchen wir nochmals so eine Leistung.“ Aber auch andere wie Felix Weber oder Phillipp Steinhart bescheinigt Bierofka, an den Aufgaben gewachsen zu sein.

    Glück hatte Kodjovi Koussou bei dem brutalen Foul von Kevin Behrens, der dafür Rot sah. „Bei Nono ist alles in Ordnung. Er kann spielen.“ Den Platzverweis für den FCS-Torjäger ordnet Bierofka als absolut berechtigt ein. „Wir haben uns die Szene nochmals angeschaut. Behrens war etwas übermotiviert. Sein Fehlen ist sicher kein Nachteil für uns. Denn er hat eine unheimliche Wucht, ist schwer zu verteidigen“, findet der Löwen-Trainer. Aber Saarbrücken habe „viele Spieler, die ihn ersetzen können“.


    SPIELBERICHT 3:2-Sieg beim 1. FC Saarbrücken – Mölders mit Doppelpack.


    Neben Koussou musste auch Nico Karger, der Torschütze des zweiten Löwen-Treffers, vorzeitig vom Feld. „Er hat einen Schlag auf die Wade bekommen. Ich hoffe, dass er am Sonntag wieder spielen kann“, ist sein Trainer optimistisch.

    Als „gute Ausgangsposition“ bezeichnet Bierofka das Resultat. „Mehr ist es aber nicht! Wir können nicht auf Ergebnis spielen, sondern müssen das Spiel aktiv bestimmen. Saarbrücken wird alles in die Waagschale werfen. Wir müssen deshalb einen guten Mix finden, gerade die Eins-gegen-Eins-Situationen entsprechend verteidigen. Für uns wird es nochmals eine Mammutaufgabe. Aber ich traue der Mannschaft zu, dass sie diese löst.“

    Seine Jungs hätten in Völklingen die Unterstützung zurückgegeben, die sie die ganze Saison schon aus dem Löwen-Umfeld und vor allem von den Fans erfahren haben. „Sie probieren alles, powern sich 90 Minuten aus. Genau das ist es, was die Leute hier sehen wollen, dann verzeihen sie auch Niederlagen“, so Bierofka.

    Aber erreicht sei trotzdem noch nichts. „Es gibt ein zweites Spiel“, sagt er und kündigt an: „Wir werden keinen Hurra-Fußball spielen, aber auch nicht passiv sein.“ Respekt und Demut erwarte er von seinem Team und dass es jedes Prozent herrauskitzele. „Egal, wie das Spiel ausgeht: Ich bin stolz auf die Mannschaft!“


    VORRAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN

    1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 22 Berzel, 17 Wein – 31 Koussou, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.

    Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 5 Andermatt, 7 Awata, 8 Seferings, 11 Köppel, 13 Siebdrat, 14 Dressel, 16 Kindsvater, 19 Aigner, 20 Steer, 21 Türk, 25 Genkinger, 27 Görlitz, 33 Bachschmid.

    Nicht dabei: 10 Gebhart (Teileinrisse Achillessehne), 23 Helmbrecht (Muskelfaserriss im Knie), 35 Niemann (Kreuzband- und Meniskusriss).

    FCS: 1 Batz (Tor) – 19 Wenninger, 5 Zellner, 33 Kehl-Gomez, 23 Müller – 14 Holz, 8 Zeitz – 25 Jänicke, 11 Mendler – 9 Schmidt, 24 Jacob.

    Ersatz: 26 Herbrand (Tor) – 4 Mendy, 6 Krause, 7 Dausch, 10 Obernosterer, 13 Fenninger, 17 Perdedaj, 18 Studtrucker, 21 Rau, 24 Jacob, 29 Fassnacht, 32 Steiner, 33 Kehl-Gomez.

    Nicht dabei: 16 Behrens (Rot-Sperre), 20 Cymer (Gesichtsverletzung).

    Schiedsrichter: Markus Schmidt (Stuttgart); Assistenten: Thorben Siewer (Schreibershof), Markus Sinn (Filderstadt); Vierter Offizieller: Tobias Reichel (Maichingen).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3733.htm

  • 60 steigt in der 3. Liga auf


    Was für ein Krimi. Trotz des 3:2-Hinspielerfolges hatten die Löwen nach knapp einer Stunde die Relegation verloren. Durch ein Eigentor von Jan Mauersberger (32.) und dem Treffer von Sebastian Jacob (57.) stand der 1. FC Saarbrücken in der 3. Liga. Dann traf Sascha Mölders per Foulelfmeter und Simon Seferings Sekunden nach seiner Einwechslung zum 2:2 (82.). Damit war der Aufstieg perfekt!


    Personal: Löwen-Trainer Daniel Bierofka musste im Rückspiel der Relegation gegen den 1. FC Saarbrücken auf Timo Gebhart (Teileinrisse Achillessehne), Nicholas Helmbrecht (Muskelfaserriss im Knie) und Noel Niemann (Kreuzband- und Meniskusriss) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften Nicolas Andermatt, Mohamad Awata, Lennert Siebdrat, Dennis Dressel, Tobias Steer, Ugur Türk, Lucas Genkinger und Leon Klassen. Eine Änderung gab es in der Startelf. Christian Köppel kam für Aaron Berzel. Für Köppel rückte Phillipp Steinhart ins Mittelfeld.


    STIMMEN Simon Seferings: „Von so etwas träumst du!“


    Spielverlauf: Bereits in der 2. Minute kamen die Löwen erstmals gefährlich vors FCS-Tor. Markus Ziereis hatte auf die rechte Seite zu Nono Koussou gepasst, der kam zur Grundlinie, legte die Kugel auf Sascha Mölders, der bedrängt aber nicht zum Abschluss kam. Glück für Sechzig: Im Anschluss an eine Ecke am Saarbrücker Strafraum kam es zu einem Konter, Eric Weeger als letzter Mann verlor in der eigenen Hälfte den Ball. Markus Mendler lief über links alleine auf Marco Hiller zu, schob aus 14 Metern aber die Kugel rechts am Tor vorbei (12.). Patrick Schmidt versuchte es in der 17. Minute von der Strafraumkante mit einem Lupfer, aber Hiller, der am Torraum stand, konnte die Kugel im Rückwärtslaufen fangen. Riesenchance für die Löwen in der 21. Minute. Karger lief mit Tempo über halblinks Richtung Strafraum, passte in die Mitte auf Mölders, der leitete die Kugel nach rechts auf Koussou weiter. Der kleine Dribbler tanzte im Strafraum zwei Saarbrücker aus, zögerte dann aber einen Tick zu lange mit dem Abschluss, so dass sein Schuss aus neun Metern geblockt werden konnte. Zwei Minuten später zielte Karger aus 18 Metern knapp über den Querbalken (23.). Der Linksaußen war es auch, der sich in der 26. Minute auf der linken Seite den Ball erkämpfte, ging mit Tempo in den Strafraum, legte dann zurück auf Ziereis, der aus zentraler Position die Kugel nicht voll traf, so dass Daniel Batz im FCS-Tor den Zehn-Meter-Schuss parieren konnte. Das Tor fiel auf der anderen Seite. Saarbrücken konterte gegen die weit aufgerückte Löwen-Abwehr. Mendler passte von der linken Grundlinie in den Rücken der Abwehr, Marco Holz kam aus 14 Metern zum Abschluss, Jan Mauersberger versuchte zu klären, grätschte den Schuss zum 0:1 ins eigene Tor (32.). Nach einem Ballverlust von Köppel auf Höhe der Mittellinie tauchte Schmidt halbrechts frei vor Hiller auf, traf aber mit seinem Schuss nur das Außennetz (38.). Kurz vor der Pause musste Felix Weber vor der Torlinie einen Kopfball von Jacob nach Holz-Flanke per Fallrückzieher klären (45.). Somit blieb es beim 0:1-Rückstand der Sechzger zur Pause.

    In der 52. Minute erhitzte Schiedsrichter Markus Schmidt die Löwen-Gemüter. Karger hatte sich durchgesetzt, lief alleine Richtung Tor und wurde von Marco Kehl-Gomez umgerissen, sah aber als letzter Mann nur die Gelbe Karte (52.). Den anschließenden 20-Meter-Freistoß aus halblinker Position setzte Daniel Wein knapp übers kurze Eck (53.). Vier Minuten später war es passiert. Nach einem Freistoß von Mendler aus dem rechten Halbfeld legte Schmidt am zweiten Pfosten zurück, Jacob traf aus neun Metern ins rechte Eck (57.). Mario Müller brachte in der 66. Minute den kurz zuvor eingewechselten Benjamin Kindsvater im Strafraum zu Fall, Schmidt entschied sofort auf Elfmeter. Mölders lief an, verlud Batz und schob fast zentral zum 1:2 ein (66.). Damit hatten die Sechzger wieder die Nase vorne. Kurz danach zog Mendler halbrechts mit links aus 22 Metern ab, Hiller wäre chancenlos gewesen, aber der Ball landete auf der Oberkante der Latte (70.). Für Mölders ging es in der 78. Minute nicht mehr weiter, gestützt musste er vom Platz. Für ihn kam Aaron Berzel (78.). Nach einem abgewehrten Freistoß kam Holz an die Kugel, sein Volleyschuss aus 15 Metern ging aber deutlich übers Tor (82.). Sekunden nach seiner Einwechslung erzielte Simon Seferings das 2:2. Karger hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt, passte in die Mitte, wo Seferings aus fünf Metern nur noch ins leere Tor einschieben musste (82.). Fünf Minuten ließ Schmidt nachspielen. Beide Mannschaften waren stehend K.O., Saarbrücken warf alles nach vorne, die Löwen verteidigten mit Mann und Maus, kamen kaum noch zu Entlastungen. Aber es reichte. Damit war der Aufstieg perfekt!


    STENOGRAMM, Relegationsrückspiel, 27.05.2018, 14 Uhr

    1860 München – 1. FC Saarbrücken 2:2 (0:1)

    1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 11 Köppel – 17 Wein, 36 Steinhart – 31 Koussou, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.

    Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 8 Seferings, 16 Kindsvater, 19 Aigner, 22 Berzel, 27 Görlitz, 33 Bachschmid.

    FCS: 1 Batz (Tor) – 4 Mendy, 5 Zellner, 33 Kehl-Gomez, 23 Müller – 14 Holz, 8 Zeitz – 25 Jänicke, 11 Mendler – 9 Schmidt, 24 Jacob.

    Ersatz: 26 Herbrand (Tor) – 3 Oschkenat, 10 Obernosterer, 13 Fenninger, 17 Perdedaj, 19 Wenninger, 29 Fassnacht.

    Wechsel: Kindsvater für Koussou (63.), Berzel für Mölders (78.), Seferings für Ziereis (82.) – Perdedaj für Müller (78.), Oschkenat für Zeitz (82.).

    Tore: 0:1 Mauersberger (32., Eigentor), 0:2 Jacob (57.), 1:2 Mölders (66., Foulelfmeter), 2:2 Seferings (82.).

    Gelbe Karten: Mauersberger, Seferings – Kehl-Gomez, Müller, Jänicke, Zellner.

    Zuschauer: 12.500 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Markus Schmidt (Stuttgart); Assistenten: Thorben Siewer (Schreibershof), Markus Sinn (Filderstadt); Vierter Offizieller: Tobias Reichel (Maichingen).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3736.htm


    Bildergalerie:


    http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2148.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…h-nie-gehabt-9903831.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…y-in-giesing-9903417.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-live-ticker-9901976.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…rty-im-video-9902132.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…on-in-3-liga-9902851.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…saarbruecken-9902847.html


    https://www.abendzeitung-muenc…65-9000-2081eceb73a3.html


    https://www.abendzeitung-muenc…73-ae7d-5418b03f78bd.html


    https://www.abendzeitung-muenc…73-ae7d-5418b03f78bd.html


    https://www.abendzeitung-muenc…71-aadd-0c2184da8839.html


    https://www.abendzeitung-muenc…e3-9ac9-83972d4b2586.html