TSV 1860 München

  • Die Löwen treten im Nachholspiel des 28. Spieltags am Dienstagabend, 17. April 2018, beim FC Ingolstadt 04 II an. Anpfiff im ESV-Stadion ist um 18.60 Uhr. Mindestens 2.000 Sechzger-Fans werden ihr Team zu den Schanzern begleiten. Es gibt aber noch Gästetickets an der Tageskasse.


    Ein Wintereinbruch hatte im März das erste Aufeinandertreffen verhindert. Damals lag die FCI-Reserve noch in Schlagdistanz zu den Löwen, mittlerweile trennen beide Teams bei der gleichen Anzahl an Spielen bereits 17 Punkte. „Grundsätzlich ist es eine gute Mannschaft, auch wenn sie zuletzt einige Federn gelassen hat“, sagt 1860-Chefcoach Daniel Bierofka. „Aber es ist immer möglich, dass Spieler von oben kommen.“


    Sechzig auswärts in Ingolstadt, oida.


    Der 39-Jährige erwartet „ein intensives Spiel. Der Platz ist in keinem guten Zustand. Dazu der Regen.“ Die äußeren Umstände dürften eher den kleinen Schanzern in die Karten spielen. „Ingolstadt beschäftigt sich nicht lange mit Spielaufbau, sondern geht auf die zweiten Bälle, versucht sofort ins Gegenpressing zu kommen“, so Bierofka über den Gegner. „Es ist eine sehr athletische, aggressive Mannschaft. Darauf sind wir eingestellt.“

    Durch die Rote Karte von Marco Hiller gegen Eichstätt ist der Löwen-Coach gezwungen, auf der Torhüterposition zu wechseln. „Bauchweh habe ich nicht. Ich vertraue Hendrik Bonmann zu 100 Prozent. Im Pokal gegen Bayreuth hat er seine Qualität gezeigt. Ich erwarte von Henne, dass er diese Leistung bestätigt.“ Bierofka sieht keine Probleme, nach der abgelaufenen Sperre wieder zu wechseln. „Marco hat sich geärgert, dass ihm das beim Stand von 5:0 passiert ist“, beschreibt er die Gefühle seines Stammkeepers. „Er kommt dadurch aus dem Rhythmus, muss aber keine Angst haben, dass er seinen Platz verliert.“

    Personell gibt es noch einige Unwägbarkeiten. Jan Mauersberger wurde gegen Eichstätt vorzeitig ausgewechselt, hatte sich nach einem Kopfballduell eine Bänderdehnung zugezogen. Auch Aaron Berzel, der später für Hiller im Tor stand, ist angeschlagen. Schon in der 1. Halbzeit zog er sich eine Innenbanddehnung im Knie zu. Sorgen bereitet das dem Löwen-Trainer keine. „Wir haben einige hinten dran, die sie ersetzen könnten.“

    Einer, der neben Sascha Mölders zuletzt auf sich aufmerksam machen konnte, ist Nono Koussou. Der kleine Dribbler, der auf allen Außenpositionen spielen kann, mischte in Schweinfurt und gegen Eichstätt die gegnerische Abwehr gehörig auf. „Ich habe immer gewusst, was ich an ihm habe“, so Bierofka. „Nono ist sehr variabel und hat eine super Einstellung. Wir passen gut auf ihn auf, steuern entsprechend die Trainingsbelastung.“

    Ähnliches Fingerspitzengefühl legt das Trainerteam bei Michael Görlitz an den Tag. Nach einem Achillessehnenriss im vergangenen August war der 31-Jährige im Winter zu den Löwen gewechselt und wurde langsam an das Team herangeführt. Gegen Garching spielte er zehn Minuten, gegen Eichstätt bereits 25. „Den größten Schritt hat er aber durch die Startelf-Einsätze im Pokal gegen Bayreuth und in der U21 gegen Kornburg gemacht. Er war noch nie so lange verletzt, braucht deshalb Zeit und Geduld. Ich bin aber überzeugt, dass er noch sehr wertvoll für uns sein wird.“

    Die gleiche Hoffnung hegt Bierofka bei Timo Gebhart, der am Sonntag ins Mannschaftstraining eingestiegen ist. „Das hat ordentlich ausgesehen“, kommentierte er die Rückkehr des Spielmachers. „Nach eigner Aussage ist er schmerzfrei.“ Trotzdem wird die Zeit bis zum Saisonende knapp. „Selbst wenn Timo nur eine halbe Stunde spielt, kann er mit seiner unberechenbaren Spielweise entscheidende Impulse geben“, hofft Bierofka wenigstens auf Teilzeiteinsätze des 29-Jährigen. Fast schon wieder am Kader dran ist Nicholas Helmbrecht. Der Außenstürmer soll am Mittwoch im Heimspiel der U21 gegen den Tabellenzweiten TSV Rain/Lech Spielpraxis im Bayernligateam sammeln.


    VORRAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN


    FCI II: 1 Buntic (Tor) – 16 Pöllner, 4 Gerlspeck, 5 Grauschopf, 3 Reislöhner – 6 Kotzke – 18 Dannemann, 24 Sussek, 8 Watanabe – 10 Breitfeld, 9 Hasenhüttl.

    Ersatz: 22 Fischhaber, 33 Rauh (beide Tor) – 2 Langen, 7 Nicklas, 11 Suljic, 14 Kogler, 17 Schiller, 20 Schröder, 21 Senger, 23 Kurz, 24 Gashi.

    Nicht dabei: 19 Tobias (Knieverletzung).

    1860: 39 Bonmann (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 17 Wein, 22 Berzel –31 Koussou, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.

    Ersatz: 30 Hipper, 37 Strobl (beide Tor) – 5 Andermatt, 7 Awata, 8 Seferings, 11 Köppel, 13 Siebdrat, 14 Dressel, 16 Kindsvater, 19 Aigner, 20 Steer, 21 Türk, 25 Genkinger, 27 Görlitz, 33 Bachschmid.

    Nicht dabei: 1 Hiller (Rot-Sperre), 10 Gebhart (Aufbautraining), 23 Helmbrecht (Trainingsrückstand), 35 Niemann (Kreuzband- und Meniskusriss).

    Schiedsrichter: Christopher Schwarzmann (Scheßlitz); Assistenten: Marcel Geuß (Sylbach), Martin Götz (Tütschengereuth).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3650.htm



    Liveticker:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…r-9786205.html?cmp=defrss


    https://www.fupa.net/spielberi…860-muenchen-5101735.html


  • Lange war unklar, ob die Löwen im Falle der Meisterschaft das Relegations-Heimspiel im Grünwalder Stadion bestreiten können. Jetzt ist nach Informationen des Münchner Merkur die Entscheidung gefallen.


    München – Seit der Auslosung der Relegation zur Dritten Liga ist es die große Frage beim TSV 1860: Kann man sein Heimspiel am 27. Mai im Grünwalder Stadion austragen? Es gibt eine Terminkollision mit dem FC Bayern, dessen Frauen-Team am gleichen Tag um 14 Uhr sein Top-Spiel gegen den VfL Wolfsburg ausrichtet. Laut den DFB-Statuten hat die Bundesliga vor der Vierten Liga Vorrecht – geschlechterübergreifend. Wie der Münchner Merkur erfuhr, wird der Rekordmeister die Situation nun allerdings entschärfen. Die „Roten“ verlegen ihr Spiel in das Stadion auf dem FC Bayern Campus.

    Auf Nachfrage des Münchner Merkur teilte der FC Bayern am Montag mit, es habe zu diesem Thema im Verein einen internen Gedankenaustausch gegeben. Mit dem Ergebnis, so heißt es, dass der FC Bayern einen Konflikt, der dem DFB hier entstanden sei, beseitigen werde: Das Top-Spiel der Frauen-Bundesliga gegen den VfL Wolfsburg werde am 27. Mai im Stadion des FC Bayern Campus ausgetragen.


    https://www.tz.de/sport/1860-m…bar-gefallen-9787719.html

  • Die Löwen sind durch den 4:1-Erfolg beim FC Ingolstadt II der Meisterschaft wieder einen Schritt näher gekommen. Nach schwachem Beginn und dem Rückstand durch Patrick Hasenhüttl (9.) wurden die Sechzger Mitte der 1. Halbzeit stärker und drehten danach durch Treffer von Nico Karger (45.), Simon Seferings (48.), Felix Weber (75.) und Nono Koussou (90.+3) die Partie.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste in Ingolstadt auf Marco Hiller (Rot-Sperre), Jan Mauersberger (Bänderdehnung Sprunggelenk), Timo Gebhart (Aufbautraining), Aaron Berzel (Innenbanddehnung im Knie), Nicholas Helmbrecht (Trainingsrückstand) und Noel Niemann (Kreuzband- und Meniskusriss) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennert Siebdrat, Dennis Dressel, Tobias Steer und Ugur Türk. Vier Veränderungen gab es gegenüber dem 5:0-Heimsieg gegen Eichstätt: Für Hiller hütete Hendrik Bonmann das Tor, für Mauersberger verteidigte Phillipp Steinhart im Zentrum, dessen Position auf der linken Abwehrseite übernahm Christian Köppel. Simon Seferings rückte für Aaron Berzel ins Mittelfeld und Benjamin Kindsvater ersetzte auf der rechten Außenbahn Nono Koussou.


    Spielverlauf: Erstmals wurde es gefährlich, als Ex-Löwe Thorsten Nicklas in die Tiefe auf den gestarteten Patrick Hasenhüttl passte, aber Hendrik Bonmann kam aus seinem Kasten, klärte die Situation (4.). Ein Zuspiel von Takahiro Sekine brachte in der 7. Minute sein japanischer Landsmann Ryoma Watanabe an der Strafraumgrenze nicht unter Kontrolle, sonst hätte es gefährlich für das Sechzger-Tor werden können. Zwei Minuten später lag der Ball im Tor. Einen 20-Meter-Schuss von Sekine konnte Bonmann nur nach vorne abwehren, Hasenhüttl schaltete am Schnellsten, staubte zum 1:0 ab (9.). Glück für die Löwen in der 15. Minute. Beim Klärungsversuch von Simon Seferings gegen Watanabe landet der Ball bei Hasenhüttl, doch der schießt aus 14 Metern Felix Weber an. Ein 25-Meter-Schuss von Maximilian Thalhammer strich nur knapp über den Querbalken (18.). Sechzger-Chancen im ersten Spielviertel Fehlanzeige! Das sollte sich in der Folge ändern. In der 26. Minute lag der Ball zwar im FCI-Tor, aber Schiedsrichter Christopher Schwarzmann hatte zuvor bei der Ballannahme von Sascha Mölders ein Foul gegen den Ex-Löwen Jonathan Kotzke gesehen. Deshalb gab er den Treffer des 33-Jährigen nicht. Mölders war es auch, der mit einem Drehschuss aus 22 Metern nur hauchdünn über die Querlatte zielte (33.). Fünf Minuten später traf Nico Karger halblinks von der Strafraumgrenze nur den linken Pfosten (38.). Kurz danach scheiterte Mölders aus 15 Metern an Fabijan Buntic (40.). Eine Kopfballablage von Mölders zimmerte Benjamin Kindsvater am rechten Strafraumeck weit übers FCI-Tor (42.). Kurz vor der Pause wurden die Löwen für ihr Engagement durch ein Traumtor belohnt. Kindsvater hatte am rechten Strafraumeck auf Karger abgelegt. Der zog aus 20 Metern ab. Sein Schuss ging wie ein ein Strahl ins rechte Kreuzeck zum 1:1 (45.). Kurz danach war Pause.

    Aufregung gleich zu Beginn der 2. Halbzeit. Einen weiten Einwurf von Nicklas verlängerte Steinhart ungewollt über Bonmann hinweg an die Latte (46.). Das Tor fiel zwei Minuten später auf der anderen Seite. Der eingewechselte Kodjovi Koussou hatte von rechts geflankt, die Kugel flipperte zu Christian Köppel am linken Strafraumeck. Der legte ab auf Seferings, dessen Schuss von der Strafraumkante zum 2:1 rechts unten ins Ingolstädter Tor einschlug (48.). Koussou war in der 68. Minute seinem Gegenspieler enteilt, anschließend legte er fast von der Grundlinie zurück auf den Elfmeterpunkt, wo Phil Neumann gerade noch vor dem einschussbereiten Markus Ziereis klären konnte. Die endgültige Entscheidung fiel in der 75. Minute. Daniel Wein hatte eine Ecke von links nach innen gedreht, Köppel verlängerte per Kopf über den Torwart hinweg, dadurch stand Weber vollkommen frei, nickte aus vier Metern zum 3:1 ein. Drei Minuten später wollte Mölders Buntic im FCI-Tor überlupfen, setzte den Schuss aber etwas zu hoch an (78.).In der Schlussphase ergaben sich Konterchancen. Die beste hatte Mölders auf Zuspiel von Michael Görlitz. Doch Buntic war ihm entgegengeeilt, wehrte den Schuss an der Strafraumgrenze mit einem Spreizschritt ab (90.). In der Nachspielzeit eroberte Ziereis den Ball, legte im Strafraum quer auf Koussou, der zum 4:1-Endstand traf. Damit sind die Löwen ihrem Ziel Meisterschaft wieder ein Schritt näher gekommen sind.


    STENOGRAMM, 28. Spieltag, 17.04.2018, 19 Uhr

    FC Ingolstadt 04 II – 1860 München 1:4 (1:1)

    FCI II: 1 Buntic (Tor) – 2 Langen, 15 Neumann, 6 Kotzke, 7 Nicklas – 23 Kurz –16 Sekine, 8 Watanabe, 17 Thalhammer, 10 Breitfeld – 9 Hasenhüttl.

    Ersatz: 22 Rauh (Tor) – 3 Reislöhner, 5 Grauschopf, 11 Suljic, 14 Kogler, 18 Dannemann, 24 Sussek,

    1860: 39 Bonmann (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 36 Steinhart, 11 Köppel – 8 Seferings, 17 Wein – 16 Kindsvater, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.

    Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 5 Andermatt, 19 Aigner, 25 Genkinger, 27 Görlitz, 31 Koussou, 33 Bachschmid.

    Wechsel: Kogler für Thalhammer (61.), Sussek für Breitfeld (61.), Dannemann für Langen (79.) – Koussou für Kindsvater (46.), Görlitz für Karger (77.), Aigner für Köppel (90.).

    Tore: 1:0 Hasenhüttl (9.), 1:1 Karger (45.), 1:2 Seferings (48.), 1:3 Weber (75.), 1:4 Koussou (90.).

    Gelbe Karten: –.

    Zuschauer: 3.919 im ESV-Stadion.

    Schiedsrichter: Christopher Schwarzmann (Scheßlitz); Assistenten: Marcel Geuß (Sylbach), Martin Götz (Tütschengereuth).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3654.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…lagen-fci-ii-9791246.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…ngolstadt-ii-9791237.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-live-ticker-9786205.html


    https://www.abendzeitung-muenc…7c-9069-9c2b789d0de6.html


    Die nächsten Spiele:


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    Samstag kann 60 die Meisterschaft klarmachen. Wenn 60 gewinnt. Und die Roten II verlieren.

  • Theoretisch können die Löwen am Samstag, 21. April 2018, vorzeitig die Meisterschaft feiern. Anpfiff im Grünwalder Stadion gegen den FC Augsburg II ist um 14.05 Uhr. Das BR Fernsehen überträgt die Partie ab 14 Uhr live.


    Ärgerlich war das Hinspiel aus Löwen-Sicht. Vor der Rekordkulisse der Regionalliga Bayern von 21.219 Zuschauern verloren die Sechzger in der WWK-Arena mit 2:3. Trotzdem sinnt Daniel Bierofka nicht auf Revanche. „Solche Gelüste habe ich nie. Es geht auch in diesem Spiel nur um drei Punkte, die wir holen wollen, um unsere Serie seit dem Winter weiter auszubauen.“ Seit neun Spielen sind die Löwen 2018 in der Liga ungeschlagen, die letzten acht wurden allesamt gewonnen.

    Einer auf Augsburger Seite fiel beim ersten Aufeinandertreffen besonders auf: Efkan Bekiroglu erzielte gegen die 1860-Defensive zwei Treffer. „Er ist ein guter Spieler, auf den wir aufpassen müssen“, sagt Bierofka. Den 22-Jährigen beobachtet der Löwen-Trainer schon länger, zeigte im Winter sogar Interesse an einer Verpflichtung. „Er kam nicht aus einem NLZ, hat sich in den letzten Jahren gut entwickelt“, findet er. Ob er noch ein Thema für die Löwen sei, wurde der 39-Jährige gefragt. „Ich äußere mich nicht zu Personalien“, lautete seine Antwort, fügte aber hinzu, dass die Spieler Christoph Wallner, Björn Jopek oder Karl-Heinz Lappe kein Thema seien. „Derzeit wird in den Medien immer eine andere Sau durchs Dorf getrieben“, lautete sein Kommentar zu diversen Spekulationen.


    Efkan Bekiroglu: Der »Leader« beim FC Augsburg II.


    Bierofka Augenmerk liegt ganz klar auf Augsburg. Und dafür wird er noch mal „intensiv“ in einer Videoanalyse die erste halbe Stunde beim 4:1-Sieg in Ingolstadt ansprechen. „Da waren wir viel zu passiv, so dürfen wir uns nicht präsentieren. Gegen den FCA müssen wir einen anderen Drive an den Tag legen“, lautet seine Forderung.

    Für den Sechzger-Coach spielt es keine Rolle, dass seine Mannschaft bei einem Sieg eventuell am Samstag bereits die Meisterschaft feiern kann. Voraussetzung: Der FC Bayern gewinnt nicht in Schalding-Heining. „Das interessiert mich nicht. Wir wollen nicht über Zwischenstände informiert werden. Ohnehin glaube ich, dass wir noch ein Spiel brauchen.“

    Sollte es trotzdem schon am fünftletzten Spieltag mit dem Titel klappen, hätte der Ex-Profi nichts dagegen. „Dann darf sich die Mannschaft zwei, drei Tage freuen, dass sie den ersten Schritt geschafft hat. Aber wir haben noch zwei schwere Spiele vor uns“, verweist er auf die Relegation zur 3. Liga.


    Löwen-Spiel gegen FC Augsburg II live beim BR.


    Einen Leistungsabfall durch den vorzeitigen Titelgewinn befürchtet Bierofka nicht. „Ich habe ganz gute Werkzeuge, um die Spannung hochzuhalten“, sagt er. Außerdem liege es nicht in der DNA seines Teams, die Beine hochzulegen. „Wir haben in dieser Saison am konstantesten gepunktet, auch Spiele gewonnen, in denen es nicht so lief. Der Druck war von Anfang an immens hoch. Jetzt hoffen wir, dass wir auch den letzten Schritt gehen können.“

    Vom Umfeld fordert der Löwen-Trainer im Saisonfinale „maximale Unterstützung“, lobt nochmals explizit die fantastischen Fans. „Wir kommen jetzt in die entscheidende Phase, einschließlich Relegation. Der Fokus sollte ausschließlich auf dem Sport liegen“, so seine Forderung.

    Rechnen kann er gegen Augsburg wieder mit Jan Mauersberger, der seine Bänderdehnung im Sprunggelenk überwunden hat. Nicht ganz so optimistisch wie beim Innenverteidiger ist Bierofka bei Aaron Berzel (Innenbanddehnung), den er in seinen Überlegungen für einen „sehr wichtigen Spieler“ hält. „Er wird es probieren, aber die Chancen stehen Fifty-Fifty.“ Eine Chance von Beginn an könnte Michael Görlitz erhalten. „Darüber denken wir noch nach.“

    Maximal auf der Bank wird Nicholas Helmbrecht Platz nehmen. „Nico ist mit seiner Schnelligkeit auf der Außenbahn sehr wichtig, aber die Pause war sehr lange.“ Am Mittwoch beim 2:1-Sieg der U21 gegen den TSV Rain/Lech stand der 23-Jährige 2018 erstmals in einem Pflichtspiel auf dem Platz. „Die 60 Minuten haben ihm gutgetan“, bewertete Bierofka den Einsatz, den er gemeinsam mit dem kompletten Regionalliga-Team live verfolgte.

    Etwas länger mit dem Comeback wird es noch bei Timo Gebhart dauern. „Bei ihm müssen wir behutsam sein. Es geht nicht von heute auf morgen. Am besten wäre, wenn auch Timo mal in der U21 spielen würde.“


    VORRAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN

    1860: 39 Bonmann (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 8 Seferings, 17 Wein – 31 Koussou, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.

    Ersatz: 30 Hipper, 37 Strobl (beide Tor) – 5 Andermatt, 7 Awata, 11 Köppel, 13 Siebdrat, 14 Dressel, 16 Kindsvater, 19 Aigner, 20 Steer, 21 Türk, 25 Genkinger, 27 Görlitz, 33 Bachschmid.

    Fraglich: 22 Berzel (Innenbanddehnung),.

    Nicht dabei: 1 Hiller (Rot-Sperre), 10 Gebhart (Aufbautraining), 23 Helmbrecht (Trainingsrückstand), 35 Niemann (Kreuzband- und Meniskusriss).


    FCA II: 1 Gelios (Tor) – 2 Della Schiava, 15 von Schroetter, 4 Jürgensen, 3 Schwarzholz – 16 Feulner, 8 Mwarome – 27 Lannert, 10 Bekiroglu, 24 Greisel – 9 Stowasser.

    Ersatz: 33 Niemann (Tor) – 6 Ramser, 7 Zupur, 11 Duman, 13 Greppmeir, 14 Reinthaler, 18 Mergel, 22 Laverty, 25 Lobenhofer, 30 Schurr.

    Nicht dabei: 17 Stingl (Oberschenkelverletzung), 19 Gail (Schlüsselbeinbruch), Gavric (Kreuzbandriss), Negrea (Kreuzbandriss)

    Schiedsrichter: Jonas Schieder (Weiden); Assistenten: Andreas Dinger (Bischofsgrün), Andreas Stolorz (Irchenrieth).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3664.htm



  • Die Löwen beendeten das letzte Saisonheimspiel gegen den FC Augsburg II 1:1. Die Führung von Sascha Mölders in der 62. Minute konnte der eingewechselte Jonas Greppmeir kurz vor Schluss egalisieren (85.). Der Vorsprung auf den FC Bayern II beträgt vier Spieltage vor Schluss immer noch neun Punkte.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im letzten Saison-Heimspiel auf Marco Hiller (Rot-Sperre), Timo Gebhart (Aufbautraining), Nicholas Helmbrecht (Trainingsrückstand) und Noel Niemann (Kreuzband- und Meniskusriss) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennert Siebdrat, Dennis Dressel, Lukas Aigner, Tobias Steer, Lucas Genkinger und Ugur Türk. Jan Mauersberger kehrte nach seiner Bänderdehnung im Sprunggelenk in die Anfangsformation zurück. Dafür musste Christian Köppel aus der Startformation weichen. Kodjovi Koussou spielte für Benjamin Kindsvater von Beginn an auf der offensiven rechten Außenbahn.


    Spielverlauf: Erstmals wurde es nach etwas mehr als vier Minuten vor dem Augsburger Tor gefährlich. Einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld von Daniel Wein erreichte Jan Mauersberger am zweiten Pfosten, wurde aber entscheidend beim Kopfball gestört (5.). Ansonsten tat sich in der Anfangsviertelstunde nicht viel. Die FCA-Reserve stand sehr kompakt, die Löwen agierten geduldig. In der 16. Minute herrschte nach einem Konter der Sechzger das erste Mal Unordnung im Strafraum der Schwaben. Nico Karger hatte von links geflankt, erst wurde der Schuss von Kodjovi Koussou aus acht Metern geblockt, dann kam der Ball zu Markus Ziereis, der das Spielgerät von der linken Torraumseite zwar an Torhüter Ioannis Gelios vorbei brachte, aber nicht an Lasse Jürgensen, der für seinen Keeper auf der Linie klärte. Auf der Gegenseite verpasste Thomas Stowasser eine Hereingabe von links nur knapp (18.). In der 26. Minute hatte Sascha Mölders die Riesenchance zur Führung. Koussou lupfte die Kugel in die Mitte, der Löwen-Stürmer nahm sie aus der Luft, schloss im Fallen ab, zielte aber aus 14 Metern knapp am linken Pfosten vorbei. Nach einem Doppelpass zwischen Ziereis und Koussou kam der Ball zu Karger, der aus zwölf Metern halbrechts am langen Pfosten vorbei schoss (36.). Beinahe wären die Fuggerstädter in der 42. Minute in Führung gegangen. Eine flache Hereingabe von rechts durch Christopher Lannert verlängerte Marco Greisel im Zentrum mit der Hacke aufs lange Eck, doch Hendrik Bonmann tauchte ab, hielt die Kugel sicher fest. Kurz danach musste Ziereis verletzungsbedingt den Platz verlassen. Für ihn kam Michael Görlitz wenige Sekunden vor der Pause (45.).

    Zu Beginn der 2. Halbzeit erhöhten die Löwen die Schlagzahl, doch zunächst fehlte die Genauigkeit in den Aktionen im letzten Spieldrittel. In der 59. Minute dribbelte Koussou seinen Gegenspieler Felix Schwarzholz auf der rechten Seite schwindlig, legte dann von der Grundlinie zurück auf Karger. Der nahm die Kugel aus zwölf Metern direkt, hatte aber zu viel Rücklage und donnerte sie weite über das FCA-Tor. Drei Minuten später machte es Mölders besser. Wieder war es Koussou, der von der Grundlinie zurückpasste, der Löwen-Torjäger versenkte die Hereingabe aus sieben Metern zum 1:0 direkt im kurzen Eck (62.). Nach einem Doppelpass mit Koussou war Karger halbrechts vollkommen frei, aber anstatt aus neun Metern selbst abzuschließen wollte er nochmals für Mölders auflegen. Seinen Querpass klärte die Augsburger Defensive (69.). In der 85. Minute traf der eingewechhselte Jonas Greppmeir sträflich frei nach Rechtsflanke von Artur Mergel zum 1:1. Zwei Minuten später zielte Benjamin Kindsvater nach Linksflanke von Christan Köppel aus neun Metern rechts am Tor vorbei (87.). Es blieb beim 1:1. Damit spielten die Löwen nach acht Siegen in Folge erstmals wieder Unentschieden, sind aber 2018 in zehn Partien weiter ungeschlagen.


    STENOGRAMM, 35. Spieltag, 21.04.2018, 14.05 Uhr

    1860 München – FC Augsburg II 1:1 (0:0)

    1860: 39 Bonmann (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 8 Seferings, 17 Wein – 31 Koussou, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.

    Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 5 Andermatt, 11 Köppel, 16 Kindsvater, 22 Berzel, 27 Görlitz, 33 Bachschmid.

    FCA II: 331 Gelios (Tor) – 2 Della Schiava, 14 Reinthaler, 4 Jürgensen, 3 Schwarzholz – 16 Feulner, 8 Mwarome – 27 Lannert, 10 Bekiroglu, 24 Greisel – 9 Stowasser.

    Ersatz: 1 Niemann (Tor) – 6 Ramser, 7 Zupur, 13 Greppmeir, 15 von Schroetter, 18 Mergel, 5 Lobenhofer.

    Wechsel: Görlitz für Ziereis (44.), Kindsvater für Koussou (77.), Köppel für Karger (86.) – Ramser für Feulner (52.), Mergel für Greisel (66.), Greppmeir für Stowasser (81.).

    Tore: 1:0 Mölders (62.), 1:1 Greppmeir.

    Gelbe Karten: Köppel – Ramser.

    Zuschauer: 12.500 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Jonas Schieder (Weiden); Assistenten: Andreas Dinger (Bischofsgrün), Andreas Stolorz (Irchenrieth).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3668.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-augsburg-ii-9799059.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…gen-augsburg-9803304.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-augsburg-ii-9803300.html


    https://www.abendzeitung-muenc…aa-8fa7-485f61c8306c.html


    https://www.abendzeitung-muenc…44-8736-011ba201ef1d.html


    Nächstes Spiel:


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  • Die Löwen reisen am Dienstag, 24. April 2018, zum Nachholspiel vom 26. Spieltag zum FV Illertisssen. Anpfiff im Vöhlin-Stadion ist um 18.60 Uhr. Restkarten gibt es noch ab 17 Uhr an der Tageskasse.


    Vor dem Spiel beim FVI beschäftigt die Löwen vor allem der Gesundheitszustand von Markus Ziereis. Nichts Genaues konnte 1860-Cheftrainer Daniel Bierofka am Montagmittag sagen. „Zier ist noch beim MRT. Wenn es nur eine Zerrung ist, könnte er am Sonntag wieder spielen. Ist es ein Faserriss, wird er ein bis zwei Wochen ausfallen.“ Nur ungern würde er auf seinen Stürmer verzichten. „Er ist sehr wichtig fürs Team, sowohl als Torschütze wie als Vorbereiter.“


    Sechzig auswärts in Illertissen, oida.


    Überraschend könnte Timo Gebhart schon gegen Illertissen auf der Bank Platz nehmen. „Ich habe ihn im Training intensiv beobachtet“, erzählt Bierofka, „es sieht ordentlich bei ihm aus. Deshalb ist es eine Option, ihn mitzunehmen.“ Ansonsten sei auch ein Einsatz in der Bayernliga-Mannschaft noch nicht aus der Welt. „Wenn er es braucht, dann werden wir ihm in der U21 Spielpraxis geben. Aber das geschieht nur in Abstimmung mit Timo.“ Nach seiner verbüßten Rot-Sperre wird Marco Hiller wieder zwischen den Pfosten stehen: „Davon gehe ich aus“, so der Löwen-Coach.

    „Es bringt nichts, auf die Bayern zu schauen. Wir müssen unsere Spiele gewinnen“, hält Bierofka in Bezug auf die vorzeitige Meisterschaft nichts von Rechenspielchen. Die volle Konzentration gelte dem kommenden Gegner. „Illertissen ist nicht gut aus dem Winter gekommen. Sie haben einige Punkte liegen lassen.“ Trotzdem dürfe man die Schwaben nicht unterschätzen. „Das wird nicht einfach. Bei der 2:3-Niederlage haben sie Schweinfurt das Leben sehr schwer gemacht“, erinnert sich der 39-Jährige. „Es ist eine Mannschaft, die kompakt verteidigt und die Räume sehr eng macht. Natürlich hat auch Illertissen seine Stärken und Schwächen. Unser Ziel ist es, die Schwächen zu Tage zu fördern.“


    Public Derby Viewing – präsentiert von Die Bayerische.


    Aber auch wenn die Meisterschaft noch nicht fix ist, das Topspiel der Regionalliga Südwest zwischen dem 1. FC Saarbrücken und Kickers Offenbach (2:0) ließ sich Bierofka nicht entgehen. Er schaute sich die Live-Übertragung auf SPORT1 an, hatte auch jemand zur Beobachtung vor Ort. Denn beim Titelgewinn der Sechzger sind die bereits für die Relegation qualifizierten Saarländer zu 50 Prozent der Gegner. „Eine clevere, erfahrene Mannschaft“, so Bierofkas Einschätzung, „gut organisiert mit zwei überdurchschnittlichen Stürmern. Aber egal gegen wen wir spielen: Wir haben Respekt, aber verstecken brauchen wir uns vor niemandem. Wir müssen an unsere Stärke glauben. Es gibt in der Relegation keine Übermannschaft.“

    Zuletzt bereitete Kodjovi Koussou nicht nur den Löwenfans, sondern auch seinem Trainer viel Freude mit seinen Dribblings. „Nono ist super drauf, gerade durch seine Stärke im Eins-gegen-Eins ist er sehr wichtig für uns.“ Deshalb müsse man ihm auch mal eine Pause gönnen. „Die Englischen Wochen zuletzt hat man bei ihm schon gemerkt“, begründete der Trainer, dass er den 25-Jährigen in Ingolstadt erst nach der Pause brachte, ihn gegen Augsburg vorzeitig vom Feld nahm.


    Günther Gorenzel in der sportarena auf münchen.tv.


    Michael Görlitz ersetzte gegen Augsburg bereits vor der Pause den verletzten Ziereis im Zentrum hinter Sascha Mölders. Bei 100 Prozent sieht Bierofka den gebürtigen Nürnberger aber nicht. „Er ist noch nicht in der Verfassung, die er sich selbst und die wir uns wünschen. Aber wir arbeiten dran.“


    VORRAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN

    FVI: 21 Schilder (Tor) – 20 Allgaier, 22 Krug, 4 Strahler, 15 Walter – 18 Jann, 8 Hahn, 10 Pangallo, 12 M. Strobel – 16 Lang, 19 Schaller.

    Ersatz: 37 Kielkopf (Tor) – 3 Giessing, 6 Riederle, 7 Leyla, 11 P. Strobel, 13 Beneke, 14 Rodrigues, 18 Fischäss, 22 Krug, 26 Akaydin, 29 Nebel.

    Nicht dabei: 5 Rupp (Rot-Sperre), 9 Weiss (Sprunggelenksverletzung), 23 Enderle (Muskelverletzung).


    1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 22 Berzel, 17 Wein – 31 Koussou, 27 Görlitz, 18 Karger – 9 Mölders.

    Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 5 Andermatt, 7 Awata, 8 Seferings, 10 Gebhart, 11 Köppel, 13 Siebdrat, 14 Dressel, 16 Kindsvater, 19 Aigner, 20 Steer, 21 Türk, 23 Helmbrecht, 25 Genkinger, 33 Bachschmid.

    Nicht dabei: 24 Ziereis (Muskelverletzung), 35 Niemann (Kreuzband- und Meniskusriss).

    Schiedsrichter: Stefan Treiber (Zell-Bruck); Assistenten: Paul Birkmeir (Rohrenfels), Patrick Höpfler (Zell-Bruck).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3673.htm



  • Nicht nur für die Löwen fallen am Freitag, 27. April 2018, richtungsweisende Entscheidungen. Im Rahmen der Drittligapartie zwischen der SpVgg Unterhaching und dem VfR Aalen (live Telekom Sport) wird die Zuordnung der beiden Vertreter der Regionalliga Südwest für die Aufstiegsspiele zur 3. Liga ab 18.30 Uhr vorgenommen. Einer spielt gegen den Bayerischen Meister, der andere gegen den Ersten der Regionalliga West.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3675.htm

  • Die Löwen mussten sich beim FV Illertissen lange in Geduld üben. Mehr als eine Stunde fanden sie kein Rezept, die Schwaben vor Probleme zu stellen. Dann löste der eingewechselte Benjamin Kindsvater den Knoten (68.). Fünf Minuten später erhöhte Nico Karger auf 2:0 (73.). Nur noch theoretisch ist den Sechzgern bei neun Punkten Vorsprung vor den letzten drei Spielen die Meisterschaft zu nehmen.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste beim FV Illertissen auf Timo Gebhart (Trainingsrückstand), Markus Ziereis (Muskelverletzung) und Noel Niemann (Kreuzband- und Meniskusriss) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennert Siebdrat, Dennis Dressel, Lukas Aigner, Tobias Steer, Ugur Türk und Lucas Genkinger. Aaron Berzel kehrte nach seiner Innenbanddehnung im Knie ins Team zurück. Er nahm – im Vergleich zum Augsburg-Spiel – den Platz von Ziereis ein, wenngleich sich die taktische Ausrichtung änderte. Außerdem rückte Marco Hiller nach verbüßter Rot-Sperre für Hendrik Bonmann wieder zwischen die Pfosten.


    Spielverlauf: Erstmals herrschte in der 7. Minute Gefahr im Strafraum von Illertissen. Phillipp Steinhart hatte von rechts mit links nach innen geflankt, Sascha Mölders verpasste die Hereingabe zwar, aber der Ball ging gefährlich aufs lange Eck, wo Torhüter Janik Schilder mit einem Reflex die Kugel ins Tor-Aus beförderte. Vier Minuten später segelte eine Ecke von Steinhart in den Strafraum, Jan Mauersberger kam zum Kopfball, den Antonio Pangallo, der Neffe von 1860-NLZ-Leiter Dieter Märkle, auf der Linie klärte (11.). Eine Hereingabe von rechts durch Eric Weeger nahm Nico Karger halblinks aus 14 Metern direkt, Schilder tauchte ab, kratzte den Ball aus dem linken Eck (12.). Ein 23-Meter-Schuss von Nono Koussou ging nur knapp über die Querlatte (14.). Auf der anderen Seite kam Pangallo nach einem geblockten Schuss zum Abschluss, setzte die Kugel aber aus 14 Metern neben den linken Pfosten (17.). Ein Distanzschuss von Okaty Leyla wurde in der 22. Minute sichere Beute von Marco Hiller. Glück hatten die Löwen in der 32. Minute, als Nicolas Jann eine scharfe Hereingabe von links durch Pangallo am langen Pfosten nur knapp verpasste (32.). Auf der anderen Seite versuchte es Weeger aus der Distanz. Sein 22-Meter-Schuss kam aber zu zentral auf Torhüter Schilder (38.). Ein Drehschuss von Mölders aus 13 Metern ging nur knapp über den Querbalken (40.). So blieb die 1. Halbzeit ohne Tore.

    Zu Beginn des zweiten Abschnitts versuchten die Löwen, den Druck zu erhöhen, attackierten die Schwaben aggressiver im Spielaufbau. In der 68. Minute die Führung. Mölders hatte einen Ball in die Spitze auf Benjamin Kindsvater nach rechts abgelegt. Der zog an seinem Gegenspieler vorbei in die Mitte, zielte dann mit links aus zehn Metern aufs Tor, traf zum 1:0 ins lange Eck. Drei Minuten später verlängerte Mauersberger eine Freistoßflanke auf Felix Weber, der kam am zweiten Pfosten zum Kopfball, konnte aber Torhüter Schilder nicht überwinden (71.). In der 73. Minute das 2:0. Mölders hatte mit dem Rücken zum Tor nach links abgelegt. Dort stand Karger vollkommen frei, schlenzte die Kugel aus neun Metern zum 2:0 ins lange Eck. Das Ergebnis brachten die Sechzger routiniert über die Zeit. Bei neun Punkten Vorsprung vor den letzten drei Spielen und dem besseren Torverhältnis als Verfolger FC Bayern II ist den Löwen die Meisterschaft nur noch theoretisch zu nehmen.


    STENOGRAMM, 26. Spieltag, 24.04.2018, 19 Uhr

    FV Illertissen – 1860 München 0:2 (0:0)

    FVI: 21 Schilder (Tor) – 22 Krug, 4 Strahler, 10 Pangallo – 20 Allgaier, 8 Hahn, 29 Nebel, 18 Jann – 12 M. Strobel, 11 P. Strobel – 7 Leyla.

    Ersatz: 37 Kielkopf (Tor) – 6 Riederle, 13 Beneke, 15 Walter, 16 Lang, 19 Schaller, 25 Fischäss.


    1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 17 Wein – 22 Berzel, 8 Seferings – 31 Koussou, 18 Karger – 9 Mölders.

    Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 5 Andermatt, 11 Köppel, 16 Kindsvater, 23 Helmbrecht, 27 Görlitz, 33 Bachschmid.

    Wechsel: Schaller für Lexla (72.), Riederle für Pangallo (75.), Beneke für M. Strobel (90.) – Kindsvater für Koussou (64.), Andermatt für Weber (83.), Bachschmid für Mölders (90.).

    Tore: 0:1 Kindsvater (68.), 0:2 Karger (73.).

    Gelbe Karten: – Berzel, Kindsvater.

    Zuschauer: 4.800 im Vöhlin-Stadion.

    Schiedsrichter: Stefan Treiber (Zell-Bruck); Assistenten: Paul Birkmeir (Rohrenfels), Patrick Höpfler (Zell-Bruck).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3677.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-live-ticker-9807228.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…er-und-noten-9812892.html


    https://www.abendzeitung-muenc…02-b77c-a891693d5bd7.html


    Nächstes Spiel:


    Derby, 29.4. 15 Uhr 30, im GWS

  • Relativ entspannt gab sich Löwen-Trainer Daniel Bierofka zwei Tage vor dem Regionalliga-Derby. Am Sonntag, 29. April 2018, empfängt der FC Bayern München II als Gastgeber den TSV 1860 München. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist um 15.30 Uhr. SPORT1 überträgt live.


    Hinweise zum Public Derby Viewing.


    Für die Sticheleien von FCB-Coach Tim Walter hat Daniel Bierofka nur ein müdes Lächeln übrig. „Das interessiert mich nicht. Das geht mir sowas von vorbei. Unser Ziel war es immer, Meister zu werden.“ Und dazu fehlt seinem Team maximal ein Punkt aus drei Spielen, um den Titel vor den kleinen Bayern unter Dach und Fach zu bringen. „Wir wollen am Sonntag die Meisterschaft sichern“, erklärt der 39-jährige Löwen-Coach. „Der Sieg in Illertissen war immens wichtig, weil wir dadurch unsere Ausgangsposition weiter verbessert haben.“

    Die kleinen Bayern hecheln schon die gesamte Rückrunde hinter den Sechzgern her, ohne entscheidend näher zu kommen. Mit 38 Punkten holten sie in den letzten 15 Spielen gerade mal zwei mehr als die Löwen, die 2018 noch ungeschlagen sind (9 Siege, 2 Remis). „Da treffen die beiden Top-Teams aufeinander. Gegen die Bayern ist nicht einfach zu spielen. Sie sind eine Ballbesitz-Mannschaft, sehr variabel, richtig gut. Das wird brutal schwer.“

    Trotzdem sieht Bierofka veränderte Vorzeichen zum Hinspiel, das die Löwen mit 0:1 verloren. „Wir hatten da einen Rucksack auf.“ Jetzt können seine Jungs mit den neun Punkten Vorsprung befreiter aufspielen. „Bayern hat mehr Druck“, findet der 1860-Coach. „Für uns ist es eine andere Situation als sonst.“ Erstmals in dieser Saison seien die Heimfans gegen die Löwen klar in Überzahl. „Wir können einfach reingehen und Fußball spielen“, beschreibt der 1860-Tra8iner die Ausgangslage.


    Sechzig auswärts im Grünwalder, oida.


    Einzig die Personalsituation macht Bierofka Sorgen. So wird Markus Ziereis mit seiner Muskelverletzung im Oberschenkel definitiv fehlen. Bei Felix Weber (Muskelverhärtung) „sieht es nicht gut aus“. Würde auch der Kapitän ausfallen, „müssen das die anderen auffangen“. Erneut wird Nicholas Helmbrecht den Kader verstärken und erstmals seit September 2017 Mittelfeldspieler Timo Gebhart.

    „Er wird sicher am Sonntag auf der Bank Platz nehmen“, so der Trainer, „je nach Spielverlauf kann er eine Waffe sein, für 15 bis 20 Minuten für Wirbel sorgen.“ Seine Erfahrung und Ausstrahlung schätzt Bierofka. „Timo hat keine Angst vor nix und niemanden. Deswegen tut er uns gut.“ Der 29-Jährige bilde mit Jan Mauersberger und Sascha Mölders „die Grundsäulen, die den Jungen Halt geben.“

    Löwe Phillipp Steinhart, der selbst zwei Jahre für die Bayern-Reserve spielte, will unbedingt die Niederlage aus dem ersten Saison-Vergleich wettmachen. „Wir dürfen nicht so zurückhaltend agieren wie im Hinspiel, sondern müssen griffiger und aggressiver sein und die Umschaltaktionen nach vorne zu Ende spielen.“ Motivieren bräuchte der Trainer keinen. „Das Derby ist Anreiz genug. Es wär super, zu gewinnen und Meister zu werden. Aber das ist nur ein Etappenziel. Danach geht es noch weiter“, geht sein Blick Richtung Aufstiegsspiele.

    Bereits 2013 feierte Steinhart mit den kleinen Löwen den Titel in der Regionalliga Bayern, scheiterte dann aber in der Relegation am SV Elversberg. „Uns haben damals nur fünf Minuten zum Aufstieg gefehlt. Dieses Jahr will ich das unbedingt mit Sechzig schaffen.“


    VORRAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN

    FCB II: 36 Früchtl – 4 Götze, 5 Feldhahn, 15 Awoudja, 3 Mayer – 10 Pantovic, 40 Benko, 30 Dorsch – 14 Hingerl, 7 Wriedt, 17 Tillman.

    Ersatz: 1 Weinkauf (Tor) – 2 Türkkalesi, 9 Evina, 11 Crnicki, 16 Obermair, 18 Isherwood, 19 Wintzheimer, 24 Nollenberger, 27 Köhn.

    Nicht dabei: 8 Fein (Muskelverletzung), 21 Strein (Kreuzbandriss), 23 Micheli (Kreuzbandriss).


    1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 17 Wein – 22 Berzel, 8 Seferings – 31 Koussou, 18 Karger – 9 Mölders.

    Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 5 Andermatt, 7 Awata, 10 Gebhart, 11 Köppel, 13 Siebdrat, 14 Dressel, 16 Kindsvater, 19 Aigner, 20 Steer, 21 Türk, 23 Helmbrecht, 25 Genkinger, 27 Görlitz, 33 Bachschmid.

    Fraglich: 4 Weber (Muskelverhärtung).

    Nicht dabei: 24 Ziereis (Oberschenkelzerrung), 35 Niemann (Kreuzband- und Meniskusriss).

    Schiedsrichter: Steffen Brütting (Effeltrich); Assistenten: Patrick Hanslbauer (Altenberg), Christoph Stühler (Oesdorf).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3686.htm


  • Der Meister der Regionalliga Bayern – höchstwahrscheinlich der TSV 1860 München – spielt in der Aufstiegsrelegation gegen den 1. FC Saarbrücken. Das hat die Auslosung im Rahmen der Drittligapartie zwischen der SpVgg Unterhaching und dem VfR Aalen ergeben.


    Unter Aufsicht von Manfred Schnieders, Vorsitzender des DFB-Spielausschusses, nahm Benny Lauth bei Telekom Sport die Auslosung vor. Der frühere 1860-Torjäger zog für die Regionalliga Bayern den Meister aus dem Südwesten als Gegner. Der bayerische Vertreter tritt zuerst in Völklingen gegen den 1. FC Saarbrücken an, genießt im Rückspiel Heimrecht.

    „Das ist das Wunschlos von Sascha Mölders“, kommentierte Lauth die Ziehung. „Saarbrücken ist im Südwesten die beste Mannschaft. Das werden zwei heiße Spiele.“ Natürlich drücke er den Sechzgern die Daumen. „Ich traue den Löwen den Aufstieg zu, sie sind unheimlich heimstark. Saarbrücken hat im Moment den Nachteil, dass sie kein eigenes Stadion haben.“

    In der weiteren Ziehung wurde dem West-Meister der Südwest-Vizemeister Waldhof Mannheim/SC Freiburg II/Kickers Offenbach zugelost, je nachdem, wer sich bis zum Saisonende durchsetzt.

    Nach der Auslosung der aktuellen Aufstiegsspiele zur 3. Liga wurde gemäß Beschluss des Außerordentlichen DFB-Bundestages vom vergangenen Dezember ein weiterer direkter Aufsteiger für die Saison 2018/2019 ermittelt. Neben dem Südwest-Ersten und dem Meister der Regionalliga Nordost, die bereits feststanden, zog Lauth als Dritten den West-Meister. Damit muss der Titelgewinner in Bayern in der nächsten Spielzeit gegen den Meister der Regionalliga Nord den vierten Drittliga-Aufsteiger in einer Relegation ermitteln.

    Dadurch stellen die Meister aus dem Norden und aus Bayern zusammen mit dem Südwesten in der Saison 2019/2020 je einen Direktaufsteiger. In die Aufstiegs-Play-offs müssen der Meister der Regionalliga Nordost und Regionalliga West.


    STIMMEN ZUR AUSLOSUNG

    Löwen-Chefcoach Daniel Bierofka: „Saarbrücken ist ein sehr schwerer Gegner, es werden zwei extreme Spiele. Wir haben keine Angst, aber Respekt vor dieser Mannschaft, weil wir wissen, welchen qualitativ guten Kader sie besitzen.“ Der 39-Jährige hält die Saarländer „für eine ausgebuffte Mannschaft mit zwei sehr guten Stürmern. Sie können immer von der Bank nachlegen.“ Für die Regionalliga Bayern sei es nicht optimal, „dass nächstes Jahr wieder eine Relegation zu spielen ist und es erst im Folgejahr einen direkten Aufsteiger in die 3. Liga gibt.“

    „Die Mannschaft des 1. FC Saarbrücken wurde mit einem weit höheren Budget zusammengestellt als es uns zur Verfügung stand“, sagt Günther Gorenzel, Sportlicher Leiter der Löwen. „Daher verfügt der Kader von Saarbrücken über eine sehr hohe individuelle Qualität und ist mit Zweit- und Drittligaerfahrenen Spielern bestückt. Aber wir werden Mittel und Wege finden, um diese individuelle Qualität im Kollektiv zu entschärfen. Ich bin zuversichtlich, dass wir die Spiele offen gestalten. Wir haben eine 50:50-Chance.“ Der 45-Jährige spricht von zwei Endspielen, bei denen jeder die gleiche Ausgangssituation hat. „Wir werden versuchen, die individuelle Klasse des Gegners über das Teamgefüge wettzumachen. Wir sind das ganze Jahr als Einheit aufgetreten und gerade dieser Zusammenhalt, dass jeder für jeden kämpft, ist unsere Stärke. Das werden wir der individuellen Qualität von Saarbrücken entgegensetzen.“

    1860-Geschäftsführer Michael Scharold gibt sich vorsichtig: „Noch brauchen wir einen Punkt, um die Relegationsspiele zu erreichen. Wenn wir das geschafft haben, werden es zwei sehr enge Spiele werden. Jede Mannschaft, die in der Relegation steht, hat unzweifelhaft eine hohe Qualität. Es wird extrem schwierig aber wir gehen mit breiter Brust in die Aufsteigsspiele, denn auch wir haben eine starke Mannschaft und es ist unangenehm, gegen uns zu spielen.“ Zudem hätten die letzten Jahre gezeigt, dass die Teams aus der Regionalliga Bayern sehr gute Chancen in der Relegation besitzen. „Ich glaube, dass sich viele der anderen Teilnehmer gedacht haben: Bitte nur nicht 1860!“


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3687.htm

  • Die Löwen müssen nach der 1:3-Niederlage im Regionalliga-Derby die Meisterfeier verschieben. Kwasi Wriedt (19.) und Raphael Obermair (44.) erzielten vor der Pause die Treffer für die Roten. Daniel Wein stellte in der 65. Minute den Anschluss her. Für die Entscheidung sorgte Derrick Köhn kurz vor dem Ende, als die Sechzger alles nach vorne warfen (88.).


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Regionalliga-Derby auf Felix Weber (Muskelverhärtung), Markus Ziereis (Muskelverletzung) und Noel Niemann (Kreuzband- und Meniskusriss) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennert Siebdrat, Dennis Dressel, Tobias Steer, Ugur Türk, Lucas Genkinger und Felix Bachschmid. Aaron Berzel rückte für Weber in die Innenverteidigung, sein Platz im Mittelfeld nahm Nicoals Andermatt ein. Ansonsten spielten die Sechzger wie beim 2:0-Sieg unter der Woche in Illertissen. Erstmals seit Ende September saß Timo Gebhart auf der Bank.


    STIMMEN Bierofka: „Das war alles zu halbherzig!“


    Spielverlauf: In der Anfangsphase neutralisierten sich beide Teams mit viel Einsatz bei den Zweikämpfen. Den ersten Torschuss gab in der 11. Minute Phillipp Steinhart ab. Nach einer Rechtsflanke von Sascha Mölders kam er halblinks zum Abschluss, verfehlte das Bayern-Tor aber klar. Auf der Gegenseite war es Nicolas Feldhahn, der nach einer Freistoßflanke von Milos Pantovic zum Kopfball kam, die Kugel aber bedrängt weit übers 1860-Tor setzte (14.). Ein Lupfer von Pantovic halbrechts aus acht Metern wurde zwei Minuten später sichere Beute von Marco Hiller (16.). Nach einer flachen Hereingabe von rechts durch Felix Götze kam Kwasi Wriedt am ersten Pfosten zum Schuss, Hiller konnte den Ball noch abwehren, beim Nachschuss war der Löwen-Keeper gegen den Bayern-Stürmer dann machtlos (19.). Zwei Minuten später landete ein Schuss von Raphael Obermair von der Strafraumgrenze aus halblinker Position nur knapp neben dem linken Pfosten (21.). In der 28. Minute ein ähnlicher Spielzug wie beim 1:0. Pantovic hatte von der rechten Grundlinie gepasst, doch Jan Mauersberger grätschte vor Wriedt dazwischen, bugsierte die Kugel ins Tor-Aus. Glück hatten die Löwen fünf Minuten später. Pantovic hatte am Strafraum tief auf Fabian Benko gespielt, der zögerte aber lange mit dem Abschluss, so dass Nicolas Andermatt am Torraum noch den Fuß dazwischen brachte (33.). Einen Linksschuss von Nico Karger aus 18 Metern konnte Bayern-Keeper Christian Früchtl gerade noch um den linken Pfosten lenken (35.). In der 40. Minute verpasste Sascha Mölders am zweiten Pfosten eine Hereingabe von rechts durch Eric Weeger nur hauchdünn. Auf der anderen Seite konnte Weeger gerade noch eine Götze-Flanke per Kopf vor Timothy Tillmann zur Ecke klären. Nach einer Rechtsflanke von Götze stand Wriedt am Fünfmeterraum vollkommen blank, sein Kopfball wehrte Hiller mit einem super Reflex noch ab. Die Kugel kam aber zu Obermair, der zum 2:0 traf (44.). Kurz danach war Pause.

    Um die linke Abwehrseite zu stabilisieren, brachte Löwen-Coach Daniel Bierofka in der 2. Halbzeit Christian Köppel für Nicolas Andermatt. Nach einem Pass von Aaron Berzel aus der eigenen Hälfte erzielte Mölders ein Tor, aber der Assistent hob die Fahne wegen angeblicher Abseitsposition. Eine Fehlentscheidung (47.)! Kurz danach wurde Mölders kurz vorm Strafraum gefoult, jedoch blieb die Pfeife von Schiedsrichter Stefan Brütting stumm (49.). Die anschließende Ecke von rechts durch Daniel Wein landete auf dem Kopf von Jan Mauersberger, der die Kugel aber über die Querlatte setzte (50.). Im Anschluss an einen Konter der Bayern über links brachte Obermair den Ball zu Wriedt, dessen Schuss aus kurzer Distanz wurde sichere Beute von Hiller (51.). Einen Schuss von Pantovic halbrechts aus 13 Metern lenkte Hiller übers Kreuzeck (56.). In der 65. Minute fiel der Anschlusstreffer. Nach einem abgewehrten Freistoß hatte Köppel auf Wein zurückgelegt. Der traf mit seinem Schrägschuss von der Strafraumgrenze ins rechte untere Eck zum 1:2. In der 75. Minute gab dann Timo Gebhart nach einem Dreivierteljahr Pause sein Comeback. Doch die Bayern standen gut, zerstörten mit vielen kleinen Fouls, die der schwache Schiedsrichter nicht entscheidend ahndete, immer wieder den Spielfluss. Einen Freistoß von links durch Gebhart konnte Früchtl vor Mölders wegfausten (86.). in der 88. Minute die Entscheidung. Die Löwen hatten vorne den Ball verloren, Franck Evina passte auf Derrick Köhn, der an der Strafraumgrenze ungehindert zum Schuss kam, Hiller zum 3:1 überwand. Damit war die Partie entschieden.


    STENOGRAMM, 36. Spieltag, 29.04.2018, 15.30 Uhr

    FC Bayern München II – 1860 München 1:3 (2:0)

    FCB II: 36 Früchtl – 4 Götze, 5 Feldhahn, 15 Awoudja, 27 Köhn – 40 Benko – 16 Obermair, 17 Tillman 10 Pantovic, 8 Fein – 7 Wriedt.

    Ersatz: 1 Weinkauf (Tor) – 2 Türkkalesi, 3 Mayer, 9 Evina, 11 Crnicki, 18 Isherwood, 30 Dorsch.


    1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 22 Berzel, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 17 Wein – 31 Koussou, 8 Seferings, 5 Andermatt, 18 Karger – 9 Mölders.

    Ersatz: 39 Bonmann (Tor) –10 Gebhart, 11 Köppel, 16 Kindsvater, 19 Aigner, 23 Helmbrecht, 27 Görlitz.


    Wechsel: Türkkalesi für Fein (64.), Evina für Obermair (73.), Dorsch für Tillman (80.) – Köppel für Andermatt (46.), Kindsvater für Karger (73.), Gebhart für Seferings (75.).

    Tore: 1:0 Wriedt (19.), 2:0 Obermair (44.), 2:1 Wein (65.), 3:1 Köhn (88.).

    Gelbe Karten: Pantovic, Türkkalesi, Dorsch– Mölders, Berzel, Mauersberger.

    Zuschauer: 12.500 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Steffen Brütting (Effeltrich); Assistenten: Patrick Hanslbauer (Altenberg), Christoph Stühler (Oesdorf).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3690.htm


    Bildergalerie:


    http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2141.htm


    http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2142.htm



    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…erby-von-uns-9826479.html (Video von PK)


    https://www.tz.de/sport/1860-m…er-und-noten-9826139.html


    https://www.tz.de/sport/fc-bay…eisterschaft-9826589.html


    https://www.tz.de/sport/fc-bay…fcb-und-1860-9824617.html


    https://www.abendzeitung-muenc…e4-b669-936705d7d5a2.html


    https://www.abendzeitung-muenc…65-9b7b-257bfa502529.html


    https://www.abendzeitung-muenc…03-88b4-9b2f455d6816.html


    Die nächsten Spiele:


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  • Für den FC Pipinsried ist es das „Spiel des Lebens“, wenn am Samstag, 5. Mai 2018, der TSV 1860 München in der 560-Einwohner-Gemeinde im Dachauer Hinterland aufläuft. Anpfiff in der NAT-Arena ist um 17 Uhr.


    Sechzig auswärts in Pipinsried, oida.


    Mit über 7.000 Zuschauern Kapazität findet ein vielfaches der Einwohner am Samstag Platz im Pipinsrieder Stadion. Für das Gastspiel der Löwen wurde eigens eine Naturtribüne ausgewiesen. Normalerweise haben lediglich 2.500 Besucher Platz in der NAT-Arena.

    Kein Wunder, dass Löwen-Trainer Daniel Bierofka vom „Ausnahmezustand“ spricht. „Ich weiß gar nicht, wo die Zuschauer hinpassen sollen. Wahrscheinlich stehen alle hinter meiner Trainerbank“, scherzte der 39-Jährige. „Das wird extrem und sicherlich sehr emotional.“

    Für den Aufsteiger ist die Partie gegen die Sechzger bereits das dritte Spiel in fünf Tagen. Am Montag gewann der Dorfklub bei der Ingolstädter Reserve mit 3:1, am Donnerstag holte Pipinsried einen Punkt beim SV Schalding-Heining (1:1). Mit diesen Ergebnissen konnte das Team aus dem Dachauer Hinterland sich vorzeitig den Verbleib in der Regionalliga sichern.

    Bierofka gratulierte dem FCP nicht nur zum Klassenerhalt, sondern lobte auch seinen ehemaligen Spieler Fabian Hürzeler, der seit letztem Jahr Trainer in Pipinsried ist. Außerdem schnürt der 25-Jährige regelmäßig dort seine Fußballschuhe. „Er hat einen super Job gemacht“, sagt Bierofka über seinen Kollegen.

    Trotz des strafen Programms der Gelb-Blauen erwartet der Löwen-Coach keinen Spaziergang. „Sicher ist das nicht optimal. Aber es ist für Pipinsried das Spiel des Lebens. Sie werden sicher alles raushauen.“ Zudem stehen neben Hürzeler drei weitere ehemalige Sechzger im Team des SCP: Thomas Reichlmayr, Christoph Burkhard und Kasim Rabihic.

    In Pipinsried wollen die Löwen endlich die Meisterschaft auch faktisch perfekt machen. Dazu fehlt noch ein Punkt. Dass es ausgerechnet im Derby die erste Punktspielniederlage 2018 setzte, bezeichnet Bierofka als blöd. „Wir haben eine schlechte Halbzeit gespielt. Das wurde klar angesprochen. Aber man darf jetzt nicht alles schwarzsehen. Zuvor haben wir eine gute Serie gespielt.“

    Gegen die kleinen Bayern musste Bierofka auf Kapitän Felix Weber sowie Stürmer Markus Ziereis verzichten. Beide sind seit Mittwoch wieder im Mannschaftstraining. „Es schaut nicht gut aus“, glaubt der Trainer nicht an einen Einsatz in Pipinsried. „Beide spüren noch was. Wenn es ein entscheidendes Spiel wäre, würden wir es abwägen. So ist mir das Risiko aber zu groß, dass sie sich verletzten.“

    Denn, das gibt Bierofka offen zu, „mein Fokus liegt klar auf der Relegation“. Und hierfür braucht er die Beiden, ebenso wie Timo Gebhart, der gegen die Bayern-Reserve sein Comeback nach einem Dreivierteljahr Leidenszeit feierte. Der 29-Jährige sei zwar gegen Pipinsried noch keine Option für die Startelf, aber ein Kandidat für die letzte halbe Stunde. „Wir müssen Timo langsam aufbauen. Einen Spieler mit seiner Qualität haben wir sonst nicht, deshalb darf er sich nicht verletzen“, setzt Bierofka auf eine schrittweise Steigerung der Einsatzzeit seiner Nummer 10 bis zu den Aufstiegsspielen.

    Verlassen wird die Löwen dagegen Felix Bachschmid. Der SV Wacker Burghausen vermeldete am Freitag den 21-Jährigen als Neuzugang. Bei den Salzach-Städtern erhielt der Stürmer einen Vertrag bis 2020. „Ich freue mich für ihn, Wacker ist ein guter Verein, hat Strahlkraft“, so Bierofka, der die derzeitige Situation als unbefriedigend bezeichnet. Noch ist nicht geregelt, ob es in der nächsten Saison überhaupt eine U21 geben wird, ebenfalls nicht, welches Budget für den Kader der ersten Mannschaft zur Verfügung steht. „Wir wissen nicht, mit welchen Spielern wir uns befassen können. Dem Aufsichtsrat haben wir am Montag unser Konzept vorgestellt. Jetzt warten wir auf Rückmeldung.“

    Zumindest sportlich will Bierofka am Samstag mit dem Titelgewinn für klare Verhältnisse sorgen. Eine Feier sei keine geplant. „Wir werden uns nach dem Spiel umschauen, was so los ist!“ Pipinsried jedenfalls scheint für alle Eventualitäten bestens gerüstet…


    VORRAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN


    FCP: 1 Reichlmayr – 20 Schuster, 22 Achatz, 2 Berger, 5 Segashi – 6 Hürzeler – 8 Grahammer, 14 Burkhard, 11 Rabihic – 27 Lushi, 23 Müller.

    Ersatz: 33 Hollenzer (Tor) – 3 Herzig, 7 Arkadas, 10 Tosun, 17 Liebsch, 18 Krammel, 37 Dekorsy, 40 Diep.

    Nicht dabei: 4 Grassow (Rot-Sperre).

    1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 6 Mauersberger, 36 Steinhart, 11 Köppel – 17 Wein – 22 Berzel, 8 Seferings – 31 Koussou, 27 Görlitz, 18 Karger – 9 Mölders.

    Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 4 Weber, 5 Andermatt, 7 Awata, 10 Gebhart, 13 Siebdrat, 14 Dressel, 16 Kindsvater, 19 Aigner, 20 Steer, 21 Türk, 23 Helmbrecht, 24 Ziereis, 25 Genkinger, 33 Bachschmid.

    Nicht dabei: 35 Niemann (Kreuzband- und Meniskusriss).

    Schiedsrichter: Johannes Huber (Bogen); Assistent: Thomas Wagner (Freyung), Manuel Müller (St. Wolfgang).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3697.htm